MEDIEN I BILDUNG I HANDELN

Am 6. und 7. Dezember 2023 findet die nunmehr 7. Netzwerktagung Medienkompetenz Sachsen-Anhalt unter dem Motto medien | bildung | handeln in der Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften in Halle (Saale) statt.

Erwartet werden über 300 interessierte Gäste an zwei Tagen, mit mehr als 50 Referenten aus Wissenschaft, Pädagogik, Verwaltung, Politik und Medienpraxis. Markus Kurze, Vorsitzender des Vorstandes der Medienanstalt Sachsen-Anhalt freut sich über den hohen Zuspruch:

„Wir sehen ein großes Teilnahmeinteresse aus verschiedensten Bildungsbereichen. Das zeigt uns, dass wir mit Themen wie bspw. KI im Bildungskontext oder Medienbildung in der Schule den aktuellen Zeitgeist treffen. Obwohl die Tagungsstruktur dieses Jahr noch mehr Kapazitäten an praxisnahen Workshops bereithält, waren diese bereits frühzeitig ausgebucht. Es freut mich, dass wir mit der 7. Netzwerktagung Medienkompetenz Sachsen-Anhalt einen Raum schaffen, um Menschen aus unterschiedlichen Bereichen miteinander ins Gespräch zu bringen und Medienkompetenzförderung im Land zu stärken.“

Weitere Themenschwerpunkte der Tagung sind u.a. Medienbildung in der Aus- und Fortbildung von pädagogischem Personal sowie übermäßiger Medienkonsum im Kontext des Jugendmedienschutzes. In vier Fachpanels und zwölf praxisorientierten Workshops ist die Netzwerktagung eine attraktive Plattform zum regen Austausch zwischen Theorie und Praxis.

Fachliche Begleitung erfolgt in diesem Jahr von zwei wissenschaftlichen Beiräten: Prof. Dr. Matthias Ballod von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und Prof. Dr. Stefan Iske von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.

Veranstaltet wird die Fachtagung von der Medienanstalt Sachsen-Anhalt in Kooperation mit dem Netzwerk Medienkompetenz Sachsen-Anhalt.

Ausführliche Informationen und Programm finden Sie unter:
https://www.medien-kompetenz-netzwerk.de/netzwerktagung/7-netzwerktagung-medienkompetenz-sachsen-anhalt/

Medienvertreterinnen und -vertreter sind zur Berichterstattung herzlich eingeladen.




Diskutieren Sie mit! Wie Desinformation anti-europäische Haltungen prägen und was wir dagegen tun können.

Nicht nur der Brexit oder die Kongresswahlen in den USA haben in der Vergangenheit gezeigt, wie gezielt
gestreute Desinformation ganze Nationen verwirren und spalten können und damit zunehmend den
politischen Diskurs sowie Wahlkämpfe beeinflussen. Die Demokratie droht unter die Räder zu kommen,
wenn der Kampf um seriöse Informationen nicht gewonnen wird.

Dabei sind es nicht zuletzt die Bürgerinnen und Bürger, die Gefahr laufen, zum Spielball zu werden. Um resilienter gegen Desinformationskampagnen zu werden, sind wir gut beraten das Heft des Handelns zurückzugewinnen.

Gemeinsam mit Ihnen und spannenden Gästen möchten wir dieses Thema diskutieren und wichtige
Fragen wie „Welche Gefahren gehen von Desinformation aus? Wie erkennen wir diese und was
tut die EU gegen ihre Verbreitung?” auf den Grund gehen.

Gäste

Rainer Robra, Staats- und Europaminister des Landes Sachsen-Anhalt

Sandra Fiene, Pressesprecherin der Regionalvertretung der EU-Kommission in Bonn

Juliane von Reppert-Bismarck, Executive Director und Gründerin von Lie Detectors

Ablauf

Donnerstag, 23. November 2023, 17.30 Uhr
Einlass: 17.00 Uhr
Dialogrunde: 17.30 – 19.00 Uhr
Ausklang mit Imbiss: ab 19.00 Uhr

Ort

Café im Kloster Unser Lieben Frauen
Regierungsstraße 4-6
39104 Magdeburg

Flyer als PDF

Anmeldung unter: https://www.europa-union-sachsen-anhalt.de/veranstaltungen/anmeldung




Liebe Teilnehmende,

mit diesem Fragebogen möchten wir Sie um eine kurze Rückmeldung zur 7. Netzwerktagung Medienkompetenz bitten. Ihr Feedback dient dazu, das Tagungsformat weiterzuentwickeln und zu verbessern. Bitte füllen Sie diesen Evaluationsbogen am Ende der Netzwerktagung aus.

Wir bitten Sie bei den folgenden Fragen Ihr Urteil auf einer Fünfer-Skala abzugeben, die von (1) „trifft vollkommen zu“ über (2) „trifft eher zu“, (3) „teils/teils“ und (4) „trifft eher nicht zu“ bis (5) „trifft gar nicht zu“ reicht (Zutreffendes bitte ankreuzen).

Ihre Angaben werden vertraulich und anonym behandelt. Ein Rückschluss auf Ihre Person ist nicht möglich. Bitte nehmen Sie sich am Ende des Bogens etwas Zeit für einen persönlichen Kommentar, der uns besonders wichtig ist.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Team der Netzwerktagung

Feedback 7. Netzwerktagung Medienkompetenz Sachsen-Anhalt

Persönliche Angaben

Geschlecht
Wie wurden Sie auf die Tagung aufmerksam? (Mehrfachnennung möglich)

Wie fanden Sie die zeitliche und räumliche Organisation?

(1) „trifft vollkommen zu“ (2) „trifft eher zu“ (3) „teils/teils“ (4) „trifft eher nicht zu“ (5) „trifft gar nicht zu“

Wie fanden Sie die inhaltliche Ausrichtung der Netzwerktagung?

(1) „trifft vollkommen zu“ (2) „trifft eher zu“ (3) „teils/teils“ (4) „trifft eher nicht zu“ (5) „trifft gar nicht zu“

Allgemeines Feedback zur Netzwerktagung?

(1) „trifft vollkommen zu“ (2) „trifft eher zu“ (3) „teils/teils“ (4) „trifft eher nicht zu“ (5) „trifft gar nicht zu“

Wir freuen uns auf Ihre Anregungen und Verbesserungsvorschläge?




Kinder und Jugendliche werden tagtäglich in sozialen Netzwerken, auf TikTok oder Instagram mit Desinformationen, mit Fake News, gefälschten KI-Bildern und Videos sowie mit gefährlichen Verschwörungserzählungen konfrontiert und verwirrt. Mit Folgen: Ihr Vertrauen in die Demokratie, in die Welt der Erwachsenen, die ihnen Sicherheit und Gewissheit geben soll, wird erschüttert.

DigiBitS hat daher im Schuljahr 2022/23 die Initiative Schule gegen Fake News – Medienkompetenz statt Desinformation ins Leben gerufen. Gemeinsam mit den Partnerprojekten weitklick und Medien in die Schule des DsiN-Mitglieds FSM sowie mit fragFINN, Deutschlands bekanntester Suchmaschine für Kinder, hat das DigiBitS-Team zahlreiche Lehrkräfte fortgebildet, Desinformationen im Unterricht sicher und souverän zu begegnen und Schüler:innen zu sensibilisieren.

Mit dem Fachtag Schule gegen Fake News – Medienkompetenz statt Desinformation erreicht die Initiative ihren Höhepunkt. DigiBitS lädt Sie herzlich ein, dabei zu sein und in den Austausch mit Vertreter*innen aus den Bereichen Schule, Kinder- und Jugendmedienschutz, Politik und Wirtschaft zu kommen, die alle ihren Beitrag gegen Desinformation, für mehr Medienkompetenz leisten – in der Schule und in der Gesellschaft.

Wann?
28. November 2023
10:30 – 15:30 Uhr

Wo?
Museum für Kommunikation Berlin
Leipziger Straße 16
10117 Berlin

Programm und Anmeldung:
https://www.digibits.de/fortbildung/fachtag-schule-gegen-fake-news/

Grafik: www.digibits.de




Das Eigenbaukombinat Halle lädt vom 17. bis 19. November 2023 Jugendliche zur fünften Ausgabe von Jugend hackt nach Halle (Saale) ein.

Bei Jugend hackt in Halle haben junge Menschen die Möglichkeit, gemeinsam mit Gleichgesinnten im Alter von 12 bis 18 Jahren darüber nachzudenken, wie mit Code die Welt verbessert werden kann. An diesem Wochenende haben die Jugendliche die Gelegenheit, tolle Projekte zu entwickeln, spannende Menschen zu treffen und Neues zu lernen. Junge Menschen ab 18 Jahren können sich als Mentor*in für die Veranstaltung bewerben, und so auch Teil von Jugend hackt Halle werden.

In kleinen Teams wird an eigenen Hardware-Prototypen oder digitalen Anwendungen gearbeitet. Unterstützt werden die Teams von ehrenamtlichen Mentor*innen, die viel Erfahrung in verschiedensten technischen Bereichen mitbringen und bei der Projekt-Umsetzungen zur Seite stehen.

Das Eigenbaukombinat freut sich besonders über Anmeldungen von Menschen, die bisher noch zu wenig in der Technik repräsentiert sind wie zum Beispiel Mädchen, Jugendliche mit Fluchterfahrung, Jugendliche mit Behinderung oder Jugendliche mit einem Migrationshintergrund.

Dabei ist egal, ob die Teilnehmednen schon einmal an Jugend hackt teilgenommen haben, oder ob es das erste Event ist. Alle sind willkommen – solange die Plätze reichen!

Die Anmeldefrist läuft bis zum 10. November 2023.

Weitere Informationen, Programm und Anmeldung unter: https://jugendhackt.org/events/halle

Foto: Jugend hackt in Halle – 2018, CC-BY 4.0 Jugend hackt, Philip Steffan




16. November 2023, 12.30 bis 17.00 Uhr, Experimentelle Fabrik, Sandtorstraße 23, 39106 Magdeburg

Die Grundlagen für eine zeitgemäße Medienbildung in Sachsen-Anhalt wurden in den vergangenen Jahren durch die Politik, engagierte Institutionen sowie Akteurinnen und Akteure gelegt. Allerdings sind längst nicht alle Bildungsbereiche für die Herausforderungen der digitalisierten Welt gewappnet. Die Fähigkeit, digitale Medien reflektiert, kritisch und kreativ zu nutzen, ist jedoch eine wesentliche Voraussetzung für Teilhabe und Beteiligung in einer demokratischen und offenen Gesellschaft. Die Förderung digitaler Kompetenzen ist eine Aufgabe, die nur durch die Vernetzung von Akteuren aus allen Bildungsbereichen und entlang der gesamten Bildungskette gelingen kann.

Im Rahmen der ersten Werkstatt Medienbildung wollen wir innovative Ansätze für die Medien- und MINT-Bildung vorstellen und diese mit Kindern und Jugendlichen erproben. Für Lehrerinnen und Lehrer, pädagogische Fachkräfte und Interessierte richten wir einen Markt der Möglichkeiten mit Medienbildungsangeboten ein. Wir wollen aufzeigen, wie in Schule, Jugendarbeit und Erwachsenenbildung Medienbildung zielgerichtet umgesetzt werden kann. Dies ist auch Gegenstand einer abschließenden Podiumsdiskussion mit Verantwortlichen aus Politik, Verwaltung und Medien.

Werkstatt Medienbildung Sachsen-Anhalt 2023 ist eine Veranstaltung der Netzwerkstelle Medienkompetenz Sachsen-Anhalt und der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt im Rahmen der bundesweiten Aktionstage Netzpolitik und Demokratie und anlässlich des Tages der Medienkompetenz Sachsen-Anhalt. Ein Gemeinschaftsprojekt der Landeszentralen für politische Bildung (ZpB).

Programm

9:00 bis 12:00 Uhr
Für Schulklassen: Stationen zur digitalen Robotik (bereits ausgebucht)
Dr.-Ing. Mathias Magdowski, Dr.-Ing. Thomas Schallschmidt und Studierende der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg
Foyer (EG)

12:30 bis 13:30 Uhr       
Ankommen // Stationen zur digitalen Robotik
Dr.-Ing. Thomas Schallschmidt und Studierende der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg
Foyer (EG und 1. OG) 

13:30 bis 15:30 Uhr       
Werkstatt Medienbildung 
Die Teilnehmenden begeben sich in kleinen Gruppen auf eine medienpädagogische Entdeckungsreise. In verschiedenen Stationen erkunden sie niedrigschwellige Medienbildungsangebote und lernen Ansätze, Herangehensweisen und Akteure aus verschiedenen Bereichen der Medienkompetenzförderung kennen.

Stationen
Stadtbibliothek Magdeburg – Jessica Burkhardt
Medienpädagogische Beratung in Sachsen-Anhalt – Birgit Grabow
Digitalassistenz Sachsen-Anhalt – Julia Nickel, Karoline Schröder
Projekt: „Förderung digitaler Bildung Jugendlicher im Bereich Datenschutz und Algorithmen am Beispiel Online-Werbung“ – Katrin Wilde, Prof. Dr. Stefan Iske      
LINDIUS – Landesinitiative für nachhaltige digitale Infrastrukturen für Unterricht und Schule – Ronald Rosendahl
Medienanstalt Sachsen-Anhalt, Netzwerkstelle Medienkompetenz Sachsen-Anhalt – Alexander Karpilowski
Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt – Heinz-Josef Sprengkamp
fjp>media – Projekte
Fit for News – Albrecht Jugel

16:00 bis 17:00 Uhr 
Podiumsdiskussion Hier wird gebaut“ Medienbildung in Sachsen-Anhalt
Ines Bieler – Referentin für Führungskräfteentwicklung, Landesschulamt
Albrecht Steinhäuser – Vorsitzender des Programmausschusses der Medienanstalt Sachsen-Anhalt
Heike Groll – Volksstimme, Mitglied der Geschäftsführung und Leseranwältin
Prof. Dr. Stefan Iske, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Moderation: Heinz-Josef Sprengkamp

Impressionen

Am Donnerstag besuchten uns knapp 50 Kinder einer 4. Klasse der Evangelischen Domgrundschule & einer 8. Klasse der IGS Regine Hildebrandt aus Magdeburg zu einem #MINTmachen-Aktionsvormittag im Rahmen der Werkstatt Medienbildung von @NetzwerkMK & @LpBLSA in #ExperimentelleFabrik. pic.twitter.com/fqPElQ0cVB

— Lehrstuhl für EMV (@LehrstuhlEMV) November 19, 2023
Dokumentation auf X

Podiumsdiskussion Werkstatt Medienbildung Sachsen-Anhalt 2023




Aufruf zum Bau-Wettbewerb in Minecraft und Minetest.

Dürre, Waldbrände, Überschwemmungen – die Klimakrise ist da! Was können wir tun, um Schlimmeres zu verhindern? Wie können wir uns anpassen? Junge Menschen sind aufgerufen, ihre Lösungsvorschläge für die Bewältigung des Klimawandels in Minecraft und Minetest aufzuzeigen. Für die besten Einreichungen werden Preise im Gesamtwert von 1000 € vergeben.

Dazu laden die von Cansteinsche Bibelanstalt in Berlin, das Projekt BLOCKALOT des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg, das Netzwerk Minetestbildung und die Junge Akademie der Ev. Akademie Sachsen-Anhalt ein!

