Digitaler Dialog zum bundesweiten Digitaltag, am 19. Juni 2020

In den Wochen der Schließung von Bildungseinrichtungen mussten Lehrkräfte und Pädagogen/-innen in kürzester Zeit Heimunterricht auf Distanz organisieren. Viele waren zum Experimentieren verpflichtet und mussten notgedrungen auf digitale Kommunikations- und Organisationswege ausweichen. Nur wenige Schulen waren auf den plötzlichen Digitalisierungsschub vorbereitet. Oft scheiterte es sowohl bei den Lehrkräften als auch bei den Lernenden an technischen Grundlagenwissen, um das Lernen im digitalen Raum zu gestalten. Wenn die Lehrpraxis doch digital stattfand, dann beruhte diese häufig auf konventionellen didaktischen Modellen, welche sich nicht als Schablone für das Lernen und Lehren mit und über digitale Medien eignen.

Welche Schlussfolgerungen lassen sich aus der Praxis des Online-Unterrichts für die Bildung in der digitalisierten Welt ziehen?

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie hat für die Bildungslandschaft bereits bestehende Defizite auf mehreren Ebenen freigelegt. Insbesondere der uneinheitliche Zugang zur Hard- und Software, fehlendes Internet, ungleiche Voraussetzungen für das Distanzlernen im Elternhaus oder der unreflektierte Einsatz digitaler Werkzeuge sind die wesentlichen Aspekte, die sich in der Praxis als problematisch erwiesen haben. Die gesammelten Erfahrungen gilt es nun zu analysieren, Potenziale für das Bildungssystem nach der Corona-Pandemie zu erkennen, um daraus eine Strategie für das Lehren und Lernen mit und über digitale Medien zu entwickeln.

Die Online-Veranstaltung zum Digitaltag 2020 setzte an dieser Stelle an und lud alle Interessierten zum virtuellen Dialog ein. Experten/-innen aus der schulischen Bildung sowie Schülervertreter/-innen diskutierten mit den Teilnehmenden über Herausforderungen und Chancen, die sich durch Corona-Pandemie für das Bildungssystem ergeben.

Diskutanten/-innen:
Jan Riedel – Schulleiter Lyonel-Feininger-Gymnasium, Halle/Saale
Nadine Feketitsch – Schulsozialarbeiterin A. H. Francke Sekundarschule Halle/Saale
Erik Baranski – Landesschülerrat Sachsen-Anhalt

Folgende Fragen wurden diskutiert:

  • Welche Erfahrungen haben Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte und Schüler/-innen in den Wochen der Schulschließungen mit dem Distanz-Unterricht sowie Kombination von Distanz- und Präsenzphasen gemacht?
  • Welche didaktischen Modelle wurden eingesetzt?
  • Welche Probleme konnten im Prozess der Online-Lehre bei den Lehrenden und Lernenden identifiziert werden?
  • Welche Schlussfolgerungen lassen sich aus der Praxis des Online-Unterrichts ziehen und wie müssen künftig Lernprozesse in der digitalisierten Welt gestaltet werden?
Aufzeichnung der Diskussion (Chat aus datenschutzrechtlichen Gründen ausgeblendet)



Jetzt anmelden für die Mini-Medien-Sommer-Feriencamps 2020

Kinder und Jugendliche aus Sachsen-Anhalt können in den Sommerferien gemeinsam in die Welt der Medienproduktion eintauchen. An zwei Terminen – vom 21. bis 23. Juli 2020 und vom 18. bis 20. August 2020 finden kreative Ideen, Spielfreude, Technik und frische Luft zueinander. Anmeldungen sind ab sofort bis 22. Juni 2020 auf der Webseite der Medienanstalt Sachsen-Anhalt möglich.

Die Medienanstalt Sachsen-Anhalt bietet Kindern und Jugendlichen aus Sachsen-Anhalt, die schon immer einmal an einer Medienproduktion mitwirken wollten, ein alternatives Ferienprogramm. In den dreitägigen Workshops können die Teilnehmenden ihre eigenen Medienprodukte entwickeln und anschließend präsentieren. In kleinen Gruppen arbeiten max. fünf Personen an Audiobeiträgen, Trickfilmen, animierten Comics oder selbstgebauten Digitalradios. Unterstützt werden sie von fachkundigen Medienpädagogen/-innen der Medienanstalt Sachsen-Anhalt. Abgerundet werden die Camps mit einer erlebnisreichen und spannenden Abschlusspräsentation fürdie Teilnehmenden und deren Familien.

Die Mini-Medien-Sommer-Feriencamps verstehen sich als Ort, an dem junge Menschen zusammentreffen, ihre Interessen und Medienvorlieben austauschen sowie andere Lebenswelten kennlernen. Mittels aktiver Medienarbeit bauen sie dabei spielend ihre Medienkompetenz aus. Ganz wichtig ist natürlich auch das soziale Miteinander, das durch die tägliche Gruppenarbeit gefördert wird.

Diese kreative Medienzeit können jeweils 20 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 10 und 16 Jahren in der Zeit vom 21. bis 23. Juli 2020 sowie vom 18. bis 20. August 2020 im Medienkompetenzzentrum der Medienanstalt Sachsen-Anhalt jeweils von 9.00 bis 15.00 Uhr erleben. Dabei soll die Produktion sowohl im Medienkompetenzzentrum als auch in näherer Umgebung/Stadtgebiet Halle erfolgen. Am jeweils letzten Projekttag findet von 18.00 bis 19.00 Uhr auf dem Gelände der Medienanstalt die Präsentation der Ergebnisse statt.

Die Anmeldung ist bis zum 22. Juni 2020 möglich und findet sich neben allgemeinen Informationen zu den Kosten und Rahmenbedingungen auf der Webseite www.medienanstalt-sachsen-anhalt.de.

Folgende Workshops werden angeboten:

KreativRadio – Bau dein eigenes Digitalradio!

Hast du dir schon mal die Frage gestellt, wie ein Radio von innen aussieht? Oder wolltest du schon immer mal ein Radio ganz nach deinen eigenen Vorstellungen gestalten? Dann komm und bau dein eigenes KreativRadio – der Workshop, in dem Technik und Kreativität zusammenfließen. Hier kannst du nicht nur die technischen Bauteile des Radios kennenlernen und verlöten, sondern auch ein super Gehäuse ganz nach deinen Ideen bauen. Denn wer hat schon ein Radio in einem Buch oder einer Geige – oder was stellst du dir vor …?
Ihr habt schon eine Idee, wo ihr das Digitalradio einbauen wollt? Toll – dann bringt alles notwendige dafür mit!

On Air – Der Ton macht die Musik

In diesem Workshop bastelt ihr aus Ton und Sprache euren eigenen Audiobeitrag. Deshalb steht hier das Thema Hören ganz groß im Fokus. Vom Hörspiel, einer Radiosendung bis hin zum Podcast ist hier alles möglich. Wir zeigen euch, wie man mit mobiler Technik auf Stimmenfang gehen kann, welche Kraft in unserer Sprache steckt und was dabei die Faszination von Musik und Geräuschen ausmacht. Über das Format entscheiden wir am ersten Tag gemeinsam und eurer Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.
Ihr wollt etwas mitbringen, dessen Klang sich wunderbar in den Aufnahmen wiederfinden könnte? Perfekt – dann packt es ein und bringt es mit!

Lernt den Bildern das Laufen oder wie man einen Trickfilm selber macht

In diesem Workshop könnt ihr euren eigenen kleinen Trickfilm erstellen und lernt dabei alle notwendigen Produktionsschritte kennen: Von der Ideenfindung, über das Drehbuchschreiben, dem kreativen Animieren eurer Figuren bis hin zum digitalen Schnitt. Das Tolle ist, ihr könnt eure Ideen nur so sprudeln lassen und somit die vorhandenen oder mitgebrachten Materialien selbst zum Leben erwecken.
In euren Köpfen habt ihr schon eine Vorstellung davon, wie die Kulisse aussehen könnte? Prima – wir freuen uns immer über neue Ideen!

Spiderman und Co. oder doch lieber Bravo-Foto-Lovestory?

Du wolltest schon immer mal einen animierten Comic machen, weißt aber nicht wie? Dann bist du in diesem Workshop genau richtig. Hier lernt ihr die Besonderheiten von Comics kennen und entwickelt eure eigene Geschichte. Ein Storyboard gehört genauso dazu wie die Fotoaufnahmen. Zum Schluss fügt ihr noch Sprechblasen und Texte, aber auch Sounds, am Tablet ein. Lasst eurer Kreativität freien Lauf!!




Medienanstalt Sachsen-Anhalt startet „KreativRadio-Aktion“ für Kinder und Jugendliche in Sachsen-Anhalt und lobt Wettbewerb aus.

Die Radionutzung hat in der Corona-Zeit zugenommen – in den vergangenen Wochen hörten noch mehr Menschen Radio als sonst. Nach wie vor gilt: Hörfunk ist und bleibt ein beliebtes Tagesbegleitmedium. Um auch Kindern und Jugendlichen die Vorzüge des Radiohörens näher zu bringen, startet die Medienanstalt Sachsen-Anhalt jetzt eine „KreativRadio-Aktion“. Ab sofort können sich junge Leute ab einem Alter von zehn Jahren über ihre Eltern oder auch im Rahmen von Klassenverbänden, Arbeitsgemeinschaften oder etwa über Gruppen in Jugendfreizeiteinrichtungen für die Aktion anmelden.

Die Medienanstalt Sachsen-Anhalt gibt 100 Radio-Bausätze heraus, mit denen Kinder und Jugendliche ihr eigenes voll funktionsfähiges Digital­radio bauen können. Michael Richter, Projektleiter der „KreativRadio-Aktion“ der Medienanstalt Sachsen-Anhalt erklärt: „Wir möchten die jungen Menschen aus Sachsen-Anhalt neugierig auf  Radio machen, ihnen zeigen, was unsere Radioveranstalter im Land zu bieten haben und wir wollen ihnen ein Gefühl dafür vermitteln, wie terrestrisches Radio überhaupt funktioniert, denn sowohl Digitalradio / DAB+ als auch UKW sind terrestrisch und unabhängig vom W-LAN oder Mobilfunk­anbieter und somit frei und unabhängig zu empfangen.“ Michael Richter erklärt weiter: „Das Besondere an unserer Aktion ist, dass man mit einem von uns zur Verfügung gestellten Digitalradio-Bausatz und seinem eigenen beliebigen Material sein persönliches Wunsch-Radio bauen kann.“ Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt, allerdings sollte bei der Material-Auswahl für das Radio-Gehäuse auf Klang, Funktionali­tät und auf Optik geachtet werden. Wer sein Radio nicht allein bauen möchte, dem empfehlen wir die Workshops im Mini-Medien-Sommer-Feriencamp des Medienkompetenzzentrums der Medienanstalt.

Die fünf besten Radios werden prämiert

Kreativität, Geschick und Freude am Bauen werden belohnt: Die fünf besten Radios, die sich in Kreativität, Optik und Klang besonders hervortuen, werden von der Medien­anstalt Sachsen-Anhalt und einer Radio-Jury ausgewählt und mit einem Preis geehrt. So können die jungen Radiobauer einen VIP-Besuch mit exklusiver Studioführung gewinnen – und zwar entweder im Funkhaus Halle (Radio Brocken, 89.0 RTL, 89.0 RTL InTheMix) oder im Funkhaus Magdeburg (radio SAW, Rockland Sachsen-Anhalt, 1A Deutsche Hits). Außerdem erhalten die Gewinner jeweils 200 Euro Kreativitäts-Prämie.

Bewerbungen ab sofort möglich

Ab sofort können sich junge Leute aus Sachsen-Anhalt unter www.kreativradio.de für einen Bausatz bewerben.

Auf der Webseite sind weitere Dokumente zu finden: eine Montage- und Bedienungsanleitung zum Radio-Bausatz als PDF-Datei, sowie ein Informationsblatt: „Was ist Digitalradio/ DAB+?“.

Die KreativRadio-Aktion wird unterstützt durch:

  • Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung Sachsen-Anhalt mit Mitteln der „Digitalen Agenda für das Land Sachsen-Anhalt“
  • private Radioveranstalter im Funkhaus Halle und im Funkhaus Magdeburg
  • Digital Radio Mitteldeutschland e.V.

Ansprechpartner und Projektleiter:

Michael Richter
Telefon: 0345/5304361
E-Mail: kontakt@kreativradio.de
Web: www.kreativradio.de




Wie funktionieren soziale Medien? Wer entscheidet, welche Informationen mir auf meinem Smartphone angezeigt werden? Im Social-Media-Zeitalter ist ein kritischer Umgang mit Informationen wichtiger denn je. Die Kompetenzen dazu möchte die Vodafone Stiftung im Rahmen des Projekts Klickwinkel bei Lehrkräften und anderen Multiplikatoren im Jugendbereich stärken und führt zusammen mit der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Hamburg entsprechende digitale Fortbildungen durch.

In der interaktiven Fortbildung als Webseminar bzw. Videokonferenz wird vermittelt, wie Plattformen wie YouTube, Instagram und Facebook funktionieren und anhand von Beispielen erklärt, wie man Falschinformationen in sozialen Netzwerken erkennen kann. Außerdem bietet sie eine praktische Einführung in das Erstellen von Videos mit dem Smartphone. Pädagogen werden damit in die Lage versetzt, Schülerinnen und Schülern den bewussten und sorgsamen Umgang mit Informationen über das Mittel der Videoproduktion näherzubringen. Die Fortbildung greift dafür auf Materialien der Initiative Klickwinkel zurück und thematisiert deren Einbindung im Unterricht.

Zur Umsetzung der digitalen Fortbildungen sucht die Vodafone Stiftung
deutschlandweit nach Bildungseinrichtungen im Medienbereich als
Kooperationspartner.

Für wen ist die Fortbildung?
Die Fortbildung richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer an weiterführenden Schulen und andere Multiplikatoren aus dem Jugendbereich mit

  • Erfahrung oder Interesse an Film-Projekten in der Schule;
  • Interesse an den Themen Social Media, Mediennutzung oder Journalismus;
  • Lust, mit Teams aus Schülerinnen und Schülern an dem Klickwinkel Videowettbewerb teilzunehmen

An einer Fortbildung sollten mindestens 10 und maximal 20 Personen teilnehmen.

Wie ist die Fortbildung aufgebaut?
Die Fortbildung wird in kürzeren Sessions über mehrere Tage angeboten:
Tag 1: Social–Media-Algorithmen, Fake News und wie ich sie erkenne (2 Stunden)
Tag 2: Videodreh und Schnitt mit dem Smartphone – Einführung (1,5 Stunden)
Tag 3: Vorstellung von kurzen selbstgedrehten Videos und Feedback (1,5 Stunden)

Die Termine können auf eine Woche verteilt werden. Zwischen Sessions bearbeiten die Teilnehmenden kleinere Aufgaben. Die Sessions der Tage 2 und 3 können auch am gleichen Tag stattfinden, allerdings müssen mindestens 3 Stunden dazwischen liegen für Pausen und praktische Übungen.

Alternativ kann die Session von Tag 1 zu Social-Media-Algorithmen und Fake News auch als einzelne Fortbildung angeboten werden.

Was sind die Aufgaben der Vodafone Stiftung?
Die Vodafone Stiftung stellt den Referenten und die technische Plattform, über die die Fortbildungen durchgeführt werden.

Was sind die Aufgaben des Kooperationspartners?
Der Kooperationspartner wirbt die Teilnehmenden über eigene Verteiler und das eigene Netzwerk.

Was wird für die Teilnahme benötigt?
Die Teilnahme an der Fortbildung ist kostenlos. An technischen Voraussetzungen reicht ein Computer mit einem aktuellen Webbrowser aus. Es muss keine Software zusätzlich installiert werden. Außerdem benötigen die Teilnehmenden ein eigenes Smartphone oder ein Tablet mit Kamera für die praktischen Übungen.

Wie kann ich mehr erfahren?
Wenn Sie Interesse daran haben, eine digitale Fortbildung im Rahmen ihres
Programms anzubieten, wenden Sie sich an:

Petra Wickenkamp
Leiterin Veranstaltungsmanagement
Vodafone Stiftung Deutschland gGmbH
+49 211 533 6508
Petra.wickenkamp@vodafone.com




Gerade in der derzeitigen „Krisenzeit“ wünschen sich Eltern und Pädagogen/-innen Unterstützung bei der Medienziehung von Kindern. Die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz bietet ab sofort einige ihrer Fortbildungsformate als Online-Veranstaltung an.

Bildungsträger können diese Angebote für Pädagogen/-innen oder Eltern buchen.

Folgende Angebote können von den Einrichtungen gebucht werden:

Für die Online-Fortbildungen sind keine Vorkenntnisse erforderlich, jedoch ein PC/mobiles Endgerät und eine stabile Internetverbindung (bei gewünschter aktiver Beteiligung zusätzlich Kamera und Mikrofon).

