Am Freitag, dem 24. Juni, findet der nunmehr dritte deutschlandweite Digitaltag statt. Am Aktionstag wird ein ganztägiges Programm per Livestream rund um das Thema Digitalisierung und den damit zusammenhängenden Sorgen, Ängsten, Chancen und Herausforderungen in der modernen Gesellschaft angeboten. Noch können eigene Formate eingereicht werden. Alle Informationen zum Mitmachen finden sie hier.

Anlässlich des Digitaltags wird der „Preis für digitales Miteinander“ vergeben um Initiativen zu würdigen, die bürgerliches Engagement mithilfe digitaler Technologien fördern oder sich für digitale Teilhabe einsetzen. Über 250 Bewerbungen haben sich für zwei Kategorien angemeldet, die mit jeweils 10.000 Euro Preisgeld vergütet werden. Die gewinner werden am 22. Juni bekanntgegeben.

Hinter dem Digitaltag steh die Initiative „Digital für alle“. Dieses Bündnis aus 25 Organisationen aus den Bereichen Zivilgesellschaft, Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft, Wohlfahrt und öffentliche Hand haben das gemeinsame Ziel die digitale Teilhabe in Deutschland zu fördern.




Unter dem Motto „Vor uns die Zukunft. #wissenvereint“ findet vom 15. bis 19 Juni das internationale Wissenschafts- und Medienfestival SILBERSALZ in Halle (Saale) statt. Es werden wieder zahlreiche Filme, Talks, Ausstellungen und Live Events angeboten. Das komplette Programm findet ihr hier. Der Eintritt ist frei.

Samstag, der 18. Juni, wird durch den SILBERSALZ Familientag “Science in the City” geprägt. Hier können Familien in der Stadt zahlreiche interaktive Stände besuchen und Wissenschaft erleben. Kinder dürfen unter anderem Salz sieden, die Sonne durch Teleskope beobachen, coden und sich am 3D-Druck probieren.

Der SILBERSALZ Familientag “Science in the City” wird In Kooperation mit: science2public e.V., Make Science Halle, Universitätsklinikum, Mehrgenerationenhaus Pusteblume, Regionalcluster mint4elements, Salinetechnikum, Verbraucherzentrale, Innomobil der Hochschule Merseburg, Passage 13, GP Papenburg, Deutsches Jugendinstitut sowie das Planetarium Halle und die MYRIAD-Origami-Werkstatt durchgeführt.




Bereits zum fünften Mal lobt der Landespräventionsrat Sachsen-Anhalt den Wettbewerb zum „Landespräventionspreis“ aus, um besonders herausragende präventive Projekte und Initiativen in Sachsen-Anhalt auszuzeichnen und das vielfältige Engagement in der Prävention sichtbar zu machen.

Der Landespräventionspreis ist mit insgesamt 3.500 Euro dotiert, die wie folgt verteilt werden:

  1. Platz: 2.000 Euro
  2. Platz: 1.000 Euro
  3. Platz: 500 Euro

Gesucht werden laufende oder abgeschlossene (nicht länger als zwei Jahre) Projekte und
Initiativen in Sachsen-Anhalt, die mit ihrem analogen, hybriden oder digitalen
Präventionsangebot dazu beitragen,

  • Gewalt, Stalking und Mobbing sowie dazugehörige Cyberkriminalität zu verhindern,
  • das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu stärken,
  • Opfer zu unterstützen, um eine erneute Viktimisierung zu vermeiden oder deren
    Kriminalitätsfolgen zu minimieren,
  • Kriminalitätsfurcht zu reduzieren,
  • Zivilcourage zu fördern,
  • über die Gewaltphänomene aufzuklären und zu sensibilisieren sowie
  • Medienkompetenzen zu vermitteln.

Bewerben können sich Vereine, Verbände, Institutionen, Behörden, Einrichtungen, Schulen,
Kommunen, Gremien, Gruppen, private Träger oder Einzelpersonen, die in Sachsen-Anhalt
präventiv tätig sind. Mitglieder des Landespräventionsrates sowie die Polizei Sachsen-Anhalt dürfen am
Wettbewerb teilnehmen, wenn sie nicht alleinige Projektträger sind, sondern mit mindestens einer oder einem der zuvor genannten zulässigen Bewerberin oder Bewerber zusammenarbeiten.


Das Bewerbungsformular und weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie auf der
Internetseite des Landespräventionsrates. Einsendeschluss ist der 31. Juli 2022.




Die Veranstaltung findet am 15. Juni 2022 von 10:00 Uhr bis 16:30 Uhr im Jugend- und Sozialzentrum „Mutter Teresa“ in Magdeburg statt.

Das Event dient dazu einen weitreichenden Wissens- und Erfahrungsaustausch für Fachkräfte der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, sowie interessierten Vertreter*innen von Trägern oder aus der Politik zu ermöglichen. Hierfür werden dreierlei Workshops, ein offener Austausch im Open Space und eine Podiumsdiskussion mit Politiker*innen angeboten. Das komplette Programm und die Anmeldung finden Sie unter: https://www.kjr-lsa.de/termine/fachtag-offene-jugendarbeit/.

Workshopangebot:

Aktiv gegen Menschenfeindlichkeit

Jugendarbeit im Widerspruch zwischen knappen Ressourcen und gleichzeitig wachsender Erwartungen, in Konfrontation und Umgang mit menschenverachtenden Meinungsäußerungen und gezielten Anfeindungen aus Politik und Gesellschaft. Anknüpfend an Erfahrungen aus Grimma (Sachsen) soll der Workshop Raum geben, über eigene Erfahrungen und Handlungsmöglichkeiten zu diskutieren.

Tobias Burdukat (Between the Lines gGmbH – Grimma)

Medienpädagogik

Digitale Medien gehören zu den aktuellen Lebenswelten junger Menschen. Egal ob nun Smartphones, Instagram, YouTube oder Tik Tok, ob nun WLAN, voller Akku oder Gaming. Es gibt viele Bereiche in denen sich auch die Offene Kinder­ und Jugendarbeit positionieren muss. Im Workshop geben wir einen Einblick in die aktuelle und praktische Umsetzung der digitalen Offenen Kinder­ und Jugendarbeit im Rahmen des Medientreff zone! Magdeburg.

Daniel Maurer und Hannes Staat Medienpädagogen (Medientreff zone! fjp>media)

Partizipation in ländlichen Räumen

Lange Wege gehören im ländlichen Raum zur Tagesordnung und Beteiligung wird durch diese zeitraubenden Wege gehemmt. Wie kann Jugendbeteiligung trotzdem ermöglicht und welche Formen können dazu gewählt werden? Im Workshop geben wir einen Einblick in die praktische Umsetzung der Beteiligung des Kreis­, Kinder­ und Jugendrings Mansfeld ­Südharz e.V. und sprechen über weitere mögliche Beteiligungsformen im ländlichen Raum.

Tina Kühn, Martin Zimmermann (Kreis-, Kinder und Jugendring Mansfeld-Südharz e.V.)

Der Fachtag wird vom Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e.V. in Kooperation mit dem Landesjugendwerk der AWO Sachsen-Anhalt, dem Internationalen Bund IB Mitte gGmbH, dem Deutschen Roten Kreuz Landesverband Sachsen‑Anhalt e.V., der Evangelischen Jugend der EKM, dem Paritätischen Jugendwerk Sachsen-Anhalt, dem Kreis- Kinder- und Jugendring Mansfeld-Südharz e.V. und dem Caritas Regionalverband Magdeburg e.V. organisiert.




Ihr wollt in den Sommerferien gemeinsam in die Welt der Medienproduktion eintauchen? Dann meldet euch jetzt an! Vom 18. bis 21. Juli 2022 finden kreative Ideen, Spielfreude, Technik und frische Luft zueinander. Anmeldungen sind ab sofort bis 26. Juni 2022 möglich.

Die Medienanstalt Sachsen-Anhalt bietet Kindern und Jugendlichen aus Sachsen-Anhalt ein attraktives alternatives Ferienprogramm. In viertägigen Workshops könnt ihr eure eigenen Medienprodukte entwickeln und anschließend präsentieren. Ihr arbeitet in kleinen Gruppen mit maximal fünf Personen an einem Film, einem Trickfilm, einem animierten Comic oder an einer Radiosendung und selbstgebauten Digitalradios. Unterstützt werdet ihr dabei von fachkundigen Medienpädagogen/-innen der Medienanstalt Sachsen-Anhalt. Abgerundet wird das Camp mit einer erlebnisreichen und spannenden Abschlusspräsentation für euch und eure Familien.

Das Mini-Medien-Sommer-Feriencamp versteht sich als Ort, an dem ihr auf andere junge Leute trefft, ihr eure Interessen und Medienvorlieben austauschen sowie andere Lebenswelten kennlernen könnt. Mittels aktiver Medienarbeit baut ihr dabei spielend eure Medienkompetenz aus. Ganz wichtig ist natürlich auch das soziale Miteinander, das durch die tägliche Gruppenarbeit gefördert wird.

Diese kreative Medienzeit können 20 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 10 und 16 Jahren in der Zeit vom 18. bis 21. Juli 2022 im Medienkompetenzzentrum der Medienanstalt Sachsen-Anhalt jeweils von 9.00 bis 15.00 Uhr erleben. Dabei soll die Produktion sowohl im Medienkompetenzzentrum als auch in näherer Umgebung erfolgen. Dienstags findet ein freiwilliges Nachmittagsangebot bis ca. 17 Uhr statt. Am letzten Projekttag lassen wir das Camp von 18 bis 19 Uhr mit einer Präsentation aller Ergebnisse gemeinsam ausklingen.

Für die Teilnahme entsteht ein Unkostenbeitrag in Höhe von 15,- Euro pro Teilnehmer/-in. Wasser und Obst stellen wir euch täglich zur Verfügung, um das Mittagessen kümmert ihr euch selbst.

Falls ihr Lust habt mitzumachen, schickt uns bis zum 19. Juni 2022 eine E-Mail an camp@medienanstalt-sachsen-anhalt.de mit folgenden Infos:

  • Vor- und Nachname, Geburtsdatum,
  • Adresse (Straße, Hausnummer, PLZ, Ort),
  • Telefonnummer,
  • E-Mail der Eltern,
  • eure Workshop-Präferenz (Erst- und Zweitwunsch).

Bevor ihr eine Anmeldung absendet, lest bitte unsere FAQ! Hier sind wichtige Hinweise zu dem organisatorischen Ablauf und den Angeboten des Mini-Medien-Sommer-Feriencamps aufgeführt, die bei einer Anmeldung bedacht werden sollten.

Die Anmeldung ist zunächst unverbindlich. Die zeitliche Reihenfolge der Anmeldungen hat keinen Einfluss auf die Vergabe der Plätze. Ihr erhaltet unmittelbar nach Anmeldeschluss Bescheid, ob ihr einen Platz ergattert habt.

Unser Workshopangebot:

„KreativRadio – Der Ton macht die Musik“

Du wolltest schon immer mal wissen wie ein Radio und die dazugehörige Radiosendung produziert werden? Dann komm zum KreativRadio – der Workshop, in dem Technik und Kreativität zusammenfließen. Hier lernst du die technischen Bauteile eines Radios kennen und baust ein Gehäuse ganz nach deinen Ideen. Außerdem kannst aus Sprache und Sounds deinen eigenen Audiobeitrag basteln. Wir zeigen dir, wie man mit mobiler Technik auf Stimmenfang geht, welche Kraft in der Sprache steckt und was die Faszination von Musik und Geräuschen ausmacht.

Du hast schon eine Idee, wo du das Digitalradio einbauen willst? Toll – dann bring alles Notwendige dafür mit!

„3.2.1. Action! – Kamera läuft“

Von der Idee zum fertigen Film. Hier lernst du alle wichtigen Produktionsschritte kennen: das Drehbuch schreiben, die Filmaufnahmen mit der Kamera und den digitalen Schnitt am Computer machen, gehören neben dem Schauspielern zu den Aufgaben einer richtigen Filmproduktion. Du entscheidest selbst, in welche Rolle du vor und hinter der Kamera schlüpfen willst. Die Geschichte und inhaltliche Gestaltung denkst du dir mit deiner Gruppe gemeinsam aus – den Ideen sind keine Grenzen gesetzt.

Alles was an Ideen, Kostümen oder Requisiten passen könnte ist willkommen – bring alles mit!

„Lernt den Bildern das Laufen oder wie man einen Trickfilm selber macht“

In diesem Workshop kannst du deinen eigenen kleinen Trickfilm erstellen und lernst dabei alle notwendigen Produktionsschritte kennen: von der Ideenfindung, über das Drehbuchschreiben, dem kreativen Animieren der Figuren bis hin zum digitalen Schnitt. Das Tolle ist, du kannst deine Ideen nur so sprudeln lassen und somit die vorhandenen oder mitgebrachten Materialien selbst zum Leben erwecken.

In deinem Kopf hast du schon eine Vorstellung davon, wie die Kulisse aussehen könnte? Prima – wir freuen uns immer über neue Ideen!

„Spiderman und Co. oder doch lieber Bravo-Foto-Lovestory?“

Du wolltest schon immer mal einen animierten Comic machen, weißt aber nicht wie? Dann bist du in diesem Workshop genau richtig. Hier lernst du die Besonderheiten von Comics kennen und entwickelst deine eigene Geschichte. Ein Storyboard gehört genauso dazu wie die Fotoaufnahmen. Zum Schluss werden noch Sprechblasen und Texte eingefügt, aber auch Sounds, am Tablet. Lass deiner Kreativität freien Lauf!!

Der alte Hut aus Omas Kleiderschrank passt hervorragend zu der Idee in deinem Kopf? Super – dann pack ihn zu den Requisiten in deine Tasche!


Foto: Sprinter_Lucio auf pixabay.com




Am Offenen Kanal Merseburg-Querfurt e.V. ist zum 01.08.2022 die Stelle Fachkraft für den Jugendmedienschutz des Landkreises Saalekreis (Teilzeit 30 h/Woche) zu besetzen.

Der Offene Kanal Merseburg-Querfurt e.V. versteht sich als interdisziplinäres Zentrum des Bürgerrundfunks im Saalekreis in der traditionsreichen Kultur- und Industrieregion im Süden Sachsen-Anhalts. Der OKMQ ist der lokale/regionale nicht kommerzielle Sender als öffentliches Mitteilungsforum für Bürgerinnen, in dem Bürgerinnen TV-Sendungen selbst gestalten, produzieren und verbreiten. Die Ausstrahlung erfolgt im Kabelnetz in den Sendegebieten Merseburg, Leuna, Bad Dürrenberg, Schkopau sowie per Satellit und im Livestream. Die Nutzung von Studios, Equipment und Übertragung ist kostenlos; Beiträge müssen werbefrei sein und dürfen nicht gegen geltendes Recht verstoßen. Die Verantwortung für selbst gestaltete Beiträge liegt bei den Produzenten, eine Zensur findet nicht statt. Die Mitarbeiter:innen der Offenen Kanäle beraten auf Wunsch journalistisch, dramaturgisch oder technisch. Der OKMQ ist eine nichtkommerzielle Einrichtung zur Garantie der Meinungsvielfalt im Verbreitungsgebiet, der Förderung der Medienkompetenz, der Konzipierung und Durchführung medienpädagogischer Maßnahmen und Projekte.