Wettbewerb in Minecraft und Minetest

Challenge: Suche dir einen Ort, an dem der Klimawandel sichtbar wird. Zeig in Minetest oder Minecraft, wie man hier für eine klimagerechte Welt aktiv werden kann.

Dafür kannst du allein, mit Freundinnen und Freunden, in einer Gruppe oder als Klasse bauen. Und so geht’s:

Hol Dir auf dem Online-Server ein Grundstück! Zeig dort, wie der Klimawandel gestoppt werden kann oder welche Anpassungen es braucht. Als Vorbild nimmst du am besten einen konkreten Ort als Ausgangspunkt, den du entweder als Foto, Nachbau oder Beschreibung mit einreichst.

Alternativ kannst du auch lokal oder auf einem anderen Server bauen. Dann nimmst du aber nur an der Verlosung, nicht an der Preisvergabe durch die Jury teil.

Einreichen kannst du deinen Beitrag über das Formular!

Einsendeschluss ist der 1.12.2023, 23:59.

Preise

Unter allen ernst zu nehmenden Einreichungen werden 5 x 50 € verlost.

Alle, die auf einem „zertifizierten“ Server (MINETESTBILDUNG, BLOCKALOT, Bibellabor) bauen, nehmen außerdem an der Preisvergabe durch eine Jury in einer der drei Kategorien teil:

  • Motivierte (Empfehlung bis 10 Jahre): 1. Preis: 50 €, 2. Preis: 40 €, 3. Preis: 35 €
  • Profis (Empfehlung bis 15 Jahre): 100 €, 80 €, 70 €
  • Genialisten (Empfehlung ab 16 Jahren): 150 €, 120 €, 105 €

Außerdem werden ernstzunehmende Beiträge auf der Webseite und in Videos öffentlich präsentiert.

Workshops zum Wettbewerb

Wir unterstützen euch, wenn ihr euren Wettbewerbsbeitrag in einem Workshop erstellen wollt. Meldet euch dafür einfach bei Tobias Thiel – thiel@ev-akademie-wittenberg.de.

Grafik: https://mine-klima.de/ unter CC-BY-4.0-Lizenz




Deutscher Jugendfotopreis, Deutscher Jugendfilmpreis und Deutscher Generationenfilmpreis starten gemeinsam die neue Ausschreibung. Thema Generationendialog verbindet die drei Wettbewerbe.

Ab sofort können Menschen bis 25 Jahre ihre Film- und Fotoarbeiten beim Deutschen Jugendfilmpreis und Deutschen Jugendfotopreis einreichen. Zeitgleich startet der Deutsche Generationenfilmpreis, an dem auch über 60-Jährige sowie generationengemischte Teams teilnehmen können. Geeint werden die Wettbewerbe durch die Kategorien „Freie Themenwahl“ und die diesjährigen Jahresthemen – denn hier treten die Bundeswettbewerbe erstmalig miteinander in einen Dialog.  Das Bundesfamilienministerium vergibt Preise im Wert von insgesamt 31.000 Euro in den verschiedenen Kategorien und Altersgruppen.

„#OK BOOMER,?!“ – so lautet das gemeinsame Jahresthema beim Deutschen Jugendfilmpreis und Deutschen Jugendfotopreis. Damit möchte das Deutsche Kinder- und Jugendfilmzentrum als Veranstalter der drei bundesweiten Wettbewerbe dazu anregen, sich durch unterschiedliche Medien dem Thema Generationendialog zu nähern.

Das Jahresthema des Deutschen Generationenfilmpreises bietet mit „Da bin ich ganz bei dir“ die Möglichkeit, direkt auf „#OK BOOMER,!?“ Bezug zu nehmen und auch die Perspektive älterer Menschen auf die derzeitigen Generationendebatten sichtbar zu machen. „Unser Ziel ist es, aktuelle Diskurse rund um das große Thema Generationengerechtigkeit aufzugreifen und zu fragen: Wo steht die Baby-Boomer-Generation in der Verantwortung? Welche Verantwortung tragen junge Menschen? Welche Gemeinsamkeiten gibt es zwischen den Forderungen der Proteste der 60er und 70er Jahre und heute? Und: Wie kann der Dialog zwischen den Generationen gelingen?“, erläutern die beiden Leiterinnen der Wettbewerbe Katarzyna Salski und Katharina Klapdor Ben Salem.

Teilnahmeschluss für die Filmwettbewerbe ist der 15. Januar 2024, für den Fotowettbewerb der 1. März 2024.

Alle Informationen finden sich auf den jeweiligen Websites:

www.deutscher-jugendfilmpreis.de
www.deutscher-generationenfilmpreis.de
www.deutscher-jugendfotopreis.de




Am 22. November 2023 von 9.00 bis 15.00 Uhr im Seminarraum der .lkj) Sachsen-Anhalt
Brandenburger Straße 9, 39104 Magdeburg
.

Kinder und Jugendliche verbringen viel Zeit online. Der ungeschützte Zugang zum Internet ermöglicht den Kindern und Jugendlichen auch das Konsumieren von nicht altersgerechten Inhalten. Pornos können somit zu ‘heimlichen Aufklärern’ werden und möglicherweise Druck bei ersten sexuellen Erfahrungen auslösen, der in Peergewalt resultiert. Durch das Zeigen oder Weiterleiten von pornografischen Medien machen sich auch Kinder und Jugendliche strafbar.

Selbstdarstellung und daraus resultierende Resonanz in Form von Likes, Follower*innen oder Kommentaren spielen bei der Nutzung Sozialer Netzwerke eine zentrale Rolle. Privatsphäreeinstellungen werden zugunsten besserer Sichtbarkeit und höherer Reichweite niedrig gehalten. So kann z.B. Sexting – das Versenden freizügiger Bilder in privaten Chats – zur ungewollten Veröffentlichung führen und somit weitreichende Konsequenzen für die Betroffenen haben. Durch die neuen digitalen Kommunikationsmöglichkeiten wächst auch die Gefahr, unter Umständen auch Opfer von Cybergrooming zu werden.

Heranwachsende müssen zu möglichen Folgen ihres Medienhandelns sensibilisiert werden. Um ihre Widerstandsfähigkeit zu fördern, werden Lösungsstrategien, Informationen zu Schutzeinstellungen und Hilfsangebote vermittelt.

Zur Anmeldung

Eine Fortbildung der «Servicestelle digitale kulturelle Bildung» in Kooperation mit der «Servicestelle Kinder- und Jugendschutz».




Am 25.04.2024 findet zu dem Thema „Initiative Schülerinnen und Schüler als Medienscouts“ eine Fortbildung am LISA Magdeburg statt.

 Die Fortbildung richtet sich an Kolleginnen und Kollegen aller Schulformen, die in einer AG, einem Kurs oder innerhalb eines Projektes Kinder und Jugendliche für die Initiative „Medienscouts“ begeistern wollen.

Die Einführung vermittelt einen Überblick zur Tätigkeit als zukünftige Beratungslehrerinnen und -lehrer, zur Organisation und Durchführung von Projekten sowie zu den vielfältigen Aufgaben der Medienscouts.

Medienscouts sind an den Schulen Ansprechpartner, die nach ihrer Ausbildung ihren Mitschülern bei Fragen rund um die Themen digitale Medien und Technik zur Seite stehen. Sie überblicken sowohl die Risiken als auch die Chancen und geben ihre Erfahrungen und erworbenen Kompetenzen zu einer selbstbestimmten, kritischen und kreativen Mediennutzung an Gleichaltrige weiter (Peer-Education). Auch für Lehrerinnen und Lehrer sind sie eine wichtige Unterstützung im Schulalltag und zu Elternabenden. Vermittlung von Information zu Cybermobbing oder Urheberrecht sind dabei nur ein Teil der Herausforderungen. Ebenso wichtig ist die aktive Öffentlichkeits- und Medienarbeit, wie zum Beispiel die Produktion von Erklärvideos oder Podcasts.

Die Initiative „Medienscouts“ ist in erster Linie für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I geeignet, aber auch Sekundarstufe II oder Primarstufe sind denkbar. Eine Fortführung der Auftaktveranstaltung in Form einer Fortbildungsreihe und die Einbindung von Abrufangeboten, an denen Teams aus Beratungslehrerinnen und -lehrern sowie Schülerinnen und Schülern teilnehmen, ist geplant.

Die Veranstaltung richtet sich an Beratungslehrkräfte, Betreuungslehrkräfte, Lehrkräfte sowie pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und wird von Ulla Bornemann (Medienpädagogische Beratung), Lutz Helmholz (Medienpädagogische Beratung) und Olaf Schütte (fjp>media) geleitet.

Anmeldungen sind ab sofort unter der elTIS-Nummer 23L3000018 möglich.

Dieses Medium ist freies Lern- und Lehrmaterial im Sinne der UNESCO-Initiative Open Educational Ressources (OER) Details zu OER. Sie dürfen diesen Beitrag entsprechend oben angegebener Lizenz verwenden, wenn Sie folgende Quellenangabe benutzen:
Thomas Erling auf dem Bildungsserver Sachsen-Anhalt (http://www.bildung-lsa.de/index.php?KAT_ID=13771#art43904)

Open Educational Resources




Das Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt veröffentlicht eine Handreichung zum Umgang mit künstlicher Intelligenz in der schulischen Bildung.

Seit der Veröffentlichung von ChatGPT, einem weitgehend frei zugänglichen generativen Sprachmodell im November 2022, hat das Interesse an KI-Anwendungen stark zugenommen. Expertinnen und Experten erwarten, dass verschiedene Formen von KI einen erheblichen Einfluss auf die Zukunft haben werden, was viele Fragen aufwirft, von rechtlichen und ethischen Aspekten bis hin zu Auswirkungen auf Berufe, soziale Interaktionen und politische Entscheidungen. Dies macht die Sensibilisierung von Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern für das Thema KI umso wichtiger, da Schulen sich den Einsatz von KI nicht entziehen können.

Die Handreichung „Sprachmodelle im Schulunterricht: Chancen und Herausforderungen“ hat das Ziel, ein Verständnis für KI und Sprachmodelle zu vermitteln und Wege aufzuzeigen, wie Lehrende und Lernende KI sinnvoll im Unterricht einsetzen können. Dabei wird betont, dass KI-Modelle wie ChatGPT nicht als bloße Spielerei betrachtet werden sollten, sondern einen reflektierten Einsatz erfordern. In diesem Kontext dient ChatGPT als exemplarisches Beispiel, da es sich gut für die Kommunikation mittels Sprache eignet und als eines der bekanntesten Sprachmodelle herausragt.

Handreichung als PDF

Dieses Medium ist ein freies Lern- und Lehrmaterial im Sinne der UNESCO-Initiative Open Educational Ressources (OER) Details zu OER. Sie dürfen diesen Beitrag entsprechend oben angegebener Lizenz verwenden, wenn Sie folgende Quellenangabe benutzen:
Redaktion bildung-lsa.de auf dem Bildungsserver Sachsen-Anhalt (http://www.bildung-lsa.de/index.php?KAT_ID=15886#art43978)

Open Educational Resources

Titelgrafik: An Artificial Classmate, AI Generated by Midjourney, CC 0




Unsere Welt verändert sich stetig und mit immer größerer Geschwindigkeit. Innovationen, die vor zehn Jahren noch undenkbar schienen, sind heute Wirklichkeit. Mit den Veränderungen verknüpft sind große Herausforderungen wie die Globalisierung, die Digitalisierung, die Klimakrise und nicht zuletzt die fortschreitende gesellschaftliche Polarisierung.

Das Mobile Futurium gibt Schulen außerhalb von Ballungsgebieten die Möglichkeit auszuprobieren, wie sich mit Hilfe von Wissenschaft, Forschung, Technologie und dem Anwenden von Zukunftsmethoden Lösungen für lokale und globale Herausforderungen entwickeln lassen. Schülerinnen und Schüler sind eingeladen, spielerisch die Zukunft zu erkunden. Sie werden dazu motiviert, Zukunft als Chance zu begreifen, die sie bewusst und selbstbestimmt mitgestalten können. Lehrkräfte erhalten das methodische Know-how, um Zukünftebildung in ihren Unterricht zu bringen und langfristig zu verankern.

Rahmenbedingungen

Kern des Angebotes des Mobilen Futuriums ist die Durchführung von Workshops für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I (Klasse 5-10) sowie die Weiterbildung von Lehrkräften und Schulleitungen. Die Workshops dauern 2, 4 und 6 Unterrichtsstunden. Der Wochenplan wird mit den Schulen individuell abgestimmt. Insgesamt ist ein Team aus sechs Mentorinnen vor Ort, sodass je ein Zweierteam einen Workshop mit einer Klasse durchführt. Die Workshops finden in den Räumlichkeiten der Schule statt. Ziel ist es, alle Schulklassen der Klassenstufe 5-10 (bis zu 600 Schüler*innen insgesamt) zu involvieren.

Das Bildungsangebot des Mobilen Futuriums baut auf den bestehenden und erfolgreich im Publikumsbetrieb etablierten Angeboten des Futuriums auf. Themenschwerpunkte der Workshops sind Demokratie, Mobilität, Energie, Arbeit, Gesundheit und Ernährung. Weitere Informationen zu den aktuellen Angeboten des Futuriums sind hier zu finden: https://futurium.de/de/workshops.
Das Angebot ist für die Schulen kostenfrei.

Die „Mobile Futurium-Tour“ findet in Sachsen-Anhalt im Zeitraum vom 14.10 bis 21.12.2024 statt. Es wird pro Woche eine Schule besucht. Die 44 Kalenderwoche fällt wegen der Feiertage weg.

Informationen zum Projekt und Anmeldung: https://futurium.de/de/mobil

Grafik: Mobiles Futurium




Am Offenen Kanal Merseburg-Querfurt e.V. ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt im Rahmen der Realisierung des Bürgerfernsehens spätestens zum 01.01.2024 folgende Stelle zu besetzen:
Medientechniker (w/m/d) (Teilzeit: bis zu 30 h/Woche)

Bewerbung bitte bis zum 31.10.2023 einreichen. Keine Angst vor der langen Aufgabenliste. Genügend Zeit und Raum dort hineinzuwachsen ist vorhanden. Wichtig sind uns vor allem Selbstverantwortung, Eigenmotivation und Lernbereitschaft. Unser Arbeitsalltag ist flexibel, unkonventionell, dynamisch und lebt von den Ideen des Teams und unserern Nutzer*innen.