Die Dauer und Kosten der Fortbildungen finden Sie in den Ausschreibungen. Die Anzahl der Teilnehmenden ist begrenzt. Termine können Sie mit dem Team der Servicestelle Kinder- und Jugendschutz abstimmen.

Anfragen richten Sie bitte an die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz.

Kontakt:
Tel.: 0391 503 76 38
E-Mail: jugendschutz@fjp-media.de
Web: www.servicestelle-jugendschutz.de




Die Folgen der Corona-Pandemie stellen zurzeit Akteure aus dem Bereich der Medienbildung vor vielerlei Herausforderungen. Trotz allem haben sich Einrichtungen, Institutionen und medienpädagogisch Aktive aus Sachsen-Anhalt bereits auf dem Weg gemacht und entwickeln Online-Angebote, Tipps oder Linksammlungen für einen produktiven und reflektierten Umgang mit digitalen Medien. Einige davon sind in den jüngsten Blogartikeln auf dem Netzwerkportal zu finden.

Am 28. April 2020 lud die Netzwerkstelle Akteure aus unterschiedlichen Bildungsbereichen zu einem ersten Erfahrungsaustausch via Videokonferenz ein, um die aktuellen Bedingungen für Medienkompetenzvermittlung zu reflektieren und über künftige Chancen für Medienbildung im Land zu diskutieren. 

Die Zusammensetzung der Teilnehmenden an dem Online-Meeting spiegelt einen erhöhten Bedarf an Austausch und Kommunikation zum Thema wieder. Sowohl medienpädagogisch Aktive als auch Vertreter/-innen aus der Politik, Verwaltung, Jugendhilfe und schulischer Bildung folgten der Einladung und diskutierten rege über Herausforderungen, Methoden, Tools und Chancen für Medienbildung in der außergewöhnlichen Situation. 

Aktuelle Herausforderungen für die (medien-)pädagogische Arbeit

Einhellig bestätigten die Teilnehmenden, dass die medienpraktische sowie -pädagogische Arbeit mit den Zielgruppen in den vergangenen Wochen nahezu zum Erliegen gekommen ist. Gerade Kinder und Jugendliche können zurzeit mit medienpädagogischen Angeboten nur bedingt erreicht werden. Im schulischen Kontext und im Wirkungskreis der Schulsozialarbeit kann der Kontakt zumeist per E-Mail und Telefon gehalten werden. Lydia Liebig von der landesweiten Koordinierungsstelle „Schulerfolg sichern“ bemerkte, dass die Schulsozialarbeiter/-innen sich oft in Grauzonen bewegen und auf Messenger-Dienste wie WhatsApp und Facebook für Kontaktpflege zurückgreifen müssen. Aus datenschutzrechtlicher Sicht ist diese Praxis problematisch, weil die Dienste mit europäischen Datenschutzgesetzen nicht konform sind. Die Beziehungspflege und Hilfestellungen bei möglichen Problemlagen haben jedoch in der derzeitigen Situation eine höhere Priorität, so die Argumentation der pädagogischen Fachkräfte im Land. Daher werden die etablierten Kommunikationswege genutzt, welche sich an der Lebenswelt der Heranwachsenden orientieren. Neben dem Datenschutzaspekt stellen sich für die Akteure weitere Hürden, wie die Auswahl geeigneter Videokonferenztools, Lernmanagement-Systeme, sowie deren Bedienung, technischer Support und Kosten, in den Weg.  

Methoden, Formate und Werkzeuge

Bei der Frage nach Methoden und Werkzeugen, welche im Kontext der Medienkompetenzvermittlung eingesetzt werden, haben die teilnehmenden Akteure unterschiedliche Einschätzungen und Erfahrungen in den letzten Wochen gesammelt. Das digitale Pinnwand-Tool Padlet hat sich häufig als ein geeignetes Werkzeug für Kollaboration, Quizerstellung und für Materialsammlung erwiesen. Zudem können hier sehr intuitiv Videoclips mit Lehrinhalten eingebunden und präsentiert werden. Fachkräfte für den Jugendmedienschutz des Landkreises Saalekreis bei dem Offenen Kanal Merseburg-Querfurt e.V. haben beispielsweise auf der Plattform eine Mediensafari veröffentlicht, die Kinder und Familien zur Auseinandersetzung mit den digitalen Medien einlädt. Das Team der Servicestelle Kinder- und Jugendschutz entwickelte auf Padlet einen auf zwei Stunden angelegten Online-Kurs für Erzieher/-innen zum Thema „Medien in der Kita“. Weitere Tool-Tipps und Empfehlungen der Servicestelle sind an dieser Stelle zusammengefasst.

Auch das Thema Videokonferenz- und Webseminar-Tools durfte bei dem Meeting nicht fehlen. An einigen Einrichtungen waren bereits vor der Corona-Pandemie Videokonferenzsysteme von Microsoft oder Cisco im Einsatz. Damit verlief der Einstieg in Fernunterricht oder Online-Meetings mit bewährten Plattformen ohne nennenswerte Schwierigkeiten. Andere Akteure mussten sich erst mit den Kommunikationsmöglichkeiten auseinandersetzen und bemühen sich um den Einsatz von datenschutzkonformen open source Plattformen, wie bspw. BigBlueButton oder jitsy.org. Für eine sichere Lern- und Lehrumgebung sind jedoch eigene, selbstgehostete Server notwendig, deren Einrichtung, Wartung und die Kosten die Teilnehmenden des Meetings vor Herausforderungen stellen. Das Team des Offenen Kanals Merseburg-Querfurt verwies in diesem Zusammenhang auf den Verein TecKids, welcher Bildungsinstitutionen bei der Einrichtung einer Umgebung für Videokonferenzen und Webseminare unterstützt.

Weiterführende Infos:

Videokonferenzen müssen keine Datenschleudern sein
Quelle: https://digitalcourage.de/digitale-selbstverteidigung/videokonferenzen-muessen-keine-datenschleudern-sein

Aus methodischer Perspektive haben die meisten Akteure positive Erfahrungen mit Videokonferenzen gesammelt. Für Anja Leiss von der Evangelischen Grundschule Magdeburg war die erste Videokonferenz mit Ihren Schülern eine emotionale Erfahrung: „die Freude, sich nach einer langen Zeit zu sehen, war bei den Kindern riesig“. Trotz allem mussten zunächst die Handhabung der Technik und die Kommunikationsregeln im Videochat gemeinsam mit den Grundschülern erarbeitet werden. Anschließend fand „regulär“ der Unterricht via Bildschirm statt.   

Für das Team der Offenen Kanals Merseburg-Querfurt sollte ein Webseminar mit Erwachsenen die maximale Dauer von drei Stunden nicht übersteigen und sollte möglichst im Tandem (Technik und Inhalte) durchgeführt werden. Ein Raum- und Methodenwechsel ist ebenfalls in der Online-Lehre ratsam für den Lernerfolg. 

Auch für Matthias Melzer von workshoppen.de sind auflockernde Methoden wichtig. Aus Erfahrungen mit eigenen Online-Lehrveranstaltungen hält er die Länge einer Sitzung von 45 bzw. 90 Minuten für angemessen. Melzer stellte in der Runde seine Übersicht zu Webseminar-Tools und didaktischen Phasen vor, welche Inspirationen für die Ausgestaltung von Online-Lehrveranstaltungen bietet. 

Übersicht Webseminar-Tools und didaktische Phasen

Eisbrecher-Methoden für die Aktivierung von Teilnehmenden in den Online-Räumen sind für Lydia Liebig besonders wichtig. Zudem plädiert auch sie für die Umsetzung des Webseminars im Team (technischer Support, Moderation, externe/r Referent/-in, Protokoll), um möglichst einen reibungslosen Ablauf gewährleisten zu können. Mit der digitalen Fachkonferenz am 24. und 25. Juni 2020 beschreitet das Team von „Schulerfolg sichern“ neue Wege und lädt alle Interessierten zum virtuellen Dialog mit kreativen Ideen und Werkzeugen ein. Schließlich bemerkt Liebig, dass sich eine analoge Veranstaltung nicht auf eine digitale übertragen lässt. Hier sind innovative Herangehensweisen für einen lebendigen Austausch gefragt.

Potenziale der Corona-Krise für Medienbildung

Die derzeitige Situation sehen die meisten Akteure auch als Chance, um innovative Bildungsformate für das Lernen mit und über digitale Medien – auch für die Zeit nach Corona – zu entwickeln. Gerade jetzt entfalten die Potenziale der digitalen Kommunikation ihre Wirkung und bieten den Bildungsakteuren größere Reichweite und erweiterte Themenvielfalt. Dabei beobachten die Teilnehmenden des Video-Meetings, dass der Fachaustausch in den letzten Wochen intensiver geführt wird und der Vernetzungsgedanke an Bedeutung zugenommen hat. Außerdem wecken die erschwerten Bedingungen die Experimentierfreude und Mut für die Erprobung innovativer Bildungsformen. Insgesamt erhoffen sich die Teilnehmenden eine qualitative und quantitative Steigerung digitaler Bildungsangebote. Um die erfolgreichen Methoden jedoch nachhaltig in das reguläre Portfolio der Bildungseinrichtungen aufnehmen zu können, müssen die Förderrichtlinien (Verwendungsnachweise, Teilnehmerliste etc.) an digitale Formate angepasst werden.

Neben einer ganzen Reihe an Chancen, welche für die Medienbildung durch die Corona-Pandemie entstehen, muss dennoch das Thema Bildungsgerechtigkeit stets Beachtung finden. Eine wesentliche Voraussetzung für den Bildungserfolg ist ein niedrigschwelliger Zugang zur Hardware, Internet und Medienbildungsangeboten für alle Zielgruppen. Dass wir von einer gleichberechtigten Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger an der (digitalisierten) Gesellschaft weit entfernt sind, legen die Begleiterscheinungen der Corona-Krise eindrucksvoll offen, auf die der Eigenbaukombinat Halle (Saale) eine dankenswerte Antwort weiß.

Ein weiterer Erfahrungsaustausch ist zeitnah geplant. Wenn Sie daran teilnehmen möchten, dann schreiben Sie uns eine Mail.




Die Medienmobile der Medienanstalt Sachsen-Anhalt sind mobile medienpädagogische Einheiten, die seit 2001 landesweit unterwegs sind. Erfahrene Medienpädagogen/-innen zeigen Kindern und Jugendlichen wie Medien funktionieren, liefern Hintergrundwissen zum Mediensystem und regen zudem einen reflektierten Umgang mit der eigenen Mediennutzung an. Dem Ansatz der handlungsorientierten Medienarbeit folgend werden die Heranwachsenden selbst zu aktiven Gestaltern/-innen und produzieren ihre eigenen Film-, Audio oder Multimediaprodukte. Dabei wird stets Bezug auf die bei Jugendlichen aktuell beliebten Medien genommen. Doch nicht nur Heranwachsende, auch Eltern, Lehrkräfte und Erziehende haben einen hohen Bedarf nach medienpädagogischen Angeboten, auf welchen die Medienmobile in Form von thematischen Elternabenden und Fortbildungen reagieren. Interessierte Kindergärten, Schulen, aber auch Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen können die Medienmobile kostenfrei für eigene Medienprojekte anfragen.

Die Projektwochen werden von den Medienpädagogen/-innen der Medienanstalt – in enger Absprache mit den Bildungseinrichtungen – individuell entwickelt, umgesetzt und nachbereitet.

Die Projektplanung erfolgt dabei in Abhängigkeit von:

  1. dem Alter der Kinder,
  2. der Gruppengröße,
  3. dem Medium, mit dem gearbeitet werden soll,
  4. den räumlichen Rahmenbedingungen und
  5. dem Thema, das im Projekt aufgegriffen wird.

Anmeldeverfahren:

Ab sofort können Sie sich bis zum 08.05.2020 24.06.2020 für Projekte mit dem Medienmobil in der ersten Jahreshälfte 2021 anmelden (Zeitraum vom 11.01.2021 bis 16.07.2021). Bitte melden Sie nur eine Klasse (maximal 28 Schüler*innen) pro Schule an. Senden Sie den Projektantrag bitte unterschrieben an die Medienanstalt Sachsen-Anhalt zurück. Nach Sichtung aller eingegangenen Anträge werden die Projekttermine vergeben. Aufgrund der hohen Nachfrage kann nicht garantiert werden, dass jeder Projektantrag bei der Projektvergabe positiv berücksichtigt wird.

Antrag und Projektübersicht der Medienmobile der Medienanstalt Sachsen-Anhalt

Kontakt
Medienanstalt Sachsen-Anhalt
MEDIENMOBILE
Reichardtstraße 8
06114 Halle (Saale)
Tel.: 0345 5213 0
Fax.: 0345 5213 111
Mail: medienmobil@medienanstalt-sachsen-anhalt.de




Die Fachkräfte für Jugendmedienschutz des Landkreises Saalekreis beim Offenen Kanal Merseburg-Querfurt e.V. veröffentlichen eine online Mediensafari.

Die digitale Tour lädt Kinder ab der 3. Klasse gemeinsam mit ihren Eltern dazu ein, sich spielerisch mit verschiedenen Aspekten von Medien und deren Nutzung auseinanderzusetzen. Begleitet werden die Nutzer/-innen auf ihrer Reise von zwei sympathischen Medienmonstern. Mo und Grunibert erzählen auf der Tour durch die Medienwelt interessante Dinge über Soziale Netzwerke, geben nützliche Hinweise zur Bedeutung von Smileys oder zeigen, worauf bei Erstellung eines sicheren Passworts geachtet werden sollte.

Die Mediensafari sollte am besten gemeinsam in der Familie gespielt werden. Eltern und Kinder können auf der Tour ihr Medienwissen testen und über das Spielen und Rätseln ins Gespräch kommen.

Wer nun Lust bekommen hat sich in der Familie auf spielerische Art und Weise mit dem Thema Medien auseinanderzusetzen, der findet die kleine Tour mit Mo und Grünibert ab sofort unter dem Link (Padlet) oder direkt auf der Internetpräsenz des Offenen Kanals Merseburg-Querfurt www.okmq.de

Am Ende der Tour können die jungen Nutzer/-innen noch an einem Gewinnspiel teilnehmen und einen besonderen Kindermediengeburtstag bei dem Offenen Kanal Merseburg-Querfurt gewinnen. Bis zum 31.05.2020 sollte das richtige Lösungswort bei der Mailadresse jugendmedienschutz@okmq.de eingehen.

Am 01.06.2020 zum Internationalen Kindertag verlost der Offene Kanal in einer Livesendung um 18 Uhr unter allen richtigen Einsender/-innen den Kindermediengeburtstag für bis zu 8 Kinder. 

Der Termin für den Geburtstag wird nach der Auslosung mit den Gewinnern gemeinsam unter Berücksichtigung der aktuellen Corona-Situation abgestimmt. 




Das Medienkompetenzzentrum (MKZ) der Medienanstalt Sachsen-Anhalt nimmt ab dem 18. Mai 2020 den Schulungsbetrieb nach Schließung wieder auf. Die Anmeldung für MKZ-Kurse in Halle und vor Ort in den Offenen Kanälen und bei den Nichtkommerziellen Lokalradios ist ab sofort wieder möglich.

Die Teilnehmenden sollten darauf achten, dass momentan auch während der Schulung eine Maskenpflicht besteht. Diese können leider nicht gestellt werden. Die Teilnehmerzahl in den Seminaren ist wegen geltender Abstandsregelungen reduziert.

Den Seminarkalender und die Anmeldemöglichkeit finden Sie auf der Webseite der Medienanstalt Sachsen-Anhalt.


Kontakt:
Medienanstalt Sachsen-Anhalt
Medienkompetenzzentrum
Reichardtstraße 8
06114 Halle (Saale)

Tel.: 0345 5213 0
Fax: 0345 5213 111

E-Mail: mkz@medienanstalt-sachsen-anhalt.de




Am 12. Juni 2020, 10.00 bis 11.30 Uhr

Die Videokonferenz dient dem Erfahrungsaustausch von Bildungsakteuren und medienpädagogisch Aktiven. Wir wollen die aktuellen Bedingungen für Medienkompetenzvermittlung reflektieren und über künftige Chancen für Medienbildung in Sachsen-Anhalt und darüber hinaus diskutieren.

Folgende Fragen sollen diskutiert werden:

  • Welche Angebote und neue Bildungsformate konnten Sie in den vergangenen Wochen erfolgreich erproben?
  • Welche Erkenntnisse konnten Sie aus der Experimentierphase ziehen?
  • Wie konnten die Zielgruppen mit den Bildungsangeboten erreicht werden?
  • Welche Schlussfolgerungen lassen sich nun aus der Praxis der Online-Lehre für die Medienbildung im Land ziehen?

Bitte melden Sie sich bis zum 11. Juni 2020 an. Aus technischen Gründen ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Im Vorfeld des Online-Treffens erhalten Sie eine Einladung per E-Mail mit dem Link zur Videokonferenz.

