Referenten 2021

Cornelia Lüddemann, ist nicht nur geborene, sondern auch mit vollem Herzen Dessauerin.
Sie ist ausgebildete Bibliotheksfacharbeiterin (1986 – 1988) in der Anhaltischen Landesbücherei (bis 1991), nach der friedlichen Revolution studierte sie Soziale Arbeit (Diplom-Pädagogin, 1991 – 1997). Noch vor dem Studium gründete sie das erste Frauenhaus in Dessau mit und arbeitete als Wahlkreisreferentin für die MdB Steffi Lemke, (1997 – 2001). Anschließend war sie neun Jahre lang als Geschäftsführerin des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt e.V. tätig (2001 – 2010) und bis zu ihrer Wahl in den Landtag Geschäftsführerin der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e. V. Berlin (2010 – 2011).

Cornelia Lüddemann trat 1989 als Mitglied in das Neue Forum ein und ist seit 1992 Mitglied bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Sie war von 2011 bis 2016 Vorsitzende des Landesverbandes Sachsen-Anhalt und ist seit der 6. Wahlperiode gewählte Abgeordnete im Landtag von Sachsen-Anhalt. Dort war sie u.a. in den Ausschüssen Arbeit, Soziales und Integration sowie Landesentwicklung und Verkehr tätig. Seit 2016 ist Frau Lüddemann Fraktionsvorsitzende. In der aktuellen Wahlperiode ist sie zusätzlich Sprecherin für Mobilität, Landesentwicklung und ländliche Räume.




Christian Klisan studierte Kultur- und Medienpädagogik in Merseburg. Nach seinem Abschluss 2005 arbeitete er zwei Jahre in der Projektarbeit als freischaffender Medienpädagoge und Filmschaffender, u.a. für die Kulturstiftung des Bundes und die Bundeszentrale für politische Bildung. Seit 2007 ist er für die Medienanstalt Sachsen-Anhalt tätig und gestaltet dort das Projekt „Medienmobil“.




Christine Schallert studierte Kommunikationswissenschaft und Lehr-/Lern- und Trainingspsychologie (B.A.) sowie Kinder- und Jugendmedien (M.A.) an der Universität Erfurt. Seit 2014 ist sie als Medienpädagogin bei der Medienanstalt Sachsen-Anhalt tätig. Hier konzipiert, koordiniert und realisiert sie medienpädagogische Projekte und Fortbildungen an KITAs, Schulen und öffentlichen Einrichtungen in Sachsen-Anhalt.




Inga Gebert ist seit Anfang 2021 als Medienpädagogin bei PIKSL tätig. Zuvor arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Technischen Universität Dortmund gemeinsam mit PIKSL Expert:innen und anderen Akteur:innen aus Forschung und Praxis an der Entwicklung des Easy Reading Tools zur Verbesserung der Zugänglichkeit von Websites für Menschen mit Lernschwierigkeiten. Heute konzipiert und leitet sie als Teil des inklusiven PIKSL Teams Workshops für digitale Einsteiger:innen. Als ausgebildete Rehabilitationswissenschaftlerin mit einem Hintergrund in Marketingkommunikation hat sie einen besonderen Fokus auf barrierefreie Kommunikation und darauf, dass medienpädagogische Angebote für alle Menschen zugänglich sind.  Sie unterstützt Nutzer:innen bei ihren ersten Schritten am PC und Tablet bis hin zur eigenständigen Erstellung von Medieninhalten.






Als Quereinsteigerin begann Iris Schulze 1982 ihre pädagogische Tätigkeit mit anschließender Ausbildung zur Krippenerzieherin. Über verschiedene Qualifizierungsstufen übernahm sie im Jahr 1990 die Leitung der Kita Bummi, eine von 10 Kindertageseinrichtungen der KITAWO gGmbH des AWO Kreisverbandes Magdeburg e.V. Die Kita Bummi nahm 2011-2015 am Bundesprogramm „Schwerpunkt-Kitas: Sprache und Integration“ teil. Seit 2016 ist sie Sprach-Kita im Rahmen des Folgeprogrammes, welches  durch das BMFSFJ gefördert wird. Zunehmend sind die Digitalisierung und das medienpädagogische Arbeiten zu einem Themenschwerpunkt und einer neuen Herausforderung bei der Programmumsetzung geworden.





