Bildungsminister Marco Tullner und der Vorsitzende des Vorstandes der Versammlung der Medienanstalt Sachsen-Anhalt, Markus Kurze, starteten mit der Unterzeichnung der neuen Kooperationsvereinbarung die zweite Runde für das Projekt „Internet-ABC-Schulen Sachsen-Anhalt“.

In der ersten Stufe nahmen zehn Grundschulen am Projekt teil und qualifizierten sich über Lehrerfortbildungen, Elternabende und Schülerworkshops zu „Internet-ABC-Schulen“. Mit dem dann verliehenen „Internet-ABC-Siegel“, zeigen die Schulen, dass sie dem bewussten und kompetenten Umgang mit Medien – neben Lesen, Schreiben, Rechnen – eine besondere Bedeutung in ihrem Schulalltag beimessen.

Das von den Landesmedienanstalten erstellte „Internet ABC“ kommt dabei als Lernangebot im Unterricht zum Einsatz und zeigt den Schülern, wie man sich im Internet sicher bewegt, dabei mögliche Gefahren erkennt, aber auch lernt, wie man seine Daten schützt oder richtig recherchiert. Das Projekt „Internet-ABC-Schulen Sachsen-Anhalt“ wird mit der neuen Kooperationsvereinbarung nun weitergeführtund ausgebaut, um allen Schülern ab Klasse 3 einen sicheren und reflektierten Umgang mit dem Internet zu ermöglichen. Dabei wird die Medienanstalt Sachsen-Anhalt auch zukünftig in enger Kooperation mit dem Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA) die medien-pädagogische Beratung und Schulung bei der Einführung des Internet ABC’s sicherstellen und kompetenter Ansprechpartner für die beteiligten Schulen sein.

Unabhängig von der schulischen Verankerung können Kinder mit ihren Eltern auch ihr Wissen rund um das Internet jederzeit spielerisch zu Hause auf der Internetplattform www.internet-abc.de testen, z.B. beim Surfschein-Quiz. Wer besonders viel weiß, erhält den Internetsurfschein und ist für die nächste Reise im WWW gut gewappnet.




Die Anmeldephase für die 5. Netzwerktagung Medienkompetenz (22.-23.10.2019 in der Leopoldina) ist vorbei. Mit Fragen zur Teilnahme an der Veranstaltung wenden Sie sich bitte an das Tagungsbüro via E-Mail: netzwerktagung@medienanstalt-sachsen-anhalt.de

 

 

 

 

 

 




MAX – Das KinderFilmFest auf dem Moritzhof vom 03. bis bis 13. Oktober 2019.

Auch in diesem Jahr lädt der MAX mit seinem KinderFilmFest zu neuen Abenteuern auf den Moritzhof ein! Vom 03. bis 13. Oktober können die kleinen und großen Zuschauer spannende Abenteuer auf der großen Leinwand erleben.

Zu den diesjährigen Höhepunkten gehören „Mein Lotta-Leben – Alles Bingo mit Flamingo“, „Pets 2“ und „Benjamin Blümchen“. Wie immer ist für jedes Alter etwas dabei: von „Kleiner Aladin und der Zauberteppich“ für die Kleinen bis zu „TKKG“ für die Größeren, ab 9 Jahren. Als Filmklassiker kommt „Pumuckl und sein Zirkusabenteuer“ und ganz neu auf die Leinwand der Animationsfilm „Fritzi – Eine Wendewundergeschichte“ zur Friedlichen Revolution 1989. Und neben AKTIV-Nachmittagen mit Schattenspiel, Zirkus und Geschichte gibt es mit „Wir bauen eine Stadt“ die Premiere einer Kinderoper.

Ausführlichere Informationen zu MAX sind nachzulesen unter max-kinderfilmfest.de.

 

Grafik: Kulturzentrum Moritzhof 




Der Markt der Möglichkeiten gibt den Tagungsteilnehmenden die Gelegenheit einen Einblick in die Arbeit einiger ausgewählter Institutionen aus dem Bereich der Medienbildung zu bekommen. In den Pausen zwischen den Panels können die Präsentationsstände besucht und die Akteure näher kennengelernt werden.

 

Eigenbaukombinat – Makerspace, Hackspace und Mitmachwerkstatt

Im Eigenbaukombinat – dem Hack- und Makespace in Halle – engagieren sich zahlreiche Ehrenamtliche beim monatlichen „Junghackertag“. Dieser bietet Zugang zu Wissen und eine gute Infrastruktur für technikbegeisterte Kinder und Jugendliche. Zudem findet jährlich „Jugend hackt“ statt. Ein überregionales Bildungsprogramm zur Förderung des Programmiernachwuchses. Unter dem Motto “Mit Code die UM:Welt verbessern” tüfteln die jungen Teilnehmer/-innen gemeinsam und mit Hilfe ehrenamtlicher Mentoren/-innen an Prototypen, digitalen Werkzeugen und Konzepten für ihre Vision einer besseren Gesellschaft.

 

The O’door – Jugend- und Kulturzentrum

Wir sind ein christliches Jugend- und Kulturzentrum im Südharz in Sangerhausen und tätig im Bereich der offenen Jugendarbeit, aber auch verstärkt in der Projektarbeit mit Kindern und Jugendlichen. Wir haben begonnen VR/360° Rundgänge zu erstellen. Diese VR/360° Touren wollen wir in den nächsten Jahren auch in politischen Jugendbildung und –beteiligung einsetzen. Dabei kooperieren wir mir anderen Kirchenkreisen, der EKM, der Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt, dem Landesfilmdienst Sachsen, der Hochschulgruppe Gaming der Universität Erfurt, dem Kreis- Kinder- und Jugendring Mansfeld-Südharz etc.

 

 

DigiBitS – Digitale Bildung trifft Schule

Den digitalen Wandel der Schule begleiten und Lehrkräfte in der Vermittlung von Medienkompetenz unterstützen: Das sind die Ziele von DigiBitS – Digitale Bildung trifft Schule, ein Projekt des Vereins Deutschland sicher im Netz e.V..
Um unsere Ziele zu verwirklichen, entwickeln wir Unterrichtskonzepte zusammen mit zahlreichen Kooperationspartnern. Außerdem bündeln wir nützliche Materialien und Tipps für Lehrkräfte online. Darüber hinaus bieten wir Fortbildungen und Workshops für Lehrkräfte an und bringen sie in den Austausch mit anderen Schulen und Unterstützungsangeboten. Dabei steht die Verknüpfung der Medienkompetenzförderung mit Fachinhalten immer im Vordergrund. Inhaltlich orientieren wir uns an den Forderungen der Kultusministerkonferenz und den neuen Bildungsplänen der Bundesländer. Mehr Informationen unter www.digibits.de.

 

Krypto Kids

 

Krypto Kids ist ein medienpädagogisches Projekt, welches Kinder für das Thema Datenschutz und Datensicherheit sensibilisiert und handlungsfähig macht. Die Bedeutung und Mechanismen von Datenschutz und Datensicherheit werden bei KryptoKids mit Hilfe einer App spielerisch vermittelt. Ziel ist es, die Kinder dazu anzuregen, sich selbst als kritische, reflektierte und informierte Konsumenten/-innen wahrzunehmen und ihren Medienkonsum immer wieder zu hinterfragen. Das Projekt kann ab Januar 2020 kostenfrei und selbstständig mit 8- bis 12-Jährigen durchgeführt werden. Aktuelle Infos unter www.krypto-kids.de.

 

 

 

Fachnetzwerk „Digital-vernetztes Lernen in Schule“ (LiGa – Lernen im Ganztag)

Das Fachnetzwerk „Digital-vernetztes Lernen in Schule“ unterstützt seit 2017 die Umsetzung des KMK-Strategiepapiers zur Bildung in der digitalen Welt (2016) in den allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen in Sachsen-Anhalt. Ziel des multiprofessionellen Fachnetzwerkes ist ein koordiniertes Steuerungshandeln unterschiedlicher Stakeholder im Bildungssystem. Schulleitende, Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler, Schulaufsicht, Vertreterinnen und Vertreter der Schulträger aus Sachsen-Anhalt erarbeiten Empfehlungen und zeigen in Schulen erprobte Beispiele zur Umsetzung digital-vernetzten Lernens und digital-vernetzter Schulorganisation. Dabei liegt das Augenmerk auf einer praxistauglichen IT-Ausstattung für Schulen auf dem Fundament pädagogischer Prämissen. So ist ein besonderer Schwerpunkt der Arbeit des Fachnetzwerkes die Unterstützung eigenverantwortlichen und individualisierten Lernens durch die Chancen der Digitalisierung von Schule und Unterricht. Das Fachnetzwerk berät Schulleitende und Schulträger zur Implementierung digital-vernetzten Lernens in Schule und entwickelt OER-Materialien, die die Erstellung von Medienkonzepten in den Schulen und Medienentwicklungsstrategien bei den Schulträgern unterstützen sollen. Zudem berät das multiprofessionelle Fachnetzwerk Schulpraxis, Bildungsverwaltung und Bildungspolitik.

Informationen zum Fachnetzwerk

 

 




Die Umsetzung des DigitalPakts Schule ist nun auch in Sachsen-Anhalt gestartet. Insgesamt stehen 123 Millionen Euro für Ausstattung der Schulen mit digitaler Technik bereit. Die Basis für den Antrag bildet das technisch-​pädagogische Einsatzkonzept, welcher von den Schulen erstellt und an den jeweiligen Schulträger weitergereicht werden soll. Der Schulträger, als antragsberechtigte Institution, kann mindestens einen Förderantrag für einen Schulstandort stellen.

Der Antrag umfasst:

  • Mantelbogen
  • Anlage „digitale Infrastruktur“ – vom Schulträger auszufüllen
  • Anlage „technisch-​pädagogisches Einsatzkonzept“ – von der Schule auszufüllen
  • Anlage „Sicherstellung von Betrieb, Wartung und Support“ – vom Schulträger auszufüllen

Die neu gegründete Landesinitiative für nachhaltige digitale Infrastrukturen für Unterricht und Schule (LINDIUS) ist für die organisatorische und administrative Umsetzung des DigitalPakt Schule in Sachsen-​Anhalt verantwortlich. Die Landeskoordinierungsstelle ist am LISA in Halle angesiedelt und berät die Schulträger und Schulen zu fachlichen, technischen Fragen in Zusammenhang mit der Beantragung von Mitteln aus dem DigitalPakt Schule. LINDIUS übernimmt u. a. die Annahme, Prüfung und Weiterleitung von Förderanträgen an das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt und hat die Aufgabe Informationen zum DigitalPakt Schule für die Öffentlichkeit bereitzustellen.

Kontakt zum Ansprechpartner:

Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-​Anhalt
DigitalPaktSchule / LINDIUS
Tel. (0345) 2042-354

E-​Mail: lisa-​digitalpakt@sachsen-​anhalt.de

Weitere Infos, Anträge und die Budgets für Schulträger finden Sie auf https://lisa.sachsen-anhalt.de.




Im Mittelpunkt stehen in diesem Jahr Wendezeiten und Umbrüche

Zum siebzehnten Mal bringen die SchulKinoWochen in Sachsen-Anhalt vom 18. bis 22. November 2019 Kinokultur und Filmerlebnis auf den Stundenplan. Insgesamt 31 Kinos, alternative Spielstätten sowie mobile Kinos in ganz Sachsen-Anhalt beteiligen sich mit einem attraktiven Filmprogramm  und  präsentieren sich damit einmal mehr als Orte der Filmbildung und der kulturellen Vielfalt. Landesweit bieten Kinos bei der SchulKinoWoche beste Möglichkeiten, herausragende Kinofilme mit Bezug auf verschiedenste Unterrichtsthemen zu sehen, spannende Filmgäste im Kino zu erleben und das Filmerlebnis mit kostenlos verfügbaren pädagogischen Begleitmaterial im Unterricht zu vertiefen.

Die SchulKinoWochen Sachsen-Anhalt, veranstaltet von VISION KINO – Netzwerk für Film und Medienkompetenz und der Deutschen Kindermedienstiftung GOLDENER SPATZ hatten im letzten Jahr rund 45.000 Schüler*innen und Lehrer*innen zu Gast.

„Die Filme der SchulKinoWoche werden dazu auch in diesem Jahr natürlich wieder mit Veranstaltungen und umfangreichem Unterrichtsmaterial begleitet. Impulse aus den Filmen können dadurch hervorragend in die pädagogische Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen eingeflochten werden. Die Vorführungen im Rahmen der SchulKinoWoche werden so zu spannenden außerschulischen Lernorten.“, betont Marco Tullner,  Minister für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt, die Relevanz der SchulKinoWoche in Sachsen-Anhalt.

Die SchulKinoWochen fördern die Filmbildung und machen den außerschulischen Lernort Kino für Schülerinnen und Schüler erlebbar. Dafür steht ein Filmprogramm mit rund 100 Titeln zur Verfügung, aktuelle Kinohits ebenso wie moderne Klassiker, Dokumentarfilme wie Animationsfilme.

Sonderprogramme
Sonderprogramme zu den Themen „Künstliche Intelligenz“ oder „30 Jahre Mauerfall“ sowie ein Filmprogramm zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung unter dem Titel „17 Ziele – EINE Zukunft“ bieten vielfältige Anknüpfungspunkte für alle Altersstufen und Schulformen. Darüber hinaus vermitteln Kinoseminare und eine Lehrerfortbildung zum Thema „Filme aus der DDR oder Filme über die DDR? Audiovisuelle Quellen als zeitge- schichtliches Dokument im Unterricht“ vertiefende Erkenntnisse zu unterschiedlichen Aspekten des Mediums Film.

Thematischer Schwerpunkt: Wendezeiten und Umbrüche
Oft sagen Jahrestage und Jubiläen noch nichts darüber aus, welche Folgen, menschlichen Tragödien oder auch Momente der Freude und Befreiung sie nach sich zogen und ziehen. Darin sehen wir, wie auch in den letzten Jahren, eine Funktion des Kinos: Das Schicksal Einzelner erfahr- und begreifbar zu machen, Empathie zu entwickeln und tiefer in historische Prozesse einzusteigen, was Verständnis wecken kann für Probleme und Herausforderungen, die unsere Gesellschaft heute zu bewältigen hat.