Anmeldung Online-Erfahrungsaustausch: Medienkompetenzförderung und -vermittlung in Sachsen-Anhalt
E-Mail Adresse eingeben
E-Mail Adresse bestätigen

Datenschutzerklärung

Ihre persönlichen Daten verwenden wir nur zu dem Zweck, zu dem Sie uns die Daten überlassen haben. Ihre persönlichen Daten unterliegen einem hohen Schutz, den wir durch technische und organisatorische Maßnahmen gewährleisten. Hierzu gehört, dass keine Datenweitergabe an Dritte erfolgt, ohne dass die Betroffenen dem zugestimmt hätten, außer gesetzliche Bestimmungen verlangen die Weitergabe. Erfahren Sie mehr zum Anmeldeverfahren in der Datenschutzerklärung. Die Videokonferenz wird über die Software StarLeaf angeboten. Die Datenschutzrichtlinien von StarLeaf sind hier abrufbar.



Das LiGa-Team aus Sachsen-Anhalt (Programm „LiGa-Lernen im Ganztag“) stellt seit den landesweiten Schulschließungen auf seiner Moodle-Plattform Informationen, Materialien und Tutorials für die Zeit des Distanzlernens zusammen. Lehrkräfte, Schulleitungen, pädagogische Mitarbeiter und interessierte Eltern finden auf dem LiGa-Online-Campus offene Materialien, Werkzeuge und Selbstlernmöglichkeiten für das Lernen und Lehren mit digitalen Medien. Unterstützt wird das Angebot vom Fachnetzwerk „IT-Strukturen gemeinsam entwickeln“, Landesschulamt Sachsen-Anhalt, schulischen E-Learning-Service Sachsen-Anhalt (selessa) sowie von vielen engagierten Schulleitungen, Lehrkräften und Partnern.

Moodle-Einsteiger sowie Fortgeschrittene finden auf dem LiGa-Online-Campus Einstiegshilfen für die Arbeit mit der Lernplattform Moodle, Unterrichtsmaterial für Grundschule und weiterführende Schule sowie eine ausgewählte Sammlung von digitalen Werkzeugen. Das Angebot wird fortlaufend erweitert und kann in kompakter Form über ein Newsletter abonniert werden.

Das LiGa-Online-Campus soll sich künftig auch an außerschulische Partner richten, welche digitale Arbeitsgemeinschaften anbieten können. Das Fachnetzwerk und das LiGa-Team würden in Zusammenarbeit mit der jeweiligen AG-Leiterinnen und AG-Trainern die Arbeitsgemeinschaften auf Moodle digital gestalten und diese für alle Interessierten zugänglich und nutzbar machen. Die außerschulischen Partner würden damit weiterhin über die Schul-AG für ihre Leistung bezahlt. Gleichzeitig stehen die digitalen AGs für alle interessierten Schulen und Lehrkräfte zur Verfügung.

Interessierte AG-Partner können sich mit der LiGa-Koordinatorin Daniela Küllertz via daniela.kuellertz@dkjs.de in Verbindung setzen.

Grafik: Sandra Bach + LiGa – CC BY-SA 4.0




Kinder, Jugendliche, Eltern und Lehrkräfte brauchen in der aktuellen Situation Unterstützung, um das Lernen, Arbeiten und die Freizeitgestaltung zu Hause zu ermöglichen. Das Team der Servicestelle Kinder und Jugendschutz hat hierzu kompakte Fortbildungs- und Handlungsempfehlungen für die Bereiche Jugendbildung, frühkindliche Bildung, Eltern und Jugendliche zusammengestellt.




Aufgrund von Schulschließungen wurde für die Beratungsstelle MobbingHelp eine Hotline eingerichtet. Es werden täglich von 8.00 – 16.30 Uhr telefonische Beratungen unter der Nummer 0345/13 51 25 30 durchgeführt. Wenn man direkt oder indirekt von Mobbing betroffen ist und Personen unter 27 Jahren involviert sind, kann man sich ab sofort telefonisch melden. Eine Kontaktaufnahme per E-Mail ist über mobbinghelp@caritas-halle.de ebenfalls möglich.

Da zur Zeit in den Klassenchats und auch in den Familien ungewohnte Bedingungen herrschen, gibt es auch vermehrt Konflikte. Der Caritas Regionalverband Halle e.V. bietet auf diesem Weg Unterstützung durch erfahrene Fachkräfte an. Die Mitarbeiter unterliegen der Schweigepflicht, die Beratung ist bis auf die anfallenden Gesprächskosten in das deutsche Festnetz für Bürger aus Halle und dem Saalekreis kostenfrei.




Kinder, Eltern und Grundschulen brauchen dringend Unterstützung, um während der Schulschließungen das Lernen zu Hause zu ermöglichen. Zur Freizeitgestaltung sind Ideen für Spiele oder kreative Beschäftigungen gefragt. Die engagierten Kinderwebseiten, die sich im Netzwerk Seitenstark zusammengeschlossen haben, bieten attraktive und qualitätsgeprüfte Onlineangebote für Kinder. Ausgewählte Angebote zur Information über Corona, zum Lernen zu Hause und gegen Langeweile präsentiert ab sofort ein neues Online-Spezial. Bildungseinrichtungen wie Grundschulen oder Bibliotheken können die Tipps auch auf der eigenen Homepage einbinden, um ihren Schülerinnen und Schülern ohne großen Aufwand attraktiven Lernstoff und Freizeitspaß zur Verfügung zu stellen.

„Die Familien gerade von Grundschulkindern sind in großer Not“, konstatiert Helga Kleinen, Geschäftsführerin von Seitenstark e.V. „Viele Eltern müssen nicht nur zu Hause Kinder bei ihren ‘Schulaufgaben‘ betreuen, sondern gleichzeitig auch im Homeoffice arbeiten. Das ist eine Zerreißprobe. Die digitalen kindgerechten Webangebote unserer Mitglieder erleichtern das Unterrichten und Lernen unter diesen besonderen Umständen“. Das neue einbindbare Seitenstark-Angebot beinhaltet kindgerechte Materialien in drei Kategorien: „Alles zum Coronavirus“ – „Alles zum Lernen“ – „Alles gegen Langeweile“.

Damit Kinder nicht auf Austausch und soziale Kontakte verzichten müssen, können sie sich mit anderen Kindern oder ihren Freunden und Freundinnen im Seitenstark Kinderforum treffen, schreiben und Sorgen und Ängste zur Corona-Krise besprechen.

Den Lehrkräften bietet Seitenstark eine Schuldatenbank, die die multimedialen Angebote nach Themen, Unterrichtsfächern, Klassenstufen u.v.m. sortiert. Die Links in der Übersicht:

Information und Kontakt:

Seitenstark Projektbüro
Birgit Brockerhoff
brockerhoff@seitenstark.de
Tel. 0221-222 08 263
www.seitenstark.de




In der aktuellen Situation stehen digitale Spiele bei Heranwachsenden hoch im Kurs. Aber welche Games sind für welche Altersgruppe geeignet?

Das Team der Servicestelle Kinder- und Jugendschutz von fjp>media hat dazu die wichtigsten Ratgeber mit wertvollen Tipps verlinkt.

Was hinter beliebten Spieletiteln steckt, welche Gaming-Trends aktuell sind und für welches Alter die jeweiligen Spiele zum einem aus Jugendschutzsicht und zum anderen pädagogisch geeignet sind, erklärt die aktuelle Broschüre „Digitale Spiele – Pädagogisch beurteilt“ der Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW. Sie geht dabei auch auf Besonderheiten in Design und Thematik oder mögliche Risiken und Potenziale ein. Pädagogische Fachkräfte und Eltern finden hier wesentliche Informationen zu Call of Duty, Fortnite, NBA und Co.

Ergänzend zu den Alterskennzeichen der USK gibt es zu jedem Titel eine pädagogische Alterseinschätzung, ab wann ein Spiel bedient und verstanden werden kann. Auch weitere Aspekte wie Kosten, Zeit, Bindungsfaktoren, Chatfunktionen oder Gruppenmodus fließen in die Beurteilung ein. Neben den pädagogischen Spielebeurteilungen gibt die Broschüre Einblicke in Tools für eigene Games, Virtual Reality, Cloud Gaming oder die Faszination hinter Battle-Royale-Spielen. Die Einschätzungen stammen dabei nicht nur von Medienpädagog/-innen, sondern auch von jungen Spieletester/-innen. Die Broschüre zum Download.

Eine große Auswahl von über 300 Spielen finden Eltern auf der Webseite des Spieleratgebers NRW. Damit hat das Team des Ratgebers ein umfassendes und fundiertes Archiv zusammengetragen. Hier kann direkt nach Alter, Freigabe, Genres oder Endgerät bzw. System gefiltert werden.

Der Ratgeber beschreibt detailliert den Spielablauf und hilft Erwachsenen mit einer fundierten pädagogischen Beurteilung. Dabei kann die Altersempfehlung der Medienpädagog/-innen durchaus von der Altersfreigabe der USK abweichen – ein wichtiger Hinweis für Eltern oder Fachkräften bei Kaufentscheidungen und in der Diskussion mit Heranwachsenden. Leider ist die Webseite nicht responsiv und daher eher für die Benutzung mit PC oder Tablet zu empfehlen: Spieleratgeber NRW.

Eine Datenbank mit Apps für Kinder bietet das Deutsche Jugendinstitut. Über 500 Kinder-Apps insbesondere für iOS- oder Android-Geräte wurden hier nach pädagogischen Kriterien bewertet. Eltern und Fachkräfte finden verschiedene Genres: Neben Bilderbüchern gibt es Spiele-Apps, Lernangebote oder Film-Apps. Gesucht werden kann dabei nach verschiedenen Entwicklungsstufen der Kinder, etwa Kindergarten, Grundschule oder Sekundarschule, aber auch nach Genre, Themengebiet oder Betriebssystem. Die umfangreichen Tests beschreiben die Apps ausführlich und bebildert.

Ambitionierte Hinweise zu Spielspaß, Sicherheit und Kosten, Bedienung und Technik, Daten- und Verbraucherschutz sowie eine pädagogische Bewertung mit Gesprächsanregungen für die Erwachsenen-Kind-Konversation sind für jede App abrufbar. Kinder-App-Datenbank des Deutschen Jugendinstituts.

Generell sollten die Altersempfehlungen der USK und der App-Stores beachtet werden. In-App Käufe können zur Vermeidung von ungewollten Kosten nach folgender Anleitung deaktiviert werden. Möglicherweise ist es sinnvoll, App-Stores mit einer PIN zu versehen, um das Herunterladen einzelner Apps separat freizugeben.

Weitere Tipps und Hinweise, auch zu konkreten Fragen rund um den Jugendmedienschutz gibt es unter www.servicestelle-jugendschutz.de oder per Mail unter jugendschutz@fjp-media.de




Zwischen 16. März und 11. Mai 2020 nimmt die Deutsche Telekom Stiftung wieder Bewerbungen um eine Förderung im Rahmen der „Ich kann was!“-Initiative an. Gesucht werden Projekte, die Kindern und Jugendlichen im Alter von 10 bis 16 Jahren Kompetenzen für die digitale Welt vermitteln. Mit einer Förderhöhe von bis zu 10.000 Euro pro Vorhaben werden Projekte im Bereich medialer und digitaler Kompetenzförderung unterstützt. Auch Einreichungen für die Schaffung von Rahmenbedingungen für medienpädagogische Arbeit, als übergreifendes Organisationsentwicklungsprojekt, können nun im Bereich Technik und Personalfortbildungen mit bis zu 10.000 Euro gefördert werden. Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit sind eingeladen sich, um die Förderung zu bewerben.

Neue Projektansätze, aber auch Konzepte zur Weiterentwicklung der bereits laufenden oder abgeschlossenen Projekte in dem Themenbereich „Kompetenzen für die digitale Welt“ sind gleichermaßen willkommen.  Ausführlichere Informationen zu der Ausschreibung und Förderkriterien sind auf der Internetseite der „Ich kann was!“-Initiative zu finden.

Bewerbungen können ausschließlich online über antragsportal.telekom-stiftung.de abgegeben werden.

Im September 2020 entscheidet die Ich kann was!-Jury darüber, welche Projekte und Einrichtungen eine Förderzusage erhalten. Auf dem YouTube-Kanal der Initiative erhalten Interessierte einen Einblick in das „Ich kann was!-Netzwerk“ sowie in ausgewählte Förderprojekte. Im Projektbooklet sind die aktuellen Fördereinrichtungen in dem jeweiligen Bundesland zu finden.

Inhaltlichen Fragen rund um die Bewerbung beantwortet Frau Esther Dolas unter der Mailadresse: ich-kann-was@telekom-stiftung.de.

Flyer Ausschreibung

Informationen zur Ausschreibung

Bildrrechte: Deutsche Telekom Stiftung




Im Sommersemester 2020 veranstalten die Fakultäten für Humanwissenschaften und Informatik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg eine interdisziplinäre Ringvorlesung mit dem Titel „Autonomie im digitalen Zeitalter?!“. Wissenschaftler aus dem gesamten Bundesgebiet bringen Erkenntnisse aus philosophischer, kultur-, bildungs- und erziehungswissenschaftliche Perspektiven mit Positionen aus Informatik und Politikwissenschaft zusammen. In den Vorträgen werden Aspekte zur Herstellung von Autonomie im digitalen Zeitalter vor dem Hintergrund von Freiheit und Kontrolle diskutiert.

Die Eröffnungsveranstaltung der Ringvorlesung findet am Donnerstag, den 09. April 2020, 17-19 Uhr im Hörsaal 6 der OvGU, Gebäude 44, in der Zschokkestraße 32, 39104 Magdeburg statt.


Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe sowie zu den Teilnahmemodalitäten sind auf der Veranstaltungsseite abrufbar.

Neben den Studierenden der OvGU sind alle Interessierten ganz herzlich zu den hochschulöffentlichen Vorträgen eingeladen.

Programm als PDF
Trailer zur interdisziplinären Ringvorlesung

Grafik: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg




Achtung! Auf Grund der aktuellen Situation wird der Workshop verschoben!

Im März lädt fjp>media junge Menschen zum Fotoworkshop ein. Hier gibt es alle wichtigen Grundlagen und praktische Tipps.

Für junge Fotobegeisterte, die ihre Fertigkeiten mit der Kamera oder dem
Smartphone ausbauen möchten, bietet fjp>media vom 20. bis 22. März 2020 in Magdeburg einen Workshop zum Fotojournalismus an.
Ob Berichterstattung über Konzerte, Veranstaltungen oder andere wichtige Ereignisse: Fotos übermitteln Informationen, laden zum Lesen ein und illustrieren Texte. Zu einem gelungenen Bild gehört mehr als nur die entsprechende Ausrüstung. Wichtig sind auch die richtige Motivwahl, ein Gespür für den passenden Moment und der gekonnte Umgang mit Bildbearbeitungsprogrammen.

fjp>media zeigt, wie hochwertige Bilder entstehen können und wie man sie ganz leicht selbst machen kann. Im Rahmen des dreitägigen Workshops erhalten die Teilnehmenden die nötigen Kenntnisse, um mit ihrer
Kameratechnik gekonnt Bilder zu machen. Dazu gehören neben der Vermittlung von Bildgestaltung und technischen Elementen auch die praktische Übung mit den eigenen Geräten sowie rechtliche Grundlagen.

Der Teilnahmebeitrag beläuft sich auf 30 Euro inklusive Unterkunft und Verpflegung – gefördert durch das Land Sachsen-Anhalt.

Mehr Infos und die Online-Anmeldung gibt es unter www.fjp-media.de.




In TransferPlus  – Aktuelle Beiträge zur Medienbildung veröffentlichen und berichten Autoren aus Wissenschaft und Forschung über ein aktuelles (Forschungs-) Thema aus den Bereichen Journalismus, digitale Medien sowie Gesellschaft speziell für Multiplikatoren/-innen in der Bildungsarbeit. Die Reihe wird herausgegeben von Dr. Benjamin Bigl am Medienpädagogischen Zentrum+ in Torgau und redaktionell betreut.

TransferPlus kommt dem Wunsch von pädagogischen Fachkräften nach aktuellen und unabhängigen Informationen und Ergebnissen aus Wissenschaft, Forschung und Praxis zur persönlichen und beruflichen Weiterbildung und zur Verwendung im Unterricht und in der Bildungsarbeit entgegen.

Im Zentrum von TransferPlus steht daher die prägnante und leicht verständliche Vermittlung des wissenschaftlichen Hintergrundes sowie des aktuellen Forschungsstandes auf maximal zwei DinA4-Seiten. Ergänzende Literatur- und Medientipps geben Anregungen zu Vertiefung und Thematisierung in der Bildungsarbeit.

