Kommentierte Mustergliederung für ein medienpädagogisches Konzept in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe.

Das Landesjugendamt des Landes Sachsen-Anhalt hat die Handreichung „Digitalisierung in der Kinder- und Jugendhilfe“ zum Erstellen von Medienkonzepten veröffentlicht. Die Publikation bietet eine Orientierungshilfe und soll Einrichtungen dabei unterstützen, ein eigenes Medienkonzept zu entwickeln.

Dabei ist die vorgeschlagene Gliederung als auch die „Fragen zur Kontrolle“ exemplarisch und sollen eine individuelle Befassung mit einrichtungsspezifischen Themen fördern. Entlang des pädagogischen Konzeptes und unterschiedlicher Herausforderungen, die verschiedene Zielgruppen und technische Voraussetzungen mit sich bringen, entspricht das Medienkonzept dem Selbstbild der Einrichtung und richtet dieses auf digitale Aspekte und zeitgemäße Aufgaben aus.

Soll das Medienkonzept nachhaltig Wirkung entfalten, so ist es nötig, dieses mit allen Beteiligten abzustimmen. Hierzu gehören neben den Fachkräften in der Einrichtung auch die Leitung, der Träger, die Eltern und zwingend die direkten Zielgruppen – die Kinder und Jugendlichen selbst. Es ist wichtig, den Prozess der Konzeptentwicklung transparent zu gestalten, um alle Beteiligten mitzunehmen, Skepsis abzubauen und zu vermitteln, dass dem Medienkonzept wissenschaftliche Erkenntnisse und pädagogisch professionell formulierte Zieldimensionen zugrunde liegen.

Handreichung Digitalisierung in der Kinder- und Jugendhilfe (CC BY NC SA 3.0 DE)

Herausgeber, Redaktion und Layoutgestaltung: Landesverwaltungsamt, Stabsstelle Kommunikation und Referat Landesjugendamt/Referat 501 – Kinder und Jugend.

Illustration: „Julia Kluge, www.kluugel.de




Der Arbeitskreis Medienkompetenz Halle & Saalekreis lud am landesweiten Tag der Medienkompetenz Sachsen-Anhalt am 17. November 2022 zum Fachtag und Vernetzungstreffen ins Mitteldeutsche Multimediazentrum (MMZ) in Halle (Saale) ein.

Der Arbeitskreis versteht sich als ein regional agierendes und interdisziplinäres Netzwerk. Das wesentliche Ziel des Gremiums ist die Vernetzung von verschiedenen Fachkompetenzen, um die Medienkompetenz von Kindern, Jugendlichen, Eltern sowie Erziehenden und Lehrkräften nachhaltig zu fördern und die Medienbildung in der Region zu stärken.

Mit dem Fachtag und Vernetzungstreffen kamen die Akteur*innen des Arbeitskreises in der ersten gemeinsamen Veranstaltung mit Multiplikator*innen aus unterschiedlichen Bildungsdisziplinen ins Gespräch und stellten ihre Arbeit vor. Zu Beginn erhielten die Anwesenden einen fachlichen Impuls zur Erstellung eines Medienbildungskonzeptes in den Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe. Auf dem Markt der Möglichkeiten kamen sie mit den Akteur*innen des Arbeitskreises Medienkompetenz in den Austausch und lernten ausgewählte niedrigschwelligen medienpädagogischen Methoden kennen. Im abschließenden Workshop wurden mit der Design Thinking Methode wesentliche Problemfelder in der Medienbildungsarbeit benannt und konkrete Lösungsansätze für eine institutionsübergreifende Medienbildung erarbeitet. Die Ergebnisse der Veranstaltung finden Sie in der nachfolgenden Dokumentation.

Dokumentation

Impulsvortrag „Wege in die Medienbildung gemeinsam gestalten – Bausteine für die Medienbildungskonzeption“
Referent: Jörg Kratzsch, Fachberatung Medienpädagogik/Fortbildung Fachkräfte Jugendhilfe, Referat Kinder und Jugend, Landesjugendamt Sachsen-Anhalt

Präsentation Handreichung Digitalisierung in der Kinder- und Jugendhilfe (CC BY  NC SA 3.0 DE)* *Kommentierte Mustergliederung für ein medienpädagogisches Konzept in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe

Markt der Möglichkeiten:
Jugendradio CoraxSo funktioniert Radio. Wir erstellen eine Umfrage
Offener Kanal Merseburg-QuerfurtErkläre mir mal den OKMQ. Erklärvideos mit einer Trickfilmbox ganz einfach erstellen
Medienmobile der Medienanstalt Sachsen-AnhaltWas mache ich mit Medien? Eigene Mediennutzung reflektieren
tumult Was macht die Jugendredaktion „Zündstoff“? Wie können digitale Medien und gesellschaftliche Themen zusammengedacht werden?
freistil – Jugend engagiert in Sachsen-AnhaltWhyNOT!?-Stories. So engagieren sich junge Menschen in Sachsen-Anhalt und eine digitale Tour durch das jüdische Halle
DikoLa – digital kompetent im LehramtLernen spielend gestalten. Game Based Learning in der Schule
Offener Kanal aus Wettin/Das Nest e.V.Vom gezeichneten Bild zur 3D-Grafik in drei einfachen Schritten
workshoppen.de Analog und digital – kein Widerspruch! Wir erwecken Bilder und Gegenstände digital zum Leben
Fachstelle Suchtprävention SaalekreisIch bin nicht süchtig – oder doch? Ein anonymer Selbsttest

Workshop: Wie können pädagogische Fachkräfte eine institutionsübergreifende Medienbildung unterstützen?
Referent*innen: Paula Friedrich und Thomas Borchert
Medienpädagogische Beratung des Landesinstituts für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA)

Bilddokumentation zum Workshop

Impressionen

Kooperationspartner

Illustration: rawpixel.com / Freepik


Bis zum 15. April 2023 können kreative Beiträge eingereicht werden.

Das Land Sachsen-Anhalt schreibt in Kooperation mit der Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e. V. den 26. Kinder- und Jugend-Kultur-Preis Sachsen-Anhalt aus.

Unter dem Motto „Horizonte“ können Kinder und Jugendliche bis einschließlich 21 Jahre, die ihren Wohnsitz in Sachsen-Anhalt haben, künstlerische Beiträge einreichen. Neben den drei Hauptpreisen werden zwei Förderpreise, ein Sonderpreis der Jugendjury sowie fünf Anerkennungspreise im Gesamtwert von 6.500 Euro verliehen. Der Einsendeschluss ist am 15. April 2023.

„Horizonte“ ist das Motto beim diesjährigen Kinder- und Jugend-Kultur-Preis. Das Thema lässt sich auf alle kulturellen Inhalte und Ausdrucksformen anwenden, wie zum Beispiel Malerei, Fotografie, Literatur, Musik, Film und Theater. Die eingereichten Arbeiten sollen dabei nicht älter als ein Jahr sein. Möglich sind Beiträge von Einzelpersonen, Gruppen oder Klassen.

Eine Jury, bestehend aus Vertreter*innen verschiedener Kultursparten, wird die eingegangenen Arbeiten bewerten. Neben den drei Hauptpreisen werden noch weitere Ehrungen verliehen.

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Bewerbung sind auf www.kjkp.lkj-lsa.de zu finden.

Ausgerichtet wird der 26. Kinder- und Jugend-Kultur-Preis von der Staatskanzlei und dem Ministerium für Kultur in Kooperation mit der .lkj) Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e. V.




Die .lkj) – Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt sucht zum 1. Januar 2023 einen Mitarbeiterin für die „Servicestelle für digitale kulturelle Bildung“. Die Anstellung erfolgt auf Minijob-Basis und ist mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 8 Stunden zu besetzen. Die Bewerbungen werden bis zum 30. November 2022 entgegengenommen.

Aufgaben:

  • Zusammenarbeit mit der Projektleitung
  • Workshop- und Veranstaltungsunterstützung
  • Mitarbeit bei der Entwicklung und Aufbereitung von didaktischen Methoden und Materialien

Voraussetzungen:

  • Erfahrungen mit der didaktischen Bearbeitung und multimedialen Aufbereitung von Methoden
  • Auseinandersetzung mit (digitalem) Kinder- und Jugendschutz
  • Erfahrungen mit dem CMS WordPress
  • Selbstständige, strukturierte Arbeitsweise, Organisationsgeschick und Kontaktfreudigkeit

Geboten wird:

  • Arbeitseinstieg zum 1. Januar 2023
  • Wöchentliche Arbeitszeit von 8 Stunden
  • Arbeitsort ist Magdeburg
  • Vergütung 15 Euro pro Stunde

Bewerbungen werden bis zum 30. November 2022 entgegengenommen. Weitere Informationen sind hier zu finden.

Vollständige Stellenausschreibung als PDF


Die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz veranstaltet am 6. Dezember 2022 von 8.30 bis 15.00 Uhr in Magdeburg die Fortbildung „Escape Game im Jugendschutz – Erweiterung: Digitale Tools.

Escape-Rooms erfreuen sich großer Beliebtheit und haben zudem enormes Potenzial in der Bildungsarbeit. Dabei sind Ansätze wie Edutainment und Gamification gewinnbringende Ideen, die den Ehrgeiz wecken aber auch geeignet sind, sich in Sachverhalte praktisch hineinzuversetzen, Empathie zu entwickeln und Ereignisse immersiv nachzuempfinden. Das gemeinsame Lösen von Rätseln und kniffeligen Aufgaben stärkt dabei Gruppenprozesse und ist durch den Einsatz digitaler Medien durchaus jugendaffin.

Die Fortbildung setzt das Kennenlernen von Methoden und Werkzeugen im digitalen Raum fort. Exemplarisch werden Programme wie Actionbound und Genial.ly vorgestellt und selbst erprobt. Gleichwohl bietet die Fortbildung Raum für Fragen, eigenes Ausprobieren und Austausch.

Lernziele und Kompetenzen

Kennenlernen von digitalen Methoden und Werkzeugen zum Erstellen von Escape Rooms

Zielgruppe

Sozialpädagogische Fachkräfte (der Jugendarbeit und des Jugendschutzes), Schulsozialarbeiter*innen, pädagogische Fachkräfte (Erzieher*innen etc.)

Schwerpunkte

Erproben von digitalen Methoden, Funktionsweisen und Werkzeugen

Teilnahmegebühr: 35 €

Anmeldemöglichkeiten: 
Hier geht es zur Anmeldung für den 06.12.2022

Auskünfte zur Anmeldung und Organisation erhalten Sie unter der Telefonnummer 0391/5037638 oder per E-Mail: jugendschutz@fjp-media.de




Der Offene Kanal (OK) Dessau sucht zum 1.02.2023 eine neue Co-Geschäftsführung im unbefristeten
Angestelltenverhältnis. Für die Stelle sind aktuell 23 Wochenstunden geplant.

Der OK Dessau ist ein lokaler TV-Bürger*innen-Sender in Vereinsträgerschaft, der in ca. 80.000 Haushalten
im Kabelnetz von Dessau-Roßlau und der Region empfangen wird. Das kleine hauptamtliche Team
organisiert gemeinsam mit Freiwilligen den Sende- und Produktionsbetrieb für ein vielfältiges Programm, das
viele Menschen vor und hinter der Kamera mitgestalten. Der OK Dessau ist aktiver Teil der Zivilgesellschaft
und initiiert lokale und überregionale Medienprojekte der kulturellen und politischen Bildung.

Ihre Qualifikationen und Voraussetzungen:

  • Hochschulabschluss im medienwissenschaftlichen, journalistischen und/oder
  • pädagogischen Bereich oder Äquivalent
  • medientechnische und -pädagogische Erfahrung
  • Fähigkeiten und Erfahrungen im Leiten von Projekten und heterogenen Teams
  • Erfahrungen in der Mittelakquise und im Umgang mit Fördermitteln
  • Interesse an vielfältigen Kooperationen
  • hohes Maß an Eigenverantwortung und Selbstorganisation
  • Kommunikationsfähigkeit, Belastbarkeit, Flexibilität und Durchsetzungskraft
  • soziale Kompetenz und Teamfähigkeit
  • gute Englisch-Kenntnisse
  • Verwaltungskenntnisse, Erfahrungen in moderner Bürokommunikation
  • Kreativität und Humor


Wir bieten folgende Arbeitsbedingungen:

  • Vergütung in Anlehnung an TV-L Entgeltstufe 11
  • Zusammenarbeit mit einem engagierten und kompetenten Team
  • abwechslungsreiches Aufgabenfeld mit Gestaltungsspielräumen und
  • Entwicklungsperspektive
  • moderne Medienausstattung
  • Fortbildungsmöglichkeiten
  • Unterstützung durch Vorstand und Mitglieder
  • intensive Einarbeitung

Die Geschäftsführung ist für folgende Aufgabenbereiche verantwortlich:

  • Organisatorische und inhaltliche Steuerung des Offenen Kanals
  • Entwicklung von Sendeformaten und Medienangeboten
  • zur Stärkung des OK-Profils, gemeinsam mit sendeverantwortlichen Nutzer*innen
  • Entwicklung, Vorbereitung und Umsetzung von Medien- und Bildungsprojekten
  • auf lokaler, regionaler, und überregionaler Ebene
  • Mittelakquise und -verwaltung, Finanzcontrolling
  • Personalführung und -entwicklung, Teamkoordination
  • Öffentlichkeits- und Pressearbeit
  • Vertretung im politischen, öffentlichen und digitalen Raum
  • fachliche und zivilgesellschaftliche Netzwerkarbeit
  • Vereinsorganisation und Mitgliedermanagement

Bewerbungen mit allen üblichen Unterlagen sind bitte bis zum 15.12.2022 per E-Mail an
bewerbung@ok-dessau.de zu richten. Die Bewerbungsgespräche finden am 21. Dezember 2022 und am 12. Januar 2023 im Offenen Kanal Dessau statt.