Informationen zum Programm
Informationen zum Programm gehen den Lehrkräften in den nächsten Tagen zu und sind außerdem unter www.schulkinowoche-th-st.de zu finden.
Zur Vor- und Nachbereitung des Kinobesuchs wird den Lehrkräften kostenlos pädagogisches Begleitmaterial zur Verfügung gestellt.

Unter der Leitung von Peter Schütz hat das Projektteam der SchulKinoWoche seine Arbeit
aufgenommen und ist telefonisch unter 0361 / 66 386 17 zu erreichen.

 




Für junge Menschen, die ihr Wissen an Kinder und Jugendliche weitergeben möchten, bietet fjp>media, Verband junger Medienmacher, in den Herbstferien vom 07. bis 11. Oktober 2019 in Magdeburg wieder eine Juleica-Schulung mit dem Medienschwerpunkt an.

Die Jugendleitercard, kurz Juleica, ist ein bundesweit einheitlicher Ausweis und oft Voraussetzung für die ehrenamtliche Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Außerdem gibt es für Karteninhaber*innen viele Vergünstigungen.

Im Rahmen der fünftägigen Juleica-Ausbildung erfahren Teilnehmende in praktischer Anwendung, wie sie eigene Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche planen und umsetzen können. Dazu gehören ein Überblick über die mediale Lebenswelt Heranwachsender, ein Leitfaden zur Planung eigener Projekte, Tipps und Tricks für die Betreuung und Leitung von Gruppen, Umgang mit Konflikten sowie Einblicke in die Jugendverbandsarbeit und Möglichkeiten zum Mitmachen.

Der Teilnehmerbeitrag beläuft sich auf 30 Euro inklusive Unterkunft und Verpflegung – gefördert durch das Land Sachsen-Anhalt.

Die Jugendleitercard wird an Jugendliche ausgestellt, die 16 Jahre alt sind und einen Erste-Hilfe-Kurs erfolgreich abgeschlossen haben.

Anmeldung unter: www.fjp-media.de




Anmeldung zur 5. Netzwerktagung Medienkompetenz Sachsen-Anhalt nur noch wenige Wochen möglich!

Am 22. und 23. Oktober 2019 diskutieren namhafte Experten aus Pädagogik, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik über das Zusammenleben in der digitalen Welt. Der Veranstaltungsort ist die Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften in Halle (Saale).

Das Thema der diesjährigen Netzwerktagung lautet medien | kultur | wandel – Zusammen Perspektiven in der digitalisierten Welt entwickeln. Drei hochkarätig besetzte Diskussionsrunden bilden die Basis der Veranstaltung und sollen zu einem Austausch über Digitalisierungsprozesse anregen. Die Besucher haben die Gelegenheit an insgesamt 14 Panels und Workshops teilzunehmen und mit Fachleuten ins Gespräch zu kommen. Das facettenreiche Programm bietet von Künstlicher Intelligenz, Jugendmedienschutz, Computerspielen bis hin zur Digitalen Agenda Sachsen-Anhalt die Grundlagen für vielfältige Informations- und Diskussionsmöglichkeiten. Ein weiterer Programmpunkt ist das Rote Sofa, auf dem Netzwerkakteure aus Sachsen-Anhalt ihre Ideen, Projekte und Visionen vorstellen. Am Abend des ersten Veranstaltungstages kommen Referierende und Teilnehmende bei der Abendveranstaltung im Turm der Moritzburg noch einmal zusammen um die Themen zu vertiefen und sich zu vernetzen.

Weitere Informationen und das ausführliche Programm (online und als PDF) finden Sie auf der Veranstaltungswebseite. Die Tagungsgebühr beträgt 10,- Euro. Für die Abendveranstaltung werden ebenfalls 10,- Euro berechnet.

Die Netzwerktagung wird federführend von der Medienanstalt Sachsen-Anhalt in Kooperation mit dem Netzwerk Medienkompetenz Sachsen-Anhalt organisiert und gilt als Fortbildungsangebot für Lehrkräfte aus Sachsen-Anhalt mit der WT-Nummer 2019-400-76.

Partner der 5. Netzwerktagung Medienkompetenz Sachsen-Anhalt:

 

In Kooperation mit:

 

 

 




In der Abschlussrunde der Netzwerktagung werden die Veränderungen in den Bereichen Bildung und Wissenschaft, aber auch das Zusammenleben in Familie und Gesellschaft sowie Demokratieverständnis aufgegriffen. Die Ergebnisse aus den vorangegangenen Panels und Workshops sind hierbei impulsgebend. Die Diskutanten werden neue Perspektiven für Medienbildung in Sachsen-Anhalt und im gesamten Bundesgebiet skizzieren. Darauf aufbauend möchten wir in der Diskussion die Möglichkeiten einer intensiven und abgestimmten Zusammenarbeit zwischen Bund und Land als Antwort auf die allgegenwärtigen Transformationsprozesse erörtern.

Leitfragen:

  • Vor welchen zentralen Herausforderungen steht die Bildungslandschaft in Zusammenhang mit dem digitalen Wandel? Welchen Beitrag kann die Medienpädagogik in dem Kontext leisten?
  • Inwiefern kann die Gesellschaft die rasanten Entwicklungen im Bereich der digital-vernetzter Informations- und Kommunikationstechnologien aktiv mitgestalten? Welche Kompetenzen müssen gefördert werden, um eine produktive Auseinandersetzung damit zu ermöglichen?
  • Welche politischen, wissenschaftlichen und sozialen Bedingungen müssen geschaffen werden, um die Potenziale der rasanten Transformationsprozesse effektiv nutzen zu können?

Referenten:

Thomas Krüger – Bundeszentrale für politische Bildung
Prof. Joachim von Gottberg – Martin-Luther- Universität Halle-Wittenberg
Martin Heine – Medienanstalt Sachsen-Anhalt
Dr. Thomas Damberger – Leuphana Universität Lüneburg

 

Moderatorin:
Vera Linß – Deutschlandradio

Audiomitschnitt:

Download Audio (mp3) 61 MB

 




Mit Bananen Computerspiele steuern, mit Treppenstufen Musik machen und aus Pizzakartons Virtual Reality Brillen bauen – das und vieles mehr ist möglich im Projekt „Kultur trifft Digital. Stark durch digitale Bildung und Kultur“. Bewerbungen für Projekte im Jahr 2020 können ab sofort eingereicht werden!

Seit dem Projektstart im Frühjahr 2018 hat die Stiftung Digitale Chancen bereits über 70 Bündnisse mit Einrichtungen aus ganz Deutschland geschlossen und mehr als 160 Veranstaltungen durchgeführt, die bei Jung und Alt auf große Begeisterung gestoßen sind. Einige Einrichtungen führen das gesamte Projekt bereits zum zweiten Mal durch.

Das Projekt

Das Ziel von „Kultur trifft Digital“ ist es, Kindern und Jugendlichen kulturelle Bildung mit digitalen Medien näher zu bringen. Dafür wurden zwei aufeinander aufbauende Formate konzipiert:

Schnupperveranstaltung „Digitaler Orientierungsparcours“

10 – 16 Teilnehmende sammeln an vier verschiedenen Stationen (Digitaler Sound, Digitale Sprache, Digitale Technik und Digitale Realität) erste Erfahrungen mit den vielfältigen Möglichkeiten digitaler Medien.

Medienpraktischer Workshop

Mehrtägige Workshops, in denen die Teilnehmenden ihre eigenen Projektideen umsetzen können.

Durchgeführt werden die Veranstaltungen vor Ort von freiberuflich tätigen Medienpädagog*innen, die deutschlandweit im Einsatz sind.

Das Angebot eignet sich vor allem als Ferien- und Wochenendprogramm. Interessensbekundungen für Workshops im Jahr 2020 sind ab sofort auf kultur-trifft-digital.de möglich.

Kontakt:

Stiftung Digitale Chancen
Projektteam „Kultur trifft Digital“
030 – 43 72 77 40
info@kultur-trifft-digital.de
Weitere Infos zum Projekt und Teilnahmebedingungen auf kultur-trifft-digital.de




Im Rahmen des Projektes des Landesverbandes Kinder- und Jugendfilm Berlin e.V. (kijufi) werden bis zum 25. Oktober 2019 bundesweit Workshops und Dreharbeiten zum Thema Kinderrechte stattfinden. Die Kinder lernen hier die UN-Kinderrechtskonvention kennen. Spielerisch und kreativ werden die demokratischen Grundwerte vermittelt und all das wird in Bezug zum Alltag gebracht. Gesucht werden noch weitere Schulklassen aus Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt, die Teil dieses Projekts werden wollen. Die Hauptzielgruppe bilden Kinder zwischen 9 und 12 Jahren.

Durch ein von den Kindern selbst ausgewähltes Kinderrecht werden sie zu jungen Filmemacher*innen – hierbei übernehmen sie von der Idee bis zum fertigen Film die Regie: Sie schreiben das Drehbuch, stehen hinter und vor der Kamera, halten die Tonangel und schlagen die Filmklappe. All das mit dem Ziel die Kinder und durch ihr erworbenes Wissen und ihre Erfahrungen auch andere Menschen auf die Kinderrechte und ein faires, demokratisches Miteinander aufmerksam zu machen – im Netz sowie im realen Leben. Eine Betreuung während des Projekts erfolgt durch eine*n Kinderrechte-Expert*in, einen Filmcoach und Medienpädagogen.

Bild Kerstin Perrey

Den Höhepunkt von KLAPPE AUF! bildet das Kinderrecht-Filmfestival – hier haben die jungen Filmemacher*innen die Chance, ihre Filme im Kino und vor großem Publikum zu präsentieren und auch zu diskutieren. Außerdem werden alle Filme auf YouTube veröffentlicht, wo sie monatlich millionenfach angesehen werden.

Darauf aufbauend finden Workshops zum Thema Cybermobbing und Hate Speech mit den Kindern statt. Hier werden sie zu Internet-Ritter*innen ausgebildet. Anhand des eigenen Films lernen die Kinder die positiven und negativen Seiten von Diskursen aus Social-Media-Plattformen wie Youtube, Whatsapp, Instagram & Co kennen. Gemeinsam entwickeln sie Strategien gegen Hate Speech, Cybermobbing und für einen fairen Umgang im Netz. Zusätzlich steht den Kindern neben den Workshops interaktives Online-Lernmaterial zur Verfügung. Die aktivsten Internet-Ritter*innen werden zu Peers weiterqualifiziert, um an ihrer Schule für ihre Mitschüler Ansprechpartner*innen für die Themen Hate Speech und Cybermobbing zu werden.

Weiterführende Informationen zu den Internet-Ritter*innen: www.klappeauf.org/internet-ritter

Teil des KLAPPE AUF! Projektes ist zudem eine jährliche Fachtagung. Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Medien und pädagogischer Praxis diskutieren dort über die Verbindung von Medienpädagogik, Demokratie und Kinderrechten.

Termine und Infos im Überblick:
Start der Workshops: August 2019
Fachtagung: 18. November 2019 in der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin
Kinderrechte-Filmfestival in Berlin 2019: 19. und 20. November im Filmtheater am Friedrichshain
Teilnahmevoraussetzung: 4.–6. Klasse, pro Gruppe bis ca. 25 Schüler*innen
Teilnahmebeitrag pro Gruppe: 500€
Enthalten hierin sind Teilnahmegebühr, 5 Projekttage, An-und Abreise mit 2 Übernachtungen, Kinoeintritt für alle Teilnehmer*innen am Festivaltag und ein gesamter Klassensatz DVDs mit allen entstandenen Filmen.

Alle weiteren Informationen finden Sie unter: www.klappeauf.org




Unter dem Motto #Vision_possible sind junge Filmemacher*innen bis 27 Jahre, die in Sachsen-Anhalt leben, arbeiten oder studieren auch in diesem Jahr wieder aufgerufen, ihr Talent beim größten Jugendkurzfilmwettbewerb Sachsen-Anhalts unter Beweis zu stellen. Bis zum 04. November können sie ihre Kurzfilme beim 25. Jugendvideopreis in drei Kategorien einreichen und insgesamt 2.500 Euro gewinnen. Die besten Werke sind am 24. November im Schauspielhaus Magdeburg zu sehen.

Von Spiel- über Animationsfilm bis hin zu Dokumentation, Musikvideo oder Filmexperiment – der Jugendvideopreis Sachsen-Anhalt gibt jungen Filmtalenten bis 27 Jahre eine Bühne, um ihre Werke zu präsentieren. Egal, ob mit Smartphone, Tablet oder einer Profikamera gedreht – im Vordergrund des Wettbewerbs stehen die Geschichten der Filme, die in drei Kategorien eingereicht werden können:

  • ABC-Teams für Videos, die im Rahmen eines medienpädagogischen Projekts entstanden sind,
  • Newcomer  für Filmemacher, die gerade an ihren ersten Projekten arbeiten,
  • Masterclass  für alle, die sich bereits bestens mit Regie, Kamera, Ton und Schnitt auskennen.

Einsendeschluss ist der 04. November 2019. Aus allen Einsendungen wählt eine Vorjury die besten Filme aus, die am Sonntag, dem 24. November im Schauspielhaus Magdeburg vor einem großen Publikum gezeigt werden und die Chance auf Preisgelder von insgesamt 2.500 Euro erhalten. Zusätzlich gibt es von der Jury – bestehend aus Regisseuren, Kameraleuten, Medienpädagogen und weiteren Medienschaffenden – hilfreiche Tipps und Hinweise zur Filmproduktion. Neben der Jury entscheidet auch das Publikum und eine Kinderjury, wer einen Preis mit nach Hause nehmen darf.

Der Jugendvideopreis Sachsen-Anhalt wurde 1994 erstmals vergeben und wird unterstützt von der Medienanstalt Sachsen-Anhalt, vom Land Sachsen-Anhalt – Ministerium für Kultur, von der Landeszentrale für politische Bildung, der Lotto-Toto-GmbH Sachsen-Anhalt und der LAG Jugend und Film. Kostenlose Beratung und technische Unterstützung gibt es in allen sieben Offenen Kanälen in Sachsen-Anhalt.