TransferPlus – Aktuelle Beiträge zur Medienbildung wird kostenlos herausgegeben und auf Qucosa®, dem sächsischen Open Access Dokumenten- und Publikationsserver, publiziert – mithin sind die Beiträge zitierfähig und weltweit auffindbar. Das Format steht zusätzlich auf Anfrage auch kostenlos gedruckt zur Verfügung (zzgl. Porto).

Erschienene Publikationen:

Sie möchten in TransferPlus publizieren oder haben einen Themenvorschlag? Alle Informationen dazu finden Sie unter dem Menüpunkt Beitragseinreichung.

Grafik: Landratsamt Nordsachsen, Amt für Schulen und Bildung, Medienpädagogisches Zentrum+, Dr. Benjamin Bigl




Klickwinkel sucht Kooperationspartner für Lehrkräftefortbildungen zu den Themen Desinformation und Falschnachrichten.

Im Rahmen des Projekts Klickwinkel möchte die Vodafone Stiftung medienpädagogische Kompetenz bei Lehrkräften und Multiplikatoren/-innen im Jugendbereich stärken und bietet zusammen mit der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Hamburg kostenfreie Fortbildungen an. Die Teilnehmenden erhalten während der eintägigen Veranstaltung einen Einblick in die Funktionsweise von sozialen Medien, lernen Falschinformationen zu erkennen und erhalten methodisches Wissen zur Erstellung von Videos mit dem Smartphone.

Zur Umsetzung der Fortbildungen im 1. Halbjahr 2020 sucht die Vodafone Stiftung deutschlandweit nach Medienbildungseinrichtungen als Kooperationspartner.

Die eintägige Fortbildung greift auf umfangreiche Unterrichtsmaterialien der Initiative Klickwinkel zurück und thematisiert deren praktische Einbindung im Unterricht. Das Ziel der kostenlosen Veranstaltung ist Pädagogen zu befähigen, Schülerinnen und Schülern den bewussten und sorgsamen Umgang mit Informationen über das Mittel der Videoproduktion näherzubringen.

Die Fortbildung richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer an weiterführenden Schulen und andere MultiplikatorInnen aus dem Jugendbereich mit

  • Erfahrung oder Interesse an Film-Projekten in der Schule;
  • Interesse an den Themen Social Media, Mediennutzung oder Journalismus;

Die Vodafone Stiftung stellt den Referenten und alle Materialien für die Fortbildung zur Verfügung und übernimmt das Management der angemeldeten Teilnehmer.
Der Kooperationspartner stellt einen Schulungsraum ausgestattet mit Leinwand und Beamer für 20-25 Personen zur Verfügung und bewirbt die Fortbildung über eigene Verteiler und das eigene Netzwerk. Für die Teilnehmenden ist die Fortbildung kostenlos.

Wenn Sie Interesse daran haben, eine Fortbildung in Ihren Räumlichkeiten auszurichten, dann wenden Sie sich an:

Lars Thies
Projektleitung Klickwinkel
lars.thies@vodafone.com

Petra Wickenkamp
Leiterin Veranstaltungsmanagement
petra.wickenkamp@vodafone.com

Kooperationsangebot als PDF


Die Arbeitsgemeinschaft der Mitteldeutschen Landesmedienanstalten (AML) würdigt seit 15 Jahren im Rahmen des Rundfunkpreises Mitteldeutsch-land herausragende Produktionen der privaten kommerziellen und nichtkommerziellen Hörfunk-und Fernsehveranstalter in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Angesichts der existentiellen Krise, mit der auch die regionale und lokale Medienlandschaft in Mitteldeutschland als erhebliche Folge der Corona-Pandemiekonfrontiert ist, setzt die AML im Jahr 2020 die Preisverleihungen zunächst aus, um mit den freiwerdenden Mitteln die Veranstalter im mitteldeutschen Raum im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu unterstützen.

Die mitteldeutschen Landesmedienanstalten bitten hierfür um Verständnis. Sie haben vereinbart, im Sommer – vor dem Hintergrund der dann bestehenden Situation – Möglichkeiten einer Alternative zu den ausgesetzten Preisverleihungen zu prüfen.

Zur Pressemitteilung




Vom 19. bis 25. Juli 2020 verwandelt sich das Freizeitcamp Heubach wieder in das größte Open-Air-Medienstudio in Mitteldeutschland.

Bereits zum siebten Mal veranstaltet die Arbeitsgemeinschaft der mitteldeutschen Landesmedienanstalten (AML) ein großes medienpädagogisches Feriencamp. Die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM), die Medienanstalt Sachsen-Anhalt und die Thüringer Landesmedienanstalt (TLM) bieten Mädchen und Jungen eine spannende Sommer-Ferien-Medien-Zeit.

In der Zeit vom 19. bis 25. Juli 2020 wird die erste Woche der Sommerferien für Kinder und Jugendliche aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zur kreativen Medienzeit. Teilnehmen können insgesamt 60 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 10 und 16 Jahren, die schon immer einmal an einer Medienproduktion mitwirken wollten. Anmeldungen sind bis zum 20. April 2020 unter www.mitteldeutsches-mediencamp.de möglich.

Im Mitteldeutschen Mediencamp haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, eigene Medienprodukte zu entwickeln und sie anschließend selbst zu produzieren. In fünf Gruppen werden Videoclips, Hörspiele, Trickfilme oder Reportagen nach den Ideen und Vorstellungen der jungen Medienmacher/innen umgesetzt. Unterstützt werden sie dabei von fachkundigen Medienpädagogen/innen der drei Landesmedienanstalten. Drumherum sorgt das freizeitpädagogische Team für jede Menge Action und Spaß. Abgerundet wird die Woche mit einer erlebnisreichen und spannenden Abschlusspräsentation für Familie und Freunde.

Das Mediencamp versteht sich als Ort, an dem junge Menschen zusammentreffen, ihre Interessen und Medienvorlieben austauschen sowie andere Lebenswelten kennenlernen und mittels aktiver Medienarbeit ihre Medienkompetenz ausbauen. Ganz wichtig ist natürlich auch das soziale Miteinander, das durch die tägliche Gruppenarbeit gefördert wird.

Für Übernachtung und Vollverpflegung inkl. medien- und freizeitpädagogischem Programm entstehen Kosten in Höhe von 199,00 Euro pro Teilnehmenden, die von den Eltern getragen werden müssen. Die An- und Abreise erfolgt individuell durch die Eltern oder kann nach Absprache für Teilnehmende aus Sachsen und Sachsen-Anhalt organisiert werden.

Auf der Homepage www.mitteldeutsches-mediencamp.de sind alle Informationen zur Anmeldung, zu den Rahmenbedingungen sowie Impressionen aus vergangenen Jahren zu finden.

Über die Arbeitsgemeinschaft der mitteldeutschen Landesmedienanstalten (AML)

Die Zusammenarbeit der SLM, der Medienanstalt Sachsen-Anhalt und der TLM wurde 2001 auf eine förmliche Statutengrundlage gestellt und die Arbeitsgemeinschaft der mitteldeutschen Landesmedienanstalten (AML) gegründet. Den Vorsitz hat derzeit die SLM. Neben der Abstimmung gemeinsamer Positionen und einem regelmäßigen Erfahrungs- und Meinungsaustausch findet die Zusammenarbeit in zahlreichen gemeinsamen Projekten, wie bspw. dem Rundfunkpreis Mitteldeutschland oder dem Mitteldeutschen Mediencamp, ihren Ausdruck.

Aufruf als PDF

Ansprechpartner der jeweiligen Landesmedienanstalt für die Vertreter der Medien:

Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM):
Prof. Dr. Markus Heinker LL.M.,
Präsident des Medienrates der SLM
Telefon: 0341 2259-114
E-Mail: Ines.Herzog@slm-online.de

Medienanstalt Sachsen-Anhalt:
Martin Heine, Direktor
Telefon: 0345 5255-0
E-Mail: info@medienanstalt-sachsen-anhalt.de

Thüringer Landesmedienanstalt (TLM):
Jochen Fasco, Direktor
Telefon: 0361 21177-0
E-Mail: mail@tlm.de

Mirko Pohl, Referent für Medienbildung und Bürgermedien
Telefon: 0361 21177-51
E-Mail: m.pohl@tlm.de




Medienanstalt Sachsen-Anhalt und Netzwerkstelle Medienkompetenz veranstalten einen thematischen Elternabend zu den Themen „frühe Medienbildung“ und „Medienerziehung in der Familie“.

Am Dienstag, den 11. Februar 2020, um 18.00 Uhr findet in der Kindertagesstätte „Spielhaus“ in Großpaschleben (Osternienburger Land) ein thematischer Elternabend anlässlich des „Safer Internet Day“ (SID) statt. Mit dem Safer Internet Day als internationalen Aktionstag soll für einen verantwortungsvollen Umgang mit den Chancen und Risiken der Internetnutzung geworben werden.

Im Rahmen des Elternabends kommen die medienpädagogischen Fachkräfte mit Eltern über die aktuellen Medientrends ins Gespräch und geben Hilfestellungen sowie Tipps für die Medienerziehung. Dabei werden die Themen „erste Schritte im Internet“, „Faszination YouTube“, „Medienhelden“ und „altersgerechte Spiele und Apps“ aufgegriffen und diskutiert.

Pressevertreter sind herzlich eingeladen am Veranstaltungstag vorbeizuschauen!
(Kita Spielhaus, Dorfstraße 13, 06369 Großpaschleben)

Der internationale Safer Internet Day findet seit 2004 jährlich statt. Unter dem Motto „Together for a better internet“ ruft die Initiative der Europäischen Kommission weltweit zu Veranstaltungen und Aktionen rund um das Thema Internetsicherheit auf. Klicksafe, als Sensibilisierungskampagne zur Förderung der Medienkompetenz, koordiniert in Deutschland die nationalen Aktivitäten mit dem Ziel, möglichst viele Akteure und Institutionen für den weltweiten Aktionstag zu gewinnen. Schwerpunktthema für dieses Jahr lautet: „Idole im Netz. Influencer & Meinungsmacht“.

Weitere Informationen zum SID 2020 finden Sie unter
https://www.klicksafe.de/ueber-klicksafe/safer-internet-day/sid-2020/

Ansprechpartner für Rückfragen:
Netzwerkstelle Medienkompetenz Sachsen-Anhalt    
Alexander Karpilowski
Reichardtstraße 8, 06114 Halle/Saale    
Tel.: 0345 5213 0
kontakt@medien-kompetenz-netzwerk.de
www.medien-kompetenz-netzwerk.de





In den Winterferien bildet fjp>media junge Menschen als Jugendleiter/-in und Media-Scout aus.

Für junge Menschen, die ihr Wissen an Kinder und Jugendliche weitergeben möchten, bietet fjp>media in den Winterferien vom 10. bis 14. Februar 2020 in Magdeburg eine Media-Scout Juleica-Schulung an.

Die Jugendleiter/-innencard, kurz juleica, ist ein bundesweit einheitlicher Ausweis. Die Karte dient dem Nachweis der erworbenen Qualifikation als Jugendleiter/-in. Zusätzlich erhalten die Teilnehmenden das Media-Scout-Zertifikat. Für ihr gesellschaftliches Engagement gibt es für die Karten-Inhaber*innen außerdem besondere Vergünstigungen bei Freizeit, Bildung oder Einkauf.

Im Rahmen der fünftägigen Ausbildung erhalten die Teilnehmenden das nötige Rüstzeug, um eigene Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche zu planen und umzusetzen. Dazu gehören ein Überblick über die mediale Lebenswelt Heranwachsender, ein Leitfaden zur Planung eigener Projekte, Tipps und Tricks für die Betreuung und Leitung von Gruppen, Streitschlichtung sowie Einblicke in die Jugendverbandsarbeit und Möglichkeiten zum Mitmachen. Vermittelt wird das alles natürlich nicht nur als graue Theorie, sondern mit vielen praktischen Übungen und Spielen im Kontext der eigenen Medienwelt.

Der Teilnahmebeitrag beläuft sich auf 50 Euro inklusive Unterkunft und Verpflegung – gefördert durch das Land Sachsen-Anhalt. Um mitmachen zu können, sollten Interessierte bereits einen Erste-Hilfe-Kurs erfolgreich abgeschlossen haben und mindestens 16 Jahre alt sein.

Mehr Infos und die Online-Anmeldung gibt es unter www.fjp-media.de.




Im nächsten Jahr wird zum 23. Mal der Kinder- und Jugend-Kultur-Preis Sachsen-Anhalt ausgerichtet. Das Land Sachsen-Anhalt und der Kulturminister Rainer Robra rufen alle jungen Menschen bis 21 auf, am Kinder- und Jugend-Kultur-Preis des Landes Sachsen-Anhalt teilzunehmen.

Die Landesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V. ist mit der Organisation, und Durchführung des Wettbewerbs zur Vergabe des Kinder- Jugend-Kultur-Preises beauftragt.

In diesem Jahr lautet das Motto des Wettbewerbs: „Schätze“. Das Motto ist als Impuls für jede künstlerische Idee gedacht. Es lässt sich auf alle kulturellen Inhalte und Ausdrucksformen anwenden und bietet Raum in den verschiedensten künstlerischen Kategorien Spannendes zu erzählen, zu erfinden, zu gestalten und zu präsentieren. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

Es werden Projekte und Beiträge aus den Bereichen Theater, Literatur, Musik, bildende Kunst und Medien, wie zum Beispiel Fotografie oder Film gesucht.

Der Preis ist mit insgesamt 6.500,00 Euro dotiert und wird bei einer feierlichen Preisvergabe in Magdeburg übergeben.

Die Beiträge können bis einschließlich 27. März 2020 (Datum des Poststempels) an die Landesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V. gesendet werden.

Weitere Infos und das Anmeldeformular sind auf der Website der .lkj) abrufbar.

Bildrechte: .lkj) Sachsen-Anhalt e.V.




10-tägiger Workshop in den Bereichen Foto, Sound, Film
24.07.–02.08 2020 in der Klosterschule Roßleben

Gemeinsam mit Profis und Uni-Professoren wirst du in einem zehntägigen Workshop dein eigenes Projekt zum Thema Umbrüche bearbeiten. Dabei werden dir Handwerke wie Digitale Fotografie und Bildgestaltung, Video- und Sounddesign und Konzeptentwicklung in die Hand gegeben. Wenn du weitere eigene Ideen hast, ist das kein Problem – unsere Profis freuen sich auf deine Initiative!

Solltest du vorhaben, dich künftig für ein medial-künstlerisches Studium oder eine Ausbildung zu bewerben, hast du innerhalb des Workshops die Möglichkeit, eine ausgiebige Beratung bei der Erarbeitung und Bearbeitung deines Portfolios zu erhalten. Wir bieten dir eine spannende Location vor Ort, denn du wirst in den alten Gemäuern der Klosterschule Roßleben untergebracht sein – mitten im Nirgendwo und doch zentral gelegen zwischen Leipzig, Erfurt, Weimar und Halle – Exkursionen inbegriffen. Professionelles Equipment haben wir hier vor Ort, du solltest natürlich trotzdem deine eigene Technik, mit der du gewöhnlich arbeitest, im Schlepptau haben. Durch großzügige Unterstützungen verschiedener Stiftungen kosten dich die 10 Tage inklusive Verpflegung, Unterbringung und allem Drum und Dran nur 300 € (An- und Abreise erfolgt selbstständig).

Wir hoffen, ihr habt Verständnis dafür, dass unsere Plätze begrenzt sind, damit wir eine intensive Betreuung aller Teilnehmer gewährleisten können.
Wenn du mindestens 16 Jahre alt bist, bewirb dich einfach mit einem kurzen Motivationsschreiben und einem aussagekräftigen Portfolio deiner bisherigen Arbeiten bei unserem Workshopleiter Harald Schluttig.
Die Teilnehmerauswahl erfolgt bis Mitte Februar 2020.

Bewerbungsschluss: 15.01.2020
Harald Schluttig: harald.schluttig@rossleben.com

Plakat als PDF




Das Medienkompetenzzentrum der Medienanstalt Sachsen-Anhalt hat sein offenes Schulungsangebot für alle Bürgerinnen und Bürger im 1. Halbjahr 2019 veröffentlicht.

Unter www.phänomedial.de finden Sie die Kursübersicht und können sich für alle Kurse online anmelden. Für alle Seminare, die im MKZ stattfinden (außer Abendkurse), besteht wieder die Möglichkeit per Bildungsurlaub teilzunehmen.

Die Seminarbroschüre liegt ab sofort im MKZ aus oder kann als PDF heruntergeladen werden.

