Das Medienkompetenzzentrum der Medienanstalt Sachsen-Anhalt hat sein offenes Schulungsangebot für alle Bürgerinnen und Bürger im 1. Halbjahr 2019 veröffentlicht. Unter www.phänomedial.de finden Sie die Kursübersicht und können sich für alle Kurse online anmelden. Für alle Seminare, die im MKZ stattfinden (außer Abendkurse), besteht wieder die Möglichkeit per Bildungsurlaub teilzunehmen.

Die Seminarbroschüre liegt ab sofort im MKZ aus oder kann als PDF heruntergeladen werden.




„druck.“ ist eine mobile Produktion vom Theater Sonni Maier über das digitale (Über-)Leben. Der Theater-Thriller thematisiert Smartphone- und Onlinesucht, BigData, Leistungsdruck und Meinungsmache durch soziale Medien und gibt Antworten, wie man mit all dem souverän umgehen kann. „druck.“ regt zum Nach- und Weiterdenken über den eigenen Umgang mit Smartphone und sozialen Medien an und macht Lust – auf Freiheit, Selbstbestimmtheit, ehrliche und tiefe Kontakte, auf unperfektes, echtes pralles Leben.

Inhalt:

Cynthia und Andi waren einmal beste Freunde. Doch die brandneue Selbstoptimierungs-App SURI verändert alles. Während Andi skeptisch bleibt, wird Cynthia dank SURI zur smarten, erfolgreichen und immer perfekteren Businessfrau: Ständig online, auf die optimale Außenwirkung getrimmt, eine Jägerin von immer mehr Clicks, Likes und Flattrs. Doch die Karriere hat ihren Preis – und die App eine verheerende Nebenwirkung. Schließlich fasst Andi einen irrwitzigen Plan, um sich und seine Freundin aus dem Teufelskreis zu befreien.

Ob im Theatersaal, Aula, Jugendzentrum oder Turnhalle, an nahezu jedem Ort kann „druck.“ gespielt werden. Alles, was für die Vorstellung nötig ist, bringt das Team vom Theater Sonni Maier mit. Im Anschluss führen die Darsteller ein pädagogisches Nachgespräch mit dem Publikum. Lehrkräfte erhalten auf Wunsch kostenloses Unterrichtsmaterial zur Vertiefung der Inhalte. Für die Werbung werden Plakate und Handzettel zur Verfügung gestellt.

Foto: Theater Sonni Maier

Foto: Theater Sonni Maier

 

 

 

 

Fotos: Theater Sonni Maier

Fakten:

  • Spielzeit: 75 min + 30 min pädagogisches Nachgespräch
  • Publikum: Bis zu 200 Personen, ab 12 Jahren / 7. – 13. Klasse
  • Bühnenfläche: Mind. 8 x 5 Meter
  • Strom: 2 normale (getrennte) Steckdosen oder Starkstrom
  • Preis: 990 € zzgl. Fahrtkosten (0,30 € / km), KSK-Pauschale (ca. 30 €) sowie ggf. eine Übernachtung für 4 Personen.
  • Jede weitere Aufführung (selber Tag, selber Saal): 490 €

Kontakt und Buchungsanfragen richten Sie bitte an:
Theater Sonni Maier, Schulze-Delitzsch-Straße 2b, 58455 Witten
Tel: 02302 179 77 79 | info@sonni-maier.de | www.sonni-maier.de




400 begeisterte Zuschauer, 25 nominierte Filme und sechs glückliche Gewinner: Am 25. November 2019 wurden beim Jugendvideopreis Sachsen-Anhalt bereits zum 24. Mal junge Filmemacherinnen und Filmemacher des Landes ausgezeichnet.  Das mehr als sechsstündige Programm umfasste alle Genres: fantasievolle Schülerproduktionen,  spannende Spielfilme, anspruchsvolle  Dokumentarfilme, Musikvideos mit selbstgemachter Musik, überraschende Experimentalfilme und aufwändige Animationen.

 

 

„Trendsetter“  und „Paradies im Chaos“ gewinnen in der Kategorie der Fortgeschrittenen

In der Kategorie der Fortgeschrittenen vergab die Jury zwei erste Preise von jeweils 550,00 Euro. Der Kurzfilm des 21jährigen Hans Höpfner aus Dessau „Trendsetter“ überzeugte die Jury mit einer tiefgründigen Geschichte um Standhaftigkeit, Mut und starke Frauen. „Der Film ist großes Kino“ urteilte die Jury „und überzeugt in der Wahl seiner filmischen bzw. gestalterischen Mittel in jeder Beziehung.“ Grund zum Jubeln hatte Hans Höpfner und sein 15köpfiges Teams gleich noch einmal. Der Film, der eine Schulgeschichte erzählt, in die eine ganze Klasse eingebunden war, erhielt auch den mit 100,00 Euro dotierten Publikumspreis.

Die Dokumentation „Paradies im Chaos“ von Zule Gattas erzählt eine Geschichte aus Kolumbien, genauer gesagt die eines Bewohners der Insel Santa Cruz del Islote, die am dichtesten besiedelte Insel der Welt.  Drei Wochen hatten sich die 23jährige aus Kolumbien stammende Magdeburger Studentin und ihr Kameramann Hovhannes Martirosyan auf Santa Cruz del Islote aufgehalten und eine Fülle von Geschichten und Bildern mitgebracht, die sie zu einem mitreißenden Dokumentarfilm montierten, der die Jury ganz und gar überzeugte.

Eine lobende Erwähnung sprach die Jury für den Film „Impobolis“ des 23jährigen Hallensers Jannis Fahrenkamp aus. Der aufwändige Stop-motion-Film spielt auf einer Intensivstation, in der die Pflege von Robotern übernommen wird, und in der die Patienten ihrer Todesangst hilflos ausgeliefert sind.

Jugendvideopreis Sachsen-Anhalt: Vordere Reihe von links nach rechts: Hans Höpfner, Zule Gattas, Hovhannes Maritrosyan und Sebastian Timpe. Hintere Reihe- Die Jury von links nach rechts: Peter Benedix, Andy Grosch, Marco Gadge, Florian Ziegler und Tom Hartig

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

O’s Süd Odyssee“ und „Craving“ gewinnen in der Kategorie „Newcomer“

In der Kategorie „Newcomer“ ging der erste Preis in Höhe von 500 Euro an den 20jährigen Auszubildenden Mirko Arndt und sein 8-köpfiges Team aus Halle für den 6-minütige Film „O’s Süd Odyssee“.  Im Mittelpunkt steht ein junger Mann, der vor seinen streitenden Eltern nach draußen flieht und sich in einem Plattenbauviertel  auf der Straße herumtreibt, wo ihm Gewalt aber auch die Liebe begegnet. „Der Film überzeugt durch vielseitige stilistische Mittel, die den  Millieu-Alltag eines tristen Stadtviertels darstellen und spielt auch mit absurden Momenten. Die Story ist einfach, aber ehrlich; der Film setzt Actionsequenzen ebenso stilsicher in Szene wie ruhige Dialoge und bizarre Momente“ so die Begründung der Jury.

Über den 2. Preis in Höhe von 300 Euro  für „Craving“ freuen sich Marvin Alexander Jimenez Mairena und Sebastian Timpe aus Magdeburg.  Der Horrorfilm erzählt von der 20-jährigen Studentin Emely, die Weihnachten auf ihre Eltern wartet und in einen paranoiden Alptraum gerät.  In ihrer Laudatio würdigte die Jury die Umsetzung  eines Gerne-Films, der gezielt mit den Mitteln des Horrors arbeitet: Eine aufwendige Soundkulisse erhöht die Spannung, während die Kamera die Protagonistin durch die Wohnung verfolgt, Wandschränke zu möglichen Verstecken für das Böse werden und grelle Bilder stroboskopartig die Filmhandlung durchbrechen und den zunehmenden Zusammenbruch der Hauptfigur demonstrieren.  Die heile Welt der Weihnacht wird zum Albtraum. Der Film präsentiert einen durchgehend einheitlichen Stil, in dem Handlung und Form von Anfang bis zum Schluss Hand in Hand gehen.“

 

„Broken Mind“ und „Der Puppenspieler“ gewinnen in der Kategorie „Die jungen Teams“

In der Kategorie „Die jungen Teams“ ging der mit 500 Euro dotierte Preis der Jury an den Film „Broken mind“ des Filmcamp-Teams der LAG Jugend und Film Sachsen-Anhalt e.V. unter Leitung von Maximilian Fürstenberg. Der 8-minütige Spielfilm erzählt von einem jungen Mann, der nach einer ärztlichen Diagnose beschließt, sich den Schatten seiner Vergangenheit zu stellen und sein Leben neu zu ordnen.  Beteiligt waren  15 Jugendliche im Alter von 12-17 Jahren, die gemeinsam die Idee entwickelten, das Drehbuch schrieben und den Film umsetzten. Die Jury lobte vor allem, dass die Geschichte  psychologisch gut nachvollziehbar erzählt wird. „Die Hauptfigur ist eine echte Identifikationsfigur, sie ist mutig und macht Mut. Der Film erzählt spannend, welche Bedeutung Freundschaft für junge Menschen hat“.

Der mit 150 Euro dotierte Preis der Kinderjury ging an den 10-minütigen Film „Der Puppenspieler“, von Kindern der Sekundarschule Goldbeck & Kunstplatte e.V. aus Stendal. In dem Film wird eine Gruppe Kinder in eine verlassene Schule gelockt, wo sie auf gruselige lebende Puppen stoßen, die von einem mysteriösen Puppenspieler gelenkt werden.  Unter medienpädagogischer Leitung von Franziska Bredow und Claudia Trost  hatten 12 Kinder bzw. Jugendliche der Klassen 5 bis 8 das Drehbuch selbst entwickelt, waren Schauspieler, Kameraleute, Kostümbildner, Requisitenbauer, Drehortscouts und auch am Schnitt aktiv beteiligt.
Mitglieder der Kinderjury waren in diesem Jahr 20 Kinder der Comeniusschule – Förderschule für Lernbehinderte in Magdeburg.  Von den  12 in dieser Kategorie nominierten Filmen entschieden sich die Kinder für den Gruselfilm, weil „die Story spannend (ist), die Schauspieler cool und überzeugend, die Kostüme toll und der Film von der ersten Minute an spannend, aber auch lustig ist.“

Jugendvideopreis Sachsen-Anhalt: Das Kinderteam von „Der Puppenspieler“ – Kinder der Sekundarschule Goldbeck mit Kunstplatte Stendal e.V.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In diesem Jahr waren insgesamt 89 Kurzfilme, an denen rund 800 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene beteiligt waren, zum 24. Jugendvideopreis Sachsen-Anhalt eingereicht worden.  Die Filme gewähren einen einzigartigen Einblick in die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen und zeigen auf vielfältige Art und Weise wie kreativ, mutig und engagiert der Filmnachwuchs im Land ist. Seit 24 Jahren bietet der Jugendvideopreis eine eigene Plattform, um ihre ersten Werke einem großen Publikum zu präsentieren.  Der Jugendvideopreis wurde 1994 von den Offenen Kanälen des Landes ins Leben gerufen und wird unterstützt von der Medienanstalt Sachsen-Anhalt, dem Kultusministerium Sachsen-Anhalt, der Landeszentrale für politische Bildung, der Lotto-Toto-GmbH Sachsen-Anhalt und der LAG Jugend und Film.

Angaben zu den nominierten Filmen und weitere Infos zum Wettbewerb: www.jugend-video-preis.de

Alle Siegerfilme sendet der Offene Kanal Magdeburg am Mittwoch (28.11.2018) um 18.00 Uhr und 22.00 Uhr in seinem Programm und als Livestream im Internet unter www.ok-magdeburg.de




Jedes Jahr werden die besten Schülerzeitungen und Nachwuchsjournalist*innen Sachsen-Anhalts mit dem Jugendpressepreis, der „Goldenen Feder“, ausgezeichnet. Am 24. November kamen zur feierlichen Preisverleihung Nachwuchsjournalist*innen, Vertreter*innen aus Politik, Wirtschaft und Profimedien beim diesjährigen Jugendpresseball in Magdeburg zusammen. Am Samstagabend verlieh fjp>media, der Verband junger Medienmacher Sachsen-Anhalt in Kooperation mit dem Bildungsministerium und dem Sozialministerium insgesamt sieben Preise.

„Beste Schülerzeitung“ in der Kategorie Gymnasium ist „Das Martinshorn” des Gymnasiums Martineum in Halberstadt. Die „Reality of School“ der Sekundarschule „LebenLernen“ Schneidlingen ist beste Schülerzeitung im Bereich Sekundarschulen. Beste Schülerzeitung an Grundschulen ist die „blablablaTT“ der Grundschule „Karl Liebknecht“ aus Schönebeck. In der Kategorie Förderschulen geht die „Goldene Feder“ an „Die Eule“ der Förderschule „Hugo-Kükelhaus“ in Magdeburg. Eine „Goldene Feder“ als Beste Nachwuchsjournalistin erhält Carla Luisa Moritz für ihren Beitrag über eine ehemalige Inhaftierte des Stasi-Gefängnisses Hohenschönhausen.

Die Schülerzeitung „Un-Zensiert“ des Rolandgymnasiums in Burg erhält den Sonderpreis des Bildungsministeriums: Die Zeitung besteht seit 1993 ununterbrochen und wird für ihr 25-jähriges Bestehen gewürdigt. Das Sozialministerium ehrt mit einer Medienexkursion die „Petri-Post“ der Sekundarschule Schwanebeck für einen gelungenen Artikel zum Thema Inklusion.

Die Jury der „Goldenen Feder“ setzte sich dieses Jahr aus Vertreter*innen von fjp>media, Volksstimme, Mitteldeutsche Zeitung, MDR SPUTNIK und dem Deutschen Journalistenverband – Landesverband Sachsen-Anhalt zusammen.