Stellenausschreibung als PDF


400 begeisterte Zuschauer, 26 nominierte Filme und fünf glückliche Gewinner: im Schauspielhaus Magdeburg wurden am Sonntag beim Jugendfilmpreis Sachsen-Anhalt bereits zum 27. Mal junge Filmemacherinnen und Filmemacher des Landes ausgezeichnet. Das rund sechsstündige Programm umfasste alle Genres: fantasievolle Schülerproduktionen,  spannende Spielfilme, anspruchsvolle  Dokumentarfilme, Musikvideos mit selbstgemachter Musik, überraschende Experimentalfilme und aufwändige Animationen. 

„Sanftes Blech“ und „Gedanken über Kunst“ gewinnen in der Kategorie „Masterclass“
Der erste Preis in der Kategorie „Masterclass“ wurde gleichberechtigt geteilt: 500 Euro erhielt der 15minütige Dokumentarfilm „Sanftes Blech“ des 26jährigen Anas Salaheldin aus Ägypten, der den Film während seines Europäischen Freiwilligendienstes im Offenen Kanal Magdeburg gedreht hatte. „Sanftes Blech“ portraitiert in 15 sehr dichten Minuten die Geschichte des Musikers und ehemaligen Orchesterleiters Stephan Senftleben, der nach einer Erkrankung seinen Beruf aufgeben musste und seitdem Straßenmusik macht. „Der Film findet“ – so die Jury – „spannende und durchdachte Bilder, um uns Stephans Welt zu zeigen. Sein kleines Reich, in dem sich Musiknoten bis unters Dach stapeln, der gepflegte, aber eigensinnige Hof und Garten und auch die poetischen Bilder leerer Straßen während der Coronazeit. (…)“Sanftes Blech“ ist ein sehr reifer Dokumentarfilm, der es schafft, einen direkten Bezug zwischen seinem Protagonisten und den Zuschauenden herzustellen.“

Ebenfalls mit einem ersten Preis ausgezeichnet wurde der 7-minütige Schwarz-Weiß-Film „Gedanken über Kunst“ der beiden 20jährigen Studenten Jonathan Louis Mohr und Oliver Zech. Der Film war im Sommer im Rahmen des Jugendfilmcamps Arendsee produziert worden. Das „radikale Pamphlet“ mit seinen Gedanken über Kunst changiere zwischen Ironie, bitterem Ernst, philosophischem Anspruch und grobem Unfug, so der Laudator und Filmproduzent René Perraudin in seiner Laudatio: “Überraschender kann ein Film von Jugendlichen, die noch ganz in den Anfängen stehen, kaum sein. Alles kommt zusammen: eine originelle Grundidee, ihre kluge szenische Ausarbeitung, ein hohes Maß an konzeptioneller Eigenständigkeit und eine verblüffende Sicherheit in der ästhetischen Umsetzung.“

JFP22 Erster Platz Masterclass | Foto: Tom Hartig

“Der Kuriositär“ und „Alles anders“ gewinnen in der Kategorie „Newcomer“. Lobende Erwähnung für „Mentem“
Den ersten Preis in Höhe von 500,00 Euro gewann das Team um den 20jährigen Medienstudenten Luca Joel Spirka von der Hochschule Harz. Der 10-minütige Film erzählt vom letzten Jahr eines Schriftstellers und Journalisten in einem Land, das sich im politischen Niedergang befindet. Die Jury überzeugte neben dem „durchdachten Storytelling auch das originelle Zusammenspiel von Realfilmszenen und computergenerierten Sequenzen in Kombination mit verschiedenen Zeitebenen, die durch Farbe, unterschiedliche Bildformate und durch gekonnt gesetzte, cleane Kameraeinstellungen in Szene gesetzt wurden.“ Und: „Die eigens von Luca Joel Spirka komponierte Musik untermalt die düster angehauchte Story verleiht dem Film das gewisse Extra.“

Der zweite Platz in Höhe von 300,00 Euro geht an den Animationsfilm „Alles anders“ der 17jährigen Ukrainerin Yeva Shcherban, die nach ihrer Flucht aus Charkiv jetzt in Magdeburg lebt. Thema der 6-minütigen Animation ist die radikale Veränderung, die der Krieg und die anschließende Flucht mit sich bringen. „Alles anders“ so der Filmjournalist und Laudator Robert Gryczke „spielt mit Emotionen, Genres und Filmtechniken und erzählt ebenso mitreißend wie stilbewusst eine sehr aktuelle Geschichte“.

Eine lobende Erwähnung sprach die Jury für den 4-minütigen Film „Mentem“ des Filmteams um den 17jährigen Moritz Christjani aus Burg aus. Der Film über den Tod eines Mitglieds einer Freundesgruppe imponiere mit seiner Direktheit, seiner „überwältigenden Emotionalität“ und der „stilbewussten Bildsprache.“ Mit der lobenden Erwähnung möchte die Jury das junge Filmteam ausdrücklich ermuntern, „genauso ausdrucksstark weiterzumachen.“

JFP22 Erster Platz Newcomer | Fotos: TomHartig

„Alles nur ein Traum“ gewinnt in der Kategorie „ABC-Teams“
In der Kategorie der medienpädagogisch begleiteten „ABC-Teams“, gewann der 90sekündige Trickfilm „Alles nur ein Traum“ von Kimberly Herzog und Carlotta Wesing. Der Film war in einem Projekt des Offenen Kanals Wettin mit einer 9. Klasse am Burggymnasium in Wettin entstanden und erzählt in wenigen liebevoll handgemalten Bildern den schönen Tagtraum eines Mädchens in der deprimierenden Isolation während des Corona-Lockdowns. Die Jury lobte die „künstlerisch hoch aufwändige Gestaltung“, die doch „leise und ohne aufregende Effekte“ auskommt. Der Film sei „ein berührendes, sehr ehrliches Zeitdokument“.

JFP22 Erster Platz ABC-Teams | Foto: Tom Hartig

Den Publikumspreis konnte der ebenso unterhaltsame wie lehrreiche Film „10 krasse Fakten über Wirbellose – Wandelnde Blätter, Skorpione, Fauchschaben und noch mehr verrückte Tierchen des 16jährigen Salzwedlers Sebastian Kilanowitsch mit nach Hause nehmen.

JFP22 Publikumpreis | Foto: Tom Hartig

In diesem Jahr waren insgesamt 86 Kurzfilme, an denen rund 750 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene beteiligt waren, zum Jugendfilmpreis Sachsen-Anhalt eingereicht worden.  Die Filme gewähren einen einzigartigen Einblick in die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen und zeigen auf vielfältige Art und Weise, wie kreativ, mutig und engagiert der Filmnachwuchs im Land ist.

Seit 27 Jahren bietet der Preis jungen Menschen eine eigene Plattform, um ihre ersten Werke einem großen Publikum zu präsentieren.  Der Jugendfilmpreis wurde 1994 von den Offenen Kanälen des Landes ins Leben gerufen und wird unterstützt von der Medienanstalt Sachsen-Anhalt, dem Ministerium für Kultur Sachsen-Anhalt, der Landeszentrale für politische Bildung, der Lotto-Toto-GmbH Sachsen-Anhalt und dem Theater Magdeburg.

Die Gewinnerfilme des 27. Jugendfilmpreises Sachsen-Anhalt sendet der Offene Kanal Magdeburg am kommenden Mittwoch um 18.00 und 22.00 Uhr in seinem Programm und im Live-Stream unter www.ok-magdeburg.de
Die Filme werden in Kürze auch online zu sehen sein.




Am 17. November 2022 lädt das Netzwerk Medienkompetenz sowohl Kinder und Jugendliche als auch Eltern und pädagogische Fachkräfte ein, die vielseitigen Medienbildungsangebote in Sachsen-Anhalt zu entdecken.

Mit dem jährlichen Aktionstag wollen wir erreichen, dass ein selbstbestimmter, kritischer und kreativer Umgang mit digitalen Medien im Alltag, in der Bildung und Erziehung gefördert und täglich gelebt wird. Zum Tag der Medienkompetenz zeigen Netzwerkakteure in unterschiedlichen Bildungsformaten die inhaltliche Breite und die gesellschaftliche Bedeutung von Medienkompetenzförderung auf.

Rainer Robra, Staats- und Kulturminister des Landes Sachsen-Anhalt, unterstreicht die Relevanz des Themas nachdrücklich:

„Digitale Medien sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Der kompetente Umgang damit ist unerlässlich für die Teilhabe an demokratischen Prozessen und angesichts zunehmender gezielter Desinformation wichtiger denn je. Der Tag der Medienkompetenz zeigt die vielfältig vorhandenen Angebote in Sachsen-Anhalt auf, die mit viel Engagement und Expertise entstehen. Ich kann nur ermuntern, rege davon Gebrauch zu machen.“ 

Dieses Jahr reicht das inhaltliche Spektrum der Angebote von Medienerziehung in der Familie über Game-Based-Learning Formate, politischer Medienbildung, digitalem Engagement bis zur digitalen Selbstverteidigung. Der Arbeitskreis Medienkompetenz Halle & Saalekreis widmet sich außerdem mit einem Fachtag und Vernetzungstreffen, im Mitteldeutschen Multimediazentrum (MMZ) Halle, der strukturellen Verankerung der Medienbildung in der Region und darüber hinaus.

Ausführliche Informationen zum Aktionstag erhalten Sie auf www.medienkompetenztag.de. Interessierte sind herzlich eingeladen, an den Online- und Hybrid-Angeboten, Workshops, Kreativ- und Mitmachaktionen und Fortbildungen teilzunehmen. Details zur Teilnahmemöglichkeit finden Sie in der jeweiligen Aktionsbeschreibung auf der Webseite der Kampagne.

Aktionsübersicht zum Tag der Medienkompetenz Sachsen-Anhalt

MedienUniversum. Medienbildung in der Grundschule
Techniker Krankenkasse, Landesvertretung Sachsen-Anhalt
Online-Portal für Lehrkräfte zur Medienkompetenzförderung in der Grundschule
Registrierung erforderlich.

Engagement Digital, Online-Kommunikation
Deutschland sicher im Netz e.V. und LAGFA Sachsen-Anhalt.
14.11.2022 von 14:00 bis 17:00 Uhr, thematischer Workshop in Stendal
Um Anmeldung per E-Mail wird gebeten.

Kindermedientag
AWO Kinderdruckwerkstatt
Saline Technikum Halle (Saale)
16.11.2022 von 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr, thematischer Workshop
Eine Anmeldung ist leider nicht mehr möglich.

Engagement Digital | Vereins-Website
Deutschland sicher im Netz e.V. und LAGFA Sachsen-Anhalt.
16.11.2022 von 17:00 bis 20:00 Uhr, thematischer Workshop in Weißenfels
Um Anmeldung per E-Mail wird gebeten.

Digital Detox und digitales Arbeiten in Balance
Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt
16.11.2022, 14:00 bis 16:00 Uhr, thematischer Vortrag im Café Koffij in Halle (Saale)
Um Anmeldung per E-Mail wird gebeten.

Social Media und Politik: Hate Speech adé?
Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt
16.11.2022, 17:00 bis 19:00 Uhr, Netzpolitisches Forum im Café Koffij, Halle (Saale) und online
Um Anmeldung per E-Mail wird gebeten.

Engagement Digital, Digitale Öffentlichkeitsarbeit
Deutschland sicher im Netz e.V. und LAGFA Sachsen-Anhalt.
17.11.2022 von 16:30 bis 19:30 Uhr, thematischer Workshop in Hohe Börde OT Irxleben
Um Anmeldung per E-Mail wird gebeten.

„Das digitale Jugendzimmer“ Infonachmittag für Familien
Stadtbibliothek Magdeburg und Servicestelle Kinder- und Jugendschutz von fjp>media
17.11.2022 von 17.00 bis 18.30 Uhr, thematischer Vortrag und Elterncafé in der Stadtbibliothek Magdeburg
Um Anmeldung per E-Mail wird gebeten.

Thematischer Online-Elternabend für die Grundschule
Medienanstalt Sachsen-Anhalt
17.11.2022 von 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr, thematischer Vortrag, Online-Seminar
Um Anmeldung per E-Mail wird gebeten.

Medienkompetenz in der Grundschule
Digital am Start
17.11.2022 thematischer Workshop in der Ev. Grundschule Magdeburg
Die Teilnehmenden für die Aktion stehen bereits fest, eine Anmeldung ist leider nicht mehr möglich.