 

Kontakt:

Medienanstalt Sachsen-Anhalt
Anstalt des öffentlichen Rechts
Medienkompetenzzentrum
Reichardtstraße 8
06114 Halle (Saale)

Tel.: 0345 5213 0
Fax: 0345 5213 111

E-Mail: mkz@medienanstalt-sachsen-anhalt.de

Wegbeschreibung




Die Professional Media Master Class (PMMC) wird seit 2011 erfolgreich von der Werkleitz Gesellschaft in Halle durchgeführt und ist ein praxisnahes Weiterbildungsangebot für Film- und Medienschaffende aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Unter Vorbehalt der Förderzusage werden von April bis Dezember 2020 zehn ausgewählte Teilnehmende in Teams fünf dokumentarische Kurzfilme realisieren. Jedem Projekt steht professionalle Technik sowie Mentoring zur individuellen Betreuung zur Verfügung. Die Produktionen werden
von zahlreichen Workshops begleitet. Desweiteren wird es Exkursionen zu Partnern im In- und Ausland geben.

Die Teilnahmegebühr beträgt 800 € und umfasst sämtliche Workshops inkl. Verpflegung; Mentoring, Produktionstechnik, technische Dienstleistungen und Unterstützung während der Produktionen, Exkursionen inklusive Reisekosten (Fahrt, Unterkunft) zu einem europäischen Partner und zu DOK Leipzig.

Die PMMC richtet sich an Film- und Medienschaffende in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen.

Als Bewerbung sind einzureichen:

Lebenslauf / Filmografie

  • max. 3 Arbeitsproben (z. B. Filme mit screening link, Texte als pdf, Fotos as jpg oder tiff)
  • Motivationsschreiben (Was beschäftigt und bewegt Dich? Was würdest du gern in der Gruppe und in dieser Zeit thematisieren, diskutieren, formulieren? Was fehlt Dir, was bringst Du mit?)
  • Scan Personalausweis bzw. Nachweis Hauptwohnsitz in Sachsen-Anhalt oder Sachsen oder Thüringen.

Bewerbungsunterlagen sind zu senden an Alina Cyranek: pmmc@werkleitz.de

Informationen zu Bewerbung, Programm und Teilnahme unter pmmc.werkleitz.de

Ausschreibung als PDF

 




400 begeisterte Zuschauer, 27 nominierte Filme und sechs glückliche Gewinner: im Schauspielhaus Magdeburg wurden am Sonntag beim Jugendvideopreis Sachsen-Anhalt bereits zum 25. Mal junge Filmemacherinnen und Filmemacher des Landes ausgezeichnet.  Das mehr als sechsstündige Programm umfasste alle Genres: fantasievolle Schülerproduktionen,  spannende Spielfilme, anspruchsvolle  Dokumentarfilme, Musikvideos mit selbstgemachter Musik, überraschende Experimentalfilme  und aufwändige Animationen.

Foto: Die Gewinner (mit ihren Teams) von links nach rechts: Alina Rehhahn, Hans Höpfner, Santo A.Boese und Rama Dmeirieh

„Schreibt…“ und  „Theater liebt dich“ gewinnen in der Kategorie der Fortgeschrittenen
Der erste mit 700 Euro dotierte Preis ging wie im Vorjahr an den 22jährigen Dessauer Hans Höpfner für seinen Film „schreibt..“. Verfilmt wurde ein Klassen-Whatsapp-Chat, der harmlos beginnt und sich in ein dramatisches paranoides Eifersuchtsdrama verwandelt, an dessen Ende ein Online- Pranger und eine soziale Verstoßung stehen. Die Jury lobte die überaus originelle Umsetzung eines bekannten Themas, das Drehbuch, die jugendlichen Schauspieler und die eindrucksvolle Regie. „Hans Höpfner ist zweifellos ein großes Talent, von dem wir in den kommenden Jahren sicherlich noch viel erwarten dürfen“, sagte Spielfilmer und Juror Marco Gadge.

Den zweiten mit 400 Euro dotierten Preis gewann die 21jährige Hallenserin Alina Rehhahn für ihr Musikvideo „Theater liebt Dich“. Das 7-minütige Rap-Musikvideo, in dem so ziemlich das gesamte Theater-Ensemble mitspielte, ist eine mitreißende, von visuellen Einfällen überbordende Hommage an das Theater im allgemeinen und das Hallenser Theater im Besonderen.

“Ramas Videobrief nach Hause“ und „Marionette“ gewinnen in der Kategorie „Newcomer“
„In der Kategorie „Newcomer“ konnten sich zwei Filme gegen starke Konkurrenz durchsetzen. Den ersten Platz (500€) belegte „Ramas Videobrief nach Hause“ der 23jährigen Rama Dmeirieh, die 2015 aus Syrien nach Magdeburg kam. Hierin erzählt die Protagonistin mit Hilfe von aufwändigen, handgezeichneten Bildern von ihrem neuen Leben in Deutschland und ihrer Familie, die nach der Flucht aus Syrien in verschiedene Länder zerstreut wurde. Die Jury honorierte neben der einfallsreichen Gestaltung insbesondere die Geschichte, die das eigentlich dramatische Schicksal nicht mit übertriebenem Pathos, sondern traurige Gefühle ebenso wie Alltägliches, Witz und Hoffnung inszeniert und gerade so durch ihre Ehrlichkeit überzeugt. Der zweite Platz (300€) geht an das Musikvideo „Marionette“ des 19jährigen Magdeburger Waldorschülers Santo Boese alias Harlekeen. Während der Song uns fragt, ob wir noch die Kontrolle in unserem Leben haben, entführt uns das Video in dunkle Keller, die die Filmemacher aufwendig mit Leben gefüllt haben: Geisterhafte Gestalten, mysteriöse Masken und Puppen die zum Leben erwachen ergeben eine runde, stimmungsvolle Atmosphäre.“ Der Film gewann auch den Publikumspreis.

 „Ich vlog dann mal weg“ und „Anna“ gewinnen in der Kategorie „ABC-Teams“
In der Kategorie der medienpädagogisch begleiteten „ABC-Teams“, gewann der Film „Ich vlog dann mal weg“  der Foto- und Film AG Schloss Ballenstedt den mit 500 Euro dotierten Preis der Jury.
Der Film über die Freundschaft zweier Mädchen in Zeiten von scripted reality und social media überzeugte durch die stimmige Umsetzung eines zeitgemäßes Thema, ausdrucksvolles Schauspiel und filmische Ideen. „Die Gruppe hat sich außerordentlich viel Mühe gegeben, tolle und dennoch unaufdringliche Spielereien eingebracht, denen man die vielschichtige Beschäftigung mit dem Medium Film und einer zeitgemäßen Darstellung anmerkt,“ erklärte der Medienwissenschaftler und Jury-Sprecher Jörg Kratzsch.

„Anna“, ein aufwändiger Spielfilm um eine Hexenverbrennung in Gommern im 16. Jahrhundert der Projektgruppe „Film und Schauspiel“ der SEK „Fritz Heicke“ in Gommern schließlich gewann den mit 100 Euro dotierten Preis der Kinderjury, der jährlich von der „LAG Jugend und Film Sachsen-Anhalt“ gestiftet wird.

Die Kinderjury zeigte sich begeistert von dem hohen Gruselfaktor der Story, der spannenden Musik, den mutigen Schauspielern, den vielen tollen Drehorten  und den vielen überraschenden Ideen. „Man konnte richtig mitfühlen, die Schauspieler waren echt gut und die vielen Kameraeinstellungen machten den Film krass gut“ erklärte die Kinderjury.

In diesem Jahr waren insgesamt 100 Kurzfilme, an denen rund 1000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene beteiligt waren, zum 25. Jugendvideopreis Sachsen-Anhalt eingereicht worden.  Die Filme gewähren einen einzigartigen Einblick in die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen und zeigen auf vielfältige Art und Weise wie kreativ, mutig und engagiert der Filmnachwuchs im Land ist. Seit 25 Jahren bietet der Jugendvideopreis eine eigene Plattform, um ihre ersten Werke einem großen Publikum zu präsentieren.  Der Jugendvideopreis wurde 1994 von den Offenen Kanälen des Landes ins Leben gerufen und wird unterstützt von der Medienanstalt Sachsen-Anhalt, dem Ministerium für Kultur Sachsen-Anhalt, der Landeszentrale für politische Bildung, der Lotto-Toto-GmbH Sachsen-Anhalt, dem Theater Magdeburg und der LAG Jugend und Film.

Angaben zu den nominierten Filmen und weitere Infos zum Wettbewerb finden Sie unter www.jugend-video-preis.de

Die Gewinnerfilme des 25. Jugendvideopreises sendet der Offene Kanal Magdeburg am kommenden Mittwoch um 18.00 und 22.00 Uhr in seinem Programm und im Live-Stream unter www.ok-magdeburg.de
Die Filme werden in Kürze auch online zu sehen sein.

Alles im Überblick:                      

25. Jugendvideopreis Sachsen-Anhalt
www.jugend-video-preis.de
www.facebook.de/jugendvideopreissachsenanhalt
www.vimeo.com/jugendvideopreis




Am 23. November 2019 hat fjp>media, der Verband junger Medienmachenden Sachsen-Anhalt, in Kooperation mit dem Bildungsministerium und dem Sozialministerium des Landes auf dem Jugendpresseball in Halle die „Goldene Feder“ verliehen. Der landesweite Jugendpressepreis zeichnet die besten Schülerzeitungen und Nachwuchsjournalist/-innen Sachsen-Anhalts aus.

Im Beisein von Bildungsminister Marco Tullner wurden die „Goldene Federn“ 2019 in den Kategorien Grundschule, Förderschule, Sekundarschule und Gymnasium und beste Nachwuchsjournalist/-in vergeben. Sozialministerin Petra Grimm-Benne übermittelte den Preisträger/-innen per Videobotschaft ihre Glückwünsche.

In der Jury der „Goldenen Feder“ wirkten Dr. Bärbel Böttcher (Mitteldeutsche Zeitung), Felix Bosdorf (fjp>media), Heike Groll (Volksstimme), Yara Hoffmann (ZDF), Claudia Petasch-Becker (Deutscher Journalistenverband DJV – Landesverband Sachsen-Anhalt), Andreas Pinkert (Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration) und Michael Schulz (Ministerium für Bildung) mit.

Die Sieger des Wettbewerbs erhielten neben Urkunde und Trophäe ein Preisgeld von 500 Euro. Das Bildungsministerium vergab zudem den Sonderpreis „Für ein tolerantes Miteinander – Wir mischen uns ein!“ – dotiert mit 250 Euro. Das Sozialministerium unterstützt engagierte Redaktionsarbeit unter dem Motto „Wir sind stark“ mit zwei Medienexkursionen.

„Beste Schülerzeitung“ in der Kategorie Gymnasium ist „BGWexpress” des Börde-Gymnasiums Wanzleben. Die „Petripost“ der Petri-Sekundarschule aus Schwanebeck darf sich beste Schülerzeitung im Bereich Sekundarschulen nennen. In der Kategorie Grundschule siegt die „Schülerstimme“ der St. Mechthild Grundschule aus Magdeburg. Eine „Goldene Feder“ geht zudem an „Wurmi“ der Regenbogenschule Dessau-Roßlau.

Die „Veritas“ vom Ökumenischen Domgymnasium Magdeburg erhält den Sonderpreis des Bildungsministeriums für ihren Beitrag über die Aktion „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, der sich mit der Situation an der Schule auseinandersetzt. Gewürdigt wird damit auch das Plädoyer für kritischen Journalismus und Meinungsfreiheit.

Das Sozialministerium ehrt mit je einer Medienexkursion die Redaktionen der „Reality of School“ der Sekundarschule „LebenLernen“ Hecklingen, die mit einem Beitrag über die geschlossene Turnhalle zeigen, dass gemeinsam etwas verändert werden kann und die „Steinzeit(ung)“ des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums Weferlingen, die mit dem Themenkomplex Mobbing ein relevantes Thema aufgreifen und so zum öffentlichen Diskurs beitragen.

Beste Nachwuchsjournalistin des Jahres ist die 16jährige Lisa Bredy aus Wegeleben. In ihrem Beitrag „Fällt irgendwann der letzte Vorhang?“ setzt sie sich mit der Zukunft des Theaters im Zeitalter digitaler Medien auseinander. Ihr Beitrag ist authentisch, einordnend und nah dran, so die Jury.

Die Verleihung des Preises fand am 23. November auf dem Jugendpresseball statt. Die Veranstaltung in Halle gab den Bewerbern der verschiedenen Schülerzeitungsredaktionen die Möglichkeit, sich in untereinander auszutauschen, Fragen an die Juroren zu stellen und Kontakte zu anderen jungen Medienmachenden zu knüpfen.

Weitere Informationen zum Wettbewerb finden sich unter www.goldene-feder.de.

 

Fotos: Stefan Deutsch




15 Aktionen finden in Sachsen-Anhalt zum Tag der Medienkompetenz statt.

Halle (Saale), 21.11.2019. Am 21. November 2019 findet in diesem Jahr der vierte landesweite Tag der Medienkompetenz statt. Mit dem Aktionstag möchten wir die Medienbildung in Sachsen-Anhalt in den Fokus der Aufmerksamkeit rücken.

Das Ziel des Aktionstages besteht darin, der Öffentlichkeit einen Einblick in die medienpädagogische Praxis zu gewähren und die Bedeutung von Medienkompetenzförderung zu unterstreichen. Darüber hinaus wollen wir auch für die Herausforderungen bei der Vermittlung von Medienkompetenz sensibilisieren, um gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Medienbildung im Bundesland zu schaffen.

Alle Informationen zum Aktionstag sowie die Anmeldungen für Aktionen und Informationen zum Mitmachen erfolgen über die Website www.medienkompetenztag.de

Pressevertreter/-innen sind für Fotos und Interviews an den jeweiligen Veranstaltungsorten herzlich willkommen.


Folgende Aktionen finden im Rahmen des Tags der Medienkompetenz Sachsen-Anhalt statt:

Landesweiter Wettbewerb
// KOMPASS – Digitalisierung aber sicher!
Otto-von-Guericke University of Magdeburg, ITI Research Group on Multimedia and Security

 Halberstadt
// Soziale Netzwerke und mobile Mediennutzung unter der Lupe: Aufklärung, Diskussion, Prävention Gymnasium Martineum Halberstadt in Kooperation mit der Netzwerkstelle Medienkompetenz und Medienmobil der Medienanstalt Sachsen-Anhalt
(die Teilnehmenden für die Aktion stehen bereits fest, eine Anmeldung ist leider nicht möglich)

// POSTEN, LIKEN, TEILEN! Social Media – Fluch oder Segen?
Gymnasium Martineum Halberstadt in Kooperation mit workshoppen.de (Die Teilnehmenden für die Aktion stehen bereits fest, eine Anmeldung ist leider nicht möglich)

Halle (Saale)
// Freie Software für Lehrende und Lernende
Landesstudienkolleg Sachsen-Anhalt, Abteilung Halle (eine Anmeldung ist nicht erforderlich)

// Get in touch! Das interaktive Whiteboard im Einsatz
Projekt [D-3] Deutsch Didaktik Digital – Germanistisches Institut der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (unter 5 Personen ist eine Anmeldung nicht erforderlich)

// Kindermedientag
AWO Kinderdruckwerkstatt (die Teilnehmenden für die Aktion stehen bereits fest, eine Anmeldung ist leider nicht mehr möglich)

// Multiplikator/-innen Fortbildung zur Mediennutzung und Medienerziehung
Medienkompetenzzentrum Medienanstalt Sachsen-Anhalt
(die Teilnehmenden für die Aktion stehen bereits fest, eine Anmeldung ist leider nicht mehr möglich)

Landsberg OT Peißen
// Fake-News entlarven!
Gemeindebibliothek Peißen (eine Anmeldung ist nicht erforderlich)

Magdeburg
// Mittendrin bei MDR SACHSEN-ANHALT
MDR Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt (Sie müssen sich für diese Aktion anmelden. Bitte nehmen Sie Kontakt mit dem Veranstalter auf)

// Smartphone-Café 50+ für Einsteiger und Problemgeplagte
Nachbarschaftszentrum Neue Wege e.V. (Sie müssen sich für diese Aktion anmelden. Bitte nehmen Sie Kontakt mit dem Veranstalter auf)

// Virtual Reality im Medientreff zone!
Medientreff zone! und MDCC Magdeburg-City-Com GmbH (Eine Anmeldung ist nicht erforderlich)

 
Merseburg
// Live-Chat und Filmpremiere zum „Netzpolitischen Salon“
online auf YouTube und vor Ort im Studio des Offenen Kanals Merseburg-Querfurt
Offener Kanal Merseburg-Querfurt e.V. (eine Anmeldung ist nicht erforderlich)

// Thementag im Bürgerfernsehen
Offener Kanal Merseburg-Querfurt e.V. (eine Anmeldung ist nicht erforderlich)

// „Die gespaltene Republik“ – Vortrag und Diskussion in der Veranstaltungsreihe SMART DEMOCRACY
Kreisvolkshochschule Saalekreis (Sie müssen sich für diese Aktion anmelden. Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf! Wer verpasst sich anzumelden, kann am 21. November in den Offenen Kanal Merseburg-Querfurt kommen.)