Impressionen von der Preisverleihung (Quelle: www.jugendpresseball.de; www.fjp-media.de)




Bereits zum dritten Mal initiierte das Netzwerk Medienkompetenz Sachsen-Anhalt den Tag der Medienkompetenz. Landesweit fanden am 22. November 2018 in Sachsen-Anhalt 16 Aktionen rund um das Thema Medienkompetenz statt. Initiativen und Projekte stellten ihre Angebote für Groß und Klein im Medienbildungsbereich vor. Auf der Website www.medienkompetenztag.de werden die Aktionen gebündelt und die Ergebnisse des Aktionstages vorgestellt.

Diese 16 Aktionen fanden am Tag der Medienkompetenz Sachsen-Anhalt statt:

Veranstaltungsort: online auf www.love-storm.de

// Online-Training gegen Hass im Netz
LOVE-Storm – Gemeinsam gegen Hass im Netz
fairsprechen – Hass im Netz begegnen

 

Dessau-Roßlau

// Big Data – die dunkle oder die helle Seite der Macht?
Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt e. V., Evangelische Erwachsenenbildung Anhalt

 

Halle (Saale)

// Medienkompetenz an der Grundschule – kindgerecht und kindersicher unterwegs im Computerkabinett
Grundschule „Rosa Luxemburg“ Halle

// Freie Software für Lehrende und Lernende
Landesstudienkolleg Sachsen-Anhalt, Abteilung Halle

// Kindermedientag – die Welt der Medien kindgerecht erklären und erlebbar machen
AWO Kinderdruckwerkstatt

// Get in touch! Das interaktive Whiteboard im Einsatz
Projekt [D-3] Deutsch Didaktik Digital – Germanistisches Institut der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

// Open Educational Resources (OER)-LSA Netzwerktreffen
OER-LSA Netzwerk

// Extrablatt Medienkompetenz
Schülerzeitung der Sekundar -und Gemeinschaftsschule A. H. Francke

 

Magdeburg

// Projektvorstellung „KeKS-TV – Denn jeder Krümel ist wichtig“
Deutscher Kinderschutzbund (DKSB) Landesverband Sachsen-Anhalt e.V.

// Workshop „Abgecheckt: Facebook & Co. unter der Lupe“
Lebenshilfe-Werk Magdeburg gGmbH in Kooperation mit der Netzwerkstelle Medienkompetenz Sachsen-Anhalt und Medienmobil der Medienanstalt Sachsen-Anhalt

// Mittendrin bei MDR SACHSEN-ANHALT
MDR Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt

 

Merseburg

// Workshop für Lehrende zur Calliope-Plattform und zum 3D-Druck
Hochschule Merseburg

// Thementag im Fernsehen
Offener Kanal Merseburg-Querfurt e. V.

 

Naumburg

// Probleme mit dem Smartphone oder Tablet? Wir helfen Ihnen gerne. Senior*innen herzlich willkommen
MAW Mediengestützte Aus- und Weiterbildung Klaus-Werner Müller M.A. 

// Foto geschossen, schon straffällig geworden?!
Fotografien + Texte, Wolfgang Kubak, Journalist und Mediendozent 

 

Wettin

// WTV – Der Offene Kanal aus Wettin e.V. – Tag der Offenen Tür
Der Offene Kanal aus Wettin e. V.

Kontakt:

Netzwerkstelle Medienkompetenz Sachsen-Anhalt
Alexander Karpilowski
Reichardtstraße 8
06114 Halle/Saale
Tel.: 0345 5213 0

kontakt@medien-kompetenz-netzwerk.de
www.medien-kompetenz-netzwerk.de




Offener Kanal Dessau, Integrationsbüro der Stadt Dessau-Roßlau und Hochschule Anhalt initiieren Sendereihe zur Einführung des Willkommenskompasses für Neuzugewanderte der Stadt Dessau-Roßlau.

Der Offene Kanal (OK) Dessau, das Integrationsbüro der Stadt Dessau-Roßlau und die Hochschule Anhalt produzieren in den kommenden Monaten eine Sendereihe, die die Einführung des Willkommenskompasses für Neuzugewanderte der Stadt Dessau-Roßlau mit sechs Beiträgen unterstützend begleiten soll. Die jüngst gegründete Redaktionsgruppe will einzelne im Willkommenskompass behandelte Themen näher betrachten und mit Kurzfilmen illustrieren. Die Filme sollen nicht nur im Bürgerkanal ausgestrahlt werden, sondern auch auf dem Integrationsportal der Stadt zu sehen sein. Das Integrationsportal informiert über Themen der Integrationsarbeit und bietet nicht nur Menschen mit Migrationshintergrund wichtige Informationen an. Fachstellen und Ehrenamtliche finden hier beispielsweise Materialien und weiterführende Hilfen für ihre Arbeit mit Migranten.

Der aktuell erschienene Willkommenskompass für Neuzugewanderte wurde von der Stadt Dessau-Roßlau und der St. Johannis GmbH zunächst in Deutsch und Englisch herausgegeben. Er richtet sich an Zugewanderte aus dem Ausland, wie Studierende, Arbeiternehmer und Familien. Die 117 Seiten umfassende Publikation soll ihnen das Ankommen erleichtern und eine Orientierung bieten. Der Willkommenskompass ist auch online auf dem Integrationsportal der Stadt erhältlich und wird künftig mit Videobeiträgen des Redaktionsteams des Offenen Kanals Dessau bereichert.

Die Redaktion des Projektes „Ankommen in Dessau-Roßlau“ besteht zurzeit aus sechs Mitgliedern und sucht weitere Mitstreiterinnen und Mitstreiter.

Detaillierte Informationen zum Projekt „Ankommen in Dessau-Roßlau“ erhalten Sie von Edith Strasburger oder Ina Kitzing unter der Telefonnummer 03 40–220 85 30 oder per E-Mail – ok@ok-dessau.de.




Das VHS-Bildungswerk bietet von Oktober bis Dezember 2018 in sieben Städten Sachsen-Anhalts die Workshopreihe „Demokratie im Netz – gegen Hass und Hetze erfolgreich vorgehen“ an.  Das Workshopangebot wird durch das Landesprogramm „Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit“ gefördert und hat das Ziel die Medienkompetenz der Lehrer*innen und Pädagog*innen zu stärken und sie im Umgang mit dem Thema „Hass im Netz“ zu sensibilisieren. Dieses Wissen soll in Schulen und Bildungseinrichtungen von Teilnehmenden an Heranwachsende weitergegeben werden, um gegen Hasskommentare und antidemokratische Phänomene vorzugehen.

Die Workshops sind für Lehrer*innen an Sekundar- und berufsbildenden Schulen, Gymnasien sowie Pädagog*innen bei Bildungsträgern und weiteren Bildungseinrichtungen geeignet. Diese werden in zwei aufeinander aufgebauten Veranstaltungen zu je drei Stunden im jeweiligen Aus- und Weiterbildungszentrum des VHS-Bildungswerks angeboten.

Die Teilnahme an den Workshops ist kostenfrei. Um eine rechtzeitige Anmeldung wird gebeten.

Inhalte:

Workshop 1: „ Hatespeech und Counterspeech“

  • Gesellschaftspolitische Debatten in Sozialen Medien – Verschwörungstheorien und Fakenews im Internet
  • Strafrechtliche Konsequenzen bei Hatespeech

Workshop 2: „ Populismus und Radikalisierung im Netz“

  • Radikalisierung im Netz – Gefahren erkennen und
    entgegenwirken

Eine Durchführung der Workshops in der Schule ist ebenfalls möglich.

Termine:

Köthen: 22.10. & 29.10.2018
Aschersleben: 23.10. & 30.10.2018
Zerbst: 01.11. & 08.11.2018
Oschersleben: 06.11. & 13.11.2018
Magdeburg: 15.11. & 22.11.2018
Blankenburg: 27.11. & 04.12.2018
Quedlinburg: 29.11. & 06.12.2018

Ansprechpartnerin:

Julia Müller
Lorenzweg 56
39104 Magdeburg
Tel.: 0391 74401-34
Fax: 0391 74401-28
E-Mail: Julia.Mueller@vhsbw.de
www.bildungswerk.de

Dozenten:

Max Neuhäuser, M.A. Medienbildung
David Rox, M.A. Medienbildung
Philipp Bittkau, B.A. Medienbildung

Mitglieder des meko e.V. ; ein Netzwerk aus Medienpädagoginnen und Medienpädagogen




Am 21. Oktober findet der diesjährige „Tag der Kinderseiten“ statt. Der gemeinnützige Verein Seitenstark ruft alle dazu auf die Kinderseitenlandschaft zu entdecken und den Aktionstag zu feiern und zu unterstützen.

Seit 15 Jahren organisiert Seitenstark die Zusammenarbeit und Vernetzung von qualitätsgeprüften Onlineangeboten für Kinder. In Deutschland existiert bereits eine vielfältige, vernetzte und hochwertige Kinderseitenlandschaft, die von einer engagierten Zivilgesellschaft getragen wird. Dies ist ein positiver Beitrag zum Kindermedienschutz und eine wichtige Basis für eine erfolgreiche Entwicklung von Demokratieverständnis und Medienkompetenz.

Anlässlich des Aktionstages präsentiert Seitenstark ein vielfältiges Programm für schulische und außerschulische Bildung.

Am 19. Oktober können Fachkräfte aus den Schulen, der Ganztagsbetreuung, der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit und den Bibliotheken in einer Online Konferenz exemplarisch drei Kinderseiten kennenlernen, die Natur- und Umweltthemen lebendig vermitteln. Die Online-Konferenz wird in Kooperation mit dem Initiativbüro „Gutes Aufwachsen mit Medien“ und Seitenstark e.V. durchgeführt.

Um die vielfältigen Onlineangebote für Kinder an die Schulen zu bringen, will Seitenstark gezielt mit Bildungsverantwortlichen aus Bund, Ländern und Kommunen zusammenarbeiten. Gelegenheit zu Zusammenarbeit und Austausch bietet die Seitenstark Fachtagung Digitale Bildungsoffensive – mit qualitätsvollen Internetseiten für Kinder! am 27. und 28. November in Berlin. Die Fachtagung findet in Kooperation mit dem Erfurter Netcode e.V. und der Thüringer Landesmedienanstalt (TLM) statt. Gefördert wird die Veranstaltung durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und durch die Bundeszentrale für Politische Bildung (bpb). Die Teilnahme ist kostenfrei.

Tagungsprogramm und Anmeldeformular gibt es auf: https://wir-machen-kinderseiten.de/blog/seitenstark-fachtag2018




Ankündigung und Programm der 5. Fachkonferenz

Ergebnisse

Am 13. November 2018 fand die 5. Fachkonferenz Medienkompetenz Sachsen-Anhalt statt. Über 60 Teilnehmende fanden sich im Diakoniewerk Halle ein, um der Frage nachzugehen, welche gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Auswirkungen der heutige Medienwandel hat. Auf der Veranstaltung reflektierten wir gemeinsam die Auswirkungen der Digitalisierung für unser Leben und diskutierten über Konzepte für eine zeitgemäße Medienbildung. In Impulsvorträgen, Diskussionsrunden und Workshops wurden folgende Aspekte aufgegriffen:

  • Wie kann die Kontrolle über die eigenen Daten wiedergewonnen und Selbstbestimmung im digitalen Raum erlangt werden?
  • Mit welchen (medien-)pädagogischen Konzepten lassen sich die Zusammenhänge um Big Data, Algorithmisierung und Meinungsbildung aufzeigen und produktiv für ein souveränes Handeln nutzen?
  • Wie lässt sich medienkritisches Denken in der digitalen Welt vermitteln?









Das Netzwerk Medienkompetenz Sachsen-Anhalt veranstaltete die 5. Fachkonferenz Medienkompetenz Sachsen-Anhalt in Kooperation mit dem Landesbeauftragten für den Datenschutz Sachsen-Anhalt und der Medienanstalt Sachsen-Anhalt.

Videodokumentation der Fachkonferenz: WTV – Der Offene Kanal aus Wettin

Impulsvorträge

„Datenschutz unter Artenschutz“ (Referent: Kevin Lehmann, JUUUPORT.de)


Einen musikalischen Einstieg in die Fachkonferenz machte der 18-jährige Musiker und ehrenamtliche Berater Kevin Lehmann von der Plattform JUUUPORT.de. In seinem Rap-Song „Datenschutz“ erzählte er über die Gefahren für junge Leute, die aus Unkenntnis oder Nachlässigkeit im Umgang mit eigenen Daten im Internet entstehen können.

Kevin Lehmann hatte mit seinem Song im vergangenem Jahr den ersten Datenschutz Medienpreis (DAME) in der Sonderpreiskategorie „Jugend“ gewonnen. Die EU-Initiative klicksafe stiftete den Sonderpreis. Der Clip bietet eine Möglichkeit, vor allem junge Leute für das Thema Datenschutz zu sensibilisieren.

Der Wandel der Privatheit: datenschutzrechtliche Aspekte der Digitalisierung (Referent: Dr. Harald von Bose, Landesbeauftragter für den Datenschutz Sachsen-Anhalt)

Der Landesdatenschutzbeauftragte Dr. Harald von Bose eröffnete seinen Vortrag mit einem Exkurs in die Geschichte des Datenschutzrechts. Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 16.07.1969 zur Verfassungsmäßigkeit einer Repräsentativstatistik – Mikrozensus gilt heute als ein wichtiger Meilenstein für das Recht auf informationelle Selbstbestimmung. Das BVerfG urteilte damals, dass eine Erhebung von persönlichen Informationen durch den Staat grundsätzlich möglich ist. Der Eingriff in das Persönlichkeitsrecht sollte jedoch durch ausreichende Anonymisierung verhindert werden. In diesem Kontext verwies Dr. von Bose auf zwei runde Daten, welche vor dem Hintergrund der technologischen Entwicklung und des Datenschutzes im Jahr 2018 eine Relevanz haben. 1948 schrieb George Orwell seinen Roman „1984“ und skizzierte damit vor 70 Jahren die Dystopie eines totalitären Überwachungsstaates. Teile Orwells Vision lassen sich in der heutigen digitalisierten Welt bereits beobachten, so Dr. von Bose. 1998 wurde Google offiziell gegründet und zählt mittlerweile zu dem erfolgreichsten Internetkonzern. Durch die zahlreichen kostenlosen Dienste erhält Google von den Internetnutzern riesige Datenmengen, welche für personalisierte Werbung, Suchvorschläge, relevante Videos oder besuchte Orte genutzt werden. Wegen der immensen Datensammelei und Marktmacht steht der Internetkonzern immer wieder in der Kritik, die preisgegebenen Daten für kommerzielle Zwecke zu missbrauchen und gleichzeitig die Meinung der Internetnutzer/-innen durch passgenaue Suchergebnisse zu beeinflussen.

