12. und 13. Oktober 2021

medien I vielfalt I orientierung

Die 6. Netzwerktagung Medienkompetenz Sachsen-Anhalt medien | vielfalt | orientierung regt in vier Fachpanels, acht Workshops und Diskussionen einen Austausch zwischen Theorie und Praxis an.

Die Netzwerktagung wird von der Medienanstalt Sachsen-Anhalt in Kooperation mit dem Netzwerk Medienkompetenz Sachsen-Anhalt ausgerichtet und von zwei wissenschaftlichen Beiräten inhaltlich unterstützt. Hierfür konnten Frau Prof. Dr. Schmitt von der Hochschule Magdeburg-Stendal sowie Frau Prof. Dr. Schlör von der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg gewonnen werden.

Digitale Medien begleiten zunehmend den Alltag vieler Menschen. Gesellschaft kann hiervon profitieren, sofern Digitalisierungsprozesse in der Breite vorangetrieben werden. Während der Pandemie zeigten sich jedoch die noch vorhandenen Defizite in diesem Bereich. Die daraus erwachsenen Bedarfe für eine zeitgemäße Bildung mit und über digitale Medien rückten somit in den Fokus des öffentlichen Diskurses. Gleichzeitig wurden innovative Onlineformate erarbeitet, die über die Krise hinaus für das Lernen, den Informationsaustausch und die Kontaktpflege genutzt werden könnten. Auf der 6. Netzwerktagung Medienkompetenz wollen wir diese entstandenen Ideen, Erkenntnisse und Konzepte analysieren und den nachhaltigen Einsatz gelungener Medienbildungsstrategien mit Vertreter*innen aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Medienpädagogik diskutieren. Vor dem Hintergrund aktueller Gefährdungslagen für Heranwachsende im Netz wurden außerdem neue gesetzliche Rahmenbedingungen geschaffen, um Kinder und Jugendliche besser im digitalen Raum schützen zu können. Die Etablierung der rechtlichen Grundlagen im Alltag steht noch aus und muss diskutiert werden.

Die aktuelle Debatte zeigt aber auch, dass die Forderung nach mehr digitale Teilhabe und Schutz sich keineswegs auf die Institution Schule und auf pädagogische Aus- und Weiterbildung beschränken muss. Insbesondere Familien, Arbeitnehmer*innen oder Menschen mit Beeinträchtigungen müssen über ein hohes Maß an Kompetenzen verfügen, um in einer digital-vernetzten Welt konstruktiv und kritisch agieren zu können. Die Tagung soll der Frage nachgehen, inwieweit die medienpädagogische Praxis verstärkt die gesellschaftliche Pluralität berücksichtigen und diese Vielfalt als Ressource nutzen kann.

Akteure der Medienpädagogik stehen vor neuen Aufgaben, bedarfsgerechte Angebote entsprechend des Lebensalters und soziokultureller Faktoren zu entwickeln und flächendeckend zu verankern. Dabei könnten generationenübergreifende und lebensweltorientierte Medienbildungskonzepte die Menschen unterstützen, Unsicherheiten abzubauen, Ungleichheiten zu begegnen und Orientierung zu finden. Für dieses Ziel benötigen die Akteure enge Kooperationen mit Politik, Zivilgesellschaft, Bildungsinstitutionen, Wissenschaft und Wirtschaft. Wie eine fruchtbare Vernetzung künftig strukturell, finanziell und inhaltlich ausgestaltet werden kann, wollen wir auf der 6. Netzwerktagung Medienkompetenz Sachsen-Anhalt erarbeiten und mögliche Wege zu einer medienmündigen – und somit auch wettbewerbsfähigen und leistungsstarken – Gesellschaft aufzeigen.

Die 6. Netzwerktagung Medienkompetenz Sachsen-Anhalt richtet sich an medienpädagogisch Aktive und Interessierte, an Vertreter*innen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, an Studierende, an Erzieher*innen, Lehrer*innen und Sozialpädagogen*innen sowie an Multiplikatoren*innen und Medienschaffende. Ausdrücklich eingeladen sind auch all jene Berufsgruppen, deren Tätigkeitsfelder zunehmend von medienpädagogischen Fragestellungen tangiert werden (Suchtberater*innen, Polizeibeamte*innen, Sozialarbeiter*innen etc.).




Landesstelle Kinder- und Jugendschutz Sachsen-Anhalt e.V.

Panel 5: Herausforderungen für die Familie 2.0: Datenschutz, Verbraucherschutz und Jugendmedienschutz

Panel 15: Medienbildung konkret: Das Landeskonzept für die Stärkung der Medienkompetenz in Sachsen-Anhalt




Caritas Halle

Panel 16: Unerreichbar? Zugang und Unterstützungsmodelle für schwer erreichbare Familien 




Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb)

Auftaktdiskusssion: medien | familie | interaktion: Welche Problemlagen und Herausforderungen zur Partizipation an der digitalen Gesellschaft existieren im Land?




Netzwerkstelle Medienkompetenz Sachsen-Anhalt/ Projektleiterin

Panel 8: NETZWERK-FORUM #2 – offenes Netzwerktreffen (Workshop)



Jacqueline Hain ist studierte Medienbildnerin und Medienpädagogin. Sie studierte bis 2008 Medienbildung: visuelle Kultur und Kommunikation an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Bereits während ihres Studiums arbeitete sie als Teamerin für das Medienmobil der Medienanstalt Sachsen-Anhalt und sammelte erste Erfahrungen in der medienpädagogischen Projektarbeit in Schulen und Kindertagesstätten.

Von 2008 bis 2013 war sie als Medienpädagogin für die Medienanstalt Sachsen-Anhalt für das Projekt „Medienmobil“ tätig. Zu ihrem Aufgabenbereich zählten die Konzeption, Koordination und Durchführung von medienpädagogischen Projekten (Foto, Video, Audio, Trickfilm, Handy und Internet) mit Kindern und Jugendlichen sowie von medienpädagogischen Elternabenden und Fortbildungen.

Seit 2012 ist Jacqueline Hain Projektleiterin des Netzwerks Medienkompetenz Sachsen-Anhalt.


Datum: 30.09.2015  Zeit: 12:45 – 14:00 Uhr

Panelbeschreibung:

Mit zunehmendem Alter entwickeln Jugendliche eine natürliche Neugierde für das Thema Sexualität. Im Internet finden sie Rat auf Aufklärungsseiten, nutzen Chats zum Flirten oder aber rufen gezielt Seiten mit pornografischem Inhalt auf.

In den vergangenen Jahren gab es unzählige Fernsehsendungen, Artikel und Diskussionsrunden zur ‚Pornoisierung der Gesellschaft‘ und die ‚Generation Porno‘ ist längst ausgerufen. Mainzer Forscher haben herausgefunden, dass das häufige Nutzen von Angeboten auf Sexportalen im Internet die Bindungsfähigkeit beeinflusst. Kritisch zu betrachten ist in diesem Zusammenhang, wie sich der Aufbau von Beziehungen zu Gleichaltrigen verändert und ob dieser im schlimmsten Fall sogar zur sozialen Ausgrenzung führen kann. Doch nicht nur das, immer häufiger ist davon zu hören, dass Jugendliche perSmartphone intime Bilder versenden. Ein Problem, dass Lehrer und Eltern gleichermaßen verunsichert und die Frage aufwirft, wie Heranwachsende für diese Thematik sowie deren mögliche Folgen sensibilisiert werden können.

Die Leitfragen dieses Panels lauten:

  1. Wie verändert das Web 2.0 die Sicht der Jugendlichen zu Themen wie Dating, Liebe, Partnerschaft und Sex? Verändert der Pornokonsum das Sexualverhalten der Jugendlichen?
  2. Welche Motive stehen hinter dem Versenden freizügiger Bilder und welche Risiken und Folgen sind bekannt?
  3. Gibt es medienpädagogische Modellprojekte, um mit Jugendlichen und in der Schule über dieses Thema zu sprechen und sie dafür zu sensibilisieren?
  4. Wie wird die Problematik im Familienverbund thematisiert und besprochen? Wo können verunsicherte Familien Hilfestellungen bekommen und welche Instrumente gibt es den Pornokonsum einzuschränken?

Impuls: 
Prof. Dr. phil. Konrad Weller (Hochschule Merseburg)

Diskutanten/-innen: 
Markus Bräuer (Medienbeauftragter des Rates der EKD)
Dr. Iren Schulz (Medienpädagogin)
Jan Winter (Sexualpädagoge, YouTube-Kanal „61 Minuten Sex“)

Moderation:
Katja Reszel (Universität Leipzig / Medienpädagogin)




Datum: 30.09.2015  Zeit: 12:45 – 14:00 Uhr

Panelbeschreibung:

Aus entwicklungspsychologischer Sicht kommt jeder junge Mensch im Laufe seiner Pubertät irgendwann an einen Punkt, an dem Gleichaltrige beginnen, eine größere Rolle als Erwachsene zu spielen.

Peer-to-Peer-Ansätze nutzen genau diese Erkenntnisse: Sie versuchen Ansichten und Handlungsweisen einer Zielgruppe, durch den Einsatz von entsprechend ausgebildeten Peers, auf altersspezifische und authentische Weise positiv zu beeinflussen. Auch in der Medienpädagogik gibt es inzwischen zahlreiche lokale und bundesweite Peer-to-Peer-Angebote mit unterschiedlichen thematischen Ausrichtungen. In dem Panel werden geläufige Peer-to-Peer-Ansätze mit ihren zugrunde liegenden Methoden und Zielstellungen dargestellt und diskutiert. Mit Blick auf bereits vorhandene Projekterfahrungen stellen Praktiker/-innen Ideen und Konzepte für eine erfolgreiche und nachhaltige Peer-to-Peer-Arbeit vor und erörtern, wann und wo diese auf Grenzen stößt.

Die Leitfragen dieses Panels lauten:

  1. Für welche medienpädagogischen Themen und/oder Arbeitsfelder eignet sich der Peer-to-Peer-Ansatz?
  2. Was kann der Peer-to-Peer-Ansatz durch seine spezifische Lernmethode an unterschiedlichsten Lernorten, eventuell auch durch Ansprache „bildungsferner/schwer erreichbarer“ Zielgruppen, tatsächlich leisten?
  3. Was lässt sich aus den Erfahrungen in der Arbeit mit jugendlichen Peers, einschließlich ihrer Ausbildung und der pädagogischen Begleitung, für die medienpädagogische Praxis ableiten?

Impuls:
Gisela Schubert (Projekt peer³, JFF München)

Diskutanten/-innen: 
Adrian Jagusch (juuuport e.V.)
Ariane Pedt (fjp>media – Verband junger Medienmacher Sachsen-Anhalt)
Torsten Kirchhof (Projekt „SchülerMedienScouts“ der MSA)
Nadine Feketitsch (Projekt „SchülerMedienScouts“ der MSA)

Moderation:
Sarah Beierle (Deutsches Jugendinstitut, Außenstelle Halle)




Datum: 30.09.2015  Zeit: 12:45 – 14:00 Uhr

Panelbeschreibung:

Ein Leben ohne Smartphone, Notebook oder Tablet ist für die meisten kaum noch denkbar. Ob man es nun beruflich oder privat nutzt – der ständige Kontakt mit den digitalen Gerätschaften ist omnipräsent.