Wettin/Merseburg/Mücheln
// Drei medienpädagogische Projekte in Schulen im Saalekreis (Expedition Beruf, Hate Speech, Mobbing).
Der Offene Kanal aus Wettin e.V. (eine Anmeldung ist nicht mehr möglich)


Der Tag der Medienkompetenz Sachsen-Anhalt ist eine Initiative des Netzwerks Medien­kompetenz Sachsen-Anhalt.

KONTAKT
Netzwerkstelle Medienkompetenz Sachsen-Anhalt
Alexander Karpilowski
Reichardtstraße 8
06114 Halle/Saale
Tel.: 0345 5213 0

kontakt@medien-kompetenz-netzwerk.de
www.medien-kompetenz-netzwerk.de




Resümee der 5. Netzwerktagung Medienkompetenz Sachsen-Anhalt.

Am 22. und 23. Oktober 2019 kamen über 250 Teilnehmende auf der 5. Netzwerktagung Medienkompetenz Sachsen-Anhalt in der Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften zusammen, um sich gemeinsam über die Perspektiven in der digitalisierten Welt auszutauschen. Im Fokus der zweittägigen Veranstaltung standen dieses Jahr vor allem die aktuellen Herausforderungen für die Bildungslandschaft, welche unter den Themenschwerpunkten medien | kultur | wandel auf drei zentralen Veranstaltungen, 14 Panels und vier Roten Sofas rege und kontrovers diskutiert wurden. Darüber hinaus bot der Markt der Möglichkeiten Akteuren die Gelegenheit, sich und ihre innovativen bzw. praxisnahen Projekte vorzustellen.

Das wesentliche Ziel der Netzwerktagung bestand darin, einen interdisziplinären Austausch zum Thema Digitalisierung und Bildung anzuregen. Namhafte Wissenschaftler/-innen, Politiker/-innen, Wirtschaftsvertreter/-innen und Pädagogen/-innen konnten ihre Standpunkte über die kompetente und aktive Gestaltung der digitalen Welt darlegen und mit dem Publikum ins Gespräch kommen. Hierfür konnten unter anderem Prof. Dr. Klaus Mainzer (TU München), Thomas Wünsch (Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt), Elisabeth Secker (Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle), Philipp Otto (iRights.Lab), Thomas Krüger (Bundeszentrale für politische Bildung) und Isabell Rausch-Jarolimek (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) für die Tagung gewonnen werden.

Mitschnitt: WTV – Der Offene Kanal aus Wettin e.V.

Der Naturwissenschaftler und Philosoph, Prof. Dr. Mainzer eröffnete mit seiner Key-Note die Tagung und verwies auf globale Zusammenhänge der Digitalisierung im Hinblick auf Ethik und Verantwortung. Dabei stellte er fest, dass die aktuellen Diskurse zur Artificial Intelligenz im Kontext der unterschiedlichen Wertesysteme, China und USA, geführt werden. Als Regulativ des Wettbewerbs zwischen dem zentralistischen oder kommerziellen Model der beiden Weltmächte, sollte das europäische Konzept der sozialen Marktwirtschaft unbedingt entgegengesetzt werden, um im technisch-moralischen Wettstreit nicht ins Hintertreffen zu gelangen.

Die Vielfalt der eingeladenen Experten/-innen spiegelt die Ambivalenz und Komplexität der künftigen Herausforderung wieder, die das Bildungswesen aktuell und in der Zukunft bewältigen muss. Beispielhaft hierfür standen Themen, wie Artificial Intelligenz und Machine-Learning, an denen im weiteren Verlauf der Tagung ethische Fragestellungen formuliert und einer kritischen Prüfung unterzogen wurden. Daneben wurden auch klassische medienpädagogische Themen, wie Jugendmedienschutz, Online-Werbung, Medienkulturen in der Familie, Computerspiele oder Cyber-Mobbing aufgegriffen. Im Verlauf der Diskussionen wurde deutlich, dass Kinder, Jugendliche – aber auch Erwachsene – dringender denn je, Unterstützung in einer von digitalen Medien geprägten Welt benötigen.

Schließlich wurde der aktuelle Stand und die Umsetzung der Digitalisierungsstrategie der Landesregierung „Digitale Agenda Sachsen-Anhalt“ in mehreren Programmpunkten unter die Lupe genommen. Optimistisch lässt sich feststellen, dass sich bereits zahlreiche Maßnahmen, bspw. im Bereich der digitalen Infrastruktur und schulischer Medienbildung zwar in der Umsetzung befinden, jedoch erfordern die rasanten Veränderungen im Zuge der technologischen und gesellschaftlichen Transformationsprozesse eine stetige Anpassung der Ziele. Zum Ende der Veranstaltung trafen sich Experten/-innen und Praktiker/-innen aus unterschiedlichen Bildungsbereichen in einem Workshop zusammen, um Maßnahmen zu diskutieren und Handlungsempfehlungen für eine Bildung in der digitalen Welt zu formulieren. Die Ergebnisse wurden in der Workshop-Dokumentation festgehalten und können laufend via Etherpad kollaborativ ergänzt werden.

Wie ein roter Faden zog sich eine der zahlreichen Forderungen durch die 5. Netzwerktagung: Akteure aus dem Bildungswesen sollten sich verstärkt auf interdisziplinäre Kooperationen einlassen und kreativ an Problemlösungen arbeiten. Im Zeitalter der Digitalität ist Medienbildung eine generationsübergreifende Gemeinschaftsaufgabe, durch die kommunikative Grenzen zwischen Politik, Wirtschaft, Familie, Medienpädagogik und Schule zu überwinden sind.

Die Vorträge, Diskussionsrunden, Workshops und ihre Ergebnisse finden Sie online in Form von Audiomitschnitten und Graphik Recordings in der Programmübersicht. Ausgewählte fotografischen Impressionen der Netzwerktagung haben wir in der Galerie auf der Veranstaltungsseite veröffentlicht. Eine Zusammenstellung der Social Media Aktivitäten finden Sie auf Twitter unter #nwt2019.

Die Netzwerktagung wurde von der Medienanstalt Sachsen-Anhalt in Kooperation mit dem Netzwerk Medienkompetenz Sachsen-Anhalt sowie der Servicestelle Kinder- und Jugendschutz – fjp>media ausgerichtet. Der Verband der IT- und Multimediaindustrie Sachsen-Anhalt e.V. und der Landesverband Metall-, Elektroindustrie und industrienaher Dienstleistungen Sachsen-Anhalt e.V. trat als Partner der Tagung auf.

Ansprechpartner für Rückfragen:
Medienanstalt Sachsen-Anhalt
Martin Heine, Direktor
Telefon: 0345/ 52550
E-Mail: info@medienanstalt-sachsen-anhalt.de
Web: medienanstalt-sachsen-anhalt.de

Kontakt zum Tagungsbüro:
Netzwerktagung Medienkompetenz Sachsen-Anhalt
c/o Medienanstalt Sachsen-Anhalt
Reichardtstraße 8
06114 Halle/Saale
Tel: 0345/ 52550
E-Mail: netzwerktagung@medienanstalt-sachsen-anhalt.de

Pressemitteilung als PDF




Datenexperten der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg organisieren einen landesweiten Wettbewerb, um sowohl Schülerinnen und Schüler als auch die Lehrerschaft sowie Medien- und Sozialpädagoginnen und -pädagogen in Sachsen-Anhalt bei der Aufklärung über die Sicherheit und der Stärkung von Souveränität und Nachhaltigkeit im Internet zu unterstützen.

Unter dem Motto „KOMPASS – Digitalisierung aber sicher! Entdecke Souveränität und Nachhaltigkeit – Ein Beitrag zur Digitalen Selbstverteidigung“ rufen die Informatikerinnen und Informatiker gemeinsam mit Medienpädagogen der Fakultät für Humanwissenschaft auf, die Inhalte des von ihnen kürzlich vorgestellten „Kompass für digitale Selbstverteidigung“ als Open Content weiterzuentwickeln bzw. in neue Formate zu überführen.

Der „Kompass für Digitale Selbstverteidigung“ wurde zu Beginn des Jahres entwickelt. Unter dem Titel „Hilf dir selbst! – Digitale Selbstverteidigung 4.0“ werden Themen – vom Schulwebauftritt über Passwortnutzung bis hin zu Apps und Browsern – spielerisch aufgegriffen und wesentliches Wissen darüber explizit nicht digital, sondern durch „Mitmachen und Begreifen“ vermittelt. In Form eines Booklets entstand ein selbst zu gestaltender Leitfaden für Schülerinnen und Schüler sowie für die Lehrerschaft und alle am Thema Interessierten. Dieser Kompass vermittelt aktiv Wissen und Orientierung durch Lesen und Sortieren, Zusammenbauen und Nutzen.

Im Wettbewerb den Kompass weiterentwickeln

Mit dem weiterführenden Wettbewerb fordern sie nun sowohl die Schüler- und Lehrerschaft als auch die Medien- und Sozialpädagogen und -pädagoginnen in Sachsen-Anhalt auf, wahlweise gemeinsame Ideen, Konzepte und kreative Umsetzungen des Themas digitale Sicherheit zu entwickeln und ihre Erfahrungen mit dem thematischen Leitfaden auf unterschiedliche Weise zu teilen. Das können ergänzende Materialien wie Texte, Illustrationen, Videos oder Audioproduktionen sein, aber auch Neugestaltungen oder Weiterentwicklungen des Kompasses.

Der Kompass zum Download

Zu gewinnen sind 3 x 3.000 Euro sowie 20 KOMPASS-Mitmachworkshops mit Experten an der Universität Magdeburg oder in der Schule.

Einsendeschluss ist der 11. Februar 2020, der bundesweite „Safer Internet Day“.

 

Foto:
Security-by-Design Digitalisierung aber sicher! Security-by-Design ist das Fundament der Digitalisierung.
CC BY-SA 4.0

 







What´s App, YouTube, Snapchat, Tik Tok, Fortnite oder Netflix sind die Medien, die Kinder und Jugendliche heutzutage am häufigsten nutzen. Medien gehören ganz selbstverständlich zum Alltag von Kindern und Jugendlichen dazu. Doch oft treten die Chancen der Mediennutzung im Vergleich zu Stolpersteinen und Gefahren in den Hintergrund. Die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz möchte Sie dabei unterstützen, sich sicher in der Medienerziehung der Kinder und Jugendlichen zu fühlen, informiert und rechtlich sicher aufgestellt zu sein. Darüber hinaus erfahren Sie, wie Medien mit Heranwachsenden sinnvoll und kreativ genutzt werden können.

Neben Schutzkonzepten machen sich gerade viele Einrichtungen auf den Weg eigene Medienkonzepte zu gestalten. Die Serviestelle Kinder- und Jugendschutz möchte Einrichtungen dabei unterstützen Medienkonzepte zu entwickeln, die den digitalen Kinderrechten gerecht werden. Diese Veranstaltung lädt alle interessierten Fachkräfte ein, gibt fachlichen Input und Handlungsempfehlungen für die Erstellung eines Medienkonzeptes.

Inhalte der Fortbildung:

  • sinnvolle Mediennutzung bei Kindern und Jugendlichen im Kinder- und Jugendhilfekontext
  • Berücksichtigung von (digitalen) Kinderrechten: zur Herausforderung von Teilhabe und gleichzeitigem Schutz (Kontaktsperren vs. digitaler
    Teilhabe)
  • Umgang mit Cybergrooming, Cybermobbing und sexualisierten Inhalten im Internet
  • medienbezogene Fallstricke in der pädagogischen Arbeit (Datenschutz, Urheberrechte und Persönlichkeitsrecht, Haftungsfragen)
  • Medien aktiv und kreativ in der Einrichtung nutzen Bausteine für ein Medienkonzept in der Einrichtung

WANN: 14.11.2019

WO: Jugendherberge Magdeburg, Leiterstraße 10, 39104 Magdeburg

WER: Pädagogische Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe gemäß SGB VIII – Hilfen zur Erziehung/Vierter Abschnitt (teilstationäre Angebote der Jugendhilfe (z.B. Tagesgruppen); stationäre Angebote – Betreutes Wohnen, Kinder- und Jugendheime, individualpädagogische Betreuungsstellen (z.B. Erziehungsfachstellen); Mutter/Vater/Kind-Einrichtungen; Einrichtungen für Kinder und Jugendliche mit körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen; Internate der beruflichen Bildung sowie Internate an Gymnasien

KOSTEN: 30 € (inkl. Verpflegung)

ANMELDUNG: per E-Mail (jacqueline.hain@fjp-media.de) oder telefonisch unter 0391/5618236 bis 11.11.2019

EINLADUNG UND PROGRAMM

 

 

 




Mit seinen traditionsreichen Wettbewerben Deutscher Jugendfilmpreis, Deutscher Jugendfotopreis und Deutscher Generationenfilmpreis macht das KJF das aktive Medienhandeln junger Menschen sichtbar – und motiviert tausende von ihnen zur Teilnahme.

Die Bundesmedienwettbewerbe werden vom Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF), einem Bundeszentrum für Kulturelle Medienbildung und Filmkultur, durchgeführt. Sie richten sich an Kinder und Jugendliche bis 25 Jahre; der Deutsche Generationenfilmpreis lädt darüber hinaus auch altersgemischte Gruppen zur Auseinandersetzung mit generationsübergreifenden Themen ein. Zu gewinnen gibt es Geldpreise im Gesamtwert von 31.000 Euro.

Einsendeschluss für den Deutschen Jugendfotopreis ist der 6. Dezember 2019, für die beiden Filmwettbewerbe ist es der 15. Januar 2020.

Die Wettbewerbe motivieren Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zur aktiven Auseinandersetzung mit Medien. Darüber hinaus liefern sie auch ein authentisches Abbild jugendkultureller Sichtweisen und Perspektiven und fördern den Austausch über Medienformate und Medieninhalte. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Förderung von Medienkompetenz und kultureller Bildung junger Menschen.

Die digitalen Medien sind die kommunikative und kreative Basis in der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen und prägen maßgeblich ihre Freizeitgestaltung und vielfältige Bildungsprozesse. Zur Förderung eines verantwortungsvollen und kreativen Umgangs mit den Medien initiiert das KJF seit vielen Jahren Medienwettbewerbe – einschließlich eines Multimediapreises für Kinder und Jugendliche.

Mit einer Beteiligung von insgesamt über 230.000 jungen Menschen in den vergangenen Jahrzehnten zählen die Wettbewerbe zu den populärsten Foren für junge Medienkultur. Sie werden vom KJF im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ausgerichtet.

Weiterführende Informationen zu den Wettbewerben sowie zur institutionellen Arbeit des Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrums finden Sie unter: www.kjf.de




Im Offenen Kanal Magdeburg startet das Projekt „Magdeburg Moritzplatz“: Drei Jahre lang werden Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund aus der Neuen Neustadt und angrenzenden Stadtteilen unter professioneller Anleitung eine Fernsehserie produzieren. Grundlage für das Drehbuch sind Themen, Charaktere und Geschichten aus ihrer Lebens- und Erfahrungswelt. Dafür werden noch Teilnehmende gesucht!

Der Moritzplatz in Magdeburg ist schon längst nicht mehr nur ein Ort. Er ist ein Epizentrum gesellschaftlicher Veränderungen, das sogar bundesweit für Schlagzeilen sorgte. Jugendliche, die hier leben, müssen nicht nur mit Problemen in Familie, Schule und Freundeskreis umgehen, sondern auch mit dem Zusammentreffen verschiedener (Sub-)Kulturen, mit dem Verlust von Heimat, mit Sprachbarrieren und Vorurteilen – genug Stoff für dramatische Verdichtungen!

Das Projekt „Magdeburg Moritzplatz“ gibt den Teilnehmenden die Chance, persönliche Themen zu verhandeln, sich künstlerisch auszuprobieren und das Gesicht der Neustadt facettenreicher zu machen. Drei Jahre lang werden Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund unter professioneller Anleitung eine Fernsehserie produzieren. Die Story? Ihr Leben! In Zusammenarbeit mit dem Regisseur und Drehbuchautor Marco Gadge übersetzen die Jugendlichen ihre Erfahrungen und Ideen in Drehbücher, die sie anschließend verfilmen. Um sie für Positionen hinter und vor der Kamera zu qualifizieren, durchlaufen sie verschiedene Workshops, darunter technische Kurse zu Kameratechnik und Setausleuchtung sowie ein mehrwöchiges Schauspieltraining.

Pädagogisch und künstlerisch begleitet wird das Team von Susann Frömmer und Patrick Jannack, die als Filmemacher und Medienpädagogen bereits über langjährige Erfahrungen im Bereich Medienbildung verfügen.
Das Projekt wird in enger Zusammenarbeit mit anderen kulturellen und Bildungsinitiativen realisiert, die in der Neustadt tätig sind, darunter das Gemeinschaftsprojekt Utopolis, der Moritzhof, Sunrise e.V. und das Quartiersmanagement Neustadt. Ziel ist es, das Leben im Stadtteil durch kulturelle und künstlerische Aktionen attraktiver zu machen.