Anmeldebogen und weitere Informationen: www.jugend-video-preis.de

Alles im Überblick:
04 November 2019: Einsendeschluss
24. November 2019: 25. Jugendvideopreis Sachsen-Anhalt, Schauspielhaus Magdeburg, Eintritt ist frei

Kontakt:
Landesverband Offene Kanäle Sachsen-Anhalt e.V.
Telefon: 0391 739 13 27
E-Mail: kontakt@jugend-video-preis.de
www.jugend-video-preis.de
www.facebook.de/jugendvideopreissachsenanhalt




Die Staatskanzlei und Ministerium für Kultur und die Medienanstalt Sachsen-Anhalt loben erneut gemeinsam den Europa.Medien.Preis Sachsen-Anhalt aus.

Die Teilnehmer am Europa.Medien.Preis Sachsen-Anhalt können sich wieder auf attraktive Geldpreise von insgesamt 3.000 Euro freuen und haben die Möglichkeit, im Rahmen des Wettbewerbs an einem Medienworkshop teilzunehmen, um die Medienarbeit mit der europäischen Komponente zu verbinden. Auf diese Weise soll nicht nur der Europagedanke sondern auch die Medienkompetenz im Land gestärkt werden.

Mit dem Ziel das Teilnehmerspektrum und die Reichweite des Wettbewerbs zu erweitern, werden in diesem Jahr die bisherigen Preiskategorien – Jurypreis, Online-Voting-Preis, Publikumspreis – um zwei weitere ergänzt:

Mit einem Sonderpreis für Handy-Video-Clips von max. 30 Sekunden Länge, werden vor allem die „social-media-affinen“ Zielgruppen angesprochen. Mit einem Sonderpreis für Beiträge, die einen Schüler- oder Jugendaustausch im europäischen Kontext dokumentieren, sollen insbesondere Schulen und außerschulische Jugendeinrichtungen adressiert werden. Dieser Sonderpreis hebt die Bedeutung von Schüler- und Jugendaustausch für ein gelebtes und erfahrbares Europa hervor.

Teilnehmen können Einzelpersonen, Projektgruppen, Vereine und Organisationen, die nicht erwerbsmäßig oder hauptberuflich mit der Produktion von Medien beschäftigt sind. Studierende der medienorientierten Studiengänge an den Hochschulen des Landes sind hier besonders angesprochen. Eine Voraussetzung ist, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Sachsen-Anhalt kommen, hier ihren Wohnsitz haben oder in Sachsen-Anhalt ihre Ausbildung bzw. ihr Studium absolvieren.

Jeder Beitrag kann allerdings nur einen Preis gewinnen. Falls ein Beitrag in mehr als einer Kategorie als Sieger hervorgeht, rückt der Zweitplatzierte nach. So haben alle eine faire Chance. Als Beiträge sind nichtkommerzielle und nicht-professionelle Audio- und Videoproduktionen zugelassen, die sich kritisch-konstruktiv mit aktuellen europäischen Themen befassen und einen Bezug zu Sachsen-Anhalt herstellen. Neben der inhaltlichen Komponente sind auch gestalterische und technische Kriterien für die Bewertung ausschlaggebend. Der Beitrag muss im Jahr 2019 produziert worden (außer: Kategorie „Schüler- und Jugendaustausch“ auch Produktionen aus 2018 zugelassen) und immer einer konkreten Einzelperson (Produzenten) zuzuordnen sein. Wichtig ist auch, dass die Beiträge den Offenen Kanälen bzw. nichtkommerziellen Lokalradios in einem für die Bürgermedien sendefähigen Format zur Verfügung gestellt werden. Der Beitrag bzw. der zu bewertende Teil soll nicht länger als 5 Minuten sein (außer: Handy-Video-Clip max. 30 Sekunden). Ansonsten sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Mit der Teilnahme am Europa.Medien.Preis Sachsen-Anhalt bestätigen alle Teilnehmenden, dass sie im Besitz aller Rechte an der eingereichten Produktion sind. Insbesondere bei der Nutzung von urheberrechtlich geschützten Musikwerken, Bildern oder Videos sind eventuelle Verwertungsrechte zu beachten.

Fragen zum Wettbewerb beantwortet das Projektbüro von GOEUROPE! Europäisches Jugend Kompetenz Zentrum im Hause des DRK Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. (0391/610689-77; info@goeurope-lsa.de).

Einsendeschluss ist der 11. Oktober 2019. Die Preisverleihung findet voraussichtlich am 26. November 2019 in Magdeburg statt. Alle Informationen zum Europa.Medien.Preis Sachsen-Anhalt und zu den Teilnahmebedingungen im Detail sind auf www.europamedienpreis.de nachzulesen.

 




Sehr geehrte Damen und Herren,

am Montag startete das Digicamp 2019. Wir möchten Sie bis zum 27. Juli herzlich zur Berichterstattung ins Bildungs- und Freizeit-Zentrum Wolmirstedt (Triftstraße 6, 39326 Wolmirstedt ) einladen.

Gefördert durch das Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung und das  Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration veranstaltet fjp>media, der Verband junger Medienmacher in Sachsen-Anhalt, das zweite Digicamp zur Digitalen Agenda des Landes.

Beim Digicamp 2018 entstand die Digitale Jugendagenda. Jetzt diskutieren vom 22. bis 27. Juli 30 Jugendliche und junge Erwachsene wieder gemeinsam die digitale Zukunft unseres Landes und werfen einen jungen kritischen Blick auf die aktuelle Entwicklung. In Praxis-Workshops setzen sie sich mit Themen wie WLAN-Hotspots, Making, eSport, Hate Speech oder Fake News auseinander.

Am Freitag werden die jungen Menschen ihre Forderungen zur Digitalen Jugendagenda mit Landtagsabgeordneten, Vertreter*innen des Digitalisierungsbeirates und der Landesregierung diskutieren.

Das detaillierte Programm können Sie der Veranstaltungswebseite entnehmen: www.digitale-jugendagenda.de/digicamp-2019/

Als Ansprechpartner vor Ort steht Ihnen Max Neuhäuser zur Verfügung. Sie erreichen ihn unter 01 53 / 23 17 53 289 oder max.neuhaeuser@fjp-media.de.

fjp>media ist der Verband junger Medienmacher in Sachsen-Anhalt. Gegründet durch Schülerzeitungsredakteure vertritt der Verband seit 1991 die Interessen aller jungen Menschen, die selbstbestimmt an Online-Medien, Hörfunkprojekten, Video-Produktionen und bei Zeitungen aarbeiten. In Magdeburg bietet fjp>media im Medientreff zone! neben einem offenen Angebot viele medienpädagogische Projekte für Kinder und Jugendliche sowie Multiplikatorenschulungen. Für junge Medieninteressierte organisiert fjp>media landesweit Workshops und Seminaren rund ums Medienmachen. Die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz von fjp>media steht Heranwachsenden, Familien und Fachkräften mit Information, Beratung und Bildungsangeboten zu Fragen des Kinder- und Jugendschutzes zur Seite.

Kontakt: fjp>media

Postfach 1442

39004 Magdeburg

Tel.: 03 91 / 561 82 36

Fax: 03 91 / 541 07 67

Mail: presse@fjp-media.de




5. Netzwerktagung Medienkompetenz Sachsen-Anhalt vom 22. bis 23. Oktober 2019 in der Leopoldina-Nationale Akademie der Wissenschaften in Halle (Saale)

Ab sofort ist die Online-Anmeldung für die 5. Netzwerktagung Medienkompetenz Sachsen-Anhalt unter medien-kompetenz-netzwerk.de freigeschalten. Die Fachtagung findet vom 22. bis 23. Oktober 2019 in der Leopoldina-Nationale Akademie der Wissenschaften in Halle (Saale) statt.

Die 5. Netzwerktagung Medienkompetenz der Medienanstalt Sachsen-Anhalt bietet allen Mitwirkenden einen regen Austausch zwischen Theorie und Praxis an. In 12 Panels und zwei Workshops tauschen sich Experten aus Medienwirtschaft, -pädagogik, Politik und Gesellschaft aus und diskutieren über die Perspektiven einer zunehmend digitalisierten Welt.

Auf den Roten Sofas präsentieren sich erneut Sachsen-Anhalts Netzwerkakteure im Dialog mit dem Publikum.

Begleitet wird die Tagung von zwei wissenschaftlichen Beiräten. Hierfür konnten erneut Prof. Dr. Stefan Iske (Otto-von-Guericke Universität Magdeburg) und Prof. Joachim von Gottberg (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) gewonnen werden.

Alle Informationen rund um die Tagung erhalten Sie auf:

Web: medien-kompetenz-netzwerk.de
Facebook: https://www.facebook.com/NetzwerkMedienkompetenz
Twitter: twitter.com/NetzwerkMK

 

Die 5. Netzwerktagung wird veranstaltet von:

 

 

Partner der Tagung:

 

 

In Kooperation mit:

 

 




Gestalte deine digitale Zukunft: Digicamp 2019 vom 22. bis 27. Juli 2019 in Wolmirstedt

Mit dem eigenen Tablet oder Handy im Unterricht arbeiten, stabiles Internet auch im kleinstem Dorf, kostenloses WLAN überall und Ladestationen in Bus und Bahn – und wie stellst du dir die digitale Zukunft Sachsen-Anhalts vor?

Vom 22. bis 27. Juli 2019 lädt fjp>media wieder 30 junge Menschen zur 2. Auflage des Digicamp nach Wolmirstedt ein.

Gemeinsam wollen wir deine Vorstellungen für die digitale Zukunft des Landes diskutieren. Grundlage ist dabei die im Vorjahr entstandene Digitale Jugendagenda. Was hat sich seitdem getan? Was muss noch besser werden? Das besprechen wir in Barcamps, in denen du bestimmst, was gemacht wird. In acht spannenden Praxisworkshops zu Themen wie eSports, Breitbandausbau, Making, Mediensucht und Hate Speech schauen wir darauf, wie die Digitalisierung unseren Alltag verändert. Der Spaß wird in der Woche natürlich auch nicht zu kurz kommen.

Du bist zwischen 14 und 27 Jahren alt? Dann melde dich schnell an. Die Teilnahme inklusive Programm, Unterkunft und Verpflegung ist kostenlos.

Es gibt 30 Plätze zu vergeben. Anmeldungen sind über die Webseite www.jungunddigital.de möglich.

Die Veranstaltung wird vom Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung gefördert und durch fjp>media organisiert. Fragen beantwortet der Jugendbildungsreferent Andreas Stein unter 03 91 / 503 76 37 bzw. andreas.stein@fjp-media.de.

Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es unter www.jungunddigital.de.

Zur Online-Anmeldung.




Am Ende des ersten Veranstaltungstages besteht die Möglichkeit, mit anderen Tagungsteilnehmerinnen und Teilnehmern in entspannter Atmosphäre im Flower 2.0 (wenige Gehminuten vom Tagungsort entfernt) ins Gespräch zu kommen. Dazu lädt die Medienanstalt Sachsen-Anhalt von 18:00 bis 22:00 Uhr zum Get Together ein. Für das leibliche Wohl wird mit einem reichhaltigen Buffet und Getränken gesorgt.

Bitte beachten Sie, dass für die Abendveranstaltung – zusätzlich zur Tagungsgebühr – weitere 10 € verbindlich vor Ort in bar zu entrichten sind. Mitwirkende sind hiervon befreit.

Flower 2.0 befindet sich auf dem Moritzburgring 1 – 06108 Halle




Digitalisierung ist mittlerweile in der Gesellschaft allgegenwärtig und verändert zunehmend Arbeitsmarkt, Freizeit sowie unseren Lebensstil. Wenn dank technischen Fortschritts z.B. Roboter im Pflege- oder Dienstleistungssektor die besseren Arbeiter sind, Künstliche Intelligenz für Menschen Entscheidungen treffen, Algorithmen eigenständig Preise bestimmen oder autonome Autos im Straßenverkehr unterwegs sind, sollte eine Gesellschaft das zukünftige Verhältnis von Mensch-Maschine erörtern. Häufig sind aber die Algorithmen des Machine learning wie „Schwarze Kästen“ (black boxes), die noch nicht durchschaut sind und Fragen der Sicherheit, des Vertrauens in Technik und der Verantwortung aufwerfen. Ihre Zertifizierung in z.B. DIN-Normen wie frühere technische Geräte ist derzeit eine große Herausforderung der Grundlagenforschung.

Dabei sind nicht nur technische Potenziale, sondern vor allem die moralischen wie rechtlichen Verantwortlichkeiten bei Fehlentwicklungen oder Missbrauch von Bedeutung. Schließlich ist es (noch) nicht die Technik, sondern ihre Schöpfer, die mit dem Code die Entscheidungen direkt oder indirekt treffen.

Auch das Verhältnis zwischen Privatheit und Öffentlichkeit sowie Werte wie Freiheit und Selbstverantwortung sind in diesem Kontext zu überdenken. Die fortschreitende Digitalisierung fördert das Entstehen von Monopolstrukturen. Diese sind – aufgrund ihrer Marktposition – in der Lage, große Datenmenge zu sammeln und damit unser Handeln zu lenken, Meinungen und zukünftige Entwicklungen zu beeinflussen.

Der technische Fortschritt erzeugt somit neue Herausforderungen, denen kompetent zu begegnen ist. Die Frage ist, welche ethischen Regeln in der digitalisierten Welt gelten und wie sie umzusetzen sind? Könnte eine wertebezogene Digitalkompetenz als Rahmenbedingung den Fortschritt begleiten und demokratische Rechte, wie Autonomie, Freiheit, Gerechtigkeit und Privatheit schützen?

Impulsgeber:

Prof. Dr. Klaus Mainzer Emeritus of Excellence – Technische Universität München, Carl Friedrich von Weizsäcker Center, Eberhard Karls Universität Tübingen

 

Audiomitschnitt:

Download Audio (mp3) 21 MB

 

©Julia Kluge – kluugel.de




Bezugnehmend auf den vorangegangenen Impulsvortrag „Ethik und Verantwortung in einer digitalisierten Welt“ von Prof. Dr. Klaus Mainzer werden die Diskutanten  ihre Sichtweisen zum Thema darstellen und diskutieren.

Leitfragen:

  • Wie sieht zukünftig das Verhältnis zwischen Privatheit und Öffentlichkeit aus und welchen Stellenwert werden Werte wie Freiheit und Selbstverantwortung im Kontext der fortschreitenden Digitalisierung einnehmen?
  • Wer übernimmt bei eventuellen moralischen oder rechtlichen Fehlentwicklungen die Verantwortung und haftet bei einem Missbrauch?
  • Wie könnte eine wertebezogene Digitalkompetenz aussehen, die den Fortschritt kontrollierend begleitet? Welche Rolle nimmt in diesem Kontext die Medienpädagogik ein?