Stellenausschreibung als PDF

Aufgaben:

  • Leitung des Sende- und Produktionsbetriebes (Kontrollfunktion der Sende- und Produktionsanlagen / Wartung und Überprüfung der Sende- und Produktionstechnik)
  • Organisation der Ausleihe und Rücknahme der Technik (Buchung und Koordinierung) von Sende- und Schnittplätzen / Koordinierung von Reparaturen, Ermittlung des technischen Bedarfs und Bestellung)
  • fortwährende Weiterentwicklung und Dokumentation eines datenschutzkonformen Sicherheitskonzeptes, eines zeitgemäßen Technikkonzeptes sowie des Sendekonzeptes in Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung
  • Datenbankenpflege und Weiterentwicklung / Archivierung von Sendebeiträgen
  • Technische Betreuung der Internetpräsenz (Content-Management-System Joomla & WordPress)
  • Technische Konzepterstellung & Betreuung der cloudbasierten Datensyncronisations- und Konferenzsysteme (Backups, Installation von Templates, Updates,…) momentan: Nextcloud, HiDrive, Big Blue Button, Buchungstool „Booked“
  • Schulungen und Assistenz für Mitarbeiter*innen und Nutzer*innen
  • Technische Nutzerbetreuung / Mitarbeit und Durchführung von Projekten

Voraussetzungen:

  • abgeschlossene Ausbildung oder Studium in den Bereichen Medientechnik und Mediengestaltung erwünscht
  • geübter Umgang mit Bild- und Videobearbeitungsprogrammen
  • Arbeitsrelevante Programmier- und HTML-Kenntnisse
  • Flexibilität im Umgang mit verschiedener Software / Begeisterung für freie Open Source-Lösungen
  • Interesse und Bereitschaft an Weiterbildungen / Bereitschaft zum selbstständigen Kennenlernen
    und Erschließen neuer Technologie/Software
  • ziel- und lösungsorientierte Arbeitseinstellung
  • selbstständiges Arbeiten, Teamfähigkeit, Kommunikationsgeschick, Organisationstalent
  • Identifikation mit den Werten und Zielen der Bürgermedien
  • Führerschein Klasse B, Bereitschaft zu vereinzelten Wochenend-/Abendterminen

Was Sie erwarten können:

  • Vergütung: Brutto Festgehalt 2.000,00 Euro / monatlich (bei 25h / Woche)
  • gute Einarbeitung und Unterstützung durch das Team

Bewerbungen bitte ausschließlich per E-Mail an: info@okmq
(Anschreiben und Lebenslauf, ohne Zeugnisse/Zertifikate – diese werden bei Bedarf im Original nachgefordert).
Bitte geben Sie in Ihrer Bewerbung an, um welchen konkreten Stundenumfang Sie sich bewerben und ab wann Sie gern bei uns arbeiten würden.

Ansprechpartnerin für Rückfragen:
Diana Elsner, Geschäftsführerin Offener Kanal Merseburg-Querfurt e.V.
Geusaer Str. 86b | 06217 Merseburg
Telefon: 03461/525222
E-Mail: info@okmq.de




Die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz veranstaltet in Kooperation mit der AOK Sachsen-Anhalt Online-Informationsveranstaltungen zu Medienwelten von Jugendlichen. Die nächste wird am 9. November 2023 von 16:00 bis 18:00 Uhr stattfinden.

Von TikTok, Instagram, Youtube bis zu Streamingdiensten – mediale Idole, virtuelle Welten und soziale Netzwerke bieten Raum für Kreativität, Austausch und Erprobung. Heutzutage bewegen sich die Jugendlichen und jungen Erwachsenen wie selbstverständlich im Netz der unbegrenzten Möglichkeiten. Sie nutzen Medien zum Lernen, Spielen, Spaß haben und Kommunizieren. Das Internet bietet ihnen genau den Raum dafür und gehört für die Jugendlichen zum Alltag.

Die Informationsveranstaltung ermöglicht Lehrkräften und anderen pädagogischen Fachkräften in der Schule einen Einblick in die aktuellen Trends in Medien– und Streamingdiensten und eine Übersicht über die momentan beliebten Influencer*innen. Neben der Präsentation bietet die Veranstaltung gleichzeitig einen Raum für offene Fragen, Erfahrungsaustausch und hilfreiche Hinweise.

Weitere Informationen und den Anmeldelink finden Sie unter: https://www.servicestelle-jugendschutz.de/2023/10/informationsveranstaltung-zu-medienwelten-am-9-november/.

Foto: Servicestelle Kinder- und jugendschutz Sachsen-Anhalt // Bild von Robin Higgins auf Pixabay




Einladung zum 16. Landespräventionstag Sachsen-Anhalt am 8. November 2023 in Magdeburg.

Der Landespräventionsrat Sachsen-Anhalt lädt Interessierte zum diesjährigen Landespräventionstag in den Gesellschaftshaus, Schönebecker Str. 129, 39104 Magdeburg ein.

Um die Präventionsarbeit in Sachsen-Anhalt zu stärken, werden in diesem Jahr die Qualitätsstandards und die Wirksamkeit von präventiven Projekten in den Fokus der Veranstaltung gestellt. Als inhaltliche Schwerpunkte erwarten die Teilnehmenden spannende Vorträge und die Vorstellung von ausgewählten Best Practice-Projekten.

Das Programm, Informationen zu den Referierenden und die Anmeldung gibt es unter: lpr.sachsen-anhalt.de/landespraeventionstag

Die Veranstaltung richtet sich an Vertreter und Vertreterinnen von (kriminal)präventiven Netzwerken, Gremien, Vereinen, Verbänden, Institutionen, Ministerien, Kommunen, Opferhilfeeinrichtungen, Beratungsstellen, Polizei, Justiz, Schulen, Kindertagesstätten, Freizeiteinrichtungen und die Mitglieder des Landes­präventionsrates sowie an alle Interessierte.

Neben den Vorträgen haben auch Vereine, Verbände u. a., die sich präventiv engagieren, die Möglichkeit, auf ihre Arbeit aufmerksam zu machen und ihre Projekte auf dem „Markt der Möglichkeiten“ vorzustellen. Wenn Sie an der Ausstellung Interesse haben, melden Sie sich bitte bis zum 25. Oktober 2023 online für einen Stand an: Anmeldung für Ausstellung

Für alle Interessierten, die nicht vor Ort sein können, wird ein YouTube-Livestream angeboten. Der Zugangslink lautet: https://www.youtube.com/watch?v=g50P8dZkPwg

Grafik: LPR LSA




Zum einundzwanzigsten Mal bringt die SchulKinoWoche Sachsen-Anhalt vom 10. bis 24. November 2023 Kinokultur und Filmerlebnis auf den Stundenplan. In diesem Jahr beteiligen sich wieder 34 Kinos, alternative Spielstätten sowie mobile Kinos in ganz Sachsen-Anhalt mit einem attraktiven Filmprogramm und präsentieren sich einmal mehr als Orte der Filmbildung und der kulturellen Vielfalt. Landesweit bieten Kinos bei der SchulKinoWoche beste Möglichkeiten, herausragende Kinofilme mit Bezug auf verschiedenste Unterrichtsthemen zu sehen, spannende Filmgäste im Kino zu erleben und das Filmerlebnis mit kostenlos verfügbarem pädagogischem Begleitmaterial im Unterricht zu vertiefen. Veranstaltet die SchulKinoWoche von VISION KINO – Netzwerk fürFilm und Medienkompetenz, in Zusammenarbeit mit der Deutschen Kindermedienstiftung GOLDENER SPATZ. 

„Das Kino bietet uns einen einzigartigen Ort des Dialogs und der Reflexion. Es ermöglicht uns, Geschichten aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und unseren Horizont zu erweitern. Auch wenn Filme Emotionen wecken und Einfluss nehmen können, schaffen sie gleichzeitig Raum für Diskussionen und die Auseinandersetzung mit wichtigen Themen.“ betont Eva Feußner, Ministerin für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt, die Relevanz des landesweit größten Medienbildungsprojekts. 

Mit einem breiten Filmprogramm, aktuellen Kinohits, modernen Klassikern oder Dokumentarfilmen, fördert die SchulKinoWoche die Filmbildung und macht den außerschulischen Lernort Kino für Schülerinnen und Schüler erlebbar.  

Begleitprogramm

Sonderreihen zu den Themen „Wissenschaftsjahr 2023 – Unser Universum“ oder „Alltag und Widerstand – Mutige Mädchen und Frauen in der iranischen Gesellschaft“ sowie ein Filmprogramm zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung unter dem Titel „17 Ziele – Kino für eine bessere Welt“ bieten vielfältige Anknüpfungspunkte für alle Altersstufen und Schulformen. Darüber hinaus vermitteln Kinoseminare und zwei Lehrerfortbildungen vertiefende Erkenntnisse zu unterschiedlichen Aspekten des Mediums Film. 

Informationen zum Programm

Unser Programmheft mit Informationen zu den Sonderveranstaltungen geht den Lehrkräften in Kürze zu. Es ist außerdem unter www.schulkinowoche-th-st.de als PDF-Datei zum Download zu finden. Die ersten Kinoprogramme in Sachsen-Anhalt sind online und werden ständig ergänzt. Auf den Webseiten der jeweiligen Kinos finden Sie die fertigen Programme und können sich online dafür anmelden. Außerdem werden Lehrkräfte per Newsletter über die SchulKinoWoche 2023 informiert. Zur Vor- und Nachbereitung des Kinobesuchs steht kostenloses pädagogisches Begleitmaterial zur Verfügung.




Anmeldung zur 7. Netzwerktagung Medienkompetenz Sachsen-Anhalt gestartet.

Bereits zum siebten Mal veranstaltet die Medienanstalt Sachsen-Anhalt die Netzwerktagung Medienkompetenz Sachsen-Anhalt in der Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften in Halle (Saale). Die Tagung unter dem Motto medien | bildung | handeln findet am 6. und 7. Dezember 2023 statt und beschäftigt sich mit folgenden Fragen:

  • Welche Strategien zur Umsetzung der KMK-Empfehlungen „Bildung in der digitalen Welt“ haben sich im Bildungsbereich etabliert und welche neuen Herausforderungen sind dabei deutlich geworden?
  • Wie kann eine flächendeckende, kontinuierliche und zielgerichtete Aus-, Fort- und Weiterbildung von pädagogischen Fachkräften vor dem Hintergrund der Dynamik des digitalen Wandels umgesetzt und sichergestellt werden?
  • Wie ist der aktuelle und zukünftige Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) aus pädagogischer Perspektive einzuschätzen?
  • Welche Verantwortung tragen Anbieter und Aufsichtsbehörden und was können Familien und pädagogische Fachkräfte im Hinblick auf exzessive Mediennutzung von Heranwachsenden tun?

Mit der 7. Netzwerktagung Medienkompetenz bietet die Medienanstalt Sachsen-Anhalt allen Teilnehmenden einen Austausch zwischen Theorie und Praxis an. In vier Fachpanels und zwölf praxisorientierten Workshops werden die Themenbereiche schulische Medienbildung, Fort- und Weiterbildung von pädagogischem Personal, Einsatz von KI in der Bildungsarbeit sowie Jugendmedienschutz aufgegriffen.

Auch in diesem Jahr wird die Fachtagung von zwei wissenschaftlichen Beiräten begleitet. Hierfür konnten Prof. Dr. Matthias Ballod von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und Prof. Dr. Stefan Iske von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg gewonnen werden.

Veranstaltet wird die Fachtagung von der Medienanstalt Sachsen-Anhalt in Kooperation mit dem Netzwerk Medienkompetenz Sachsen-Anhalt.

Ausführliche Informationen und die Anmeldung finden Sie auf unserer Veranstaltungswebseite

Kontakt zum Tagungsbüro:

Netzwerktagung Medienkompetenz Sachsen-Anhalt
c/o Medienanstalt Sachsen-Anhalt
Reichardtstraße 9
06114 Halle (Saale)
Tel.: 0345/52 13 0
E-Mail: netzwerktagung@medienanstalt-sachsen-anhalt.de




Anmeldephase für Lie Detectors Klassenbesuche im Herbst 2023 ist gestartet.

Die Initiative Lie Detectors bietet wieder Schulbesuche von professionellen Journalist*innen an – kostenfrei, für alle Schulen und Fächer, und für Schüler*innen im Alter von 10 – 11 und 14 – 15 Jahren. Die ausgezeichneten Klassenbesuche zum Thema Medienkompetenz finden vom 1. November bis zum 23. Dezember 2023 statt. Die Journalist*innen besuchen Klassen vor Ort in Halle (Saale) und Umgebung.

Der Besuch einer*s Journalist*n und die Lie Detectors-Arbeitsblätter statten Schüler*innen altersgerecht mit Spielen und Werkzeugen für den sicheren Umgang für die digitale Informationswelt aus und geben einen authentischen Einblick in das Handwerk des professionellen Journalismus. Lehrkräfte werden bei den Klassenbesuchen immer mit einbezogen und lernen oft selbst dazu.

Fragen Sie einen Termin mit professionellen Journalist*innen über das Online-Formular an – das Ausfüllen dauert etwa 3 Minuten. Anmeldefrist ist der 29. September 2023. Nach dem Abschicken des Formulars bekommen Sie eine E-Mail-Bestätigung mit Ihren angegebenen Informationen. Die Bestätigung für den finalen Termin erhalten Sie ca. Mitte Oktober. 

Weitere Informationen zum Klassenbesuch:

Für einen Lie Detectors Besuch brauchen Sie Folgendes:

Ihre Schulklasse der 5.- 6. oder 8.- 9. Stufe, die bislang noch keinen Lie Detectors Besuch hatte!

  • Eine Doppelstunde (ca. 90 Minuten)
  • Projektor, Smart Board und Internetverbindung und eine Tafel bzw. ein Whiteboard
  • Ihre Anwesenheit

Sobald die Details vorliegen, versucht das Lie Detectors-Team, Ihre Klasse an eine*n Journalist*in zu vermitteln und bestätigt den Termin mit einer E-Mail.

Wenn der Termin ausgemacht ist, erhält Ihre Klasse zur Vorbereitung eine Nachrichten Challenge, mit der Schüler*innen im Klassenzimmer oder zu Hause bereits den journalistischen Faktencheck üben. Dafür nehmen sich Klassen generell drei Stunden, mit oder ohne Klassendiskussion.

Zum verabredeten Termin und in Ihrer Anwesenheit erscheint der/die Journalist*in bei Ihnen im Klassenzimmer. Während einer 90-minütigen Schulung wird über Falschmeldungen, Medienkompetenz und Journalismus gesprochen. Interaktive Spiele und Fragerunden aktivieren auch stille Schüler*innen – dafür sind die Journalist*innen extra trainiert. Zuletzt können Schüler*innen jegliche Fragen stellen und Feedack-Fragebögen ausfüllen, damit die Lie Detectors ihre Arbeit weiter verbessern können.

Lie Detectors versucht, den Aufwand für Lehrkräfte minimal zu halten: Nachdem der angefragte Termin bestätigt wurde, erhalten Sie Arbeitsblätter zum Verteilen mitsamt Lösungsbögen. Im Anschluss wird die/der Journalist*in Sie kontaktieren, um den Besuch vorab zu besprechen und das Einreichen der ausgefüllten Fragebögen zu organisieren.





Das Sachsen-Anhalt Medienticket (SAMT) startet ab Oktober für das Schuljahr 2023/24.

Im Jahr 2019 wurde ein bedeutender Schritt in Richtung Medienbildung unternommen: Die Medienkompetenzen gemäß der KMK-Strategie „Bildung in der digitalen Welt“ fanden Eingang in die Fachlehrpläne. Das Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA) bietet Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, ihr erworbenes Medienwissen im neu gestalteten Sachsen-Anhalt Medienticket (SAMT) nachzuweisen.

Der interdisziplinäre Test mit Fokus auf Medien richtet sich an Lernende ab dem 9. Schuljahr aller Schulformen. Die Teilnahme ist freiwillig und das Ergebnis hat keine Auswirkung auf das Zeugnis. Die Lernenden erhalten ein Zertifikat, das als Ergänzung zum Zeugnis beispielsweise bei Bewerbungen genutzt werden kann. Dieses Zertifikat bestätigt die erreichte Prozentzahl und wird von der Schule mit Unterschrift und Schulstempel versehen.