Dieses ständige Erreichbarsein kann aber auch belasten. Erst kürzlich fand eine Studie der Universität Innsbruck heraus: Je häufiger Menschen die sozialen Netzwerke nutzen, desto unglücklicher werden sie. Hauptgrund für die miese Stimmung sei das Gefühl, seine Zeit online sinnlos zu vergeuden. Nicht ohne Grund wird die digitale Fastenzeit immer öfter proklamiert und Digital Detox Camps gelten als neuer Urlaubstrend.
Und trotzdem verspüren viele ein Unwohlsein und haben das Gefühl etwas im Leben zu verpassen, wenn das Smartphone einmal nicht griffbereit ist. Durch die Allgegenwärtigkeit der Medien wird es immer schwieriger auch mal „abzuschalten“. Die ersten medienpädagogischen Projekte, wie Medienfasten, Smartphonefasten haben sich bereits etabliert. Das Projekt „Handysektor“ ruft bereits zum dritten Mal zum „Handyfasten“ auf.

Die Leitfragen dieses Panels lauten:

  1. Was macht das ständige online-Sein mit uns? Woher kommt das Verlangen abzuschalten?
  2. Könnte eine „digitale Entgiftung“ das Mittel der Wahl gegen Unzufriedenheit und schlechte Laune sein? Erhöht eine bewusste Auszeit automatisch die Lebensqualität?
  3. Sollte die digitale Abstinenz ein Thema für die Medienpädagogik sein? Und wenn ja, warum?

Impuls:
Dr. Daniel Hajok (Arbeitsgemeinschaft Kindheit, Jugend und neue Medien)

Diskutantinnen:
Mechthild Appelhoff (Landesanstalt für Medien NRW)
Susann Brendler (AWO Halle-Merseburg)
Julia Rommeley (Kommunikationswissenschaftlerin / Medienpädagogin)

Moderatorin:
Kirstin Grunert (GMK Landesgruppe Sachsen-Anhalt)




Datum: 30.09.2015  Zeit: 12:45 – 14:00 Uhr

Panelbeschreibung:

Dass Jugendliche den Rückzug aus Sozialen Onlinenetzwerken antreten, ist eineBehauptung, die in der Social Media-Branche bereits seit Längerem kursiert. Das Ende von Facebook wird prophezeit und Vergleiche mit dem Schicksal von MySpace und SchülerVZ bleiben nicht aus.

Die Karawane zieht langsam weiter – Whats App, Instagram, Snapchat oder Live-Streaming, wie Younow werden für Jugendliche als Alternative immer attraktiver. Seit Eltern und Verwandte verstärkt Facebook nutzen, suchen sich die Jugendlichen andere Plattformen, um zu Kommunizieren, ihre Ansichten, Kommentare, Bilder und mehr zu teilen. Facebook hält mit einer immer größer werdenden Funktionsvielfalt dagegen. Videocalls, Apps undOnlinehandel sollen verlorenes Terrain zurückerobern und die Verweilzeit der Nutzer verlängern. Außerdem verfügt Facebook über eine riesige Marktmacht, die es ermöglicht nahezu jede innovative Idee oder Anwendung aufzukaufen.

Die Leitfragen dieses Panels lauten:

  1. Ist Facebook bei Jugendlichen nach wie vor angesagt?
  2. Welche neuen Kommunikationswege haben Jugendliche für sich entdeckt?
  3. Welche medienpädagogischen Herausforderungen bringt diese Entwicklung mit sich?
  4. Welche Potentiale bieten diese neuen Technologien für Kommunikation, Bildung und Identitätsbildung?
  5. Wie gestaltet sich der zukünftige Umgang mit Sozialen Onlinenetzwerken und welche neuen Problemfelder können entstehen?

Impuls:
Prof. Dr. Stefan Aufenanger (Universität Mainz)

Diskutanten/-innen:  
Sebastian Wochnik (Redakteur golem.de)
Jördis Dörner (Medienpädagogin, werkstatt.bpb.de)
Gabriel Rath (Social Media Manager und Blogger)

Moderation:
Danilo Weiser (Radio SAW)




Datum: 30.09.2015  Zeit: 10:30 – 11:45 Uhr

Panelbeschreibung:

Elternabend!  – Sind es nicht immer wieder und v.a. die verantwortungsbewussten Eltern, die diese Informationsveranstaltungen wahrnehmen? Studien belegen, dass ein geringerBildungsstand häufig mit einem unkritischen Medienkonsum der Eltern und einem geringerem medienerzieherischen Engagement einhergeht.

Bei Familien aus sozial schwachen Verhältnissen geht es jedoch vor allem darum, Eltern die Wichtigkeit aufzuzeigen, Medienerziehung als eigenen Erziehungsbereich anzuerkennen, zu einer Reflexion des eigenen Mediengebrauchs anzuregen sowie Wissen über Medien zu vermitteln, um somit einen kompetenten Umgang mit der Medienwelt beim eigenen Nachwuchs zu fördern. 
Um der vermehrt ablehnenden Haltung mit der Familien diesem Thema gegenüber treten entgegenzuwirken, sind Angebote nötig, die sich an den jeweiligen familiären Ressourcen orientieren. Das Panel möchte ergründen, welche Zugänge und Unterstützungsbedarfe sozial schwache Familien benötigen und wie der Einbezug unterstützeder Strukturen wie bspw. Familienberatungsstellen, Kinder- und Jugendhilfe sowie die Interaktion zwischen Schulen und Bildungsrichtungen helfen kann, auch Familien zu erreichen, die sonst wenigUnterstützung erhalten.

Die Leitfragen dieses Panels lauten:

  1. Wie können ‚bildungsferne‘ Familien für das Thema Medienerziehung sensibilisiert werden?
  2. Wie muss die Ansprache erfolgen bzw. welche Angebote werden angenommen?
  3. Welche erfolgreichen medienpädagogischen Modelle/ Ansätze gibt es für schwer erreichbare Zielgruppen?

Impuls:
Ansgar Sporkmann (Deutscher Kinderschutzbund Düsseldorf)

Diskutantinnen:
Mechthild Appelhoff (Landesanstalt für Medien NRW)
Prof. Dr. Dorothee Meister (Universität Paderborn)
Josephine Reußner (Stiftung digitale Chancen)

Moderation:
Katja Reszel (Universität Leipzig / Medienpädagogin)




Datum: 30.09.2015  Zeit: 10:30 – 11:45 Uhr

Panelbeschreibung:

Inklusion scheint eines der Themen der Medienpädagogik und (lokalen) Bildungspolitik zu sein, welches derzeit en vogue ist und bei kaum einer Fachkonferenz fehlt. Es zeigen sich jedoch vermehrt Schwierigkeiten in der Umsetzung, die alle Akteure vor große Herausforderungen stellt.

Dabei kann der Inklusionsgedanke bereits im Vorschulbereich ansetzen, um benachteiligte Kinder (körperlich, geistig, sozial) langfristig zu integrieren und Chancengleichheit schon für die Schulzeit herzustellen. Diese scheint notwendig, seit Deutschland vor 4 Jahren die UN-Behindertenrechtskonvention unterzeichnet hat. Die Folge: Aus dem gut ausgebauten Sonder- und Förderschulwesen muss eine gemeinsame Schule für Kinder mit und ohne Behinderung werden. Das Panel wird deshalb klären, wie medienpädagogische Konzepte an Kitas und Schulen gestaltet sein müssen, um in der Praxis einen ganzheitlichen Ansatz zu verfolgen und allen Heranwachsenden einen Zugang zu Medien zu ermöglichen.

Die Leitfragen dieses Panels lauten:

  1. Was hat Inklusion und inklusive Medienbildung bisher erreicht und was kann sie derzeit, auch mit Blick auf Sachsen-Anhalt, leisten?
  2. Wie können bestehende bildungspolitische Forderungen zur inklusiven Medienbildung in Kita & Schule umgesetzt werden?
  3. Welche Hürden ergeben sich in (medien)pädagogischen Settings für Erzieher/-innen, Lehrer/-innen und Pädagog/-innen, vor allem hinsichtlich sprachlicher, individueller und medientechnischer Barrieren?
  4. Welche Konsequenzen ergeben sich hieraus für etwaige Anpassungen von pädagogischen Ausbildungs- und Fortbildungsinhalten?

Impuls:
Anne Haage (TU Dortmund)

Diskutanten/-innen: 
Katja Friedrich (Geschäftsführerin medien+bildung.com)
Adrian Mearevoet (Landesbehindertenbeauftragter Sachsen-Anhalt)
Ralf Wendt (Radio Corax, Projekt „rAus:Leben“, Halle)

Moderation:
Lilian Masuhr (Projektleiterin „leidmedien.de“)




Datum: 30.09.2015  Zeit: 10:30 – 11:45 Uhr

Panelbeschreibung:

Laut JIM Studie 2014 besitzen 88% der Jugendlichen ein Smartphone. Für viele Jugendliche ist das Handy der Tagesbegleiter. Schon morgens am Frühstückstisch wird das Smartphone ausgepackt und genutzt. Auf dem Weg zur Schule wird damit Musik gehört… Nachmittags geht es dann in die Facebook-Welt oder an die Spielkonsole.

Medien sind omnipräsent und werden oft auch in unpassenden Situationen nichtausgeschaltet, da das Bedürfnis „on“ zu sein überwiegt. Soziale Medien bieten neuartige Chancen zur Kommunikation, zur Selbstdarstellung und zur Unterhaltung. Sie bergen aber auch Risiken. Wer sich ungeschickt, zu formlos oder zu privat im Netz präsentiert, riskiert unter Umständen negative Folgen, wie bspw. Ansehensverlust. Probleme durch Cybermobbing und Sexting sind gerade bei Jugendlichen Folgeerscheinungen eines devianten Verhaltens im Netz. Das Panel diskutiert die Notwendigkeit eines „Medienknigges“ und will aufzeigen, dass es unabdingbar ist, medienethische Aspekte in medienpädagogischen Projekten zu installieren.

Die Leitfragen dieses Panels lauten:

  1. Brauchen wir einen Medienknigge? Oder ist es nicht selbstverständlich, dassneue Medienformen, neue Verhaltensweisen evozieren?
  2. Welche Vorstellungen haben Jugendliche vom Leben mit Medien? Welche Ideen haben sie im Bezug auf einen sinnvollen Medienumgang im Alltag?
  3. Warum sollte man „Normen und Werte“ in Medienprojekten mit Jugendlichen thematisieren? Welche medienpädagogischen Projekte gibt es eventuell schon zu diesem Thema?
  4. Ist es legitim medienpädagogische Projekte, die das Medienfasten pro-klamieren, anzuregen? Welche Erfahrungen liegen hier vor? Was sollen die Teilnehmer/-innen solcher Projekte für (medienbezogene) Kompetenzen erwerben?