Die wesentlichen Handlungsfelder der Fachkräfte für den Jugendmedienschutz am Offenen Kanal MQ e.V. für den Landkreis Saalekreis sind Sensibilisierungsarbeit, Projektarbeit als Aktive Medienarbeit, Elternabende und Multiplikatorenschulungen, Informationen und Weitervermittlung an spezialisierte Beratungsstellen sowie Netzwerkarbeit im Bereich Jugendmedienschutz. Einsatzorte sind neben dem Offenen Kanal Merseburg-Querfurt e.V. vorrangig Schulen, Berufsschulen, Kindertagesstätten, Familien, Eltern, Vereine und Institutionen im Landkreis.

Aufgaben:

  • Durchführung von Online & Vor-Ort-Veranstaltungen
  • Fortbildung, Beratung und Information
  • Projektentwicklung, -durchführung, -dokumentation und -evaluation
  • Erstellung von (digitalen) Arbeitsmaterialien, Handreichungen und Materialien für die Öffentlichkeitsarbeit

Voraussetzungen:

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium im Bereich Kultur- und Medienpädagogik oder Erziehungswissenschaften bzw. vergleichbare Qualifikationen
  • Erfahrungen im Umgang mit Jugendlichen, Kindern, Eltern, Pädagog:innen
  • Fundiertes und erweitertes Wissen im Bereich neuer Medien und Medienphänomene
  • geübter Umgang mit Bild- und Videobearbeitungsprogrammen
  • Flexibilität im Umgang mit verschiedener Software / Begeisterung für freie Open Source-Lösungen
  • Interesse und Bereitschaft an Weiterbildungen / Bereitschaft zum selbstständigen Kennenlernen und Erschließen neuer Medienphänomene & Technologie/Software
  • ziel- und lösungsorientierte Arbeitseinstellung
  • selbstständiges Arbeiten, Teamfähigkeit, Kommunikationsgeschick, Organisationstalent
  • Identifikation mit den Werten und Zielen der Bürgermedien
  • Mobil im Landkreis Saalekreis, Führerschein Klasse B, Bereitschaft zu vereinzelten Wochenend- / Abendterminen

Was Sie von uns erwarten können:

  • Vergütung: Brutto Festgehalt 2400 Euro/monatlich (bei 30h/Woche)
  • gute Einarbeitung und Unterstützung durch das Team

Die Stelle ist befristet bis zum 31.12.2022. Eine Verlängerung wird angestrebt.
Weitere Informationen über uns finden Sie unter www.okmq.de
Bewerbungen bitte ausschließlich per E-Mail bis zum 20.06.2022 an: info@okmq.de
(Inklusive Motivationsschreiben, Lebenslauf, Zeugnissen/Zertifikate als PDF).

Ansprechpartnerin für Rückfragen:

Diana Elsner, Geschäftsführerin Offener Kanal Merseburg-Querfurt e.V.,
Geusaer Str. 86 b | 06217 Merseburg, Telefon: 03461/525222
Email: info@okmq.de | Internet: www.okmq.de
Facebook: https://www.facebook.com/Offener.Kanal.Merseburg.Querfurt

Stellenausschreibung als PDF


Im vergangenen Jahr startete die Hochschule Merseburg den Zertifikatskurs „Digitalcoach für Schulen und weitere Bildungskontexte“. Die Teilnehmenden erhalten in zwei Semestern praxisorientierte Kenntnisse in der Medienpädagogik und erlangen grundlegende Kompetenzen in der technischen Administration digitaler Prozesse.

Ziel des Kurses ist es, den Teilnehmenden neben theoretischem Wissen in Bezug auf medienpädagogische Inhalte, digitale Tools und Grundkenntnissen der Systemadministration, vor allem praktische Erfahrungen in der Beratung und Umsetzung medienpädagogischer Konzepte zu vermitteln. Damit wird die medienpädagogische Expertise mit grundlegenden IT-Kenntnissen verknüpft, um Schulen, Bildungsinstitutionen oder Unternehmen in digitalen Bildungsprozessen kompetent beraten und betreuen zu können.

Das Land Sachsen-Anhalt plant in den kommenden Jahren die Einstellung von sogenannten Digitalassistent*innen an Schulen und hat hierfür ein Budget von 36 Millionen Euro vorgesehen. Zugleich steigt heute der Bedarf nach spezifisch geschulten Personal im Unternehmenskontext in diesem Feld zunehmend an. Für diese interdisziplinären Aufgaben sollen die Absolvent*innen des Zertifikatskurses aus- und fortgebildet werden.

Der Kurs richtet sich an folgende Zielgruppen:

  • Schulverwaltungsassistent*innen
  • Weiterbildungsbeauftragte in Unternehmen oder Bildungsinstitutionen
  • Medienaffine Quereinsteiger*innen unterschiedlicher Disziplinen
  • Mitarbeitende von Bildungsvereinen und Bildungsinitiativen
  • Mitarbeitende von Weiterbildungsträgern
  • Studierende des BA Kultur- und Medienpädagogik, MA Medien- und Kulturwissenschaften und Studierende des Informationsdesigns

Der Kurs besteht aus 7 Modulen:

  • Modul 1: Medienpädagogische Grundlagen
  • Modul 2: Didaktik des digital gestützten Unterrichts
  • Modul 3: Grundlagen Systemadministration
  • Modul 4: Begleitseminar Praxisreflexion (und Praktikum)
  • Modul 5: Medienkompetenz & Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen
  • Modul 6: Gestaltung von E-Learning Angeboten
  • Modul 7: Programme für Unterricht und Projektarbeit

Weitere Informationen zur Weiterbildung, zu den Kosten und Finanzierungsmöglichkeiten finden Sie auf der Webseite der Hochschule Merseburg.




Medienpädagogik ist eine vielfältige und dynamische Disziplin, welche vom Austausch und Vernetzung lebt. Das erworbene Wissen in Fort- und Weiterbildungen sollte möglichst aktuell gehalten werden. Die methodischen Herangehensweisen zu bestimmten Themen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen erfordern zudem unterschiedliche Zugänge und Perspektiven.

Die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz lädt daher alle Interessierten jeden dritten Dienstag im Monat von 10.00 bis 12.00 Uhr, zu einem Online-Austausch- und Vernetzungsforum ein. Die Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe sollen bei den regelmäßigen Treffen ins Gespräch kommen und über ihre Erfahrungen und Erlebnisse bei medienbezogenen Fragen in den Austausch treten.

Das nächste Forum findet am 17.05.2022 von 10.00 – 12.00 Uhr statt.

Worum geht es?

Pädagog*innen wissen um anonyme Beratungsangebote. Aber oft weiß man nicht, wer sich dahinter verbirgt und wie die Angebote strukturiert sind. Am 17.05.2022 stellt sich JugendNotmail mit ihrer Arbeit vor. Danach gibt es Raum für Fragen, Anmerkungen und Austausch.

Die Organisator*innen bitten vorab Fragen, Probleme und gern auch Fallbeispiele im gemeinsamen Padlet zu sammeln, damit diese als Einstieg in die Diskussionen verwenden werden kann. Dort sind auch die Dokumentationen bisheriger Veranstaltungen zu finden.

Für die erste Teilnahme ist eine Anmeldung über das Online-Formular notwendig.

Den Zugangslink für die Veranstaltung erhalten alle Neuangemeldeten am Vortag per Mail. Teilnehmende, die bereits an einem Forum teilgenommen haben, können den gleichen Link wieder benutzen.

Sollten Sie Fragen zum Inhalt und Organisation haben, dann senden Sie diese an: jugendschutz@fjp-media.de




Das Jugendprojekt WhyNOT?! #wirzeigenwasgeht, der Freiwilligenagentur Halle, sucht ab sofort junge Engagierte und Jugendinitiativen aus ganz Sachsen-Anhalt, die ihr Engagement in Videoporträts präsentieren wollen. Junge Ehrenamtliche zwischen 14 und 27 Jahren können dazu vor oder auch hinter der Kamera stehen.

Das Projekt gibt jungen Menschen und ihrem Engagement eine Bühne und stärkt gleichzeitig ihre Kompetenzen im Bereich Medienproduktion, Öffentlichkeitsarbeit und Projektmanagement. So können sich Jugendliche nicht nur vor der Kamera ausprobieren, sondern auch hinter den Kulissen: zum Beispiel Interviews führen, Videos drehen und bearbeiten oder Beiträge für Instagram und TikTok erstellen.

Die Videos werden über Social Media verbreitet und auf Kinoleinwänden präsentiert. Bei allen Aktivitäten werden die Jugendlichen von Medienexpert*innen begleitet und durch Workshops für ihr Engagement fit gemacht.

Hinter den Kulissen einer WhyNOT?!-Story

Kontakt: 

Telefon: 0179 4185415
E-Mail: whynot@freistil-lsa.de
Weitere Details sind auf der Projektseite zu finden.




Vom 25. April bis 30. Juni 2022 können sich Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit bei der Deutschen Telekom Stiftung für eine Förderung durch die Ich kann was!-Initiative bewerben. Mit einer Förderhöhe von bis zu 10.000 Euro pro Vorhaben möchte die Stiftung Projekte im Bereich medialer und digitaler Kompetenzförderung unterstützen. Das Alter der Kinder und Jugendlichen in den geförderten Projekten liegt zwischen 10 und 16 Jahren.

Neue Projektansätze, aber auch Konzepte zur Weiterentwicklung Ihrer laufenden oder abgeschlossenen Projekte in dem Themenbereich „Kompetenzen für die digitale Welt“ sind gleichermaßen willkommen. Ausführlichere inhaltliche Informationen sind hier zu finden.

Um eine Förderung können sich Einrichtungen aus ganz Deutschland bewerben. Sie sollten:

  • in der offenen Kinder- und Jugendarbeit aktiv sein
  • in einem sozial und wirtschaftlich schwachen Umfeld arbeiten
  • Kompetenzvermittlung im Bereich digitale Medien und Werkzeuge als pädagogisches Ziel verfolgen
  • spezielle Angebote für Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 16 Jahren haben
  • handlungsorientiert und alltagsnah arbeiten
  • bereits über eine gesicherte finanzielle Grundversorgung verfügen
  • bereit sein, sich im „Ich kann was!“-Netzwerk einzubringen

Im September 2022 entscheidet die Ich kann was!-Jury darüber, welche Projekte und Einrichtungen eine Förderzusage erhalten. Auf unserem YouTube-Kanal können Sie sich schon einmal einen Eindruck unseres Ich kann was!-Netzwerks und unserer Förderprojekte machen!

Bewerbungen können ausschließlich online über antragsportal.telekom-stiftung.de abgegeben werden.

Für alle inhaltlichen Fragen rund um die Bewerbung können Sie sich gerne per E-Mail unter der Mailadresse ich-kann-was@telekom-stiftung.de melden.

Bildrrechte: Deutsche Telekom Stiftung




Die bundesweite Auszeichnung für medienpädagogische Projekte mit dem Sonderpreis „Let’s save our planet – medienpädagogische Projekte zur ökologischen Transformation“.

Um globale Ziele, wie die Verringerung des CO2-Ausstoßes, zu erreichen, sind vielfältige Transformationen notwendig und ist das Handeln von uns allen gefordert. Kinder und Jugendliche zum gemeinsamen Nachdenken und zu Klimaschutz-Aktivitäten anzuregen, ist dabei ein zentrales Anliegen. Medienpädagogik trägt dazu bei, indem sie Nachhaltigkeit in kreativen, teilhabeorientierten Projekten und mit kritikfördernden Methoden aufgreift. Mit dem Sonderpreis 2022 zeichnen die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) medienpädagogische Projekte aus, die sich dem Schutz unseres Planeten vor dem menschengemachten Klimawandel widmen. Der Sonderpreis ist mit 2000,- € dotiert.

Bewerben können sich außerschulische oder in der Kooperation mit Schulen tätige medienpädagogische
Projekte, die diesen Prozess unterstützen. Sie sollten im Vorjahr oder in diesem Jahr entstanden und bis zum 31. Juli 2022 abgeschlossen sein. Das können beispielsweise Projekte aus dem Kontext Making, Coding und Upcycling sein, die digitales Experimentieren und Gestalten mit ökologischen Zielen verbinden. Oder Projekte aus dem Bereich Film, Foto, Creative Gaming und Social Media, die medienpädagogische Methoden nutzen, um zum Handeln im Kontext Klimaschutz und Nachhaltigkeit anzuregen.

Informationen rund um die Bewerbung finden Sie unter www.dieter-baacke-preis.de/bewerbung

Der Sonderpreis widmet sich im Rahmen des Dieter Baacke Preises alljährlich einem anderen Schwerpunkt und ermöglicht über die festgelegten Kategorien hinaus, wichtige aktuelle Themen zu bearbeiten. Der Dieter Baacke Preis zeichnet medienpädagogische Projekte unabhängig von diesem inhaltlichen Schwerpunkt in fünf
weiteren Kategorien aus. Die Kategorien sind mit jeweils 2.000,- € dotiert. Weitere Informationen zu den Kategorien finde Sie unter www.dieter-baacke-preis.de/ueber-den-preis/kategorien.

Bewerbungsschluss: 31. Juli 2022 (Poststempel/Eingang der Online-Anmeldung)

Anmeldung und weitere Informationen: www.dieter-baacke-preis.de

Kontakt:
GMK-Geschäftsstelle
Obernstr. 24a
33602 Bielefeld
Tel.: 0521 67788
Web: www.gmk-net.de
E-Mail: gmk@medienpaed.de

Grafik: Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK)




Mit einer Live-Sendung aus dem Magdeburger Rathaus begleitet der Offene Kanal Magdeburg am kommenden Sonntag am 24.04.2022, um 19.00 Uhr die Auszählung der Stimmen zur Wahl des neuen Stadtoberhauptes. Helge Hinze, Lars Johansen und Julian Mandernach beleuchten Hintergründe, sprechen mit Gästen im Rathaus und Kandidat*innen und präsentieren fortlaufend Zahlen bzw. Wahlergebnisse aus den Bezirken.

Gesprächsgast ist u.a. der amerikanische Politikwissenschaftler und Wahlkampfexperte Peter Coyne, der im Rahmen eines Stipendiatenprogramms seit mehreren Monaten in der Landeszentrale für politische Bildung arbeitet und den Magdeburger OB-Wahlkampf zu seinem Forschungsgebiet gemacht hat. Sein Blick von außen auf die Kandidat*innen, ihre Strategien und ihre Themenschwerpunkte sind für wahlinteressierte Menschen in Magdeburg sicherlich noch einmal besonders interessant.