Das SAMT wird zu Beginn des 9. Schuljahres (Oktober bis Dezember eines jeden Jahres) durchgeführt. Es zielt darauf ab, den Entwicklungsstand der Schülerinnen und Schüler nach Abschluss der 8. Klasse zu erfassen, da die Kompetenzanforderungen der KMK-Strategie unter anderem das Niveau für den 8. Schuljahrgang definieren.

In einem schülerorientierten Ansatz nimmt das Tool die Schülerinnen und Schüler mit auf eine Reise durch ihren Alltag, um lebensweltbezogene Probleme zu lösen. Unterstützt durch Audioelemente werden Fragestellungen eingeführt, die die Hörkompetenz der heranwachsenden Generation ansprechen. Die Aufgaben und Situationen sensibilisieren die Lernenden für den Umgang mit und über Medien.  Zusätzliche Ressourcen für Lehrkräfte (z. B. eine Handreichung) sollen die nachfolgende Reflexion einzelner Themenbereiche fördern und unterstützen.

Der Test wurde auf einer Moodle-Plattform des LISA entwickelt und steht allen Schulen des Landes zur Verfügung. Personenbezogene Daten werden nicht erfasst oder gespeichert. Vorkenntnisse in Moodle sind nicht erforderlich!

Unterstützung leisten die medienpädagogischen Beraterinnen und Berater, die auch an der Erstellung von Aufgaben maßgeblich beteiligt sind.

Der Aufgabenpool umfasst Fragen aus den Kompetenzbereichen:

  • Suchen, Verarbeiten, Aufbewahren
  • Kommunizieren und Kooperieren
  • Produzieren und Präsentieren
  • Schützen und sicher Agieren
  • Problemlösen und Handeln
  • Analysieren und Reflektieren

sowie den Fachlehrplänen für die Sekundarschule in Sachsen-Anhalt.

Für die Bearbeitung sind 60 Minuten vorgesehen. Zur Lösungsfindung können die Schülerinnen und Schüler im Internet recherchieren. Der Test kann beliebig unterbrochen und zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt werden. Auf Grundlage dieser Basis kann er in den Unterricht, in ein Projekt oder als Lernaufgabe im Bereich Homeschooling integriert werden.

Möchten Sie das SAMT mit Ihrer Klasse nutzen?

  1. Schreiben Sie uns eine E-Mail mit folgenden Angaben: Anzahl der Lernenden sowie den Namen und den Ort Ihrer Schule
  2. Sie erhalten eine Antwort mit Ihren individuellen Zugangsdaten und weiteren Informationen für Ihre angemeldeten Klassen
  3. Das SAMT 2023 kann beginnen!

Neu: Ab diesem Schuljahr ist es möglich, einen individuellen SAMT erstellen zu lassen.

Für Fragen zum SAMT steht Ihnen das LISA-Team gerne zur Verfügung:

Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA),
Digitale Transformation – Schulische Medienbildung,
Am Alten Theater 4, 39104 Magdeburg:
Philip Hemschik (Projektkoordinator)

Telefon: 0391 567 7350 (Dienstag und Donnerstag)  
E-Mail: philip.hemschik@sachsen-anhalt.de

Oder kontaktieren Sie die zentrale Projektstelle:
E-Mail: lisa-samt@sachsen-anhalt.de


Dieser Beitrag steht unter CC BY-SA 4.0 Lizenz
Philip Hemschik Fachbereich 5/ Fachgruppe 51 auf dem Bildungsserver Sachsen-Anhalt (http://www.bildung-lsa.de/index.php?KAT_ID=15880#art36512)

Grafik:
Zertifikat SAMT“ von Philip Hemschik /Lizenz: CC BY-SA 4.0

Open Educational Resources




Die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz veranstaltet am 20. September 2023 von 9.00 bis 15:30 Uhr in Magdeburg die Fortbildung „Influencer*innen als (Rollen-)Vorbilder“.

Das Internet ist im Leben der meisten Jugendlichen fest verankert. Dabei finden Selbstdarstellung und Orientierung zunehmend über soziale Netzwerke wie Instagram, YouTube oder TikTok statt. Während früher noch Stars aus Film und Fernsehen als Idole von Heranwachsenden fungierten, bieten heutzutage vermehrt Influencer*innen Identitätsvorlagen für junge Menschen an. Nicht selten transportieren die Social-Media-Stars antiquierte Rollenbilder und stereotype Darstellungen oder nutzen die zumeist eingeschränkte Reflexionsfähigkeit der Heranwachsenden, um Produkte zu bewerben. Durch die Präsentation eines vermeintlich perfekten Lebens und die Zurschaustellung eines einseitigen Körperideals wirken Influencer*innen auf das Selbstwertgefühl. Oft reproduzieren junge Menschen die erlernten stereotypen Geschlechterrollen und messen sich an kaum erreichbaren Idealen. Online-Reichweite kann zudem ebenso für die Streuung extremer Weltanschauungen genutzt werden.

Aus diesem Grund müssen Pädagog*innen junge Menschen dabei unterstützen, die Selbstdarstellung von Influencer*innen im Netz bewusst zu hinterfragen. Dafür brauchen Fachkräfte das entsprechende Hintergrundwissen. Die Fortbildung beschäftigt sich hierbei mit den Wirkungsmechanismen von sozialen Netzwerken und Influencer*innen sowie den möglichen Auswirkungen der medial präsentierten Lebensentwürfe auf Heranwachsende. Dabei soll auch praxisnah erarbeitet werden, welche Präventionsmaßnahmen in der pädagogischen Arbeit greifen können.

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • derzeitige Medienrealitäten von Kindern und Jugendlichen
  • Wirkungsmechanismen von sozialen Netzwerken und Influencer*innen
  • Präsentation stereotyper Geschlechterrollen auf sozialen Netzwerken
  • mediale Körperbilder im Zusammenhang mit Essstörungen
  • Präventionsmaßnahmen und Handlungsstrategien für die pädagogische Praxis
  • Raum für Austausch und offene Fragen

Die Fortbildung richtet sich an:

Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter*innen, Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe bzw. Jugendarbeit und Familienberatung

Teilnahmegebühr: 35 €

Dieses Angebot wird gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung Sachsen-Anhalt.

Anmeldemöglichkeiten: 

Hier geht es zur Anmeldung.

Auskünfte zur Anmeldung und Organisation erhalten Sie unter:
Telefon: 0391/5037638, E-Mail: jugendschutz@fjp-media.de




Perspektiven aus dem Forschungsnetz Frühe Bildung Sachsen-Anhalt (FFB).

Am 24. November 2023 findet auf dem Stendaler Campus von 09:00 bis 15:30 Uhr die vierte Fachtagung des FFB statt. Hier werden Forschungsergebnisse bezogen auf die Anwendung von digitalen Medien in der frühen Bildung vorgestellt. Neben einem allgemeinen Blick auf die Auswirkungen digitaler Medien auf Bildungs- und Entwicklungsprozesse von Kindern geht es insbesondere um die Nutzung von und die Einstellung zu digitalen Medien in der Kita.

Dazu wird Prof. Dr. Nicole Wetzel die Wirkung von digitalen Medien auf Kinder aus einer neurokognitiven Perspektive beleuchten. Des Weiteren wird Jörg Kratzsch auf Medienbildung in der Kita eingehen.


Im Rahmen der anschließenden Workshops können sich die Teilnehmenden mit einem Reflexionsinstrument für pädagogische Fachkräfte, der Nutzung von digitalen Medien in der Kita, einem Medien(bildungs)konzept oder den digitalen Medien im Kinderzimmer auseinandersetzen.

Tagungsprogramm und Workshopbeschreibungen entnehmen Sie bitte der Einladung.

Einladung als PDF

Anmeldungen werden bis zum 30. September 2023 unter https://forms.office.com/e/dNveG9CKBW entgegengenommen.




Die Initiative „Gutes Aufwachsen mit Medien“ unterstützt deutschlandweit Eltern und pädagogische Fachkräfte bei ihrer Erziehungsverantwortung im digitalen Zeitalter. Als Teil der Initiative beteiligt sich das Initiativbüro daran, Rahmenbedingungen für ein „Gutes Aufwachsen mit Medien“ zu schaffen und entwickelt dafür verschiedene Maßnahmen.

Eine davon ist die Gründung von „Lokalen Netzwerken für ein Gutes Aufwachsen mit Medien“ um die Medienkompetenzförderung vor Ort zu fördern. Ganz nach dem Motto: Zusammen gelingt vieles leichter.

Jede Region hat eigene Anforderungen und Rahmenbedingungen. Um die regionalen Ansprüche besser adressieren zu können und das Potenzial vor Ort zu unterstützen, initiiert das Initiativbüro in diesem Jahr sogenannte „NetzwerkLabs“. Dabei soll das Rad nicht neu erfunden, sondern an bestehende Strukturen und vorhandene Kompetenzen angeknüpft werden. Diese sollen mit der Expertise sowie mit dem Know How der Initiative verbunden werden.

Zur Ausweitung des Engagements und Intensivierung der Netzwerkaktivitäten vor Ort sucht das Initiativbüro nach starken, lokalen Partnern, die als NetzwerkLab,

  • die Rahmenbedingungen für ein „Gutes Aufwachsen mit Medien“ in ihrer Region unterstützenmöchten;
  • in ihrem Kreis oder ihrer Region gut vernetzt sind und ihr Netzwerk ausbauen möchten;
  • Freude und Engagement am Netzwerken haben.

Das Angebot:

Gemeinsam mit zwei weiteren NetzwerkLabs erhalten Sie eine Schulung zum Konzept der “Lokalen
Netzwerke für ein Gutes Aufwachsen mit Medien”. Zusammen definieren wir Ihre Rolle und besprechen
Ihre Aufgaben als NetzwerkLab: Netzwerkgründung und -beratung sowie Gestaltung von
medienpädagogischen Angeboten. Als NetzwerkLab sind Sie Teil der Initiative Gutes Aufwachsen mit Medien und erhalten Zugang zu starken Partnern aus der Initiative, die Sie bei der Medienkompetenzförderung vor Ort unterstützen können.

Die Voraussetzungen:

  • Nachgewiesene Netzwerkkompetenz z. B. durch eigene Vernetzung in der Region
  • Nachgewiesene Erfahrungen im Umgang mit öffentlichen Fördermitteln (es wird ein Verwendungsnachweis über die Aktivitäten mit Sach- und Finanzbericht notwendig)
  • Gewährleistung der Teilnahme an der Schulung im November 2023
  • Bereitschaft, 2023-2025 eng mit dem Initiativbüro zusammen zu arbeiten, um das Konzept der„NetzwerkLabs für ein Gutes Aufwachsen mit Medien“ umzusetzen, zu evaluieren sowie sichüber die Erfahrungen auszutauschen
  • Bereitschaft zur Akquise mind. eines neuen lokalen Netzwerks 2024 und zur Umsetzung eines Angebots zur Medienkompetenzförderung 2024
  • Erfahrungen in der Organisation und Umsetzung medienpädagogischer Angebote und der Beratung oder Begleitung von Einrichtungen

Ihre Interessenbekundung mit Angabe Ihrer erfüllbaren Potenziale in Bezug auf die Voraussetzungen können bis zum 31. August 2023 an Josephine Reußner gerichtet werden: jreussner@digitale-chancen.de

Ausschreibung als PDF

Grafik: Initiativbüro „Gutes Aufwachsen mit Medien“ – Stiftung Digitale Chancen




Im Kontext des aus dem Corona-Sondervermögen des Landes Sachsen-Anhalt zu etablierenden Projektes „Digitalassistenz für Schulen“ sind befristet Digitalassistenten (m, w, d) für Schulen in Sachsen-Anhalt zu besetzen.

Im Kontext des aus dem Corona-Sondervermögen des Landes Sachsen-Anhalt zu etablierenden Projektes „Digitalassistenz für Schulen“ im Ressort des Ministeriums für Bildung sind am Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA) zum nächstmöglichen Zeitpunkt befristet bis zum 31.12.2027 die folgenden Stellen zu besetzen:

Digitalassistenten (m, w, d) für Schulen in Sachsen-Anhalt (Stellennummer: LISA 34/2023)

Die Stellen der Digitalassistenten*innen sind mit der Entgeltgruppe 9a TV-L ausgewiesen und bewertet. Bewerbungsschluss ist der 31.08.2023.

Stellenausschreibung als PDF


Radio CORAX – das Freie Radio in Halle (Saale) – sucht vom 01. Oktober 2023 bis zum 15. Februar 2028 eine medienpädagogische Begleitung für ein inklusives Radioprojekt.

Das Projekt „IrreLeicht – radioaktiver Einfluss auf Politik und Kultur in Halle“ möchte Menschen mit Mehrfachbehinderung Zugang zu (mehr) politischer Partizipation und kultureller Teilhabe ermöglichen. Der inhaltliche Fokus liegt daher auf der politischen und kulturellen Landschaft der Stadt Halle und Umgebung sowie den hier bestehenden Möglichkeiten, eigene Interessen zu artikulieren und sich einzubringen. Die Redaktionsgruppen werden dementsprechend Orte, Initiativen, Einrichtungen und Gremien besuchen, sie auf ihre Zugänglichkeit hin untersuchen und darüber berichten. Auch Radio CORAX selbst soll als kultureller Akteur in den Blick genommen werden. Mithilfe von Weiterbildungen, Workshops und Beratungen soll die Vereinsstruktur, Kommunikation und der Onlineauftritt analysiert und inklusiver gestaltet werden, um dem eigenen Anspruch, allen Menschen offen zu stehen, gerechter zu werden.

Die medienpädagogische Begleitung beinhaltet insbesondere das Training und die Unterstützung der Projektteilnehmer*innen bei der Erstellung eigener Sendungen und Beiträge. Die Arbeit erfolgt im Team mit einer weiteren Medienpädagogin von Radio CORAX.

Zu den Aufgaben gehören:

  • Kooperationsaufbau mit den jeweiligen Einrichtungen und Exkursionsorten,
  • Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden der kooperierenden Einrichtungen,
  • medienpädagogische Betreuung der Radiogruppen und Einführung in radiojournalistisches Handwerk,
  • Koordination der Redaktionstreffen und entstandenen Sendungen,
  • Vor- und Nachbereitung der Radiosendungen / Audioschnitt,
  • Veröffentlichung entstandener Beiträge und Sendungen auf dem projekteigenen Blog sowie Pflege des Blogs,
  • Interviewanfragen an stadtpolitische und kulturelle Institutionen, Gremien und Initiativen,
  • Planung und Organisation von Workshops für Vereinsmitglieder zur Reflexion der Vereinsstrukturen und -kommunikation,
  • Einbindung der Projektteilnehmenden in Vereinsaktivitäten und Veranstaltungen,
  • projektbezogene Öffentlichkeitsarbeit,
  • Entwicklung, Erprobung und Dokumentation von Methoden,
  • Austausch und Vernetzung mit anderen Medienpädagog*innen,
  • Vernetzung mit anderen Einrichtungen für Menschen mit Behinderung und Vorstellung des Projekts im Sozialraum Halle,
  • Koordination der Erstellung zweier Ausgaben der CORAX-Programmzeitung in Leichter Sprache,
  • Dokumentation des Projektverlaufs zur Gewährleistung der Erreichung der Projektziele und
  • Konzeptionierung und Durchführung einer Abschlussveranstaltung zur Präsentation der Projektergebnisse.