Impuls:
Dr. Ida Pöttinger (Vorsitzende der GMK, Initiative „Schau Hin!“)

Diskutanten/-innen: 
Markus Bräuer (Medienbeauftragter des Rates der EKD)
Prof. Dr. Oliver Zöllner (HDM Stuttgart, Institut für digitale Ethik)
Adrian Jagusch (juuuport e.V.)
Jochen Fasco (Direktor der Thüringer Landesmedienanstalt)

Moderation:
Jörg Kratzsch (GMK Landesgruppe Sachsen-Anhalt)




Datum: 30.09.2015  Zeit: 10:30 – 11:45 Uhr

Panelbeschreibung:

Die Zukunft des Lernens kann sich vor der digitalen Revolution nicht verschließen. Die Ausstattung mit moderner Medientechnik wird durch Politik und Wirtschaft stetig vorangetrieben. Dabei kommt es bei analogen wie digitalen Medien vor allem darauf an, wie und wann man sie im Unterricht verwendet.

Es gibt didaktische Szenarien, es gibt Altersgruppen und Unterrichtsthemen, bei denen der Einsatz von Computer, Software und selbst dem Web gewinnbringend ist – wenn Informationstechnik als Werkzeug sinnvoll eingesetzt wird. Hier kommt es vor allem auf Konzepte, Didaktik und die fachlichen Kompetenzen der Lehrenden an, diese neuen Möglichkeiten sinnvoll zur Unterrichtsgestaltung zu verwenden. Durch die rasante technische Entwicklung gelten ehemals moderne Geräte schon nach 3 bis 4 Jahren als veraltet. Bereits heute sind fast alle Jugendlichen mit Smartphones ausgestattet. Müssen die Schulträger dann noch eigene Endgeräte anschaffen? Dieses eingesparte Geld könnte in die dringend benötigte Lehrerqualifikation und die vernetzte Infrastruktur mit schnellem Internetzuganginvestiert werden. Bring your own device (BYOD) rückt in greifbare Nähe und hat einen großen Reiz: Die Teilnehmer/-innen arbeiten auf eigenen Geräten und können somit auch im Anschluss an den Unterricht weiterlernen. Doch digitale Lernstandards, die unterschiedliche Geräteklassen und -generationen gleichermaßen berücksichtigen, lassen weiter auf sich warten. Viele Lehrer fühlen sich oft nicht ausreichend vorbereitet. Die beste digitale Unterrichtsvorbereitung taugt letztendlich nichts, wenn die Hardware in der Schule mit Beginn des Unterrichts nicht richtig funktioniert. Meist mangelt es vor Ort an technischer Betreuung und Wartung.

Die Leitfragen dieses Panels lauten:

  1. Welche Vorteile liegen in dem Bring your own Device –Ansatz? Welche Probleme sind damit verbunden?
  2. Was ist digitales Lernen? Ist es einfach nur eine andere Darstellungsform oder kann sich Schule den Mehrwert der Technik für eine neue Unterrichtsqualität zunutze machen?
  3. Welche Voraussetzungen sind notwendig um Digitales Lernen in Schulen überhaupt zu ermöglichen?
  4. Ist es denkbar, dass Schulbücher durch die Verlage in Zukunft nur noch digital zu Verfügung gestellt werden, um die Einsparungen bei Papier und Druck in die Qualität der digitalen Angebote zu investieren?

Impuls: 
Claudia Bremer (Goethe-Universität Frankfurt)

Diskutanten/-innen:  
Dr. Susanne Rupp (Cornelsen Schulverlage)
Frank Bonse (Finanzministerium ST, Leiter Referat eGouvernment)
Birgit Kersten (LISA)

Moderation:
Kirstin Grunert (GMK Landesgruppe Sachsen-Anhalt)




Datum: 29.09.2015  Zeit: 15:45 – 17:00 Uhr

Panelbeschreibung:

Eine Vielzahl an Apps und Internetseiten, die sich an minderjährige Kinder richten, sind kostenlos – aber zu welchem Preis? Damit die junge Zielgruppe kostenfrei surfen und spielen kann, sind die Seiten und Applikationen mit Werbung, Kaufaufforderungen und Lockangeboten übervoll.

An allen möglichen Stellen ploppt Werbung auf, oft auch, weil Kinder diese ungewollt angeklickt haben oder weil In-App-Käufe dazu auffordern. Durch neue technische Möglichkeiten verändert sich die Darstellung der Werbung. Dies reicht über neue Werbeformen bis hin zu personalisierter Werbung. Für Kinder ist die Werbung jedoch nicht immer sofort zu erkennen. Insbesondere bei jüngeren Kindern fehlt es oft noch an der sog. Werbekompetenz. Daraus erwächst zum einen die Forderung nach werbefreien Internetangeboten und Apps, um die Kinder zu schützen, zum anderen Kindern beizubringen, wie sie das Werbeangebot von anderen Inhalten unterscheiden und kompetent damit umgehen können. Darüber hinaus müssen aber auch die Werbeanbieter in die Verantwortung genommen werden, nicht die Leichtgläubigkeit der Kinder kommerziell auszunutzen und Werbung so kennzeichnen, dass sie klar von anderen Angeboten abgegrenzt werden können.

Die Leitfragen dieses Panels lauten:

  1. Wie sehen aktuelle Werbeformen auf Internetseiten und in Apps für Kinder aus?
  2. Welche Strategien haben Kinder, um Werbung zu erkennen und wie gehen sie mit Werbung um?
  3. Was heißt Werbekompetenz heute und welche Ansätze gibt es, um die Werbekompetenz zu fördern und Kindern das Erkennen von Werbung zu erleichtern?
  4. Wie können Werbeanbieter stärker in die Verantwortung gezogen werden?

Impuls: 
Dr. Claudia Lampert (Hans-Bredow-Institut, Hamburg)

Diskutanten:
Birgit Guth (Super RTL)
Martin Heine (Direktor der MSA, Mitglied in der KJM)
Otto Vollmers (Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V.)

Moderation:
Andreas Ulrich (Journalist & Coach – Hörfunk * TV * Seminare)




Datum: 29.09.2015  Zeit: 15:45 – 17:00 Uhr

Panelbeschreibung:

Medien prägen nachwievor den familiären Alltag. Eltern unterstützen ihre Kinder dabei ganz unterschiedlich beim Entdecken der Medienwelten abhängig von erzieherischen Erfahrungen in der eigenen Kindheit sowie von Moralvorstellungen und Handlungsgewohnheiten.

Ohne erzieherische Begleitung sind Kinder im Umgang mit Medien häufig auf sich allein gestellt oder mit Inhalten mitunter überfordert. Sie können ihre Medienerfahrungen nicht teilen oder nur begrenzt an der digitalen Welt teilhaben. Mit allzu starken Reglementierungen bei der Nutzung von Medien können Eltern diesen jedoch eine zu große Bedeutung beimessen. Aus Erziehungsnormen wie diesen hat die Forschung verschiedene Medienerziehungstypen definiert, die auf dem Panel vorgestellt werden. Es wird erörtert, ob und wie medienpädagogische Angebote bedarfsgerecht aufbereitet werden müssen und wie sich die medienpädagogische Praxis in Sachsen-Anhalt den Herausforderungen einer erfolgreichen Elternmedienarbeit stellen kann. 

Die Leitfragen dieses Panels lauten:

  1. Wie sieht eine gelungene und zielgruppenorientierte Elternmedienarbeit – mit Blick auf verschiedene Erziehungstypen – aus?
  2. Wie lassen sich landesbezogen spezifische Unterstützungsbedarfe erkennen?
  3. Was muss bei der Konzeption von bedarfsgerechten Unterstützungsangeboten für Familien beachtet werden?
  4. Welche Erwartungen sind mit diesen Angeboten verbunden?

Impuls:
Prof. Dr. phil. Dieter Spanhel (Universität Erlangen-Nürnberg)

Diskutantinnen: 
Tanja Haeusler (Autorin „Netzgemüse“)
Dr. Ulrike Wagner (Direktorin JFF – Institut für Medienpädagogik)
Andrea Wegner (Deutscher Kinderschutzbund)

Moderation:
Jörg Kratzsch (GMK Landesgruppe Sachsen-Anhalt)




Datum: 29.09.2015  Zeit: 15:45 – 17:00 Uhr

Panelbeschreibung:

Die „sinnvolle“ Nutzung von Medien in der Familie ist heutzutage aufgrund verschiedener Aspekte nicht immer einfach. Verschiedenste Familienkonstellationen, sowie die Vielzahl, der rasche Wandel und das Zusammenwachsen von technischen Medien aller Art bringen in Sachen Mediennutzung für Familien, ständig neue Herausforderungen, Probleme aber auch neue Möglichkeiten und Chancen mit sich.

Eltern fällt es heute nicht immer leicht, sich in dem oft schwer durchschaubaren Medienverbund aus Fernsehen, Computer, Internet, Mobilfunk oder Radio gut zurechtzufinden, dabei die Vor- und Nachteile der Mediennutzung einzelner Geräte kritisch wahrzunehmen und auf Probleme angemessen zu reagieren, die der Mediengebrauch im alltäglichen Zusammenleben mit sich bringen kann.
Andererseits tragen die neuen Geräte und Vielfalt der neuen Medienangebote, auch zur generationsübergreifenden Mediennutzung bei. Die Oma skypt mit dem Enkel, eigene Familien „Whats App“ Gruppen tragen zur Terminabsprache und Kommunikation bei.
Das Panel beleuchtet die Mediennutzung in der Familie näher und diskutiert diese unter Einbeziehung vorhandener Kontexte und Medientrends.

Die Leitfragen dieses Panels lauten:

  1. Welche Rolle kommt den Medien heute im Familienverbund zu?
  2. Wie moderieren Einflussfaktoren wie bspw. neue Familienkonstellationen, Arbeitsbelastung und Medienentwicklung die Mediennutzung und das medienerzieherische Handeln in den Familien?
  3. Welchen neuen medienerzieherischen Herausforderungen stellen sich Eltern angesichts des sich rasant wandelnden Medienangebots und insbesondere der Verbreitung bedienfreundlicher Endgeräte wie Tablets und Smartphones?
  4. Wie sieht die generationsübergreifende Mediennutzung in den Familien aus? Wo geht es hin?

Impuls: 
Prof. Dr. Friederike Siller (FH Köln)
Thomas Rathgeb (LfK, Autor von KIM- und JIM-Studie)

Diskutanten/-innen: 
Prof. Dr. Stefan Aufenanger (Universität Mainz)
Nina Schneider (Flimmo)

Moderator:
Olaf Schütte (fjp>media – Verband junger Medienmacher Sachsen-Anhalt)




Datum: 29.09.2015   Zeit: 15:45 – 17:00 Uhr   

Panelbeschreibung:

Gaming bestimmt nicht nur den Alltag von Jugendlichen, es findet auch abseits vonSpielsucht und Killerspielen als Wettkampfsport und zum Zeitvertreib statt. Auch wenn die Computerspielindustrie mit ihren Angeboten zunehmend die gesamte Familie ins Visier nimmt, sind Computerspiele in Familien als gemeinsames Freizeiterlebnis bislang eher kein zentraler Gesprächsstoff.