Referent/-innen:

Prof. Dr. Klaus Mainzer – Technische Universität München, Carl von Linde-Akademie
Prof. Dr. Stefan Iske – Otto-von-Guericke Universität Magdeburg
Philipp Otto – iRights.Lab GmbH
Dr. Harald von Bose – Landesbeauftragter für den Datenschutz Sachsen-Anhalt
Friedhelm Greis – golem.de

Moderation:

Vera Linß – Deutschlandradio

Audiomitschnitt:

Download Audio (mp3) 54 MB




Die Umsetzung der Digitalen Agenda für das Land Sachsen-Anhalt ist im vollen Gange. Das Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung koordiniert federführend die Digital-Strategie des Landes, fördert regionale sowie landesweite Vorhaben und bindet relevante Akteure aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Politik in den Prozess ein. Die Vermittlung von Medienkompetenz, sowohl im schulischen als auch im außerschulischen Bereich und unabhängig vom Alter, ist eines der Ziele der Digitalen Agenda für das Land Sachsen-Anhalt. Der Impulsvortag legt seinen Fokus auf das Handlungsfeld „Bildung in der digitalen Welt“, stellt bisherigen Aktivitäten vor und gibt Auskunft über künftige Vorhaben, um alle Bürgerinnen und Bürger fit für die digitale Welt zu machen.

 Impulsgeber:

Thomas Wünsch – Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt

Audiomitschnitt:

Download Audio (mp3) 24 MB

 

©Julia Kluge – kluugel.de




Ein Fokus der Digitalen Agenda liegt auf dem Bereich der Bildung. Mit dem Papier „Bildung in der digitalen Welt“ wurden bspw. Eckpunkte für die Vermittlung von Medienkompetenz in allgemeinbildenden Schulen in Sachsen-Anhalt festgelegt. Somit sollen alle Schüler/-innen nach Beendigung der Regelschulzeit über umfassende Kompetenzen in sechs verschiedenen Bereichen verfügen. Im Zuge dessen wurden und werden bereits Lehrpläne umgeschrieben bzw. angepasst. Bis zum Schuljahr 2020/21 soll dieser Prozess abgeschlossen werden.

Sowohl im schulischen als auch im außerschulischen Kontext wurden konkrete Maßnahmen und Ziele definiert. In der Diskussionsrunde werden sich die Vertreter/-innen der Parteien über die aktuelle Umsetzung der Digitalen Agenda im Bildungsbereich austauschen. Da die Vermittlung von Medienkompetenz als ganzheitlicher Prozess anzusehen ist, wollen wir über weitere Maßnahmen und Notwendigkeiten ins Gespräch kommen.

Leitfragen:

  • Wie kann der steigende Bedarf an Medienkompetenzvermittlung an allen allgemeinbildenden Schulen in Sachsen-Anhalt kurz-, mittel- und langfristig gedeckt werden?
  • Wie soll das Thema Medienbildung in der Aus- und Weiterbildung von Lehrer/-innen und Seiteneinsteiger/-innen verbindlich verankert werden?
  • Inwieweit sollen Schulen in die Lage versetzt werden, bedarfsgemäß auf Medienpädagogische Fachkräfte zurückzugreifen?
  • Wie soll sichergestellt werden, dass die im Rahmen des „DigitalPakt Schule“ verbesserte Technikausstattung von Schulen auch mit entsprechenden pädagogischen Konzepten und personellen Ressourcen untersetzt ist?

Referent/-innen:

Lars-Jörn Zimmer – Stellvertretender Fraktionsvorsitzender, CDU
Tobias Rausch – Stellvertretender Fraktionsvorsitzender, AfD
Thomas Lippmann – Fraktionsvorsitzender, Die Linke
Holger Hövelmann – Medienpolitischer Sprecher, SPD
Wolfgang Aldag – Bildungspolitischer Sprecher, Bündnis 90/Die Grünen
Prof. Dr. Stefan Iske – Otto-von-Guericke Universität Magdeburg

Moderation:

Vera Linß – Deutschlandradio

Audiomitschnitt:

Download Audio (mp3) 63 MB

 




Bitte melden Sie sich hier für die „5. Netzwerktagung Medienkompetenz“ (22.-23.10.2019 in der Leopoldina) an. Alle mit * gekennzeichneten Felder müssen zwingend ausgefüllt werden. Dies gilt insbesondere für Ihre Auswahl innerhalb der einzelnen Panelschienen. Kontrollieren Sie Ihre Angaben – diese können nach der verbindlichen Anmeldung nicht mehr geändert werden.

Eine Anmeldung ist leider nicht mehr möglich. Mit Fragen zur Teilnahme an der Veranstaltung wenden Sie sich bitte an das Tagungsbüro via E-Mail: netzwerktagung@medienanstalt-sachsen-anhalt.de

 

 

 

 




Das offene Schulungsangebot des Medienkompetenzzentrums (MKZ) für das zweite Halbjahr 2019 ist ab sofort online verfügbar.

Kurse aus den Bereichen Film- und Videoproduktion, Audiobearbeitung, Radio, Multimedia, Internet, Fotografie sowie Kommunikation richten sich an alle Bürgerinnen und Bürger und werden im Medienkompetenzzentrum der Medienanstalt Sachsen-Anhalt in der Reichardtstraße 8, 06114 Halle (Saale) angeboten. Es gibt aber auch die Möglichkeit Bildungsangebote vor Ort in den Offenen Kanälen und bei den Nichtkommerziellen Lokalradios zu besuchen.

Unter www.phänomedial.de finden Sie die Kursübersicht und können sich für alle Kurse online anmelden. Für alle Seminare, die im MKZ stattfinden (außer Abendkurse), besteht wieder die Möglichkeit per Bildungsurlaub teilzunehmen.

Die Seminarbroschüre liegt ab sofort im MKZ aus oder kann als PDF heruntergeladen werden.




Gestalte deine digitale Zukunft: Digicamp 2019 vom 22. bis 27. Juli 2019 in Wolmirstedt

Ende 2017 hat die Landesregierung Sachsen-Anhalts eine Digitale Agenda beschlossen, damit unser Land den Weg der Digitalisierung erfolgreich meistert. Beim 1. Digicamp vom 23. bis 28. Juli 2018 haben junge Menschen zwischen 14 und 27 Jahren über ihre Wünsche für die digitale Zukunft des Landes diskutiert.

Entstanden ist eine Digitale Jugendagenda mit den acht Themen Bildung, Familie, Freizeit, Infrastruktur, Demokratie, Wissenschaft, Wirtschaft und Medien. Außerdem wurden neun Forderungen aufgestellt, die die Medienkompetenz in einer digitalen Mediengesellschaft stärken sollen.

Was hat sich seitdem getan? Was muss noch besser werden? Das ist Thema beim 2. DIGICAMP, das vom 22. bis 27. Juli 2019 in Wolmirstedt stattfindet. Spannende Praxisworkshops rund um die Welt von morgen warten auf dich. In Barcamps kannst Du deine eigenen Fragen mit anderen diskutieren. Und natürlich wollen wir auch wieder gemeinsam grillen, baden, chillen und Spaß haben.

Die Teilnahme inklusive Programm, Unterkunft und Verpflegung ist kostenlos.

Mehr Infos zur Digitalen Jugendagenda.

Die Teilnahme ist kostenlos, Unterkunft und Verpflegung werden gestellt, im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung.

Zur Online-Anmeldung.




Am letzten Wochenende vor den Sommerferien laden der Medientreff zone! und fjp>media wieder 8-
bis 13-Jährige aus Sachsen-Anhalt zu den Kindermedientagen ein.

Die letzten Tests und Klassenarbeiten sind geschrieben und die meisten Schülerinnen und Schüler sind bereits auf die Sommerferien eingestellt – doch nicht so schnell: Am letzten Wochenende vor den Ferien lädt der Medientreff zone! in Magdeburg wieder zu den Kindermedientagen ein.

Am 29. und 30 Juni 2019 finden jeweils sechs Medienwerkstätten statt, in denen Jungen und Mädchen
im Alter von 8 bis 13 Jahren eigene Medienprodukte erstellen. Dabei können sie Samstag und Sonntag
jeweils zwei Angebote wählen: Minecraft, Foto-Comics, ein eigener Song, ein eigenes Spiel, das Programmieren von Lego-Robotern und der Brickfilm-Dreh stehen auf dem Programm. Die Kinder können sich entweder für einen oder beide Tage anmelden. „Wir wollen Kindern zeigen, dass sie mit den Medien, die sie täglich nutzen, auch sehr kreativ sein können. Sie sollen sich ausprobieren und von den Erfahrungen, die sie gemeinsam mit Gleichaltrigen machen, profitieren“, erklärt Organisator Daniel Maurer, Pädagoge im Medientreff Zone!.

Doch nicht nur Kinder können bei den Kindermedientagen etwas lernen: Am Samstag, dem 29. Juni
haben Eltern, Großeltern und andere Interessierte von 15 bis 16.30 Uhr die Möglichkeit, mit Medienex –
pert*innen der Servicestelle Kinder- und Jugendschutz von fjp>media ins Gespräch zu kommen. „Wir
wollen zu Themen wie Fernsehen, Internet und Computerspiele informieren und selbstverständlich auch wichtige Tipps im Umgang mit Smartphones und WhatsApp oder Snapchat geben“, sagt Medienpädagoge Maurer. Wie viel Fernsehen ist gut für mein Kind? Was kann ich tun, wenn mein Kind nur noch am PC hockt und was muss ich über soziale Netzwerke wissen? All das sind Fragen, die beim Elternnachmittag geklärt werden können.

Ab sofort kann man sich für die Kindermedientage anmelden. Eine ausführliche Beschreibung und wei –
tere Informationen gibt es unter www.kindermedientage.de. Hier geht es zum Online-Anmeldeformular. Außerdem ist eine Anmeldung telefonisch unter 0391 503 76 37 oder direkt vor Ort im Medientreff
zone! am Uniplatz möglich.




Die 5. Netzwerktagung Medienkompetenz Sachsen-Anhalt wird wieder von einem wissenschaftlichen Beirat begleitet. Hierfür konnten Prof. Dr. Stefan Iske (Fakultät für Humanwissenschaften Bereich Erziehungswissenschaft (EW) / Otto-von-Guericke Universität Magdeburg) und Prof. Joachim von Gottberg (Vertretungsprofessor Medien- und Kommunikationswissenschaften/Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) gewonnen werden.

Prof. Dr. Stefan Iske ist Professor für Pädagogik und Medienbildung am Institut 1: Bildung, Beruf, Medien der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Schnittfeld von Medienkultur, Mediensozialisation, Medienerziehung und Medienbiographie. Einen besonderen Fokus bildet dabei der Bereich der Digitalen Spaltung und digitalen Ungleichheit sowie das Internet als Kultur- und Bildungsraum. Er ist Diplom-Erziehungswissenschaftler und hat seine Dissertation 2007 an der Universität Duisburg-Essen mit dem Titel „Navigationsanalyse – Methodologie der Analyse von Prozessen der Online-Navigation mittels Optimal-Matching“ verfasst. Ein methodischer Schwerpunkt liegt auf der Analyse von Lern- und Bildungsprozessen aus Prozessperspektive, insbesondere in formalen und informellen Kontexten.

 

 

 

Prof. Joachim von Gottberg studierte Germanistik und Theologie (Lehramt) in Bonn. Er arbeitete in verschiedenen Institutionen des Jugendschutzschutzes und gründete 1994 die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen e.V. (FSF) in Berlin, deren Geschäftsführer er bis Dezember 2018 war. Er arbeitet als Chefredakteur der Fachzeitschrift tv diskurs. Seit 2015 ist er Vertretungsprofessor für Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Martin-Luther-Universität Halle/Wittenberg. Seine Schwerpunktthemen sind neben dem gesetzlichen Jugendschutz die Rolle der Medien als Faktor der Sozialisation sowie Medienpädagogik.




medien I kultur I wandel

Zusammen Perspektiven in der digitalisierten Welt entwickeln.

Die 5. Netzwerktagung Medienkompetenz Sachsen-Anhalt medien | kultur | wandel regt in zahlreichen Fachpanels, Diskussionsrunden und Workshops einen Austausch zwischen Theorie und Praxis an. Im Diskurs zwischen Medienwissenschaftlern, politischen Akteuren und medienpädagogisch Aktiven wird ergründet, wie wir künftig die digitale Welt kompetent mitgestalten wollen und können. Dabei soll die mediale Entwicklung aus medienpädagogischer Perspektive analysiert und Potentiale für eine kritische und selbstbestimmte Lebensgestaltung mit Medien ausgelotet werden.

Die Netzwerktagung wird von der Medienanstalt Sachsen-Anhalt in Kooperation mit dem Netzwerk Medienkompetenz Sachsen-Anhalt ausgerichtet und von zwei wissenschaftlichen Beiräten inhaltlich unterstützt. Hierfür konnten erneut Prof. Dr. Iske von der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg sowie Prof. von Gottberg von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg gewonnen werden.

Schrift, Buchdruck und die elektronischen Medien markierten die entscheidenden Sprünge in der Mediengeschichte. Die technischen Innovationen veränderten nachhaltig die Speicherung sowie Weitergabe von Wissen und waren stets Motoren des gesellschaftlichen Wandels. Heute scheinen wir im Zuge der Digitalisierung erneut Zeugen einer medialen Transformation zu sein. Die mobilen und internetfähigen Computer sind als Kommunikations-, Informations- und Unterhaltungswerkzeuge in nahezu allen Lebensbereichen omnipräsent. Während noch im Zeitalter der Industrialisierung Maschinen die Muskelkraft ersetzten, sind es heute Algorithmen, Automatisierungen und Künstliche Intelligenz, die aufgrund der Vernetzung von Daten die geistige „Arbeit“ in Beruf oder Privatleben optimieren.