Linda Längsfeld studierte Populäre Musik und Medien (B.A.) an der Universität Paderborn sowie Kultur, Ästhetik, Medien (M.A.) an der Hochschule Düsseldorf. Seit 2012 konzipiert und leitet sie medienkulturelle Projekte in den Bereichen der kreativen und präventiven Medienarbeit. Von Kita- über Grundschulprojekten, Workshops für Jugendliche oder Fortbildungen für Fachkräfte – Linda Längsfeld ist für Klein und Groß medienpädagogisch engagiert. Seit März 2020 leitet sie in der Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW den Fachbereich Beratung und begleitet Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe bei der Implementierung von medienpädagogischen Konzepten. Aktuell ist sie Projektleiterin von CONCEPTOPIA, einem Projekt zur partizipativen Entwicklung von Visionen und Leitlinien für die Digitalisierung der Jugendförderung in Nordrhein-Westfalen.




Fiene Herkula ist eine Teilnehmerin im Projekt „Inklusive Bildung Sachsen-Anhalt“. Vor der Ausbildung arbeitete sie in Magdeburg in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung in verschiedenen Arbeitsbereichen. Sie wohnt noch in einem intensiv betreuten Wohnen in Magdeburg, könnte sich aber vorstellen, nach der Ausbildung in eine eigene Wohnung zu ziehen. Fiene Herkula gestaltet gern Mandalas, treibt Sport in einer inklusiven Sportgruppe und nimmt regelmäßig an Wanderungen mit ihrem Wanderverein teil. Mit ihrer positiven Ausstrahlung sorgt sie immer für gute Laune im Projektteam. Zur Teilnahme im Projekt hat sie als erste Bewohnerin in ihrem Wohnheim einen eigenen Internetzugang erhalten und kann so flexibel arbeiten.




Martin Welz ist einer von zwei rollstuhlfahrenden Teilnehmenden im Projekt „Inklusive Bildung Sachsen-Anhalt“. Er arbeitete vorher in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung in Tangerhütte. Weil die Werkstatt in Wohnort nähe war, konnte er jahrelang den Arbeitsweg selbständig bestreiten,  zur Ausbildung nach Stendal kommt er jetzt mit dem Fahrdienst. Wenn er nicht gerade in seiner eigenen Wohnung Krimiserien und Dokumentationen schaut, beschäftigt er sich ausgiebig mit seinen Katzen oder verbringt Zeit mit seiner Familie. Martin Welz regt in der Gruppe stets zu Diskussionen an und ist immer informiert über interessante Themen in Bezug auf Teilhabe, Behinderung und Barrierefreiheit. Dazu recherchiert er gern im Internet.




Fotonachweis: Bundeszentrale für politische Bildung/bpb

Thomas Krüger ist seit Juli 2000 Präsident der Bundeszentrale für politischen Bildung. Schon seit 1995 ist er Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes. Außerdem ist er zweiter stellvertretender Vorsitzender der Kommission für Jugendmedienschutz und Mitglied des Kuratoriums für den Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten. Von 1991 bis 1994 war er Senator für Jugend und Familie in Berlin, anschließend von 1994 bis 1998 Mitglied des Deutschen Bundestages.




Sebastian Gutknecht ist Jurist und seit Juni 2021 erster Direktor der neuen Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz (BzKJ) in Bonn. Zuvor war er Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (AJS) Nordrhein-Westfalen e.V. in Köln. Er ist seit 2008 Mitglied der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM).  Sebastian Gutknecht ist Autor zahlreicher Fachpublikationen zum gesetzlichen Jugendmedienschutz.