Angesichts der technischen Entwicklung mit Smartphones und Tablets eröffnen sich die Spielwelten jedoch bereits für Kleinkinder. Eine Studie der LfM belegt, dass insbesondere die Väter, aber auch ältere Brüder, Onkels oder Cousins den Kindern die ersten Wege in die Spielewelt durch ihr eigenes Nutzungsverhalten aufzeigen. Später beschäftigen Eltern dann oft regulatorische Fragen, ob ihr Kind nicht zu viel spielt oder gar süchtig ist? Altersverifikationen und qualitative Empfehlung werden dagegen nur sporadisch und nur von interessierten Eltern zur Kenntnis genommen. Für die Gefahren der exzessiveren Nutzung  sind die Eltern noch am ehesten zu sensibilisieren. Wenn es aber um die  medienerzieherischen Chancen und Potentiale geht, die das gemeinsame Spielen in der Familie mit sich bringen kann, dann sind Eltern oft überfragt.

Die Leitfragen dieses Panels lauten:

  1. Welche Rolle spielt das Gaming in der Familie? Nehmen Kinder und Jugendliche ihre Eltern als Spielpartner ernst?
  2. Setzen die Eltern Computerspiele immer noch mit Ballerei, Mord und Totschlagund damit mit unnützem und wertlosem Zeitvertreib gleich oder haben sie einen pädagogischen Mehrwert erkannt?
  3. Welche neuen Herausforderungen ergeben sich für Wissenschaften, für Pädagogik und für Ethik?
  4. Welche Rolle spielt der präventive Jugendmedienschutz sowohl aus technischer als auch aus medienpädagogischer Sicht bei diesem Thema?

Impuls:
Andreas Lange (Computerspielmuseum Berlin)

Diskutanten/-innen:
Felix Falk (Geschäftsführer USK)
Anja Schweiger (ComputerSpielSchule Greifswald)
Matthias Uzunoff (Bundeszentrale für politische Bildung)

Moderation: 
Denise Gühnemann (ComputerProjekt Köln e.V.)




Datum: 29.09.2015  Zeit: 14:00 – 15:15 Uhr

Panelbeschreibung:

Jugendliche und junge Erwachsene präsentieren sich gern in Videos auf YouTube, indem sie eigene Kanäle betreiben und Fangemeinden bilden. Auf scherzhafte, komische oder ironische Weise äußern sie ihre Meinung zu aktuellen und politischen Themen, als Let’s Player kommentieren sie eigene Spielhandlungen oder geben als „Hauler“  Beauty- und Stylingtipps.

Millionen von Zuschauern verfolgen die Kanäle ausgewählter YouTuber/-innen und nicht wenige Mädchen und Jungen hegen den Wunsch, selbst YouTube-Star zu werden. Das rührt auch daher, dass sich die Darstellung und jugendliche Aufmachung der Kanäle stark an der Lebenswelt der Heranwachsenden orientiert. YouTube ist dabei nicht nur eine Video-Plattform, sondern eine wichtige Social Community. Jugendliche berichten aus dem eigenen Leben, sie nutzen das Angebot aber auch, um zu sehen, was andere interessiert und sich eine eigene Meinung zu bilden. Dass mit dem Drang zur Selbstdarstellung die Möglichkeit der Monetarisierung besteht, haben seit einigen Jahren auch verstärkt wirtschaftliche Unternehmen erkannt. Werbung kann innerhalb dieses neuen Formates anders „platziert“ werden und YouTuber/-innen sowie die dahinter stehenden Agenturen erwirtschaften dank der jungendlichen Abonnenten viel Geld. Aus medienpädagogischer Perspektive ist die jedoch kritisch zu betrachten. Denn weder der kommerzielle Kontext noch der Grad der Inszenierung ist für Kinder und Jugendliche sofort ersichtlich. Das Panel erörtert, welche Verantwortung YouTuber/-innen ihren Abonnenten gegenüber haben und welche medienpädagogischen Herausforderungen aufgrund der Durchdringung der jugendlichen Lebenswelt durch die YouTube-Kultur notwendig sind.

Die Leitfragen dieses Panels lauten:

  1. Welche Gründe und Motive stehen hinter der jugendlichen Begeisterung für YouTube & Co.?
  2. Wenn es um Meinungsbildungsprozesse geht, welche Verantwortung haben YouTuber/-innen gegenüber ihrem Publikum? Welche Werte werden über die Channels transportiert?
  3. Welche Herausforderungen, aber auch Chancen kommen auf Pädagogen/-innen und Eltern zu? Was bedeutet das für die medienpädagogische Arbeit – Stichwort Förderung Medienkritik und Mediengestaltung?

Impuls:
Felix Bahlinger (YouTuber „Felixba“)

Diskutanten/-innen: 
Eike Rösch (Medienpädagogik Praxis-Blog)
Nina Schneider (Flimmo)
Prof. Dr. Claudia Wegener (Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf)

Moderation:
Klaus-Werner Müller (MAW – Mediengestützte Aus- und Weiterbildung)




Datum: 29.09.2015  Zeit: 14:00 – 15:15 Uhr

Panelbeschreibung:

Der Jugendmedienschutz in Deutschland ist ein Zusammenspiel von Gesetzgeber, staatlicher Kontrolle und freiwilliger Selbstkontrolle der Medienanbieter. Ein Großteil der einschlägigen Vorschriften richtet sich an die ordnungspolitischen Kontrollorgane und die Medienschaffenden/-distribuierenden.

Eltern zählen nicht zu den primären Adressaten des Jugendmedienschutzes; obgleich sie für einen gelingenden Jugendmedienschutz unabdingbar sind. Sie entscheiden maßgeblich, welche Medien ihren Kindern zur Verfügung stehen, unter welchen Bedingungen ihre Nutzung erfolgen darf und welche Medieninhalte der Nachwuchs überhaupt konsumieren darf. Förderlich für einen effektiven Schutz der Heranwachsenden ist, dass Eltern die Regelungen des Jugendmedienschutzes (er)kennen, nachvollziehen und akzeptieren können, sowie die medienbezogenen Risiken in Hinblick auf ihre Kinder richtig einschätzen. Das vorliegende Panel will daher klären, welche Position Eltern derzeit in Bezug auf den gesetzlichen Jugendmedienschutz einnehmen, welche Unzulänglichkeiten des gegenwärtigen Systems sie wahrnehmen und welche Anregungen für dessen Verbesserung sie haben.

Die Leitfragen dieses Panels lauten:

  1. Wie schätzen Eltern mögliche Risiken von Medien¬angeboten/-inhalten für ihre Kinder ein und wann ergreifen sie Schutzmaßnahmen?
  2. Welche Regelungen des gesetzlichen Jugendmedienschutzes sind Eltern bekannt?
  3. Was sollte aus Elternsicht am System des Jugendmedienschutzes geändert werden?
  4. Welche Unterstützung brauchen Eltern für einen gelungen Jugendmedienschutz im Erziehungsalltag?

Impuls:
Marcel Rechlitz (Hans-Bredow-Institut, Hamburg)

Diskutanten/-innen: 
Martin Heine (Direktor der Medienanstalt Sachsen-Anhalt)
Claudia Springer (Landeselternrat Sachsen-Anhalt)
Otto Vollmers (Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V.)
Marco Geßner (Offener Kanal Merseburg-Querfurt e.V.)

Moderation:
Olaf Schütte (fjp>media – Verband junger Medienmacher Sachsen-Anhalt)




Datum: 29.09.2015 Zeit: 14:00 – 15:15 Uhr

Panelbeschreibung:

Der CD-Player bzw. Kassettenrecorder gehört heute schon fast zur Grundausstattung jedes Kinderzimmers, im Wohnzimmer steht ein Fernseher, Mama und Papa besitzen jeder ein Smartphone und es existieren im Familienverbund zusätzlich ein Laptop und ein Tablet zur Verfügung.

Kinder kommen heutzutage immer früher mit Medien in Berührung und nutzen diese auch aktiv, daher  benötigen sie eine Orientierung in der Medienwelt. Gerade jüngere Kinder müssen erst lernen, zwischen Realität und Medialität zu unterscheiden. Deshalb ist es wichtig, Kinder aktiv bei ihrer Mediensozialisation zu begleiten und zu unterstützen, wie dies auch bei anderen Entwicklungsaufgaben selbstverständlich ist. Frühkindliche Medienbildung lautet das Schlüsselwort…
Daher muss die Medienbildung im Vorschulbereich sowohl im Elternhaus als auch in den Kindertagesstätten stattfinden. Medienbildung im Kindergarten sollte zudem ein Bestandteil des Bildungskonzeptes der Kindertageseinrichtungen sein. Im bestehenden Konzept für Kindertagesstätten in Sachsen-Anhalt „bildung elementar“ wird das Thema „Frühkindliche Medienbildung“ leider bisher noch nicht thematisiert, daher ist es bisher schwierig dies in den Kitaalltag zu integrieren.

Die Leitfragen dieses Panels lauten:

  1. Wie gestaltet sich Medienkindheit heute? – Mit welchen Medien kommen Kinder wann in Berührung und was heißt das für die Entwicklung ihrer Medienkompetenz?
  2. Wie kann die Bildungs- und Erziehungspartnerschaft von Kindergarten, Elternhaus und (Vor-)Schule im Bereich „Frühkindliche Medienbildung“ gestärkt werden? Welche Chancen gibt es für strukturbildende Prozesse zur Verstetigung der „Frühkindlichen Medienbildung“ angesichts der Trägervielfalt und Trägerautonomie?
  3. Welche (neuen) Praxiskonzepte gibt es, die tatsächlich an der Lebenswelt von (Klein-)Kindern ansetzen?

Impuls: 
Prof. Dr. Gudrun Marci-Boehncke (Universität Dortmund)

Diskutanten/-innen: 
Juliane Epp (fjp>media, Projekt „Medienkenner“)
Peter Kroker (Redakteur beim KiKA)

Moderatorin:
Katja Reim (Journalistin, Blog „Mein Computerkind“)




Datum: Di.,29.09.2015  Zeit: 14:00 – 15:15 Uhr

Panelbeschreibung:

Das Mediennutzungsverhalten der Kinder und Jugendlichen verändert sich permanent. Tablets und Streamingboxen üben eine immer größer werdende Faszination aus und individualisieren den zeitunabhängigen Medienkonsum. Dabei werden nicht nur qualitativ hochwertige und pädagogisch wertvolle Sendungen angeboten.