Weitere z.T. vergnügliche Inhalte der Sendung sind Straßenumfragen, die Freiwillige des Offenen Kanals in den letzten Tagen erstellt haben sowie kleine kabarettistische Einlagen des Magdeburger Kabarettisten Lars Johansen.

Die Wahlsendung beginnt am kommenden Sonntag um 19.00 Uhr und ist sowohl im TV-Programm und im Stream unter www.ok-magdeburg.de als auch auf Facebook und Youtube zu empfangen: https://youtu.be/DTWO1muDZyQ

Zahlreiche weitere Sendungen zur OB-Wahl in Magdeburg, darunter Podien verschiedener zivilgesellschaftlicher Organisationen als auch Gesprächssendungen mit Kandidat*innen finden Sie in der Mediathek: https://www.ok-magdeburg.de/sendungen/ob-wahl-2022/




Die Veranstaltung findet am 9. Juni 2022 von 09:30 Uhr bis 16:00 Uhr in der Festung Mark, Listemannstr. 1, 39104, Magdeburg, statt.

In Sachsen-Anhalt setzen sich zahlreiche Initiativen, Vereine und engagierte Bürgerinnen und Bürger tagtäglich für ein demokratisches, vielfältiges und weltoffenes Miteinander ein. Dieses Engagement für eine lebendige Demokratie verdient Unterstützung! Unsere Demokratie muss jeden Tag gelernt, geschützt und gefördert werden, um gelebt werden zu können. Dazu braucht sie engagierte Demokratinnen und Demokraten, die eine demokratische Kultur vor Ort leben und gestalten.

Dieses Engagement unter dem Dach des „Landesprogramms für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit“ zu unterstützen, zu vernetzen und zu stärken ist eine wichtige Aufgabe der Arbeit der Landesregierung. „Als lernendes Programm“ soll das Landesprogramm gemeinsam mit den Engagierten im Bundesland weiterentwickeln und damit ein neues Kapitel im Bereich der Demokratieförderung in Sachsen-Anhalt aufschlagen.

Auf welche gesellschaftlichen Herausforderungen muss ein weiterentwickeltes Landesprogramm reagieren? Welche Inhalte sind bei einer Fortschreibung besonders zu berücksichtigen? Wo gibt es Leerstellen und Bedarfe in der Präventionsarbeit?

Aktuell arbeitet eine mehrheitlich zivilgesellschaftlich besetzte Redaktionsgruppe an der Fortschreibung des Programmtextes und diesen Fragestellungen. Erste Ergebnisse sollen im Rahmen der Programmkonferenz vorgestellt und diskutiert werden. Das Ziel der Veranstaltung ist es, die Expertise der Engagierten für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit mit konkreten Handlungsempfehlungen in den Programmtext einfließen zu lassen. Interessierte sind herzlich eingeladen, sich an der Weiterentwicklung des Landesprogramms zu beteiligen.

Das Themenfeld „Medienkompetenz und Radikalisierungsprävention im Internet“ wird im Rahmen eines Workshops aufgegriffen. Hier werden sowohl Chancen als auch Risiken für das demokratische Zusammenleben in einer digital-vernetzten Welt beleuchtet. Außerdem wird gemeinsam mit den Teilnehmenden die künftige Ausrichtung des Landesprogramms für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt im Bereich der Medienkompetenzförderung diskutiert.

Einladung als PDF

Die Anmeldung bis zum 21. Mai 2022 erfolgt über die Veranstaltungswebseite:
https://eveeno.com/ProgrammkonferenzST

Bei Rückfragen zur Konferenz können Sie die Veranstalter*innen gern kontaktieren: demokratie@ms.sachsen-anhalt.de

Die Programmkonferenz ist eine gemeinsame Veranstaltung des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung Sachsen-Anhalt und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung. 




Für die medienpädagogische Veranstaltungsreihe „Eltern-LAN“ sucht die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) aktuell Unterstützung. Voraussetzung ist ein pädagogischer Hochschulabschluss.

Die Bundeszentrale für politische Bildung veranstaltet seit 2008 in Zusammenarbeit mit Schulen“Eltern-LANs„. Dort lernen Eltern Computer- und Videospiele aus einer medienpädagogischen Perspektive kennen, probieren diese aus und diskutieren den Umgang damit in der Familie. Nach einer längeren, pandemiebedingten Pause veranstaltet die bpb ab Mai 2022 wieder Eltern-LANs in Schulen vor Ort mit je zwölf bis 30 Teilnehmenden. Hierfür werden betreuende Fachkräfte gesucht.

Die vollständige Ausschreibung finden Sie unter: https://www.bpb.de/veranstaltungen/reihen/eltern-lan/507195/honorarkraefte-gesucht/

Grafik: mohamed_hassan – https://pixabay.com




Ab sofort können sich junge Medienmacher*innen bis 25 Jahre wieder am Deutschen Multimediapreis mb21 beteiligen. Der bundesweite Kreativwettbewerb prämiert digitale, netzbasierte und interaktive Projekte von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Geldpreisen im Gesamtwert von 11.000 Euro. Einsendeschluss ist der 15. August 2022.

Für junge Menschen ist der kreative Umgang mit digitalen Medien selbstverständlicher Bestandteil ihres Alltags. Egal ob in Form von Websites, Blogs, Video-Channels, Apps, Games, Podcasts oder Robotik-Anwendungen: Die medialen Gestaltungsmöglichkeiten sind vielfältig und anregend. Der Deutsche Multimediapreis mb21 würdigt dieses Engagement seit inzwischen 24 Jahren und lädt junge Medienmacher*innen auch in diesem Jahr zur Teilnahme am Wettbewerb ein. Die Gewinner*innen können sich auf Geldpreise im Gesamtwert von 11.000 Euro und die Einladung zum Medienfestival nach Dresden freuen. Einsendeschluss ist der 15. August 2022.   

„Grenzenlos“ – Das Jahresthema 2022 

Die Teilnahme am Deutschen Multimediapreis unterliegt keinen inhaltlichen Vorgaben. Wer möchte, kann sich aber mit einer Arbeit zum aktuellen Jahresthema „Grenzenlos“ am Wettbewerb beteiligen. „Während wir in den letzten zwei Jahren praktisch gezwungen waren, auf Abstand zu bleiben, boten gerade digitale Medien viele neue Möglichkeiten, um Grenzen zu überwinden“, erklärt Hannes Güntherodt, zuständiger Projektleiter beim Medienkulturzentrum Dresden. „Mit dem Jahresthema „Grenzenlos“ greifen wir diese Erfahrungen gezielt auf und freuen uns auf Einreichungen, die zeigen, wie Gemeinschaft und Zusammenhalt mit Hilfe digitaler Medien gefördert werden können.“

Der Deutsche Multimediapreis mb21 ist eines der wichtigsten Foren für junge digitale Medienkultur in Deutschland. Hauptförderer des Wettbewerbs sind das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie die Landeshauptstadt Dresden. Veranstalter sind das Deutsche Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF) sowie das Medienkulturzentrum Dresden. In diesem Jahr ist der Wettbewerb auch Teil des „Europäischen Jahres der Jugend“. Ziel der Initiative ist es, die negativen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf junge Menschen zu überwinden und gemeinsam mit ihnen Perspektiven für die Herausforderungen der Zukunft zu entwickeln.

Anmeldung und Infos unter: www.mb21.de




Experten*innen aus Medien und Journalismus laden Schüler*innen zu Workshops ein.

Am 3. Mai macht der Internationale Tag der Pressefreiheit auf Verletzungen der Pressefreiheit aufmerksam und verdeutlicht die Bedeutung freier Berichterstattung für Demokratie. Diesem Ziel dienen auch die Schülermedientage, die in diesem Jahr vom 4. bis zum 6. Mai stattfinden.

Die Schülermedientage werden bundesweit im Rahmen der Initiative „Journalismus macht Schule“ organisiert. Zur Feier des Internationalen Tags der Pressefreiheit am 3. Mai findet an diesem Tag eine digitale bundesweite Zentralveranstaltung mit bekannten Journalist*innen statt. Daran schließen sich regionale Veranstaltungen in den Bundesländern an. In Sachsen-Anhalt gestaltet fjp>media als Jugendmedienverband gemeinsam mit der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt die Schülermedientage. fjp>media stellt den Kontakt zu den Journalist*innen her und moderiert die Workshops auf seiner digitalen Plattform. Unterstützt werden die Schülermedientage in Sachsen-Anhalt durch den Mitteldeutschen Rundfunk, die Volksstimme und die Mitteldeutsche Zeitung.

Lehrkräfte können mit ihrer Lerngruppe dabei sein, in Präsenz oder online. Journalist*innen aus der Region kommen in den Unterricht und sprechen mit den Schüler*innen über Themen wie Medien im Konflikt, Medienkompetenz, Recherche, Nachrichten, Social Media, Cybermobbing, Fake News, Hate Speech und Demokratie. So haben die Schüler*innen die Möglichkeit, konkrete Einblicke in den Alltag von Journalist*innen zu bekommen und mit Insidern über aktuelle medienpolitische Fragen zu sprechen.

Das Angebot richtet sich konkret an Schüler*innen ab Klassenstufe 7. Für einen Workshop können sich jeweils bis zu 30 Teilnehmer*innen anmelden. Um teilnehmen zu können, werden ein stabiler Internetzugang, Smartphone, Tablet oder Computer mit Browser (wenn möglich Firefox oder Chrome) und Mikrofon sowie Webcam benötigt.

Unter dem Link finden Sie eine Übersicht, in der alle Workshops, Themen und Referent*innen aufgeführt sind: www.fjp-media.de/schuelermedientage

Die Workshops dauern zwei Zeitstunden. Die Anmeldung erfolgt über das Anmeldeformular, welches unter dem Link zugänglich ist. Nach der Anmeldung erhält die Lehrkraft eine Bestätigung mit weiteren Informationen. Erst mit Zugang einer Bestätigung ist der Termin verbindlich.

Bei Rückfragen wenden Sie sich gern telefonisch an die Organisatoren: 03 91 / 567 64 65.

Foto: Engin Akyurt, pixabay.com




Fortbildung und Vernetzungstreffen am 11. Mai 2022 von 9.00 bis 15.30 Uhr in der Stadtbibliothek Magdeburg.

Kinder erschließen sich bereits früh ein breites Medienportfolio. Daher ist es unabdingbar, Medienpädagogik in die bestehenden Konzepte der frühkindlichen Bildungs- und Erziehungsarbeit zu integrieren. Gemeinsam mit pädagogischen Fachkräften können Kinder Medien spielerisch erkunden und dabei lernen diese selbstverantwortlich, produktiv und kreativ nutzen zu können.

Die Wissens- und Entwicklungsressourcen des Digitalen in der frühkindlichen Bildung haben engagierte Träger*innen, Einrichtungen und Erziehende erkannt und wenden sich eigeninitiativ und motiviert dem Themenfeld zu. Sie stehen jedoch vor vielschichtigen Herausforderungen, pädagogische Prozesse zunehmend mit digitalen Medien zu gestalten und zu reflektieren. Bei dieser Aufgabe wollen wir die Fachkräfte mit der Veranstaltung unterstützen und niedrigschwellige Impulse für (medien-)pädagogische Praxis liefern.

Die Netzwerkstelle Medienkompetenz Sachsen-Anhalt, die Stadtbibliothek Magdeburg und die Fachberatung im Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ (AWO Landesverband Sachsen-Anhalt e.V., Stiftung Evangelische Jugendhilfe St. Johannis Bernburg,  Eigenbetrieb Kommunale Bildungseinrichtungen Lutherstadt Wittenberg) laden pädagogische Fachkräfte und Erziehende aus den Kindertageseinrichtungen zum kostenfreien Fortbildungs- und Vernetzungstreffen am 11. Mai 2022 von 9.00 bis 15.30 Uhr in die Stadtbibliothek Magdeburg ein.

Grafik: Julia Kluge, www.kluugel.de

Ort:

Stadtbibliothek Magdeburg, Breiter Weg 109, 39104 Magdeburg

Programm

9:00 – 10:00 Uhr Start in den Tag mit „Digitalen Helfern“
Fortlaufende Angebote: Marktstand „Digitale Helfer“ | bibliothekspädagogisches Angebot für Kitas der Stadtbibliothek Magdeburg | Fachliteratur & Broschüren

10:00 10:15 Uhr Pause mit Kaffee und Tee

10:15 11:45 Uhr 1. Workshop-Phase:
#1 Die Welt der Klänge – Audioproduktion und sprachliche Entwicklung
#2 Kreatives Experimentieren mit Fotos – visuelle Bildungspraxis

11:45 – 12:30 Uhr Mittagsimbiss

12:30–14:00 Uhr 2. Workshop-Phase:
#1 Die Welt der Klänge – Audioproduktion und sprachliche Entwicklung
#2 Kreatives Experimentieren mit Fotos – visuelle Bildungspraxis

14:00 14:15 Uhr Pause mit Kaffee und Tee

14:15 15:30 Uhr Ergebnisse, Austausch und Auswertung

Die Veranstaltung ist als Pilot für eine Reihe in mehreren Regionen Sachsen-Anhalts geplant. Die Anmeldung erfolgt über das Online-Formular.

Workshopbeschreibung:

Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit im Wechsel an beiden Workshops teilzunehmen.

#1 Die Welt der Klänge – Audioproduktion und sprachliche Entwicklung

In dem Workshop werden verschiedene Methoden zur auditiven Wahrnehmungsförderung vorgestellt und praktisch erprobt. Die Teilnehmenden begeben sich mit dem Tablet auf eine Geräuschejagd und experimentieren mit Sprache und Tönen. Mit dem erworbenen Wissen und vielen kreativen Ideen werden die Fachkräfte in die Lage versetzt, kleine Audioprodukte gemeinsam mit den Kindern zu produzieren und damit ihre sprachliche Entwicklung zu fördern.
Workshopleitung: Alexander Karpilowski – Netzwerkstelle Medienkompetenz Sachsen-Anhalt

#2 Kreatives Experimentieren mit Fotos – visuelle Bildungspraxis

Mit Fotos lässt sich die Welt spielerisch erkunden. Auch spannende Geschichten können mit Bildern erzählt werden. Fotoprojekte im Bildungskontext bieten vielfältige Möglichkeiten zur Stärkung der naturwissenschaftlichen, sozialen, sprachlichen und medialen Kompetenz. Die Teilnehmenden schlüpfen bei dem Workshop in die Rolle von aktiven und kreativen Mediengestalter*innen und lernen mit Tablets und Apps, wie Fotopraxis in die pädagogische Arbeit in den Kindertageseinrichtungen implementiert werden kann.
Workshopleitung: Jessica Burkhard – Stadtbibliothek Magdeburg

Ankündigung als PDF

Anmeldung:

Die Veranstaltung ist leider ausgebucht. Wir setzen Sie gern auf eine Warteliste. Schreiben Sie uns bitte eine kurze E-Mail mit Ihrer Anfrage: kontakt@medien-kompetenz-netzwerk.de

Kontakt:

Alexander Karpilowski
Netzwerkstelle Medienkompetenz Sachsen-Anhalt
Reichardtstraße 8
06114 Halle/Saale
Telefon: (0345) 52 13 136
E-Mail: kontakt@medien-kompetenz-netzwerk.de


Digitale Medien in der frühen Bildung ist eine gemeinsame Veranstaltung der Netzwerkstelle Medienkompetenz Sachsen-Anhalt, der Stadtbibliothek Magdeburg und der Fachberatung im Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ (AWO Landesverband Sachsen-Anhalt e.V., Stiftung Evangelische Jugendhilfe St. Johannis Bernburg, Eigenbetrieb Kommunale Bildungseinrichtungen Lutherstadt Wittenberg).




drobs Halle – Fachstelle für Suchtprävention lädt zur zweitägigen Weiterbildung am 12. und 13. April Lehrkräfte und/oder Schulsozialarbeiter*innen ein.