Es ist heute unumstritten, dass private Daten in der Onlinewelt preisgegeben werden, „das Private wird öffentlich“, konstatierte Dr. Harald von Bose. Der Staat bemüht sich zwar die Daten der Bürgerinnen und Bürger vor Missbrauch zu schützen, hat aber gleichzeitig ein Interesse mehr über seine Bürger zu erfahren, um einen besseren Schutz der inneren Sicherheit zu gewährleisten. An den beiden Beispielen zeigte Dr. von Bose, dass der Grundsatz der Anonymisierung der Informationen in der heutigen digitalisierten Gesellschaft nicht transparent und eindeutig umgesetzt wird. „Das Verständnis von Privatheit hat sich in den letzten Jahren enorm gewandelt“, so Dr. von Bose. Die wirtschaftlichen und politischen Interessen höhlen das Recht auf informationelle Selbstbestimmung zunehmend aus, indem Personendaten massenweise registriert, katalogisiert und ausgewertet werden. Die Privatsphäre in der digitalen Welt hat ihren Wert eingebüßt, mit der Konsequenz, dass durch die systematische Anhäufung von persönlichen Informationen der Mensch zum Objekt im Wirtschaftssystem und Staat degradiert wird.
Schließlich stellte Dr. von Bose die Frage nach Verantwortung für diese Entwicklung und formulierte gleichsam Forderungen für einen nachhaltigen Datenschutz:

  • Datenschutz durch Technik – Datenschutz durch Technikgestaltung und datenschutzfreundliche Voreinstellungen (in Art. 25 der EU-Datenschutz-Grundverordnung verankert)
  • Datenschutz darf nicht den Fortschritt behindern – z. B. wissenschaftliche Daten zum Zweck der Krebsforschung
  • Institutionen sind für Selbstkontrolle und Einhaltung des Datenschutzes in die Pflicht zu nehmen
  • Etablierung einer Online-Ethik: Hinwirken auf eine allgemein verbindliche Datenschutzkultur durch Wissen- und Wertvermittlung
  • Politik und Recht müssen Maßstäbe und Regeln vorgeben

Weitere Informationen zum Datenschutzrecht und Medienbildung finden Sie auf der Webseite des Landesdatenschutzbeauftragten Sachsen-Anhalts

„Big Data“ als Thema in der medienpädagogischen Projektarbeit (Referent: Fabian Wörz, medienpädagogischer Referent am JFF–Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis)

Fabian Wörz ordnete zu Beginn seines Vortrags den Begriff „Big Data“, als massenhafte Erhebung, Speicherung und Analyse von Informationen, ein. Der Terminus wird in den letzten Jahren mit wiederkehrenden Skandalen, wie bspw. mit Cambridge Analytica in Verbindung gebracht. Trotz allem ist das Thema sehr abstrakt und hat kaum Auswirkungen für die Lebenswirklichkeit von Kindern und Jugendlichen. Daher ist die Motivation zur Verhaltensänderung (z. B. Verzicht auf WhatsApp und die Nutzung von Alternativen) gering. Wörz stellte in diesem Zusammenhang die Frage, wie es gelingen kann das Thema in der medienpädagogischen Arbeit anschaulich darzustellen. Das Video der dänischen Verbraucherzentrale bietet einen guten Einstieg in die Thematik:

Wörz stellte anschließend unterschiedliche medienpädagogische Methoden vor, die sich eignen das Big Data-Phänomen in der Bildungsarbeit zu bearbeiten. Dabei betonte er, dass auf Schockmomente verzichtet werden sollte (z. B. Konfrontation der Kinder und Jugendlichen mit persönlichen Fotos aus dem Netz).

  • Mit Making und Coding kann die Funktionsweise von Technik, Software und Algorithmen verständlich gemacht werden.
  • „Analoges Programmieren“ ist eine niedrigschwellige Methode, die es möglich macht komplexe Funktionen von Software oder algorithmischen Entscheidungsfindungen zu veranschaulichen. Methodische Anregungen:

– Analoges Programmieren: Algorithmen im Alltag von CODING FOR TOMORROW
– Was sind Algorithmen? Themenpaket mit den Spielen Roboter-Parcours und Bubblesort, vom jfc Medienzentrum Köln und der Bundeszentrale für politische Bildung

  • Mit der Serie „Black Mirror“ (Netflix) medienpädagogische Themen aufgreifen und medienethische Fragen diskutieren
  • Anwendungseinstellungen von Geräten und Apps thematisieren und für Themen Öffentlichkeit und Privatsphäre sensibilisieren

Abschließend fasste Fabian Wörz seinen Vortrag zusammen, indem er davor warnt, junge Menschen mit dem Thema ‚Datenschutz‘ allein zu lassen. „Es müssen Räume (wie bspw. Schule, Familie, Jugendarbeit) geschaffen werden, in denen Kinder und Jugendliche eine eigene Haltung zum Thema entwickeln können. Es ist wichtig darüber im Gespräch zu bleiben und Hilfestellung bei der Entwicklung eigener Wertvorstellungen zu leisten“, so Fabian Wörz.

Diskussionsrunde mit Impulsgebenden (Moderation: Matthias Schmidt, Bereichsleiter Medienkompetenzvermittlung, Medienanstalt Sachsen-Anhalt)

In der Diskussionsrunde tauschten sich die Impulsgeber darüber aus, wie die Themen, Big Data, Datenschutz oder Privatsphäre in der Bildungsarbeit nachhaltig verankert werden können. Sowohl Kevin Lehmann als auch Dr. von Bose plädierten für die Implementierung der Themen in den schulischen Kontext. Wobei der Landesdatenschutzbeauftragte Dr. von Bose sogar eine „prüfungsrelevante Medienbildung“ forderte. Fabian Wörz war es wichtig zu betonen, dass es bei der Medienbildung nicht vordergründig um „digitale Selbstverteidigung“ geht, sondern um einen mündigen Umgang mit den Online-Medien in einer digitalisierten Gesellschaft.

Workshops

Spuren im Netz. Eine Methodensammlung zu den Themen Privatsphäre und Metadaten
Referentinnen: Eva Rupprecht/Natalie Basedow:
Die komplette Methodensammlung finden Sie hier.

Peer-Education als Orientierungshilfe für den digitalen Alltag: Beratung, Aktionen und Webseminare
Referent/-innen: Leonie Ripke, Kevin Lehmann, JUUUPORT.de

Präsentation als PDF

Familienverantwortung in Kinderzimmern: vom Tracking bis zum Geofencing
Referentin: Jacqueline Hain, fjp>media – Servicestelle Kinder- und Jugendschutz

Angebot der Servicestelle
Weitere Informationen gibt es in den Fachartikeln zum Digitalen Kinderzimmer:

Zusammenfassung der Fachkonferenz (Moderation: Susanne von Holten, Referentin Programm und Jugendmedienschutz, stellvertretende Bereichsleiterin Programm, Medienanstalt Sachsen-Anhalt)

Mit einer Diskussionsrunde der Referentinnen und Referenten und einer aktiven Beteiligung der Teilnehmenden ging die Fachkonferenz zu Ende. Der allgemeine Tenor in den Workshops lautete:
Es geht nicht darum bestimmte Dienste aus Datenschutzgründen zu meiden. Vielmehr sollten Datensparsamkeit und ein souveräner Umgang mit digitalen Medien als eine gesamtgesellschaftliche Strategie verstanden werden. Es fehlt bisher am allgemeingültigen Datenschutzbewusstsein sowohl bei jungen Menschen als auch bei Erwachsenen. Eine Systematik zur Vermittlung von Datenschutzwissen sollte als Konsens definiert werden. Hier sind alle gesellschaftlichen Akteure, von den Dienstanbietern, Politik, Bildungseinrichtungen und Familie, gefragt. Gerade Erwachsene müssen als Vorbilder den Datenschutz als Wert begreifen und diesen an die Heranwachsenden weitergeben. Auch wenn Kinder- und Jugendliche rege verschiedene Online-Dienste nutzen, können sie Ihre Daten im Griff behalten, indem sie aufgeklärt und mündig im Netz unterwegs sind.

Der Berufsverband der Datenschutzbeauftragten Deutschlands (BvD) e. V. bietet in Zusammenarbeit mit klicksafe und mit Unterstützung der DATEV-Stiftung Zukunft eine aktualisierte (November 2018) Arbeitsmaterialsammlung für den sensiblen Umgang mit persönlichen Daten im Netz an: „Datenschutz geht zur Schule“.




„Alles im Griff!?“ – Mein digitales Leben zwischen Kontrollverlust und Selbstbestimmung

13. November 2018, Diakoniewerk Halle, Lafontainestr. 15, 06114 Halle (Saale) , 09 bis 16:30 Uhr

Reserve: Anmeldung zur 5. Fachkonferenz Medienkompetenz Sachsen-Anhalt am 13. November 2018 im Diakoniewerk Halle, Lafontainestr. 15, 06114 Halle (Saale)
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Vom 20. bis 22. September 2018 lädt die Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt nach Wittenberg zur Tagung „Game on Education“ ein.

Digitale Spiele sind Kulturgut und bei sehr vielen jungen Menschen beliebt. In einigen werden zudem aktuelle gesellschaftliche Themen behandelt. Wie kann man diese Potenziale für die (politische) (Jugend-)Bildung nutzen? Wissenschaftlich reflektierte und in der Praxis erprobte Bildungsangebote werden von Wissenschaftlerinnen, Pädagogen und Jugendlichen vorgestellt und diskutiert. Im Anschluss besteht die Möglichkeit an der Wittenberger LAN-Party teilzunehmen, die von jungen Erwachsenen organisiert wird.

Eingeladen sind Multiplikator*innen und junge Erwachsene (ab 18 Jahren).

Anmeldung ist bis zum 13.09.18 möglich.

Programm als PDF

Weitere Informationen und Anmeldung finden Sie auf www.j-a-w.de/games

Teilnahmebeitrag: 75 € (DZ) / 115 € (EZ) / 25 € (erm.) / 25 € (o. Übern.)

Kontakt:
Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt e.V.
Schlossplatz 1d
06886 Wittenberg
Kordula Wolters (Tagungsassistentin) | Tobias Thiel (Studienleiter)
Tel.: 03491-4988-11 | -15 | Mail: wolters@ev-akademie-wittenberg.de | thiel@ev-akademie-wittenberg.de




Kinder müssen frühzeitig lernen sich sicher und kompetent im Netz zu bewegen. Deshalb startete mit dem Beginn des neuen Schuljahres die Medienanstalt Sachsen-Anhalt, das Ministerium für Bildung und das Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA) das gemeinsame Pilotprojekt „Internet-ABC-Schulen Sachsen-Anhalt“. Dafür konnten sich Grundschulen bewerben, die sich gezielt für die Medienkompetenzförderung ihrer Schüler/-innen einsetzen möchten.

Mit Hilfe des „Internet-ABC“ – einem Lern- und Mitmach-Portal zur sicheren Internetnutzung – soll Schülerinnen und Schülern ab Klasse 3 ein kompetenter Zugang zur digitalen Welt ermöglicht werden. In 15 interaktiven Lernmodulen des Internet-ABC lernen die Schülerinnen und Schüler frühzeitig, wie das Internet funktioniert, welche Möglichkeiten es bietet, aber auch wo Gefahren lauern und wie diesen begegnet werden kann. Schulleiterinnen, Lehrerinnen und Lehrer der zehn am Pilotprojekt beteiligten Schulen informierten sich bereits Mitte August bei einer Auftaktveranstaltung im Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt, warum das „Internet“ ein Thema für die Grundschule ist, wie sich der konkrete Projektablauf bis zur Siegelung als „Internet-ABC-Schule“ gestaltet und welche notwendigen technischen Voraussetzungen für einen gelungenen Projektstart bestehen. In sich anschließenden Gesprächen mit den betreuenden Medienpädagoginnen und Medienpädagogen der Medienanstalt und den Medienpädagogischen Beraterinnen und Beratern des LISA konnten sie erste Fragen loswerden und alle Projektbeteiligten bereits persönlich kennenlernen.

Medienanstalt und Landesinstitut beraten und begleiten die Grundschulen über das gesamte Schuljahr beim Einsatz des Internet-ABC und führen spezielle Lehrerfortbildungen, Elternabende und Schüler-Workshops, z.B. „Eddie trifft den Medienbiber“ durch. Des Weiteren erhalten die Schulen kostenlos aktuelle Unterrichts- sowie Begleitmaterialien zum Internet-ABC – auch für den Einsatz in der Familie.

Am Ende der Projektphase steht nicht nur die Siegelung der ersten „Internet-ABC-Schulen“ in Sachsen-Anhalt an, sondern auch die Übergabe eines Zertifikats an alle teilnehmenden Kinder.

Basierend auf den Erfahrungen der beteiligten Schulen werden perspektivisch verschiedene Modelle zur systematischen Verankerung des Internet-ABC im Grundschulbereich in Sachsen-Anhalt entwickelt. Weitere Informationen zum Pilotprojekt finden Sie auf der Webseite der Medienanstalt Sachsen-Anhalt.




Die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz veranstaltet am 26. September 2018 in Magdeburg eine Fortbildung zu medienbezogenen Fallstricken in der pädagogischen Arbeit.

Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen macht Spaß und bildet, kann aber durchaus auch rechtliche Fallstricke bergen. Im Alltag kennen wir uns mit dem gesetzlichen Rahmen recht gut aus. In der pädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen gibt es jedoch wichtige medienbezogene Rechtsgrundlagen, die man oft nicht kennt, über die man aber Kenntnisse haben sollte. Diese greift die Fortbildung auf, wirft jedoch stets einen pädagogischen Blick auf die Fallstricke im Berufsalltag. Die inhaltlichen Schwerpunkte liegen auf dem Urheberrecht, dem Datenschutz, dem Medienrecht und den Persönlichkeitsrechten. Anhand ausgewählter Beispiele wird gezeigt, wie Medien in der pädagogischen Arbeit sicher genutzt werden können.

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Darf ich Projektfotos machen und in welchem Rahmen darf ich diese verwenden?
  • Welche Inhalte darf ich auf die Website des Trägers oder Vereins stellen?
  • Ist YouTube in meiner Einrichtung ok?
  • Welche Punkte muss ich beachten, wenn ich mit Kindern oder Jugendlichen online
    kommuniziere?
  • Wie gehe ich mit Hass im Netz um?

Die Fortbildung richtet sich an: Sozialpädagogische Fachkräfte (der Jugendarbeit und des Jugendschutzes), Schulsozialarbeiter*innen, pädagogische Fachkräfte (Erzieher*innen, etc.).

Auskünfte zur Anmeldung und Organisation erhalten Sie unter
Telefon: 0391/5037638, Email: jacqueline.hain@fjp-media.de

Ausschreibung Medienbezogene Fallstricke




Die Staatskanzlei und Ministerium für Kultur, die Medienanstalt Sachsen-Anhalt und die Landeszentrale für politische Bildung loben erneut gemeinsam den Europa.Medien.Preis Sachsen-Anhalt aus.

Die Teilnehmenden am Europa.Medien.Preis Sachsen-Anhalt können sich wieder auf attraktive Geldpreise freuen und haben die Möglichkeit, im Rahmen des Wettbewerbs an einem Medienworkshop im Offenen Kanal Merseburg und an einer mehrtägigen Studienfahrt nach Brüssel teilzunehmen, um die Medienarbeit mit der europäischen Komponente zu verbinden. Auf diese Weise soll nicht nur der Europagedanke, sondern auch die Medienkompetenz im Land gestärkt werden.
Die Preise von 3 x 1.000 Euro werden in den Kategorien Jurypreis, Online-Voting-Preis und Publikumspreis vergeben.

Der Europa.Medien.Preis Sachsen-Anhalt richtet sich an Einzelpersonen, Projektgruppen, Vereine, Organisationen und auch an Studierende der medienorientierten Studiengänge an den Hochschulen unseres Landes. Die Teilnahme ist altersunabhängig und nicht an die Mitgliedschaft in einem Offenen Kanal oder einem Nichtkommerziellen Lokalradio gebunden. Einzige Voraussetzung ist, dass die Teilnehmenden aus Sachsen-Anhalt kommen, hier ihren Wohnsitz haben oder in Sachsen-Anhalt ihre Ausbildung bzw. ihr Studium absolvieren.

Als Beiträge sind nichtkommerzielle Fernseh- und Rundfunkproduktionen zugelassen, die sich kritisch-konstruktiv mit aktuellen europäischen Themen befassen. Neben der inhaltlichen Komponente sind auch gestalterische und technische Kriterien für die Bewertung ausschlaggebend. Der Beitrag muss im Jahr 2018 produziert worden und immer einer konkreten Einzelperson (Produzenten) zuzuordnen sein. Wichtig ist auch, dass die Beiträge den Offenen Kanälen bzw. nichtkommerziellen Lokalradios in einem für die Bürgermedien sendefähigen Format zur Verfügung gestellt werden. Der Beitrag bzw. der bewertende Teil soll nicht länger als 5 Minuten sein. Ansonsten sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Fragen zum Wettbewerb beantwortet das Projektbüro von GOEUROPE! Europäisches Jugend Kompetenz Zentrum im Hause des DRK Landes-verband Sachsen-Anhalt e.V. (0391/610689-77; info@goeurope-lsa.de).

Einsendeschluss ist der 12. Oktober 2018.

Die Preisverleihung findet voraussichtlich Anfang Dezember 2018 in Magdeburg statt. Alle Informationen zum Europa.Medien.Preis Sachsen-Anhalt und zu den Teilnahmebedingungen im Detail sind auf www.europamedienpreis.de nachzulesen.




In Sachsen-Anhalt werden derzeit die durch die Kultusministerkonferenz vorgegebenen Kompetenzen zur „Bildung in der digitalen Welt“ in die Lehrpläne der Grundschule und Sekundarschule eingearbeitet. Bis zum Inkrafttreten der fortgeschriebenen Lehrpläne im Schuljahr 2019/20 bietet die folgende Übersicht Orientierungen zum Stand der Kompetenzentwicklung in verschiedenen Schuljahrgängen als Unterstützung der schulinternen Planung.

Kompetenzanforderungen in der Primarstufe und Sekundarstufe I auf Grundlage der KMK-Strategie „Bildung in der digitalen Welt“ (PDF-Dokument) (mehr …)




Am 19.09. 1998 ging der erste Beitrag im Offenen Kanal Merseburg-Querfurt (OK MQ) auf Sendung.
 Seitdem ist das Bürgerfernsehen nicht mehr aus der regionalen Medienlandschaft wegzudenken. Durch das Engagement der ehrenamtlichen NutzerInnen konnten eine Vielzahl an Themen der Stadt und das Landkreises für die BürgerInnen transparent in den Medien dargestellt werden. Der Offene Kanal hat sich über die Jahre zu einem medienpädagogischen Leuchtturm entwickelt und das wird mit folgenden Aktionen gefeiert:

 

  • Themenwoche im TV und per Livestream unter www.okmq.de rund um die Uhr vom 17.09. – 23.09.2018 mit dem Rückblick auf 20 Jahre OK MQ
  •  Medienpädagogische Tagung 19.09.2018 von 10 – 17.30 Uhr:
    „Medienpädagogik in den Bürgermedien! Lebenslanges Lernen mit/durch/über Medien“
    Anmeldung zur Fachtagung bis zum 14.09.18 per E-Mail: info@okmq.de Tagungsflyer als PDF
  • Festveranstaltung und Tag der Offenen Tür am 21.09.2018 ab 13 Uhr im Offenen Kanal MQ

Veranstaltungsort:

Offener Kanal Merseburg-Querfurt
Geusaer Straße 86 b
06217 Merseburg




Mit dem SCHULEWIRTSCHAFT-Preis „Das hat Potenzial!“ prämiert das Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT Unternehmen, Schulen und Verlage für ihr herausragendes Engagement an der Schnittstelle Schule und Beruf und ihren Einsatz für die ökonomische und digitale Bildung. Noch bis zum 15. August 2018 können sich feste Kooperationspartner aus Schule und Unternehmen gemeinsam bewerben.

In der Kategorie „Kooperation zur digitalen Bildung“ werden dieses Jahr Projekte ausgezeichnet, die …

  • Schülerinnen und Schüler auf ein Leben und Arbeiten in der digitalen Welt vorbereiten
  • darin bestärken, sich mit dem Thema Digitalisierung auseinanderzusetzen
  • ein Verständnis für Technik und Technologien vermitteln
  • einen kreativen sowie souveränen Umgang mit digitalen Medien fördern
  • MINT-Fähigkeiten und Fertigkeiten im Umgang mit modernen Kommunikationsmedien in der digitalen Arbeitswelt in den Fokus setzen

Die Preisverleihung findet im Rahmen der KickStart-Messe in Magdeburg am 21. September 2018 statt. Zusätzlich werden die Preisträger am 05. Dezember 2018 im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geehrt.

Weitere Informationen zum SCHULEWIRTSCHAFT-Preis und die Bewerbungsunterlagen finden Sie unter www.landderpotenziale.de.

Bei Rückfragen oder Unterstützungsbedarfen bei der Erstellung der Bewerbungsunterlagen ist Ihnen Frau Yvonne Janausch vom Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT gern behilflich.




Beim Besuch dieser Seite erfasst Facebook u.a. Ihre IP-Adresse sowie weitere Informationen, die in Form von Cookies auf Ihrem PC vorhanden sind. Diese Informationen werden verwendet, um den Betreibern der Facebook-Seiten statistische Informationen über die Inanspruchnahme ihrer Seiten zur Verfügung zu stellen. Die Statistiken, die Facebook den Administratoren zur Verfügung stellt, werden in aggregierter Form ausgegeben und lassen für die Administratoren keine Rückschlüsse auf personenbezogene Daten zu. Die Medienanstalt Sachsen-Anhalt als Anbieter dieser Facebook-Fanpage erhebt und verarbeitet darüber hinaus keine Daten aus Ihrer Nutzung dieser Fanpage. Nähere Informationen dazu stellt Facebook unter folgendem Link zur Verfügung: http://de-de.facebook.com/help/pages/insights

Welche Informationen Facebook erhält und wie diese verwendet werden, beschreibt Facebook in allgemeiner Form in seinen Datenverwendungsrichtlinien. Diese sind unter folgendem Link abrufbar: https://www.facebook.com/about/privacy/

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Sie können sich über die Angebote und Leistungen des Netzwerks Medienkompetenz Sachsen-Anhaltder auch über unseren Internetauftritt unter https://www.medien-kompetenz-netzwerk.de informieren. In diesem Fall erhält Facebook keinerlei Informationen.




Für ein Videoprojekt mit Frauen mit Fluchterfahrung suchen INTERFACE und der Offene Kanal Magdeburg noch Teilnehmerinnen zwischen 18 und 27 Jahren.
Videobriefe in die Heimat“ heißt das Filmprojekt, in dem die Teilnehmerinnen gemeinsam mit einer professionellen Filmemacherin bis Ende September alle Stationen einer Filmproduktion durchlaufen: sie erstellen ein Treatment und ein Storyboard, erlenen die Grundlagen der Kameraführung, des Tons und schneiden den Film auch selbst. Dolmetscherinnen aus dem Arabischen und Farsi bzw. Dari werden in dem Projekt ebenfalls mitarbeiten. Nach dem erfolgreichen Frauen-Filmprojekt „Ich habe die Grenzen überschritten“ im vergangenen Jahr ist dies das zweite Projekt speziell für die Zielgruppe Frauen mit Fluchterfahrung. Das Projekt findet in Kooperation mit der Fraueninitiative Magdeburg e.V. und dem Meko e.V. statt und wird gefördert vom Programm „FrauenID“ des Paritätischen Gesamtverbandes aus Mitteln von „Kultur macht stark- Bündnisse für Bildung“.

Speziell für Zuwander*innen, die das Sprechen vor der Kamera trainieren möchten, bietet INTERFACE  vom 21. – 22. Juli einen zweitägigen Workshop unter Leitung eines professionellen Moderators an. Auf dem Programm stehen theoretische Einführungen sowie zahlreiche praktische Moderations- und Interviewübungen, bei denen die Teilnehmer*innen sich ausprobieren können.

Bei INTERFACE  kommen zahlreiche Menschen unterschiedlicher Kulturen und Herkunft zusammen, um gemeinsam Fernsehen zu machen. Die Redaktion trifft sich jeden Donnerstag um 16.00 Uhr und ist offen für alle, die mitmachen wollen.  INTERFACE  ist ein Begegnungsort im Offenen Kanal Magdeburg und bietet verschiedensten Menschen eine Plattform und eine Stimme.

Das auf drei Jahre angelegte Projekt INTERFACE wird unterstützt vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Lotto-Toto GmbH Sachsen-Anhalt und der Landeszentrale für politische Bildung.
Kooperationspartner sind das Landesnetzwerk der Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt e.V., die Islamische Gemeinde Magdeburg e.V., der Caritas-Verband Magdeburg, die .lk) Sachsen-Anhalt e.V., die Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. und die Freiwilligenagentur Magdeburg e.V..

Alles über INTERFACE  sowie zahlreiche Produktionen finden Sie unter:

www.interface-ok.com
YouTube-Playlist von INTERFACE




In der Linkliste finden Sie ausgewählte Webseiten mit Informationen und Materialien für den Einsatz in unterschiedlichen Erziehungs- und Bildungskontexten. Die Liste wird laufend geprüft und aktualisiert. Falls Sie einen Vorschlag für eine Website haben, dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf.