Gefördert wird das Projekt „Magdeburg Moritzplatz“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und den Fonds Soziokultur.

Für die Produktion der ersten Staffel (zwischen November 2019 bis Juli 2020) werden noch Teilnehmende gesucht! Mitmachen können Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 15 und 27 Jahren, Vorerfahrungen sind nicht nötig. Die Teilnahme ist kostenlos! Interessierte sind herzlich eingeladen zum ersten Teamtreffen am 02. November um 14 Uhr im Offenen Kanal (Olvenstedter Str. 10).

Web: www.moritzplatz-serie.de
Mail: moritzplatz@ok-magdeburg.de
Instagram: instagram.com/moritzplatz_serie

Kontakt:
Geschäftsführerin Offener Kanal Magdeburg e.V.
Bettina Wiengarn
Olvenstedter Straße 10
39108 Magdeburg
Fon: 0391-7391327
wiengarn@ok-magdeburg.de
www.ok-magdeburg.de




Bildungsminister Marco Tullner und der Vorsitzende des Vorstandes der Versammlung der Medienanstalt Sachsen-Anhalt, Markus Kurze, starteten mit der Unterzeichnung der neuen Kooperationsvereinbarung die zweite Runde für das Projekt „Internet-ABC-Schulen Sachsen-Anhalt“.

In der ersten Stufe nahmen zehn Grundschulen am Projekt teil und qualifizierten sich über Lehrerfortbildungen, Elternabende und Schülerworkshops zu „Internet-ABC-Schulen“. Mit dem dann verliehenen „Internet-ABC-Siegel“, zeigen die Schulen, dass sie dem bewussten und kompetenten Umgang mit Medien – neben Lesen, Schreiben, Rechnen – eine besondere Bedeutung in ihrem Schulalltag beimessen.

Das von den Landesmedienanstalten erstellte „Internet ABC“ kommt dabei als Lernangebot im Unterricht zum Einsatz und zeigt den Schülern, wie man sich im Internet sicher bewegt, dabei mögliche Gefahren erkennt, aber auch lernt, wie man seine Daten schützt oder richtig recherchiert. Das Projekt „Internet-ABC-Schulen Sachsen-Anhalt“ wird mit der neuen Kooperationsvereinbarung nun weitergeführtund ausgebaut, um allen Schülern ab Klasse 3 einen sicheren und reflektierten Umgang mit dem Internet zu ermöglichen. Dabei wird die Medienanstalt Sachsen-Anhalt auch zukünftig in enger Kooperation mit dem Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA) die medien-pädagogische Beratung und Schulung bei der Einführung des Internet ABC’s sicherstellen und kompetenter Ansprechpartner für die beteiligten Schulen sein.

Unabhängig von der schulischen Verankerung können Kinder mit ihren Eltern auch ihr Wissen rund um das Internet jederzeit spielerisch zu Hause auf der Internetplattform www.internet-abc.de testen, z.B. beim Surfschein-Quiz. Wer besonders viel weiß, erhält den Internetsurfschein und ist für die nächste Reise im WWW gut gewappnet.




Die Anmeldephase für die 5. Netzwerktagung Medienkompetenz (22.-23.10.2019 in der Leopoldina) ist vorbei. Mit Fragen zur Teilnahme an der Veranstaltung wenden Sie sich bitte an das Tagungsbüro via E-Mail: netzwerktagung@medienanstalt-sachsen-anhalt.de

 

 

 

 

 

 




MAX – Das KinderFilmFest auf dem Moritzhof vom 03. bis bis 13. Oktober 2019.

Auch in diesem Jahr lädt der MAX mit seinem KinderFilmFest zu neuen Abenteuern auf den Moritzhof ein! Vom 03. bis 13. Oktober können die kleinen und großen Zuschauer spannende Abenteuer auf der großen Leinwand erleben.

Zu den diesjährigen Höhepunkten gehören „Mein Lotta-Leben – Alles Bingo mit Flamingo“, „Pets 2“ und „Benjamin Blümchen“. Wie immer ist für jedes Alter etwas dabei: von „Kleiner Aladin und der Zauberteppich“ für die Kleinen bis zu „TKKG“ für die Größeren, ab 9 Jahren. Als Filmklassiker kommt „Pumuckl und sein Zirkusabenteuer“ und ganz neu auf die Leinwand der Animationsfilm „Fritzi – Eine Wendewundergeschichte“ zur Friedlichen Revolution 1989. Und neben AKTIV-Nachmittagen mit Schattenspiel, Zirkus und Geschichte gibt es mit „Wir bauen eine Stadt“ die Premiere einer Kinderoper.

Ausführlichere Informationen zu MAX sind nachzulesen unter max-kinderfilmfest.de.

 

Grafik: Kulturzentrum Moritzhof 




Der Markt der Möglichkeiten gibt den Tagungsteilnehmenden die Gelegenheit einen Einblick in die Arbeit einiger ausgewählter Institutionen aus dem Bereich der Medienbildung zu bekommen. In den Pausen zwischen den Panels können die Präsentationsstände besucht und die Akteure näher kennengelernt werden.

 

Eigenbaukombinat – Makerspace, Hackspace und Mitmachwerkstatt

Im Eigenbaukombinat – dem Hack- und Makespace in Halle – engagieren sich zahlreiche Ehrenamtliche beim monatlichen „Junghackertag“. Dieser bietet Zugang zu Wissen und eine gute Infrastruktur für technikbegeisterte Kinder und Jugendliche. Zudem findet jährlich „Jugend hackt“ statt. Ein überregionales Bildungsprogramm zur Förderung des Programmiernachwuchses. Unter dem Motto “Mit Code die UM:Welt verbessern” tüfteln die jungen Teilnehmer/-innen gemeinsam und mit Hilfe ehrenamtlicher Mentoren/-innen an Prototypen, digitalen Werkzeugen und Konzepten für ihre Vision einer besseren Gesellschaft.

 

The O’door – Jugend- und Kulturzentrum

Wir sind ein christliches Jugend- und Kulturzentrum im Südharz in Sangerhausen und tätig im Bereich der offenen Jugendarbeit, aber auch verstärkt in der Projektarbeit mit Kindern und Jugendlichen. Wir haben begonnen VR/360° Rundgänge zu erstellen. Diese VR/360° Touren wollen wir in den nächsten Jahren auch in politischen Jugendbildung und –beteiligung einsetzen. Dabei kooperieren wir mir anderen Kirchenkreisen, der EKM, der Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt, dem Landesfilmdienst Sachsen, der Hochschulgruppe Gaming der Universität Erfurt, dem Kreis- Kinder- und Jugendring Mansfeld-Südharz etc.

 

 

DigiBitS – Digitale Bildung trifft Schule

Den digitalen Wandel der Schule begleiten und Lehrkräfte in der Vermittlung von Medienkompetenz unterstützen: Das sind die Ziele von DigiBitS – Digitale Bildung trifft Schule, ein Projekt des Vereins Deutschland sicher im Netz e.V..
Um unsere Ziele zu verwirklichen, entwickeln wir Unterrichtskonzepte zusammen mit zahlreichen Kooperationspartnern. Außerdem bündeln wir nützliche Materialien und Tipps für Lehrkräfte online. Darüber hinaus bieten wir Fortbildungen und Workshops für Lehrkräfte an und bringen sie in den Austausch mit anderen Schulen und Unterstützungsangeboten. Dabei steht die Verknüpfung der Medienkompetenzförderung mit Fachinhalten immer im Vordergrund. Inhaltlich orientieren wir uns an den Forderungen der Kultusministerkonferenz und den neuen Bildungsplänen der Bundesländer. Mehr Informationen unter www.digibits.de.

 

Krypto Kids

 

Krypto Kids ist ein medienpädagogisches Projekt, welches Kinder für das Thema Datenschutz und Datensicherheit sensibilisiert und handlungsfähig macht. Die Bedeutung und Mechanismen von Datenschutz und Datensicherheit werden bei KryptoKids mit Hilfe einer App spielerisch vermittelt. Ziel ist es, die Kinder dazu anzuregen, sich selbst als kritische, reflektierte und informierte Konsumenten/-innen wahrzunehmen und ihren Medienkonsum immer wieder zu hinterfragen. Das Projekt kann ab Januar 2020 kostenfrei und selbstständig mit 8- bis 12-Jährigen durchgeführt werden. Aktuelle Infos unter www.krypto-kids.de.

 

 

 

Fachnetzwerk „Digital-vernetztes Lernen in Schule“ (LiGa – Lernen im Ganztag)

Das Fachnetzwerk „Digital-vernetztes Lernen in Schule“ unterstützt seit 2017 die Umsetzung des KMK-Strategiepapiers zur Bildung in der digitalen Welt (2016) in den allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen in Sachsen-Anhalt. Ziel des multiprofessionellen Fachnetzwerkes ist ein koordiniertes Steuerungshandeln unterschiedlicher Stakeholder im Bildungssystem. Schulleitende, Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler, Schulaufsicht, Vertreterinnen und Vertreter der Schulträger aus Sachsen-Anhalt erarbeiten Empfehlungen und zeigen in Schulen erprobte Beispiele zur Umsetzung digital-vernetzten Lernens und digital-vernetzter Schulorganisation. Dabei liegt das Augenmerk auf einer praxistauglichen IT-Ausstattung für Schulen auf dem Fundament pädagogischer Prämissen. So ist ein besonderer Schwerpunkt der Arbeit des Fachnetzwerkes die Unterstützung eigenverantwortlichen und individualisierten Lernens durch die Chancen der Digitalisierung von Schule und Unterricht. Das Fachnetzwerk berät Schulleitende und Schulträger zur Implementierung digital-vernetzten Lernens in Schule und entwickelt OER-Materialien, die die Erstellung von Medienkonzepten in den Schulen und Medienentwicklungsstrategien bei den Schulträgern unterstützen sollen. Zudem berät das multiprofessionelle Fachnetzwerk Schulpraxis, Bildungsverwaltung und Bildungspolitik.

Informationen zum Fachnetzwerk

 

 




Die Umsetzung des DigitalPakts Schule ist nun auch in Sachsen-Anhalt gestartet. Insgesamt stehen 123 Millionen Euro für Ausstattung der Schulen mit digitaler Technik bereit. Die Basis für den Antrag bildet das technisch-​pädagogische Einsatzkonzept, welcher von den Schulen erstellt und an den jeweiligen Schulträger weitergereicht werden soll. Der Schulträger, als antragsberechtigte Institution, kann mindestens einen Förderantrag für einen Schulstandort stellen.

Der Antrag umfasst:

  • Mantelbogen
  • Anlage „digitale Infrastruktur“ – vom Schulträger auszufüllen
  • Anlage „technisch-​pädagogisches Einsatzkonzept“ – von der Schule auszufüllen
  • Anlage „Sicherstellung von Betrieb, Wartung und Support“ – vom Schulträger auszufüllen

Die neu gegründete Landesinitiative für nachhaltige digitale Infrastrukturen für Unterricht und Schule (LINDIUS) ist für die organisatorische und administrative Umsetzung des DigitalPakt Schule in Sachsen-​Anhalt verantwortlich. Die Landeskoordinierungsstelle ist am LISA in Halle angesiedelt und berät die Schulträger und Schulen zu fachlichen, technischen Fragen in Zusammenhang mit der Beantragung von Mitteln aus dem DigitalPakt Schule. LINDIUS übernimmt u. a. die Annahme, Prüfung und Weiterleitung von Förderanträgen an das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt und hat die Aufgabe Informationen zum DigitalPakt Schule für die Öffentlichkeit bereitzustellen.

Kontakt zum Ansprechpartner:

Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-​Anhalt
DigitalPaktSchule / LINDIUS
Tel. (0345) 2042-354

E-​Mail: lisa-​digitalpakt@sachsen-​anhalt.de

Weitere Infos, Anträge und die Budgets für Schulträger finden Sie auf https://lisa.sachsen-anhalt.de.




Im Mittelpunkt stehen in diesem Jahr Wendezeiten und Umbrüche

Zum siebzehnten Mal bringen die SchulKinoWochen in Sachsen-Anhalt vom 18. bis 22. November 2019 Kinokultur und Filmerlebnis auf den Stundenplan. Insgesamt 31 Kinos, alternative Spielstätten sowie mobile Kinos in ganz Sachsen-Anhalt beteiligen sich mit einem attraktiven Filmprogramm  und  präsentieren sich damit einmal mehr als Orte der Filmbildung und der kulturellen Vielfalt. Landesweit bieten Kinos bei der SchulKinoWoche beste Möglichkeiten, herausragende Kinofilme mit Bezug auf verschiedenste Unterrichtsthemen zu sehen, spannende Filmgäste im Kino zu erleben und das Filmerlebnis mit kostenlos verfügbaren pädagogischen Begleitmaterial im Unterricht zu vertiefen.

Die SchulKinoWochen Sachsen-Anhalt, veranstaltet von VISION KINO – Netzwerk für Film und Medienkompetenz und der Deutschen Kindermedienstiftung GOLDENER SPATZ hatten im letzten Jahr rund 45.000 Schüler*innen und Lehrer*innen zu Gast.

„Die Filme der SchulKinoWoche werden dazu auch in diesem Jahr natürlich wieder mit Veranstaltungen und umfangreichem Unterrichtsmaterial begleitet. Impulse aus den Filmen können dadurch hervorragend in die pädagogische Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen eingeflochten werden. Die Vorführungen im Rahmen der SchulKinoWoche werden so zu spannenden außerschulischen Lernorten.“, betont Marco Tullner,  Minister für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt, die Relevanz der SchulKinoWoche in Sachsen-Anhalt.

Die SchulKinoWochen fördern die Filmbildung und machen den außerschulischen Lernort Kino für Schülerinnen und Schüler erlebbar. Dafür steht ein Filmprogramm mit rund 100 Titeln zur Verfügung, aktuelle Kinohits ebenso wie moderne Klassiker, Dokumentarfilme wie Animationsfilme.

Sonderprogramme
Sonderprogramme zu den Themen „Künstliche Intelligenz“ oder „30 Jahre Mauerfall“ sowie ein Filmprogramm zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung unter dem Titel „17 Ziele – EINE Zukunft“ bieten vielfältige Anknüpfungspunkte für alle Altersstufen und Schulformen. Darüber hinaus vermitteln Kinoseminare und eine Lehrerfortbildung zum Thema „Filme aus der DDR oder Filme über die DDR? Audiovisuelle Quellen als zeitge- schichtliches Dokument im Unterricht“ vertiefende Erkenntnisse zu unterschiedlichen Aspekten des Mediums Film.

Thematischer Schwerpunkt: Wendezeiten und Umbrüche
Oft sagen Jahrestage und Jubiläen noch nichts darüber aus, welche Folgen, menschlichen Tragödien oder auch Momente der Freude und Befreiung sie nach sich zogen und ziehen. Darin sehen wir, wie auch in den letzten Jahren, eine Funktion des Kinos: Das Schicksal Einzelner erfahr- und begreifbar zu machen, Empathie zu entwickeln und tiefer in historische Prozesse einzusteigen, was Verständnis wecken kann für Probleme und Herausforderungen, die unsere Gesellschaft heute zu bewältigen hat.

Informationen zum Programm
Informationen zum Programm gehen den Lehrkräften in den nächsten Tagen zu und sind außerdem unter www.schulkinowoche-th-st.de zu finden.
Zur Vor- und Nachbereitung des Kinobesuchs wird den Lehrkräften kostenlos pädagogisches Begleitmaterial zur Verfügung gestellt.

Unter der Leitung von Peter Schütz hat das Projektteam der SchulKinoWoche seine Arbeit
aufgenommen und ist telefonisch unter 0361 / 66 386 17 zu erreichen.

 




Für junge Menschen, die ihr Wissen an Kinder und Jugendliche weitergeben möchten, bietet fjp>media, Verband junger Medienmacher, in den Herbstferien vom 07. bis 11. Oktober 2019 in Magdeburg wieder eine Juleica-Schulung mit dem Medienschwerpunkt an.

Die Jugendleitercard, kurz Juleica, ist ein bundesweit einheitlicher Ausweis und oft Voraussetzung für die ehrenamtliche Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Außerdem gibt es für Karteninhaber*innen viele Vergünstigungen.

Im Rahmen der fünftägigen Juleica-Ausbildung erfahren Teilnehmende in praktischer Anwendung, wie sie eigene Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche planen und umsetzen können. Dazu gehören ein Überblick über die mediale Lebenswelt Heranwachsender, ein Leitfaden zur Planung eigener Projekte, Tipps und Tricks für die Betreuung und Leitung von Gruppen, Umgang mit Konflikten sowie Einblicke in die Jugendverbandsarbeit und Möglichkeiten zum Mitmachen.

Der Teilnehmerbeitrag beläuft sich auf 30 Euro inklusive Unterkunft und Verpflegung – gefördert durch das Land Sachsen-Anhalt.