Besonders die „klassischen“ linearen Medien, also lineares TV und Radio, stehen vor neuen Herausforderungen, die Heranwachsenden zu erreichen und für sich zu gewinnen, ohne die guten Standards zu vernachlässigen. Dabei spielen ethische und moralische Verantwortung, insbesondere bei der Implementierung crossmedialer Angebote und der Programmgestaltung zur Bindung an den Sender, eine wichtige Rolle. ARD und ZDF starten demnächst ein gebührenfinanziertes Onlineangebot. Die privaten Veranstalter werden sich neu positionieren müssen, um dieses Feld nicht den Streaminganbietern und der öffentlich-rechtliche Konkurrenz zu überlassen. In diesem Angebotsdschungel befinden sich viele Eltern oft im Zwiespalt und benötigen vermehrt Orientierungshilfen bei der verantwortungsbewussten Auswahl der Inhalte. Sie stehen auch vor der Frage, ob Medien ohne Bildungsabsicht einfach mal nur Spaß machen dürfen und wie sie den Medienkonsum ihrer Kinder reglementieren und lenken können.

Die Leitfragen dieses Panels lauten:

  1. Ersetzen nicht lineare Angebote die vorhandenen, wie bspw. das TV-Programm und wie wird sich das Zuschauernutzungsverhalten verändern?
  2. Welche Standards müssen gute Kinder- und Jugendangebote erfüllen? Dürfen gute Kinder- und Jugendmedien auch mal „nur“ Spaß machen? Oder anders gefragt: Wie viel Bildung müssen erfolgreiche Kinder- und Jugendmedien bieten?
  3. Wie sehen – vor den Schlagworten Trimedialität, Datenschutz, Kommerzialisierung – die guten und wertvollen Kinder- und Jugendangebote der Zukunft aus? Wie binden Fernsehsender Kinder und Jugendliche an den Sender? (crossmedia-Angebote)?
  4. Wer wählt in der Familie wie aus? Wie war Fernsehen in der Vergangenheit? Wie sieht es jetzt aus und wo kann es hingehen?

Impuls:
Dr. Susanne Vollberg (MLU Halle, Dep. für Medien und Kommunikation)

Diskutanten/-innen: 
Dr. Angelika Füting (Thüringer Landesmedienanstalt)
Thomas Reiche (MDR, Entwicklungschef multim. Kinder-/Jugendangebot)
Robert Helbig (Sächsische Ausbildungs- und Erprobungskanäle (SAEK))

Moderation:
Danilo Weiser (radio SAW)




Datum: 29.09.2015  Zeit: 11:45 – 13:00 Uhr

Panelbeschreibung:

Das Thema Datenschutz spielt mittlerweile nicht mehr nur bei der Nutzung von Online-Diensten wie Google und Facebook eine Rolle: Auch das sog. Internet der Dinge, die Verknüpfung der physischen Welt mit der virtuellen muss in diesem Zusammenhang erwähnt werden.

In ziemlich naher Zukunft werden Alltagsgegenstände wie Haushaltgeräte oder Kleidungsstücke miteinander verbunden sein, kommunizieren untereinander und tauschen über das Internet Informationen aus. Diese Tatsache generiert Unmengen an Daten. Fragen die sich in diesem Zusammenhang unweigerlich stellen sind, was sind das für Daten die Menschen mit ihren Geräten erzeugen, wem gehören diese, wer kann sie einsehen, was passiert damit und ganz wichtig: Wer schützt die persönlichen Daten? Die Abläufe und Prozesse müssen vor dem Hintergrund der Datensicherheit und des Datenschutzes genauestens analysiert werden. Und auch für die Medienpädagogik stellen sich in diesem Kontext neue Aufgaben. Heranwachsenden muss neben dem Wissen über technische Möglichkeiten zum Schutz der eigenen Daten allen voran ein grundlegendes Verständnis für die eigene Privatsphäre im Internet vermittelt werden. In diesem Panel soll erörtert werden, welche Einstellungen die Menschen zu diesem Thema haben, insbesondere nach den Snowden-Enthüllungen. Denn nicht nur Jugendliche, sondern auch deren Eltern, gehen z.T. sehr sorglos mit ihren privaten Daten im Internet um bzw. sind sich nicht bewusst darüber, was, wie und wofür Informationen gesammelt, gespeichert und verwertet werden.

Die Leitfragen dieses Panels lauten:

  1. Was kann das Internet der Dinge wirklich bieten und in wieweit verändert es das Internet wie wir es heute kennen?
  2. Welche Haltung haben Jugendliche, Erwachsene und Senioren zum Thema Datensicherheit im Internet?
  3. Wie können Belange und Anliegen des Datenschutzes „zielgruppenübergreifend“ vermittelt werden und welchen Beitrag leistet die Medienpädagogik hierbei?

Impuls:
Dr. Carlo Piltz (JBB Rechtsanwälte, Berlin)

Diskutanten/-innen: 
Bernd Raugust (Referatsleiter beim Landesdatenschutzbeauftragten ST)
Matthias Schmidt (MSA, Bereichsleiter Medienkompetenzvermittlung)

Moderation:
Andreas Ulrich (Journalist & Coach – Hörfunk * TV * Seminare)
   FOTO: Ulrich privat




Datum: 29.09.2015  Zeit: 11:45 – 13:00 Uhr

Panelbeschreibung:

Ein kompetenter Umgang mit Medien gilt für Kinder und Jugendliche mehr denn je als Voraussetzung dafür, sich im Mediendschungel orientieren und aktiv am digitalen Miteinander in unserer Gesellschaft beteiligen zu können. Voraussetzung ist eine gelungene Medienerziehung im familiären bzw. schulischen und außerschulischen Umfeld.

Unklar ist, wer überhaupt für die Medienerziehung mit dem Ziel eines Medienkompetenzerwerbs verantwortlich ist. Schulen als Bildungsträger setzen zwar zunehmend ihren Auftrag zur Medienerziehung um. Trotz unterstützender Angebote in der außerschulischen Medienpädagogik ist Sachsen-Anhalt von einem optimalen Zustand aber noch weit entfernt. Auch für Familien ist Medienerziehung eine anspruchsvolle Aufgabe, die sie gerne in der Schule oder im Freizeitbereich verortet sehen würden. Auf dem Panel wird diskutiert, wie sichergestellt werden kann, dass alle Erziehungsinstanzen ihrer Verantwortung zur Medienerziehung nachkommen können und welche Verbindlichkeiten oder Qualitätsstandards es braucht.

Die Leitfragen dieses Panels lauten:

  1. Wo muss ein Medienkompetenzerwerb verortet sein und welche Anforderungen müssen deshalb an Lehrende, Medienpädagogen und Eltern gestellt werden?
  2. Welche Synergien können zwischen dem schulischen, außerschulischen und familiären Bereich, für eine gelungene Medienerziehung von allen Seiten aus, erzielt werden?
  3. Welche Modelle zum Medienkompetenzerwerb gelingen in Sachsen-Anhalt – mit Berücksichtigung der medienpädagogischen Fachkräfte im Land?

Impuls:
Michael Arndt (Referent am LISA, Schul. Medienbildung/Bildungsserver)

Diskutanten/-innen: 
Tanja Haeusler (Autorin „Netzgemüse“)
Andreas Slowig (Direktor des Christian-Wolff-Gymnasiums Halle)
Dr. Ulrike Wagner (Direktorin JFF – Institut für Medienpädagogik)

Moderatorin:
Katja Reim (Journalistin, Blog „Mein Computerkind“)




Datum: 29.09.2015  Zeit: 11:45 – 13:00 Uhr

Panelbeschreibung:

Die Medien vermitteln sowohl über Informations- als auch über Unterhaltungsangebote Hinweise darüber, durch welche Merkmale sich verschiedene Berufe (Makler, Bauer, Sänger…) auszeichnen. Dabei ist anzunehmen, dass häufig ein verzerrtes, zumindest aber verkürztes Bild der Berufe und des Berufsalltags vermittelt wird.

Von Interesse ist daher, welche Charakteristika der Berufe hervorgehoben werden, welches Image diesen zugeschrieben wird und inwieweit sich ggf. Abweichungen zur realen Situation zeigen. 
Problematisch ist zudem, dass nur ausgewählte Berufe in den Medien dargestellt werden. Serien, in denen Fleischer, Bäcker oder Maschinenbauingenieure eine zentrale Rolle spielen, sucht man vergebens. Das stellt auch eine Studie der Universität Münster (2011) fest. Der Untersuchung zufolge sind im Fernsehen vor allem Gastronomie- und Designberufe überrepräsentiert. „In der Realität arbeitet aber gut jeder vierte Beschäftigte in der Produktion und der Verarbeitung, also in Bereichen wie Metall, Textil und Holz“, sagt der Kommunikationswissenschaftler Prof. Dr. Volker Gehrau von der Uni Münster, welcher die Untersuchung leitete.

Die Leitfragen dieses Panels lauten:   

  1. Welche Vorstellungen vom Arbeiten/Arbeitsleben/Berufsbildern leiten Ju-gendliche aus den Medien ab?
  2. Welche Rolle spielen die „neuen“ Medien hinsichtlich ihrer Nutzung und Potentiale im Bereich der Berufsorientierung?
  3. Welche Hilfestellungen und Unterstützungsmöglichkeiten kann die kritisch-reflektierte Medienarbeit den Jugendlichen in der Phase der Berufsorientierung geben?



Datum: 29.09.2015  Zeit: 11:45 – 13:00 Uhr

Panelbeschreibung:

Die Bürgermedien – gemeinnützige und nichtkommerzielle Hörfunk- und Fernsehsender – wurden Mitte der 1980er Jahre als dritte Säule des Rundfunks eingeführt. Sie sollten eine Möglichkeit bieten, Meinungen, die weder im öffentlich-rechtlichen noch im kommerziell-privaten Rundfunk vorkamen, in die Öffentlichkeit zu tragen.

Damals war die (private) Anschaffung von Produktionsmitteln für Radio und TV für viele unerschwinglich und die Veröffentlichung von Medienbeiträgen wenigen, v.a. professionellen Medienschaffenden, vorbehalten. Durch die technologische und preisliche Entwicklung der Produktionsmittel und durch die schier unendlichen Möglichkeiten, die das Web 2.0 mit sich gebracht hat, kann heute quasi jede/jeder eigene Beiträge kostengünstig erstellen und adressierbar verbreiten. Soziale Plattformen, Videoportale und Blogs erlauben es zudem, eigene Beiträge zu bewerben, direktes Feedback einzuholen sowie auf Augenhöhe mit den „Zuschauern/Zuhörern“ zu kommunizieren. Auch die Bürgermedien nutzen zunehmend diese Möglichkeiten des Web 2.0. Dennoch vertreten kritische Stimmen die Auffassung, dass sich aufgrund der Partizipationsmöglichkeiten des Internets und des Web 2.0 die Bürgermedien in der uns bisher bekannten Form als Radio- und Fernsehsender neu erfinden müssen.

Die Leitfragen dieses Panels lauten:

  1. Wie können sich die Bürgermedien gegen die oder mit den Möglichkeiten des Web 2.0 behaupten und welche Entwicklungsmöglichkeiten und zeitgemäßen digitalen Verbreitungschancen gibt es?
  2. Welche neuen Aufgaben übernehmen die Bürgersender im soziokulturellen Umfeld vor Ort, als Standortfaktor in der öffentlichen Wahrnehmung und im Gemeinwesen ein? Welche neuen Partizipationsformen sind denkbar?
  3. Wo liegen die Stärken, Schwerpunkte und Grenzen der zukünftigen Arbeit der Bürgermedien und wie ist die Bewältigung des neuen Anforderungsprofils in der digitalen Welt organisatorisch zu bewerkstelligen?