Außerschulische Medienbildung
  • JUUUPORT.de Hier bekommen Jugendliche Hilfe von den JUUUPORT-Scouts bei Problemen im Internet. Ihre Beratung ist anonym und kostenlos
  • WERTE LEBEN – ONLINE ist ein Projekt, bei dem sich die JUUUPORT-Scouts für mehr Respekt, Toleranz und Mitgefühl im Netz einsetzen. In Social Media-Aktionen und Webseminaren vermitteln sie diese Werte an andere Jugendliche
  • Das Projekt Handysektor ist eine Anlaufstelle für Jugendliche rund um ihren digitalen Alltag
  • Medienpädagogik Praxis-Blog: Materialien, Methoden, Projektbeispiele, Tipps, Tricks und aktuelle Informationen für die medienpädagogische Praxis in Jugendarbeit und Schule
  • youngdata.deYoung Data ist eine Website mit Datenschutzinhalten, die sich an junge Menschen richtet. Themen: Datenschutz bei Facebook und Google, bei Smartphones und Spielekonsolen, kluges Verhalten in Internet
  •  
Frühkindliche Medienbildung
  • Medienkompetenz-Kitas NRW ist ein Modellprojekt der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM). Hier finden Einrichtungsträger, Kitas und Erzieherinnen und Erzieher Ideen und Konzepte für eigene medienpädagogische Arbeit (Broschüre als PDF)
  • medienkindergarten.wien ist ein Informationsportal des Wiener Bildungsservers. Hier finden Sie zahlreiche Praxisideen und Tipps zur Umsetzung medienpädagogischer Aktivitäten im Elementarbereich.
  • Ran an die Maus & Tablet (LPR Hessen) richtet sich an Erzieher/-innen und Grundschullehrkräfte. Das Online-Angebot enthält ein Materialpaket praxiserprobter Methodenbausteine, bietet Empfehlungen für Hardware, Software und Apps an, klärt über die wesentlichen rechtlichen Grundlagen auf und hält viele Tipps und Links bereit
  • Onlinekurs „Medien in der Kita“ (Servicestelle Kinder- und Jugendschutz, fjp>media) ist auf ca. 2 Stunden angelegt. In aufeinander folgenden Kurzmodulen erhalten Fachkräfte gebündelt Informationen und können spielerisch ihr Wissen testen
Lehrende und pädagogische Fachkräfte
  • Seit Februar 2018 können sich Schulleitungen, Lehrkräfte und weiteres pädagogisches Fachpersonal auf www.bildung.digital zu den Themen digitalisiertes Lernen, Medienkompetenz, digitales Schulmanagement und digitale Schulgemeinschaft informieren
  • klicksafe ist eine Sensibilisierungskampagne zur Förderung der Medienkompetenz im Umgang mit dem Internet und neuen Medien im Auftrag der Europäischen Kommission. klicksafe hält ein umfangreiches Angebot an Materialen für Kinder, Jugendliche, Eltern und Lehrende bereit
  • Die Initiative „Gutes Aufwachsen mit Medien“ unterstützt pädagogische Fachkräfte und Eltern dabei, Kindern und Jugendlichen ein gutes Aufwachsen mit Medien zu ermöglichen
  • Medienpädagogik Praxis-Blog: Materialien, Methoden, Projektbeispiele, Tipps, Tricks und aktuelle Informationen für die medienpädagogische Praxis in Jugendarbeit und Schule
  • Medien in die Schule bietet Unterrichtsmaterial, eine Übersicht zu digitalen Werkzeugen und Praxisanwendungen für Lehr- und pädagogische Fachkräft

  • Medienbildung in der Schule gestalten und verankern – Eine Handlungsorientierung: der Leitfaden bietet Anregungen für eine nachhaltige Verankerung von Medienbildungsinhalten in der täglichen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Diese Handlungsempfehlung wurde von der landesweiten Koordinierungsstelle Schulerfolg sichern in Zusammenarbeit mit der Netzwerkstelle Medienkompetenz Sachsen-Anhalt* entwickelt.
Medienerziehung in der Familie
  • Unterstützung bei der Medienerziehung bietet das Internetguide für Eltern – www.elternguide.online
  • klicksafe ist eine Sensibilisierungskampagne zur Förderung der Medienkompetenz im Umgang mit dem Internet und neuen Medien im Auftrag der Europäischen Kommission. klicksafe hält ein umfangreiches Angebot an Materialen für Kinder, Jugendliche, Eltern und Lehrende bereit
  • Kindersuchmaschinen:
Schulische Medienbildung
  • Die unabhängige Plattform „Internet-ABC“ bietet Unterrichtsmaterial und Informationen über den sicheren Umgang mit dem Internet für Eltern, Pädagogen und Kinder
  • klicksafe ist eine Sensibilisierungskampagne zur Förderung der Medienkompetenz im Umgang mit dem Internet und neuen Medien im Auftrag der Europäischen Kommission. klicksafe hält ein umfangreiches Angebot an Materialen für Kinder, Jugendliche, Eltern und Lehrende bereit
  • www.webhelm.de ist ein Infoangebot für pädagogische Fachkräfte und interessierte Erwachsene. Außerdem finden Sie auf der Website zahlreiche Methoden, Ablaufpläne für Projekte und Materialien für den praktischen Einsatz im Unterricht
  • so geht MEDIEN: Medien-Wissen für Schüler*innen und Lehrer*innen
  • data-kids.de – Data-kids.de hat sich zum Ziel gesetzt, Kinder bereits im Grundschulalter über den sicheren Umgang mit ihren Daten aufzuklären.
  • Medienpädagogik Praxis-Blog: Materialien, Methoden, Projektbeispiele, Tipps, Tricks und aktuelle Informationen für die medienpädagogische Praxis in Jugendarbeit und Schule
  • Auf digital.learning.lab finden Lehrkräfte Anregungen und Unterstützung, ihren Unterricht unter Berücksichtigung der Kompetenzen für eine digitalisierte Lebens- und Arbeitswelt weiter zu entwickeln
  • Die wichtigsten Informationen zur Digitalität in der schulischen Bildung auf dem Bildungsserver Sachsen-Anhalt.
Ideen und Bildungsangebote aus der Corona-Zeit

Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt:

fjp>media/Servicestelle Kinder- und Jugendschutz:

Learning-Snacks der Servicestelle Kinder- und Jugendschutz:

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg:

Offener Kanal Merseburg-Querfurt e.V.:

Online-Angebote von TinkerToys:




Wie funktioniert Bilderkennung und was passiert dabei mit Daten? Was können 3D-Drucker in Zukunft leisten? Und woran erkennt man eigentlich Fake News? – Unter dem Motto „Empowering young people for the digital world“ bereitet Think Big junge Menschen auf ein Leben in der digitalen Gesellschaft vor. In bewährten und neuen Formaten lernen 14- bis 25-Jährige, was sich hinter digitalen Zukunftsthemen wie Big Data, Making & Coding und Digital Storydesign verbirgt.

Think Big fördert wichtige Kompetenzen

In Think Big Camps setzen sich 30 Jugendliche an drei Tagen aus ganz Deutschland mit jeweils einem digitalen Thema auseinander. Mit Unterstützung von Expertinnen und Experten liegt der Fokus dabei auf dem praktischen Ausprobieren. Bundesweit finden in 2018 neun Camps statt.

Die Think Big eCademy zeigt ab Ende Mai in Video-Tutorials und interaktiven Kursen, was hinter den drei digitalen Zukunftsthemen steckt. Die Interessen und Kompetenzen der Jugendlichen stehen im Vordergrund. Dabei reflektieren sie digitale Entwicklungen und bekommen praktische Hilfestellungen, um ihre digitale Welt selbst zu gestalten.

Darüber hinaus berät das Think Big-Team auch in diesem Jahr wieder Jugendliche individuell zur Umsetzung ihrer eigenen Projektideen und fördert diese mit Cash & Coaching in den Bereichen Digitales, Sozialunternehmertum, Kommunikation und Projektmanagement – Schlüsselqualifikationen für eine erfolgreiche Zukunft.

Im Mai und Juni geht Think Big auf Tour. An Schulen in Berlin, Düsseldorf, München und Stuttgart können Jugendliche in 90-minütigen Workshops sowie mit einem interaktiven Pausenprogramm die neuesten Tools testen und in die digitale Zukunft blicken.

Die Angebote von Think Big sind kostenfrei. Weitere Informationen finden Sie im Flyer oder unter www.thinkbig.org.

Think Big ist ein Jugendprogramm der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und der Telefónica Stiftung gemeinsam mit o2.




Unter dem Motto „WageMut“ sind junge Filmemacherinnen und Filmemacher bis 27 Jahre, die in Sachsen-Anhalt leben, arbeiten oder studieren auch in diesem Jahr wieder gefragt, ihr Talent beim größten Jugendkurzfilmwettbewerb Sachsen-Anhalts unter Beweis zu stellen.

Von Spiel- über Animationsfilm bis hin zu Dokumentation, Musikvideo oder Filmexperiment – der Jugendvideopreis Sachsen-Anhalt gibt jungen Filmtalenten bis 27 Jahre eine Bühne, um ihre Werke zu präsentieren. Egal, ob mit Smartphone, Tablet oder einer Profikamera gedreht – im Vordergrund des Wettbewerbs stehen die Geschichten der Filme, die in drei Kategorien eingereicht werden können:

  • „Die jungen Teams“ für Videos, die im Rahmen eines medienpädagogischen Projekts entstanden
    sind,
  • die „Newcomer“ für Filmemacher, die gerade an ihren ersten Projekten arbeiten,
  • die „Fortgeschrittenen“ für alle, die sich bereits bestens mit Regie, Kamera, Ton und Schnitt
    auskennen.

Einsendeschluss ist der 05. November 2018. Aus allen Einsendungen wählt eine Vorjury die besten Filme aus, die am 25. November im Schauspielhaus Magdeburg vor einem großen Publikum gezeigt werden und die Chance auf Preisgelder von insgesamt 2.500 Euro erhalten. Zusätzlich gibt es von der Jury – bestehend aus Regisseuren, Kameraleuten, Medienpädagogen und weiteren Medienschaffenden – hilfreiche Tipps und Hinweise zur Filmproduktion. Neben der Jury entscheidet auch das Publikum und eine Kinderjury, wer einen Preis mit nach Hause nehmen darf.

Der Jugendvideopreis Sachsen-Anhalt wurde 1994 erstmals vergeben und wird unterstützt von der Medienanstalt Sachsen-Anhalt, vom Kultusministerium Sachsen-Anhalt, von der Landeszentrale für politische Bildung, der Lotto-Toto-GmbH Sachsen-Anhalt und der LAG Jugend und Film. Kostenlose Beratung und technische Unterstützung gibt es in allen sieben Offenen Kanälen in Sachsen-Anhalt.

Anmeldebogen und weitere Informationen: www.jugend-video-preis.de

 




Unterstützung bei der Medienerziehung bietet das Internetguide für Eltern – www.elternguide.online. Auf der übersichtlichen Webseite finden Eltern passende Informationen für verschiedene Altersstufen rund um das Thema Apps, Computerspiele und Soziale Netzwerke. Mit speziellen Fragen können sich Eltern an die Internetguide-Redaktion wenden. In kurzweiligen Videos werden diese von Medienpädagog*innen des FSM beantwortet.




Seit Februar 2018 können sich Schulleitungen, Lehrkräfte und weiteres pädagogisches Fachpersonal auf www.bildung.digital zu den Themen digitalisiertes Lernen, Medienkompetenz, digitales Schulmanagement und digitale Schulgemeinschaft informieren. Das Portal bietet konkrete Anregungen für den Schulunterricht, gute Praxisbeispiele, Diskussionsbeiträge und aktuelle Informationen zu digitaler Bildung.




Wie nutzen Kinder und Jugendliche online Medien? Welche Apps sind angesagt? Wie können sie sinnvoll genutzt werden und welche Risiken entstehen? www.webhelm.de ist ein Infoangebot für pädagogische Fachkräfte und interessierte Erwachsene. Außerdem finden Sie auf der Website zahlreiche Methoden, Ablaufpläne für Projekte und Materialien für den praktischen Einsatz im Unterricht. WEBHELM ist ein Projekt des JFF – Institut für Medienpädagogik.




Jetzt für Digicamp vom 23. bis 28. Juli in Wolmirstedt anmelden.

Ende 2017 hat die Landesregierung die Digitale Agenda beschlossen. Die Digitalisierung soll dadurch in Sachsen-Anhalt mit allen Chancen und Folgen gestaltet werden. Auch für Heranwachsende gehört die Digitalisierung der Gesellschaft zur täglichen Realität. In digitalen Räumen erleben sie Anerkennungsprozesse, Auseinandersetzung mit eigener Identität durch Ausgrenzung, aber auch durch das Teilen von Interessen und Wertvorstellungen. Aus diesem Grund müssen sie unbedingt bei der Gestaltung der Agenda gehört und eingebunden werden. Nur mit ihnen und unter Berücksichtigung ihrer Interessen kann ein digitaler Wandel im Land gelingen.

Deshalb gestaltet fjp>media, der Verband der jungen Medienmacher in Sachsen-Anhalt, im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt ein digitales Jugendcamp für Menschen im Alter zwischen 14 und 27 Jahren. Die Teilnehmer*innen setzen sich im Rahmen der Veranstaltung mit den für sie relevanten Punkten der Digitalisierung auseinander, analysieren und bewerten diese. Dabei können die Teilnehmer*innen selbst Ideen einbringen und umsetzen. Jeweils vormittags können alle, die dabei sind, eigene Sessions in einem Barcamp anbieten. Nachmittags wird es Praxisworkshops zu Themen wie Gaming, Making, Robotic, Coden, Netzsicherheit und Jugendschutz geben. Die Ergebnisse des Camps sind Grundlage für die jugendgerechte Einschätzung der Digitalen Agenda. Im Anschluss des Jugendcamps entsteht ein Papier, das beschreibt, wie junge Menschen in Sachsen-Anhalt die Digitalisierung wahrnehmen.

Das digitale Jugendcamp findet im Bildungs- und Freizeitzentrum in Wolmirstedt vom 23. bis 28. Juli 2018 statt. Für die Teilnehmer*innen entstehen keine Kosten. Für Unterkunft und Verpflegung ist gesorgt. Mitmachen können Menschen im Alter zwischen 14 und 27 Jahren.

Anmeldung, Programm und weitere Informationen zum Digicamp sind unter www.digicamp2018.de abrufbar.




Das Projekt Handysektor erscheint im neuen Design. Große Bilder, multimedialer Content sowie die Einbindung von Social-Media-Posts und eine besonders auf die mobile Nutzung optimierte Webseite zeichnen die neue Webpräsenz des Projekts aus. Neben dem Design, welches sich nun auch deutlich moderner und reifer präsentiert, wandelt sich das Projekt aber auch in vielen anderen Bereichen und orientiert sich damit an den Nutzungsgewohnheiten von Jugendlichen.

Die neue Anlaufstelle für Jugendliche rund um ihren digitalen Alltag

Mit dem Relaunch richtet sich der Handysektor in der Gestaltung wie auch in der redaktionellen Aufbereitung und Themenauswahl exklusiv an Jugendliche und baut das Angebot für diese Zielgruppe weiter aus. Neben der Bearbeitung von Problemen rund um digitale Medien werden Alltags- und Lifestyle-Themen aufgegriffen. So wird auch der Reflexion über das eigene Mediennutzungsverhalten mehr Raum gegeben. Weiterhin finden sich kleine Tipps und Tricks für den digitalen Alltag. (mehr …)




Lehrendenfortbildung und Podiumsdiskussion im Rahmen der bundesweiten Aktionstage „Netzpolitik & Demokratie“ am 08. Juni 2018

Der frühe Einstieg in die Programmierung wird derzeit kontrovers diskutiert. Dabei reicht die Bandbreite von „Informatik als Pflichtfach“ schon in Grundschulen bis hin zu „Programmieren als Kulturtechnik“ neben lesen und schreiben.