Unausweichlich stellt sich dabei die Frage, welche Auswirkungen diese mediale Entwicklung auf unser Zusammenleben und Kultur hat. Der zunehmend vernetzte Alltag erweitert Kommunikations- und Handlungsräume, verwischt Kultur(-Grenzen) und verändert stetig die Wahrnehmung der Welt. Wenn aber „intelligente“ Software individuelle, gesellschaftliche und kulturelle Entwicklungen beeinflussen kann, dann sollte über die zukünftige Netzkultur mit einem Kodex und einer verbindlichen Algorithmusethik nachgedacht werden.

Der soziale Wandel schreitet durch die Entwicklung vernetzter Technologien permanent voran. Schnelllebigkeit, Komplexität, Emotionalität und Interaktivität sind dabei die wesentlichen Merkmale der gesellschaftlichen Umbruchsituation. Hier sind Jung und Alt gleichermaßen gefordert, die digitalen Medien in ihrer Funktion, ihrer Vielfalt und ihren Einfluss verstehen zu lernen. Welche Fähigkeiten sind in diesem Zusammenhang notwendig, um selbstbestimmt an einer zunehmend digitalisierten Gesellschaft teilhaben zu können? Medienpädagogik nimmt bei der Orientierung in der Medienwelt eine zentrale Rolle ein, muss aber auch aufgrund des stetigen Wandels, ihre Ziele, Inhalte und Methoden kontinuierlich anpassen und weiterentwickeln.

Unter Berücksichtigung medialer und kultureller Transformation soll die künftige Ausrichtung der (Medien-)Bildung auf der Netzwerktagung stärker in den Fokus gerückt werden. Darüber hinaus werden auf den „Roten Sofas“ innovative medienpädagogische Ansätze und praktische Erfahrungen vorgestellt sowie in Workshops neue Ideen für die Medienkompetenzförderung in Sachsen-Anhalt entwickelt.

Die 5. Netzwerktagung richtet sich an medienpädagogisch Aktive und Interessierte, an Vertreter/-innen aus Politik, Medienwirtschaft und Wissenschaft, an Studierende, an Erzieher/-innen, Lehrer/-innen und Sozialpädagogen/-innen sowie an Multiplikatoren/-innen und Medienschaffende, die sich über die angesprochenen Entwicklungen informieren wollen, um gemeinsam innovative medienpädagogische Handlungsansätze zu entwerfen. Im Rahmen der Veranstaltung gilt es, die dafür notwendigen Rahmenbedingungen für die Bildungslandschaft in Sachsen-Anhalt zu skizzieren und an die Entscheidungsträgerinnen und -träger heranzutragen. Ausdrücklich eingeladen sind auch all jene Berufsgruppen, deren Tätigkeitsfelder zunehmend von medienpädagogischen Fragestellungen tangiert werden (Suchtberater/-innen, Polizeibeamte/-innen, Sozialarbeiter/-innen etc.).

Tagungsflyer

 




Unter Motto „SPOT – Social Pictures Of Today – Soziale Bilder von heute“ lädt der Offene Kanal Magdeburg 15 junge Menschen aus Magdeburg und Sachsen-Anhalt (mit und ohne deutschen Pass) vom 6. Juli bis zum 14. Juli zu einer europäischen Filmwerkstatt in Radom/Polen ein.

Veranstalter der Werkstatt ist das FILMFORUM in Polen: weitere Partner sind neben dem Offenen Kanal Magdeburg  das LABORATORIO DEI SOGNI (Labor der Träume) in Italien und die KINOGRAPHE Association in Frankreich. Insgesamt treffen sich 60 junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren, um in international gemischten Teams gemeinsam Filme zu drehen.

Unter Leitung professioneller Filmmacher*innen beschäftigen sich die Teilnehmer*innen eine Woche lang mit “social advertising”, d.h. Spots bzw. Kurzfilme, die sich stark machen für Projekte, Initiativen, Ideen, die die Welt besser machen und Ausdruck eines gemeinsamen jungen Europas sind. Dabei geht es um alle Aspekte der Filmerstellung: von der Idee über die Recherche, die Dramaturgie, die Dreharbeiten bis zur Postproduktion- erfahrene Filmemacher*innen begleiten die Teilnehehmer*innen und geben ihr Wissen weiter.
Den Abschluss bildet die Aufführung der entstandenen Spots in einem Kino in Radom

Filmische Vorerfahrung und eigenes technisches Equipment sind nicht erforderlich.
Fahrtkosten und Teilnahme an der Filmwerkstatt sind kostenfrei.
Die Filmwerkstatt findet auf englisch statt.

Die Leitung der Filmwerkstatt obliegt der polnischen Organisation “FILMFORUM”, die in den vergangenen 15 Jahren nicht nur zahlreiche europäische bzw. internationale (Film)Begegnungen initiiert hat sondern fortlaufend auch Wokshops, Ateliers, Fortbildungen, Seminare und Projekte im Bereich Spiel- und Dokumentarfilm, Reportage, Stop-motion Animationen, 360 Grad Film, Videoessay etc. anbietet.
Das Filmforum ist ein Netzwerk, in dem neben sämtlichen polnischen Filmhochschulen auch Filmproduktionen- und Verleiher sowie weitere kulturelle Institutionen  Mitglieder sind.

(Mehr Infos: https://filmforum.pl/en/news/workshops-and-trainings/item/711-spot-social-pictures-of-today )

Das Projekt  “SPOT – Social Pictures Of Today” wird finanziert durch  ERASMUS+, Förderprogramm der Europäischen Union.


Mehr Informationen zum Projekt  gibt es hier: https://bit.ly/2JlK769

Für weitere Fragen kontaktieren Sie bitte das Team des Jugendvideopreises Sachsen-Anhalt

Landesverband Offene Kanäle Sachsen-Anhalt e.V.
Telefon: 0391 739 13 27
E-Mail: kontakt@jugend-video-preis.de
www.jugend-video-preis.de




Kinder und Jugendliche sind von Computerspielen und Spiele-Apps fasziniert, bei Erwachsenen löst diese Begeisterung oft Unverständnis und Sorgen aus. Wie kann ein reflektierter Austausch zwischen Kindern, Jugendlichen, Eltern und pädagogischen Fachkräften gut gelingen und welche kreativen Potenziale stecken in digitalen Spielen?

Das Initiativbüro „Gutes Aufwachsen mit Medien“ lädt ein zur Online-Konferenz Weiterbilden: Level up! Digitale Spiele gemeinsam entdecken am Dienstag, 18. Juni 2019, in der Zeit von 10:00 Uhr bis 11:00 Uhr

In dieser Online-Konferenz öffnen Johanna Janiszewski (Tiny Crocodile Studios) und Michael Gurt (JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis) die Tür zu digitalen Spielwelten und diskutieren kreative medienpädagogische Ansätze genauso, wie jugendschutzrelevante Herausforderungen.

Anmeldung unter:

https://www.gutes-aufwachsen-mit-medien.de/weiterbilden

Was ist eine Online-Konferenz?

Das Initiativbüro bietet verschiedene Weiterbildungsangebote für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren zum Thema Medienerziehung in der Familie an. Das Format der Online-Konferenz ist eine Live-Veranstaltung im Internet, bei der Expertinnen und Experten Informationen zu einem spezifischen Thema präsentieren und Ihre Fragen beantworten. Zur Teilnahme benötigen Sie ein internetfähiges Endgerät (PC, Tablet, etc.) sowie einen Zugang zum Internet.

 

Foto: Kelly Sikkema on Unsplash

 





Seit 21 Jahren prämiert der Deutsche Multimediapreis mb21 die digitalen Projekte junger Medienmacherinnen und Medienmacher. Ab sofort können sich Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 25 Jahre wieder an dem Wettbewerb beteiligen und Geldpreise im Wert von 11.000 Euro gewinnen. Einsendeschluss ist der 19. August 2019.

1998 feierte der Deutsche Multimediapreis Premiere. Damals wurden die Einreichungen noch auf Disketten, interaktiven CD-Roms oder Mini-Disks eingesendet. Mittlerweile zählt der Wettbewerb zu einer der bedeutendsten Plattformen für digitale Jugendkultur. »Ich wünsche mir«, so Bundesjugendministerin Dr. Franziska Giffey, »dass junge Menschen die Chancen der Digitalisierung selbstbewusst und kreativ, aber auch kritisch und verantwortungsvoll nutzen. Es gibt viele gute Beispiele – und diese Beispiele verdienen Aufmerksamkeit. Genau darum geht es beim Deutschen Multimediapreis«.

Digital, netzbasiert und interaktiv

Teilnehmen können Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 25 Jahre – egal zu welchen Themen und mit welchen Medienformaten. Websites, Blogs und Video-Kanäle haben im Wettbewerb genauso ihren Platz wie Podcasts, Apps und Games. Auch medienkünstlerische Installationen sowie Coding- und Maker-Projekte sind zugelassen. Digital, netzbasiert oder interaktiv – das sind die Kriterien, die die beim Deutschen Multimediapreis ausgezeichneten Projekte besonders kennzeichnen.

Jahresthema 2019: „Irgendwas mit Medien!“

Zusätzlich zum offenen Wettbewerb schreibt der Deutsche Multimediapreis das Jahresthema „Irgendwas mit Medien!“ aus. Denn die Veranstalter interessiert nicht nur, was junge Kreative heute mit Medien machen, sondern vor allem, warum sie es tun. Wie haben sich Umgang und
Haltung zu digitalen Medien in 21 Jahren entwickelt? Zu seinem Jubiläum blickt der Deutsche Multimediapreis zurück nach vorn und reflektiert das Verhältnis zwischen Medien und Medienmacher*innen.

Der Deutsche Multimediapreis wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie der Landeshauptstadt Dresden gefördert. Veranstalter sind das Deutsche Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF) sowie das Medienkulturzentrum Dresden.

Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.deutscher-multimediapreis.de

 

Foto: Lightpainting Deutscher Multimediapreis
(Fotograf: Ulrich Tausend)

 




Zum Tag der Pressefreiheit fordert fjp>media als Verband junger Medienmachender in Sachsen-Anhalt die Stärkung einer vielfältigen und jungen Medienlandschaft und die Bekämpfung von Zensur.

„Die schwindende Medienvielfalt, zunehmende Medien-Zensur und die fragliche Behandlung von Medienschaffenden sehen wir als problematisch an“, so René Börs (25 Jahre, Vorstand von fjp>media). Der Verband kritisiert anlässlich des Internationalen Tages der Pressefreiheit am 3. Mai den Qualitätsrückgang durch Umstrukturierungen und Einsparungen bei Tageszeitungen und Rundfunkanstalten und fordert eine Stärkung der jungen Medienlandschaft. „Jugendaffine Nachrichtenformate in einer pluralen Tagespresse- und Rundfunklandschaft, vor allem unabhängige Jugendmedien an möglichst vielen Schulen und Hochschulen sind eine wichtige Grundlage für umfassende und gute Information. Deswegen sollte der öffentlich-rechtliche Rundfunk eigene regionale Nachrichtenformate beibehalten“, erklärt René Börs. Gleichzeitig bedrohe der mögliche Verkauf einer von drei Tages – zeitungen im Land die hiesige Medienvielfalt.

In der vor kurzem von Reporter ohne Grenzen (ROG) veröffentlichten Rangliste der Pressefreiheit 2019 steht Deutschland auf Platz 13 und hält sich damit im oberen Mittelfeld der EU-Staaten. Aufgrund der Punktezahl ist keine Verbesserung zu 2018 zu erkennen. Besonders Drohungen und Gewalt gegen, die Überwachung und der Ausschluss von unliebsamen Journalist*innen, die Beeinträchtigung durch Hacker und Justiz, der Kampf um Informationen von öffentlichen Stellen sowie die Einsparungen bei und schwindende Vielfalt von Tageszeitungen bedrohen demnach die Pressefreiheit in Deutschland.

Als Jugendmedienverband setzt sich fjp>media seit 1991 für alle jungen Menschen ein, die selbstbestimmt Medien gestalten und journalistisch arbeiten wollen. Jugendliche Medienmacher*innen von Online- Medien, Hörfunkprojekten, Video-Produktionen und Printmedien unterstützt der Verband durch Fortbildungen, Technikverleih, Beratung auch in Rechtsfragen und die Vergabe des Jugend-Presseausweises.

Für Schülerzeitungen vergibt fjp>media gemeinsam mit dem Bildungsministerium eine Startförderung von 200 Euro. In Magdeburg bietet der verbandseigene Medientreff zone! neben einem offenen Angebot viele medienpädagogische Projekte für Kinder und Jugendliche sowie Multiplikatorenschulungen. Für junge Medieninteressierte organisiert fjp>media landesweit Workshops und Seminaren rund ums Medienmachen. Die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz von fjp>media steht Heranwachsenden, Familien und Fachkräften mit Information, Beratung und Bildungsangeboten zu Fragen des Kinder- und Jugendschutzes zur Seite. Mit dem Projekt „Fairsprechen – Hass im Netz begegnen“ unterstützt fjp>media Zivilcourage gegen Hass im Netz.




In einer Welt, in der Apps und Programme nicht selten aus fragwürdigem Code zusammengesetzt sind, in der das Alltagsleben oft nur den Tinder-Wisch zwischendurch zulässt und in der wir umgeben sind von allerhand sinnfreier Information und Fake News scheint Digital Detox vielen der einzige Weg, mit sich und ihrem analogen Ich wieder ins Reine zu kommen.

Ohne Zweifel: unsere Welt ist voller Digitalität – und für die meisten Menschen ist das auch ok, versprechen die sich ständig weiterentwickelnden digitalen Helfer doch ein leichteres, erlebnis- und abwechslungsreicheres, kurzum: ein schöneres Leben. Doch da gibt es tatsächlich Menschen, und das sind nicht wenige, die das ganz und gar nicht so empfinden – zeitweise oder fundamental (oder irgendwo dazwischen). Der Autor Joel Luc Cachelin nennt diese Menschen OFFLINER.

In der Veranstaltung „Fuck you Digitalisierung“ sollen diese Menschen und ihre Antriebe zum Digital Detox oder gar zur vollkommenen Entdigitalisierung ihres Lebens im Mittelpunkt stehen.