Impuls:
Dr. Klaus-Jürgen Buchholz (Leiter der Abteilung für Bürgerrundfunk und Medienkompetenz bei der Niedersächsischen Landesmedienanstalt (NLM))
Referent-/innen:

Diana Elsner (Offener Kanal Merseburg-Querfurt e.V.)
Mark Westhusen (Radio Corax e.V.)
Moderation:

Uwe Gajowski (DJV Sachsen-Anhalt)





Die unabhängige Plattform „Internet-ABC“ bietet Informationen über den sicheren Umgang mit dem Internet für Eltern, Pädagogen und Kinder.




JUUUPORT ist eine Selbstschutz-Plattform, auf der Jugendliche anderen Jugendlichen bei Problemen im Internet helfen. Bei JUUUPORT beraten die Scouts: Jugendliche, die von Experten speziell dafür ausgebildet wurden. Die Plattform ist seit April 2010 unter dem Motto Wir helfen dir im Web! online.

Die JUUUPORT-Scouts engagieren sich in zwei Projekten:

  • JUUUPORT.de Hier bekommen Jugendliche Hilfe von den JUUUPORT-Scouts. Ihre Beratung ist anonym und kostenlos.
  • WERTE LEBEN – ONLINE ist ein Projekt, bei dem sich die JUUUPORT-Scouts für mehr Respekt, Toleranz und Mitgefühl im Netz einsetzen. In Social Media-Aktionen und Webseminaren vermitteln sie diese Werte an andere Jugendliche.



Die 4. Netzwerktagung Medienkompetenz Sachsen-Anhalt medien | netzwerken | lernen bietet Mitwirkenden und Teilnehmenden in zahlreichen Fachpanels einen intensiven Austausch zwischen Theorie und Praxis. Vertreter/-innen aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft sowie medien­päda­gogisch Aktive erörtern gemeinsam aktuelle Trends, Forschungsansätze und Entwick­lungen auf dem Gebiet der Medienbildung. Ein weiteres zentrales Anliegen ist es, auf eine gemeinsame und vernetzte Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Medienbildung in Sachsen-Anhalt hinzu­arbeiten.

Medien begleiten uns überall: im Kindergarten, in der Schule, in der Arbeitswelt und in unseren eigenen vier Wänden. Die Lebenswelt ist heute ohne digitale Medien kaum vorstellbar. Menschen suchen darin nach Rückzugsmöglichkeiten, nach Orientierung, nach neuen Perspektiven und nach Erzählformen für ihre Wirklichkeit. Um mit den rasanten Veränderungen in der digitalen Welt und deren Anforderungen mitzuhalten, ist es wichtig, einen kritischen Umgang mit Medien zu erlernen und vor allem auch zu bewahren. Die Fachtagung zeigt neue Medientrends auf, hinterfragt deren Bedeutung für jeden einzelnen sowie für unsere Gesellschaft und sie findet Anregungen, wie Erziehung, Jugend(medien)schutz und Bildung darauf reagieren können.

In den vergangenen Jahren hat das Netzwerken im Bereich der Medienkompetenz­förderung an Bedeu­tung deutlich zugenommen. Viele landes- und bundesweite Netzwerke haben sich entwickelt und festigen seitdem ihre Strukturen. Auf der Netzwerktagung werden Erfahrungen, Potenziale und Bedarfe freier und institutionalisierter Netzwerke sowie ausgewählte Projekt­förder­möglich­keiten präsentiert. Mitwirkende und Teilnehmende können gemeinsam ergründen, wie die vor­han­denen Netzwerk-Strukturen ausgebaut werden können, um die Medienbildung in Sachsen-Anhalt in den einzelnen Bereichen zu stärken.

Die digitale Welt hat das Lernen wie kaum eine andere gesellschaftliche Entwicklung verändert. Auch die Kultusministerkonferenz regt in ihrem Strategiepapier sowohl das Lernen mit neuen Medien als auch das Lernen über neue Medien an. Ein Ziel soll sein, Medien als Werkzeuge ganz selbstverständlich und fächerübergreifend im Unterricht einzusetzen. Mit welchen Strukturen, Schulkonzepten und neuen Lernsettings reagiert das Land Sachsen-Anhalt auf das Strategie­papier? Wie gelingt der Spagat zwischen flächendeckender technischer Ausstattung der Schulen und Vermittlungs­kompetenzen seitens der Lehrer. Antworten hierauf sollen auf der Veranstaltung formuliert sowie Beispiele für gelingende Projekte, Konzepte und Methoden im schulischen bzw. außerschulischem Bereich vorgestellt werden.

Die Tagung richtet sich an medien­pädagogisch Aktive und Interessierte, an Vertreter/-innen aus Medienpolitik, Medienwirtschaft und Medienwissenschaft. Sie spricht Erzieher/-innen, Sozial­pädagogen/-innen und Lehrkräfte ebenso an wie Ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter-/innen in der Jugendarbeit. Gleichwohl lädt sie Medienschaffende, Studierende und Kreative ein. Ausdrück­lich aufgerufen sind auch all jene Berufsgruppen, deren Tätigkeitsfelder zunehmend von medien­pädagogischen Fragestellungen tangiert werden, wie Suchtberater/-innen, Polizeibeamte/-innen oder Sozialarbeiter/-innen.

Die 4. Netzwerktagung Medienkompetenz ist als Fortbildungsveranstaltung für Lehrkräfte im LSA unter
WT 2017-400-65 anerkannt.

eine Veranstaltung der

 

 

in Kooperation mit dem Netzwerk Medienkompetenz Sachsen-Anhalt, der Servicestelle Kinder- und Jugendschutz von fjp>media und dem Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt.

 

Programm

Download Programm 2017 als PDF (2 MB)




Vom 29. bis 30. September 2015 findet die 3. Netzwerktagung Medienkompetenz Sachsen-Anhalt unter dem Thema:

medien | familie | interaktion – Herausforderungen zur Partizipation an der digitalen Gesellschaft in der Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaft in Halle (Saale) statt.

Medien sind Teil des Familienalltags – sie unterhalten und informieren, liefern Gesprächsstoff und laden zum Mitmachen ein. Den familiären Alltag können sie einerseits bereichern, andererseits auch für Konflikte sorgen. Nur wer weiß, wie Medien funktionieren, kann sich bewußt und aktiv am digitalen Geschehen beteiligen. Um Familien bei der anspruchsvollen Aufgabe der Medienerziehung zu unterstützen, müssen Entwicklungen und Bedarfe fortlaufend erkannt und thematisiert werden.

Die 3. Netzwerktagung Medienkompetenz Sachsen-Anhalt medien | familie | interaktion regt hierzu in zahlreichen Fachpanels einen Austausch zwischen allen Akteuren an. Vor Ort wird ergründet, welchen Beitrag die vorhandenen medienpädagogischen Prozesse und Strukturen im Land Sachsen-Anhalt und darüber hinaus hinsichtlich der Herausforderungen zur Partizipation an der digitalen Gesellschaft leisten können.

Im Rahmen der 3. Netzwerktagung Medienkompetenz erhalten die Tagungsteilnehmer/-innen die Gelegenheit:

  • neue Impulse und Anregungen für die eigene (medienpädagogische) Arbeit und das eigene Medienhandeln zu bekommen
  • neue Kontakte zu knüpfen und ggf. neue Kooperationen einzugehen bzw. bestehende Kontakte/Kooperationen zu intensivieren
  • sich über aktuelle Praxismodelle und Forschungsergebnisse zu informieren
  • sich in aktuelle landesbezogene medienpädagogische Debatten einbringen bzw. diese kennenzulernen
  • die bildungspolitischen Entwicklungen seit der letzten Netzwerktagung kennenzulernen
  • konkrete Impulse für weitere Aktivitäten in der Medienbildungslandschaft Sachsen-Anhalt zu erhalten
  • Ideen für eine weitere Ausrichtung des Netzwerkes Medienkompetenz Sachsen-Anhalt zu formulieren

Die 3. Netzwerktagung Medienkompetenz Sachsen-Anhalt richtet sich an medienpädagogisch Aktive und Interessierte in Sachsen-Anhalt und dem gesamten Bundesgebiet, An Vertreter/-innen aus Medienpolitik, Medienwirtschaft und Medienwissenschaft, an Studierende, an Erzieher/-innen, Lehrer/-innen und Sozialpädagogen/-innen sowie an Multiplikatoren/-innen und Medienschaffende. Ausdrücklich geladen werden auch all jene Berufsgruppen, deren Tätigkeitsfeld zunehmend von medienpädagogischen Fragestellungen tangiert wird (Suchtberater/-innen, Polizeibeamte/-innen, Sozialarbeiter/-innen etc.).

Die Tagung wird von der Medienanstalt Sachsen-Anhalt in Kooperation mit dem Netzwerk Medienkompetenz Sachsen-Anhalt veranstaltet. Die 3. Netzwerktagung wird von einem wissenschaftlichen Beirat inhaltlich und konzeptionell unterstützt. Für den Beirat konnte Prof. Dr. Stefan Aufenanger von der Universität Mainz gewonnen werden.

Alle Informationen rund um die Tagung erhalten Sie in Kürze auf dem Netzwerkportal sowie auf dem Facebook-Channel der Netzwerktagung.

Die Tagung wird auch als Weiterbildungsmaßnahme für Lehrer und Lehrerinnen in Sachsen-Anhalt anerkannt. Die Veranstaltung hat die Reg.-Nr.: WT 2015-400-67

Unseren Flyer zur 3. Netzwerktagung können Sie hier als PDF einsehen.

 




Nachdem sich die erste „Netzwerktagung Medienkompetenz Sachsen-Anhalt“ mit der schulischen Medienkompetenzvermittlung beschäftig hat, lautet das Thema der diesjährigen Tagung „medien gesellschaft verantwortung“. Die Förderung von Medienkompetenz ist eine gesellschaftliche Querschnittsaufgabe – sie ist medien-, zielgruppen- und akteursübergreifend als lebenslanger Lernprozess zu verstehen. Medienkompetenz betrifft dabei die verschiedensten Zielgruppen und Medienformen. Dieser Tatsache will die zweite Netzwerktagung Medienkompetenz Sachsen-Anhalt Rechnung tragen und sich mit der Medienkompetenzvermittlung in der Breite beschäftigen.

Im Rahmen der zweiten Netzwerktagung Medienkompetenz sollen die Tagungsteilnehmer/‑innen die Gelegenheit erhalten:

  • sich zu o.g. Thema fachlich weiterzubilden und auszutauschen.
  • neue Impulse und Anregungen für die eigene (medienpädagogische) Arbeit und das eigene Medienhandeln zu bekommen.
  • neue Kontakte zu knüpfen und ggf. neue Kooperationen einzugehen bzw. bestehende Kontakte/Kooperationen zu intensivieren.
  • sich in aktuelle landesbezogene medienpädagogische Debatten einzubringen bzw. diese kennenzulernen.
  • die bildungspolitischen Entwicklungen seit der letzten Netzwerktagung kennenzulernen.
  • konkrete Impulse für weitere Aktivitäten in der Medienbildungslandschaft Sachsen-Anhalt und die weitere Arbeit des Netzwerkes Medienkompetenz Sachsen-Anhalt zu formulieren.