 




Jacqueline Hain studierte Medienbildung, visuelle Kultur und Kommunikation an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Bereits während ihres Studiums arbeitete sie als Teamerin für das Medienmobil der Medienanstalt Sachsen-Anhalt und sammelte erste Erfahrungen in der medienpädagogischen Projektarbeit an Schulen und Kindertagesstätten.

Von 2008 bis 2012 war sie als angestellte Medienpädagogin für die Medienanstalt Sachsen-Anhalt für das Projekt „Medienmobil“ tätig. Zu ihrem Aufgabenbereich zählten die Konzeption, Koordination und Durchführung von medienpädagogischen Projekten (Foto, Video, Audio, Trickfilm, Handy und Internet) mit Kindern und Jugendlichen sowie die Umsetzung medienpädagogischer Elternabende und Fortbildungen.

Von 2012 bis 2017 war Jacqueline Hain Projektleiterin des Netzwerks Medienkompetenz Sachsen-Anhalt bei der Medienanstalt Sachsen-Anhalt.

Von 2017 bis 2020 war Jacqueline Hain als Jugendmedienschutzreferentin in der Servicestelle Kinder- und Jugendschutz von fjp>media tätig. Dort war sie für den erzieherischen Kinder- und Jugendschutz in ganz Sachsen-Anhalt tätig.

Seit 2020 ist Jacqueline Hain Medienpädagin für die Domschulen Magdeburg. Sie betreut dabei das Ökumenische Domgymnasium und die evangelische Domgrundschule in der Konzeption und Umsetzung der Medienkonzepte.




*20.03.1981 in Baden-Baden, lebt seit 2010 in Halle (Saale).

B.A. Kulturpädagogik

M.A. Angewandte Kultur- und Medienwissenschaften

Seit 2013 tätig beim Jugend- und Medienzentrum Das Nest e.V. und bei „WTV – Der Offene Kanal aus Wettin e.V.“ im Bereich der Konzeption, Koordination und Durchführung von Projekten im Rahmen der aktiven Medienarbeit und des Jugend- und Medienschutzes.





Elisabeth Secker ist Geschäftsführerin der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK). Im Rahmen ihrer Tätigkeit engagiert sie sich als Mitglied im Board der International Age Rating Coalition (IARC) für Alterskennzeichen bei Online-Spielen und Apps. Zuvor war sie stellvertretende Leiterin des Bereichs Jugendmedienschutz bei „die medienanstalten“, der Dachorganisation der 14 Landesmedienanstalten in Berlin. Von 2011 bis 2013 hat die studierte Kommunikationswissenschaftlerin namhafte Firmen im Bereich IT- und Netzpolitik als Public-Affairs-Beraterin betreut. Elisabeth Secker ist zudem als Mitglied im Beirat der Stiftung Digitale Spielekultur sowie im Safer Advisory Board einer internationalen Spieleplattform aktiv.




Noah Biswanger ist Student der Sozialwissenschaften an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg. Im Rahmen seines Freiwilligen Sozialen Jahres im politischen Leben im Jahr 2018 ist er zu fjp>media, dem Verband junger Medienmachender gekommen. Seitdem leitet maßgeblich er die vom Medienverband initiierte Schülerzeitungskampagne und organisiert Bildungsprojekte sowie Workshops zum Medienmachen in ganz Sachsen-Anhalt. Er organisierte das 2. Digicamp im Jahr 2019 mit und arbeitete an der Fortschreibung der Digitalen Jugendagenda mit. Sein „Onlinekurs-Schülerzeitung“ konnte beim vom Wirtschaftsministerium initiierten Wettbewerb #digitalgegencorona den 3. Platz erreichen. Ehrenamtlich engagierte er sich von 2019 bis 2021 als Vorstand im Verband.




Anja Schweiger ist Freie Medienpädagogin (M.A. Kommunikations- und Medienwissenschaften), systemische Beraterin und Resilienztrainerin. Ihre Tätigkeitsschwerpunkte sind u.a.