Digitale Kompass-Reihe für mehr Sicherheit und Nachhaltigkeit
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Fakultät für Informatik
17.11.2022, 17:30 bis 18:30 Uhr, thematischer Vortrag online und vor Ort
Teilnahme vor Ort und Online ohne Anmeldung möglich.

Wie wollen wir analog und digital leben?
Ev. Akademie Sachsen-Anhalt e.V.
17.11.2022, 15:00 Uhr, thematischer Workshop in Wittenberg
Die Teilnehmenden für die Aktion stehen bereits fest, eine Anmeldung ist leider nicht mehr möglich.

Bubble Crasher – Raus aus der Filterblase!
Ev. Akademie Sachsen-Anhalt e.V. und Ev. Akademie Thüringen
17.-18.11.2022, thematischer Workshop in Neudietendorf
Für die Anmeldung nutzen Sie bitte das Online-Anmeldeformular der Ev. Akademie Thüringen.

Digitaler Adventskalender – gestalte Dein Türchen in Minetest
Ev. Akademie Sachsen-Anhalt e.V.
13.10.-20.12.2022, Online-Mitmach-/Mitbau-Aktion
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Medien.Bildung.Kooperativ – Wege zur Medienkompetenz gemeinsam gestalten
Arbeitskreis Medienkompetenz Halle & Saalekreis
17.11.2022 von 9:00 Uhr bis 15:00 Uhr im MMZ Halle (Saale)
Sie müssen sich für diese Aktion anmelden. Bitte nehmen Sie Kontakt mit dem Veranstalter auf.

Informationskompetenz vermitteln. Orientierung im Umgang mit Online-News und Sozialen Medien
Europäisches Institut für Journalismus- und Kommunikationsforschung e.V.
18.11.2022 von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr, Online-Seminar (Der Workshop ist abgesagt, wird aber zeitnah nachgeholt)

Online-Minetest-Akademie zum Advent
Ev. Akademie Sachsen-Anhalt e.V.
22.11.2022, 15:00 Uhr, Online-Workshop
Sie müssen sich für diese Aktion anmelden. Bitte nehmen Sie Kontakt mit dem Veranstalter auf.




Hybrider Fachtag am 01.12.2022 um 10:30 – 16:30 Uhr im Forum Gestaltung Magdeburg

Kinder und Jugendliche unterscheiden nicht zwischen analog oder digital, sie leben und entwickeln sich on- und offline. Digitalität ist nicht die Zukunft, Digitalität ist schon längst Lebensrealität junger Menschen. Digital? Normal!!1

Dennoch sind Vorbehalte, fehlendes medienpädagogisches Wissen, unzureichende Zeitressourcen und technische Ausstattung oftmals Alltag der Jugend(verbands)arbeit. Wie kann eine gelingende Jugendverbandsarbeit 4.0 aussehen und was braucht es dafür? Werden dadurch die Grundprinzipien der Kinder- und Jugend(verbands)arbeit verändert?

Gemeinsam mit tatkräftiger Unterstützung von unseren Kooperationspartner*innen veranstaltet der Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e.V. für die Zielgruppe der Fachkräfte der Jugend(verbands)arbeit und weitere Interessierte eine hybride Fachveranstaltung am 1.12.2022 vom 10:30-16:30 Uhr im Forum Gestaltung in Magdeburg. Eine Online-Teilnahme ist ebenfalls möglich.

Die Veranstaler*innen freuen sich auf erkenntnisreiche Vorträge, spannende Diskussionen und viele praxisorientierte Workshops – unter anderem mit dem Deutschen Jugendinstitut, der .lkj), fjp>media, Youth Policy Labs und der Villa Jühling! Von ChatBot programmieren für die Kiezerkundung, über Haltung bei Hate Speech sowie Arbeitsorganisation mittels Nextcloud, praktische Methoden und Anregungen für die eigene Jugendarbeit 4.0 gibt’s direkt zum Mitnehmen.

Weitere Informationen zum Programm und Ablauf finden Sie unter:

Illustration: Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e.V. (kjr lsa) und Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt (.lkj) lsa)




Initiative für digitales Engagement lädt Engagierte und Verantwortliche in Vereinen zu Workshops ein.

Das Projekt „Engagement Digital in Sachsen-Anhalt – Netzwerke stärken” knüpft an die Expertise der bundesweiten Initiative der Digitalen Nachbarschaft (DiNa) von Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN) und an das Know-how der LAGFA Sachsen-Anhalt e.V. und einzelner Mitglieder im Bereich der digitalen Engagementförderung.

Das landesweite Vorhaben dient der Stärkung der Vereine und Initiativen im Bereich digitaler Nutzungskompetenzen. Vereine werden über vielfältige Formate befähigt, die Möglichkeiten der Digitalisierung gewinnbringend zu nutzen. Engagementfördernde Einrichtungen fungieren dabei als Multiplikator*innen und zu Vorbildern in der digitalen Engagementförderung.

In den folgenden Workshops werden digitale Tools zur Engagementförderung vorgestellt und Netzwerkpartner für deren Nutzung sensibilisiert:

Online-Fundraising am 7.11.2022 von 14:00 bis 17:00 Uhr in Wittenberg

In dem dreistündigen Workshop geht es um Möglichkeiten, mithilfe des Internets Spenden zu sammeln. Die Teilnehmenden werden in die Grundlagen des Online-Fundraisings eingeführt und erfahren, was zu einer erfolgreichen Spenden- oder Crowdfunding-Kampagne gehört. Außerdem wird gezeigt, mit welchen Maßnahmen Unternehmen, Stiftungen und staatliche Förderprogramme für die Finanzierung des eigenen Vereins gewonnen werden können. Dabei werden den Teilnehmenden konkrete Beispiele und digitale Werkzeuge („Tools“) an die Hand gegeben, mit denen das neue Wissen direkt in die Praxis umgesetzt werden kann.

Der Workshop findet in Kooperation mit dem Begegnungszentrum Wittenberg West e.V. statt.

Ort:
Dessauer Straße 255
06886 Lutherstadt Wittenberg

Um Anmeldung per E-Mail an engagierte-stadt@wittenberg.de wird gebeten.

Vereins-Homepage am 9.11.2022 von 17:00 bis 18:30 Uhr, online

Der Workshop richtet sich vor allem an Engagierte und Verantwortliche in Vereinen. Die Teilnehmenden lernen, was bei der Erstellung und Pflege einer Vereins-Website zu beachten ist. Neben praktischen Tipps zur Gestaltung werden auch Informationen zu Datenschutz, Impressum und Cookies an die Hand gegeben. Wenn Sie sich anmelden, erhalten Sie einen Tag vor Beginn der Veranstaltung den Zoom-Link zum Workshop per E-Mail. Bitte geben Sie weiter unten in diesem Anmeldeformular an, mit welchen Vorkenntnissen Sie in den Workshop gehen. Falls Sie Fragen haben, nutzen Sie bitte das Textfeld ganz unten oder wenden sich direkt an David Gigl (david.gigl[at]lagfa-lsa.de). Die Workshops sind für alle Teilnehmenden kostenfrei.

Link zur Anmeldung: https://lets-meet.org/reg/c7dfd3132b6bcc2bf5

Digitale Öffentlichkeitsarbeit am 10.11.2022 von 13:00 bis 16:00 Uhr in Magdeburg

In diesem Workshop geht es um die Möglichkeiten der digitalen Öffentlichkeitsarbeit für Vereine und Initiativen. Die Teilnehmenden können lernen, wofür ein Online-Auftritt des eigenen Vereins sinnvoll sein kann und wie man mithilfe einer Vereins-Webseite und durch Soziale Netzwerke den Verein bei verschiedenen Zielgruppen bekannter machen kann. Außerdem geht es darum, welche Medien am besten zu den Bedürfnissen des eigenen Vereins passen und wie ein datenschutzfreundlicher und sicherer Umgang in der digitalen Öffentlichkeitsarbeit gelingt.

„Engagement Digital in Sachsen-Anhalt – Netzwerke stärken“ ist ein Kooperationsprojekt von Deutschland sicher im Netz e.V. und der LAGFA Sachsen-Anhalt. Der Workshop findet in Kooperation mit der Freiwilligenagentur Magdeburg statt.

Ort:
Leibnizstr. 23
39104 Magdeburg

Um Anmeldung per E-Mail an anmeldung@freiwilligenagentur-magdeburg.de wird gebeten.

Online-Kommunikation am 14.11.2022 von 14:00 bis 17:00 Uhr in Stendal

In dem dreistündigen Workshop geht es um das Thema Online-Kommunikation im Verein. Die Teilnehmenden lernen, welche Möglichkeiten es gibt, E-Mails zu versenden und wie man sich vor schädlichen E-Mails schützen kann. Außerdem gibt der Workshop einen Überblick über die unterschiedlichen Funktionen von Messenger-Diensten und zeigt, wie diese sicher genutzt werden können. „Engagement Digital in Sachsen-Anhalt – Netzwerke stärken“ ist ein Kooperationsprojekt von Deutschland sicher im Netz e.V. und der LAGFA Sachsen-Anhalt. Der Workshop findet in Kooperation mit der Freiwilligenagentur Altmark und der Netzwerkstelle für Migration und Integration im Altmarkkreis Salzwedel statt.

Ort:
Hallstraße 49
39576 Stendal

Um Anmeldung per E-Mail an info@fa-altmark.de wird gebeten.

Vereins-Website am 16.11.2022 von 17:00 bis 20:00 Uhr in Weißenfels

In diesem Workshop geht es um Vereins-Websites. Die Teilnehmenden lernen, was bei der Erstellung und Pflege einer Vereins-Website zu beachten ist. Neben praktischen Tipps zur technischen und inhaltlichen Gestaltung werden auch Informationen zu Datenschutz, Impressum und Cookies an die Hand gegeben.

Der Workshop findet in Kooperation mit dem BeLK e.V. und dem Landkreis Saalekreis statt.

Ort:
Promenade 37
06667 Weißenfels

Um Anmeldung per E-Mail an bettina.hoetzel@saalekreis.de wird gebeten.

Digitale Öffentlichkeitsarbeit am 17.11.2022 von 16:30 bis 19:30 Uhr in Hohe Börde OT Irxleben

Im Workshop können die Teilnehmenden lernen, wofür ein Online-Auftritt des eigenen Vereins sinnvoll sein kann und wie man mithilfe einer Vereins-Webseite und durch Soziale Netzwerke den Verein bei verschiedenen Zielgruppen bekannter machen kann. Außerdem wird anschaulich gezeigt, wie ein datenschutzfreundlicher und sicherer Umgang in der digitalen Öffentlichkeitsarbeit gelingt.

Der Workshop findet in Kooperation mit dem Freiwilligenbüro Aktive Hohe Börde statt.

Ort:
Bördestr. 8
39167 Hohe Börde OT Irxleben

Um Anmeldung per E-Mail an info@aktivehoheboerde.de wird gebeten.

Weitere Informationen zur Initiative „Engagement Digital in Sachsen-Anhalt – Netzwerke stärken” finden Sie unter: www.lagfa-lsa.de/engagement-digital

Illustration: LAGFA Sachsen-Anhalt e.V.




Heut zu Tage passiert fast alles online. Egal ob im privaten oder im Arbeitsalltag, es wird geklickt, gesurft, geliked und vieles mehr. Doch wie funktioniert das alles eigentlich genau?

Der Offene Kanal Merseburg-Querfurt (OKMQ) e.V. bietet im November und Dezember Veranstaltungen an, welche sich mit genau dieser Frage beschäftigen! Die Terminübersicht finden Sie hier.

Das Projekt „Klären, Machen, Weitergeben“ will mit einem niederschwelligen praxisorientierten Ansatz Lust am Verstehen der Onlinewelten wecken und gleichzeitig auf dem Weg dorthin Material für einfach verständliche Lernimpulse herstellen. Im Kurs lernen Sie, wie Sie ihren eigenen kleinen Erklärfilm produzieren. Ihrer Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt! Darüber hinaus wird zu ausgewählten Fragen rund um das Thema Internet recherchiert und das Erarbeitete in einem Clip zueinander gebracht. Teilnehmen kann jede/r, der/die sich für das Thema interessiert. Die Teilnahme von Einrichtungen ist ebenfalls möglich.

Der Zeitumfang pro Kurs beträgt nicht mehr als drei Stunden. Zur Produktion der Filmclips stehen Trickfilmboxen und Technik zur Verfügung. Die Veranstaltung kann auch gerne in Ihrer Einrichtung stattfinden.

Übersicht der Themenkomplexe.

Dozent: Matthias Baran | Infos und kostenfreie Buchung unter: info@okmq.de
Offener Kanal Merseburg-Querfurt e.V., Geusaer Str. 86 b, 06217 Mersbeurg | Tel.: 03461 525222

Grafik: OKMQ e.V.




Außergewöhnliche Gamecontroller, interaktive Poster, kleine Roboter oder verrückte Erfindungen erwarten Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 15 Jahren am 27.10.2022 in der Paulus Akademie in Halle (Saale).