Die zweite Netzwerktagung, die am 25./26. September 2013 in Halle (Saale) stattfindet, richtet sich an medienpädagogisch Aktive und Interessierte in Sachsen-Anhalt, an Vertreter/-innen der Politik, Medienwirtschaft und Medienwissenschaft, an Studierende, an Fachkräfte der außerschulischen Jugend- sowie Erwachsenenbildung sowie an Multiplikatoren/-innen und Medienschaffende. Ausdrücklich eingeladen sind auch all jene Berufsgruppen, deren Tätigkeitsfeld zunehmend von medienpädagogischen Fragestellungen tangiert wird (bspw. Suchtberater/-innen, Polizeibeamte/-innen etc.).

An dieser Stelle möchten wir uns nochmals ganz herzlich bei allen Partnern, Teilnehmenden, Referentinnen und Referenten für die vielen hochwertigen Impulse und Ideen, welche am 19. und 20. September in Halle (Saale) auf den Weg gebracht wurden, bedanken.

Dokumentation

Hier können Sie die Dokumentation als PDF herunterladen: Dokumentation 1. Netzwerktagung

Die Tagung wird von der Medienanstalt Sachsen-Anhalt in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Frühe Bildung der Hochschule Magdeburg-Stendal und dem Netzwerk Medienkompetenz Sachsen-Anhalt organisiert. Partner ist die Hochschule Merseburg-Querfurt. Alle Informationen rund um die Tagung erhalten Sie künftig auf der Netzwerkseite sowie auf dem Facebook-Channel der Netzwerktagung.

Programm der Tagung




medien – bildung – schule. Unter diesem Motto wurde am 19. und 20. September 2011 die erste „Netzwerktagung Medienkompetenz Sachsen-Anhalt“ in Halle veranstaltet. An zwei Tagen hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung die Möglichkeit, sich in 16 Panels und Workshops sowie mehreren Podiumsdiskussionen über unterschiedlichste Bereiche der Medienbildung zu informieren und auszutauschen. Zudem wurde die Veranstaltung genutzt, um sich auf grundlegende Handlungsempfehlungen für die Medienbildung in Sachsen-Anhalt zu verständigen. Mit der Tagung wurde so ein wichtiger Impuls für Politik, Wissenschaft, Lehrerbildung und Medien gegeben. Den Netzwerkgedanken gilt es nun zu stärken und auszubauen.

Diese Netzwerkseite möchte einerseits das Tagungsgeschehen zusammenfassen und andererseits weiterhin über aktuelle Entwicklungen, die die Medienbildung in Sachsen-Anhalt betreffen, informieren. Sie finden hier Tagungsimpressionen, Handlungsempfehlungen sowie wichtige Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner der Medienbildung im Land.

An dieser Stelle möchten wir uns nochmals ganz herzlich bei allen Partnern, Teilnehmenden, Referentinnen und Referenten für die vielen hochwertigen Impulse und Ideen, welche am 19. und 20. September in Halle (Saale) auf den Weg gebracht wurden, bedanken.

Dokumentation

Hier können Sie die Dokumentation als PDF herunterladen: Dokumentation 1. Netzwerktagung




FAQ

Covid19: Es gelten die zum Zeitpunkt der Netzwerktagung gültigen Vorgaben der Eindämmungsverordnung des Landes Sachsen-Anhalt sowie der Stadt Halle/Saale.

1. Zur Netzwerktagung
1.1 Was ist die Netzwerktagung?

Die Stärkung der Medienkompetenz ist in einem Flächenland wie Sachsen-Anhalt eine gesellschaftliche Dauer- und Querschnittsaufgabe. Diese kann nur gemeinsam mit leistungsfähigen Partnern in einem funktionierenden Netzwerk erfolgreich gelöst werden. Ausgehend von dieser Idee, sowie dem im Jahr 2010 gefassten Landtagsbeschluss zur „Förderung der Medienkompetenz als unverzichtbare Schlüsselqualifikation“, hat die Versammlung der Medienanstalt Sachsen-Anhalt beschlossen, im September 2011 die erste, 2013 die zweite, 2015 die dritte, 2017 die vierte, 2019 die fünfte und 2021 die sechste „Netzwerktagung Medienkompetenz Sachsen-Anhalt“ zu initiieren. Die Tagungen konnten jedes Mal konkrete Impulse für die Medienbildungslandschaft Sachsen-Anhalt geben. In diesem Jahr steht die Tagung unter dem Titel medien | vielfalt | orientierung. Die Medienkompetenzförderung muss zunehmend auch als lebenslanger Lernprozess und für alle zugänglich gestaltet werden. Dieser Tatsache wird die sechste Netzwerktagung mit ihrem umfangreichen Programm Rechnung tragen. Besonderes Augenmerk liegt auch in diesem Jahr auf den medienpädagogischen Entwicklungen im Land Sachsen-Anhalt und der Vernetzung hiesiger Akteure/-innen.

1.2 Wer veranstaltet die Netzwerktagung?

Die 6. Netzwerktagung wird veranstaltet von der Medienanstalt Sachsen-Anhalt und dem Netzwerk Medienkompetenz Sachsen-Anhalt.

1.3 Wann und wo findet die Netzwerktagung statt?

Die Netzwerktagung findet am 12. und 13. Oktober 2021 statt. Veranstaltungsort ist die Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften: Jägerberg 1, 06108 Halle (Saale). Genauere Angaben zum zeitlichen Ablauf finden Sie auf der Tagungswebseite.

1.4 Warum findet die Netzwerktagung statt und welches Ziel verfolgt sie?

Mit der Veranstaltung werden Ziele auf drei Ebenen verfolgt: (1) fachliche Weiterbildung & Vernetzung der Anwesenden, (2) Darstellung aktueller landesbezogener medienpädagogischer Debatten/Aktivitäten sowie bildungspolitischer Entwicklungen seit der letzten Netzwerktagung und (3) Erarbeitung konkreter Vorschläge für die weitere Arbeit des Netzwerkes Medienkompetenz Sachsen-Anhalt.

2. Zur Organisation
2.1 An wen richtet sich die Netzwerktagung?

Die 6. Netzwerktagung Medienkompetenz Sachsen-Anhalt richtet sich an medienpädagogisch Aktive und Interessierte, an Vertreter*innen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, an Studierende, an Erzieher*innen, Lehrer*innen und Sozialpädagogen*innen sowie an Multiplikatoren*innen und Medienschaffende. Ausdrücklich eingeladen sind auch all jene Berufsgruppen, deren Tätigkeitsfelder zunehmend von medienpädagogischen Fragestellungen tangiert werden (Suchtberater*innen, Polizeibeamte*innen, Sozialarbeiter*innen etc.).

2.2 Wo und wie kann ich mich zur Tagung anmelden?

Eine Anmeldung erfolgt über das Online-Anmeldeformular.

2.3 Welche Tagungsgebühren fallen an?

Für jeden Teilnehmer/jede Teilnehmerin fällt eine Tagungsgebühr in Höhe von 10 € an. Diese ist bar an der Anmeldung zu entrichten.

2.4 Was erwartet mich auf der Tagung?

An zwei Tagen können sich die Tagungsteilnehmer/-innen ein umfassendes Bild zu den Themen medien, vielfalt und orientierung machen und sich selbst in die verschiedensten Diskussionen einbringen. Eine detaillierte Programmübersicht finden Sie hier.

2.4 Wer erwartet mich auf der Tagung?

Über 50 Referierende und Diskutierende werden ihre Erfahrungen und Sichtweisen zum Thema dem Publikum vor- und zur Diskussion stellen. Unter ihnen sind bekannte (Medien)Pädagogen/-innen, Wissenschaftler/-innen, Medienschaffende und Politiker aus Sachsen-Anhalt und der gesamten Bundesrepublik.

2.5 Wie erreiche ich die Ansprechpartner/-innen?

Als Ansprechpartner*innen stehen Ihnen Frau Wolf, Herr Ehrke, Herr Karpilowski und Herr Kirchhof zur Verfügung. Sie können das Organisationsteam der Tagung unter netzwerktagung@medienanstalt-sachsen-anhalt.de oder telefonisch unter 0345 52 55 0 erreichen.

2.6 Wie ist die Verpflegung vor Ort geregelt?

In den Pausen steht Ihnen ein kostenfreies Getränkeangebot mit Kaffee, Wasser und Tee zur Verfügung. Für einen Mittagsimbiss ist gesorgt.

2.7 Was passiert während der Abendveranstaltung?

Bei der Abendveranstaltung steht die Vernetzung der Anwesenden im Vordergrund. Die Abendveranstaltung findet am 12.10.2021 ab 18:00 Uhr Turm statt. Der Turm befindet sich gegenüber vom Tagungsgebäude (Leopolina) und ist somit bequem zu Fuß erreichbar. Bitte beachten Sie, dass hierfür – zusätzlich zur Tagungsgebühr – weitere 10€ verbindlich vor Ort in bar zu entrichten sind (Referent/-innen sind hiervon befreit).

3. Zum Tagungsort
3.1 Wo kann ich übernachten?

Referent/-innen die noch kein Hotelzimmer haben, nehmen bitte mit dem Tagungsbüro Kontakt auf. Den Teilnehmenden empfehlen wir Hotels in der Nähe gern telefonisch.

3.2 Wie komme ich zum Tagungsort?


Größere Kartenansicht.

3.1 Wo kann ich mein Auto parken?

In der näheren Umgebung zur Leopoldina befinden sich mehrere Parkmöglichkeiten, die Sie gegen Gebühr nutzen können. Die einfachste Möglichkeit ist die Nutzung des Parkhauses am Händelkarree, von dem es nur wenige Gehminuten bis zur Leopoldina sind. Es befindet sich in der Dachritzstraße 10, 06108 Halle. Es stehen reichlich Stellplätze bereit. Zudem existieren weitere Parkmöglichkeiten in der Nähe, die allerdings auf eine Höchstparkdauer von 3 Stunden beschränkt sind: Der Parkplatz Friedemann-Bach-Platz verfügt über 73 Stellplätze und ist nur 100 m vom Eingang der Leopoldina entfernt.
Der Parkplatz Moritzburgring verfügt über 12 Stellplätze und befindet sich ebenfalls nur wenige Meter vom Eingang der Leopoldina entfernt.
Der Parkplatz Mühlpforte verfügt über 14 Stellplätze. Von hier aus gelangen Sie über den Robert-Franz-Ring und den Moritzburgring in 5 Gehminuten zur Leopoldina.

3.4 Ist ein barrierefreier Zugang möglich?

Ja, die Räumlichkeiten sind entsprechend angelegt.