Bei den Net-Piloten handelt es sich um ein Peer-Projekt für Jugendliche an weiterführenden Schulen. Schüler*innen der Klassenstufen 8-10 werden als Expert*innen geschult, um andere junge Menschen über Videospiele, Social Media und andere digitale Medienangebote aufzuklären. Im Fokus steht hierbei die Thematisierung des Mediennutzungsverhaltens, die Risiken eines exzessiven Medienkonsums, aber auch die Chancen einer reflektierten und maßvollen Nutzung digitaler Bildschirmmedien.

Ziele und Inhalte des Programms

  • Aufklärung Jugendlicher über die negativen Folgen exzessiver Videospiel- und Internetnutzung,
  • Förderung der Selbstreflexion und Ermutigung zur Veränderung des eigenen Medienkonsums,
  • Entwicklung von Alternativen zum Medienkonsum,
  • Anregung zur Beratungsbereitschaft, Information über Hilfsangebote,
  • Thematisierung der familiären Bedeutung von digitalen Medien und Medienerziehung.

Ablauf der Net-Piloten Ausbildung

  1. Kontakt zwischen Fachstelle und Schule
  2. Weiterbildung von Pädagog*innen der Schule durch die Fachstelle
  3. Akquise von engagierten Peers (Klasse 8 bis 10) durch die Schule
  4. viertägige Ausbildung der Net-Piloten durch die geschulten Pädagog*innen
  5. Einsatz der Net-Piloten in jüngeren Schulklassen (Klasse 5 und 6), begleitet durch die Trainer*innen
  6. Elternabend zur Medienerziehung durch die Net-Piloten

Für alle interessierten Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter*innen und andere pädagogischen Fachkräfte an Schulen bietet drobs Halle – Fachstelle für Suchtprävention eine Weiterbildung zum Peer-Projekt Net-Piloten in den Osterferien am 12. und 13. April jeweils von 10.00-15.30 Uhr an. Bei der Weiterbildung werden Ihnen alle Hintergrundinformationen vermittelt, um selbst Peers an Ihren Schulen akquirieren und zu Net-Piloten ausbilden zu können.

Die Veranstaltung inklusive aller Materialien und Zugang zum Online-Portal ist kostenlos. Auf Wunsch erhalten Sie ein Zertifikat. Melden Sie sich am besten als Tandem bis zum 04. April 2021 per Mail für die Weiterbildung an: praevention@drobs-halle.de

Einladung als PDF

Kontakt:

Fachstelle für Suchtprävention
Moritzzwinger 17
06108 Halle
Tel: 0345 – 678 3996
E-Mail: praevention@drobs-halle.de




Dikola Jahrestagung am 18. und 19. Mai 2022.

Die moderne Schule wird online sein oder sie wird gar nicht sein …

Unter diesem Motto findet am 18. und 19. Mai 2022 die internationale Tagung „School´s On! – Digitale Spielräume für die moderne Medienbildung“ im Multimediazentrum (MMZ Halle) statt. In dieser Zeit wird auch die „Make Science Halle“, das Bürgerforschungsschiff der „science2public – Gesellschaft für Wissenschaftskommunikation“ am Anleger des MMZ festmachen und gleichfalls Veranstaltungsort der Tagung sein.

Referent*innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz werden Konzepte für eine „Schule von morgen“ vorstellen, Ergebnisse der Bildungsforschung, speziell im Bereich der Film- und Medienbildung erörtern und darüber hinaus diskutieren, wie eine digitale Unterrichtspraxis in Schule und Hochschule weiter kreativ gedacht werden kann. Hierbei kommt dem Game Based Learning in der Schule wie in der universitären Lehramtsausbildung eine besondere Rolle zu. Daher bilden neben theoretischen Ansätzen Good-Practice-Beispiele zur Gamification in der Schule (Videospiele, Serious Games etc.) einen besonderen Ansatz der Tagung. Thematisiert und diskutiert wird in diesem Kontext ebenfalls, wie sich neue Formen des Lernens auf die Konzeption von Lernräumen auswirken.

In Diskussionsforen werden zudem aktuelle Probleme der Digitalisierung in der Schule erörtert, wobei auch Ministerialvertreter*innen, Lehrer*innen und Schulleiter*innen, Schülervertreter*innen und Lehramtsstudierende zu Wort kommen werden. Praxischeck und Zukunftsforschung für eine moderne digitale Bildung werden sich in der anderthalbtägigen Tagung so miteinander verbinden.

Als Referent*innen haben u. a. bereits zugesagt:

  • Paul Munzinger
    Bildungsjournalist, Süddeutsche Zeitung, München
  • Prof. Petra Missomelius
    Universität Innsbruck
  • Heinz Urben
    Co-Leiter „Kinokultur in der Schule“, Präsident cineducation.ch, Solothurn
  • Prof. Michael Baur
    Hochschule Macromedia, Leipzig
  • Dr. Sebastian Fischer
    Zürich
  • Sebastian Hirsch
    Schulbauberater, Potsdam

Die Tagung findet auf Initiative des Zentrums für Lehrer*innenbildung (ZLB) der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) im Rahmen des Ergänzungsstudiengangs Medienbildung (ESG) und des BMBF-Projekts Digital kompetent im Lehramt (DiKoLa) statt.

Der ESG Medienbildung wurde zum Sommersemester 2020 an der Universität eingeführt. Am Ergänzungsstudiengang sind die Bereiche Medien- und Kommunikationswissenschaft, Informatik, Öffentliches Recht, Pädagogik und Didaktik mit einzelnen Lehrangeboten beteiligt.

Derzeit durchlaufen 60 Lehramtsstudierende aus drei Jahrgängen den Ergänzungsstudiengang. Zusätzlich zu Ihren Hauptfächern besuchen sie Veranstaltungen zu Medienrecht, Einführung in die Informatik, Mediensozialisation, Informationsdidaktik, Medienanalyse und -bewertung sowie Medienwirkungs- und
Mediennutzungsforschung, mit Schwerpunkten audiovisuelle Medien und Netzkultur.

Der ESG Medienbildung ist ein bundesweit einmaliges Modell. Der zulassungsbeschränkte Studiengang befähigt ebenso wie das BMBF-Projekt DiKoLa, das mit seinen Angeboten allen Lehramtsstudierenden der MLU offensteht, zukünftige Lehrer*innen, die eigene Medien- und Kommunikationskompetenz weiter auszubilden und zu vertiefen. So ermöglichen ESG und DiKoLa mit ihren Lehrangeboten, dass Lehramtsstudierende in ihrer späteren Berufspraxis in die Lage versetzt sind, umfassende Medienkompetenzen an ihre Schüler*innen weiterzugeben, damit diese sich als mündige Bürger auch in audiovisuellen Symbolwelten und multimedialen Netzkulturen souverän bewegen können.

Detaillierte Informationen zur Tagung finden Sie unter: https://blogs.urz.uni-halle.de/dikola22/

Hier können Sie sich für Tagung anmelden: https://blogs.urz.uni-halle.de/dikola22/anmeldung/
Eine Tagungsgebühr wird nicht erhoben.

Ansprechpartner (ESG)
Prof. Dr. Werner C. Barg
Leitung des Arbeitsbereichs „Medienkompetenz“ am Zentrum für Lehrer*innenbildung (ZLB)
werner.barg@medienkomm.uni-halle.de

Ansprechpartnerin (DiKoLa)
Dr. Katharina Heider
Koordinatorin BMBF-Projekt DikoLa am Zentrum für Lehrer*innenbildung (ZLB)
katharina.heider@zlb.uni-halle.de




Online-Workshop am 28. April 2022 um 14.30 bis 16.30 Uhr

Im Internet begegnen uns häufig Falschinformationen, Halbwahrheiten, Verdachtsberichte und unklare Quellenlagen. Vor allem Jugendliche reagieren auf widersprüchliche Informationen mit Irritation und Unsicherheit. Um das aktuelle Geschehen in der Welt zu verstehen, braucht es einen kritischen Blick und Nutzungswissen im Umgang mit Online-Medien, aber auch ein grundlegendes Verständnis für die Bedingungen gelingender Kommunikation im Alltag. Nur wenn beides im Zusammenhang verstanden wird, entsteht kritische Informationskompetenz.

Um die Nachrichten- und Informationskompetenz praxisnah zu vermitteln, hat das gemeinnützige Europäische Institut für Journalismus- und Kommunikationsforschung (EIJK) das Lehrprogramm fit for news aufgebaut. Es umfasst strukturierte Lehrmaterialien – Präsentationen, Übungs- und Arbeitsblätter – sowie Anleitungen und Hintergrundinformationen zu den Themen Alltagskommunikation, Umgang mit Tatsachen und Meinungen, Überprüfung von Nachrichten, Umgang mit Suchmaschinen, Filterblasen und Echokammern u.v.m..

fit for news Lehreinheiten zeichnen sich aus durch:

  • einen breiten Kompetenzbegriff,
  • den Bezug zur Alltagswelt der Schüler*innen und Teilnehmer*innen in Mitteldeutschland,
  • modulare Struktur: 9 frei kombinierbare Lehreinheiten, sowie zwei Online-Selbstlernkurse,
  • minimale technische Voraussetzungen: Beamer, Computer, Präsentations-Software,
  • unterschiedliche Niveaustufen: geeignet für alle Schularten ab Klasse 7 und Erwachsenenbildung,
  • Zwei interaktive Selbstlernkurse zu den Themen „Was sind zuverlässige Nachrichten – und wie kann ich sie überprüfen?“  sowie „Fotos, Bilder, Videos: Kann ich Manipulationen erkennen – und wie mache ich das?“.

Die Onlinekurse sind:

  • Intuitiv aufgebaut: Videos führen durch den Kurs und klären Inhalt, Funktionsweise und Ablauf,
  • Interaktiv und motivierend: Quiz, Bilderrätsel, Lückentexte fragen das Gelernte ab und machen Lernerfolge sichtbar,
  • Aktuell und auf Mitteldeutschland bezogen: Die Beispiele beziehen sich auf aktuelle Themen und Medienberichte aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen,
  • Geeignet für Selbststudium oder können im Unterricht methodisch eingebettet werden,
  • für verschiedene Niveaustufen, in der Schul- und Erwachsenenbildung einsetzbar.

Im Workshop wird Ihnen das Team des EIJK das Programm zeigen, wie Sie das Programm im Schulunterricht und in der Erwachsenenbildung einsetzen können. Zuerst erhalten die Teilnehmenden eine Übersicht über das Konzept und die zur Verfügung stehenden Module sowie Materialien. Daran anschließend werden zwei Einheiten exemplarisch erprobt. Nach einer kurzen Pause werden die Selbstlernkurse vorgestellt und dessen Einsatz besprochen.

Der kostenlose Online-Workshop richtet sich an Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter*innen, Dozent*innen aus der Erwachsenbildung und Interessierte, die das Programm fit for news in Bildungskontext einsetzten möchten.




Seit 2010 tagt die interministerielle Landesarbeitsgemeinschaft „Medienbildung / Medienkompetenz“ des Landes Sachsen-Anhalt. In dieser organisierten sich verschiedene Unterarbeitsgruppen mit unterschiedlichen Schwerpunktthemen. Ein vorläufiger Abschlussbericht der UAG „Außerschulische Medienbildung“ aus dem Jahr 2014 nahm die Bereiche Kita, Jugendarbeit, Kinder- und Jugendmedienschutz, Erwachsenenbildung und die Ausbildung von Fachkräften der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit in den Fokus.

Diesen galt es nach sieben Jahren auf einen aktuellen Stand zu bringen. Am am 28. Mai 2021 lud die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) Landesgruppe Sachsen-Anhalt und die Netzwerkstelle Medienkompetenz Sachsen-Anhalt Akteure aus unterschiedlichen Bildungsbereichen zu einem Vernetzungstreffen ein, um Leuchttürme, Bedarfe und Forderungen zu skizzieren und somit den medienbezogenen Herausforderungen gerecht zu werden. Das Ziel der Veranstaltung war es, die Ergebnisse in die Arbeit der Landesarbeitsgemeinschaft einfließen zu lassen und diese auf der politischer Ebene zu diskutieren. Auch wenn es viele Felder gibt, wurde im ersten Schritt eine Fokussierung auf folgende Schwerpunkte gelegt:

  • Frühkindliche Medienbildung und -erziehung
  • Medienbezogene Aufträge in der Kinder- und Jugendarbeit
  • Bürgermedien als Akteure der Medienbildung

Nach einer Begrüßung von Jens Antefuhr (Vorsitzender LAG Medienkompetenz/Medienbildung, Ministerium für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt) brachten Expertinnen und Experten die Teilnehmenden des Vernetzungstreffens auf den aktuellen Stand der Medienbildungsforschung und -praxis in Sachsen-Anhalt:

  • Anja Stolakis, Luisa Fischer – Hochschule Magdeburg-Stendal; Vorstellung des Forschungsprojekts „Digitale Medien in der Kita [DiKit] und erste Ergebnisse (Präsentation als PDF)
  • Diana Elsner – Offener Kanal Merseburg-Querfurt e.V. zum Thema Bürgermedien als Akteure der Medienbildung in Sachsen-Anhalt (Link zum Padlet Bürgermedien in Sachsen-Anhalt. Projekte von und mit Kindern und Jugendlichen – https://padlet.com/elsner/4y98bg9eraxk2ehi)

Im Anschluss fand in zwei breakout Räumen zu den Themenschwerpunkten frühkindliche Medienbildung sowie medienbezogene Aufträge in der Kinder- und Jugendarbeit ein offener, leitfragengestützeter Austausch statt. Die Ergebnisse der Diskussion sind in den folgenden Dokumenten zusammengefasst:




Der Krieg in der Ukraine mit seinen Folgen und der medialen Präsenz macht auch Kindern und Jugendlichen Angst und Sorgen. Erwachsene sollten hier besonnen und altersgemäß reagieren. Eine aktuelle Handreichung der Servicestelle Kinder- und Jugendschutz kann dabei unterstützen.