In den Herbstferien erkundet das Team der Paulus Akademie gemeinsam mit Heranwachsenden die bunte Welt der Microcontroller und erfindet spannende Dinge für den Alltag. Dazu nutzen sie MakeyMakey oder BBC Micro:Bit. Mit MakeyMakey verwandeln sich Alltagsgegenstände beispielsweise in Tastatur und Maus eines Computers. So kann mit Banane und Karotte Klavier gespielt werden. Mit dem Micro:Bit können mit verschiedenen Sensoren und Schnittstellen komplexe Robotik-Projekte realisieren. Der Einstieg in die Programmiersprache ist supereinfach und ermöglichen garantiert schnelle Erfolge. Einfach Blöcke verschieben, Eigenschaften zuweisen und erleben, wie das Programm zum Leben erwacht. 

Der Workshop findet am 27.10.2022 von 10.00 bis 14.00 Uhr in den Räumen der Paulus Akademie in der Robert-Blum-Str. 6, 06114 Halle statt. Der Workshop richtet sich an Kindern und Jugendliche zwischen 8 und 15 Jahren . Die Teilnahme ist kostenlos. 

Anmeldungen können über den Link  https://workshoppen.windcloud.de/index.php/apps/forms/TMcdnsariPyPTDwC oder per E-Mail an witt@workshoppen.de mit vollständigen Namen, Alter und Telefonnummer erfolgen. 

Der Workshop findet in Kooperation mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung GmbH Standort Sachsen-Anhalt statt und ist im Programm AUF!leben – Zukunft ist jetzt gefördert.




Noch bis zum 1. November sind junge Filmemacherinnen und Filmemacher bis 27 Jahre aufgerufen, ihre Produktionen beim 27. Jugendvideopreis Sachsen-Anhalt einzureichen. Zugelassen sind alle Genres von Spiel- über Animationsfilm bis hin zu Dokumentation, Musikvideo oder Filmexperiment. Im Vordergrund stehen – egal, ob mit Smartphone, Tablet oder Profikamera gedreht – die Geschichten, die die Macher*innen mit dem Medium Film erzählen. Der mit insgesamt 2.500 Euro dotierte Preis wird am 20. November im Schauspielhaus Magdeburg in drei Kategorien verliehen:

  •  „ABC-Teams“ für Filme, die im Rahmen eines medienpädagogischen Projekts entstanden sind,
  •  die „Newcomer“ für Filmemacher, die gerade an ihren ersten Projekten arbeiten,
  •  die „Fortgeschrittenen“ für alle, die sich bereits bestens mit Regie, Kamera, Ton und Schnitt auskennen.

Aus allen eingesandten Filmen nominiert eine Fachjury maximal 30 Filme, die am 20. November im Schauspielhaus Magdeburg öffentlich gezeigt werden. Mit dem landesweiten Kurzfilmwettbewerb wollen die sieben Offenen Kanäle in Sachsen-Anhalt jungen Filmtalenten die Gelegenheit bieten, ihre Werke auf großer Leinwand zu präsentieren und sich mit anderen Filmemachern auszutauschen. Neben Filmgesprächen wird es von der Jury hilfreiche Tipps und Hinweise zur Filmproduktion geben.

Anmeldebogen und weitere Informationen: www.jugend-film-preis.com 

Der Wettbewerb wird unterstützt vom Land Sachsen-Anhalt, der Medienanstalt Sachsen-Anhalt, der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt, der Lotto-Toto-GmbH Sachsen-Anhalt und dem Theater Magdeburg.

Grafik: Jugendfilmpreis Sachsen-Anhalt; jugend-film-preis.com




fjp>media – Verband junger Medienmacher*innen Sachsen-Anhalt lädt zum Fachtag Digitale Jugendarbeit am 18. November 2022 von 9:30 bis 15:00 Uhr ins Intercity-Hotel Magdeburg ein.

Für Kinder und Jugendliche gehört die Digitalität zum täglichen Leben. Freunde treffen, Spaß haben, Neues lernen oder die eigene Identität finden, funktioniert für „Digital Natives“ ganz selbstverständlich ebenso online wie offline.

Die Digitalität stellt damit auch die Jugendarbeit vor die Herausforderung, moderne Methoden und Konzepte zu finden. Ihre Aufgabe ist es, junge Menschen bei den notwendigen Kompetenzen für einen selbstbestimmten Umgang mit digitalen Medien zu unterstützen und gleichzeitig Risiken im Blick zu haben. Fachkräfte müssen die Bedeutung von Medien für Partizipation und Engagement erkennen und bestehende pädagogische Ansätze entsprechend erweitern.

Aber digitale Jugendarbeit bedeutet oft einen Mehraufwand an Zeit, benötigt Ressourcen und Kompetenzen, die bisher nicht oder wenig vorhanden sind. Bewahrpädagogische Vorbehalte müssen diskutiert, technische Zusammenhänge erläutert und rechtliche Unsicherheiten geklärt werden. Längst nicht alle Fachkräfte sind mit medienpädagogischen Aspekten ausreichend vertraut und können sie nachhaltig in ihre Praxis integrieren. Neben der Technik sind daher auch lebensweltorientierte und praxisnahe Qualifikation und Vernetzung der Pädagog*innen sowie Beteiligung junger Menschen zentrale Voraussetzungen.

Auf dem Fachtag können sich Fachkräfte und Entscheidungsträger*innen zu Konzepten, Fortbildung, Vernetzung und Partizipation informieren und austauschen und auch mit jungen Menschen ins Gespräch kommen. Die Veranstaltung wird dokumentiert, um Bedarfe und Gelingensparameter in der Jugendarbeit für die Praxis, aber auch Politik und Verwaltung zu formulieren.

Das Programm und Anmeldung ist unter www.jungunddigital.de abrufbar.

Die Veranstaltung ist ausgebucht. Die Anmeldungen werden auf auf eine Warteliste gespeichert.

Einladung als PDF


Illustration: Ecommerce stickers created by Stickers – Flaticon




Das Team des OK Merseburg-Querfurt lädt zum Medienpädagogischen Stammtisch am Montag, den 7.11.22 ab 17.00 Uhr ins TV-Studio ein.

Bei dem Stammtisch wird sich in einer angenehmen Runde über medienpädagogische Aktionen, Projekte, Tagungen und Ideen ausgetauscht. Egal ob Erstsemestler*in, Studierende „voll dabei“, Absolvent*innen, Multiplikator*innen, Pädagog*innen oder Medienguru – das Team des OK möchte den Teilnehmenden die Chance zur Vernetzung geben!

Themenschwerpunkte:

  • GMK (Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur) und hier besonders die Landesgruppe Sachsen-Anhalt sowie die Fachgruppe Bürgermedien,
  • Projekte, die auf Unterstützung von Teamer*innen warten,
  • Organisation eines Kurzfilmwettbewerbes, welches interessierte Medienmacher*innen sucht.

Kontakt:

Telefon: 03461/525222
Adresse: Geusaer Str. 86 b, 06217 Merseburg
E-Mail: info@okmq.de




Der diesjährige Landespräventionstag Sachsen-Anhalt findet am 2. November 2022 in der IHK Magdeburg statt. Für alle Interessierten, die nicht vor Ort sein können, wird ein YouTube-Livestream während der Veranstaltung angeboten. Darüber hinaus wird der Landespräventionspreis 2022 an ausgewählte Preisträger*innen verliehen.

Im Rahmen der hybriden Veranstaltung soll auf die Vielfalt der Präventions- und Interventionsmöglichkeiten bei digitaler Gewalt aufmerksam gemacht werden. Als inhaltliche Schwerpunkte erwarten Sie hierzu interessante Vorträge u. a. im Hin­blick auf die geschlechtsspezifische Gewalt, die Gewalt gegen Kinder und den zunehmenden Hass im Netz.

Die Veranstaltung richtet sich an Vertreter*innen von kriminalpräventiven Netzwerken, Gremien, Vereinen, Verbänden, Institutionen, Ministerien, Kommunen, Opferhilfeeinrichtungen, Polizei, Justiz, Schulen, Freizeiteinrichtungen und die Mitglieder des Landes­präventionsrates sowie an alle Interessierte.

Neben den Vorträgen haben auch Vereine, Verbände und Institutionen, die sich präventiv engagieren, die Möglichkeit, auf ihre Arbeit aufmerksam zu machen und ihre Projekte auf einem „Markt der Möglichkeiten“ vorzustellen.

Programm: „Digitale Gewalt im Fokus von Prävention und Intervention“
Übersicht: Referent*innen & Vorträge
Für eine Teilnahme vor Ort können Sie sich bis zum 26. Oktober 2022 online anmelden.
Den Livestream können Sie hier verfolgen.

Illustration: Geschäftsstelle des Landespräventionsrates Sachsen-Anhalt




Zum zwanzigsten Mal bringt die SchulKinoWoche Sachsen-Anhalt vom 14. bis 25. November 2022 Kinokultur und Filmerlebnis auf den Stundenplan.

In diesem Jahr beteiligen sich 35 Kinos, alternative Spielstätten sowie mobile Kinos in ganz Sachsen-Anhalt mit einem attraktiven Filmprogramm und präsentieren sich einmal mehr als Orte der Filmbildung und der kulturellen Vielfalt. Landesweit bieten Kinos bei der SchulKinoWoche beste Möglichkeiten, herausragende Kinofilme mit Bezug auf verschiedenste Unterrichtsthemen zu sehen, spannende Filmgäste im Kino zu erleben und das Filmerlebnis mit kostenlos verfügbarem pädagogischem Begleitmaterial im Unterricht zu vertiefen.

Rund 32.000 Schüler*innen und Lehrer*innen besuchten im vergangenen Jahr die SchulKinoWoche Sachsen-Anhalt, veranstaltet von VISION KINO – Netzwerk für Film und Medienkompetenz, in Zusammenarbeit mit der Deutschen Kindermedienstiftung GOLDENER SPATZ.

„Es ist mir daher ein wichtiges Anliegen, dass auch in diesem Jahr wieder viele Schulen die Möglichkeit der SchulKinoWoche nutzen und aus diesem Angebot wertvolle Impulse für die pädagogische Arbeit ziehen. Aber natürlich bietet sie nicht nur Ansätze zum Nachdenken und zur Auseinandersetzung im schulischen Rahmen. Sie umfasst auch in diesem Jahr wieder Filme für alle Altersgruppen, bei denen auch das Vergnügen und überhaupt das kulturelle Erlebnis eines Kinobesuchs nicht zu kurz kommen sollen.“, betont Eva Feußner, Ministerin für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt, die Relevanz des landesweit größten Medienbildungsprojekts.

Mit einem breiten Filmprogramm, aktuellen Kinohits, modernen Klassikern oder Dokumentarfilmen, fördert die SchulKinoWoche die Filmbildung und macht den außerschulischen Lernort Kino für Schülerinnen und Schüler erlebbar.

Begleitprogramm
Sonderreihen zu den Themen „Wissenschaftsjahr 2022 – Nachgefragt!“ oder „Aufwachsen in der Ukraine – Aktuelle filmische Perspektiven“ sowie ein Filmprogramm zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung unter dem Titel „17 Ziele – Kino für eine bessere Welt“ bieten vielfältige Anknüpfungspunkte für alle Altersstufen und Schulformen. Darüber hinaus vermitteln Kinoseminare und drei Lehrkräftefortbildungen vertiefende Erkenntnisse zu unterschiedlichen Aspekten des Mediums Film.

Informationen zum Programm
Das Programmheft mit Informationen zu den Sonderveranstaltungen ist unter www.schulkinowoche-th-st.de als PDF-Datei zum Download zu finden. Die Programme der jeweiligen Kinos werden in Kürze feststehen und auf der Homepage der SchulKinoWoche Thüringen / Sachsen-Anhalt veröffentlicht. Die Lehrkräfte werden per Newsletter darüber informiert. Zur Vor- und Nachbereitung des Kinobesuchs steht kostenloses pädagogisches Begleitmaterial zur Verfügung.

Bitte beachten Sie die veränderten Anmeldebedingungen durch Corona. Alle Informationen dazu finden Sie auf der Homepage der SchulKinoWoche Thüringen / Sachsen-Anhalt.




Die gut informierte Schule – Schulalltag zwischen Fake News und Desinformation. Die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt, der Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt und der Podcast „Digital leben“ des Mitteldeutschen Rundfunks lädt zur einer Podiumsdiskussion im Café Koffij in Halle (Saale) am 8. Oktober 2022 um 16.30 Uhr ein.

Die Medienlandschaft ist in den letzten Jahrzehnten in Folge der Digitalisierung um ein vielfaches heterogener geworden. Soziale Netzwerke sind für viele Menschen eine Hauptinformationsquelle geworden. Doch wie verlässlich sind diese Informationen? Was ist eine Nachricht, was ist eine Meinung und was ist Propaganda? Kurzum: Was ist eigentlich Fakt und was Fake? Darüber wurde in den letzten Jahren bereits viel diskutiert.

Die Notwendigkeit des Erwerbs von politischer Medien- und Nachrichtenkompetenz im Rahmen schulischer Bildung wurde in den letzten Jahren immer wieder verstärkt thematisiert und eingefordert. Medien leisten einen wesentlichen Beitrag zur politischen Meinungsbildung der Bürgerinnen und Bürger. Begriffe wie „Lügenpresse“ und „Fake News“ haben hingegen das Vertrauen in die Medien geschwächt.