– die medienpädagogische Qualifizierung (Aus-, Fort- und Weiterbildung) von pädagogisch und präventiv Tätigen, insbesondere im Elementar- und Grundschulbereich.

– die Beratung und Prozessbegleitung von Instiutionen in Fragen der Medienbildung und -erziehung,

– die altersgerechte Medienkompetenzförderung – ab 3 Jahren bis ins höhere Lebensalter,

– Präventionsarbeit,

– Resilienztraining,

– systemische Beratung.




Keywan Tonekaboni ist Redakteur bei der Computerzeitschrift c’t magazin und engagiert sich im Vorstand der Neuen deutschen Medienmacher*innen (NdM). In diesem Rahmen setzt er sich für eine diskriminierungsfreie Sprache und Berichterstattung sowie für mehr Diversität in den Medien ein. Er war mehrere Jahre als freier Journalist und Medientrainer in Sachsen-Anhalt tätig. Später arbeitete er für LAMSA als Antidiskriminierungsberater.




Fotonachweis: Foto „Kristin Narr“ von Christiane Gundlach

Kristin Narr studierte Kommunikations- und Medienwissenschaft (Schwerpunkt Medienpädagogik) an der Universität Leipzig. Sie ist selbstständige Medienpädagogin und erarbeitet zusammen mit einem kleinen Team Konzepte für zeitgemäße Bildungsangebote, sie macht Workshops und Projekte. In ihrer Arbeit sind Offenheit, Gestaltung und Partizipation stets leitende Prinzipien. Außerdem ist sie Mitglied des Vorstands der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur e.V. (GMK), im Redaktionsteam des Medienpädagogik Praxisblogs und gehört zum Führungsteam der Leipziger Modellschule (LEMO). Website: https://kristin-narr.de/




Daniel Brandhoff (Frie­dens­kreis Halle e.V.) und Sofia Melcher (congrav new sports e.V.)

Seit 2020 gibt es „tumult“ in Halle. Wir inspirieren, informieren und beraten. Wir schaffen Räume und Perspektiven für die persönliche Entwicklung junger Menschen und die Verwirklichung ihrer Ideen. Dabei unterstützen wir sie bei ihren individuellen Themen digital auf unserer Website, aufsuchend in unserem Bus oder direkt in unserer Anlaufstelle in Halle-Neustadt.




Daniel Maurer (Medienbildung B.A.) ist hauptberuflich Medienpädagoge im Medientreff zone!, einer offenen Kinder- und Jugendeinrichtung von fjp>media. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören, neben der Betreuung des offenen Angebotes, die Konzeption und Durchführung von mediepädagogischen Freizeitangeboten sowie Seminaren und Workshops des präventiven Jugendmedienschutzes. Daniel Maurer ist außerdem Jugendschutzsachverständiger der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK). Darüber hinaus engagiert er sich als Vorstand des Stadtjugendringes Magdeburg.




Hannes Staat (Medienbildung B.A.) ist hauptberuflich Medienpädagoge im Medientreff zone!, einer offenen Kinder- und Jugendeinrichtung von fjp>media. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören, neben der Betreuung des offenen Angebotes, die Konzeption und Durchführung von mediepädagogischen Freizeitangeboten sowie Seminaren und Workshops des präventiven Jugendmedienschutzes.





Jessica Burkhardt arbeitet seit 2003 in der medienkreativen und medienreflexiven Bildungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen. Sie ist ausgebildete Mediengestalterin und studierte Medienwirtin. Von 2009 bis 2016 leitete sie die medienpädagogische Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung Medientreff zone! in Magdeburg. Danach war Jessica Burkhardt als Jugendmedienschutzreferentintätig. Seit 2020 ist sie Medienpädagogin in der Stadtbibliothek Magdeburg. Zu ihren aktuellen Arbeitsfeldern zählt insbesondere die Konzipierung und Durchführung medienpädagogischer Bildungsangebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Neben medienkreativen Veranstaltungen, Angeboten im MINT-Bereich oder präventiven Medienkompetenzseminaren zum Thema Sicherheit im Netz ist sie außerdem verantwortlich für die Konzipierung des geplanten Makerspaces in der Stadtbibliothek Magdeburg. Sie ist zudem Prüferin bei der FSF (Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen).