Die Jugendleitercard wird an Jugendliche ausgestellt, die 16 Jahre alt sind und einen Erste-Hilfe-Kurs erfolgreich abgeschlossen haben.

Anmeldung unter: www.fjp-media.de




Anmeldung zur 5. Netzwerktagung Medienkompetenz Sachsen-Anhalt nur noch wenige Wochen möglich!

Am 22. und 23. Oktober 2019 diskutieren namhafte Experten aus Pädagogik, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik über das Zusammenleben in der digitalen Welt. Der Veranstaltungsort ist die Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften in Halle (Saale).

Das Thema der diesjährigen Netzwerktagung lautet medien | kultur | wandel – Zusammen Perspektiven in der digitalisierten Welt entwickeln. Drei hochkarätig besetzte Diskussionsrunden bilden die Basis der Veranstaltung und sollen zu einem Austausch über Digitalisierungsprozesse anregen. Die Besucher haben die Gelegenheit an insgesamt 14 Panels und Workshops teilzunehmen und mit Fachleuten ins Gespräch zu kommen. Das facettenreiche Programm bietet von Künstlicher Intelligenz, Jugendmedienschutz, Computerspielen bis hin zur Digitalen Agenda Sachsen-Anhalt die Grundlagen für vielfältige Informations- und Diskussionsmöglichkeiten. Ein weiterer Programmpunkt ist das Rote Sofa, auf dem Netzwerkakteure aus Sachsen-Anhalt ihre Ideen, Projekte und Visionen vorstellen. Am Abend des ersten Veranstaltungstages kommen Referierende und Teilnehmende bei der Abendveranstaltung im Turm der Moritzburg noch einmal zusammen um die Themen zu vertiefen und sich zu vernetzen.

Weitere Informationen und das ausführliche Programm (online und als PDF) finden Sie auf der Veranstaltungswebseite. Die Tagungsgebühr beträgt 10,- Euro. Für die Abendveranstaltung werden ebenfalls 10,- Euro berechnet.

Die Netzwerktagung wird federführend von der Medienanstalt Sachsen-Anhalt in Kooperation mit dem Netzwerk Medienkompetenz Sachsen-Anhalt organisiert und gilt als Fortbildungsangebot für Lehrkräfte aus Sachsen-Anhalt mit der WT-Nummer 2019-400-76.

Partner der 5. Netzwerktagung Medienkompetenz Sachsen-Anhalt:

 

In Kooperation mit:

 

 

 




In der Abschlussrunde der Netzwerktagung werden die Veränderungen in den Bereichen Bildung und Wissenschaft, aber auch das Zusammenleben in Familie und Gesellschaft sowie Demokratieverständnis aufgegriffen. Die Ergebnisse aus den vorangegangenen Panels und Workshops sind hierbei impulsgebend. Die Diskutanten werden neue Perspektiven für Medienbildung in Sachsen-Anhalt und im gesamten Bundesgebiet skizzieren. Darauf aufbauend möchten wir in der Diskussion die Möglichkeiten einer intensiven und abgestimmten Zusammenarbeit zwischen Bund und Land als Antwort auf die allgegenwärtigen Transformationsprozesse erörtern.

Leitfragen:

  • Vor welchen zentralen Herausforderungen steht die Bildungslandschaft in Zusammenhang mit dem digitalen Wandel? Welchen Beitrag kann die Medienpädagogik in dem Kontext leisten?
  • Inwiefern kann die Gesellschaft die rasanten Entwicklungen im Bereich der digital-vernetzter Informations- und Kommunikationstechnologien aktiv mitgestalten? Welche Kompetenzen müssen gefördert werden, um eine produktive Auseinandersetzung damit zu ermöglichen?
  • Welche politischen, wissenschaftlichen und sozialen Bedingungen müssen geschaffen werden, um die Potenziale der rasanten Transformationsprozesse effektiv nutzen zu können?

Referenten:

Thomas Krüger – Bundeszentrale für politische Bildung
Prof. Joachim von Gottberg – Martin-Luther- Universität Halle-Wittenberg
Martin Heine – Medienanstalt Sachsen-Anhalt
Dr. Thomas Damberger – Leuphana Universität Lüneburg

 

Moderatorin:
Vera Linß – Deutschlandradio

Audiomitschnitt:

Download Audio (mp3) 61 MB

 




Mit Bananen Computerspiele steuern, mit Treppenstufen Musik machen und aus Pizzakartons Virtual Reality Brillen bauen – das und vieles mehr ist möglich im Projekt „Kultur trifft Digital. Stark durch digitale Bildung und Kultur“. Bewerbungen für Projekte im Jahr 2020 können ab sofort eingereicht werden!

Seit dem Projektstart im Frühjahr 2018 hat die Stiftung Digitale Chancen bereits über 70 Bündnisse mit Einrichtungen aus ganz Deutschland geschlossen und mehr als 160 Veranstaltungen durchgeführt, die bei Jung und Alt auf große Begeisterung gestoßen sind. Einige Einrichtungen führen das gesamte Projekt bereits zum zweiten Mal durch.

Das Projekt

Das Ziel von „Kultur trifft Digital“ ist es, Kindern und Jugendlichen kulturelle Bildung mit digitalen Medien näher zu bringen. Dafür wurden zwei aufeinander aufbauende Formate konzipiert:

Schnupperveranstaltung „Digitaler Orientierungsparcours“

10 – 16 Teilnehmende sammeln an vier verschiedenen Stationen (Digitaler Sound, Digitale Sprache, Digitale Technik und Digitale Realität) erste Erfahrungen mit den vielfältigen Möglichkeiten digitaler Medien.

Medienpraktischer Workshop

Mehrtägige Workshops, in denen die Teilnehmenden ihre eigenen Projektideen umsetzen können.

Durchgeführt werden die Veranstaltungen vor Ort von freiberuflich tätigen Medienpädagog*innen, die deutschlandweit im Einsatz sind.

Das Angebot eignet sich vor allem als Ferien- und Wochenendprogramm. Interessensbekundungen für Workshops im Jahr 2020 sind ab sofort auf kultur-trifft-digital.de möglich.

Kontakt:

Stiftung Digitale Chancen
Projektteam „Kultur trifft Digital“
030 – 43 72 77 40
info@kultur-trifft-digital.de
Weitere Infos zum Projekt und Teilnahmebedingungen auf kultur-trifft-digital.de




Im Rahmen des Projektes des Landesverbandes Kinder- und Jugendfilm Berlin e.V. (kijufi) werden bis zum 25. Oktober 2019 bundesweit Workshops und Dreharbeiten zum Thema Kinderrechte stattfinden. Die Kinder lernen hier die UN-Kinderrechtskonvention kennen. Spielerisch und kreativ werden die demokratischen Grundwerte vermittelt und all das wird in Bezug zum Alltag gebracht. Gesucht werden noch weitere Schulklassen aus Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt, die Teil dieses Projekts werden wollen. Die Hauptzielgruppe bilden Kinder zwischen 9 und 12 Jahren.

Durch ein von den Kindern selbst ausgewähltes Kinderrecht werden sie zu jungen Filmemacher*innen – hierbei übernehmen sie von der Idee bis zum fertigen Film die Regie: Sie schreiben das Drehbuch, stehen hinter und vor der Kamera, halten die Tonangel und schlagen die Filmklappe. All das mit dem Ziel die Kinder und durch ihr erworbenes Wissen und ihre Erfahrungen auch andere Menschen auf die Kinderrechte und ein faires, demokratisches Miteinander aufmerksam zu machen – im Netz sowie im realen Leben. Eine Betreuung während des Projekts erfolgt durch eine*n Kinderrechte-Expert*in, einen Filmcoach und Medienpädagogen.

Bild Kerstin Perrey

Den Höhepunkt von KLAPPE AUF! bildet das Kinderrecht-Filmfestival – hier haben die jungen Filmemacher*innen die Chance, ihre Filme im Kino und vor großem Publikum zu präsentieren und auch zu diskutieren. Außerdem werden alle Filme auf YouTube veröffentlicht, wo sie monatlich millionenfach angesehen werden.

Darauf aufbauend finden Workshops zum Thema Cybermobbing und Hate Speech mit den Kindern statt. Hier werden sie zu Internet-Ritter*innen ausgebildet. Anhand des eigenen Films lernen die Kinder die positiven und negativen Seiten von Diskursen aus Social-Media-Plattformen wie Youtube, Whatsapp, Instagram & Co kennen. Gemeinsam entwickeln sie Strategien gegen Hate Speech, Cybermobbing und für einen fairen Umgang im Netz. Zusätzlich steht den Kindern neben den Workshops interaktives Online-Lernmaterial zur Verfügung. Die aktivsten Internet-Ritter*innen werden zu Peers weiterqualifiziert, um an ihrer Schule für ihre Mitschüler Ansprechpartner*innen für die Themen Hate Speech und Cybermobbing zu werden.

Weiterführende Informationen zu den Internet-Ritter*innen: www.klappeauf.org/internet-ritter

Teil des KLAPPE AUF! Projektes ist zudem eine jährliche Fachtagung. Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Medien und pädagogischer Praxis diskutieren dort über die Verbindung von Medienpädagogik, Demokratie und Kinderrechten.

Termine und Infos im Überblick:
Start der Workshops: August 2019
Fachtagung: 18. November 2019 in der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin
Kinderrechte-Filmfestival in Berlin 2019: 19. und 20. November im Filmtheater am Friedrichshain
Teilnahmevoraussetzung: 4.–6. Klasse, pro Gruppe bis ca. 25 Schüler*innen
Teilnahmebeitrag pro Gruppe: 500€
Enthalten hierin sind Teilnahmegebühr, 5 Projekttage, An-und Abreise mit 2 Übernachtungen, Kinoeintritt für alle Teilnehmer*innen am Festivaltag und ein gesamter Klassensatz DVDs mit allen entstandenen Filmen.

Alle weiteren Informationen finden Sie unter: www.klappeauf.org




Unter dem Motto #Vision_possible sind junge Filmemacher*innen bis 27 Jahre, die in Sachsen-Anhalt leben, arbeiten oder studieren auch in diesem Jahr wieder aufgerufen, ihr Talent beim größten Jugendkurzfilmwettbewerb Sachsen-Anhalts unter Beweis zu stellen. Bis zum 04. November können sie ihre Kurzfilme beim 25. Jugendvideopreis in drei Kategorien einreichen und insgesamt 2.500 Euro gewinnen. Die besten Werke sind am 24. November im Schauspielhaus Magdeburg zu sehen.

Von Spiel- über Animationsfilm bis hin zu Dokumentation, Musikvideo oder Filmexperiment – der Jugendvideopreis Sachsen-Anhalt gibt jungen Filmtalenten bis 27 Jahre eine Bühne, um ihre Werke zu präsentieren. Egal, ob mit Smartphone, Tablet oder einer Profikamera gedreht – im Vordergrund des Wettbewerbs stehen die Geschichten der Filme, die in drei Kategorien eingereicht werden können:

  • ABC-Teams für Videos, die im Rahmen eines medienpädagogischen Projekts entstanden sind,
  • Newcomer  für Filmemacher, die gerade an ihren ersten Projekten arbeiten,
  • Masterclass  für alle, die sich bereits bestens mit Regie, Kamera, Ton und Schnitt auskennen.

Einsendeschluss ist der 04. November 2019. Aus allen Einsendungen wählt eine Vorjury die besten Filme aus, die am Sonntag, dem 24. November im Schauspielhaus Magdeburg vor einem großen Publikum gezeigt werden und die Chance auf Preisgelder von insgesamt 2.500 Euro erhalten. Zusätzlich gibt es von der Jury – bestehend aus Regisseuren, Kameraleuten, Medienpädagogen und weiteren Medienschaffenden – hilfreiche Tipps und Hinweise zur Filmproduktion. Neben der Jury entscheidet auch das Publikum und eine Kinderjury, wer einen Preis mit nach Hause nehmen darf.

Der Jugendvideopreis Sachsen-Anhalt wurde 1994 erstmals vergeben und wird unterstützt von der Medienanstalt Sachsen-Anhalt, vom Land Sachsen-Anhalt – Ministerium für Kultur, von der Landeszentrale für politische Bildung, der Lotto-Toto-GmbH Sachsen-Anhalt und der LAG Jugend und Film. Kostenlose Beratung und technische Unterstützung gibt es in allen sieben Offenen Kanälen in Sachsen-Anhalt.

Anmeldebogen und weitere Informationen: www.jugend-video-preis.de

Alles im Überblick:
04 November 2019: Einsendeschluss
24. November 2019: 25. Jugendvideopreis Sachsen-Anhalt, Schauspielhaus Magdeburg, Eintritt ist frei

Kontakt:
Landesverband Offene Kanäle Sachsen-Anhalt e.V.
Telefon: 0391 739 13 27
E-Mail: kontakt@jugend-video-preis.de
www.jugend-video-preis.de
www.facebook.de/jugendvideopreissachsenanhalt




Die Staatskanzlei und Ministerium für Kultur und die Medienanstalt Sachsen-Anhalt loben erneut gemeinsam den Europa.Medien.Preis Sachsen-Anhalt aus.

Die Teilnehmer am Europa.Medien.Preis Sachsen-Anhalt können sich wieder auf attraktive Geldpreise von insgesamt 3.000 Euro freuen und haben die Möglichkeit, im Rahmen des Wettbewerbs an einem Medienworkshop teilzunehmen, um die Medienarbeit mit der europäischen Komponente zu verbinden. Auf diese Weise soll nicht nur der Europagedanke sondern auch die Medienkompetenz im Land gestärkt werden.

Mit dem Ziel das Teilnehmerspektrum und die Reichweite des Wettbewerbs zu erweitern, werden in diesem Jahr die bisherigen Preiskategorien – Jurypreis, Online-Voting-Preis, Publikumspreis – um zwei weitere ergänzt:

Mit einem Sonderpreis für Handy-Video-Clips von max. 30 Sekunden Länge, werden vor allem die „social-media-affinen“ Zielgruppen angesprochen. Mit einem Sonderpreis für Beiträge, die einen Schüler- oder Jugendaustausch im europäischen Kontext dokumentieren, sollen insbesondere Schulen und außerschulische Jugendeinrichtungen adressiert werden. Dieser Sonderpreis hebt die Bedeutung von Schüler- und Jugendaustausch für ein gelebtes und erfahrbares Europa hervor.

Teilnehmen können Einzelpersonen, Projektgruppen, Vereine und Organisationen, die nicht erwerbsmäßig oder hauptberuflich mit der Produktion von Medien beschäftigt sind. Studierende der medienorientierten Studiengänge an den Hochschulen des Landes sind hier besonders angesprochen. Eine Voraussetzung ist, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Sachsen-Anhalt kommen, hier ihren Wohnsitz haben oder in Sachsen-Anhalt ihre Ausbildung bzw. ihr Studium absolvieren.

Jeder Beitrag kann allerdings nur einen Preis gewinnen. Falls ein Beitrag in mehr als einer Kategorie als Sieger hervorgeht, rückt der Zweitplatzierte nach. So haben alle eine faire Chance. Als Beiträge sind nichtkommerzielle und nicht-professionelle Audio- und Videoproduktionen zugelassen, die sich kritisch-konstruktiv mit aktuellen europäischen Themen befassen und einen Bezug zu Sachsen-Anhalt herstellen. Neben der inhaltlichen Komponente sind auch gestalterische und technische Kriterien für die Bewertung ausschlaggebend. Der Beitrag muss im Jahr 2019 produziert worden (außer: Kategorie „Schüler- und Jugendaustausch“ auch Produktionen aus 2018 zugelassen) und immer einer konkreten Einzelperson (Produzenten) zuzuordnen sein. Wichtig ist auch, dass die Beiträge den Offenen Kanälen bzw. nichtkommerziellen Lokalradios in einem für die Bürgermedien sendefähigen Format zur Verfügung gestellt werden. Der Beitrag bzw. der zu bewertende Teil soll nicht länger als 5 Minuten sein (außer: Handy-Video-Clip max. 30 Sekunden). Ansonsten sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Mit der Teilnahme am Europa.Medien.Preis Sachsen-Anhalt bestätigen alle Teilnehmenden, dass sie im Besitz aller Rechte an der eingereichten Produktion sind. Insbesondere bei der Nutzung von urheberrechtlich geschützten Musikwerken, Bildern oder Videos sind eventuelle Verwertungsrechte zu beachten.

Fragen zum Wettbewerb beantwortet das Projektbüro von GOEUROPE! Europäisches Jugend Kompetenz Zentrum im Hause des DRK Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. (0391/610689-77; info@goeurope-lsa.de).

Einsendeschluss ist der 11. Oktober 2019. Die Preisverleihung findet voraussichtlich am 26. November 2019 in Magdeburg statt. Alle Informationen zum Europa.Medien.Preis Sachsen-Anhalt und zu den Teilnahmebedingungen im Detail sind auf www.europamedienpreis.de nachzulesen.

 




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