Durch den Krieg in der Ukraine sind nicht nur Erwachsene verunsichert. Gerade Kinder und Jugendliche werden in sozialen Medien, bei Gesprächen mit Freunden oder durch Nachrichten in Radio und Fernsehen mit dem Thema konfrontiert. Sie sprechen mit Gleichaltrigen in Schule und Freizeit darüber – dabei entstehen Fragen, nicht selten auch Sorgen und Ängste. Hier stellt sich Eltern und Pädagoginnen oft die Frage, wie sie verantwortungsvoll und umsichtig mit Heranwachsenden über Krieg und dessen Folgen kommunizieren. Die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz hat dazu eine Handreichung für Eltern und Pädagoginnen erstellt: „Mit Kindern und Jugendlichen über Krieg reden?“ Hier finden Erwachsene Tipps, Hinweise und hilfreiche Links zu weiteren Informationen.

Update: 07.03.2022: Die aktuelle Handreichung der Servicestelle Kinder- und Jugendschutz „Mit Kindern und Jugendlichen über Krieg reden?“ ist jetzt auch in Ukrainisch, Polnisch, Arabisch, Rumänisch und Russisch online.

Handreichung als PDF

Grafik: Warzone vector created by upklyak – www.freepik.com




Auch in diesem Jahr sucht die Mitteldeutsche Medienförderung GmbH (MDM) wieder Talente aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, die ihre Projekte beim MDM Nachwuchstag KONTAKT vorstellen möchten.

Der 18. MDM Nachwuchstag KONTAKT findet am 13. Juni 2022 in Halle (Saale) statt. Eingereicht werden können Ideen aller Genres und Formate – von kurzen oder langen Spiel-, Dokumentar-, Animations- und Hybridfilmen bis hin zu Neuen Medien.

Für den besten Projektpitch beim Nachwuchstag vergibt die Fachjury den KONTAKT Förderpreis in Höhe von 3.000 Euro.

Von allen Interessierten benötigt die MDM:

  • das ausgefüllte Bewerbungsformular
  • Exposé, Treatment oder Drehbuch
  • Angaben zum Projekt: Hintergrund, Entstehungsgeschichte und Perspektiven
  • eine kurze Erläuterung der Motivation für die Bewerbung
  • Vita inkl. Beschreibung bereits realisierter Projekte (maximal 2 Seiten)
  • Referenzfilme/Ansichtsmaterial bisheriger Projekte (via Download oder Videoportal)

per E-Mail mit dem Betreff: NAME / KONTAKT 2022 an: nachwuchstag@mdm-online.de  
(Die E-Mail inkl. Anhängen sollte eine Gesamtgröße von 7 MB nicht überschreiten.)

Einsendeschluss ist der 31. März 2022.

Über die Auswahl der Projekte entscheidet eine Fachjury mit Vertreter*innen aus verschiedenen Bereichen der Branche. Alle für das Pitching ausgewählten Teilnehmer*innen erhalten:

  • eine individuelle Begleitung im Rahmen von Workshops im Vorfeld der Veranstaltung
    zur Weiterentwicklung des Stoffes und Vorbereitung der Projektpräsentation
  • die Möglichkeit, am Nachwuchstag potenzielle Partner aus dem Fachpublikum für das Projekt zu begeistern und an Bord zu holen
  • konstruktives Feedback von der Fachjury nach der Projektvorstellung
  • eine Präsentation des Projektes in einer Projektmappe für alle Gäste und Teilnehmende des Nachwuchstages

Rückfragen bitte per E-Mail an: nachwuchstag@mdm-online.de





Aktion im Rahmen des internationalen Aktionstages Safer Internet Day am 8. Februar 2022.

In einer Demokratie sollen Medien informieren, zur Meinungsbildung beitragen und damit politische Beteiligung ermöglichen. Das demokratische Zusammenleben kann somit von den Möglichkeiten der digitalen Vernetzung enorm profitieren. Gerade in der Pandemiezeit haben digitale Plattformen zum Abbau kommunikativer Schranken beigetragen.

Allerdings: Es gibt auch Schattenseiten der digitalen Vernetzung. Dazu gehören Cyberkriminalität, die Gefahr der Erosion der Privatsphäre oder die Gefährdung der Demokratie durch Verbreitung von menschen- und demokratiefeindlichen Diskursen. All das erschwert die Beteiligung an einer demokratischen, offenen und pluralistischen Gesellschaft.

Anlässlich des internationalen Safer Internet Day 2022 am 8. Februar 2022 luden die Netzwerkstelle Medienkompetenz und die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt Interessierte zu einer digitalen Talk-Reihe ein. Mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und pädagogischer Praxis diskutierten wir über aktuelle Probleme der digitalen Vernetzung und gingen der Frage nach, wie Medienbildung einen Beitrag für eine lebendige Demokratie leisten kann.

Online-Talks zum Nachhören:

Sabine Griebsch, Chief Digital Officer (CDO) des Landkreises Anhalt-Bitterfeld
#digitaleVerwaltung #opendata #opensource

Download Audio (mp3) 34 MB

Prof‘in Dr. Jana Dittmann, Fakultät für Informatik, Institut für Technische und Betriebliche Informationssysteme, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
#digitaleSelbstverteidigung #Privatsphäre #digitaleEthik #opensource #oer

Download Audio (mp3) 28 MB

Bernd Schlömer, Staatssekretär im Ministerium für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-​Anhalt, Beauftragter der Landesregierung für die Informationstechnik (CIO)
#digitaleTeilhabe #digitaleBeteiligung #Informationskompetenz #CIO #SachsenAnhalt

Download Audio (mp3) 27 MB

Max Neuhäuser, Medienpädagoge
#medienpädagogik #DemokratieimNetz #Jugendbeteiligung

Download Audio (mp3) 33 MB




Was macht das Medienmobil?

Das Medienmobil ist ein landesweit ausgerichtetes medienpädagogisches Angebot der Medienanstalt Sachsen-Anhalt. Mit unseren medien­päda­go­gi­schen Wochen- und Tagesworkshops richten wir uns an Schulen, Kinder- und Jugend­freizeit­einrichtungen so­wie Kindergärten. Die Projekte wer­den an den Einrichtungen – unter Leitung unserer erfahrenen Medien­päda­gog:innen – durchgeführt.  Ziel der Projektarbeit ist es, die Medien- und Sozialkompetenz der teilnehmenden Kinder und Jugendlichen zu fördern und zu stärken.

Worum geht es in den Projekten und Workshops?

In unseren Medienmobilprojekten arbeiten Kinder und Jugendliche selbst aktiv mit Medien: Sie erstellen und präsentieren u. a. eigene Film-, Audio- oder Multi­media­beiträge. Dabei erfahren sie unmittelbar, wie Medien funk­tio­nieren und setzen sich pädagogisch begleitet mit ihrer eigenen Medien­nutzung auseinander. Unsere Projekte und Workshops orientieren sich an aktu­ellen Medien­trends zwischen Freizeit und Schule. Diese greifen wir auch in unseren Fortbildungen und Schu­lungen für Erzie­her:in­nen, Lehr­kräfte und Eltern auf.

Die Medienanstalt Sachsen-Anhalt sucht Unterstützung für die medienpädagogische Projektarbeit des Medienmobils

Wen suchen wir?

Zur medienpädagogischen Unterstützung und Leitung von Kleingruppen für die Projekte und Workshops des Medien­mobils suchen wir vorrangig Student:innen auf dem Ge­biet der Medien­päda­go­gik oder vergleich­barer Be­reiche.

Du bringst idealerweise mit:

  • Grundkenntnisse im Bereich der Audio- und Video­bearbeitung bzw. Hörspiel- und Filmerstellung
  • erste Erfahrungen in der (medien)pädagogischen Begleitung von Kindern und Jugendlichen
  • Bereitschaft und Interesse, sich kritisch aber wert­schät­zend mit der Mediennutzung Heranwachsender auseinanderzu­setzen und diese in den Einsätzen gezielt aufzugreifen
  • eine selbständige, aber auch kooperative und teamorientierte Arbeitsweise
  • Flexibilität für kurzfristige Projekteinsätze
  • Reisebereitschaft – Abfahrtsort mit dem Dienst-KfZ zu den Einsätzen in ganz Sachsen-Anhalt ist i.d.R. Halle (Saale)
  • eine hohe Kommunikationsbereitschaft zum Team des Medienmobils

Was bieten wir?

Wir bieten dir zunächst ein Kennenlenen des Medienmobil-Teams und einen Probeeinsatz zur Orientierung an.

Solltest Du Gefallen finden, erwarten Dich:

  • eine Vergütung von zunächst 15 Euro pro Stunde (nach 60 Einsatztagen 17 Euro) plus Tagespauschale im Rahmen kurzfristiger Beschäftigung
  • eine handlungsorientierte Medienarbeit in Kleingruppen, mit besonderem Fokus auf ästhetische und pädagogische Prozesse
  • pädagogische und praktische Erfahrungen im Feld der Medien­pädagogik
  • die Leitung der Einsätze durch unsere erfahrenen Medienpädagog:innen
  • die organisatorische und inhaltliche Vor- und Nachbereitung der Einsätze durch das Team des Medienmobils
  • ein umfangreiches technisches Equipment für die Medienmobileinsätze

Rückfragen und Bewerbung mit kurzem Anschreiben/Motivation, Lebenslauf und letzten Zeugniskopien bitte an:

Matthias Schmidt
Bereichsleiter Medienkompetenzvermittlung
Schmidt@medienanstalt-sachsen-anhalt.de

Medienanstalt Sachsen-Anhalt
Medienkompetenzzentrum
z. H. Matthias Schmidt
Reichardtstraße 9
06114 Halle (Saale)

Ausschreibung als PDF


Servicestelle Kinder- und Jugendschutz veranstaltet am 1. März 2022 von 9.00 bis 15.00 Uhr eine Online-Fortbildung zu sexualisierter Gewalt in Medien.

Kinder und Jugendliche verbringen viel Zeit online. Soziale Netzwerke, Selbstdarstellung und daraus resultierende Resonanz in Form von Likes, Follower*innen oder Kommentaren spielen dabei eine zentrale Rolle. Privatsphäreeinstellungen werden zugunsten besserer Sichtbarkeit und höherer Reichweite niedrig gehalten. So kann z. B. Sexting – das Versenden freizügiger Bilder in privaten Chats – zur ungewollten Veröffentlichung führen und somit weitreichende Konsequenzen für die Betroffenen haben.

Der ungeschützte Zugang zum Internet ermöglicht den Kindern und Jugendlichen auch das Konsumieren von nicht altersgerechten Inhalten. Pornos können somit zu ‚heimlichen Aufklärern‘ werden und möglicherweise Druck bei ersten sexuellen Erfahrungen auslösen, der in Peergewalt resultiert. Trotz der selbstverständlichen Nutzung digitaler Medien, haben Kinder und Jugendliche mitunter noch Schwierigkeiten, die Folgen ihres Medienhandelns abzuschätzen. Durch die neuen digitalen Kommunikationsmöglichkeiten wächst damit die Gefahr, unter Umständen auch Opfer von Cybergrooming – dem gezielten Ansprechen von Personen im Internet mit dem Ziel der Anbahnung sexueller Kontakte – zu werden.

Kinder und Jugendliche müssen zu möglichen Folgen ihres Medienhandelns sensibilisiert werden sowie Lösungsstrategien und Hilfsangebote aufgezeigt bekommen. Um Heranwachsende zu stärken und ihre Widerstandsfähigkeit zu fördern, ist es für alle, die sie erziehen, ausbilden oder anderweitig mit ihnen zusammen arbeiten, wichtig, über aktuelle Gefahren in der Online-Welt Bescheid zu wissen.

In der Online-Fortbildung werden Ihnen Gefährdungspotenziale im Netz vorgestellt. Sie lernen verschiedene Methoden zur sexuellen Bildung und Gewaltprävention kennen, die Sie nach der Veranstaltung anwenden können. Außerdem bekommen Sie Aufklärungsportale und Hilfesysteme aufgezeigt.

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Cybergrooming
  • Sexting
  • Posendarstellungen
  • Pornografie

Die Fortbildung richtet sich an: Sozialpädagogische Fachkräfte, Auszubildende (sozial-)pädagogischer Fachrichtungen, Studierende der Sozialen Arbeit und alle Interessierten.

Teilnahmegebühr: 35 €

Für das Online-Format wird benötigt:

  • Computer oder Tablet
  • stabiler Internetzugang (besser Breitband-WLAN als Funknetz)
  • Browser (wenn möglich Firefox oder Chrome)
  • Mikrofon und Webcam (als Empfehlung für die Austausch- und Diskussionsrunden)

Das Angebot wird gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration Sachsen-Anhalt.

Hier geht’s zur Anmeldung für den 01.03.2022

Auskünfte zur Anmeldung und Organisation erhalten Sie unter:
Telefon: 0391/5037639, Email: jugendschutz@fjp-media.de




Das Phänomen der Desinformation hat in den letzten Jahren und besonders im Zuge der Pandemie eine dynamische Verbreitung erfahren. Neben den professionellen journalistischen Inhalten werden Mediennutzende auf Social-Media-Kanälen täglich mit reißerischen Schlagzeilen, Kommentaren, Gerüchten oder Falschinformationen konfrontiert.

Wer die heutige digital vernetzte Medienwelt verstehen, wer informiert sein und sich eine eigene Meinung bilden will, benötigt Informations- und Nachrichtenkompetenz. Die Fähigkeit, Informationsangebote kritisch und reflektiert zu nutzen, Fakten von Meinungen oder gar Falschinformationen zu unterscheiden, hat eine essenzielle Bedeutung für Teilhabe und Beteiligung in einer demokratischen, offenen und pluralistischen Gesellschaft. Informationskompetenz ist in der Zeit des digitalen Wandels ein Kompass, mit dem wir uns im Mediendschungel zurechtfinden können.

Das Programm fit for news unterstützt Schulen, Bildungseinrichtungen und Privatpersonen in Mitteldeutschland bei der Vermittlung dieser Kompetenzen. Zu diesem Zweck hat das gemeinnützige Europäische Institut für Journalismus- und Kommunikationsforschung (EIJK) aus Leipzig digitale Lehr-, Lern- und Schulungsprogramme für den kompetenten Umgang mit Newsmedien im Internet entwickelt. In den vergangenen zwei Jahren konnten die Forschenden in Kooperation mit Schulen, der Lehrerfortbildung und der Erwachsenenbildung das Angebot erfolgreich erproben. Anhand einfacher Übungen und Beispiele werden die Lernenden in Bezug auf ihr Informationsverhalten und ihre eigenen Nutzungsmuster sensibilisiert. Sie entdecken Falschinformationen und lernen Merkmale zuverlässiger Nachrichten kennen. Sie reflektieren ihre eigenen Vorurteile und bekommen Anleitungen, wie man Nachrichten checkt und Bilder überprüft. Die Unterrichtsmodule dienen vor allem als Bausteine für die reflektierte Nutzung von Informationen – im Umgang mit Gleichaltrigen, im Schulunterricht und in der Erwachsenenwelt.