Prof. Dr. Sascha Weber (Jg. 1970) lehrt seit 2016 Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt Organisation und Verwaltung am Fachbereich Soziale Arbeit, Gesundheit und Medien der Hochschule Magdeburg-Stendal. Schwerpunkte liegen in den Bereichen kommunale Sozialpolitik, Digitalisierung, Governance, Menschen mit Behinderungen und Sozialmanagement.
Er studierte bei Franz Hamburger Erziehungswissenschaften (Diplom) an der Universität Mainz und Sozialmanagement (Master) bei Christoph Badelt an der Wirtschaftsuniversität Wien. Weber war mehrere Jahre Einrichtungsleiter in der Diakonie und über 10 Jahre als Landesreferent für Leistungsvertragsrecht und Entgelte beim Paritätischen in Bayern tätig. 2014 promovierte er über die Folgen der Ökonomisierung in der Behindertenhilfe an der Universität Siegen. Er ist Mitglied im Herausgeberbeirat der Fachzeitschrift „Sozial Extra“.




Doreen Rach, geboren 1977 und aufgewachsen im Landkreis Anhalt-Bitterfeld.

Nach ihrem Abitur studierte sie bis 1999 Verwaltungswissenschaften an der Hochschule Harz in Halberstadt. Nach erfolgreichem Abschluss war sie auf Ministerialebene in den Ressorts Kultur in Sachsen-Anhalt sowie Arbeit und Wirtschaft in Sachsen tätig. Danach wechselte sie in die Unternehmens- und Kommunalberatung und begleitete mehrere Projekte in führender Position im Bereich der Haushaltskonsolidierung, Sanierungsberatung, kommunales Finanz-, Cash- und Zinsmanagement sowie Organisations- und Personalentwicklung. Während ihres Betriebswirtschaft-Fernstudiums 2006-2009 an der Fachhochschule Magdeburg-Stendal begleitete sie beratend-konzeptionell vier Gründungsprojekte zur Umwandlung kommunaler Einrichtungen in ein wirtschaftliches Unternehmen der Stadt. Im Juni 2010 übernahm sie die Aufgaben der Betriebsleitung im Eigenbetrieb Dessau-Roßlauer Kindertagesstätten und trägt seither die Gesamtverantwortung für die wirtschaftliche und pädagogische Führung des Unternehmens und dessen Investitionstätigkeit. Der Eigenbetrieb ist Träger von 20 kommunalen Kindertages-/ Horteinrichtungen und 2 Einrichtungen der offenen Jugendarbeit und betreut ca. 3.000 Kinder / Jugendliche im Alter von 0 bis 27 Jahren. Das Unternehmen arbeitet aktiv seit 2020 an einem Konzept zur „digitalen KiTa“.




Viktoria Lukina ist in 1989 in Tallinn, Estland, geboren. Sie studierte Germanistik, Geschichte und Medien an der Universität Bremen, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und Universidad de Zaragoza. Während ihren Bundesfreiwilligendienstes im Offenen Kanal Magdeburg produzierte sie ihren ersten Dokumentarfilm „Weit entfernt. So nah.“ Heute lebt sie in Magdeburg und leitet das Frauenfilmprojekt „FrauenStärken“ im Offenen Kanal.