4. Zu Allgemeinem
4.1 Kann ich die Netzwerktagung als Fortbildung anrechnen lassen, wenn ich Lehrer*in bin?

Derzeit ist die Anerkennung von Fortbildungen außerschulischer Träger vom Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA) ausgesetzt. Das schließt aber keinesfalls eine Teilnahme von Lehrkräften an der Netzwerktagung aus. Lehrkräfte können, entsprechend RdErl. des MK vom 16.9.2013 – 33-03000-2 „Übertragung von Entscheidungsbefugnissen auf Schulleiterinnen und Schulleiter“, eine Teilnahme an einer Fortbildung auch ohne WT-Nummer beantragen (bei notwendiger Freistellung können Lehrkräfte einen Antrag auf Sonderurlaub, unter Fortzahlung der Bezüge stellen).
Wir stellen den Teilnehmenden eine Teilnahmebestätigung als Nachweis aus.

5. Zur Netzwerktagung in Sozialen Online Netzwerken
5.1 Die Netzwerktagung auf Twitter

twitter.com/NetzwerkMK
#nwt2021 bei Twitter




Die 4. Netzwerktagung Medienkompetenz Sachsen-Anhalt wird wieder von einem wissenschaftlichen Beirat begleitet. Hierfür konnten Prof. Dr. Stefan Iske (Fakultät für Humanwissenschaften Bereich Erziehungswissenschaft (EW) / Otto-von-Guericke Universität Magdeburg) und Prof. Joachim von Gottberg (Vertretungsprofessor Medien- und Kommunikationswissenschaften/Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) gewonnen werden.

Prof. Dr. Stefan Iske ist Professor für Pädagogik und Medienbildung am Institut 1: Bildung, Beruf, Medien der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Schnittfeld von Medienkultur, Mediensozialisation, Medienerziehung und Medienbiographie. Einen besonderen Fokus bildet dabei der Bereich der Digitalen Spaltung und digitalen Ungleichheit sowie das Internet als Kultur- und Bildungsraum. Er ist Diplom-Erziehungswissenschaftler und hat seine Dissertation 2007 an der Universität Duisburg-Essen mit dem Titel „Navigationsanalyse – Methodologie der Analyse von Prozessen der Online-Navigation mittels Optimal-Matching“ verfasst. Ein methodischer Schwerpunkt liegt auf der Analyse von Lern- und Bildungsprozessen aus Prozessperspektive, insbesondere in formalen und informellen Kontexten.

Prof. Joachim von Gottberg studierte Germanistik und Theologie (Lehramt) in Bonn. Er arbeitete zunächst als Leiter die Niedersächsische Landesstelle für Jugendschutz. 1985 wechselte er als Ständiger Vertreter der Obersten Landesjugendbehörden zur Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) nach Wiesbaden. Seit April 1994 ist er Geschäftsführer der von ihm gegründeten Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen e.V. (FSF) in Berlin. Ab 1997 arbeitet er als Chefredakteur der Fachzeitschrift tv diskurs, herausgegeben von der FSF. Von 1999 bis 2014 war er ehrenamtlich als Vizepräsident des Deutschen Kinderhilfswerks tätig. Seit 2015 ist er Vertretungsprofessor für Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Martin-Luther-Universität Halle/Wittenberg. Seine Schwerpunktthemen sind neben dem gesetzlichen Jugendschutz die Rolle der Medien als Faktor der Sozialisation.





Auf dem Weg zum kompetenten Umgang mit werblichen Inhalten im Netz möchte klicksafe Eltern, Pädagogen, junge Internetnutzer und andere Interessierte unterstützen und begleiten. Die Broschüre steht auf klicksafe.de zum Download oder zum Bestellen als Printversion bereit. Sie bietet neben konkreten Tipps umfassendes Hintergrundwissen und einen Überblick über Anlaufstellen.





Beteiligen auch Sie sich mit Ihrem Wissen, Ihren Erfahrungen und Wünschen an dieser Online-Konsultation.

Alle Bürgerinnen und Bürger, die Wirtschaft, Wissenschaft, Organisationen und Verbände sowie die kommunale Familie Sachsen-Anhalts sind eingeladen, sich an der Online-Konsultation zu den strategischen Zielen und Maßnahmen der Digitalen Agenda zu beteiligen. Das Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung möchte Ihnen einen Raum geben, die Digitale Agenda maßgeblich mitzubestimmen.

Die Online-Konsultation findet in Form eines Blogs statt. Bis zum 31. Juli werden zu den Bereichen Digitale Infrastruktur, öffentliche Verwaltung als digitaler Dienstleister, Digitale Bildung, Kultur und Medien, Wirtschaft 4.0 und Arbeit 4.0 sowie Digitale Daseinsvorsorge und Nachhaltigkeit verschiedene Maßnahmen für jeweils 8 Wochen zum öffentlichen Diskurs gestellt.

Hier können Sie ihre Kommentare festhalten: https://digital.sachsen-anhalt.de/nc/blog/
Bildquelle:  © MW LSA, Pixabay; Homepage 




Medienkompetenz als gesamtgesellschaftliche Aufgabe

Die zunehmende Verschmelzung von alten und neuen Medien, die Möglichkeit diese zeit‐ und ortsunabhängig zu nutzen sowie die hohe Verbreitung des Internets eröffnen den Menschen – jung und alt – neue Lern‐ und Erfahrungsbereiche. Dass Medien heute eine gewichtige Rolle in Bildungsprozessen zukommt liegt auf der Hand.

Somit ist die Medienkompetenzvermittlung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu verstehen. Die dazu vorhandenen Potenziale im Land sind reichhaltig und vielfältig. Die Bündelung der vielen Ideen und der gegenseitige Transfer von Erfahrungen sind Ausgangspunkte und Voraussetzungen für die Entwicklung innovativer Lösungen.

Das „Netzwerk Medienkompetenz Sachsen-Anhalt“ soll bei der Erfüllung dieser Aufgabe einen wichtigen Beitrag leisten. Vor diesem Hintergrund hat die Medienanstalt Sachsen-Anhalt mit finanzieller Unterstützung der Landesregierung das Projekt „Netzwerk Medienkompetenz Sachsen-Anhalt“ (NMK SA) ins Leben gerufen. Ziel dieses Projektes ist es, die Aktivitäten im Bereich der Medienkompetenzförderung zu stärken, zu verknüpfen und auszubauen, um ein gemeinsames Konzept für das Land zu verwirklichen.

An wen richtet sich das Netzwerk?

Die Beratungs-, Vernetzungs- und Koordinierungsstelle für eine erfolgreiche und zielorientierte Zusammenarbeit steht nun für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie alle fachlich involvierten Einrichtungen, Vereine und Initiativen bereit.

Vernetzen Sie sich!

Das Netzwerk will dazu beitragen, dass sich Akteure, die in Sachsen-Anhalt Medienkompetenz vermitteln, untereinander vernetzen, um vorhandene Ressourcen zu teilen und die Nachhaltigkeit von Aktivitäten zu erhöhen. Im Rahmen regionaler Netzwerkarbeit sowie halbjährlich stattfindenden Netzwerktreffen erhalten Sie die Gelegenheit,  sich über aktuelle Entwicklungen und Trends zu informieren und auszutauschen sowie die Möglichkeit neue Ideen und Modelle zu entwickeln.

Die regionalen Netzwerke widmen sich dem Ausbau vorhandener und neuer Strukturen zur Förderung von Medienkompetenz in der Region. Unter Berücksichtigung themenspezifischer Aspekte erproben die Mitglieder gemeinsame Konzepte für die medienpädagogische Arbeit.

Möchten Sie sich an einer regionalen Fachgruppe beteiligen, nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf.

Was bietet das Netzwerk?

  • Medienpädagogischen Atlas für Sachsen-Anhalt
  • Aufbau regionaler Netzwerke
  • Informationen zu Fördermöglichkeiten für medienpädagogische Projekte
  • Newsblogger
  • Newsletter
  • Schwarzes Brett
  • Veranstaltungskalender für alle Veranstaltungen in Sachsen-Anhalt
  • Tag der Medienkompetenz Sachsen-Anhalt (jährlicher Aktionstag)
  • Fachkonferenzen
  • regionale Netzwerktreffen
  • Netzwerktagung Medienkompetenz Sachsen-Anhalt (alle zwei Jahre)



Nach einem erfolgreichen ersten Tag der Medienkompetenz gehen wir nun in die zweite Runde und rufen schon jetzt Alle auf, Ihren Beitrag zur Medienkompetenzförderung im Land Sachsen-Anhalt zu leisten.

Die Angebote zur Medien­kompetenz­förderung sollen an diesem Aktionstag z.B. durch Mitmach­aktionen, Info-Veran­stal­tungen, Sendungen oder Beiträge gewürdigt werden. Dabei soll auch die Gesellschaft für das Potential der Medien­kompetenz­förderung sensibilisiert und die Heraus­forderungen medien­pädagogischer Arbeit durch Themenrunden o.ä. in den Vordergrund gestellt werden.

Alle Aktionsanbieter können ihre Aktion zur Medien­kompetenz­förderung für diesen Tag selbst gestalten und auf die Webseite www.medienkompetenztag.de präsentieren.

Mit dem Tag der Medienkompetenz Sachsen-Anhalt verfolgt das Netzwerk Medienkompetenz Sachsen-Anhalt das Ziel, die vielfältigen Medien­kompetenz­angebote aller Netzwerk­partner in unserem Bundesland in Form eines Aktionstags zu präsentieren und in den Fokus der Aufmerk­samkeit zu rücken. Gleichzeitig werden alle Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, bei den angebo­tenen Aktionen mitzumachen.





Die Anmeldung zur Tagung wurde zum 29.09. mit Erreichen der maximalen Kapazität geschlossen. Bei Fragen zur Tagung hilft Ihnen das Tagunsteam gerne weiter (siehe Kontakt).




Stiftung Digitale Chancen,  Projektkoordination / Project Management

Panel 16: Unerreichbar? Zugang und Unterstützungsmodelle für schwer erreichbare Familien




Entwicklungschef multimediales Kinder- und Jugendangebot des MDR

Panel 5: Klassische lineare Medienangebote vs. Streaming – wer wählt was in der Familie?




Leiter des MDR-BildungsCentrums

Auftaktdiskusssion: medien | familie | interaktion: Welche Problemlagen und Herausforderungen zur Partizipation an der digitalen Gesellschaft existieren im Land?




GMK Landesgruppe Sachsen-Anhalt

Panel 13: Bring your own device – Die Zukunft des digitalen Lernens?

Panel 18: Einfach mal abschalten?…




MAW – Mediengestützte Aus- und Weiterbildung Halle/Saale

Panel 8: Fernsehen war gestern – Youtube ist heute




Parlamentarische Geschäftsführerin der Landtagsfraktion Sachsen-Anhalt

Abschlussdiskussion: Rahmenbedingungen für erfolgreiche Teilhabe von Familien an der digitalen Gesellschaft?




Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz

Impulsvortrag am 30.09.




Fraktionsvorsitzende im Landtag Sachsen-Anhalt

Abschlussdiskussion: Rahmenbedingungen für erfolgreiche Teilhabe von Familien an der digitalen Gesellschaft?




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