Im Workshop „Digitale Balance in Digitalen Zeiten“ bekommen Sie eine Anleitung, wie Sie Ihr digitales Gleichgewicht (wieder-)finden – privat und beruflich. Der professionelle Coach Jannis Wlachojiannis macht Ihnen dieses Angebot KOSTENLOS am 24. Mai 2019 um 15.00 Uhr in den SALTLABS in Halle (Leipziger Straße 70). Bitte anmelden via: thomas.erling@sachsen-anhalt.de

Die Podiumsdiskussion „Soziale Netzwerke – Ich bin raus!“ wird sich am 24. Mai 2019 um 18.00 Uhr im Café Koffeij (Leipziger Straße 70) mit folgenden Fragen beschäftigen: Welche Typen von OfflinerInnen gibt es und wie kann die digitale Entgiftung gelingen? Was sind Gründe für die digitale Abstinenz? Kann ein Mensch heute überhaupt noch „offline“ leben? Was bedeutet es für die politische Kommunikation und digitale Debattenkultur insgesamt, wenn sich einzelne dem digitalen Austausch entziehen – und was bedeutet es für jeden Einzelnen? Der Eintritt ist frei!

Gäste:
Dr. Petra Sitte – MdB
Martin Fuchs – Politikberater, Speaker
Katharina Nocun – Netzaktivistin, Bloggerin
Kai Kuhnhenn – Konzeptwerk Neue Ökonomie
Jannis Wlachojiannis – Coach f. digitale Balance

Flyer als PDF




In diesem Jahr wird zum 22. Mal der Kinder- und Jugend-Kultur-Preis Sachsen-Anhalt von der Staatskanzlei und dem Ministerium für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt ausgerichtet.

Die Landesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V. ist mit der Organisation, und Durchführung des Wettbewerbs zur Vergabe des Kinder- Jugend-Kultur-Preises beauftragt.

In diesem Jahr lautet das Motto des Wettbewerbs:

„Aufbruch! Modern denken!“ Zeig uns, wie du modern denkst – was dich bewegt und fasziniert.

Es werden Projekte und Beiträge aus den Bereichen Theater, Literatur, Musik, bildende Kunst und Medien, wie zum Beispiel Fotografie oder Film gesucht.

Mitmachen können Kinder und Jugendliche bis einschließlich 21 Jahre – einzeln oder in Gruppen.

Zu gewinnen gibt es Preisgelder von bis zu 2.000 Euro. Die Preise überreicht Staats- und Kulturminister Rainer Robra bei einer feierlichen Veranstaltung im Bauhaus Dessau.

Die Anmeldung für den Wettbewerb ist bis zum 22. April 2019 auf der Website der .lkj) möglich.

Aktuelle Informationen gibt es auf der .lkj)-Facebook-Seite und dem .lkj)-Instagram Account.

 

Bildrechte: .lkj) Sachsen-Anhalt e. V.

 




Digitale Medien und Werkzeuge nutzen ist eine Materialbox mit Best Practice Beispielen aus Sachsen-Anhalt. Die Broschüre bietet Anregungen für den Einsatz digitaler Werkzeuge im Unterricht. Lehrende sind herzlich eingeladen sich an der Erweiterung der Sammlung zu beteiligen.

Die Sammlung wird vom Ministerium für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt in Zusammenarbeit mit dem Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung herausgegeben.




Ab 18. März 2019 nimmt die Deutsche Telekom Stiftung wieder Bewerbungen um eine Förderung im Rahmen der „Ich kann was!“-Initiative an. Gesucht werden Projekte, die Kindern und Jugendlichen im Alter von 9 bis 16 Jahren Kompetenzen für die digitale Welt vermitteln. Mit einer Förderhöhe von bis zu 10.000 Euro pro Vorhaben werden Projekte im Bereich medialer und digitaler Kompetenzförderung unterstützt. Der Bewerbungszeitraum endet am 13. Mai 2019.

Neue Projektansätze, aber auch Konzepte zur Weiterentwicklung der bereits laufenden oder abgeschlossenen Projekte in dem Themenbereich „Kompetenzen für die digitale Welt“ sind gleichermaßen willkommen. Wie schon in den Vorjahren freut sich die Stiftung auch in 2019 über Anträge in den Themenbereichen Film und Foto, Robotik und Programmieren, Making, Social Media und Blogs, Musik und zu weiteren Bereichen innerhalb des Themenfelds. Ausführlichere Informationen zu der Ausschreibung und Förderkriterien sind auf der Internetseite der „Ich kann was!“-Initiative zu finden.

Bewerbungen können ausschließlich online über folgende Internetseite abgegeben werden: antragsportal.telekom-stiftung.de

Im September 2019 entscheidet die Ich kann was!-Jury darüber, welche Projekte und Einrichtungen eine Förderzusage erhalten.

Inhaltlichen Fragen rund um die Bewerbung beantwortet Frau Esther Dolast unter der Mailadresse: ich-kann-was@telekom-stiftung.de.

 

Bildrrechte: Deutsche Telekom Stiftung




Gleichgesinnte treffen, sich austauschen, Neues lernen – all das bietet das Vernetzungstreffen für Schülerzeitungsredaktionen, zu dem fjp>media, Verband junger Medienmacher in Sachsen-Anhalt, vom 5. bis 7. April 2019 nach Magdeburg einlädt. Die Teilnehmenden erwartet ein spannendes Wochenende,
bei dem sie junge Medienschaffende anderer Redaktionen kennenlernen können und Tipps und Tricks
rund um das Erstellen einer gelungenen Schülerzeitung bekommen. Durch diesen Austausch sollen sie
neue Impulse für das zukünftige Schaffen sowie einen Blick über den Tellerrand des eigenen Arbeitsalltags bekommen. Der Spaß kommt natürlich auch nicht zu kurz.

„Viele Schülerzeitungsredaktionen stehen vor ähnlichen Herausforderungen. Gemeinsam lassen sich oft bessere Ideen und neue Lösungsansätze finden. Deshalb wollen wir die Redaktionen aus Sachsen-Anhalt zusammenbringen und miteinander vernetzen“

Andreas Stein, Jugendbildungsreferent bei fjp>media.

Für einen Teilnehmerbeitrag von 10 Euro gibt es drei Tage mit einem abwechslungsreichen Programm –
Verpflegung, Unterkunft und Schulungsunterlagen inklusive. Die Veranstaltung wird vom Land Sachsen-Anhalt gefördert.

Mehr Informationen gbt es per Telefon unter 03 91 /561 82 36, per E-Mail an info@fjp-media.de oder
auf www.fjp-media.de.

Zum Anmeldeformular




Am 5. April 2019 veranstaltet die Fachgruppe Kita und die Landesgruppe Sachsen-Anhalt der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) den Fachtag MedienBildung: elementar | Medienbezogene Aufträge in der Kita. Bei der Veranstaltung werden Möglichkeiten und Notwendigkeiten medienpädagogischer Arbeit in der Kita vorgestellt und diskutiert.

Regionale und überregionale Partner, etwas der Blickwechsel e.V., die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz von fjp>media, Medienanstalt Sachsen-Anhalt, CampusKids der Hochschule Merseburg, Komplexlabor Digitale Kultur der Hochschule Merseburg und der Offene Kanal Merseburg-Querfurt beteiligen sich am Fachtag und zeigen gelungene Beispiele aus dem Bereich der frühen Medienbildung.

Der Fokus des Fachtages der GMK-Fachgruppe Kita liegt auf dem Kita- und dem Hort/Grundschulbereich. Die Veranstaltung richtet sich an (angehende und bereits ausgebildete) Erzieher*innen, Kinderpfleger*innen, Sozialassistent*innen, -pädagog*innen, Heilerziehungspfleger*innen, Medienpädagog*innen, Erziehungs- und Bildungswissenschaftler*innen und (Grundschul-) Lehrer*innen.

Gastgeberin des Fachtages ist die HS Merseburg. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Anmeldung ist bis zum 02. April 2019 über fg-kita@gmk-net.de möglich.

Flyer und Programm als PDF

Termin: 05.04.2019 
Zeit: 09:30 – 17:45 Uhr
Ort: Hochschule Merseburg – Eberhard-Leibnitz-Straße 2, Merseburg




In den Osterferien bildet fjp>media wieder junge Medieninteressierte als Jugendleiter aus.

 

Für junge Menschen, die ihr Wissen an Kinder und Jugendliche weitergeben möchten, bietet fjp>media, Verband junger Medienmacher, in den Osterferien vom 23. bis 27. April 2019 in Magdeburg wieder eine Juleica-Schulung an.

Die Jugendleitercard, kurz juleica, ist ein bundesweit einheitlicher und amtlich anerkannter Ausweis, der die Stellung ehrenamtlich Tätiger stärkt und sie amtlichen und nichtamtlichen Stellen gegenüber legitimiert. Obendrein gibt es für Karteninhaber viele Vergünstigungen.

Im Rahmen der fünftägigen Juleica-Ausbildung erhalten die Teilnehmenden das nötige Rüstzeug, um eigene Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche zu planen und umzusetzen. Dazu gehören ein Überblick über die mediale Lebenswelt Heranwachsender, ein Leitfaden zur Planung eigener Projekte, Tipps und Tricks für die Betreuung und Leitung von Gruppen, Streitschlichtung sowie Einblicke in die Jugendverbandsarbeit und Möglichkeiten zum Mitmachen. Vermittelt wird das alles natürlich nicht nur als graue Theorie, sondern mit vielen praktischen Übungen und Spielen und natürlich dem Einsatz von Medien.

Der Teilnehmerbeitrag beläuft sich auf 30 Euro inklusive Unterkunft und Verpflegung. Die Ausbildung wird gefördert durch das Land Sachsen-Anhalt. Um mitmachen zu können, sollten Interessierte bereits einen Erste-Hilfe-Kurs erfolgreich abgeschlossen haben und mindestens 16 Jahre alt sein.

Mehr Infos und die Online-Anmeldung gibt es unter www.fjp-media.de.




Mit zwei gewaltpräventiven Theaterproduktionen für Schulen- und Jugendeinrichtungen geht die Berliner Theatergruppe Ensemble Radiks vom 03. bis zum 21. Juni 2019 auf Sachsen-Anhalt-Tournee.

„Wir waren mal Freunde“ ist die neueste mobile Theaterproduktion, mit der das Ensemble auf dem Deutschen Präventionstag 2017 zu Gast war.  In sensibler und jugendgerechter Weise wird die Bedeutung von Respekt und Achtung füreinander thematisiert. Das Stück wirft unvoreingenommen auch einen Blick auf Fremdenfeindlichkeit und soziale Ausgrenzungen als Ergebnis von Vor-Urteilen, persönlichen Erfahrungen und Ängsten.

„Fake oder War doch nur Spaß“ behandelt das Thema Cybermobbing und dessen persönlichen und rechtlichen Folgen für Opfer und Täter. Gleichzeitig wirft es einen kritischen Blick auf die heutige Erlebnis- und Medienkultur. Mit „Fake oder War doch nur Spaß “ gastierte das Ensemble Radiks auf dem Deutschen Präventionstag 2012 sowie auf dem Landespräventionstag Sachsen 2014. Das Theaterstück war für den klicksafe Preis für Sicherheit im Internet 2013 nominiert und war bei der 11. iMedia 2015 zu Gast.

Wesentlicher Teil der Stückkonzepte ist, dass sich die Darsteller im Anschluss an die Spielszene an das Publikum wenden und so in ein erstes Nachgespräch überleiten. Zur Unterstützung der Vor- und Nachbereitung stellt das Ensemble umfangreiches Begleitmaterial zur Verfügung.

Weitere Informationen zu den Produktionen, Kontaktdaten und Aufführungskonditionen:

Tour-Info

Kontakt:

Ensemble Radiks – Tournee-Theater –
Kiefholzstr. 20
D-12435 Berlin

Tel/Fax +49 30-53216600
www.ensemble-radiks.de

Bildrechte:
Ensemble Radiks




Vom 25. bis 31. März 2019 findet die europaweite ALL DIGITAL Woche (früher Geh‘ Online Woche) statt. Die Stiftung Digitale Chancen ruft Menschen und Institutionen dazu auf, sich an der Aktionswoche mit Veranstaltungen, Workshops und Aktionen zu beteiligen.

In über 20 Europäischen Ländern werden jedes Jahr Menschen dazu aufgefordert aktiv zu werden, um die digitale Transformation besser zu verstehen und von ihr zu profitieren.

Das Team der Stiftung Digitale Chancen unterstützt die Aktionsanbieter und veröffentlicht die Aktionen auf Twitter und auf der Webseite der ALL DIGITAL Woche in Deutschland. Auch in diesem Jahr werden die Organisatoren der besten Veranstaltungen in jedem Land ausgezeichnet und im Oktober zum ALL DIGITAL Summit nach Bologna (Italien) reisen.

Und so geht es:

  1. Veranstaltung auf der Webseite der All Digital Woche eintragen.
  2. Offizielles Logo der ALL DIGITAL Woche herunterladen und es auf der Webseite oder auf dem Social Media Auftritt platzieren.
  3. Veranstaltung und Aktion mit Bildern, Zitaten oder kleinen Berichten dokumentieren und anschließend an alldigitalweek@digitale-chancen.de senden.

Kontakt:
Ariane Hussy: ahussy@digitale-chancen.de
Telefon 030-437277-31
Weitere Infos: https://www.digitale-chancen.de/alldigitalweek/




Freizeitcamp Heubach verwandelt sich vom 7. bis 13. Juli 2019 in größtes Open-Air-Medienstudio in Mitteldeutschland. Anmeldungen sind ab sofort unter www.mitteldeutsches-mediencamp.de möglich.

Zum bereits sechsten Mal veranstaltet die Arbeits­gemeinschaft der mitteldeutschen Landes­medien­anstalten (AML) ein großes medienpädagogisches Feriencamp. Die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM), die Medienanstalt Sachsen-Anhalt und die Thüringer Landesmedienanstalt (TLM) bieten Mädchen und Jungen eine spannende Sommer-Ferien-Medien-Zeit.

Die erste Woche der Sommerferien wird für Kinder und Jugendliche aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zur kreativen Medienzeit. Teilnehmen können insgesamt 60 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 10 und 16 Jahren, die schon immer einmal an einer Medienproduktion mitwirken wollten. Anmeldungen sind noch bis zum 14. April 2019 möglich.