Marlen Korn arbeitet bei jugendschutz.net als Themenbereichsleiterin. In dieser Funktion koordiniert und steuert sie die interne Weiterentwicklung von Konzepten zum zeitgemäßen Schutz von Kindern und Jugendlichen. jugendschutz.net fungiert als das gemeinsame Kompetenzzentrum von Bund und Ländern für den Schutz von Kindern und Jugendlichen im Internet. Die Stelle recherchiert Gefahren und Risiken in jugendaffinen Diensten. Sie wirkt darauf hin, dass Verstöße gegen Jugendschutzbestimmungen beseitigt und Angebote so gestaltet werden, dass Kinder und Jugendliche sie unbeschwert nutzen können. Dazu kooperiert das Kompetenzzentrum mit Strafverfolgungsbehörden und Organisationen im In-und Ausland und macht seine Erkenntnisse auch für politische Entscheidungsträger, pädagogische Fachkräfte und die Öffentlichkeit nutzbar. jugendschutz.net nimmt über seine Online-Beschwerdestelle Hinweise auf Verstöße gegen den Jugendmedienschutz entgegen. Verstöße im Netz können gemeldet werden unter: www.jugendschutz.net/hotline




Heiko Schwarz ist seit 2018 als Experte bei PIKSL tätig. Er erklärt digitalen Einsteiger:innen, wie sie das Internet einfach nutzen können. Mit einer besonderen Stärke für die Vereinfachung von Inhalten gibt er seine Expertise in Workshops, aber auch in Kooperationen mit Hochschulen und Unternehmen weiter und entwickelt gemeinsam mit verschiedenen Akteur:innen Lösungen für digitale Probleme. Heiko Schwarz engagiert sich darüber hinaus als Schauspieler an der Deutschen Oper am Rhein und setzt sich auf Social Media aktiv für die Bedarfe von Menschen mit Behinderungen ein.




Dr. Liesching ist Professor für Medientheorie und Medienrecht an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur in Leipzig. Er war von 2002 bis 2013 Rechtsanwalt in München und gründete die Medienrechtskanzlei TECHNOLEX ANWÄLTE. Er ist Mitherausgeber der Fachzeitschrift Multimedia und Recht (C.H. Beck) und der Schriftenreihe Medienrecht & Medientheorie (Carl Grossmann Verlag) sowie Herausgeber und Autor mehrerer Gesetzeskommentare zum Medienrecht.




Prof. Dr. Katrin Schlör ist Professorin für Kulturarbeit, ästhetische und kulturelle Bildung (Schwerpunkt Medienbildung) in der Sozialen Arbeit an der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg am Campus Reutlingen. Nach ihrem Studium der Medienwirtschaft an der Hochschule der Medien Stuttgart promovierte sie an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg in der Abteilung Medienpädagogik zum Thema Medienkulturen in Familien in belasteten Lebenslagen, wo sie anschließend als akademische Mitarbeiterin im Projekt Digitales Lernen Grundschule (dileg-SL) arbeitete. Darüber hinaus ist sie als selbständige Referentin und Autorin für Medienbildung tätig und Gründungs- sowie Vorstandsmitglied der Medienakademie Baden-Württemberg. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind kulturelle Medienbildung, aktive Medienarbeit, medienpädagogische Eltern- und Familienarbeit und lebenslagensensible Medienpädagogik.




Jürgen Ertelt*1957, Sozial-und Medienpädagoge, realisiert als Webarchitekt Konzepte für die Bildungsarbeit mit vernetzten digitalen Medien. Jürgen Ertelt ist seit mehr als 30 Jahren medienpädagogisch aktiv. Politisch engagiert er sich zu Herausforderungen des Internets mit Blick auf Demokratie, Staat und Gesellschaft.