Wir wünschen uns:

  • eine medienpädagogische Ausbildung, bzw. Erfahrungen in der medienpädagogischen Arbeit,
  • Kenntnis in der Radioarbeit, bzw. die Bereitschaft, sich diese anzueignen,
  • Erfahrung und Sensibilität in der Arbeit mit Menschen mit Beeinträchtigung,
  • Erfahrung in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sind von Vorteil,
  • ein hohes Maß an Teamfähigkeit, Verlässlichkeit sowie die Fähigkeit zum selbstständigen und eigenverantwortlichen Arbeiten,
  • eine hohe Identifikation mit den Arbeitsweisen und Zielen Freier Radios,
  • die Bereitschaft zu flexiblen Arbeitszeiten,
  • die Bereitschaft, sich in die verwendete Software einzuarbeiten,
  • die Bereitschaft zur Teilnahme an überregionalen Treffen sowie
  • souveräne Deutschkenntnisse in Wort und Schrift.

Ein Führerschein Klasse B ist von Vorteil.

Die Wochenarbeitszeit beträgt 26 Stunden bei einer monatlichen Vergütung von 1.812,54€ brutto.

Um unserem Anspruch nach Diversität im Team gerecht zu werden, ermutigen wir insbesondere BIPOC, Menschen mit Migrationsgeschichte, FLINTA sowie Menschen, die behindert werden, sich zu bewerben. Fühlst du dich angesprochen? Dann sende uns deine Bewerbungsunterlagen, bestehend aus Motivationsschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen bitte ohne Bild und Geburtsdatum bis zum 31. August 2023 an personal [ät] radiocorax [dot] de.




Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder und Jugendschutz veröffentlicht ein aktualisiertes Dossier zum Thema „Digitale Spiele – Kinder- und Jugendschutz durch gesetzliche Altersfreigaben“.

Im Dossier stehen die Altersfreigaben bei Computerspielen im Fokus. Vor dem Hintergrund der Novellierung des Jugendschutzgesetzes wurden verschiedene Regelungen eingeführt, die die Altersfreigaben in Computerspeilen betreffen. Die Autor*innen Lidia Grashof und Uwe Engelhard, die als ständige Vertreter*innen der Obersten Landesjugendbehörden (OLJB) tätig sind, haben das bereits seit vielen Jahren regelmäßig veröffentlichte Dossier umfassend überarbeitet und aktualisiert. Neben einer Darstellung der rechtlichen Grundlagen für die Alterskennzeichnung von digitalen Spielen, enthält das Dossier Informationen zu den Kriterien sowie den neuen Zusatzhinweisen zur Alterskennzeichnung. Pädagogische Empfehlungen und weitere Literaturtipps runden das Dossier ab.

Dossier als PDF

Das Dossier steht auch kostenlos als Printversion zur Verfügung. 




Die Servicestelle digitale kulturelle Bildung der .lkj) – Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e. V. hat eine neue Methode entwickelt, die ab sofort für Multiplikator*innen frei zugänglich ist. Die Methode mit dem Titel KI – Labor // Kann KI Kunst? wurde kürzlich in der Methoden Mediathek veröffentlicht.

Im Rahmen der Servicestelle digitale kulturelle Bildung ist eine neue Methode namens »KI – Labor // Kann KI Kunst?« in der Methodenmediathek der .lkj) Sachsen-Anhalt veröffentlicht worden. Die Tatsache, dass Künstliche Intelligenz (KI) bereits Kunstwerke erschafft, inszeniert und verbreitet, ist unbestreitbar. Doch ist die KI hier die geniale Erschafferin, Urheberin und Autorin oder lediglich ein neues Werkzeug und eine Technik für Künstler*innen? Hängt die Beantwortung dieser Frage nicht zuletzt davon ab, wie wir die Arbeit in einem Netzwerk von handelnden Akteur*innen betrachten, diskutieren und bewerten? Der Kunstmarkt hat bereits seine Position bezogen, indem von KI generierte Schöpfungen global ausgestellt, versteigert, gekauft und gesammelt werden.

Ziel dieser Methode «KI Labor – kann KI Kunst?» ist es, den Teilnehmenden generative KIs als kreative Tools zugänglich zu machen, um sich auf innovative Weise ausdrücken zu können. In Teams entwickeln die Kinder- und Jugendlichen eigene Geschichten und dazugehörige Bildelemente, wobei sie verschiedene KIs nutzen, um ihren Gedanken Ausdruck zu verleihen und neue künstlerische Ausdrucksformen zu erkunden.

Der kreative Prozess wird dabei bewusst durch den Einsatz der KI beeinflusst und unterstützt. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, die Technologie als kreatives Werkzeug zu nutzen, das ihre Ideen erweitert und neue Perspektiven eröffnet. Sie werden ermutigt, die KI nicht als reinen Schöpfer zu sehen, sondern als Partner*innen im kreativen Schaffensprozess.

Die Teilnehmenden werden eingeladen ihre Erfahrungen und Ergebnisse zu reflektieren und darüber zu diskutieren, wie sich der künstlerische Prozess mit KI von anderen traditionellen künstlerischen Prozessen unterscheidet. Fragen wie «Inwiefern beeinflusst die KI unsere Vorstellungen von Kreativität und Originalität?» oder «Welche Rolle spielt die Interaktion zwischen Menschen und Maschinen in diesem Prozess?» können Gegenstand der Diskussion sein.

Das «KI Labor – kann KI Kunst?» bietet eine interaktive und ergebnisoffene Diskussionsplattform, um gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen die Möglichkeiten, Grenzen und ethischen Implikationen der künstlichen Kreativität zu erkunden. Durch vielfältige Aktivitäten und Diskussionsanregungen möchte die «Servicestelle digitale kulturelle Bildung» die Kinder und Jugendlichen ermutigen, ihre Meinungen zu teilen, kritische Fragen zu stellen und ein tieferes Verständnis für die Rolle der Künstlichen Intelligenz in der Kunstwelt zu entwickeln.

Durch diese Methode sollen die Teilnehmenden ein tieferes Verständnis für die Möglichkeiten und Herausforderungen der kreativen Zusammenarbeit mit KIs entwickeln. Gleichzeitig sollen sie befähigt werden, die Technologie als Werkzeug zu nutzen, um ihren eigenen künstlerischen Ausdruck zu erweitern und neue, innovative Ansätze zu erforschen. Dabei steht die Freude am kreativen Schaffen im Vordergrund, während gleichzeitig ein Bewusstsein für die Bedeutung und den Einfluss von KI in der Kunstwelt geschaffen wird.

Das KI Labor wurde von der „Servicestelle digitale kulturelle Bildung“ gemeinsam mit der Referentin, Seminar – und Veranstaltungsentwicklerin, Franziska Gutkäse entwickelt und bereits mit Kindern und Jugendlichen im Rahmen der Schüler*innentheatertage erprobt.

Die „Servicestelle digitale kulturelle Bildung“ ist ein Programm der .lkj) Sachsen-Anhalt und wird gefördert vom Land Sachsen-Anhalt.

Bild: Screenshot How-to KI Labor – Kann KI Kunst? Franziska Gutkäse, Katharina Remiorz, Nadia Boltes




Die 7. Netzwerktagung Medienkompetenz Sachsen-Anhalt wird von einem wissenschaftlichen Beirat begleitet. Hierfür konnten Prof. Dr. Matthias Ballod (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) und Prof. Dr. Stefan Iske (Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg) gewonnen werden.

Matthias Ballod ist Professor für die Didaktik der Deutschen Sprache und Literatur an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Er hat in der Linguistik zu automatisierten Verfahren der Textanalyse promoviert und in der Didaktik zu „Wissenstransfer und Wissenstransformation“ habilitiert. Seine Forschungsinteressen umfassen die digitale Transformation von Schule und Universität ebenso wie organisationales und individuelles Wissensmanagement.

Stefan Iske ist Professor für Pädagogik und Medienbildung an der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Schnittfeld von Medienkultur, Mediensozialisation, Medienerziehung und Medienbiografie.

Statements und Erwartungen der wissenschaftlichen Beiräte

Schule in der digitalen Welt, Schule im digitalen Wandel (Matthias Ballod)

Das Bildungswesen und speziell die allgemeinbildenden Schulen sind in guter Gesellschaft, nämlich beim  Fehlen von Fachkräften. Der Lehrermangel hat sicher viele Ursachen, aber das Arbeits- und Lernfeld Schule wird immer anspruchsvoller. Die Querschnitsthemen wie Inklusion, Mehrsprachigkeit und Bildung für nachhaltige Entwicklung, aber auch Themen wie Gendergerechtigkeit, allgemeine Chancengleichheit, Demokratiebildung usw. erhöhen die Erwartungen an Schule, Unterricht, Bildungsverantwortliche, Lehrerinnen und Lehrer.

Digitalisierung, wie immer sie begrifflich und inhaltlich ausgestaltet wird, soll nun einerseits Entlastung schaffen, bedeutet andererseits zunächst aber immer auch Mehraufwand und sei es, im Neu-Denken oder im Um-Gestalten. Im Panel 1 sollen Positionen und Aspekte aus der theoretischen und praktischen Perspektive ausgetauscht und diskutiert werden.

Das Ziel könnte sein, wechselseitiges Verständnis aufzubauen, um im gemeinsamen Dialog konkrete Ansatzpunkte zu ermitteln, an denen zukunftsfähige Lehr-Lern-Konzepte, Methoden, Prüfungsformen, Curriculare Angebote, Lehr- u. Lernmaterialien entstehen, um unsere wichtigsten gesellschaftliche Ressource, unseren Schülerinnen und Schüler eine zukunftsfähige und lebenswerte Bildung zu ermöglichen.

Aktuelle Herausforderungen in der pädagogischen Fort- und Weiterbildung (Stefan Iske)

Dass Medienkompetenz als Prozess zu verstehen ist und sich permanent weiterentwickelt – und sich weiterentwickeln muss! – ist ein medienpädagogischer Allgemeinplatz. Dieses lebenslange Lernen im Bereich des Medialen und Digitalen kann dabei nicht allein aus individuellen Interesse und auf dem Hintergrund der individuellen zeitlichen Möglichkeiten geleistet werden. Damit kommt neben dem Feld der (Grund-)Bildung bzw. Ausbildung gerade auch dem Feld der Fort- und Weiterbildung eine zentrale Bedeutung zu – nicht zuletzt aufgrund des dynamischen und schnellen Wandels wie z.B. im Bereich KI oder Online-Werbung.

Die Frage der Bedeutung der Fort- und Weiterbildung steht außer Frage – kontrovers dikutiert wird jedoch die operativ-organisatorischen Durchführung, die Verbindlichkeit der Teilnahme, der Finanzierung sowie inhaltlich-konzeptionelle Fragen: Was kann und soll Gegenstand solcher Fort- und Weiterbildungen sein? Wie sind diese methodisch durchzuführen? Wie können Fort- und Weiterbildungen z.B. als „exemplarisches Lernen“ im Sinne Klafkis verstanden werden? Wie kann die Auseinandersetzung mit einem konkreten Bereich einen Transfer auf andere Bereiche ermöglichen? Wie kann mit der hohen Entwicklungsgeschwindigkeit digitaler Technologien Schritt gehalten werden?

Die Spannbreite solcher Angebote besteht dabei von konkreten technischen Hilfestellungen und Anleitungen bis zu konzeptionell-systematischen Überlegungen, beispielsweise zur (Weiter-)Entwicklung des gesamten Fort- und Weiterbildungsbereichs unter den Bedingungen der Digitalität. Insgesamt wird deutlich, dass in solchen Fort- und Weiterbildungen neben der Förderung und Vermittlung von Medienkompetenz auch die der mediendidaktischen Kompetenz eine zentrale Rolle spielen muss. Deutlich wird auch, dass diese Herausforderungen nicht nur den Bildungsbereich, sondern alle gesellschaftlichen Bereich und beruflichen Felder betreffen.

Künstliche Intelligenz als treibende Kraft für Veränderungen (Matthias Ballod)

„Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“ könnte man in Anlehnung an ein berühmtes Zitat von Gorbatschow titeln. Warum? Weil die frei zugänglichen KI-Anwenungen, allen voran die Large-Language-Models (LLM) wie ChatGPT, seit Ende 2022 ganz praktisch und unwiderruflich aufzeigen, dass die digitale Transformation längst in vollem Gange ist, mit greifbaren Konsequenzen für die Arbeits- und Lebenswelt und die gesamte Bildungslandschaft.

Noch ehe man die neuen Möglichkeiten der KI sortieren und einschätzen kann, kommen neue, erweiterte Potenziale hinzu. Die Geschwindigkeit einereits, die Vielseitigkeit des Nutzens, aber eben auch der Gefahren anderseits, sind kaum zu übersehen und nicht zu unterschätzen. 

Das Ziel könnte es sein, Visionen und Strategien zu skizzieren, wie die neuen Technologien nicht als ‚Feind der Bildung‘ wahrgenommen werden, sondern welche Rahmenbedingungen es braucht, damit ein zielgerichteter und funktionaler Nutzen der KI-Anwendungen auch in Schule, Lehre und Wissensvermittlung eingebracht wird. Hinzu kommt ein Verständnis von und für KI in der Schule und natürlich die Vermittlung eines emanzipierten Umgangs mit und einer konstruktiv-kritischen Reflexion von den Technologien.

Immer online – wenn Nutzungszeiten aus dem Ruder laufen (Stefan Iske)

Medienhandeln von Kindern und Jugendlichen steht seit jeher im Fokus des Interesses Erwachsener – und bleibt der Perspektive Erwachsener häufig fremd: Was fasziniert Kinder an TikTok? Was Jugendliche an BeReal? Für Erwachsene ist dies häufig schwer nachvollziehbar – nicht zuletzt aufgrund der Verortung von Medienhandeln in unterschiedlichen Kinder- und Jugendkulturen.

Neben diesen Fragen nach Inhalten und deren Faszinationskraft spielen bei der Sicht Erwachsener auf Mediennutzung auch immer zeitliche Fragen eine Rolle: Wäre es nicht besser, die Nutzungszeit von TikTok in das Erlernen eines Instrumentes zu investieren? Oder in die Schule? In diesen Fragen nach Nutzungszeiten und Möglichkeiten bzw. Gründen zur Reglementierung und Kontrolle durch Eltern kommen die Wertvorstellungen der Eltern zum Ausdruck: Welche Nutzungszeiten werden als „normal“ beurteilt, welche als „erhöht“, welche als „exzessiv“? Und von welcher Form der Medienwirkung wird dabei ausgegangen? Kann in diesem Bereich von „Mediensucht“ als medizinischem Krankheitsbild gesprochen werden?

Auf der anderen Seite geben sich Medienanbieter alle erdenktliche Mühe, ihre Nutzer an sich zu binden – nach gängigen Geschäftsmodellen bedeuten hohe Nutzungszeiten einen hohen finanziellen Gewinn. Beispielhaft kann hier auf Endless-Scrolling und andere dark-patterns in vielen Apps verwiesen werden.

Insgesamt wird deutlich, dass Medienhandeln von Kindern und Jugendlichen in einem komplexen Spannungsfeld unterschiedlicher Erwartungen, Möglichkeiten und Verantwortlichkeiten und in einem kompelxen Feld unterschiedlicher Stakeholder verortet ist.




Die 7. Netzwerktagung Medienkompetenz Sachsen-Anhalt wird durch die wissenschaftliche Expertise von Prof. Dr. Matthias Ballod (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) und Prof. Dr. Stefan Iske (Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg) unterstützt.