Im Zuge der Bundesweiten Aktionstage Netzpolitik & Demokratie bietet die Landeszentrale Lehrerinnen und Lehrern eine Fortbildung an, in welcher die Teilnehmenden mit Hilfe von visuellen Werkzeugen die Grundlagen der Programmierung lernen und danach in der Lage sein werden, einfache Programme zu erstellen. Gleichzeitig werden ihnen Möglichkeiten zur Anwendung des Calliope mini zur Unterrichtsgestaltung und -ergänzung vermittelt. Der Calliope mini ist ein Mikrocontroller, der speziell für Bildungszwecke konzipiert wurde. Er lässt sich als universelles Lehrmittel einsetzen, um Inhalte aus verschiedensten Fächern ergänzend zu vermitteln.

Nach der Fortbildung sprechen Expertinnen und Experten aus Politik, Lehre, Lehrerbildung und Wirtschaft über „Programmieren in der institutionellen Bildung“, also über Möglichkeiten, Programmierkenntnisse im Unterricht an Schulen und anderen Bildungseinrichtungen zu vermitteln.

Die Veranstaltung findet im Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung am 8. Juni zwischen 10.30 Uhr bis 18.00 Uhr statt (Lehrerfortbildung 10:30 Uhr bis 15:30 und Podium 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr).

Anmeldung Lehrerfortbildung über: aktionstage@netzpolitische-bildung.de

Die Podiumsdiskussion ist öffentlich. Der Eintritt ist frei.

 

 

 

Podiumsgäste sind:

  • Marco Tullner (Bildungsminister LSA)
  • Thomas Wünsch (Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt – Amtschef -)
  • Dr. rer. nat. Henry Herper (Lehramt Informatik OvGU)
  • Daniel Havlik (Jugend hackt Halle)
  • Natalie Santopski (Code Girls)
  • Volker Torgau (Technikum Saline Halle (Saale))

Moderation: Tom Gräbe (mdr)

Flyer als PDF




Zum Aktionstag der Bundesinitiative „Lokale Bündnisse für Familie“ lädt das Initiativbüro „Gutes Aufwachsen mit Medien“ zur Online-Konferenz Vernetzen: Initiierung und Finanzierung von Lokalen Netzwerken am Dienstag, den 15. Mai 2018, in der Zeit von 10:00 Uhr bis 11:00 Uhr ein.

 

In der Online-Konferenz werden Netzwerke zur Medienerziehung in Familien vorgestellt. Außerdem bekommen die Teilnehmenden Tipps zum Aufbau eines Lokalen Netzwerks. Wo lassen sich Partner zur Unterstützung finden, welche Finanzierungsmöglichkeiten kann die Vernetzung eröffnen? Von ihren Erfahrungen aus dem Netzwerk MedienLeben in Erfurt berichtet Verena Sonntag vom Landesfilmdienst Thüringen e.V.. Jennifer Beck von der Stadt Dortmund erläutert Gründungsmomente und Finanzierungsmöglichkeiten anhand des Dortmunder Netzwerk Medienkompetenz.

In der Online-Konferenz können die Teilnehmenden sich bei Bedarf mit Ihren Erfahrungen zum Aufbau von Netzwerken oder zu Finanzierungsquellen beteiligen. Per Audio und auch Video (dafür benötigen Sie ein Mikrofon und ggf. eine Webcam) gibt es Möglichkeit an der Diskussion teilzunehmen. Alternativ können Fragen live im Chat gestellt werden.

Hier können Sie sich für die Konferenz anmelden.




Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 25 Jahre können ab sofort wieder ihre multimedialen Arbeiten beim diesjährigen Wettbewerb ins Rennen schicken. Es winken Preise im Gesamtwert von über 10.000 Euro.

Ob Apps, Animationen, Websites, Games oder Installationen: Medienbegeisterte bis 25 Jahre sind eingeladen, ihre digitalen, netzbasierten, crossmedialen oder interaktiven Produktionen beim Deutschen Multimediapreis mb21 einzureichen. Die Projekte sollen verschiedene Medienformate miteinander verknüpfen und kombinieren und können im Rahmen eines Kita-, Schul- oder Hochschulprojektes oder aber in der Freizeit entstanden sein, gemeinsam mit Freunden oder als Einzelarbeit. Bewertet werden die Einreichungen in fünf Altersgruppen und mehreren Sonderkategorien. Insgesamt werden Sach- und Geldpreise im Gesamtwert von über 10.000 Euro vergeben, die beim Medienfestival in Dresden vom 10. bis 11. November 2018 überreicht werden.
Einsendeschluss ist der 6. August 2018!

Zusätzlich zum allgemeinen Wettbewerb gibt es auch in diesem Jahr wieder ein Jahresthema. Mit dem Thema „Zukunftsmusik“ sollen die Teilnehmenden zum Spinnen und Träumen animiert werden. Welche Apps oder Programme können das alltägliche Leben künftig erleichtert? Kann die Bedienung eines Computerspiels neu gedacht werden, welche Erfindung oder Entdeckung kann die Zukunft revolutionieren? Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sind aufgefordert innovative Ideen umzusetzen und die Ergebnisse beim Deutschen Multimediapreis mb21 einzureichen.

Weitere Informationen zum Wettbewerb und Medienfestival unter: www.mb21.de



Filme machen, eine Virtual Reality-Umgebung bauen, Umfragen durchführen, Bots programmieren und die Mitschülerinnen und Mitschüler in Workshops aufklären – so kreativ zeigen die Teilnehmenden im Wettbewerb der Initiative Teachtoday, wie sie Verantwortung im Netz übernehmen. Von Januar bis April 2018 waren Lerngruppen, Schulklassen und Freizeit-AGs dazu aufgerufen, Ihre Projektideen einzureichen.

Nun geht der Wettbewerb in die nächste Phase: das große Online-Voting! Hier kann jeder bis zum 6. Mai 2018 einmal täglich für die beste Idee abstimmen. Je mehr Stimmen ein Team bekommt, desto größer ist seine Chance auf den Einzug ins Finale und den Sieg im Wettbewerb „Digital voll dabei?“

Hier geht es zum Online-Voting.

 





Jahreskonferenz des Netzwerks für Demokratie und Toleranz: 23. Mai 2018, 9:30 – 15:45 Uhr Franckesche Stiftungen zu Halle

Die Landeszentrale für politische Bildung lädt am 23. Mai 2018 zur diesjährigen Konferenz des Netzwerks für Demokratie in die Franckeschen Stiftungen zu Halle ein.

Wie begegnen wir Hass und Verdruss? Dieser Frage geht die diesjährige Tagung des Netzwerks für Demokratie und Toleranz nach. Distanz zur Politik, Verdruss und Hass bestimmen mehr und mehr die politischen Diskurse in der Öffentlichkeit, im Netz, aber auch im privaten Umfeld. Argumente zählen oft wenig in diesen Auseinandersetzungen.

Woher kommt dieser große Verdruss? Und wie können wir ihm begegnen? In Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Fachforen diskutieren Experten aus Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft über den Umgang mit dem Rechtspopulismus, über Rassismus, Fußball-WM, über rechte Trolle im Netz, über Druck von rechts im kommunalen Raum und über Strategien gegen Politikferne.

Die Tagung richtet sich an die Akteure im Netzwerk für Demokratie und Toleranz, Projekte in den Bundesprogrammen „Demokratie leben“ und „Zusammenhalt durch Teilhabe“, lokale Bündnisse und Initiativen zur Stärkung der Demokratie, Lehrerinnen und Lehrer, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung, der Polizei und der Justiz sowie von Verbänden und Vereinen, und natürlich an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger.

Bis zum 15. Mai 2018 können Sie sich für die Konferenz anmelden. Nähere Informationen zum Programm und die Anmeldekarte finden Sie in der Broschüre:

Broschüre als PDF




Mit der mobilen Theaterproduktion „Fake oder War doch nur Spaß“ geht die Berliner Theatergruppe Ensemble Radiks vom 20. August bis zum 14. September auf Sachsen-Anhalt-Tournee. Das Stück behandelt das Thema Cybermobbing und dessen persönlichen und rechtlichen Folgen für Opfer und Täter. Gleichzeitig wirft es einen Blick auf unsere Erlebnis- und Medienkultur, die von digitalen Medien geprägt ist.

Die Geschichte beginnt als die siebzehnjährige Protagonistin Lea mit ersten Sticheleien und Ausgrenzungen wegen ihrer Ambition eine Sängerin zu werden, konfrontiert wird. Die Attacken verbreiten sich auch in diversen sozialen Netzwerken. Lea wehrt sich zunächst gegen die Anfeindungen und veröffentlicht einen selbst komponierten Rap-Song gegen die Mobber. Die Auseinandersetzung droht aus dem Ruder zu laufen. Die Mobbingattacken verfolgen Lea bis nach Hause. Sie erhält anonyme Drohanrufe und Beleidigungen. Als sie schließlich erfährt, dass Andi, ihr vermeintlicher Freund, zu der Gruppe der Mobber gehört, sieht Lea für sich keinen anderen Ausweg und will sich das Leben nehmen. Lea wird jedoch in der letzten Spielszene rechtzeitig vor dem Suizid bewahrt. In Folge nimmt sich die Polizei Leas Fall an und ermittelt gegen die Mobber. An dieser Stelle des Theaterstücks greift das pädagogische Konzept. Die Darsteller wenden sich am Ende der Aufführung an das Publikum und leiten zum Nachgespräch über. Was ist medial erstellte Realität? Wie hätte die Eskalation verhindert werden können? War die Entwicklung absehbar? Wer hätte an welchem Punkt eingreifen können? Wer hat „Schuld“? Das sind Fragen, die bei dem anschließenden Gespräch geklärt werden können. Das Thema Cybermobbing kann zusätzlich mit dem von Ensemble Radiks zur Verfügung gestellten Begleitmaterial gemeinsam mit den Jugendlichen intensiver vor- und nachbereitet werden.

Schulen und Jugendeinrichtungen, die es spannend finden Medienkompetenz mit theaterpädagogischen Methoden zu vermitteln, können das einstündige Theaterstück „Fake oder War doch nur Spaß“ zu sich ins Haus holen. Eine Aula, Turnhalle oder sogar ein Klassenzimmer kann als Spielort fungieren.

Mit „Fake oder War doch nur Spaß “ gastierte das Ensemble Radiks auf dem Deutschen Präventionstag 2012 sowie auf dem Landespräventionstag Sachsen 2014. Das Theaterstück war für den klicksafe Preis für Sicherheit im Internet 2013 nominiert und war bei der 11. iMedia 2015 zu Gast.

Weitere Informationen zur Produktion, Kontaktdaten und Aufführungskonditionen gibt es in der Tour-Info oder auf der Website der Theatergruppe Ensemble Radiks.

 




Mit Ablegern bekannter Computerspiele, YouTube-Videos und jugendaffinen Auftritten auf Facebook wenden sich Islamisten im Internet gezielt an Jugendliche. Für die Verbreitung ihrer Inhalte nutzen sie v.a. die Dienste des Social Web. Ihre Beiträge erhalten so schnell zehntau-sende Klicks. Die 4. Fachkonferenz Medienkompetenz widmet sich daher am 30.08.2016 dem Thema Islamismus im Internet, der damit einhergehenden möglichen Radikalisierung von Jugendlichen und notwendigen pädagogischen Gegenstrategien.

PROGRAMM

In Impulsvorträgen werden Erscheinungsformen des Islamismus erörtert, seine Wirkweise auf Jugendliche thematisiert sowie die mediale Aufmachung islamistischer Online-Propaganda analysiert. In Workshops und der sich anschließenden Abschlussdiskussion widmen sich die Teilnehmenden dann konkreten Handlungsmöglichkeiten für die (medien)pädagogische Praxis.

Die Veranstaltung „extrem | faszinierend – Islamismus im Internet als Herausforderung für Medienpädagogik und Jugendmedienschutz“ richtet sich an MedienpädagogInnen, Mitarbeiter- Innen verschiedener Projekte und Institutionen der Bildungs-, Aufklärungs-, Interventions- und Jugendarbeit. Angesprochen sind ausdrücklich auch Lehrkräfte, die sich über das Thema „Islamismus im Internet“ umfangreich informieren sowie Möglichkeiten und Angebote zur Prävention kennen lernen wollen. Anmeldungen werden ab sofort unter kontakt@medien-kompetenz-netzwerk.de entgegen genommen. Die Veranstaltung ist für alle kostenfrei.

Die 4. Fachkonferenz Medienkompetenz Sachsen-Anhalt ist eine Veranstaltung des Netzwerks Medienkompetenz Sachsen-Anhalt, der Medienanstalt Sachsen-Anhalt, der Servicestelle Kinder- und Jugendschutz (fjp>media) und des Departments für Medien- und Kommunikationswissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

MITWIRKENDE u.a.

  • Jörg Kratzsch (Servicestelle Kinder- und Jugendschutz, fjp>media)
  • Mamad Mohamad (Versammlungsmitglied der MSA & Geschäftsführer des LAMSA e.V.)
  • Stefan Damke (Referatsleiter: Auswertung und Beschaffung, Links- und Ausländerextremismus/ -terrorismus, Islamismus; Ministerium für Inneres und Sport Sachsen-Anhalt)
  • Dr. Barg (Vertretungsprofessor Audiovisuelle Medien, Department für Medien- und Kommunikationswissenschaften, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)
  • Michaela Glaser (Projektleitung Arbeits- & Forschungsstelle Rechtsextremismus und Radikalisierungsprävention – DJI Halle)
  • Patrick Frankenberger und Alexandra Beyersdörfer (Bereich Politischer Extremismus bei jugendschutz.net)
  • Sindyan Qasem (ufuq e.V. – Jugendkulturen, Islam & politische Bildung)

Programm als PDF

Ergebnisse

Die Teilnehmenden erhielten Antworten darauf, wie präsent das Thema im Internet ist, wo Jugendliche islamistischem Gedankengut im Netz begegnen und wie sie problematische Inhalte erkennen können. Die Teilnehmenden bekamen einen Überblick zu den Anlauf- und Beratungsstellen im Land, an die sie sich bei Fragen und Problemen wenden können. Weiterhin erfuhren und diskutierten sie, mit welchen Methoden sie das Thema im Unterricht oder in der pädagogischen Arbeit mit Jugendlichen kreativ und medial aufgreifen können – und wer sie dabei kompetent unterstützen kann.