Wie geht die Schule als formale Bildungseinrichtung mit dieser Entwicklung um? Was ist, wenn auf dem Pausenhof und in den Chatgruppen Informationen kursieren, die am Ende ein Weltbild generieren, das womöglich unsere Demokratie in Frage stellt? Sind Lehrerinnen und Lehrer ausreichend ausgebildet und können regulierend eingreifen? Welche Hilfsmittel stehen Ihnen dafür bereits zur Verfügung und welche sollte die Politik zukünftig bereitstellen?

Über diese Fragen diskutieren miteinander und mit Ihnen:

  • Katharina Nocun, Autorin und Bloggerin
  • Frank Diesener, Staatssekretär Ministerium für Bildung Sachsen-Anhalt
  • Paula Friedrich, Medienpädagogische Beraterin und Lehrerin in Sachsen-Anhalt
  • Olaf Schütte, Geschäftsführer von fjp media, Verband der jungen Medienmacher*innen Sachsen-Anhalt
  • Moritz Eichelmann, Vorsitzender Landesschülerrat Sachsen-Anhalt

Die Veranstaltung richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer, Pädagogen und die interessierte Öffentlichkeit. Der Eintritt ist frei. Die Podiumsdiskussion wird von Marcel Roth moderiert und für die Podcastreihe „Digital leben“ des Mitteldeutschen Rundfunks aufgezeichnet.

Ort und Zeit:

8. Oktober 2022
16:30 bis 18:00 Uhr

Café Koffij
Leipziger Straße 70
06108 Halle (Saale)


Kontakt zum Veranstalter: thomas.erling@sachsen-anhalt.de


Der Beitrag und das Bild sind freie Lern- und Lehrmaterialien im Sinne der UNESCO-Initiative Open Educational Ressources (OER) Details zu OER. Sie dürfen diesen Beitrag entsprechend oben angegebener Lizenz verwenden, wenn Sie folgende Quellenangabe benutzen: Thomas Erling auf dem Bildungsserver Sachsen-Anhalt (http://www.bildung-lsa.de/index.php?KAT_ID=13777#art41979)

Open Educational Resources



Instastorys entwickeln, Fake News aufdecken oder Medien-Profis mit Fragen löchern. Am 15. November 2022 können Schüler*innen aller Schularten in Workshops und Talks beim ARD Jugendmedientag alles über Medien und Journalismus lernen.

Gemeinsam mit ARD-Mediencoaches blicken Jugendliche hinter die Kulissen der ARD-Medienredaktionen. In den Landesrundfunkhäusern, vor Ort in der Schule oder digital können sie Videos mit Smartphone und Kamera drehen, eigene Radiobeiträge produzieren, Interviews führen, Nachrichten verfassen und sprechen. Zusätzlich zu den praktischen Workshops gibt es zwei You-Tube Streams, wo Schüler*innen mit Medienprofis über die Vielfalt in den Medien, Pressefreiheit, Datensicherheit oder den Traumjob Influencer*in diskutieren können.

Einen Vorgeschmack auf den Jugendmedientag gibt es auf der Veranstaltungswebseite ard.de/jugendmedientag. Teilnehmen können Klassen aller Schularten ab der 8. Jahrgangsstufe. Die Anmeldung durch die Lehrkräfte ist ab sofort auf jugendmedientag-anmeldung.de möglich.

Grafik: ARD




Das Internet und Anwendungen wie YouTube, WhatsApp und Suchmaschinen gehören für viele Grundschulkinder inzwischen zu ihrem Alltag. Damit sich Kinder jedoch sicher, kompetent und reflektiert im Internet bewegen können, brauchen sie Begleitung und Anleitung. Grundschulen sind daher, auch im Hinblick auf die neuen Bildungspläne in Sachsen-Anhalt, aufgefordert das medienkompetente Handeln ihrer Schülerinnen und Schüler zu fördern.

Bei dieser anspruchsvollen Aufgabe möchten die Medienanstalt Sachsen-Anhalt, das Ministerium für Bildung und das Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA) Grundschulen gemeinsam mit dem Verein Internet-ABC unterstützen. Grundschulen können sich daher ab sofort wieder für die Qualifizierung zur „Internet-ABC-Schule Sachsen-Anhalt“ bewerben.

Bereits im vergangenen Schuljahr wurden neun Grundschulen zu „Internet-ABC-Schulen“ ausgebildet. Das erfolgreiche Pilotprojekt wird nun fortgeführt. Die „Internet-ABC-Schulen Sachsen-Anhalt“ basieren auf den Angeboten des Internet-ABC: Die werbefreie Plattform www.internet-abc.de richtet sich an Kinder, Eltern und Pädagogen gleichermaßen und vermittelt altersgerecht Kompetenzen für den sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet. Für die schulische Bildungsarbeit stehen neben 15 Onlinemodulen zusätzliche Lehr- und Lernmaterialien für den Unterricht zur Verfügung.

Schulen, die sich auf den Weg zur „Internet-ABC-Schule Sachsen-Anhalt“ begeben, werden durch die Projektpartner u. a. durch Lehrerfortbildungen, Materialien sowie Netzwerkstrukturen unterstützt. Das Engagement der teilnehmenden Schulen wird abschließend öffentlichkeitswirksam mit einem Schulsiegel honoriert.

Das Sie­gel „Internet-ABC-Schu­le Sachsen-Anhalt“ zeigt: Die­se Schu­le setzt sich im Unterricht und im Schulalltag im besonderen Maße für die Förderung der Internetkompetenz ihrer Schü­le­rin­nen und Schü­ler ein, sie hat das Internet-ABC in ihrem Medienbildungskonzept oder im Schulprogramm imple­men­tiert, hat Lehrkräfte qualifiziert und befindet sich zum Thema „sicherer Interneteinstieg“ im Austausch mit der Elternschaft und dem Netzwerk „Internet-ABC-Schulen Sachsen-Anhalt“.

Sie wollen mit Ihrer Schule „Internet-ABC-Schule Sachsen-Anhalt“ werden?

Dann können Sie sich ab sofort bei der Medienanstalt Sachsen-Anhalt melden. Bitte nutzen Sie für Ihre Anmeldung das folgende Formular und senden Sie dieses zeitnah an:

Medienanstalt Sachsen-Anhalt
Frau Susanne von Holten
Mail: info@medienanstalt-sachsen-anhalt.de
Telefon: 0345/5255131

Webseite: Internet-ABC-Schulen Sachsen-Anhalt

FAQs zu den „Internet-ABC-Schulen Sachsen-Anhalt“:

Was ist das Internet-ABC?

Das Internet-ABC ist ein spielerisches und sicheres Angebot für den Einstieg ins Internet. Als Ratgeber im Netz bietet das Lern- und Mitmach-Portal www.internet-abc.de konkrete Hilfestellung und Informationen über den verantwortungsvollen Umgang mit dem Netz. Durch seine 12 interaktiven Lernmodule sowie begleitende Lehr- und Lernmaterialien ist es besonders für den Einsatz in Schule und Unterricht geeignet. Spielerisch und kindgerecht können die Kinder den Umgang mit dem Internet in vier Themenbereichen lernen:

1. Surfen & Internet – So funktioniert das Internet
2. Mitreden & Mitmachen – Selbst aktiv werden
3. Achtung, die Gefahren! – So schützt du dich
4. Lesen, Hören, Sehen – Medien im Internet

Die werbefreie Plattform richtet sich mit Erklärungen, Tipps und Tricks aber nicht nur an Kinder von fünf bis zwölf Jahren, sondern auch an Eltern und Pädagogen.

Warum sollte Ihre Schule eine „Internet-ABC-Schule“ werden?

Von einer Teilnahme am Projekt „Internet-ABC-Schule Sachsen-Anhalt“ profitiert Ihre Schule mehrfach:

1. Positive Außenwirkung
Mit dem Projektsiegel „Internet-ABC-Schule Sachsen-Anhalt“ zeigt Ihre Schule, dass sie sich mit der Nutzung des Internet-ABC für die bewusste Förderung der Internetkompetenz Ihrer Schülerinnen und Schüler stark macht und diese im besonderen Maße, auch im Austausch mit der Elternschaft, fördert.

2. Gesicherte Qualität
Als erfahrene und zuverlässige Partner stehen Ihnen die Medienanstalt Sachsen-Anhalt und das Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA) für die fachkundige und zeitgemäße Wissensvermittlung und Unterrichtsgestaltung rund um das Internet zur Seite. Die Erkenntnisse aus der Pilotphase des Projektes sowie die fortlaufende Evaluation sind Grundlagen für die qualitative Weiterentwicklung des Projektes.

3. Kompetente Begleitung
Die Projektpartner begleiten Ihre Schule engmaschig und kompetent auf ihrem Weg zur „Internet-ABC-Schule Sachsen-Anhalt“. Sie unterstützen Ihre Schule nicht nur durch passgenaue und zeitgemäße Lehrerfortbildungen zur digitalen Medienbildung, sondern auch durch die Bereitstellung von Unterrichtsmaterialien zum Internet-ABC sowie durch entsprechende Netzwerkstrukturen und -partner.


4. Teil eines wachsenden, regionalen Netzwerkes

Gemeinsam mit weiteren gesiegelten „Internet-ABC-Schulen“ wird Ihre Schule Teil eines wachsenden, regionalen Netzwerkes, welches Sie aktiv mitgestalten können. Sie profitiert von dessen Wissen, Strukturen sowie von den beteiligten Akteuren und Akteurinnen, sowohl online als auch auf den jährlich stattfindenden Austauschtreffen. So sind Sie beim Thema „Internetkompetenzvermittlung im Unterricht und Schulalltag“ stets informiert.

Welche Schulen können sich für das Projekt „Internet-ABC-Schule Sachsen-Anhalt“ bewerben?

Bewerben können sich alle Grundschulen aus Sachsen-Anhalt, die sich gezielt und nachhaltig für die Förderung der Internetkompetenz ihrer Schülerinnen und Schüler einsetzen möchten und dies auch mit folgendem Statement für die Öffentlichkeit auf ihrer Schulhomepage sichtbar machen:

„Der bewusste und kompetente Umgang mit Medien ist neben Lesen, Schreiben und Rechnen eine Schlüsselqualifikation. Unser Ziel ist es daher, allen Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben, Basiskompetenzen zum sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet zu erlernen. Dies beinhaltet anwendungsorientiertes Wissen zum Thema Recherchieren mit dem Internet, Datenschutz und Werbung sowie sicheres Surfen, Chatten und Kommunizieren in sozialen Netzwerken.“

Welche technischen Voraussetzungen müssen interessierte Schulen erfüllen?

Die Projektteilnahme wird aufgrund vorliegender Praxiserfahrungen ausschließlich Schulen empfohlen, die:

  • über eine stabile Internetverbindung verfügen sowie
  • über ausreichend funktionsfähige digitale Endgeräte (bspw. Computer oder Tablets; mindestens ein Gerät für zwei Lernende für die Bearbeitung der digitalen Lernmodule) sowie Kopfhörer (Anzahl nach Klassenstärke).

Hier finden Sie eine detaillierte Übersicht zu den technischen Voraussetzungen, die eine störungsfreie Nutzung des Internet-ABCs im Unterricht gewährleisten.

Welche Bedingungen muss eine Schule erfüllen, um eine gesiegelte „Internet-ABC-Schule“ zu werden?

Eine Schule erhält das Projektsiegel „Internet-ABC-Schule Sachsen-Anhalt“, wennsie min­des­tens eine Kol­le­gin oder einen Kol­le­gen benennt, die/der als ver­ant­wort­li­che Kon­takt­per­son nach außen fun­giert, einmal im Schuljahr an dem Netzwerktreffen der „Internet-ABC-Schulen Sachsen-Anhalt“ (Fachtag – 1 Tag) teilnimmt und im Online-Netzwerkraum „Internet-ABC-Schulen Sachsen-Anhalt“ angemeldet ist.

  • die Kon­takt­per­son (und/oder ande­re Lehrer/innen der Schu­le) an der kos­ten­lo­sen Fort­bil­dungsreihe zum Internet-ABC teilgenommen hat (Basismodul – 1 Tag, Zusatzmodul – 1,5 Tage).
  • sie das Internet-ABC (Webseite und/oder Unterrichtsmaterialien) nachweisbar im Unterricht ab Klasse 3 einsetzt.
  • sie das Internet-ABC in das Medienbildungskonzept der Schule oder im Schulprogramm verankert haben oder werden.
  • die Schule mind. einmal im Schuljahr ein Angebot für Eltern zum Thema „Tipps für Eltern zum Einstieg von Kindern ins Internet“ realisiert (z.B. Elternabend, Eltern-Kind-Veranstaltung, Stammtisch etc. mind. 45 Min.).
  • sie auf ihrer Homepage sichtbar macht, dass sie sich für die Internetkompetenz ihrer Schüler und Schülerinnen einsetzt.
  • sie die Lehrerschaft über das Projekt informiert (bspw. Lehrerkonferenz, Dienstberatung).