Matthias Ballod ist Professor für die Didaktik der Deutschen Sprache und Literatur an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Er hat in der Linguistik zu automatisierten Verfahren der Textanalyse promoviert und in der Didaktik zu „Wissenstransfer und Wissenstransformation“ habilitiert. Seine Forschungsinteressen umfassen die digitale Transformation von Schule und Universität ebenso wie organisationales und individuelles Wissensmanagement.




Der djo-Landesverband Sachsen-Anhalt bietet in den Sommerferien 2023 die Veranstaltungsreihe „Explore, Create and Find Your Voice!“ an. In Film-, Comic- und Hörspiel-Workshops können junge Menschen zwischen 12 und 20 Jahren ihrer Kreativität freien Lauf lassen und dabei Medien erkunden. Die Kosten für die Teilnahme betragen 4,50 Euro pro Veranstaltung. Eine Anmeldung ist erforderlich.

In drei verschiedenen Workshops – Comic, Hörspiel, Film – können die Teilnehmer*innen ihre eigenen Geschichten zum Leben erwecken. Alles, was sie dazu brauchen, ist Fantasie, etwas Zeit und ganz viel Lust, kreativ zu sein.

FILM-WORKSHOP
11. bis 13.07.2023
10:00 bis 15:00 Uhr
Passage 13
Neustädter Passage 13
06122 Halle-Neustadt

COMIC-WORKSHOP
25. bis 27.07.2023
10:00 bis 15:00 Uhr
Passage 13
Neustädter Passage 13
06122 Halle-Neustadt

HÖRSPIEL-WORKSHOP
08. bis 10.08.2023
10:00 bis 15:00 Uhr
Radio Corax
Unterberg 11
06108 Halle (Saale)

Die Anmeldungen können telefonisch oder per Mail erfolgen. Weitere Informationen gibt es auf der Facebook-Seite des djo-Landesverbandes.

djo-Landesverband Sachsen-Anhalt e.V.
Große Klausstraße 11
06108 Halle (Saale)
Fon: 0176.369 850 56
Mail: info@djo-lsa.de
Web: www.djo-lsa.de




Verantwortungsvoll und rechtssicher agieren: Servicestelle Kinder- und Jugendschutz veröffentlicht Handreichung für Fachkräfte und Familien.

Sexualisierte Gewalt gegen Kinder und deren mediale Verbreitung sind Verbrechen, die der Staat konsequent bekämpfen muss. Daher hat der Gesetzgeber im Juli 2021 die Verbreitung, den Erwerb und den Besitz von kinderpornografischen Inhalten zum Verbrechen erklärt – empfindliche Freiheitsstrafen drohen.

Leider gibt es keine Ausnahmefälle, um bei besonders gelagerten Fällen von der Strafverfolgung abzusehen. Das bedeutet: Auch wenn jemand unbeabsichtigt oder aus Unachtsamkeit in den Besitz von kinderpornografischem Material gelangt, kann weder die Staatsanwaltschaft noch das Gericht das Strafverfahren einfach einstellen.

In den letzten Monaten häufen sich Anfragen von Lehrer*innen und sozialpädagogischen Fachkräften zu einer verantwortungsvollen und rechtssicheren Reaktion bei kinderpornografischen Darstellungen in Messengerdiensten. Die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz hat dazu eine Handreichung für Fachkräfte und Familien erstellt: „Kinderpornografie auf Whatsapp und Co. – ein Verbrechen“ klärt über den Straftatbestand und dessen Folgen auf.

Zudem gibt sie Hinweise auf ein angemessenes Handeln und enthält Links zu Beratungsangeboten und Meldemöglichkeiten. Die Handreichung steht online als PDF zum Download bereit: https://www.servicestelle-jugendschutz.de/2023/06/verbrechen_kinderpornografie/




Mehr digitale Souveränität für Staaten, für die Wirtschaft und für Bürgerinnen und Bürger fordert der von der EU 2021 vorgestellte „digitale Kompass“. So sollen bis 2030 mindestens 80 Prozent aller Erwachsenen über grundlegende digitale Kompetenzen verfügen. Die netzpolitische Studienreise vom 24. bis 28. Oktober nach Brüssel nimmt die Herausforderungen der digitalen Transformation in der EU insbesondere für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit in Sachsen-Anhalt in den Blick.

Das Angebot richtet sich an Lehrkräfte, Beschäftigte sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren im Bereich der schulischen und außerschulischen (Medien-)Bildungsarbeit in Sachsen-Anhalt und wird gemeinsam von der Landeszentrale und dem Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung (LISA) angeboten. Ziel ist es, den Teilnehmenden einen Einblick in die Arbeit des Europäischen Rates, des Europäischen Parlaments, der Europäischen Kommission und der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt bei der EU zu wichtigen Aspekten der digitalen Transformation zu geben. Die Studienreise soll die Teilnehmenden dabei unterstützen und motivieren, insbesondere Kindern und Jugendlichen den europäischen Gedanken und die Politikfelder Netzpolitik und digitale Bildung in seinen unterschiedlichen Facetten zu vermitteln.

Die Studienreise findet vom 24. bis 28. Oktober 2023 statt; es wird eine Teilnahmegebühr von 200 Euro pro Person erhoben. Diese beinhaltet die Fahrt im Reisebus, vier Übernachtungen im Doppelzimmer (auf Anfrage stehen auch Einzelzimmer im begrenzten Umfang gegen einen Aufpreis von 60 Euro pro Person zur Verfügung), Halbpension und alle Führungen und Vorträge. Die Teilnehmerzahl ist auf 30 begrenzt.

Anmeldungen sind bis 15. Juni an Diana Doerks zu richten, E-Mail: diana.doerks@sachsen-anhalt.de. Weitere Informationen zum Programm der Studienfahrt und Anmeldung finden Sie unter https://lpb.sachsen-
anhalt.de/service/studienreisen
.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Diana Doerks
Referat III – Politische Kommunikation im Kontext neuer Medien
Tel.: 0391/567-6452
E-Mail: diana.doerks@sachsen-anhalt.de

Illustration: Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt – https://lpb.sachsen-anhalt.de




Am Mittwoch, den 31. Mai 2023 von 18:30 bis 20:00 Uhr findet im Rahmen von Engagement Digital in Sachsen-Anhalt ein weiterer Online-Workshop statt, diesmal zum Thema ChatGPT, Cloud & Co: Wie sich Vereins- und Ehrenamtsarbeit rasant verändern wird.

Sven Kindervater von PolisiN (Politiker:innen sicher im Netz) wird den Teilnehmenden die Vorteile einer (mithilfe von Cloud-Diensten) gesicherten und vernetzten Daten-Infrastruktur zeigen und Ihnen hilfreiche Nutzungshinweise geben. Nach dem Workshop soll es den Teilnehmenden leichter fallen, sich zwischen den vorhandenen Optionen zu entscheiden. Außerdem geht es um Voraussetzungen und Möglichkeiten von Automatisierungen in Bezug auf die alltägliche Zusammenarbeit im Projekt, Team oder Verein.

Der Workshop richtet sich insbesondere an ehrenamtliche Politiker*innen – aber auch alle anderen Engagierten und Interessierten sind natürlich wie immer willkommen.

Weitere Infos & Anmeldung:

https://lets-meet.org/reg/6371693eec567997ce

Bei Fragen und Anmerkungen zur Veranstaltung können sich Interessierte an David Gigl wenden: david.gigl@lagfa-lsa.de

Eine Übersicht der kommenden Workshop-Angebote gibt es unter engagement-digital.de und auf den Engagement-Portal.




Am Offenen Kanal Merseburg-Querfurt e.V. sind folgende zwei Stellen zu besetzen:

Fachkraft für den Jugendmedienschutz des Landkreises Saalekreis 2023 (w/m/d)

(Teilzeit: von 30 h / Woche und 20 h / Woche)

Die wesentlichen Handlungsfelder der drei Fachkräfte für den Jugendmedienschutz am Offenen Kanal MQ e.V. für den Landkreis Saalekreis sind Sensibilisierungsarbeit, Projektarbeit als aktive Medienarbeit, Elternabende, Kurse und Multiplikatorenschulungen sowie die Weitervermittlung an spezialisierte Beratungsstellen und Netzwerkarbeit im Bereich Jugendmedienschutz. Einsatzorte sind neben dem Offenen Kanal MQ e.V. vorrangig Familien, Eltern, Vereine, schulische und außerschulische Einrichtungen und Institutionen im Landkreis.

Die Fachkräfte fördern das Lernen mit, durch und über Medien, den Vor-Ort-Austausch untereinander, sowie den souveränen selbstbestimmten Umgang mit den Medien.

Deine Aufgaben:

  • Du planst und setzt Online & Vor-Ort-Veranstaltungen um. Nach Bedarf entwickelst Du Fortbildungen und führst diese auch durch.
  • Außerdem entwickelst Du thematisch passende Projekte für diverse Zielgruppen. Du dokumentierst die Projekte und führst eine Evaluation durch.
  • Du unterstützt unsere medienpädagogischen Projekte und Beratungsangebote.
  • Weiterhin erstellst Du (digitale) Arbeitsmaterialien und Handreichungen.
  • Du bringst dich aktiv in unsere Öffentlichkeitsarbeit ein, z. B. indem Du Social-Media-Posts zu den Projekten veröffentlichst und diese auf unserer Website einpflegst.

Dein Profil:

  • Du verfügst über ein abgeschlossenes Hochschulstudium im Bereich Kultur- und Medienpädagogik oder Erziehungswissenschaften bzw. vergleichbare Qualifikationen.
  • Zudem bringst Du praktische medienpädagogische Erfahrung mit und kennst Dich mit den Zielgruppen Schüler*innen, Eltern sowie Lehrkräfte aus.
  • Jugendmedienschutz ist Dir wichtig und Du bist mit den Richtlinien vertraut. Du begeisterst Dich für aktuelle Medienphänomene und bist daran interessiert, Dich stetig weiterzubilden.
  • Des Weiteren bist Du ein Organisationstalent, zu Deinen Stärken gehören ein hohes Maß an Eigenständigkeit, Kreativität und Zuverlässigkeit.
  • Du identifizierst Dich mit den Werten und Zielen der Bürgermedien.
  • Du besitzt einen Führerschein Klasse B
  • Für Dich ist es möglich, auch mal Wochenend- oder Abendtermine zu übernehmen.
  • Ein geübter Umgang mit Bild- und Videobearbeitungsprogrammen sowie die Flexibilität im Umgang mit verschiedener Software und Begeisterung für freie Open-Source-Lösungen runden Dein Profil ab.

Das erwartet Dich:

  • Dein Bruttofestgehalt 2.400 Euro/ monatlich bei 30 h / Woche.
    Dein Bruttofestgehalt 1.600 Euro/ monatlich bei 20 h / Woche.
  • Unser Onboarding, bei dem Du nicht nur Deine Kolleg*innen kennenlernst, sondern Dich mit unseren Arbeitsabläufen vertraut machen kannst.
  • Ein Weiterbildungsbudget für Dich und Deine Kolleg*innen im Jugendmedienschutzteam.
  • Projektbezogene Arbeitszeiten, die nicht nur 9-to-5 sind, die Du dir nach Absprache flexibel legen kannst.

Die Stellen sind befristet bis zum 31.12.2023. Eine Verlängerung wird angestrebt.

Bewerbungen bitte ausschließlich per E-Mail an: info@okmq.de

Wir benötigen von Dir folgende Dateien im PDF-Format:

  • ein kurzes Motivationsschreiben
  • Deinen Lebenslauf
  • Relevante Zeugnisse / Zertifikate

Ansprechpartnerin für Deine Bewerbung:
Diana Elsner, Geschäftsführerin Offener Kanal Merseburg-Querfurt e.V.,
Geusaer Str. 86b | 06217 Merseburg, Telefon: 03461/525222

E-Mail: info@okmq.de
Internet: www.okmq.de

Stellenausschreibung als PDF


Der Medientreff zone! und fjp>media veranstalten vom 1. bis 2. Juli 2023 die Kindermedientage für Kinder und Heranwachsende zwischen 7 und 14 Jahren. Auf dem Programm stehen die Werkstätten Minecraft, Videogame Design, Geheime Schriften, Brickfilm und Spieleentwicklung. Zwei Angebote können jeweils Samstag und Sonntag ausgewählt werden. Die Kosten betragen 2 Euro pro Kind und eine Anmeldung ist bis zum 26. Juni 2023 erforderlich.

Bei den Kindermedientagen haben Kinder und Heranwachsende die Möglichkeit, Medien spielerisch zu entdecken. Aber nicht nur die Kinder können an dem Wochenende Neues lernen, auch Eltern und Pädagog*innen erhalten wertvolle Tipps für einen bewussten Umgang mit Medien in der Familie oder für medienpädagogische Projekte.

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung bis zum 26. Juni 2023 sind unter www.kindermedientage.de zu finden.




Vom 15. Mai bis 17. Juli 2023 können sich Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit über das Online-Portal https://antragsportal.telekom-stiftung.de für eine Förderung durch die Ich kann was!-Initiative bewerben.

Mit einer Förderhöhe von bis zu 10.000 Euro pro Vorhaben möchten die Telekom Stiftung Projekte im Bereich medialer und digitaler Kompetenzförderung unterstützen. Das Alter der Kinder und Jugendlichen in den geförderten Projekten liegt zwischen 10 und 16 Jahren.

Neue Projektansätze, aber auch Konzepte zur Weiterentwicklung der laufenden oder abgeschlossenen Projekte in dem Themenbereich „Kompetenzen für die digitale Welt“ sind gleichermaßen willkommen. Ausführlichere inhaltliche Informationen gibt es hier oder auf der Internetseite: www.telekom-stiftung.de/ikw.

Im September 2023 entscheidet eine Jury darüber, welche Projekte und Einrichtungen eine Förderzusage erhalten.

Wenn Sie Fragen haben oder Unterstützung beim Antrag benötigen, bietet die Projektleitung regelmäßige online Antrags-Sprechstunden an. Diese finden wie folgt statt:

Mittwoch, 28. Juni, 08:30 bis 09:30 Uhr     
https://dtag.webex.com/dtag/j.php?MTID=mb1b530f64902444ff1425492cd9ff878

Donnerstag, 29. Juni, 11:00 bis 12:00 Uhr   
https://dtag.webex.com/dtag/j.php?MTID=med88a0354947f5e5cd6f3337d4faab01

Dienstag, 4. Juli, 10:00 bis 11:00 Uhr     
https://dtag.webex.com/dtag/j.php?MTID=ma464761ae57a03fb39b28d19f3e8f4eb

Montag, 10. Juli, 13:00 bis 14:00 Uhr     
https://dtag.webex.com/dtag/j.php?MTID=m56b999a92a48cb124417573412ff5f13

Zusätzlich können Sie sich bei inhaltlichen Fragen rund um die Bewerbung gerne telefonisch oder bevorzugt per E-Mail unter der Mailadresse ich-kann-was@telekom-stiftung.de melden.

Bildrrechte: Deutsche Telekom Stiftung




Open Space Online-Konferenz am 23. Mai 2023 von 18.00 bis 19:30 Uhr.

Nach einem spannenden ersten Treffen im Februar möchten wir Sie zu einem zweiten Online-Austausch zum Thema „Künstliche Intelligenz in der Bildung“ einladen. Diesmal gehen wir mehr ins Detail und wollen bereits erprobte Ansätze für das Lernen mit und über KI vorstellen und darüber ins Gespräch kommen.