Jörg Kratzsch (Medienwissenschaftler M.A.) ist hauptberuflich Referent der Servicestelle Kinder- und Jugendschutz von fjp>media in Sachsen- Anhalt. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Medienbildung, erzieherischer Kinder- und Jugendmedienschutz, Gender&Medien und weltanschauliche Radikalisierungsprozesse. Jörg Kratzsch ist außerdem ehrenamtlich Sprecher der GMK-Fachgruppe Kita, der GMK-Landesgruppe Sachsen-Anhalt und Jugendschutzsachverständiger der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK). Als Autor von Fachartikeln schreibt er zu den Themen frühkindliche Medienbildung und -erziehung und Jugendmedienschutz. Darüber hinaus engagiert er sich in der Unterarbeitsgruppe außerschulische Medienbildung der interministeriellen Arbeitsgruppe Medienbildung/-kompetenz in Sachsen-Anhalt, als Vereinsmitglied beim Offenen Kanal Merseburg-Querfurt, dem Blickwechsel e.V., dem freien Radio Corax und im Forschungsnetz Frühe Bildung Sachsen-Anhalt (FFB).




Die promovierte und habilitierte Diplom-Psychologin Annette Schmitt ist als Professorin für Bildung und Didaktik im Elementarbereich und Direktorin des Kompetenzzentrums Frühe Bildung an der Hochschule Magedeburg-Stendal tätig.  Sie lehrt in kindheitspädagogischen und rehabilitationspsychologischen Studiengängen und leitet gemeinsam mit Kollegen das Projekt „Digitalisierung in der Kita“. Ihr liegt es besonders am Herzen, mit Fachkräften in der Kita einen reflektierten professionellen Umgang mit digitalen Medien zu entwickeln sowie Wege, Kindern in einer kompetenten, kreativen und kritischen Mediennutzung zu stärken.




Dr. phil. Benjamin Bigl leitete bis Ende 2020 das Pilotprojekt „Medienpädagogisches Zentrum+“ (MPZ+) in Torgau. Er studierte Kommunikationswissenschaften, Journalismus und Geschichte und wurde 2014 an der Universität Leipzig mit einer empirischen Studie über die Nutzung und die Wirkung von virtuellen Videospielen promoviert. Zwischen 2015 und 2018 war er Programmdirektor des DoppelabschlussMas-terprogramms Global Mass Communication / Journalism, welches an der Universität Leipzig in Koopera-tion mit der Ohio University (USA) durchgeführt wurde. Er forscht und lehrt über die Nutzung und Wir-kung digitaler Medien und Computerspiele, zu Themen und Herausforderungen der Medienwirkungs- und Journalismusforschung, der digitalen Medienbildung sowie der Umweltkommunikation. Mit dem Zentrum für Wissenschaft und Forschung I Medien e.V.  erforschte er im laufenden Jahr im Auftrag der Landesmedienanstalten Kaufapelle an Kinder in Sozialen Netzwerken. 
Publikationen u. a.: Medienkompetenz in Sachsen. Auf dem Weg zur digitalen Gesellschaft (mit M. Schubert; Dresden: Sächsische Landeszentrale für politische Bildung, 2021); 100 Jahre Kommunikati-onswissenschaft in Deutschland (mit M. Beiler; Konstanz: UVK, 2017), Virtuelle Computerspielwelten (Köln: Herbert von Halem Verlag, 2016).




Dr. Marc Jan Eumann (Jahrgang 1966) ist seit 2018 Direktor der Medienanstalt Rheinland-Pfalz. 2010-2017 war Eumann Staatssekretär für Europa und Medien in der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen. Der promovierte Historiker gehörte 1995-2010 dem Landtag von Nordrhein-Westfalen an. Eumann wurde vier Mal im Wahlkreis Köln – Stadtbezirk Mülheim direkt gewählt. 2000-2010 war er stellvertretender Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion.

Eumann arbeitete zunächst als Journalist. 1990-1992 war er Referent für publizistische Aktivitäten beim Oberbürgermeister der Stadt Köln und 1993-1995 Referatsleiter für „Politische Kommunikation und Analysen“ bei Franz Müntefering im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW.

Marc Jan Eumann publiziert regelmäßig zu Aspekten der Medienregulierung, der digitalen Gesellschaft und Zukunft des Journalismus und dessen Finanzierung. Der überzeugte Europäer ist im öffentlichen Diskurs häufig Gast als Redner und Podiumsteilnehmer.