Die geforderten Punkte werden über ein Formular erfasst, das mit Bestätigung zur Projektteilnahme versandt wird und vor der Siegelung (bis spätestens 30.04.2021) vollständig ausgefüllt bei der Medienanstalt Sachsen-Anhalt eingereicht werden muss.

Wie läuft das Bewerbungsverfahren?

Interessierte Grundschulen aus Sachsen-Anhalt senden das ausgefüllte Anmeldeformular zeitnah an die Medienanstalt Sachsen-Anhalt:

Medienanstalt Sachsen-Anhalt
Anstalt des öffentlichen Rechts
z.Hd. Susanne von Holten
Reichardtstraße 9, 06114 Halle (Saale)
Mail: info@medienanstalt-sachsen-anhalt.de
Fax: 0345-5255121

Nach erfolgreicher Anmeldung erhalten Sie von der Medienanstalt Sachsen-Anhalt eine Anmeldebestätigung mit allen notwendigen Terminen und Informationen zur Qualifizierung als „Internet-ABC-Schule Sachsen-Anhalt“. Bei Fragen zum Bewerbungsverfahren können Sie sich telefonisch unter 0345/5213131 melden.

Wann finden die Fortbildungen statt?

Es gibt drei verpflichtende Fortbildungsveranstaltungen an der mindst. eine Lehrkraft einer zukünftigen „Internet-ABC-Schule Sachsen-Anhalt“ teilnehmen muss.Die Lehrkraft muss ein Basismodul und ein Zusatzmodul besuchen und fortan einmal jährlich an einem Netzwerktreffen teilnehmen. Es ist nicht nötig, die Module sofort innerhalb eines Schuljahres zu absolvieren. Der Schule steht es frei zu entscheiden, über welchen Zeitraum sie die Pflichtveranstaltungen eintaktet.

Kommende Termine für das Basismodul (1 Tag):
29.09.2022 (elTIS ‐Nr.: 22L300003) (Ort: LISA Halle)
01.02.2023 (elTIS‐Nr.: 22L300005) (Ort: LISA Halle)
26.04.2023 (elTIS‐Nr.: 22L300006) (Ort: LISA Magdeburg)

Kommende Termine für das Zusatzmodul (1,5 Tage mit Übernachtung bei Bedarf):
12. & 13.10.2022 (elTIS‐Nr.: 22L300004) (Ort: LISA Halle)
22. & 23.03.2023 (elTIS‐Nr.: 22L300007) (Ort: K6 Halberstadt)

Anmeldung erfolgt über elTIS.

Kommender Termin für das Netzwerktreffen:
Das nächste Netzwerktreffen (elTIS-Nr.: 22L300008) findet am 07.06.2023 im LISA Halle statt.

Wie und wann erfolgt die Siegelübergabe?

Die Siegelübergabe findet einmal jährlich zum Ende des Schuljahres öffentlichkeitswirksam im Rahmen des Netzwerktreffens der Internet-ABC-Schulen Sachsen-Anhalt statt. Die nächste Sieglung findet am 07.06.2023 statt.




Das Medienkompetenzzentrum (MKZ) der Medienanstalt Sachsen-Anhalt bietet im Herbst wieder ein vielfältiges
Seminarangebot in Halle (Saale) an. Alle Interessierten, die ihren eigenen Medien(kompetenz)-Horizont erweitern und sich weiterzubilden möchten, haben die Qual der Wahl. Von September bis Dezember stehen unterschiedliche Seminare, Ferienkurse und Workshops für Einsteiger*innen sowie Fortgeschrittene zur Auswahl.

Die Veranstaltungen zu Internet, Smartphone und Tablet, Social Media, Journalistik, Fotografie, Video- und Audioproduktion richten sich an alle Altersgruppen. Alle Angebote sind für den Bildungsurlaub in Sachsen-Anhalt zertifiziert und anerkannt. Darüber hinaus gibt es gesonderte Ferienkurse für Heranwachsende und einen digitalen Elternabend für alle interessierten Eltern und Lehrkräfte.

Die umfangreiche Themenwelt im MKZ wurde für das zweite Halbjahr 2022 noch einmal deutlich erweitert. Das aktuelle Programm ist kostenlos bei der Medienanstalt Sachsen-Anhalt und 90 weiteren landesweiten Einrichtungen erhältlich. Natürlich können die Seminare auch online unter www.phänomedial.de abgerufen werden. Die obligatorische Online-Anmeldung ist dort selbstverständlich ebenfalls möglich.

Seminarbroschüre als PDF

Aktuelle Kurse mit freien Plätzen im September 2022

26.09.2022 bis 30.09.2022 Die Collage im Hörfunk

29.09.2022 bis 30.09.2022 Computer & Internet (Aufbaukurs)

04.10.2022 bis 05.10.2022 Tauschhandel der Gefühle, was ist Transaktionsanalyse?

04.10.2022 bis 06.10.2022 Das dezentrale, lokale und digitale Klassenzimmer

04.10.2022 bis 05.10.2022 Digitalisierung im Beruf: Homeoffice, New Work & Agile Management

04.10.2022 bis 06.10.2022 Grundlagen der Typografie, der Farb- und Formenlehre

06.10.2022 bis 06.10.2022 Auftreten, aber sicher!

06.10.2022 bis 06.10.2022 Alles Wichtige zu iPhone, Tablet & Co. Seniorinnen und Senioren (Teil 1)

10.10.2022 bis 10.10.2022 Optimal fotografieren mit dem Smartphone

10.10.2022 bis 10.10.2022 Fakt oder Fake – wie erkennt man Fake News?

11.10.2022 bis 11.10.2022 Eine Pressemitteilung schreiben




Die landesweite Koordinierungsstelle Schulerfolg sichern veröffentlicht in Zusammenarbeit mit der Netzwerkstelle Medienkompetenz eine Handlungsorientierung zur Verankerung der Medienbildungsinhalte in der täglichen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

Digitale Medien, Social Media Plattformen sowie Games können Heranwachsenden wichtige Orientierungs-, Lern- und Beteiligungsräume bieten. Gleichzeitig kommen junge Menschen mit problematischen Netzinhalten in Berührung oder sie machen negative Erfahrungen mit Grenzüberschreitungen in der Onlinekommunikation.

Die Erstellung eines schulischen Medienkonzepts kann pädagogischen Fachkräften helfen, junge Menschen in ihrem Aufwachsen in der digitalen Welt zu begleiten und zu unterstützen. Die Handlungsorientierung „Medienbildung in der Schule gestalten & verankern“ auf der Wissensplattform „Out of the Box“ zeigt, wie die Entwicklung einer Medienbildungskonzeption mit Beteiligung aller Akteure gelingen kann. Zudem werden in der Handreichung hilfreiche Artikel, Materialien, Selbst-Lerneinheiten und Plattformen je nach Alter und Schulform zu unterschiedlichen Themenbereichen der Medienbildung vorgestellt. Dazu gehören zum Beispiel Datenschutz, Partizipation und inklusive Medienarbeit.

Handlungsorientierung als PDF


Medienpädagogik ist eine vielfältige und dynamische Disziplin, welche vom Austausch und Vernetzung lebt. Das erworbene Wissen in Fort- und Weiterbildungen sollte möglichst aktuell gehalten werden. Die methodischen Herangehensweisen zu bestimmten Themen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen erfordern zudem unterschiedliche Zugänge und Perspektiven.

Die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz lädt daher alle Interessierten jeden dritten Dienstag im Monat von 10.00 bis 12.00 Uhr, zu einem Online-Austausch- und Vernetzungsforum ein. Die Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe sollen bei den regelmäßigen Treffen ins Gespräch kommen und über ihre Erfahrungen und Erlebnisse bei medienbezogenen Fragen in den Austausch treten.

Das nächste Forum findet am 20.09.2022 von 10.00 – 12.00 Uhr statt.

Worum geht es?

Dieses Mal wollen wir uns zu dem Thema Digitale Kinderrechte austauschen und folgenden Fragestellungen und Anregung nachgehen:

  • Welche Rechte gibt es im Internet für Kinder?
  • Welche Veränderungen haben sich durch die Pandemie ergeben? Was ist für Kinder wichtiger geworden?
  • Wie kann ich Kinder optimal unterstützen?
  • Der neue Kinderschutzparcours – Vorstellung der Stationen

Was müssen Sie dafür tun?

Das Team der Servicestelle bitten Sie, vorab Ihre Fragen, Probleme und gern auch Fallbeispiele im Padlet zu sammeln, damit diese als Einstieg in die Diskussionen verwendet werden können.

Für die erste Teilnahme ist eine Anmeldung über das Online-Formular notwendig.

Den Zugangslink für die Veranstaltung erhalten alle Neuangemeldeten am Vortag per Mail. Teilnehmende, die bereits an einem Forum teilgenommen haben, können den gleichen Link wieder benutzen.

Sollten Sie Fragen zum Inhalt und Organisation haben, dann senden Sie diese an: jugendschutz@fjp-media.de




Digitale Medien sind ein selbstverständlicher Bestandteil der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen. Das Internet bietet dabei Heranwachsenden wichtige Orientierungs-, Lern- und Beteiligungsräume. Gleichzeitig kommen junge Menschen im Netz, aber auch in den klassischen Medien wiederholt mit problematischen Phänomenen in Berührung. Daher brauchen Kinder und Jugendliche Unterstützung, um sich im Netz sicher und selbstbestimmt bewegen zu können. In diesem Spannungsverhältnis sind eine starke Medienaufsicht und verantwortungsvolle Erziehende, die junge Menschen in ihrem Medienhandeln begleiten, gleichermaßen gefordert.

Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) als zentrale Aufsichtsstelle für den Jugendschutz im privaten Fernsehen sowie im Internet stellt den Erziehenden und Pädagog*innen eine praxisnahe Informationsbroschüre zur Verfügung. Die Handreichung gibt ihnen einen Überblick über den Medienkonsum, schätzt die Relevanz von Medienwirkung auf junge Menschen ein und beleuchtet exemplarisch problematische Phänomene in den Medien. Mit dem Wissen werden Eltern und Erziehende in die Lage versetzt, den Nachwuchs bei ihrem Medienkonsum zu unterstützen und passgenau vor Risiken in einer komplexen Medienwelt zu schützen.

Die Informationsbroschüre steht auf der KJM-Webseite zum Download bereit.

Die Broschüre ist als ein interaktives PDF-Dokument angelegt. Sie können auf unterstrichene Wörter und Buttons für Weiterleitungen und zusätzlichen Informationen klicken. Die Interaktion funktioniert nur mit Adobe Reader oder im Browser wie Chrome.




Im Rahmen des aus dem Corona-Sondervermögen des Landes Sachsen-Anhalt zu etablierenden Projektes „Digitalassistenz für Schulen“ im Ressort des Ministeriums für Bildung sind am Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA) zum nächstmöglichen Zeitpunkt befristet bis zum 31.12.2027 die folgenden Stellen zu besetzen:

Digitalmentoren*innen (m, w, d) für Schulen in Sachsen-Anhalt

Stellenausschreibung als PDF

Digitalassistenten*innen (m, w, d) für Schulen in Sachsen-Anhalt

Stellenausschreibung als PDF

Bewerbungsschluss ist der 31.08.2022.




Mit der Entstehung des Arbeitskreises Medienkompetenz zunächst in der Stadt Halle (Saale) und später im Saalekreis im Jahr 2019 wurde ein regional agierendes Netzwerk mit Akteur*innen aus dem Bereich der Medienpädagogik bzw. der Medienkompetenzförderung aufgebaut. Das wesentliche Ziel des Gremiums ist die Vernetzung von verschiedenen Fachkompetenzen, um die Medienkompetenz von Kindern, Jugendlichen, Eltern sowie Erziehenden und Lehrkräften nachhaltig zu fördern und die Medienbildung verstärkt in die Bildungsarbeit der Stadt Halle (Saale) und des Landkreises Saalekreis zu integrieren.

Der Ausgangspunkt dieser Netzwerkarbeit besteht darin, die aktuellen medienpädagogischen Angebote in der Kinder- und Jugendarbeit, in Kita, Schule sowie in außerschulischen Bildungskontexten zu ermitteln und diese mit den existierenden Bedarfen abzugleichen. Ein weiteres Ziel ist die Erarbeitung und Weiterentwicklung von übergreifenden und innovativen Bildungsimpulsen. Außerdem soll der Arbeitskreis als Plattform dienen, in dem die vorhandenen Fachkompetenzen der einzelnen Akteur*innen vorgestellt und bekannt gemacht werden können. Die regelmäßig stattfindenden Treffen dienen neben dem fachlichen Austausch von Informationen und praktischen Erfahrungen auch als offene Diskussionsplattform für aktuelle Entwicklungen und Themen.

Der Arbeitskreis Medienkompetenz Halle & Saalekreis fungiert als Ansprechpartner für fachlich interessiertes Publikum, welches bei der Planung oder Umsetzung eines medienpädagogischen Vorhabens Beratung oder Unterstützung benötigt. Wenden Sie sich dafür gerne an die folgende E-Mail-Adresse: medienkompetenz@halle.de.

Im Rahmen der regionalen Vernetzungsarbeit wird der Arbeitskreis von der Netzwerkstelle Medienkompetenz Sachsen-Anhalt beraten und unterstützt.