Jacqueline Hain (Medienpädagogin Domschulen Magdeburg) hat das Thema bereits in den Schulalltag integriert und sowohl in der Grundschule als auch am Gymnasium Unterrichtsszenarien erproben können. Bei dem Treffen wird Sie die eingesetzten Methoden vorstellen und zur Diskussion stellen.

Natürlich freuen wir uns auch über Ihre Beiträge aus allen Bildungsbereichen. In angenehmer Atmosphäre wollen wir Ihre Ideen oder Konzepte für die Auseinandersetzung mit Künstlicher Intelligenz diskutieren. Schicken Sie uns bitte Ihre Vorschläge (wenige Stichpunkte sind ausreichend) vorab, damit wir das Treffen besser strukturieren können.

Kontakt: kontakt@medien-kompetenz-netzwerk.de

Die Dokumentation des ersten Treffens.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Link zum Meeting: https://medienkompetenz.bbbconf.de/ale-euh-ywd-jut




Das Land Sachsen-Anhalt unterstützt mit den Förderprogramm Maßnahmen zur Digitalisierung von sozialen Einrichtungen und Beratungsstellen, mit dem Ziel des Ausbaus und der Stärkung digitaler Beratungsangebote. Unterstützt wird mit einem nicht rückzahlbaren Zuschuss von bis zu 10.000 Euro, maximal 95 Prozent. Die Anträge werden schnellstmöglich entgegengenommen.

Zielgruppe:

  • Schuldner- und Insolvenzberatungsstellen
  • Suchtberatungsstellen
  • Familienverbände, Familienzentren und Träger von Familienbildungsangeboten
  • Stationäre Einrichtungen der Hilfen zur Erziehung
  • Pflegeeinrichtungen
  • Einrichtungen der Jugendarbeit und der Jugendsozialarbeit

Gefördert wird:

  • Die Installation eines leistungsfähigen WLAN (Router und Repeater)
  • Trägergebundene Computer, Laptops, Notebooks und Tablets
  • Geräte zur Schaffung der Voraussetzungen für eine verstärkte digitale Kommunikation (z. B. Headsets, Webcams, Bildschirme, Videokonferenzsysteme)
  • Geräte zur Schaffung der Voraussetzungen für eine verstärkte digitale Präsentation der Einrichtung (z. B. Beamer)
  • Unmittelbar in Zusammenhang stehende Leistungen Dritter (z. B. Support und Schulungen) sowie Investitionen zum Betrieb der digitalen Infrastruktur (z. B. Software)

Die Förderhöhen und -gegenstände unterscheiden sich zwischen den verschiedenen Zuwendungsempfänger*innen. Die Zweckbindungsfrist beträgt drei Jahre.

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Antragstellung sind auf der Webseite der Investitionsbank Sachsen-Anhalt zu finden.

Tipp: Online-Sprechstunde zur Fördermöglichkeit „Digitalisierung Beratungsstellen und soziale Einrichtungen“ am 17. Mai 2023 um 15:00 bis 16:30 Uhr

Weitere Infos und Anmeldung: https://www.lkj-lsa.de/kalender/online-sprechstunde-zur-foerdermoeglichkeit-digitalisierung-beratungsstellen-und-soziale-einrichtungen/




BeziehungsweiseWachsen veranstaltet von Oktober 2023 bis April 2024 in fünf eintägigen Modulen eine hybride Fortbildung „Youporn, Dickpics, Amateure. Wie Jugendliche Medien und Pornografie nutzen“. Das Angebot richtet sich an pädagogische Fachkräfte.

Ist ein Penisbild verschicken eine gute Art, eine Person anzuschreiben? Ist der Sex im Porno echt? Wer ist schuld, wenn Nacktbilder ungefragt weitergeleitet werden? Die sexuelle Entwicklung von Kindern und Jugendlichen ist heute eng an die Mediennutzung geknüpft. Sexuelle Inhalte werden aus Neugier gesucht oder ungewollt gesehen. Medial vermittelte Bilder von Sexualität und Körpern sind einerseits Abgleich und Orientierung, anderseits werfen sie viele Fragen und Unsicherheiten auf.

Um Kinder und Jugendliche dabei zu unterstützen, ein gesundes Verhältnis zu ihrem Körper und ihrer Sexualität, wie auch eine reflektierte und verantwortungsvolle Mediennutzung zu entwickeln, braucht es pädagogische Begleitung, die unabhängig von persönlicher Betroffenheit verständnisvoll und offen auf die Themen zugeht.

In dieser Fortbildung schauen Karoline Heyne und Lisa Krug aus sexual- und medienpädagogischer Perspektive auf die Mediensozialisation und die sexuelle Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Sie vermitteln Hintergrundwissen und entwickeln gemeinsam praktisches Handwerkszeug, wie Kinder und Jugendliche in diesen Themen wertschätzend begleitet werden können.

Termine und Module:

Modul I am 10.10.2023
„Alles viel zu früh?“ Sexuelle Entwicklung und Erwachsenwerden im Medienzeitalter (Präsenz, Leipzig 10:00 – 17:00 Uhr)

Modul II am 07.11.2023
What´s new in Media? – Apps, Games, Feeds – Medienwelten von Kindern und Jugendlichen besser verstehen (online, 9:00 – 16:00 Uhr)

Modul III am 30.01.2024
Pornografie, Sexting, Selbstdarstellung: Kann man durch Porno lernen, wie Sex geht? Mit Kindern und Jugendlichen über mediale Sexualität sprechen (online, 9:00 – 16:00 Uhr)

Modul IV am 27.02.2024
Let´s talk about it! Methoden-Werkstatt: Wir finden, testen und entwickeln Methoden für die pädagogische Praxis (Präsenz, Leipzig, 10:00 bis 17:00 Uhr)

Modul V am 09.04.2024
What´s next? – Präsentation und Reflexion eigener Praxisprojekte und Erfahrungen, Erste Hilfe und Netzwerke für ernste Situationen, Perspektiven für die eigene Praxis, Abschluss (online, 9:00 – 16:00 Uhr)


Seminarort: Leipzig und Online via ZOOM

Die Fortbildung wird durchgeführt von:
Lisa Krug – Referentin für digitale Bildung, Medienpädagogin
Karoline Heyne – Referentin für Sexuelle Bildung, Sexualpädagogin, Sexualwissenschaftlerin M.A.

Kosten: 600€
Anmeldung bis zum 14.09.2023
Weiter Informationen und Anmeldung unter: kontakt@beziehungsweise-wachsen.de

Flyer als PDF


Ab sofort können sich junge Medienmacher*innen bis 25 Jahre wieder am Deutschen Multimediapreis mb21 beteiligen. Der bundesweite Kreativwettbewerb prämiert seit 25 Jahren digitale, netzbasierte und interaktive Projekte von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Geldpreisen im Gesamtwert von 11.000 Euro. Einsendeschluss ist der 07. August 2023.

Egal ob Blogs, Websites oder Video-Channels, ob Apps, Games oder Podcasts: Ausgezeichnet werden Arbeiten und Projekte, die die zahlreichen Gestaltungsmöglichkeiten digitaler Medien ideenreich und innovativ nutzen. Das Bundesjugendministerium und die Stadt Dresden prämieren die Gewinner*innen mit Geldpreisen im Gesamtwert von 11.000 Euro. Die Preisverleihung findet am 11. November beim Medienfestival in Dresden statt, zu dem alle Preisträger*innen eingeladen werden.

Extra Gewinnchancen beim Jahresthema „Was Wir Wollen“

„Mit dem Jahresthema möchten wir zum 25-jährigen Jubiläum des Wettbewerbs alle Teilnehmenden dazu anregen, sich ganz bewusst den Raum für eigene Zukunftsvisionen zu nehmen“, erklärt Projektleiterin Katharina Klapdor Ben Salem. „Der Deutsche Multimediapreis bietet dabei die Möglichkeit, Wünsche, Forderungen und Herausforderungen mit unterschiedlichen Medien auszudrücken.“

Das Medienfestival findet vom 10. bis 12. November in Dresden statt und präsentiert die nominierten Projekte. Das Festival bietet jedes Jahr die spannende Möglichkeit für Medienschaffende, sich zu treffen und auszutauschen.

Der Deutsche Multimediapreis mb21 ist eines der wichtigsten Foren für junge digitale Medienkultur in Deutschland. Hauptförderer des Wettbewerbs sind das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie die Landeshauptstadt Dresden. Veranstalter sind das Deutsche Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF) sowie das Medienkulturzentrum Dresden.

Hier geht es zu den Teilnahmebedingungen.

Grafik: mb21.de




fjp>media, der Verband junger Medienmacher*innen in Sachsen-Anhalt, sucht zur Verstärkung des Teams zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Referent*in für Suchtprävention (TVöD SuE EG 12, 39 Stunden) für eine neue Fachstelle für Suchtprävention in Magdeburg mit dem Schwerpunkt exzessiver Mediennutzung junger Menschen.

Die vollständige Stellenausschreibung gibt es unter: https://www.fjp-media.de/stellen/#referent_in_sucht

Stellenausschreibung als PDF




In unserer modernen Gesellschaft sind die Themen Mental Health und Barrieren immer präsenter. Umso wichtiger ist es, dass wir uns als Lehrer*innen und Dozent*innen mit diesem Thema auseinandersetzen, um unseren Schüler*innen und Studierenden ein sicheres und unterstützendes Lernumfeld bieten zu können. 

Die Ringveranstaltung “Schöne digitale Welt?- Awareness, Mental Health und Barrieren im Kontext Schule” befasst sich mit den Fragen, welche Einflüsse unser zunehmend digital geprägtes Leben auf Körper und Psyche haben, vor welchen Herausforderungen mentales Wohlbefinden in einer Kultur der Digitalität steht aber auch welche Potenziale sich dadurch eröffnen. Das Team um das Projekt Dikola – Digital kompetent im Lehramt geht diesen Fragen gemeinsam mit vier Expertinnen in einer Ringveranstaltung nach und möchte neben verschiedenen Inputs ausführlich mit allen Teilnehmer*innen diskutieren.

Themen und Referierende

Den Start macht Dr. Lea Schulz, die sich dem Konzept Diklusion, d.h. der Verbindung von Digitalisierung und Inklusion widmet.  Dr. Elli Lechner geht der Frage nach, wie soziale Medien und (Beauty-)Filter sich auf die Selbstwahrnehmung von Jugendlichen auswirken. 

Natali Panić-Čidić spricht darüber, wie man Gaming und Entspannung zusammenbringen kann. Melly Maeh gibt einen Einblick in die Barrieren und Chancen, die im Gaming liegen.

Im Anschluss an alle Inputs besteht die Möglichkeit für Fragen, Austausch und Diskussion mit den Referentinnen und allen Teilnehmer*innen.

Die Veranstaltungen finden online statt, werden aber auch im Digitalen Lernlabor (ZLB, R. 222) gestreamt, um für alle Interessierten eine Möglichkeit der Teilhabe zu gewährleisten.

Mitglieder der MLU können sich über StudIP anmelden. Externe Teilnehmende können den folgenden Link nutzen:  https://mluconf.uni-halle.de/b/lil-9il-pcx-ltp

Termine 

Digitalität, Inklusion, Leben. Was Diklusion für die Schule bedeutet”  Dr. Lea Schulz  03.05.23 15.30-17.00 Uhr 

“Mein Selfie ich – Schönheitsbilder auf Social Media”   Dr. Elli Lechner 15.05.23 17-18.30 Uhr 

Abschalten durch Anschalten- Entspannen durch Videospiele
“Unloading by uploading- Stress relief through gaming” Natali Panić-Čidić (EN) 15.06.23 15.30-17.00 Uhr 

Poster als PDF

Kontakt:

Lilli Mehrhof-Groß
DikoLa – Digital kompetent im Lehramt 
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg   
ZLB – Zentrum für Lehrer*innenbildung 
Dachritzstraße 12
06108 Halle (Saale) 
E-Mail: lilli.mehrhof@zlb.uni-halle.de
Tel.: +49 345  55 21738 | https://dikola.uni-halle.de/digitales-lernlabor




medien | bildung | handeln

6. und 7. Dezember 2023 in der Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften in Halle (Saale).

„Keine Bildung ohne Medien!“ schallte es im Jahr 2011 durch Deutschland. Das medienpädagogische Manifest war in aller Munde, als sich Interessierte erstmals zur Netzwerktagung Medienkompetenz Sachsen-Anhalt versammelten. Die von der Medienanstalt Sachsen-Anhalt initiierte Tagung markierte in Zusammenarbeit mit dem Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA) und der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg einen wichtigen Startpunkt für eine gemeinschaftliche Auseinandersetzung mit medienpädagogischen Fragestellungen.

Auf der mittlerweile siebten Netzwerktagung Medienkompetenz Sachsen-Anhalt soll rückblickend analysiert werden, welche maßgeblichen Entwicklungen im Land Sachsen-Anhalt stattgefunden haben. Es soll das bisher Erreichte insbesondere in der schulischen Medienbildung eruiert und neue Aufgaben festgesetzt werden. Hier geht es nicht nur darum, digitale Lernangebote zu implementieren, sondern auch in Bezug auf riskantes Medienhandeln junger Menschen zu sensibilisieren und flächendeckende Strukturen für Prävention zur Verfügung zu stellen.

Pädagogische Fachkräfte nehmen im Zusammenhang mit dem Lehren und Lernen mit und über digitale Medien eine Schlüsselrolle ein. Deren Aus-, Weiter- und Fortbildungsbedarfe sollen im Kontext des Wandels einer digital-vernetzten Gesellschaft ermittelt werden. Dabei spielt es künftig eine wichtige Rolle, die vorhandenen Angebote besser zu strukturieren, zu vernetzen und weiterzuentwickeln, um die Zielgruppe besser erreichen zu können. Das übergeordnete Ziel der Netzwerktagung ist es, eine institutions- sowie generationsübergreifende Medienbildung zu initiieren und alle Akteure im Land in diesem Prozess aktiv einzubinden. Das Fundament dieses Vorhabens wird durch die wissenschaftliche Expertise eines Beirats gelegt.

Die Tagung lässt an zwei Tagen im Dezember in der Leopoldina Akteure aus Wissenschaft, Pädagogik, Wirtschaft, Politik, Medien und Gesellschaft zu Wort kommen. Gemeinsames Ziel wird es sein, eine gelingende Medienbildung in unterschiedlichen Kontexten im Land Sachsen-Anhalt weiter voranzutreiben. Gemeinsam mit Ihnen wollen wir zur 7. Netzwerktagung Medienkompetenz Sachsen-Anhalt am 6. und 7. Dezember 2023 in der Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften in Halle (Saale) diesen Prozess anstoßen.

Im Sommer 2023 wird das Programm veröffentlicht und die Anmeldung freigeschaltet. Wir freuen uns schon jetzt auf Ihre Teilnahme.

Was? 7. Netzwerktagung Medienkompetenz Sachsen-Anhalt
Wann?
6. und 7. Dezember 2023
Wo? Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften in Halle (Saale)




Was macht das Medienmobil?

Das Medienmobil ist ein medienpädagogisches Angebot der Medienanstalt Sachsen-Anhalt für Schulen, Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen so­wie Kindergärten in unserem Bundesland. Wir führen gemeinsam mit un­se­ren Teamenden Wochen-Projekte und Tages-Workshops vor Ort an den Einrich­tungen durch, mit dem Ziel, die Medien- und Sozialkompetenz der Teilnehmenden zu fördern und zu stärken.