Im Mitteldeutschen Mediencamp haben die Teilnehmenden die Möglichkeit eigene Medienprodukte zu entwickeln und sie anschließend selbst zu produzieren. In fünf Gruppen werden Videoclips, Hörspiele, Trickfilme oder Reportagen nach den Ideen und Vorstellungen der jungen Medienmacher/-innen umgesetzt. Unterstützt werden sie dabei von fachkundigen Medienpädagogen/-innen der drei Landesmedienanstalten. Drumherum sorgt das Team der Freizeitpädagogen/-innen für jede Menge Action und Spaß. Abgerundet wird die Woche mit einer erlebnisreichen und spannenden Abschlusspräsentation für Familien und Freunde.

Das Mediencamp versteht sich als Ort, an dem junge Menschen zusammentreffen, ihre Interessen und Medienvorlieben austauschen sowie andere Lebenswelten kennlernen und mittels aktiver Medienarbeit ihre Medienkompetenz ausbauen. Ganz wichtig ist natürlich auch das soziale Miteinander, dass durch die tägliche Gruppenarbeit gefördert wird.

Für Übernachtung und Vollverpflegung inkl. medien- und freizeitpädagogischem Programm ent­stehen Kosten in Höhe von 199,00 Euro pro Teilnehmenden. Die An- und Abreise erfolgt individuell durch die Eltern oder kann nach Absprache für Teilnehmende aus Sachsen und Sachsen-Anhalt organisiert werden.

Auf der Homepage www.mitteldeutsches-mediencamp.de sind alle Informationen zur Anmeldung, zu den Rahmenbedingungen sowie Impressionen aus vergangenen Jahren zu finden.

Über die Arbeitsgemeinschaft der mitteldeutschen Landesmedienanstalten (AML)

Die Zusammenarbeit der SLM, MSA und TLM wurde 2001 auf eine förmliche Statutengrundlage gestellt und die Arbeitsgemeinschaft der mitteldeutschen Landesmedienanstalten (AML) gegründet. Vorsitz hat derzeit die SLM. Neben der Abstimmung gemeinsamer Positionen und einem regelmäßigen Erfahrungs- und Meinungsaustausch findet die Zusammenarbeit in zahlreichen gemeinsamen Projekten, wie bspw. dem Rundfunkpreis Mitteldeutschland oder dem Mitteldeutschen Mediencamp, ihren Ausdruck.




Zum Safer Internet Day 2019 am 05.02.2019 laden der Medientreff zone! und das Projekt Fairsprechen.net alle interessierten jungen Menschen zu einer Mitmach-Aktion gegen Hate Speech ein.

Ab 15:30 Uhr setzen sich junge Menschen kreativ und bunt mit Hass im Netz auseinander, diskutieren Formen und Möglichkeiten der Gegenrede.

Unter dem Motto „Together for a better internet“ können die Teilnehmenden positive Botschaften, Memes und Counterspeech gegen Hate Speech gestalten: Mit Kreidespray werden selbst gestaltete bunte Stencils auf das graue Straßenpflaster gesprüht, selbst entworfene Buttons mit Memes können direkt mitgenommen werden.

Eingeladen sind alle, die sich für ein tolerantes, faires und friedliches Miteinander im Netz und gegen Hetze, Hass und Diskriminierung (im Netz) einsetzen wollen.

Der Medientreff zone! ist die medienpädagogische Jugendeinrichtung in Magdeburg, gefördert durch die Landeshauptstadt Magdeburg. Das Projekt Fairsprechen richtet sich mit Information, Bildung und Beratung gegen Hass im Netz und wird gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration. Beide Projekte gehören zu fjp>media, dem Verband junger Medienmacher in Sachsen-Anhalt.

Mitmach-Aktion „Kreativ gegen Hass im Netz“ zum Safer Internet Day 2019

05.02.2019 ab 15:30 Uhr

Medientreff zone!, Universitätsplatz Magdeburg

Weitere Informationen: www.medientreff-zone.de und www.fairsprechen.net

 




Zur Plakataktion „Heute schon mit Ihrem Kind gesprochen?“ des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Integration veranstaltet die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz am 21. März 2019 in Halle eine Fortbildung mit dem Schwerpunkt „Familienverantwortung im Umgang mit Medien“.

Eltern sind Vorbilder für ihre Kinder. Dies gilt insbesondere auch, wenn es um die Nutzung von und den Umgang mit Medien geht. Die landesweite Kampagne „Heute schon mit Ihrem Kind gesprochen?“ will Eltern zum Nachdenken anregen, für eine angemessene Mediennutzung sensibilisieren und verdeutlichen, welche Folgen das eigene Medienhandeln für den Nachwuchs haben kann. Im Rahmen der Veranstaltung werden wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Wirkungsforschung vorgestellt und gemeinsam mit den Fachkräften Methoden diskutiert, wie mit Eltern ein Einstieg in das Thema möglich sein kann. Ziel ist es, das pädagogische Fachpersonal darin zu bestärken, die Problematik zu erkennen, darauf hinzuweisen und Eltern bei Bedarf Hilfestellungen zu geben.

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Einblick in die Medienwelt von Kindern und Erwachsenen
  • Wie wirkt sich die Mediennutzung der Eltern auf ihre Kinder aus?
  • Welchen Gesprächseintritt kann ich mit Eltern finden, um in die Thematik einzusteigen?
  • Wie kann ich Eltern dafür sensibilisieren, die eigene Mediennutzung kritisch zu reflektieren und ggf. anzupassen?
  • Wie sieht eine gelungene Medienerziehung in der Familie aus?
  • Was kann ich tun, um das Thema sinnvoll in meiner Arbeit mit dem Kind aufzugreifen?
  • Wo finde ich Unterstützung?

Die Fortbildung richtet sich an sozialpädagogische Fachkräfte in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe (Kindertagesstätten, Horte, Familienbildungsstätten, Familienzentren, Familienberatungsstellen).

Auskünfte zur Anmeldung und Organisation erhalten Sie im Landesjugendamt bei Frau Stude
Telefon: 0345/514 1640
Email: fortbildung.landesjugendamt@lvwa.sachsen-anhalt.de




Seit mehr als einem Jahr motiviert DigiBitS – Digitale Bildung trifft Schule Lehrkräfte, den digitalen Wandel ganz konkret mitzugestalten. DigiBits bietet kostenfreie Materialien an und unterstützt damit Lehrende an allgemeinbildenden Schulen, Medienbildung in ihren Fachunterricht zu integrieren. Das Angebot ist bewusst niedrigschwellig und auf die Medienbildung im Fachunterricht fokussiert. Die persönliche Begleitung der DigiBits Partnerschulen sowie der Austausch zwischen den Lehrkräften bei den Netzwerktreffen steht besonders im Fokus der Initiative.

In Sachsen-Anhalt hat DigiBits durch die finanzielle und organisatorische Unterstützung des Ministeriums für Bildung bisher die medienpädagogischen Berater*innen und 14 Schulen mit 30 DigiBitS-Materialboxen ausstatten können. Dank einer Förderung der DigiBits-Projektpartner können nun 35 weitere Schulen in Sachsen-Anhalt kostenfrei mitmachen.

DigiBitS ist ein Projekt von Deutschland sicher im Netz e.V. und ist mit der Unterstützung lokaler Institutionen und der zuständigen Ministerien bisher in Berlin, Brandenburg, Bayern, Saarland, Sachsen und NRW angelaufen.

Was bietet DigiBitS – Digitale Bildung trifft Schule?

Online-Materialpool: Lehrkräfte der Klassenstufen 5 bis 8 (zukünftig bis Klasse 10) finden hier eine Vielzahl an geprüften Unterrichtsmaterialien, digitalen Angeboten und Best-Practice-Beispielen, sortiert nach Fachbereichen und Klassenstufen. Der Online-Materialpool ist für jede*n frei zugänglich unter www.digibits.de

DigiBitS-Materialbox: Zusätzlich kommt die DigiBitS-Materialbox direkt an den Schulen zum Einsatz. Diese enthält konkrete Unterrichtskonzepte mit Verlaufsplänen, die den Einsatz der Materialien aus dem Onlinepool im Unterricht Schritt für Schritt erläutern, verknüpft mit fachspezifischen Themen aus dem Lehrplan. Außerdem finden sich in der Materialbox Checklisten zu allen Themen der Medienbildung sowie ein vorkonfiguriertes Tablet, das ein Ausprobieren von digitalen Tools ermöglicht. Partnerschulen erhalten die Materialbox kostenfrei.

Persönliche Begleitung: Partnerschulen erhalten außerdem kostenfreie Fortbildungen und stärken sich gegenseitig durch Austausch und Vernetzung. DigiBitS organisiert hierfür regelmäßig regionale Veranstaltungen.

Alle angebotenen Inhalte orientieren sich an den Forderungen der Kultusministerkonferenz und den neuen Bildungsplänen der Bundesländer, die Lehrkräfte der Grund- und Oberschulen ab dem Schuljahr 2017/18 dazu verpflichten, Medienbildung in ihrem Fachunterricht zu vermitteln.

 Wie werden Sie Partnerschule?

Füllen Sie auf der Homepage das Bewerbungsformular aus. Sie finden es unter dem Link https://www.digibits.de/die-digibits-partnerschulen/

Alle wichtigen Informationen für Schulen in Sachsen-Anhalt




Die 4. Netzwerktagung Medienkompetenz Sachsen-Anhalt medien | netzwerken | lernen bietet Mitwirkenden und Teilnehmenden in zahlreichen Fachpanels einen intensiven Austausch zwischen Theorie und Praxis. Vertreter/-innen aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft sowie medien­päda­gogisch Aktive erörtern gemeinsam aktuelle Trends, Forschungsansätze und Entwick­lungen auf dem Gebiet der Medienbildung. Ein weiteres zentrales Anliegen ist es, auf eine gemeinsame und vernetzte Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Medienbildung in Sachsen-Anhalt hinzu­arbeiten.

Medien begleiten uns überall: im Kindergarten, in der Schule, in der Arbeitswelt und in unseren eigenen vier Wänden. Die Lebenswelt ist heute ohne digitale Medien kaum vorstellbar. Menschen suchen darin nach Rückzugsmöglichkeiten, nach Orientierung, nach neuen Perspektiven und nach Erzählformen für ihre Wirklichkeit. Um mit den rasanten Veränderungen in der digitalen Welt und deren Anforderungen mitzuhalten, ist es wichtig, einen kritischen Umgang mit Medien zu erlernen und vor allem auch zu bewahren. Die Fachtagung zeigt neue Medientrends auf, hinterfragt deren Bedeutung für jeden einzelnen sowie für unsere Gesellschaft und sie findet Anregungen, wie Erziehung, Jugend(medien)schutz und Bildung darauf reagieren können.

In den vergangenen Jahren hat das Netzwerken im Bereich der Medienkompetenz­förderung an Bedeu­tung deutlich zugenommen. Viele landes- und bundesweite Netzwerke haben sich entwickelt und festigen seitdem ihre Strukturen. Auf der Netzwerktagung werden Erfahrungen, Potenziale und Bedarfe freier und institutionalisierter Netzwerke sowie ausgewählte Projekt­förder­möglich­keiten präsentiert. Mitwirkende und Teilnehmende können gemeinsam ergründen, wie die vor­han­denen Netzwerk-Strukturen ausgebaut werden können, um die Medienbildung in Sachsen-Anhalt in den einzelnen Bereichen zu stärken.

Die digitale Welt hat das Lernen wie kaum eine andere gesellschaftliche Entwicklung verändert. Auch die Kultusministerkonferenz regt in ihrem Strategiepapier sowohl das Lernen mit neuen Medien als auch das Lernen über neue Medien an. Ein Ziel soll sein, Medien als Werkzeuge ganz selbstverständlich und fächerübergreifend im Unterricht einzusetzen. Mit welchen Strukturen, Schulkonzepten und neuen Lernsettings reagiert das Land Sachsen-Anhalt auf das Strategie­papier? Wie gelingt der Spagat zwischen flächendeckender technischer Ausstattung der Schulen und Vermittlungs­kompetenzen seitens der Lehrer. Antworten hierauf sollen auf der Veranstaltung formuliert sowie Beispiele für gelingende Projekte, Konzepte und Methoden im schulischen bzw. außerschulischem Bereich vorgestellt werden.

Die Tagung richtet sich an medien­pädagogisch Aktive und Interessierte, an Vertreter/-innen aus Medienpolitik, Medienwirtschaft und Medienwissenschaft. Sie spricht Erzieher/-innen, Sozial­pädagogen/-innen und Lehrkräfte ebenso an wie Ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter-/innen in der Jugendarbeit. Gleichwohl lädt sie Medienschaffende, Studierende und Kreative ein. Ausdrück­lich aufgerufen sind auch all jene Berufsgruppen, deren Tätigkeitsfelder zunehmend von medien­pädagogischen Fragestellungen tangiert werden, wie Suchtberater/-innen, Polizeibeamte/-innen oder Sozialarbeiter/-innen.

Die 4. Netzwerktagung Medienkompetenz ist als Fortbildungsveranstaltung für Lehrkräfte im LSA unter
WT 2017-400-65 anerkannt.

eine Veranstaltung der

in Kooperation mit dem Netzwerk Medienkompetenz Sachsen-Anhalt, der Servicestelle Kinder- und Jugendschutz von fjp>media und dem Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt.

Programm

Download Programm 2017 als PDF (2 MB)




Am 22. und 23 Oktober 2019 findet bereits zum fünften Mal die Netzwerktagung Medien­kompetenz Sachsen-Anhalt statt. Veranstaltungs­ort ist die Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften in Halle (Saale). Die drei Themen­gebiete für 2019 lauten: medien | kultur | wandel

Auf dieser Internetseite halten wir Sie auf dem Laufenden. Es folgen demnächst weitere Infor­mationen zur der zweitägigen Veranstaltung. Der Anmeldestart ist für Anfang Juni 2019 vorgesehen.

Die 5. Netzwerk­tagung Medien­kompetenz Sachsen-Anhalt richtet sich an medien­pädagogisch Aktive und Interessierte in Sachsen-Anhalt und dem gesamten Bundes­gebiet, an Vertreter/ -innen aus Medien­politik, Medien­wirtschaft und Medien­wissenschaft, an Studierende, an Erzieher/ -innen, Lehrer/-innen und Sozialpädagogen/ -innen sowie an Multiplikatoren/ -innen und Medienschaffende. Ausdrücklich geladen werden auch all jene Berufs­gruppen, deren Tätigkeits­feld zunehmend von medien­pädagogischen Frage­stellungen tangiert wird (Suchtberater/ -innen, Polizeibeamte/ -innen, Sozialarbeiter/ -innen etc.).

