Panel 03: Schule, Freizeit und Elternhaus – Medienerziehung und die Frage nach den Verantwortlichkeiten

Datum: 29.09.2015  Zeit: 11:45 – 13:00 Uhr

Panelbeschreibung:

Ein kompetenter Umgang mit Medien gilt für Kinder und Jugendliche mehr denn je als Voraussetzung dafür, sich im Mediendschungel orientieren und aktiv am digitalen Miteinander in unserer Gesellschaft beteiligen zu können. Voraussetzung ist eine gelungene Medienerziehung im familiären bzw. schulischen und außerschulischen Umfeld.

Unklar ist, wer überhaupt für die Medienerziehung mit dem Ziel eines Medienkompetenzerwerbs verantwortlich ist. Schulen als Bildungsträger setzen zwar zunehmend ihren Auftrag zur Medienerziehung um. Trotz unterstützender Angebote in der außerschulischen Medienpädagogik ist Sachsen-Anhalt von einem optimalen Zustand aber noch weit entfernt. Auch für Familien ist Medienerziehung eine anspruchsvolle Aufgabe, die sie gerne in der Schule oder im Freizeitbereich verortet sehen würden. Auf dem Panel wird diskutiert, wie sichergestellt werden kann, dass alle Erziehungsinstanzen ihrer Verantwortung zur Medienerziehung nachkommen können und welche Verbindlichkeiten oder Qualitätsstandards es braucht.

Die Leitfragen dieses Panels lauten:

  1. Wo muss ein Medienkompetenzerwerb verortet sein und welche Anforderungen müssen deshalb an Lehrende, Medienpädagogen und Eltern gestellt werden?
  2. Welche Synergien können zwischen dem schulischen, außerschulischen und familiären Bereich, für eine gelungene Medienerziehung von allen Seiten aus, erzielt werden?
  3. Welche Modelle zum Medienkompetenzerwerb gelingen in Sachsen-Anhalt – mit Berücksichtigung der medienpädagogischen Fachkräfte im Land?

Impuls:
Michael Arndt (Referent am LISA, Schul. Medienbildung/Bildungsserver)

Diskutanten/-innen: 
Tanja Haeusler (Autorin „Netzgemüse“)
Andreas Slowig (Direktor des Christian-Wolff-Gymnasiums Halle)
Dr. Ulrike Wagner (Direktorin JFF – Institut für Medienpädagogik)

Moderatorin:
Katja Reim (Journalistin, Blog „Mein Computerkind“)