 

 




In diesem Jahr schließen sich zum ersten Mal die Bundeszentrale und viele Landeszentralen für politische Bildung zusammen, um das Thema Netzpolitik stärker in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Gemeinsam mit Partnern aus Bildung, Medien, Politik und Zivilgesellschaft werden vom 07. bis 09. Juni 2018 in ganz Deutschland Veranstaltungen rund um Netzpolitik, digitale Bürgerrechte und Internetkultur stattfinden.

Alle, die ihren digitalen Alltag mitgestalten wollen, können ein Teil der Aktionstage „Netzpolitik & Demokratie“ werden und sich mit eigenen Veranstaltungen daran beteiligen. Von klassischen Vorträgen und Podiumsdiskussionen über Workshops und Cryptopartys bis hin zu Ausstellungen, Filmvorführungen oder Kunstperformances sind alle Formate willkommen. Voraussetzung ist einzig die Überparteilichkeit der Veranstaltung. Vorschläge und Ideen können bis zum 14. April 2018 über das Onlineformular auf der Website www.netzpolitische-bildung.de eingereicht werden.

Die überwiegende Mehrheit der Landeszentralen für politische Bildung hat bereits zugesagt, in ihren Bundesländern Veranstaltungen zu organisieren und durchzuführen; darunter der Landesbeauftragte für politische Bildung Schleswig-Holstein und die Landeszentralen Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Die Bundeskoordination der Aktionstage Netzpolitik & Demokratie 2018 übernimmt die Landeszentrale Sachsen-Anhalt. Ihr Ansprechpartner ist Thomas Erling, Leiter der Referats III „Politische Kommunikation im Kontext neuer Medien“. Unter Erlings Regie fand 2014 mit dem CryptoSwap ein auf Sachsen-Anhalt begrenzter Aktionstag zu Netzpolitik und Internetkultur statt, der als swap:NETZKULTUR 2015 und 2016 erfolgreich fortgesetzt wurde.

Kontakt und weitere Informationen:

aktionstage@netzpolitische-bildung.de
www.netzpolitische-bildung.de




Die Arbeitsgemeinschaft der mitteldeutschen Landesmedienanstalten (AML) schreibt zum 14. Mal ihren Rundfunkpreis Mitteldeutschland für Hörfunk, Fernsehen und Bürgermedien aus. Der Preis prämiert Originalität, Engagement und Ideenreichtum in der Berichterstattung der kommerziellen und nichtkommerziellen Rundfunkproduzentinnen und -produzenten aus den drei mitteldeutschen Bundesländern.

In der Rubrik „Bürgermedien Hörfunk und Fernsehen“ werden die besten mitteldeutschen Bürgermedienbeiträge prämiert. Die Medienanstalt Sachsen-Anhalt richtet diesen Preis aus. Alle Produzenten/innen und Autoren/innen des nichtkommerziellen Hörfunks und Fernsehens der drei mitteldeutschen Bundesländer können bis zum 8. Juni 2018 ihre Beiträge bei der Medienanstalt Sachsen-Anhalt einreichen. Die Ausschreibungsunterlagen gibt es bei der Medienanstalt Sachsen-Anhalt oder online (www.medienanstalt-sachsen-anhalt.de). Ausgezeichnet werden die Preisträger/innen am 7. September 2018 in Halle.

Um das Engagement von Seniorinnen und Senioren in den Bürgermedien zu fördern, werden mit dem Sonderpreis „Senioren in Bürgermedien“ gezielt Produzentinnen, Produzenten und Redaktionsgruppen von Fernseh- und Radiobeiträgen angesprochen, die älter als 55 Jahre sind und einen Offenen Kanal, ein Nichtkommerzielles Lokalradio, ein Bürgerradio, einen Ausbildungs- und Erprobungskanal oder das Thüringer Medienbildungszentrum der TLM nutzen.

Ausschreibungsunterlagen für den Rundfunkpreis Mitteldeutschland in der Rubrik „Bürgermedien“ finden Sie hier.

Die komplette Pressemitteilung als PDF.

 




Ab 15. März nimmt die Deutsche Telekom Stiftung wieder Bewerbungen um eine Förderung im Rahmen ihrer „Ich kann was!“-Initiative an. Gesucht werden Projekte, die Kindern und Jugendlichen Kompetenzen für die digitale Welt vermitteln. Diese können mit bis zu 10.000 Euro gefördert werden. Der Bewerbungszeitraum endet am 30. April 2018.

Bewerben können sich Einrichtungen mit Vorhaben, die Themen und Herausforderungen aus den Alltagswelten von 9- bis 16-Jährigen mit digitalen Medien und Technologien verbinden. So lassen sich gesellschaftliche und künstlerische, aber auch sportliche, technische und freizeitpädagogische Ansätze mit Elementen aus den Bereichen Programmierung, Robotik, Making, Social Media, Film und Foto kombinieren. Bewerbungen sind ausschließlich online über die Internetseite https://antragsportal.telekom-stiftung.de möglich. Im Spätsommer 2018 entscheidet eine Expertenjury, welche Projekte eine Förderzusage erhalten.

Weitere Informationen zu „Ich kann was!“ und der aktuellen Ausschreibung finden sich auch auf der Internetseite der Deutsche Telekom Stiftung unter www.telekom-stiftung.de/ikw.




Bildungsminister Marco Tullner und der Vorstandsvorsitzende der Medienanstalt Sachsen-Anhalt, Markus Kurze (MdL), unterzeichneten am 07.03.2018 in der Grundschule Büschdorf den Kooperationsvertrag für das Projekt „Internet-ABC-Schulen in Sachsen-Anhalt“ und gaben damit den Startschuss für das gemeinsame Pilotprojekt.

Mittels umfangreicher didaktischer Materialien, Lehrerfortbildungen und gezielter Elternarbeit haben nun erstmals zehn Grundschulen in Sachsen-Anhalt die Möglichkeit, sich bis Ende des Schuljahres 2018/2019 zur „Internet-ABC-Schule“ ausbilden zu lassen. Zentrales Ziel des Internet-ABC ist es, Kinder und Erwachsene beim Erwerb und der Vermittlung von Internetkompetenz zu unterstützen.

Die Medienanstalt Sachsen-Anhalt (MSA) ist Gründungsmitglied des Vereins Internet-ABC e.V. und hat langjährige Erfahrungen in der Medienkompetenzvermittlung. Ansprechpartnerin für das Pilotprojekt ist Susanne von Holten.




Die Digitale Agenda des Landes Sachsen-Anhalt wurde am 12. März in Magdeburg öffentlich vorgestellt. Der umfangreiche Maßnahmenplan, der das Land für die Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung wappnen soll, wurde bereits im Dezember 2017 von der Landesregierung beschlossen. Hier wurde ein Konzept vorgelegt, welches Sachsen-Anhalt auf den digitalen Wandel in Wirtschaft, Bildung, Arbeit, Verwaltung und Infrastruktur vorbereiten soll.

Das federführende Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung berief mit 14 Expertinnen und Experten einen Digitalisierungs-Beirat, welcher die Landesregierung bei der Umsetzung der Digitalen Agenda beraten soll. Die Professorin für Informatik und IT-Sicherheit der Universität Magdeburg und Mitglied des Beirats Jana Dittmann forderte zugleich bei der Podiumsdiskussion eine Umgestaltung des Informatikunterrichts. Sie plädierte für eine praxisorientierte Unterrichtsform in der Schule und vor allem für mehr Sensibilisierung der Schüler/-innen bei Internetsicherheit und Datenschutz.

Tatsächlich wird Medienkompetenz in dem Papier als Schlüssel verstanden, welcher eine aktive und selbstbestimmte Teilhabe an der digitalen Welt ermöglicht. Ab dem kommenden Schuljahr soll bereits das Landeskonzept „Bildung in der digitalen Welt durch den Einsatz digitaler Medien und Werkzeuge an den Schulen des Landes Sachsen- Anhalt“ in allen Schulen des Landes verpflichtend eingeführt werden. Flankierend werden bis zum Schuljahr 2020/21 die Fachlehrpläne angepasst sowie Fortbildungsprogramme für engagierte Lehrerinnen und Lehrer aufgelegt. Die Grundlage dieser umfangreichen Ziele ist eine zeitgemäße IT-Infrastruktur und -Ausstattung der Bildungseinrichtungen. Finanzielle Mittel sollen dafür vom Land und der EU bereitgestellt werden.

Einen Leitfaden zur Erstellung eines Medienbildungskonzepts an Schulen, eine Rahmenempfehlung zur schulischen IT-Ausstattung und weitere Informationen zur digitalen Bildung finden Sie auf der Website der Medienpädagogischen Beratung des Landes Sachsen-Anhalt.

Mehr zur im Blog des Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung.

 










Bis zum 1. April 2018 können Eltern ihre Kinder für das Mitteldeutsche Mediencamp vom 1. bis 7. Juli 2018 in Heubach (Thüringen) anmelden.

In der ersten Woche der Sommerferien wird die Ferienzeit für Kinder und Jugendliche aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zur kreativen Medienzeit. Im Mitteldeutschen Mediencamp bekommen sie die Möglichkeit gemeinsam ein Drehbuch zu schreiben, Filme und Hörspiele zu produzieren, eigene Musikvideos oder Animationen zu erstellen und diese anschließend über ihre Social-Media-Kanäle zu präsentieren. Betreut von fachkundigen Medienpädagogen der drei mitteldeutschen Landesmedienanstalten macht diese aktive Medienzeit nicht nur Spaß, sondern bringt Kindern und Jugendlichen auch jede Menge Wissen und Erfahrungen im kreativen und kritischen Umgang mit Medien. Dazu gibt es ein spannendes Freizeitprogramm im Thüringer Wald und eine erlebnisreiche Abschlusspräsentation für Familien und Freunde.

Veranstaltet wird das Mitteldeutsche Mediencamp bereits zum vierten Mal von der Sächsischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM), der Medienanstalt Sachsen-Anhalt und der Thüringer Landesmedienanstalt (TLM).

Am Mediencamp teilnehmen können je 20 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 10 und 16 Jahren aus jedem der drei Bundesländer. Für Übernachtung und Vollverpflegung entstehen pro teilnehmendem Kind bzw. Jugendlichen Kosten in Höhe von 185,00 Euro, die von den Eltern getragen werden.

Alle Informationen zur Anmeldung finden Sie unter: www.mitteldeutsches-mediencamp.de.

Flyer Mitteldeutsches Mediencamp 2018 (PDF, 695 kB)




Inspirationswerkstatt in Halle „Kooperation zwischen schulischen und außerschulischen Akteuren in Sachsen-Anhalt zum Thema zeitgemäße Demokratieförderung?“

Im Rahmen ihres neuen Projekts OPENION – Bildung für eine starke Demokratie lädt die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung zur Vernetzung zwischen schulischen und außerschulischen Partnern rund um das Thema gelebte und zeitgemäße Demokratiebildung ein und bietet eine Vielzahl an Workshops zu den Themen:

 

• Kooperationen zwischen schulischen und außerschulischen Akteuren
• zeitgemäße Demokratiebildung &
• jugendgerechte Medien-Projekten

Zu dieser Veranstaltung können passende Schulen samt Schüler/ -innen bzw. Projektpartner/ -innen für einen zukünftigen Projektverbund aus ihrer Region kennen lernen und gemeinsam Projektideen entwickeln.

Wann?
27.02.2018 von 09.00 Uhr – 15.15 Uhr

Wo?
Volkspark Gastronomie UG, Schleifweg 8a, 06114 Halle (Saale)

Wer ist eingeladen?
• Menschen, die mit der Zielgruppe Kinder und Jugendliche zu den Themen Demokratie und / oder mit Medien pädagogisch arbeiten, diese Arbeit ermöglichen oder sich wissenschaftlich mit den Themen befassen und Interesse an einem multiprofessionellen Austausch haben.
• Schulsozialpädagoginnen und Schulsozialpädagogen.

Veranstaltungsüberblick

09.00 Ankommen und Umschauen
09.30 Los geht´s!
10.00 Was ist eigentlich OPENION? Demokratie – worum geht´s?
10.45 be inspired – Speeddating zu frischen Demokratie-Projekten
11.45 Mittag!
12.45 Workshops
14.00 Cookies & more!
14.15 Mini-Beratung
15.15 Ende der Veranstaltung

Anmeldung
Anmelden können Sie sich bis zum 23. Februar 2018 per Mail: kathleen.schkade@dkjs.de.
Bei Fragen melden Sie sich gerne per Mail oder telefonisch unter 0351- 32 01 56 – 33.

Weitere Informationen finden Sie unter www.openion.de.

Factsheet OPENION | Einladung Schule, Jugendliche, außerschulische Partner 




Bereits zum vierten Mal fand am 18. und 19. Oktober 2017 die Netzwerktagung Medienkompetenz Sachsen-Anhalt statt. Über 300 Vertreter/-innen aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft sowie medien­päda­gogisch Aktive kamen in der Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften zusammen, um gemeinsam aktuelle Trends, Forschungsansätze und Entwick­lungen auf dem Gebiet der Medienbildung zu erörtern. Bei der ausgebuchten Veranstaltung mit einer breiten Themenpalette in 17 Panels und 5 Roten Sofas diskutierten die Anwesenden über die Kernfrage, wie der Weg zur digitalen Bildungsgesellschaft gemeinsam beschritten werden kann. Im Fokus standen die Themenbausteine medien | netzwerken | lernen. Begleitet wurde die Tagung auch dieses Jahr von einem wissenschaftlichen Beirat. Hierfür konnten Prof. Dr. Stefan Iske (Otto-von-Guericke Universität Magdeburg) und Prof. Joachim von Gottberg (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) als wertvolle Impulsgeber, Referenten und Diskutierende gewonnen werden. Das Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA) und die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz von fjp>media bereicherten als Kooperationspartner die Netzwerktagung mit eigenen Panels und Workshops.