Rückblick auf die 4. Netzwerktagung

 




Der Rundfunkpreis Mitteldeutschland umfasst insgesamt 14 Einzelpreise in den Kategorien Hörfunk, Fernsehen und Bürgermedien. Die Arbeitsgemeinschaft der mitteldeutschen Landesmedienanstalten (AML) vergibt die begehrten roten, blauen und grünen Stelen schon zum 15. Mal an die besten Medienschaffenden aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. 2019 können Beiträge, die sich in besonderer Weise mit dem Thema „Heimat“ auseinandersetzen, eingereicht werden.

In der Rubrik „Bürgermedien Hörfunk und Fernsehen“ werden die besten mitteldeutschen Bürgermedien-Beiträge prämiert. Die Medienanstalt SachsenAnhalt richtet diesen Preis aus. Alle Produzenten/innen und Auto-ren/innen des nichtkommerziellen Hörfunks und Fernsehens der drei mitteldeutschen Bundesländer können bis zum 7. Juni 2019 ihre Beiträge bei der Medienanstalt Sachsen-Anhalt einreichen. Ausgezeichnet werden die Preis-träger/innen am 6. September 2019 im Halleschen Volkspark. Der Direktor der Medienanstalt Sachsen-Anhalt, Martin Heine, sieht ein besonderes Potential bei den mitteldeutschen Bürgermedien: „Kaum jemand ist so nah an den lokalen Bewegungen wie die Akteure der Bürgermedien. Besonders ihre Sicht des Heimatbegriffes wird spannende Ergebnisse mit sich bringen.“

Zu den Ausschreibungsunterlagen.

 




Einreichungsfrist verlängert bis 14.03.2019 – jetzt noch schnell teilnehmen und 2000 Euro Preisgeld (pro Kategorie) gewinnen.

Die drei mitteldeutschen Landesmedienanstalten und der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) richten 2019 zum 3. Mal gemeinsam den Medienkompetenzpreis Mitteldeutschland aus. Dieser zeichnet herausragende Medienkompetenzprojekte aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen aus.

Das Anliegen der vier Partner ist es, die Bedeutung und die Qualität von Projekten sowie Ideen aus der Region hervorzuheben, die in herausragender Weise darauf abzielen, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen einen bewussten, kritischen und selbstbestimmten Umgang mit Medien nahe zu bringen. Denn in einer Mediengesellschaft ist die Fähigkeit, sicher mit Medien umzugehen, eine immer wichtigere Schlüsselkompetenz.

Aufgerufen sind Vereine, Schulen, Einrichtungen, Initiativen und Privatpersonen, die im Zeitraum zwischen Juli 2017 und Februar 2019 in einem der drei mitteldeutschen Bundesländer ein entsprechendes Projekt realisiert, eine überzeugende Idee für ein künftiges Vorhaben dieser Art entworfen oder ein preiswürdiges Produkt erstellt haben.

Die Projekte, Produkte und Ideen können unter Zuhilfenahme eines Vordrucks und unter Berücksichtigung der Teilnahmebedingungen in zweifacher Ausfertigung per Post und zentral bei der

Sächsischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien,

Ferdinand-Lassalle-Straße 21,

04109 Leipzig, Stichwort „Medienkompetenzpreis 2019“

eingereicht werden. Der Postweg dient dazu, die technische Hürde für die Bewerberinnen und Bewerber so gering wie möglich zu halten.

Einsendeschluss ist Donnerstag, der 14. März 2019

Der Preis wird in fünf Kategorien vergeben:

  1. Bestes Mitteldeutsches Medienkompetenzprojekt für/mit Kinder/n bis 12 Jahre
  2. Bestes Mitteldeutsches Medienkompetenzprojekt für/mit Jugendliche/n von 13 bis 19 Jahre
  3. Bestes Mitteldeutsches Medienkompetenzprojekt für/mit Erwachsene/n
  4. Bestes Produkt eines Mitteldeutschen Medienkompetenzprojektes
  5. Beste Idee für die Realisierung eines Mitteldeutschen Medienkompetenzprojektes

In jeder Kategorie wird ein Preisgeld von 2.000 Euro vergeben. Die Preisverleihung findet am 22. Juni 2019 in Leipzig statt.

Weitere Informationen finden Sie unter medienkompetenzpreis.de




Digitale Medien bestimmen unseren Alltag. Wir bewegen uns in einer Medienumwelt, aus der wir nicht mehr herauskommen. Big Data Analytics, Algorithmisierung und Filterblasen sind komplexe Phänomene, die selten von Mediennutzer/-innen durchschaut werden. Die Gefahr ist durchaus gegeben, dass mit der fortschreitenden Algorithmisierung unsere Denkprozesse und unser Handeln von Computern und Software bestimmt werden können. Vor dem Hintergrund des Facebook-Datenskandals, Fake-News-Debatten und Troll-Armeen, die versuchen den öffentlichen Diskurs zu lenken, muss die Frage gestellt werden, welche gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Medienwandel hat. Auf der 5. Fachkonferenz möchten wir am 13.11.2018 die Auswirkungen der Digitalisierung für unser Leben reflektieren und Schlussfolgerungen für eine zeitgemäße Medienbildung ziehen.

  • Wie kann die Kontrolle über die eigenen Daten wiedergewonnen und Selbstbestimmung im digitalen Raum erlangt werden?
  • Mit welchen (medien-)pädagogischen Konzepten lassen sich die Zusammenhänge um Big Data, Algorithmisierung und Meinungsbildung aufzeigen und produktiv für ein souveränes Handeln nutzen?
  • Wie lässt sich medienkritisches Denken in der digitalen Welt vermitteln?

Auf diese Fragen wollen wir gemeinsam in Vorträgen, Diskussionsrunden und Workshops Antworten suchen, einen Fachaustausch anstoßen und Impulse für die medienpädagogische Praxis setzen.

Eingeladen sind sowohl Lehrkräfte, Erzieher/-innen, Schulsozialarbeiter/-innen und medien­pädagogische Fachkräfte als auch Akteure aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft, die sich über aktuelle medienpädagogische Fragestellungen informieren wollen. Wir freuen uns, wenn Sie sich bis zum 01. November 2018 über das Online-Formular anmelden. Eine zeitnahe Anmeldung wird empfohlen, da nur eine begrenzte Zahl an Workshop-Plätzen zur Verfügung steht. Die Veranstaltung ist für alle kostenfrei.

Die 5. Fachkonferenz Medienkompetenz Sachsen-Anhalt ist eine Veranstaltung des Netzwerks Medienkompetenz Sachsen-Anhalt, des Landesbeauftragten für den Datenschutz Sachsen-Anhalt und der Medienanstalt Sachsen-Anhalt. Sie findet am 13. November 2018 in der Zeit von 09.00 Uhr bis 16.30Uhr im Diakoniewerk Halle, Lafontainestr. 15, 06114 Halle (Saale) statt.

Die Veranstaltung ist als Fortbildung für Lehrkräfte im LSA unter WT 2018-400-82 anerkannt.

Programm

8:30 Uhr Anmeldung & Kaffee

9:00 Uhr Eröffnung der Fachkonferenz

9:05 Uhr Impulse

JUUUPORT-Scout Kevin mit dem Datenschutz-Rap

Der 18-jährige Musiker und ehrenamtliche Berater Kevin Lehmann von der Plattform JUUUPORT.de erzählt in seinem Rap-Song „Datenschutz“ über die Gefahren für junge Leute, die aus Unkenntnis oder Nachlässigkeit im Umgang mit eigenen Daten im Internet entstehen können.

Der Wandel der Privatheit: datenschutzrechtliche Aspekte der Digitalisierung,

Referent: Dr. Harald von Bose, Landesbeauftragter für den Datenschutz Sachsen-Anhalt

Die Omnipräsenz digitaler Medien stellt den Schutz der persönlichen Daten und der Privatsphäre vor besondere Herausforderungen. Was ist öffentlich, was ist privat? Eine Frage, die sich im Universum der sozialen Netzwerke und Smartphone-Apps nicht immer eindeutig beantworten lässt. Im Impulsvortrag wird diese Frage unter dem Aspekt der europäischen Datenschutzgrundverordnung aufgegriffen und der Wandel der Privatheit aus der Sicht des Datenschutzrechts und der Medienbildung diskutiert.

„Big Data“ als Thema in der medienpädagogischen Projektarbeit

Referent: Fabian Wörz, medienpädagogischer Referent am JFF–Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis

Immer früher nutzen Kinder und Jugendliche digitale Medien, um online miteinander zu kommunizieren, zu spielen und sich Informationen zu beschaffen. Dabei hinterlassen sie jede Menge digitale Spuren, die von Unternehmen gespeichert, analysiert und ausgewertet werden können. In medienpädagogischen Projekten kann eine frühzeitige Auseinandersetzung mit dem Thema stattfinden, um für einen selbstbestimmten und reflektierten Umgang mit Daten zu sensibilisieren. Der Impulsvortrag beschäftigt sich mit der Frage, welche Herangehensweisen für die Beschäftigung mit dem Thema Big Data in der medienpädagogischen Praxis sinnvoll sein können.

10:15 Uhr Podiumsdiskussion

Diskussionsrunde mit Impulsgebenden und Fragen der Teilnehmenden

Moderation: Matthias Schmidt, Bereichsleiter Medienkompetenzvermittlung, Medienanstalt Sachsen-Anhalt

11:00 Uhr Kaffeepause

11:15 Uhr Workshops

Spuren im Netz: Eine Methodensammlung zu den Themen Privatsphäre und Metadaten / AUSGEBUCHT

Workshopleitung: Eva Rupprecht, Chaos macht Schule Berlin

Der Workshop entstand im Rahmen von Chaos Macht Schule, einem Bildungsprojekt des Chaos Computer Clubs. Der Workshop verfolgt das Ziel mit verschiedenen Methoden Schülerinnen und Schüler aber auch Lehrende für das Thema Privatsphäre und Metadaten im Netz zu sensibilisiert. Die Referent*innen von Chaos Macht Schule stellen in ihrem Workshop erprobte Unterrichtskonzepte vor, die ganz praktisch im schulischen und außerschulischen Kontext eingesetzt werden können.

Peer-Education als Orientierungshilfe für den digitalen Alltag: Beratung, Aktionen und Webseminare

Workshopleitung: Leonie Ripke, Kevin Lehmann, JUUUPORT/WERTE LEBEN-online

Jugendliche für einen sicheren Umgang im Netz sensibilisieren – eine herausfordernde Aufgabe für pädagogische Fachkräfte. Häufig nehmen Jugendliche dies als eine Belehrung wahr oder müssen feststellen, dass Erwachsene nur wenig über aktuelle Apps oder Games wissen. Aber was passiert, wenn man Jugendlichen auf Augenhöhe begegnet? Die Projekte JUUUPORT.de und WERTE LEBEN – ONLINE verfolgen einen Peer-to-Peer-Ansatz: hier klären Jugendliche andere Jugendliche über einen sicheren Umgang im Netz auf. Mit verschiedenen Aktionen und Projekten setzen sich die JUUUPORT-Scouts für mehr Respekt und Toleranz im Netz ein und wollen ihr Wissen an Gleichaltrige weitervermitteln.
Im Workshop geben die Referent*innen einen Überblick über die Arbeit mit den JUUUPORT-Scouts, über verschiedene Angebote und Aktionen der Projekte und zeigen, wie man Jugendliche mit Themen wie Datenschutz etc. erreichen und dafür begeistern kann, ihr Wissen mit ihren Peers zu teilen.

Familienverantwortung in Kinderzimmern: vom Tracking bis zum Geofencing

Workshopleitung: Jacqueline Hain, fjp>media – Servicestelle Kinder- und Jugendschutz

Sprachgesteuerte Puppen, Kuscheltiere mit integrierter Kamera, Smartwatches mit Trackingfunktionen, Windel-Apps, Töpfchen-Trainings-Tools, Zahnputzspiele über das Tablet, digitale Sprachassistenten, interaktive Bücher und smarte Lernspielzeuge: Digitale Medien spielen in Familien und beim Aufwachsen von Kindern heute bereits eine wesentliche Rolle.

Die vernetzten Gegenstände werden mehr und mehr in den Alltag der Kinder integriert – mit all ihren Vor- und Nachteilen. Die Technologien bieten einerseits Spiel, Spaß und Unterhaltung, gute Lern- und Bildungspotenziale, Alltagsentlastung für die Eltern und in einigen Situation auch Sicherheit und Schutz. Andererseits sollten aber Risiken wie Datenschutz, Gerätesicherheit, nutzergenerierte Werbung sowie der Kinder- und Jugendmedienschutz in (sozialen) Medienangeboten nicht aus dem Blick geraten. Auch die Privatsphäre der Kinder muss bei einigen vernetzten Spielzeugen diskutiert werden (GPS-Tracking, Geofencing, Audio-und Videoüberwachung).

Ziel der Veranstaltung ist es, einen Austausch zum Thema Smart Toys anzuregen und dabei immer positive mit negative Aspekte abzuwägen. Pädagogische Fachkräfte erhalten Informationen und Tipps wie sie Eltern für diese Spielzeuge sensibilisieren können. Der Workshop bietet allen Teilnehmenden die Möglichkeit, den Erfahrungs- und Erprobungsraum „Digitale Kinderzimmer“ zu besuchen und die Spiel- und Lernangebote der vernetzten Spielzeuge selbst auszuprobieren. Dabei können Teilnehmer*innen sich selbst an den einzelnen Ausstellungsexponaten versuchen und ihre eigene Haltung zu digitaler Mediennutzung im Kinderzimmer reflektieren.

12:45 Uhr Mittagspause

13:45 Uhr Auswertung der Fachkonferenz

Präsentation der Workshop-Ergebnisse, Diskussion im Plenum, Feedback der Teilnehmenden

Moderation: Susanne von Holten, Referentin Programm und Jugendmedienschutz, stellvertretende Bereichsleiterin Programm, Medienanstalt Sachsen-Anhalt

ab 15:15 Uhr Get-Together bei Kaffee und Tee




Nächste Seite »« Vorherige Seite