Folgende Akteure sind im Arbeitskreis Medienkompetenz Halle & Saalekreis organisiert:

Kinder- und Jugendradio bei Radio Corax e.V. – Initiative für Freies Radio

Unterberg 11, 06108 Halle
Telefon: 0176 25 67 6782; 0345 470 199 00
E-Mail: jugendradio@radiocorax.de
Internet: https://jugendradio.net/

Wesentliche Arbeitsfelder des Kinder- und Jugendradios bei Radio Corax e.V.

  • Vermittlung von Medienkompetenz und journalistischer Arbeitsweise
  • Heranführung an und Gestaltung von erlebbaren demokratischen Aushandlungsprozessen und zivilgesellschaftlichem Handeln
  • Koordinierung des Kinder- und Jugendprogramms bei Radio Corax und stadtübergreifende Netzwerkarbeit zur Struktur von Kinder- und Jugendräumen
Offener Kanal Merseburg-Querfurt e.V.

Geusaer Str. 86 b, 06217 Merseburg
Telefon: 03461/525222
E-Mail: info@okmq.de
Internet: www.okmq.de

Der Offene Kanal MQ e.V. ist ein Bürger*innenfernsehen im Sinne des Mediengesetzes von Sachsen-Anhalt. Im Wesentlichen realisiert er drei Aufgaben:

  • Garantie der Meinungsvielfalt im Verbreitungsgebiet,
  • Förderung der Medienkompetenz der produzierenden und konsumierenden Nutzer und
  • Durchführung von medienpädagogischer Zielgruppenarbeit mit verschiedenen Altersgruppen.
Das Nest e.V. – Jugend- und Medienzentrum in Wettin

Lange Reihe 49, 06193 Wettin-Löbejün (OT Wettin)
Telefon: 034607 21234
E-Mail: info@nestwettin.de
Internet: http://www.nestwettin.de

Das Nest e.V. ist eine Einrichtung der Offenen Kinder- und Jugendhilfe mit Schwerpunkt auf kreativen Angeboten im Bereich der digitalen Medien

  • Beratung und Angebote für Schulen und andere Kinder- und Jugendeinrichtungen im Bereich des Kinder- und Jugendmedienschutzes
  • Projektbasierte Kreativangebote mit digitalen Medien in Wettin und dem ganzen Saalekreis
WTV – Der Offene Kanal aus Wettin e.V.

Lange Reihe 49, 06193 Wettin-Löbejün (OT Wettin)
Telefon: 034607 21738
E-Mail:info@wettintv.de
Internet: http://www.wettintv.de

Der Offene Kanal ist ein Bürgerfernsehsender in Wettin für Meschen aller Altersgruppen, die Fernsehen produzieren und ausstrahlen möchten.

  • WTV ist eine Einrichtung der Offenen Kinder- und Jugendhilfe im Saalekreis mit Angeboten im Bereich des Kinder- und Jugendmedienschutzes.
  • WTV bietet projektbasierte Kreativangebote mit digitalen Medien in Wettin und dem ganzen Saalekreis an.
tumult. Deine Themen. Deine Fragen. Deine Stadt

Neustädter Passage 1, 06122 Halle (Saale)
Internet: www.tumult-halle.de
Instagram: tumult.halle
Telefon(Telegram/Signal): 0151-42083078

Drei Aufgabenschwerpunkte in den Medienangeboten:

  • Jugendinformation auf Social Media
  • Offene Medienangebote und mobile Workshops (Film, Fotografie, Social Media, Medienrecht)
  • Jugendredaktion “Zündstoff” (redaktionelles Arbeiten: Text, Interview, Fotografie, Film)
freistil / Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis

Ansprechpartner*innen: Lina Wunderlich / Christian Kirchner
Hansering 20, 06108 Halle
Telefon: 0345 / 685 685 7
Mobil: 0157 / 81922848
E-Mail hallo@freistil-lsa.de
Internet: www.freistil-lsa.de

Aufgabenschwerpunkte:

Wir halten Workshops und beraten Jugendliche zu Engagement & Projektarbeit, dafür organisieren wir z.B. den JugendEngagementPreis.

Bei der Kampagne: WhyNOT?! #wirzeigenwasgeht portraitieren wir mit kurzen Videos und über Social Media junges Engagement in ganz Sachsen-Anhalt.

Interessierte Jugendliche können sich in unserem Team engagieren und sich so aktiv für das Jugendengagement einsetzen.

DikoLa – digital kompetent im Lehramt

Zentrum für Lehrer*innenbildung
Dachritzstraße 12
06108 Halle / Saale
E-Mail: dikola@zlb.uni-halle.de
Telefon: 0 345 / 55 23834
Projektleitung: Dr. Katharina Heider
Zentrum für Lehrer*innenbildung, Dachritzstraße 12, 06108 Halle / Saale,
Telefon: 0345 / 55 21728,
E-Mail: Katharina.Heider@zlb.uni-halle.de
Internet: https://dikola.uni-halle.de/

Aufgabenschwerpunkte:

Zentrales Ziel ist es auf den Unterricht in einer digital geprägten Welt vorzubereiten, indem der Erwerb der dafür notwendigen analytisch-reflexiven sowie praxisorientierten Kompetenzen gefordert und gefördert wird.

Mit verschiedenen Maßnahmen, Methoden und Formaten werden Studierende und Lehrende der Universität sowie Lehrer*innen in Schulen und im Vorbereitungsdienst adressiert.

Dazu zählen:

  • Koordination und Unterstützung des Ergänzungsstudiengangs „Medienbildung“ für Lehramtsstudierende aller Schulformen und -fächer an der Universität Halle-Wittenberg www.uni-halle.de/+medla
  • mediendidaktische Beratung und medientechnische Betreuung in der offenen Werkstatt des Digitalen Lernlabors für Dozent*innen und Student*innen
  • Weiterbildungs- und Informationsformate, Peer-to-Peer-Beratungen, Unterstützung bei Entwicklung von Lehrkonzepten für Lehrende
  • Lehr- und Lernangebote und Workshops zur Medienkompetenz für Studierende
  • Kooperation mit Schulprojekten zur Medienbildung und zum phasenübergreifenden Einsatz digitaler Medien im Unterricht
Polizeiinspektion Halle (Saale), Polizeirevier Halle (Saale)

Ansprechpartnerin Polizeirevier Halle (Saale):
Lisa Maria Müller
Kriminaloberkommissarin
Zentrale Aufgaben – Prävention
An der Fliederwegkaserne 17, 06130 Halle (Saale)
Telefon: 0345 / 224 2216
E-Mail: za.prev-hal@polizei.sachsen-anhalt.de
Website: https://polizei.sachsen-anhalt.de/das-sind-wir/polizeiinspektion-halle-saale/dienststellen/polizeirevier-halle/

Aufgabenschwerpunkte:

  • halbjährliche Bestellung und Übergabe von Informationsmaterial zu verschiedenen Themengebieten, einzusehen unter https://polizei-beratung.extrapol.de/medienportal/
  • Vermittlung von Präventionsveranstaltungen auf Anfrage je nach Verfügbarkeit mit dem Themenschwerpunkt „Medien“ in Bezug auf strafrechtliche Konsequenzen, Möglichkeiten der Strafverfolgung sowie Möglichkeiten der Verhinderung von Straftaten
Stadt Halle (Saale), Fachbereich Bildung, Kinder- und Jugendschutz

Katharina Winkler
Stadt Halle (Saale)
Fachbereich Bildung, Kinder- und Jugendschutz
Albert-Schweitzer-Straße 40
06114 Halle (Saale)
Telefon: 0345 / 221 3165
E-Mail: medienkompetenz@halle.de
Internet: https://www.halle.de/de/Verwaltung/Online-Angebote/Dienstleistungen/index.aspx?recID=716

Aufgabenschwerpunkte:

  • Information und Beratung zu unterschiedlichen Themen des Kinder- und Jugendschutzes (Jugendmedienschutz, Gewalt, legale Drogen, Sexualität, Jugendarbeitsschutz, etc.)
  • Vermittlung von Hilfsangeboten für Kinder und Jugendliche, Eltern (und andere Erziehungsberechtigte) und Fachkräfte
  • Präventive Projektarbeit mit unterschiedlichen Zielgruppen
workshoppen.de

Matthias Melzer
Robert-Blum-Str. 6
06114 Halle (Saale)
E-Mail: info@workshoppen
Telefon: 0345 / 13252190
Mobil: 0177 / 7511767
Internet: workshoppen.de

Aufgabenschwerpunkte:

  • interdisziplinäres Netzwerk von Medienexpert*innen für bessere (Medien-)Bildung
  • Vermittlung von Medienkompetenz, selbstbestimmten Handelns und positiver Sicht auf produktive Mediennutzung
  • ganzheitliche Ansätze und vielfältige Methoden für unterschiedliche Zielgruppen.
Medienmobile der Medienanstalt Sachsen-Anhalt

Medienanstalt Sachsen-Anhalt
MEDIENMOBILE
Reichardtstraße 8
06114 Halle (Saale)
Telefon: 0345 5213 0
E-Mail: medienmobil@medienanstalt-sachsen-anhalt.de
Internet: https://medienanstalt-sachsen-anhalt.de/medienkompetenz/medienmobile/index.html

Mit den „Medienmobilen“ Medien verstehen lernen…

Eine der Hauptaufgaben der Medienanstalt Sachsen-Anhalt besteht in der Vermittlung von Medienkompetenz. Dazu stellt sie allen interessierten Schulen, Kindertagesstätten und Jugendfreizeiteinrichtungen in Sachsen-Anhalt ihre mobilen Einheiten – die Medienmobile – zur Verfügeng, welche von erfahrenen Medienpädagogen*innen begleitet werden. In den Medienmobilprojekten werden Kinder und Jugendlichen selbst zu Medienmachern*innen und erstellen bspw. eigene Film-, Audio- oder Multimediaprodukte. Indem Heranwachsende Medien selbst gestalten und präsentieren, erfahren sie unmittelbar wie diese funktionieren. Sie werden von reinen Medienkonsumenten zu aktiven, kritischen und selbstbewussten Mediennutzern*innen. Zieldimension der medienpädagogischen Projektarbeit ist es, dass die Teilnehmer*innen sowohl ihre Medienkompetenz als auch ihre Sozialkompetenz ausbauen und stärken.




Im Rahmen des Projektes „Bildung digital“ lädt mohio e.V. zum regelmäßigen Austausch und zu unterschiedlichen thematischen Workshops ein. Das Projekt verfolgt das Ziel, die Kompetenzen der Teilnehmenden in der Gestaltung von hybriden als auch digitalen Lern- und Interaktionsformaten zu erweitern. Bei den monatlichen Vernetzungstreffen werden Erfahrungen zur technischen, didaktischen und methodischen Gestaltung digitaler Lehr- und Lernszenarien diskutiert und geteilt.

Die nächsten Termine für die Austausch- und Vernetzungstreffen:

23.11.2022, 14.00–15.00 Uhr
13.12.2022, 11.00–12.00 Uhr

Kontakt und Anmeldung:

Fabian Kursawe
mohio
Robert-Franz-Ring 13
06108 Halle
0345 – 61 41 59 93
fabian.kursawe@mohio.org

Flyer Bildung digital - Austausch- und Vernetzungstreffen

In den Workshops sollen die besprochenen Inhalte zum umfassenden Thema digiatle Bildung vertieft werden. Hier werden ausgewählte Plattformen kennengelernt, digitale Werkzeuge ausprobiert, interaktive Selbstlernmaterialien erstellt und kooperative Lernräume konzipiert. Die Workshops richten sich an pädagogisches Personal, Lehrer*innen,
Referent*innen und Bildungsträger*innen.

Workshopthemen und Termine

Digitale Didaktik
10.11.2022, 9.00 – 16.00 Uhr
Paulus Akademie Halle
Robert-Blum-Str. 6
06114 Halle (Saale)

Virtuelle Erlebnis- und Lernwelten
30.11.2022, 9.00 – 16.00 Uhr
digital

Open Broadcasting Software (OBS)
6.12.2022, 9.00 – 11.00 Uhr
Paulus Akademie Halle
Robert-Blum-Str. 6
06114 Halle
ggf. auch digital

Flyer Bildung digital - Workshops

Die Teilnahme an den Workshops (in Präsenz und digital) ist kostenfrei, jedoch begrenzt auf maximal 15 Personen, um das gute praktische Arbeiten zu ermöglichen. Die Teilnahme ist nur nach Anmeldung möglich: anmeldung@mohio.org




„Mit Sozialen Medien kompetent umgehen“ – neue fit for news Lehrmaterialien ab Herbst im Programm.

Praktisch alle Jugendlichen verbringen tagtäglich mehrere Stunden damit, in der Welt der Sozialen Medien unterwegs zu sein. Sie nutzen sie, um sich zu informieren, zu kommunizieren, zu interagieren und zu produzieren. Längst schon wird in dieser Medienwelt nicht nur die Freizeit organisiert, sondern auch unterrichtet und gelernt, werden Freundschaften geschlossen, Spiele gespielt, Idolen gefolgt. Zugleich werden dort aber auch kriminelle Handlungen begangen, Gruppen attackiert, Menschen verfolgt, Hass- und Lügengeschichten verbreitet. Erhebungen zeigen, dass die meisten Jugendlichen diese Medien nutzen, ohne deren Funktionsweise und deren Risiken und Wirkungen zu durchschauen. Darum ist der Erwerb des Funktions- und Nutzungswissens für den reflektierten Umgang mit diesen Medien von eminenter Bedeutung.