Um was geht es in den Einsätzen?

In den Medienmobilprojekten werden Kinder und Jugendliche selbst zu Medienmachenden. Sie erstellen und präsentieren bspw. eigene Film-, Audio- oder Multi­media­produkte und erfahren dabei unmittelbar wie die­se funktionieren ­– sie werden zu aktiven, kritischen und selbst­be­wuss­­ten Mediennutzerinnen und -nutzern. In den Workshops richtet sich der Blick mit kleinen thematischen, interaktiven und praktischen Einheiten auf aktu­elle Medien­trends zwischen Freizeit und Schule. Dieses und mehr greifen wir ferner auch in unseren Fortbildungen und Schu­lungen für Lehr­kräfte, Erzie­hende und Eltern auf.

Wen suchen wir?

Zur medienpädagogischen Unterstützung und selb­stän­di­gen Leitung von Kleingruppen, vorrangig für die Projekte und Workshops, suchen wir Studierende oder freiberuflich Tätige auf dem Gebiet der Medien­päda­go­gik, Medien­didak­tik oder vergleich­barer Be­reiche. Du bringst idealerweise mit:

  • Grundkenntnisse im Bereich der Audio- und Video­bearbeitung bzw. Hörspiel- und Filmerstellung
  • erste Erfahrungen in der pädagogischen Begleitung
    von Kindern und Jugendlichen
  • Bereitschaft und Interesse, sich kritisch aber wert­schät­zend mit der Mediennutzung Heranwachsender und sich ändernder Medientrends auseinanderzu­setzen und diese in den Einsätzen gezielt aufzugreifen
  • eine selbständige aber auch kooperative und teamorientierte Arbeitsweise
  • Flexibilität, unsere gemeinsamen Einsätze regelmäßig über das Jahr zu begleiten
  • Reisebereitschaft – Abfahrtsort mit dem Dienst-KfZ zu den Einsätzen ist i.d.R. Halle (Saale)
  • eine hohe Kommunikationsbereitschaft zum Team des Medienmobiles

Was bieten wir dir?

Wir bieten dir zunächst ein Kennenlenen bei uns im Haus und ein Probeeinsatz zur Orientierung an, ferner:

  • eine angemessene Vergütung
  • eine handlungsorientierte Medienarbeit in Kleingruppen, die einen besonderen Fokus auf ästhetische und pädagogische Prozesse gewährt
  • pädagogische und praktische Erfahrungsräume, auch über das Feld der Medien­pädagogik hinaus
  • flexible Gestaltung der Arbeitswochen durch Halbjahrespläne, aus denen man sich seine bevorzugten Einsatztage auswählt
  • die Leitung der Einsätze durch erfahrene Medienpädagoginnen und -pädagogen der Medienanstalt Sachsen-Anhalt
  • die organisatorische und inhaltliche Vor- und Nachbereitung der Einsätze durch das Team des Medienmobils
  • ein umfangreiches technisches Equipment für die Medienmobileinsätze

Bewerbung mit kurzem Anschreiben/Motivation, Lebenslauf und letzten Zeugniskopien bitte an:
bewerbung@medienanstalt-sachsen-anhalt.de

Für Rückfragen steht Ihnen gerne Matthias Schmidt (Bereichsleiter Medienkompetenzvermittlung) unter: schmidt@medienanstalt-sachsen-anhalt.de zur Verfügung.

Medienanstalt Sachsen-Anhalt
Medienkompetenzzentrum
z. H. Matthias Schmidt
Reichardtstraße 9
06114 Halle (Saale)

Stellenausschreibung als PDF


Offener Kanal Dessau gründet Kinderredaktion und lädt zum Auftakttreffen am 4. Mai in den Offenen Kanal Dessau ein.

An jedem ersten Donnerstag im Monat zwischen 15:00 und 18:00 Uhr sind Mädchen und Jungen im Alter zwischen 8 und 14 Jahren eingeladen, alle Fragen und Themen, die sie bewegen, unter eine redaktionelle Lupe zu nehmen und daraus eigene sendefähige Beiträge zu produzieren.

Die fertigen Sendungen werden im Offenen Kanal Dessau (OK) und auf YouTube zu sehen sein. Außer Neugier brauchen interessierte Kinder und Jugendliche keinerlei Vorkenntnisse. Die redaktionelle Herangehensweise und die technische Umsetzung werden je nach individuellen Fähig- und Fertigkeiten gemeinsam erarbeitet. Geleitet werden die offenen Treffen von Lisa Krug. Sie ist eine der beiden Geschäftsführerinnen des Bürgerkanals. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung jedoch aus organisatorischen Gründen wünschenswert.

Das Auftakttreffen findet am Donnerstag, dem 4. Mai, um 15:00 Uhr im OK Dessau statt. Neben dem Kennenlernen steht auch die Präsentation des Studios sowie der Kamera-, Ton- und Schnitttechnik des Offenen Kanals auf dem Programm. Außerdem sollen die Ideen ausgetauscht werden, die den Kindern unter den Nägeln brennen und ggf. zusätzliche Themen gefunden werden. Darüber hinaus kann schon der erste gemeinsame Beitrag entstehen.

Treffpunkt der Kinderredaktion: jeden ersten Donnerstag im Monat, 15:00 Uhr, im Offenen Kanal Dessau, Dessauer Poststraße Nr. 6, 06844 Dessau-Roßlau

Anmeldung telefonisch unter 03 40 – 220 85 30 oder per Mail: ok@ok-dessau.de

Einladungsposter als PDF

Kontakt:

Offener Kanal Dessau
Edith Strasburger & Lisa Krug
Poststraße 6
06844 Dessau-Roßlau
ok@ok-dessau.de

www.ok-dessau.de
https://www.facebook.com/OKDessau/




Ein Jahr nach dem Start des DsiN-Digitalführerschein (DiFü) für den digitalen Alltag gibt es jetzt den Digitalführerschein, der besonders auf die Interessen und Bedürfnisse von Lehrkräften ausgerichtet ist. Die erweiterte Variante des Digitalführerscheins ist nun online unter difü.de/lehrkraefte verfügbar.

Das kostenlose Angebot des Vereins Deutschland sicher im Netz bereitet die Lehrkräfte für eine souveräne und sichere Nutzung des Interents vor. In sechs Themenbereichen Geräte und Tools, Internet, Kommunikation, Datenwelt, Gefahrenschutz und Technologiealltag finden ab sofort Lehrkräfte sowohl theoretisches Hintergrundwissen als auch Praxistipps für ihren digitalen Unterricht. Der DiFü für Lehrkräfte bietet Infos zum Urheberrecht in der Schule, zum Daten- und Jugendmedienschutz sowie zu den Gefahren für Kinder und Jugendliche im Netz wie Hate Speech, Cybermobbing, Cybergrooming und Fake News.

Bemerkenswert ist es, dass der DiFü für Lehrkräfte hinsichtlich digitaler Trends am Ball bleibt. Im Themenbereich A4 gibt es Wissenswertes zu ChatGPT und Künstlicher Intelligenz. Im Themenbereich F4 präsentiert der DiFü für Lehrkräfte einen Überblick über digitale Unterrichtsmethoden. Mit Verlinkungen zu DigiBitS-Unterrichtsmaterialien bekommen Lehrkräfte kurz und bündig einen Überblick über digitale Unterrichtseinstiege, Erarbeitungsphasen und Feedbackmethoden zum Ausstieg. Schließlich können Lehrkräfte ihre Digital- und Medienkompetenzen mit dem DiFü für Lehrkräfte zertifizieren lassen. Das Zertifikat ist kostenfrei und unverbindlich.

Veranstaltungstipp des Projektes DigiBitS – Digitale Bildung trifft Schule – Partnerschultreffen am 21. April in Berlin. Schulen, die bisher noch nicht DigiBitS-Partnerschule sind, sind herzlich willkommen, DigiBitS kennenzulernen und Teil des Netzwerks zu werden.

Info: https://www.digibits.de/fortbildung/digibits-partnerschultreffen-am-21-april-in-berlin/




Die Medienanstalt Sachsen-Anhalt sucht für den Zeitraum September bis Dezember 2023 eine/-n Praktikanten/-in zur Unterstützung bei der inhaltlichen Planung, Organisation und Durchführung der 7. Netzwerktagung Medienkompetenz Sachsen-Anhalt.

Die Veranstaltung findet am 6. und 7. Dezember 2023 bereits zum siebten Mal und in enger Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Medienkompetenz Sachsen-Anhalt in der Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften in Halle (Saale) statt. Unter den Themenschwerpunkten medien | bildung | handeln werden in Impulsvorträgen, Diskussionsrunden und Workshops Meinungen und Erfahrungen zur Stärkung und Förderung der Medienkompetenz im Land Sachsen-Anhalt ausgetauscht und weitere Schritte festgehalten.

Aufgaben:

  • Unterstützung bei der inhaltlichen Planung, Organisation und Durchführung der 7. Netzwerktagung Medienkompetenz Sachsen-Anhalt, dazu zählen u.a.:
  • die selbstständige Übernahme von Arbeiten (Referentenakquise und -betreuung, inhaltliche Ausgestaltung der Workshops und Panels)
  • administrative Tätigkeiten (Pflege von Datenbanken, Internetauftritt, Aufbereitung Präsentationen etc.)

Erwartete Qualifikationen und Erfahrungen:

  • Ein Studium (Bachelor) im Bereich Medienpädagogik, Medienbildung oder vergleichbarer Qualifikation.

Wir bieten:

Ein vergütetes Praktikum mit flexibler Gestaltung der Arbeitszeit, sowie eine eigenständige aber auch kooperative und teamorientierte Arbeitsmöglichkeit.

Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Bewerbungsschreiben, Lebenslauf, Zeugniskopie) senden Sie bitte bis zum 15.05.2023 via E-Mail an: bewerbung@medienanstalt-sachsen-anhalt.de

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne per E-Mail unter netzwerktagung@medienanstalt-sachsen-anhalt.de zur Verfügung.

Stellenausschreibung als PDF


Die bundesweite Auszeichnung für medienpädagogische Projekte mit Sonderpreis 2023 „KI und wir – gruselig & genial“.

Der Dieter Baacke Preis zeichnet jährlich Projekte aus der Bildungs-, Sozial- und Kulturarbeit in Deutschland aus. Die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend verleihen den Dieter Baacke Preis seit 2001. Das Ziel des Preises ist es, besondere medienpädagogische Projekte und Methoden aktiver Medienarbeit zu würdigen und bekannt zu machen. Zugleich möchte der Preis Projekte fördern, die Kindern, Jugendlichen und Familien einen kreativen sowie kritischen Umgang mit Medien vermitteln und ihre Medienkompetenz stärken. Der Dieter Backe Preis wird in den sechs folgenden Kategorien verliehen, die jeweils mit 2000 Euro dotiert sind:

Kategorie A: Projekte von und mit Kindern (0 bis 13 Jahre)
Kategorie B: Projekte von und mit Jugendlichen (14 bis 21 Jahre)
Kategorie C: Interkulturelle und internationale Projekte
Kategorie D: Inklusive und intersektionale Projekte
Kategorie E: Netzwerkprojekte
Kategorie F: Sonderpreis: „KI und wir – gruselig & genial“

Dieses Jahr widmet sich der Sonderpreis dem Thema „KI und wir – gruselig und genial“. Medienpädagogische Projekte, die sich mit Chancen und Herausforderungen der Künstlichen Intelligenz (KI) beschäftigen sowie solche, die Kinder, Jugendliche und Familien für eine kreative und zugleich kritische Auseinandersetzung mit KI und Algorithmen anregen, können zum diesjährigen Sonderpreis eingereicht werden.

Bewerben können sich außerschulische oder in der Kooperation mit Schulen tätige medienpädagogische Projekte, die diesen Prozess unterstützen. Die Projekte sollten im Vorjahr oder in diesem Jahr entstanden und bis zum 31. Juli 2023 abgeschlossen sein. Im Mittelpunkt des Preises stehen Methoden und Modelle handlungs- und teilhabeorientierter, kreativer Medienpädagogik.

Bewerbungsfrist ist der 31. Juli 2023. Weitere Informationen zu der Ausschreibung, der Bewerbung, und den bisherigen Preisträger*innen gibt es unter dieter-baacke-preis.de.

Grafik: GMK




Das Team des gemeinnützigen Europäischen Instituts für Journalismus- und Kommunikationsforschung (EIJK) veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Netzwerkstelle Medienkompetenz Sachsen-Anhalt am 9. Mai 2023 einen Workshop mit dem Schwerpunkt Nachrichten- und Informationskompetenz in den Online-Medien. Der Workshop findet im Medienkompetenzzentrum der Medienanstalt Sachsen-Anhalt statt.

Das kostenfreie Angebot richtet sich an Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter*innen, Dozent*innen aus der Erwachsenenbildung und Interessierte, die das Programm fit for news in Bildungskontext einsetzten möchten. Detaillierte inhaltliche und organisatorische Informationen finden Sie unter:

https://medienanstalt-sachsen-anhalt.de/seminarkalender/seminardetails.html?id=Z+2023+003




Mit der Webapp “Obviously” das Erkennen von Falschnachrichten spielerisch erlernen.

Nicht nur im Vorfeld bevorstehender Wahlen oder im Zusammenhang mit gesellschaftlich relevanten Ereignissen wie Kriegen oder der Corona Pandemie wird man immer häufiger mit Falschinformationen konfrontiert. Diese Art von Desinformation, die über das Internet und soziale Netzwerke verbreitet wird, ist mittlerweile Alltag. Doch Fake News zu erkennen, ist nicht immer einfach und falsch identifizierte Nachrichten können daher schnell zu Unfrieden und sogar Polarisierung innerhalb der Gesellschaft führen.

Um auf das Thema aufmerksam zu machen und die Bevölkerung auf verdächtige Hinweise von potenziellen Fake News zu sensibilisieren, hat Arbeit und Leben M-V e.V., gefördert durch die Bundeszentrale für politische Bildung mit der Digitalagentur Biz Factory, die neue progressive Web-App “Obviously” entwickelt. Im Rahmen eines humorvollen und
interaktiven Spiels mit mehreren Leveln stehen Spielende dabei vor der Herausforderung, Fake News sowie deren Unterkategorien erfolgreich zu identifizieren und angemessen darauf zu reagieren.

So funktioniert das Spiel:

Morgens, auf dem Weg zur Arbeit – genau in diese Rolle schlüpft man – muss man feststellen, dass aufgrund aufwühlender Gerüchte die Hälfte der Belegschaft nicht mehr zur Arbeit gehen möchte. Schuld daran: Fake News. Ziel des Spiels ist es daher, durch die korrekte Beantwortung der Multiple- und Single-Choice Fragen, das Kollegium wieder davon zu überzeugen, zur Arbeit zu kommen und somit die Firma zu retten. Für jede richtige Antwort kommen wieder mehr Mesnchen zur Arbeit – für jede falsch beantwortete Frage erscheinen allerdings noch weniger!

Die Nutzung der Web-App erfordert keinerlei Registrierung, ist vollkommen kostenfrei und das Spiel schon nach 5 Minuten durchgespielt. Obviously ist online unter dem Link abrufbar und kann mit jedem Browser gespielt werden.

Ansprechpartner für Fragen sowie für weiteres Informationsmaterial:

Arbeit und Leben M-V e.V.
Christian Danz
danz@arbeitundlebenmv.de




Nächste Seite »