Insbesondere für den Schulunterricht steht ein vorgefertigtes Lehrprogramm zur Verfügung, das durch zwei Online-Selbstlernkurse ergänzt werden kann. Dieses Programm umfasst 9 frei kombinierbare Module. Jedes Modul besteht aus Powerpoint-Präsentationen, Manuals für die Lehrkräfte, Arbeitsmaterialien, Übungen und Hintergrundinformationen. Diese Materialien können nach dem Open Educational Ressources (OER) Prinzip auch verändert und auf die Unterrichtssituation angepasst werden. Das Passwort für den Downloadbereich wird über eine einfache Anfrage über die Website angefordert. Interessierte Einrichtungen und Pädagog*innen erhalten bei Bedarf vor Ort eine Einführung in die Schulungsprogramme und können den Einsatz von Unterrichtsmaterialien und Onlinekursen selbst erproben.

Detaillierte Infos und das Schulungsprogramm sind unter https://fitfornews.de zu finden.




Jugendschutz- und Medienkompetenzbericht der Landesmedienanstalten

Phänomene wie Fake News, Desinformation und Verschwörungstheorien in den Medien haben nicht zuletzt in Zeiten der Pandemie deutlich an Relevanz gewonnen.

„Die Landesmedienanstalten beobachten hierbei Grenzverschiebungen, die höchst problematisch sind. Das Ziel unserer täglichen Arbeit ist es, sowohl mit den klassischen Instrumenten des Jugendmedienschutzes als auch mit präventiven Maßnahmen der Förderung der Medienkompetenz, diesen Entwicklungen entgegenzuwirken“

Jochen Fasco, Medienkompetenzbeauftragter der Medienanstalten

Dabei gehen Medienkompetenzvermittlung und Jugendmedienschutz Hand in Hand und sind als präventive und restriktive Seite untrennbar miteinander verwoben. Im aktuell erschienenen Jugendschutz- und Medienkompetenzbericht 2022 der Landesmedienanstalten mit dem Titel „Fakt oder Fake? Jugendschutz, Medienkompetenz und Desinformation – Maßnahmen, Projekte und Forderungen“ wird dies
erneut anschaulich verdeutlicht.

Der Bericht bietet wissenschaftliche Einordnungen und gibt Einblicke in aktuelle Maßnahmen und Projekte der Medienanstalten im Kontext von Desinformation, Fake News und Verschwörungstheorien. Einen weiteren wichtigen Ansatz bilden die Medienbildungsaktivitäten der Medienanstalten. Aufgezeigt wird anhand zahlreicher und anschaulicher Beispiele, wie die Medienpädagoginnen und Medienpädagogen in den Landesmedienanstalten lokale und regionale Bedarfe aufgreifen und sich hierbei intensiv mit Partnern vernetzen.

Aufzeichnung des Online-Talks vom 16. Dezember 2021: Jugendschutz, Medienkompetenz und Desinformation aus Sicht der Landesmedienanstalten

Themen mit übergeordneter und dauerhafter Relevanz werden von den Landesmedienanstalten auch gemeinsam koordiniert und bearbeitet. Dies trifft zweifelsfrei auf die Themen Fake News, Desinformation und Verschwörungstheorien zu. Der Bericht zeigt anhand von Beispielen auf, wie „klicksafe“, „JUUUPORT“ und „handysektor“ ihre Angebote flächendeckend und nachhaltig ausrichten und diese bundesweit nutzbar sind.

Jugendschutz- und Medienkompetenzbericht zum Download




Das Medienkompetenzzentrum (MKZ) der Medienanstalt Sachsen-Anhalt startet am 24. Januar mit seinem neuen
Seminarangebot in Halle (Saale). Die Bürgerinnen und Bürger des Landes erwartet ein innovatives Schulungsprogramm mit umfangreichen Möglichkeiten, den eigenen Medien(kompetenz)-Horizont zu erweitern und sich vielfältig und erfolgreich weiterzubilden.

Der kritische und kreative Umgang mit den Medien wird in einer zunehmend digitalisierten Lebenswelt immer wichtiger. Für eine bewusste und kritische Auseinandersetzung mit den vielfältigen Informationen und einen kompetenten Umgang mit den Möglichkeiten des Internets ist das MKZ landesweit die zentrale Anlaufstelle für Jung und Alt.

Dafür haben alle Interessierten die Qual der Wahl. Von Januar bis Juli stehen mehr als 140 Seminare, Ferienkurse und Workshops für den Einstieg sowie Fortgeschrittene zur Auswahl. Die Veranstaltungen zu Internet, Smartphone und Tablet, Social Media, Journalistik, Fotografie, Fernsehen, Radio & Co. richten sich an alle Altersgruppen. Alle Angebote sind für den Bildungsurlaub in Sachsen-Anhalt zertifiziert und anerkannt. Darüber hinaus gibt es gesonderte Ferienkurse für Heranwachsende und einen Online Elternabend für alle interessierten Eltern und Lehrkräfte.

Die umfangreiche Themenwelt im MKZ wurde für das erste Halbjahr 2022 noch einmal deutlich erweitert. Fast jedes dritte Angebot der mehr als 50 Dozentinnen und Dozenten ist neu im aktuellen Programm, welches kostenlos bei der Medienanstalt Sachsen-Anhalt und 90 weiteren landesweiten Einrichtungen erhältlich ist. Natürlich können die Seminare auch online unter www.phänomedial.de abgerufen werden. Die obligatorische Online-Anmeldung ist dort selbstverständlich ebenfalls möglich.

MKZ-Broschüre als PDF




Digitale Medien sind ein selbstverständlicher Bestandteil der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen. Das Internet bietet dabei Heranwachsenden wichtige Orientierungs-, Lern- und Beteiligungsräume. Gleichzeitig kommen junge Menschen im Netz, aber auch in den klassischen Medien wiederholt mit problematischen Phänomenen in Berührung. Daher brauchen Kinder und Jugendliche Unterstützung, um sich im Netz sicher und selbstbestimmt bewegen zu können. In diesem Spannungsverhältnis sind eine starke Medienaufsicht und verantwortungsvolle Erziehende, die junge Menschen in ihrem Medienhandeln begleiten, gleichermaßen gefordert.

Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) als zentrale Aufsichtsstelle für den Jugendschutz im privaten Fernsehen sowie im Internet stellt den Erziehenden und Pädagog*innen eine praxisnahe Informationsbroschüre zur Verfügung. Die Handreichung gibt ihnen einen Überblick über den Medienkonsum, schätzt die Relevanz von Medienwirkung auf junge Menschen ein und beleuchtet exemplarisch problematische Phänomene in den Medien. Mit dem Wissen werden Eltern und Erziehende in die Lage versetzt, den Nachwuchs bei ihrem Medienkonsum zu unterstützen und passgenau vor Risiken in einer komplexen Medienwelt zu schützen.

Die Informationsbroschüre steht auf der KJM-Webseite zum Download bereit.




Tatkräftige Projektteams können sich noch bis zum 16. Januar 2022 bei digital.engagiert bewerben, um sich persönliches Coaching, individuelle Workshopangebote, Netzwerk-Zugang und finanzielle Förderung zu sichern.

Die Förderinitiative von Amazon, AWS und Stifterverband unterstützt seit 2018 junge Teams, die mit ihrer Projektidee oder Initiative digitale Fähigkeiten junger Menschen fördern und so einen Beitrag zu chancengerechter digitaler Bildung leisten. Ausgewählte Projekte erhalten mindestens 10.000 Euro Förderung und Zugang zum Netzwerk der zahlreichen digital.engagiert-Unterstützer*innen aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und dem Tech- und Bildungssektor. Bewerbungen können ganz einfach über die Website der Initiative eingereicht werden.

Alles Infos zur Bewerbung und die genauen Bewerbungskriterien: www.digitalengagiert.de/bewerben




Radio CORAX – das Freie Radio in Halle (Saale) sucht zum 01. April 2022 eine*n Medienpädagog*in für die Koordination und Betreuung der Kinder- und Jugendredaktionen.

Die flexible Wochenarbeitszeit beträgt 26 Stunden bei einer Vergütung von 1.647,53€ brutto. Die Stelle ist projektbedingt bis zum 31.12.2022 befristet, eine Verlängerung wird unter Vorbehalt einer entsprechenden Weiterförderung angestrebt.

Bewerbungsschluss ist der 13.02.2022. Ausführliche Stellenausschreibung ist auf der Radio Corax Webseite zu finden.




Der congrav new sports e.V. sucht kompetente und motivierte Fachkräfte (Medien- und Sozialpädagog*in) für tumult Projekte in Teilzeit in Halle (Saale).

Die Stellen sind, mit der Möglichkeit einer Verlängerung, auf drei Jahre befristet. Die Besetzung soll ab Januar oder Februar 2022 erfolgen.

Die ausführlichen Stellenausschreibungen sind auf der congrav new sports e.V. Webseite zu finden.




In der Aus-, Fort- und Weiterbildung will sich der DRK Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. zukünftig umfangreicher digital aufstellen.

Zur Umsetzung der Digitalisierungsvorhaben und zur Verstärkung des Teams im Bildungswerk sucht der DRK Landesverband zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n:

Medienpädagoge*in (m/w/d)

Die ausgeschriebene Stelle umfasst 20 Wochenstunden und ist auf Dauer angelegt, jedoch vorerst befristet bis zum 31.12.2022. Der Arbeitsort ist Magdeburg. Eine Online-Bewerbung kann bis zum 10.01.2022 eingereicht werden.

Die vollständige Stellenausschreibung ist auf der Stellenbörse des Deutschen Roten Kreuzes zu finden.




Beiträge zur Sicherheit, Privatsphäre, Ethik und Souveränität mit Open Source gesucht!

Datenexpert*innen der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg rufen zum landesweiten Wettbewerb mit dem Motto „KOMPASS – Digitalisierung, aber sicher!“ auf. Gesucht werden Beiträge, die zur Unterstützung und Förderung von Sicherheit, Privatsphäre, Ethik und Souveränität im Digitalisierungsprozess dienen. Der Fokus des diesjährigen Wettbewerbs liegt auf den Einsatz und Entwicklung von freizugänglichen Open Source Anwendungen. Die Einreichungsformen können von den Teilnehmenden selbst gewählt werden, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Beispiele hierfür können sein:

  • Erfahrungsberichte für den Einsatz von Open Source,
  • Lehr- und Lernkonzepte unter Nutzung von Open Source,
  • Lehr- oder Informationsmaterialien für die Förderung der Querschnittziele, wie z.B. Fragen-und-Antworten-Poster oder Spiele zur Vermittlung und Erwerben von Kompetenzen,
  • neue datensparsame Open Source Anwendungen zur Stärkung der Souveränität,
  • Ansätze der spielerischen Vermittlung der Querschnittziele im Bereich Digitalisierung.

Dr. Lydia Hüskens, Ministerin für Infrastruktur und Digitales, übernimmt die Schirmherrschaft für den Wettbewerb:

„Die Querschnittsziele der Digitalisierung sind uns sehr wichtig. Ich bin schon auf die eingereichten Beiträge des diesjährigen Wettbewerbs sehr gespannt und wünsche mir, dass der Wettbewerb dazu beiträgt, dass noch mehr Akteure einen Beitrag zur Sicherheit, Privatsphäre, Ethik und Souveränität mit Open Source leisten. Deshalb danke ich allen sehr herzlich für die Organisation des Wettbewerbs und hoffe auf eine rege Beteiligung.“

Mit dem Wettbewerb will die OVGU – Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg – im Rahmen der Digitalen Agenda Sachsen-Anhalt Akteure auszeichnen, die das Themenfeld Datensicherheit und den zum Safer Internet Day 2019 entstandenen Kompass für Digitale Selbstverteidigung auf kreative Weise anwenden oder neue Ergebnisse erlangen, welche die Querschnittziele der Digitalisierungsinitiative stärken, individuell gestalten oder weiterentwickeln.

Der Aufruf richtet sich an Schulen, Lehrer*innen (auch im Vorbereitungsdienst), Schüler*innen und Studierende sowie Personen in schulischer und außerschulischer Jugend- und Medienarbeit aus Sachsen-Anhalt. Bewerben können sich Einrichtungen, Klassen oder Gruppen bzw. Privatpersonen einzeln oder in Gruppen. Gewinner*innen erwarten:

  • drei Preise für Einrichtungen: a 3000 EURO und max. 20 KOMPASS-Mitmachworkshops
  • drei Preise für Privatpersonen (Einzeleinreichung oder Gruppeneinreichung): a 1000 Euro
  • sechs Sonderpreise für die Kategorien Spurensuche-Datendetektive und Ansätze der Reduzierung von Datentracking sowie digitale Nachhaltigkeit für Privatpersonen oder Einrichtungen (Einzeleinreichung oder Gruppeneinreichung): a 500 Euro
Wo, wie und bis wann erfolgt die Einreichung?

Registrieren Sie Ihren Beitrag bis zum 08.02.2022 (Safer Internet Day 2022)

  • per email an sec-by-design@iti.cs.uni-magdeburg.de
  • mit dem Betreff [Einreichung Wettbewerb KOMPASS]
  • Angabe des Titel des Werkes, der Autor*innen, der Einrichtung bzw. Privatperson-Kontakt sowie adressierte Schwerpunkte bzw. Fokus – als Bestätigung wird eine Einreichungs-ID zurückgesendet!
  • Datenschutzhinweise siehe https://www.ovgu.de/datenschutzerklaerung.html
  • auf Bestätigungsemail achten, sonst erneut senden!

Final eingereicht werden soll der Beitrag bis zum 31.03.2022 unter Angabe der Einreichungs-ID

Kontakt für Rückfragen

Telefon: +49 391 67 51607 und +49 391 67 58965
E-Mail: sec-by-design@iti.cs.uni-magdeburg.de
Website: https://link.ovgu.de/kompasswettbewerb

Was ist final einzureichen?
  • Angaben zum Einreichenden/Teilnehmern (Kontaktdaten zu einem Ansprechpartner, Angabe der Einrichtung bzw. der Privatperson) – am besten email-Adresse und Kontaktdaten)
  • eine kurze Erläuterung der Motivation und Zielsetzung der Arbeiten sowie eine Beschreibung des erzielten Ergebnisses (Form und Inhalt) mit ggf. Hinweisen zu erforderlichen Hardware-Software-Anforderungen, alles als Text ggf. mit Illustrationen (möglichst im pdf Format) – Achten sie bitte darauf, dass hier keine personenbezogenen Daten enthalten sind, da diese an die Jury zur Begutachtung übermittelt werden
  • das erzielte Ergebnis (1-2 Seiten) – Achten sie bitte darauf, dass hier keine personenbezogenen Daten enthalten sind, da diese an die Jury zur Begutachtung übermittelt werden
Benachrichtigung

Die GewinnerInnen werden von der OVGU per Mail benachrichtigt. Der Preis verfällt bei Nichtinanspruchnahme nach 2 Jahren. Die Teilnehmer*innen erklären sich damit einverstanden, dass die von ihnen eingesandten Arbeiten und Beschreibungen im Fall einer Prämierung mit Angabe des Namens ihrer Organisation in den internen und externen Onlinemedien veröffentlicht werden.