Das Medienkompetenzvermittlung in einer von Medien geprägten Welt eine komplexe und stets dynamische Aufgabe ist, zeigte sich in spannenden Vorträgen, praxisnahen Workshops und teils kontrovers geführten Diskussionsrunden. Hier wurde deutlich, dass sich Chancen und Risiken der Digitalisierung für den privaten, schulischen und beruflichen Alltag oft ambivalent gegenüberstehen – bspw. bei sprachbasierten Assistenzsystemen, In-App-Käufen in Kinder-Apps, vernetztem Spielzeug oder Hate-Speech und Fake-News. Vor allem beim Letzteren waren sich die Diskutierenden schnell einig: diese Begriffe erfahren zurzeit einen medialen Hype, der eine rationale Analyse dieser keineswegs neuen Phänomene besonders wichtig macht. Mit der intensiven Förderung eines demokratischen Bewusstseins und medienkritischen Denkens kann solchen Entwicklungen nachhaltig begegnet werden, so der gemeinsame Tenor der Diskutierenden. Vielfältige Konzepte würden bereits existieren, um den drängenden Problemen sowohl politisch als auch pädagogisch zu begegnen. Es sei jedoch von enormer Bedeutung, verbindliche Strukturen für Präventionsarbeit aufzubauen.

 

Vor diesem Hintergrund stellte sich bei der Tagung die Frage, wie Medienbildung zukünftig in Sachsen-Anhalt flächendeckend etabliert werden kann. Denn neben einer ganzen Reihe von Problemen, welche die Digitalisierung mit sich bringt, ist es auch von immenser Bedeutung, die großen Chancen für die Bildungslandschaft zu erkennen und nutzbar zu machen. Die Potenziale für Bildungsprozesse sind seitens der Politik bereits erkannt worden. Mit dem Strategiepapier „Bildung in der digitalen Welt“ hat die Kultusministerkonferenz (KMK) eine Richtlinie für landesweite Aktivitäten im Bereich der Medienbildung vorgelegt. Mit dem Beschluss der Digitalen Agenda für das Land Sachsen-Anhalt im Dezember 2017 ist die Landesregierung bestrebt, die Strategie der KMK konsequent umzusetzen. Dabei nimmt Medienkompetenzvermittlung neben dem flächendeckenden Breitbandausbau bis 2020 einen wichtigen Baustein bei der Umsetzung der digitalen Agenda ein, so Dirk Nebel vom Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung bei seinem Impulsvortag am zweiten Tag der Netzwerktagung. Das Konzept sieht vor, Medienbildungsprogramme bereits in den Kindergärten zu fördern. Außerdem sollen schon im kommenden Schuljahr 2018/2019 digitale Medien als Lernwerkzeuge für Schulen verbindlich eingesetzt werden. Künftig werden die Fachlehrpläne für alle Schulformen an die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen in Bezug auf digitale Medien angepasst. Ferner sollen schulinterne Medienbildungskonzepte erarbeitet werden, die sowohl die Schüler-/innen mit ihrer Lebenswelt als auch die Lehrkräfte mit spezifischen Fortbildungen einbeziehen.

Seit der ersten Netzwerktagung im Jahr 2011 hat sich einiges in der strategischen Ausrichtung von Medienbildungsmaßnahmen in Sachen-Anhalt getan. „Mein Eindruck ist, dass wir im Grunde genug Papiere und Strategien haben. Es fehlt an Maßnahmen. Wir müssen von der Theorie in die Praxis kommen“, kritisierte beispielsweise der Landesdatenschutzbeauftragte Dr. Harald von Bose die Arbeit der Arbeitsgemeinschaft Medienbildung/-kompetenz. Vor dieser enormen Herausforderung stünden nun die Vertreter/-innen aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft sowie medien­päda­gogisch Aktive im Land. Die digitale Transformation würde zudem ein komplettes Umdenken für das Lernen im digitalen Zeitalter fordern. Nur mit neuen Bildungskonzepten könne man an den Lebenswelten der Schüler/-innen anknüpfen. Wie das ganz konkret in der praktischen Arbeit funktioniert, konnten die Teilnehmer-/innen bei dem Methodenkoffer-Workshop und bei den fünf Roten Sofas auf der Netzwerktagung erfahren und ausprobieren.

Es mangelt keineswegs an innovativen und erprobten Methoden, die digitale Medien als Lehr- und Lehnwerkzeuge einsetzen. Lehrende müssen sich für Themen der Medienbildung öffnen und entsprechend methodisch und didaktisch aus- und fortgebildet werden. Zusätzlich besteht die Notwendigkeit, diese Themen bereits in der Lehrerausbildung verpflichtend zu verankern. Nicht zuletzt sind eine gesicherte Finanzierung, stabile Förderstruktur, flächendeckende digitale Versorgung sowie aktive Netzwerkarbeit für nachhaltige Erfolge im Land notwendig. So lauten die wichtigsten Forderungen der Referenten/-innen und Besucher/-innen der Veranstaltung.

Bildungsminister des Landes Sachsen-Anhalts Marco Tullner (CDU) äußerte sich bei der Abschlussdiskussion zu den finanziellen Voraussetzungen und den technischen Ausstattungen optimistisch: „Um Ressourcen mache ich mir keine Sorgen. Breitband und die technische Ausstattung – da werden wir einen großen Schritt machen. Wir müssen aber auch wissen, welche relevanten Inhalte und Lernstrategien es gibt.“ Mehr inhaltliche Auseinandersetzung mit Medien und eine zielgerichtete Implementierung der Medienpädagogik in schulische und außerschulische Bildungskontexte wünschten sich ebenfalls die wissenschaftlichen Beiräte Prof. von Gottberg und Prof. Dr. Iske.

Die 4. Netzwerktagung Medienkompetenz brachte Menschen und Argumente zusammen, die neue aber auch bekannte Herausforderungen, Prozesse und Forderungen sichtbar machten und die uns alle motivierten, gemeinsam den Weg in die digitale Bildungsgesellschaft zu beschreiten.

Audiomitschnitte aller Panels der 4. Netzwerktagung Medienkompetenz sind auf der Seite des Netzwerks Medienkompetenz Sachsen-Anhalt sowie auf dem Twitter– und Facebook-Kanal der Tagung zu finden. Auch das Medienkompetenzportal des MDR – Medien360G berichtete crossmedial von der Veranstaltung. Außerdem können Sie hier den Videobeitrag zur Tagung vom Offenen Kanal aus Wettin anschauen.

 




Am 23. November 2017 fand zum zweiten Mal in Sachsen-Anhalt der Tag der Medienkompetenz statt. Am Aktionstag beteiligten sich dieses Jahr landesweit 11 Akteure mit vielfältigen Angeboten für verschiedene Zielgruppen.

In der Gemeinschaftsschule A. H. Francke gab das Team der Schülerzeitung ein Extrablatt „Medienkompetenz“ heraus. Dort fanden Mitschüler Tipps im Umgang mit persönlichen Daten in sozialen Medien. Die Medienscouts des Christian-Wolff-Gymnasiums in Halle erstellten im Rahmen des Peer-Projektes eine Umfrage zur Mediennutzung ihrer Mitschüler. Im Offenen Kanal Merseburg-Querfurt gab es gleich mehrere Angebote. Am Vormittag wurde ein „Kindermedienfest on Tour“ an der Grundschule Tollwitz veranstaltet und am Nachmittag bekamen Interessierte Bürgerinnen und Bürger einen Einblick in die medienpädagogische Projektarbeit des OKs mit der Hochschule Merseburg. Das Medienmobil der Medienanstalt Sachsen-Anhalt und das Netzwerk Medienkompetenz wandten sich der Zielgruppe der Senioren/-innen zu. In einem Workshop mit der Landesseniorenvertretung Sachsen-Anhalt in Magdeburg wurde zunächst über Chancen und Risiken des Internets diskutiert und im Anschluss auf individuelle Fragen der Teilnehmer/-innen, wie technische Probleme, sichere E-Mailadresse oder Datenschutz bei Facebook eingegangen. Auch um Privatsphäre im Netz, speziell um E-Mailverschlüsselung ging es im Workshop des Eigenbaukombinats in Halle. Selbstverständlich wurde auch kreativ mit Bildern und Tönen, beispielsweise im Animationsfilmstudio Motionworks in Halle sowie beim Offenen Kanal Aschersleben, Wettin und Wernigerode gearbeitet. Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung richtete sich schließlich mit ihrem Workshop in Stendal an Multiplikatoren-/innen, wo das neue Programm OPENION – Bildung für eine starke Demokratie vorgestellt wurde.

Initiiert wurde der Aktionstag vom Netzwerk Medienkompetenz Sachsen-Anhalt. Die Kampagne verfolgt das Ziel, die vielfältigen Medien­kompetenz­angebote aller Netzwerk­akteure in unserem Bundesland in Form eines Aktionstags zu präsentieren und in den Fokus der Aufmerk­samkeit zu rücken. Gestalten Sie mit uns gemeinsam den 3. Tag der Medienkompetenz am 22. November 2018 und blocken Sie schon jetzt den Tag in Ihrem Kalender! Für Anregungen und Gespräche stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Informationen zum Aktionstag und Workshopergebnisse finden Sie auf der Website: www.medienkompetenztag.de




… – Was haben Demokratieförderung und Medien(-Pädagogik) in Sachsen-Anhalt gemeinsam?“

Veranstaltung der DKJS – Einladungstext folgt jetzt ungekürzt:

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Rahmen ihres neuen Programms „Demokratie im Dialog“ (AT) lädt die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung Sie zum fachlichen Austausch und zur Vernetzung zu folgenden Fragen ein: 

  • Was haben Medien(-Pädagogik) und Demokratieförderung in Sachsen-Anhalt gemeinsam und wie können sie sich gut ergänzen?
    • Wie können Projekte neu gedacht werden, die Demokratie im Alltag erfahrbar machen und sich an der (auch medialen) Lebenswelt der Jugendlichen orientieren?
    • Was können Medienpädagog*innen und Demokratiebildner*innen voneinander lernen und wie können sie erfolgreich kooperieren?

 

Wann? 
06.11.2017 von 10-16 Uhr

Wo?
Familienhaus im Park, Magdeburg

Wer ist eingeladen?
Menschen, die mit der Zielgruppe Kinder und Jugendliche zu den Themen Demokratie und/ oder Medien, pädagogisch arbeiten, diese Arbeit ermöglichen oder sich wissenschaftlich mit den Themen befassen und Interesse an einem multiprofessionellen Austausch haben.

Anmeldung
Anmelden können Sie sich bis zum 30. Oktober 2017 per Mail: janina.kiessling@dkjs.de
Bei Fragen melden Sie sich gerne per Mail oder telefonisch unter 0351- 32015627.

Im Anhang finden Sie Ihre Einladung und weitere Informationen zu der Veranstaltung. Wir freuen uns auf Ihr Kommen. 

Mit herzlichen Grüßen

Sylvia Ruge (DKJS, Regionalstellenleitung Sachsen-Anhalt)
Katja Reszel und Matthias Labisch (DKJS, Programmleitung Demokratie im Dialog)


P.S.: Leiten Sie die Einladung gerne weiter, wenn Sie jemanden kennen, den die Veranstaltung auch interessiert.

Deutsche Kinder- und Jugendstiftung gemeinnützige GmbH
Regionalstelle Sachsen
Bautzner Straße 22 HH
01099 Dresden

www.dkjs.de

mail:  janina.kiessling@dkjs.de

fon:   0351 320 156 27
fax:    0351 320 156 99






Stiftung Neue Verantwortung/ Projektmanager

Panel 6: Digitalisierung der Arbeitswelt – Eine Chance für die Medienpädagogik?



Philippe Lorenz beschäftigt sich mit den arbeitsmarktpolitischen Entwicklungen in Deutschland unter dem Einfluss der fortschreitenden Digitalisierung. Er setzt sich vor allem mit neuen Technologien auseinander, die neben dem Arbeitsmarkt auch andere Politikfelder beeinflussen. Die Veränderungen der Arbeitsmärkte sind in den Fokus einer breiteren Debatte um den technologischen Wandel gerückt. In einer gemeinsamen Veröffentlichung der Stiftung Neue Verantwortung und der Konrad-Adenauer-Stiftung, beschreibt Philippe Lorenz die unterschiedlichen Standpunkte innerhalb dieser Debatte. Davor war er Projektassistent im Foresight Lab „Auf dem Weg zum Arbeitsmarkt 4.0?“ – einer Kooperation zwischen der Stiftung Neue Verantwortung und der Bertelsmann Stiftung. Zentrales Ergebnis des Projekts waren sechs alternative Szenarien über die möglichen Auswirkungen des technologischen Wandels auf Arbeit und Beschäftigung in Deutschland bis 2030.


Deutsche Kinder- und Jugendstiftung / Programmleitung Serviceagentur „Ganztägig lernen“

Panel 15: Bundes- und landesweite Fördermöglichkeiten für medienpädagogische Projekte

 



• Diplom-Kulturwissenschaftlerin (Universität Hildesheim)
• seit 1997 Autorin, Theaterpädagogin
• bis August 2016 Leiterin der Theaterpädagogik der Bühnen Halle
• seit August 2016 Programmleiterin der Serviceagentur „Ganztägig lernen“ Sachsen-Anhalt
• Die Serviceagentur „Ganztägig lernen“ ist eine Kooperation des Ministeriums für Bildung Sachsen-Anhalt mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung. Ein multiprofessionelles Team unterstützt Ganztagsschulen und solche die es werden wollen bei der Qualitätsentwicklung und pädagogisch-inhaltlichen Gestaltung des Ganztags sowie der Kooperation mit außerschulischen Partnern.
www.sachsen-anhalt.ganztaegig-lernen.de


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