Für die Veröffentlichung genutzte Texte und ggf. Bildmaterial werden mit den jeweiligen Gewinnern*innen abgestimmt und erst nach ihrer Freigabe veröffentlicht. Für die Verwendung von Bildmaterial wird zusätzlich die Genehmigung der abgebildeten Personen eingeholt.

Wettbewerbsleitung und Jury

Prof. Dr.-Ing. Jana Dittmann
Fakultät für Informatik
Institut für Technische und Betriebliche Informationssysteme
Advanced Multimedia and Security
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Universitätsplatz 2
39106 Magdeburg

Auswahlgremium: Jury
Juryvorsitz und – leitung
Prof. Dr. Stefan Iske
Professur für Pädagogik und Medienbildung
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Institut I: Bildung, Beruf und Medien

Bereich Informatik
Prof. Dr. Hermann Strack
Hochschule Harz, netlab, Verbundkoordinator „CyberSecurity“ Verbund Sachsen“Anhalt“
Netzwerkmanagement und praktische Informatik
Fachbereich Automatisierung und Informatik“

Bereich Schule und Medienpädagogik
Ines Bieler
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Zentrum für Lehrer*innenbildung
06099 Halle / Saale

Bereich Bildung Land Sachsen Anhalt
Heinz-Josef Sprengkamp
Ministerium für Bildung

Bereich IT und Sicherheit
Dirk Bartens
SBSK GmbH & Co. KG
Zackmünder Str. 4
D-39218 Schönebeck


Ausführliche Teilnahme-, Ausschreibungs-, und Auswahlbedingungen sind auf der Wettbewerbswebseite zu finden.




EU-Initiative klicksafe ruft zur Teilnahme am weltweiten Aktionstag am 8. Februar 2022 auf

Demokratie ist kein gegebener Zustand, sondern muss sich im Alltag immer wieder neu bewähren, erfinden, überzeugen. Eine starke Medienkompetenz ermöglicht eine starke Demokratiekompetenz. Damit dies gelingt, müssen wir regelmäßig trainieren, denn eine nachlassende und schwache Demokratie gefährdet die Vielfalt in unserer Gesellschaft. Vor allem Kinder und Jugendliche benötigen Kompetenzen, um sich inmitten der Flut an Informationen in etablierten Medien oder auf Social Media ihre Meinung bilden zu können.

Zur Stärkung der Demokratiekompetenz schafft die EU-Initiative klicksafe Raum zur Auseinandersetzung auf zahlreichen Ebenen:

  • Für den Schulunterricht veröffentlicht klicksafe 2022 neues Unterrichtsmaterial zum Themenbereich Demokratieförderung und Medienkompetenz. Projekte und Arbeitsmaterialien für die pädagogische Arbeit sind vorab als kompaktes Downloadpaket unter klicksafe.de/sid verfügbar.
  • In sozialen Netzwerken werden unter den Hashtags #FitForDemocracy und #SID2022 Inhalte und Diskussionen zu finden sein.
  • Alle Interessierten sind aufgerufen, sich selbst am Aktionstag zu beteiligen, aktiv und kreativ zu werden und sich so stark für die Demokratie zu machen. Geplante Aktionen können auf klicksafe.de/sid eingetragen werden.

klicksafe ruft deutschlandweit Institutionen, Stiftungen, Unternehmen, Schulen, Jugendorganisationen, Bildungseinrichtungen, Vereine und auch Privatpersonen dazu auf, sich am 8. Februar 2022 mit eigenen Beiträgen und Projekten am Safer Internet Day zu beteiligen. Die Möglichkeiten dazu sind vielfältig – aufgrund der andauernden Corona-Pandemie ist mit einem breiteren Angebot an digitalen Formaten, virtuellen Workshops und Online-Informationen rund um die Themen Internetsicherheit und Medienkompetenz zu rechnen.

Auf der klicksafe-Website zum SID wird ausführlich über den Aktionstag informiert, inklusive eines Überblicks, welche Aktionen und Formate deutschlandweit stattfinden sowie der Möglichkeit, eigene (Online-) Veranstaltungen anzumelden. Auf der Website können auch der SID-Infoservice abonniert und das Begleitmaterial heruntergeladen werden.

SID2022 auf Social Media:
facebook.com/klicksafe
twitter.com/klicksafe
instagram.com/klicksafe
youtube.com/user/klicksafegermany

Hashtags:
#FitforDemocracy
#SID 2022




Herzlichen Dank für Ihr Engagement und die aktive Gestaltung des 6. Tages der Medienkompetenz Sachsen-Anhalt. Ich hoffe, Sie haben durch Ihre Aktion wichtige Impulse für Ihre Arbeit bekommen.

Ihr Feedback zum Aktionstag ist mir sehr wichtig. Bitte nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit für dieses Umfrageformular. Gern berücksichtige ich Ihre Wünsche und Anregungen bei dem nächsten Aktionstag, der am 17. November 2022 stattfinden soll. Ihre Antworten bleiben selbstverständlich anonym.

Vielen Dank!

Alexander Karpilowski
Netzwerkstelle Medienkompetenz Sachsen-Anhalt


Feedback zum 6. Tag der Medienkompetenz Sachsen-Anhalt
1. Welches (Online-)Format hatte Ihre Aktion? (Mehrfachauswahl möglich).
3. Haben Sie Ihre Aktion selbst beworben?
3a. Über welche Kanäle haben Sie Ihre Aktion beworben? (Mehrfachauswahl möglich)
4. Inwiefern wurden Ihre Erwartungen bei der Mitwirkung am Tag der Medienkompetenz erfüllt?
5. Wie zufrieden waren Sie mit der Organisation, Öffentlichkeitsarbeit und Durchführung des Aktionstags?
6. Würden Sie sich als Veranstalter*in wieder am Tag der Medienkomptenz beteiligen?




Sechs Medienkompetenz-Projekte starten gemeinsame Online-Kampagne

Gemeinsam gegen Cybermobbing! Unter diesem Motto haben sich sechs Partnerprojekte zusammengetan, um am 19. November 2021 ein Zeichen gegen Cybermobbing zu setzen. Anlass ist der internationale „Behaupte Dich gegen Mobbing!“-Tag, der jährlich begangen wird. Mit einer Online-Kampagne sollen junge Menschen, Eltern und Pädagog*innen über Cybermobbing und mögliche Hilfestellen informiert und für das Thema sensibilisiert werden.

Cybermobbing nimmt weiter zu

Schon vor der Corona-Pandemie war Cybermobbing ein wachsendes Problem. Verschiedene aktuelle Studien zeigen: Die Pandemie hat die Situation weiter verschärft, da sich viele Aktivitäten wie Freund*innen treffen und schulische Angebote ins Internet verlagert haben. Für Kinder und Jugendliche bedeutet das oft eine starke psychische Belastung. Viele Eltern und Lehrer*innen fühlen sich hilflos und wissen nicht, wie sie Kinder hierbei unterstützen können. An diesem Punkt helfen die vereinten Projekte, die mit jeweils anderen Schwerpunkten mittelbar und unmittelbar Betroffene bei ihren Fragen und Anliegen zum Thema Cybermobbing unterstützen.


Aufklärung und Prävention

klicksafe, handysektor, Internet-ABC, ZEBRA und JUUUPORT, bundesweite Projekte der Landesmedienanstalten, und jugend.support, ein vom Bundesfamilienministerium gefördertes Projekt, haben sich für eine Online-Kampagne gegen Cybermobbing zusammengeschlossen. Sie nehmen jeweils unterschiedliche Zielgruppen in den Blick: Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene, Eltern, Lehrer*innen und Pädagog*innen. In ihrem Zusammenschluss bieten sie ein umfassendes Anti-Cybermobbing-Paket an, das Informationen, Materialien und Mitmachangebote rund um das Thema auf einer Aktionsseite bündelt. Die Inhalte werden am 19. November 2021 außerdem unter dem Hashtag #GegenCybermobbing über die Sozialen Netzwerke der teilnehmenden Projekte ausgespielt.

Auf der Aktionsseite finden sich Informationen über den Aktionstag und die beteiligten Projekte, Links zu hilfreichen Materialien wie Infovideos, Broschüren, Flyern, Postern und Online-Ratgebern, Textbausteine gegen Cybermobbing sowie einen Rap-Song. „Mit diesem vielseitigen Angebot wollen wir keine Fragen zum Thema Cybermobbing mehr offenlassen“, so Lea Römer von JUUUPORT. „Wir machen klar: Es gibt viele Möglichkeiten, Cybermobbing zu begegnen. Und es gibt Beratung und Hilfe für Betroffene und Angehörige.“

Forderung nach aktivem Jugendmedienschutz

Die vereinten Projekte engagieren sich schon lange für mehr Respekt im Netz. Durch präventive Maßnahmen in der Medienerziehung und Medienbildung kann Cybermobbing vorgebeugt werden. Insbesondere Schulen können aktive Aufklärungsarbeit in der unmittelbaren Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen leisten. „Bereits Grundschulkinder kommen mit Cybermobbing in Berührung: Spätestens mit dem ersten eigenen Smartphone oder Tablet besteht hier ein ernstzunehmendes Risiko. Kinder sollten daher bereits früh altersgerecht über Cybermobbing aufgeklärt werden und die Regeln für verantwortungsvolle Netzkommunikation lernen. Denn Kinder sind nicht nur Opfer; sie beteiligen sich auch aktiv an Cybermobbing. Hier gilt es beide Seiten zu beleuchten und
Kinder für ein faires Miteinander zu sensibilisieren. Beim Internet-ABC können Kinder sich daher aktiv mit unterschiedlichen Netzfunktionen und Beteiligungsformaten vertraut machen und so die Grundregeln der Kommunikation in einer sicheren Umgebung üben“, so die Projektleitung des Internet-ABC, Anja Magno.

Der Aktionstag soll ab jetzt jedes Jahr im November begangen werden, um vor allem junge Men-
schen gegen Cybermobbing stark zu machen.




Sechster landesweiter „Tag der Medienkompetenz Sachsen-Anhalt“ // 18. November 2021

Kleine und große Aktionen, Projekte und Institutionen geben zum sechsten Tag der Medienkompetenz Sachsen-Anhalt einen Einblick in die Bildungspraxis mit und über digitale Medien. Die Medienbildungsangebote zum Aktionstag zeigen die vielfältigen Ansätze der Medienkompetenzförderung in Sachsen-Anhalt und rücken damit dieses gesellschafts- und bildungspolitisch wichtige Thema in den Fokus der Aufmerksamkeit.

Das inhaltliche Spektrum der Angebote reicht von Medienbildung in der Grundschule, über digitale Unterrichtsmethoden und -konzepte, Berufsorientierung in Zeiten der Digitalität bis zur Radikalisierungsprävention im Netz. Ausführliche Informationen zu den Aktionen erhalten Sie auf www.medienkompetenztag.de.

Interessierte sind herzlich eingeladen an den Online-Angeboten, Workshops, Kreativ- und Mitmachaktionen, Fortbildungen, Infoveranstaltungen und Diskussionsrunden mitzumachen. Details zur Teilnahmemöglichkeit finden Sie in der jeweiligen Aktionsbeschreibung auf der Webseite der Kampagne.

Um das derzeitige Infektionsrisiko zu minimieren, setzen wir vorrangig auf Online-Formate. In Präsenzveranstaltungen bitten wir um Beachtung der aktuellen Corona-Schutzverordnung des Landes Sachsen-Anhalt.

Aktionen zum Tag der Medienkompetenz Sachsen-Anhalt am 18. November 2021

// Konfi-Arbeit grenzenlos. Digital aktiv in der Einen Welt
Online-Angebot, Anmeldung nicht erforderlich
Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt e.V.

// MedienUniversum. Medienbildung in der Grundschule
Portal für Lehrer*innen zur Medienkompetenzförderung in der Grundschule,
Registrierung erforderlich
Techniker Krankenkasse, Landesvertretung Sachsen-Anhalt

// Online Fortbildungsreihe „Medien.Update“
Online-Angebot, Anmeldung nicht erforderlich
Offener Kanal Merseburg-Querfurt e.V.

// Fachtag: Flirten, Chatten, Porno – Sexuelle Entwicklung von Kindern und Jugendlichen in digitalen Zeiten
Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften in Halle (Saale)
Kinder- und Jugendschutz und lokales Netzwerk Kinderschutz der Stadt Halle (Saale),
8.00 – 16.00 Uhr, Anmeldung erforderlich

// Handyfasten
Challenge der ÖDG (Ökumenisches Domgymnasium Magdeburg) Media-Scouts, 17.-18.11.2021
Die Teilnehmenden für die Aktion stehen bereits fest, eine Anmeldung ist leider nicht möglich.

// So geht Insta und Co: Online- & Social Media Workshop
Thematischer Workshop in der Schule, 8.30 – 12.30 Uhr
MDR SACHSEN-ANHALT
Die Teilnehmenden für die Aktion stehen bereits fest, eine Anmeldung ist leider nicht möglich.

// So geht moderne Medienproduktion für die Ohren: Von Radio bis Podcast
Thematischer Workshop in der Schule, 8.30 – 12.30 Uhr
MDR SACHSEN-ANHALT
Die Teilnehmenden für die Aktion stehen bereits fest, eine Anmeldung ist leider nicht möglich.

// Eine Cloud, die ALLES kann
Online-Vortrag, 10.00 – 11.00 Uhr, Anmeldung erforderlich
AixConcept GmbH

// Digitale Sicherheit, Nachhaltigkeit und Datendetektive
Online-Vortrag, 13.00 – 13.45 Uhr, Anmeldung nicht erforderlich
Advanced Multimedia and Security Lab, Fakultät für Informatik, Otto-von-Guericke Universität Magdeburg

// Auf dem Weg zur Internet-ABC-Schule – Reflexion, Vertiefung und Implementierung im Schulalltag (Zusatzmodul)
Thematische Schulung am 17. und 18. November 2021 – die Veranstaltung ist verschoben
Medienanstalt Sachsen-Anhalt und Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung (LISA)
Die Teilnehmenden für die Aktion stehen bereits fest, eine Anmeldung ist leider nicht möglich.

// Social Media: Wie abhängig sind wir?
Online-Diskussionsrunde um 15.30 Uhr, Anmeldung erforderlich
Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt

// Präsenz im digitalen Unterricht: So überwinden Sie soziale Distanz online
Online-Workshop, 15.00 bis 16.00 Uhr, Anmeldung erforderlich
IST Deutschland GmbH

// Aus bunten Steinen Neues bauen – Brickfilme in der Stadtbibliothek
Thematischer Workshop, 16.00 – 19.00 Uhr, Anmeldung nicht erforderlich
Stadtbibliothek Magdeburg

// Interaktive Geschichten und adaptive Lerneinheiten mit dem Story-Editor „Twine“ gestalten
Online-Workshop, 15.00 – 16.30 Uhr, Anmeldung erforderlich
Digital kompetent im Lehramt – DiKoLa

// Hass im Netz begegnen
Online-Workshop, 14.00 – 16.00 Uhr, Anmeldung erforderlich
CEOPS (Center for Education on Online Prevention in Social Networks, Programm des AVP e.V.),

// Kinderlebensmittel – mehr Schein als Sein
Online-Vortrag, 15.00 – 16.00 Uhr, Anmeldung erforderlich
Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt

// Jobs der Zukunft, Zukunft der Jobs – Welche Kompetenzen brauchen Jugendliche?
Online-Workshop, 16.00 – 17.30 Uhr, Anmeldung erforderlich
DigiBitS – Digitale Bildung trifft Schule

// E-Sport im Bildungsbereich
Online-Vortrag, 16.30 – 17.30 Uhr, Anmeldung erforderlich
E-Sport Hub Sachsen-Anhalt

// Digitale Medienwelten unter der Lupe – Aufklärung, Diskussion, Prävention
Thematische Schulung, 16.00 – 20.00 Uhr
Kinderschutzbund Halle (Saale) e.V., Medienanstalt Sachsen-Anhalt, Netzwerkstelle Medienkompetenz Sachsen-Anhalt
Die Teilnehmenden für die Aktion stehen bereits fest, eine Anmeldung ist leider nicht möglich.




Am 12. und 13. Oktober 2021 trafen sich Interessierte aus Wissenschaft, Politik und Bildungspraxis in der Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften, um sich bei der 6. Netzwerktagung Medienkompetenz Sachsen-Anhalt über Perspektiven für Medienbildung im Bundesland und darüber hinaus auszutauschen. In Impulsvorträgen, Diskussionsrunden und Workshops wurden unter den Themenschwerpunkten medien | vielfalt | orientierung Licht- und Schattenseiten der digitalen Welt diskutiert.

Das wesentliche Ziel der Netzwerktagung bestand darin, einen interdisziplinären Austausch zum Thema Digitalisierung und Bildung anzuregen. Bernd Schlömer, Staatssekretär im Ministerium für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt hielt bei seinem ersten öffentlichen Auftritt fest, dass die Vermittlung von Medien- und Informationskompetenz eine entscheidende Herausforderung innerhalb der gesamten Bildungskette darstelle. Vor allem junge Menschen müssten, so Schlömer, vor Gefahren und Risiken des Internets geschützt werden. Dennoch unterstrich er die Bedeutung der digital-vernetzten Technologien als Werkzeug für Bildung und Teilhabe in einer demokratischen Gesellschaft.

Medienbildung im Elementarbereich

Prof. Dr. Annette Schmitt von der Hochschule Magdeburg-Stendal gab anschließend mit ihrem Impulsvortrag: „Ressourcen, Chancen, Hürden – frühe Medienbildung reflektiert gestalten“ einen thematischen Input über die Herausforderungen, mit denen sich pädagogische Fachkräfte in der frühkindlichen Bildung im Kontext der Digitalisierung auseinandersetzen müssen. Hierbei erklärte sie, dass die Nutzung digitaler Medien keine „richtig-oder-falsch-Entscheidung“ sei. Medien wären ein Teil der kindlichen Lebenswelt und müssten als solches behandelt werden. Dafür empfiehlt Prof. Dr. Schmitt ein „intelligentes Risikomanagement“ und betont, dass ein Komplettverbot digitaler Medien einen Eingriff in die Kinderrechte bedeuten würde. Es gebe keine „Patentlösung“ für den Umgang mit Medien. In der Praxis müssten individuelle Lösungen, in Bezug auf die Haltung im pädagogischen Team, die Elternschaft und die Kinder sowie den sozial-räumlichen Kontext der Einrichtung, gefunden werden. Dafür ist es nötig, dass Pädagoginnen und Pädagogen in Kitas die eigenen beruflichen und biographischen Hintergründe analysieren, reflektieren und passgenaue Lösungsansätze schaffen. Im daran anknüpfenden Panel mit dem Titel „Medienpädagogisches Handeln im Elementarbereich – Kinder, Familien und Fachkräfte im Blick“ wurden diese Aussagen mit Fachleuten aus Theorie und Praxis weiter vertieft. Parallel dazu fand das Panel „Teilhabe, Orientierung und Schutz – Medienkompetenzförderung (k)ein Gegenstand der Kinder- und Jugendarbeit“ statt. Dort wurde diskutiert, was nachhaltige und zeitgemäße Jugendarbeit sowohl vor Ort als auch digital braucht. Es war festzustellen, dass strukturelle Entscheidungen seitens der Politik nötig sind, um dieses Ziel zu erreichen. Die anschließenden vier thematischen Workshoprunden vertieften die beiden Panel-Themen in den Bereichen Organisationsentwicklung und Methodenanwendung.

Inklusion in digtialen Welten

Prof. Dr. Katrin Schlör von der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg hielt am zweiten Veranstaltungstag den Impulsvortrag mit dem Titel: „Teilhabe in, mit und durch Medien – digitalisierte Medienwelten gestalten“. Hierbei stellte sie das Phänomen „Digital Divide“, also den ungleichen Zugang zu digitaler Informationstechnologie, vor. Digitale Ungerechtigkeit sei insbesondere in der Pandemie offensichtlich geworden. Als Lösungsansatz präsentierte sie den Ansatz „Teilhabe in, mit und durch Medien“. Es sei wichtig, dass soziale Gruppen in Medien gemäß der demografischen Verteilung repräsentiert werden, was vielfältigere Redaktionen notwendig mache. Medien müssten barrierefrei gestaltet werden, sodass Menschen mit Beeinträchtigungen auch die Möglichkeit der digitalen Teilhabe bekommen. Insgesamt sollten Kommunikationstechnologien marginalisierten Gruppen die Möglichkeit eröffnen, an öffentlichen Diskursen zu partizipieren und diese mitgestalten zu können. Die daran anknüpfende Panelrunde mit dem Titel „Digitale Teilhabe – Potenziale und Grenzen inklusiver Medienbildung“ versammelte Expertinnen und Experten aus der Praxis, die über gelungene Ansätze für inklusive (Medien-)bildung diskutierten und gleichzeitig Stolpersteine bei der Gestaltung einer chancengerechten Gesellschaft aufzeigten. Währenddessen lief das Panel „Jugendmedienschutz online: Neue rechtliche Regelungen – mehr Schutz für Kinder und Jugendliche?“, worin über das seit dem 1. Mai 2021 geltende reformierte Jugendschutzgesetz (JuSchG) gesprochen wurde.

Am Nachmittag konnten die Teilnehmenden der Tagung dann erneut in praxisorientierten Workshops selbst aktiv werden. Hier erhielten sie Ideen, Ansätze und Konzepte für ihre tägliche Arbeit. Von den Impulsen über die Panels bis hin zu den Workshops konnte somit der Transfer von der Theorie zur Praxis vollzogen werden.

Stand der Politik

Leidenschaftlich und kontrovers ging es am zweiten Veranstaltungstag bei der Diskussionsrunde mit den politischen Vertreterinnen und Vertretern aus dem Landtag zu. Die Podiumsgäste waren sich jedoch einig, dass Medienkompetenzvermittlung so früh wie möglich, bereits im Elementarbereich, angesiedelt werden sollte. Dafür sei es notwendig, dass technische Infrastruktur und personelle Ressourcen möglichst unkompliziert zur Verfügung gestellt und genutzt werden können. Die Defizite im schulischen Bereich wurden ebenso angesprochen und rege diskutiert. Politikerinnen und Politiker plädierten dafür, für Zeiten des Lehrkräftemangels externe Unterstützung im Bereich Digitalisierung und Medienkompetenzvermittlung zu suchen, um den raschen Wandel in der Bildung bewältigen zu können. Sowohl die Vertreterinnen und Vertreter der Koalitions- als auch der Oppositionsparteien gingen selbstkritisch mit ihren bisherigen bildungspolitischen Vorhaben um und mahnten die mangelnde Geschwindigkeit bei Entscheidungsprozessen an. Politisch Verantwortliche müssten stärker die Impulse aus der pädagogischen Praxis bei ihrer Arbeit berücksichtigen. Hierfür gebe es bereits eine Reihe von engagierten Akteuren im Land, die sich für Medienbildung einsetzen und das Thema in ihre tägliche Arbeit implementieren. Die schwierigen strukturellen und finanziellen Bedingungen für medienpädagogische Aktivitäten stellen häufig eine Hürde dar, die es künftig im
Austausch zu überwinden gilt, so die zentrale Erkenntnis der Diskussion. Diese wird von den Entscheidungsträgern nach Magdeburg mitgenommen, um Lösungsansätze zu erarbeiten.




Das Digitalisierungsprojekt PILOT.digi veranstaltet am 25. November 2021 die zweite und damit letzte Online-Konferenz SoWaKo.

Inhaltlich geht es dieses Mal um Tools und Software, die den Arbeitsalltag in der Sozialen Arbeit erleichtern sollen. Wer also schon immer mal wissen wollte, ob sich eine Falldokumentationssoftware lohnt und wenn ja, welche – dem sei SoWaKo ans Herz gelegt.

Die Veranstaltung ist für alle Teilnehmenden kostenfrei und findet am 25. November von 15.00 bis 18.00 Uhr über Zoom statt.

Die Anmeldung ist bis zum 21. November 2021 über den folgenden Link möglich: https://forms.gle/bFyZzHRCqxR4o2cQ6




Am 16. Dezember 2021 veranstaltet die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz einen digitalen Fachtag zum Thema „Exzessive Mediennutzung: Verstehen – Erkennen – Handeln“.

Mit der anhaltend starken Medienpräsenz im Alltag bedarf es der Auseinandersetzung mit und einem gemeinsamen Verständnis von exzessiver Mediennutzung.

Gerade in Abgrenzung von gefühlten Überschreitungen zu tatsächlich pathologischem Suchtverhalten zeigen sich immer noch Forschungsdefizite und ein Mangel an praxistauglichen pädagogischen Konzepten.
Um einem problematischen Mediennutzungsverhalten vorzubeugen, sollten Heranwachsende frühzeitig für einen bewussten, ausgewogenen Medienumgang sensibilisiert werden.

Der Fachtag soll Teilnehmende dazu befähigen, exzessive Mediennutzung zu verstehen, diese zu erkennen und je nach Bedarf nachhaltig auf die Betroffenen einzugehen.

Die digitale Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte aus der Jugendarbeit und Familienberatung, Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter*innen und Erzieher*innen.

Veranstaltungsort:

Online, über das Tool „Fairkom“

Teilnahmebeitrag: 10 €

Die Workshops beschäftigen sich mit den folgenden Themen:
WS 1: Früherkennung durch Medienscreening
WS 2: Elternarbeit
WS 3: Prävention
WS 4: Intervention
WS 5: Medienwelten

Programm des Online-Fachtags
(wird fortlaufend aktualisiert)

>> Anmeldung

Grafik: Servicestelle Kinder- und Jugendschutz von fjp>media




An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Zentrum für Lehrer*innenbilung, ist ab dem 01.01.2022
die bis zum 31.12.2023 befristete Stelle einer*eines Wissenschaftlichen Mitarbeiterin*s (m-w-d)
in Vollzeit zu besetzen.

Die Vergütung erfolgt je nach Aufgabenübertragung und Erfüllung der persönlichen Voraussetzungen bis
zur Entgeltgruppe 13 TV-L

Vollständige Stellenausschreibung als PDF





12. und 13. Oktober 2021 im Livestream

medien I vielfalt I orientierung

Tag 1, 12. Oktober 2021

Stream Festsaal

Eröffnung und Grußworte
Annekatrin Valverde – stellv. Vorsitzende Medienanstalt Sachsen-Anhalt
Bernd Schlömer – Staatssekretär im Ministerium für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt

Impulsvortrag:
Ressourcen, Chancen, Hürden – frühe Medienbildung reflektiert gestalten
Prof. Dr. Annette Schmitt – Hochschule Magdeburg-Stendal

Panel 1
Medienpädagogisches Handeln im Elementarbereich – Kinder, Familien und Fachkräfte im Blick

Stream Vortragssaal

Panel 2
Teilhabe, Orientierung und Schutz –
Medienkompetenzförderung (k)ein Gegenstand der Kinder- und Jugendarbeit

Tag 2, 13. Oktober 2021

Stream Festsaal

Einführung in den 2. Veranstaltungstag

Impulsvortrag:
Teilhabe in, mit und durch Medien – digitalisierte Medienwelten gestalten
Prof. Dr. Katrin Schlör – Ev. Hochschule Ludwigsburg

Diskussion:
Politische Diskussionsrunde mit politischen Vertreter*innen

Panel 4
Jugendmedienschutz online: Neue rechtliche Regelungen ­– mehr Schutz für Kinder und Jugendliche?

Stream Vortragssaal

Panel 3
Digitale Teilhabe – Potenziale und Grenzen inklusiver Medienbildung




Bei Weiterverwendung der Bilder bitten wir die Urheberin der Bilder, Julia Kluge, folgendermaßen zu erwähnen: „Julia Kluge, www.kluugel.de






12. und 13. Oktober 2021 im Livestream

medien I vielfalt I orientierung

Tag 1, 12. Oktober 2021

Stream Festsaal

Eröffnung und Grußworte
Annekatrin Valverde – stellv. Vorsitzende Medienanstalt Sachsen-Anhalt
Bernd Schlömer – Staatssekretär im Ministerium für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt

Impulsvortrag:
Ressourcen, Chancen, Hürden – frühe Medienbildung reflektiert gestalten
Prof. Dr. Annette Schmitt – Hochschule Magdeburg-Stendal

Panel 1
Medienpädagogisches Handeln im Elementarbereich – Kinder, Familien und Fachkräfte im Blick

Stream Vortragssaal

Panel 2
Teilhabe, Orientierung und Schutz –
Medienkompetenzförderung (k)ein Gegenstand der Kinder- und Jugendarbeit

Tag 2, 13. Oktober 2021

Stream Festsaal

Einführung in den 2. Veranstaltungstag

Impulsvortrag:
Teilhabe in, mit und durch Medien – digitalisierte Medienwelten gestalten
Prof. Dr. Katrin Schlör – Ev. Hochschule Ludwigsburg

Diskussion:
Politische Diskussionsrunde mit politischen Vertreter*innen

Panel 4
Jugendmedienschutz online: Neue rechtliche Regelungen ­– mehr Schutz für Kinder und Jugendliche?

Stream Vortragssaal

Panel 3
Digitale Teilhabe – Potenziale und Grenzen inklusiver Medienbildung




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