Der neue fit for news Selbstlernkurs „Mit Sozialen Medien kompetent umgehen“ soll Sie in der Vermittlung dieser Kompetenzen im Schulunterricht unterstützen. Er ist in acht Kapitel gegliedert und gibt einen Überblick über die meistgenutzten Apps und deren Funktionsweisen. Im Zentrum steht die Vermittlung von Nutzungswissen: Die Schülerinnen und Schüler lernen, was sie beim posten, liken und teilen beachten sollten, wie sie Nachrichten auf den Sozialen Medien überprüfen können und wie konstruktives Kommentieren funktioniert. Außerdem beleuchtet der Kurs die ökonomischen Hintergründe und politischen Interessen vieler Akteure der Social Media-Welt. Abschließend wird diskutiert, wie eine zweckdienliche, die Persönlichkeitsrechte besser schützende Regulation der sozialen Online-Netzwerke aussehen könnte.

Mit Quiz, Videos, kleinen Spielen und Tests werden die Schüler*innen durch den Kurs geleitet. Er ist so konzipiert, dass er in mehrere Einheiten für mehrere Unterrichtsstunden gegliedert wie auch für den Hybrid-Unterricht genutzt werden kann. Derzeit befindet sich der Kurs in der Testphase. Ab Herbst 2022 soll der Kurs für die Nutzung freigeschaltet werden. Zu den Einführungsworkshops können Interessierte sich bereits jetzt anmelden.

Weiterbildungen im Herbst

Auch im kommenden Schuljahr bietet das fit for news Team gemeinsam mit den Einrichtungen der Lehrer*innenfortbildung in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen Workshops zu Lehrmaterialien und Onlinekursen an. Eine Liste aller Workshops und die entsprechenden Anmeldelinks finden Sie auf der fit for news Website fitfornews.de/weiterbildungsangebote/.

„Mit Sozialen Medien kompetent umgehen“ – Vorstellung des fitfornews Selbstlernkurses
07. November 2022, Online

Die Macht der Bilder: Wie wir die SuS sensibilisieren und zum kritischen Umgang mit Bildern und Videos anleiten17. November 2022, Online

Die Teilnahme an den Online-Workshops am Thüringer Institut für Lehrerfortbildung stehen auch für Lehrkräften aus Sachsen und Sachsen-Anhalt offen. Sie können sich über das Thüringer Schulportal anmelden. Alternativ senden Sie eine E-Mail mit Ihrem Namen und der gewünschten Veranstaltung an info@eijc.eu. Im Anschluss erhalten Sie den Zugangslink.




Am 21. und 22. Juli 2022 veranstaltet das Komplexlabor Digitale Kultur unter dem Motto „Digital ist besser?!“ das Camp für Digitale Kultur. Das Camp richtet sich an Aktive, die in den Feldern digitale Kultur, Virtual Reality, Künstliche Intelligenz und Maker-Kultur tätig sind. Das Camp soll eine Möglichkeit bieten, sich interdisziplinär zu digitaler Kultur auszutauschen, zu vernetzen, die eigene Arbeit vorzustellen und sich von den Ergebnissen anderer inspirieren zu lassen.

Das Camp findet in der Willi-Sitte-Galerie in Merseburg statt. Begleitend werden verschiedene praktische Arbeiten und künstlerische Objekte von z. B. dem Moving Target Collective und Post Organic Bauplan ausgestellt.

Unter https://digitalekultur.hs-merseburg.de/camp/anmelden/ könnt Ihr euch kostenfrei anmelden. Weitere Infos rund um das Camp gibt es hier.




Am Freitag, dem 24. Juni, findet der nunmehr dritte deutschlandweite Digitaltag statt. Am Aktionstag wird ein ganztägiges Programm per Livestream rund um das Thema Digitalisierung und den damit zusammenhängenden Sorgen, Ängsten, Chancen und Herausforderungen in der modernen Gesellschaft angeboten. Noch können eigene Formate eingereicht werden. Alle Informationen zum Mitmachen finden sie hier.

Anlässlich des Digitaltags wird der „Preis für digitales Miteinander“ vergeben um Initiativen zu würdigen, die bürgerliches Engagement mithilfe digitaler Technologien fördern oder sich für digitale Teilhabe einsetzen. Über 250 Bewerbungen haben sich für zwei Kategorien angemeldet, die mit jeweils 10.000 Euro Preisgeld vergütet werden. Die gewinner werden am 22. Juni bekanntgegeben.

Hinter dem Digitaltag steh die Initiative „Digital für alle“. Dieses Bündnis aus 25 Organisationen aus den Bereichen Zivilgesellschaft, Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft, Wohlfahrt und öffentliche Hand haben das gemeinsame Ziel die digitale Teilhabe in Deutschland zu fördern.




Unter dem Motto „Vor uns die Zukunft. #wissenvereint“ findet vom 15. bis 19 Juni das internationale Wissenschafts- und Medienfestival SILBERSALZ in Halle (Saale) statt. Es werden wieder zahlreiche Filme, Talks, Ausstellungen und Live Events angeboten. Das komplette Programm findet ihr hier. Der Eintritt ist frei.

Samstag, der 18. Juni, wird durch den SILBERSALZ Familientag “Science in the City” geprägt. Hier können Familien in der Stadt zahlreiche interaktive Stände besuchen und Wissenschaft erleben. Kinder dürfen unter anderem Salz sieden, die Sonne durch Teleskope beobachen, coden und sich am 3D-Druck probieren.

Der SILBERSALZ Familientag “Science in the City” wird In Kooperation mit: science2public e.V., Make Science Halle, Universitätsklinikum, Mehrgenerationenhaus Pusteblume, Regionalcluster mint4elements, Salinetechnikum, Verbraucherzentrale, Innomobil der Hochschule Merseburg, Passage 13, GP Papenburg, Deutsches Jugendinstitut sowie das Planetarium Halle und die MYRIAD-Origami-Werkstatt durchgeführt.




Bereits zum fünften Mal lobt der Landespräventionsrat Sachsen-Anhalt den Wettbewerb zum „Landespräventionspreis“ aus, um besonders herausragende präventive Projekte und Initiativen in Sachsen-Anhalt auszuzeichnen und das vielfältige Engagement in der Prävention sichtbar zu machen.

Der Landespräventionspreis ist mit insgesamt 3.500 Euro dotiert, die wie folgt verteilt werden:

  1. Platz: 2.000 Euro
  2. Platz: 1.000 Euro
  3. Platz: 500 Euro

Gesucht werden laufende oder abgeschlossene (nicht länger als zwei Jahre) Projekte und
Initiativen in Sachsen-Anhalt, die mit ihrem analogen, hybriden oder digitalen
Präventionsangebot dazu beitragen,

  • Gewalt, Stalking und Mobbing sowie dazugehörige Cyberkriminalität zu verhindern,
  • das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu stärken,
  • Opfer zu unterstützen, um eine erneute Viktimisierung zu vermeiden oder deren
    Kriminalitätsfolgen zu minimieren,
  • Kriminalitätsfurcht zu reduzieren,
  • Zivilcourage zu fördern,
  • über die Gewaltphänomene aufzuklären und zu sensibilisieren sowie
  • Medienkompetenzen zu vermitteln.

Bewerben können sich Vereine, Verbände, Institutionen, Behörden, Einrichtungen, Schulen,
Kommunen, Gremien, Gruppen, private Träger oder Einzelpersonen, die in Sachsen-Anhalt
präventiv tätig sind. Mitglieder des Landespräventionsrates sowie die Polizei Sachsen-Anhalt dürfen am
Wettbewerb teilnehmen, wenn sie nicht alleinige Projektträger sind, sondern mit mindestens einer oder einem der zuvor genannten zulässigen Bewerberin oder Bewerber zusammenarbeiten.


Das Bewerbungsformular und weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie auf der
Internetseite des Landespräventionsrates. Einsendeschluss ist der 31. Juli 2022.




Die Veranstaltung findet am 15. Juni 2022 von 10:00 Uhr bis 16:30 Uhr im Jugend- und Sozialzentrum „Mutter Teresa“ in Magdeburg statt.

Das Event dient dazu einen weitreichenden Wissens- und Erfahrungsaustausch für Fachkräfte der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, sowie interessierten Vertreter*innen von Trägern oder aus der Politik zu ermöglichen. Hierfür werden dreierlei Workshops, ein offener Austausch im Open Space und eine Podiumsdiskussion mit Politiker*innen angeboten. Das komplette Programm und die Anmeldung finden Sie unter: https://www.kjr-lsa.de/termine/fachtag-offene-jugendarbeit/.

Workshopangebot:

Aktiv gegen Menschenfeindlichkeit

Jugendarbeit im Widerspruch zwischen knappen Ressourcen und gleichzeitig wachsender Erwartungen, in Konfrontation und Umgang mit menschenverachtenden Meinungsäußerungen und gezielten Anfeindungen aus Politik und Gesellschaft. Anknüpfend an Erfahrungen aus Grimma (Sachsen) soll der Workshop Raum geben, über eigene Erfahrungen und Handlungsmöglichkeiten zu diskutieren.

Tobias Burdukat (Between the Lines gGmbH – Grimma)

Medienpädagogik

Digitale Medien gehören zu den aktuellen Lebenswelten junger Menschen. Egal ob nun Smartphones, Instagram, YouTube oder Tik Tok, ob nun WLAN, voller Akku oder Gaming. Es gibt viele Bereiche in denen sich auch die Offene Kinder­ und Jugendarbeit positionieren muss. Im Workshop geben wir einen Einblick in die aktuelle und praktische Umsetzung der digitalen Offenen Kinder­ und Jugendarbeit im Rahmen des Medientreff zone! Magdeburg.

Daniel Maurer und Hannes Staat Medienpädagogen (Medientreff zone! fjp>media)

Partizipation in ländlichen Räumen

Lange Wege gehören im ländlichen Raum zur Tagesordnung und Beteiligung wird durch diese zeitraubenden Wege gehemmt. Wie kann Jugendbeteiligung trotzdem ermöglicht und welche Formen können dazu gewählt werden? Im Workshop geben wir einen Einblick in die praktische Umsetzung der Beteiligung des Kreis­, Kinder­ und Jugendrings Mansfeld ­Südharz e.V. und sprechen über weitere mögliche Beteiligungsformen im ländlichen Raum.

Tina Kühn, Martin Zimmermann (Kreis-, Kinder und Jugendring Mansfeld-Südharz e.V.)

Der Fachtag wird vom Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e.V. in Kooperation mit dem Landesjugendwerk der AWO Sachsen-Anhalt, dem Internationalen Bund IB Mitte gGmbH, dem Deutschen Roten Kreuz Landesverband Sachsen‑Anhalt e.V., der Evangelischen Jugend der EKM, dem Paritätischen Jugendwerk Sachsen-Anhalt, dem Kreis- Kinder- und Jugendring Mansfeld-Südharz e.V. und dem Caritas Regionalverband Magdeburg e.V. organisiert.




Ihr wollt in den Sommerferien gemeinsam in die Welt der Medienproduktion eintauchen? Dann meldet euch jetzt an! Vom 18. bis 21. Juli 2022 finden kreative Ideen, Spielfreude, Technik und frische Luft zueinander. Anmeldungen sind noch bis 14. Juli 2022 möglich.

Die Medienanstalt Sachsen-Anhalt bietet Kindern und Jugendlichen aus Sachsen-Anhalt ein attraktives alternatives Ferienprogramm. In viertägigen Workshops könnt ihr eure eigenen Medienprodukte entwickeln und anschließend präsentieren. Ihr arbeitet in kleinen Gruppen mit maximal fünf Personen an einem Film, einem Trickfilm, einem animierten Comic oder an einer Radiosendung und selbstgebauten Digitalradios. Unterstützt werdet ihr dabei von fachkundigen Medienpädagogen/-innen der Medienanstalt Sachsen-Anhalt. Abgerundet wird das Camp mit einer erlebnisreichen und spannenden Abschlusspräsentation für euch und eure Familien.

Das Mini-Medien-Sommer-Feriencamp versteht sich als Ort, an dem ihr auf andere junge Leute trefft, ihr eure Interessen und Medienvorlieben austauschen sowie andere Lebenswelten kennlernen könnt. Mittels aktiver Medienarbeit baut ihr dabei spielend eure Medienkompetenz aus. Ganz wichtig ist natürlich auch das soziale Miteinander, das durch die tägliche Gruppenarbeit gefördert wird.

Diese kreative Medienzeit können 20 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 10 und 16 Jahren in der Zeit vom 18. bis 21. Juli 2022 im Medienkompetenzzentrum der Medienanstalt Sachsen-Anhalt jeweils von 9.00 bis 15.00 Uhr erleben. Dabei soll die Produktion sowohl im Medienkompetenzzentrum als auch in näherer Umgebung erfolgen. Dienstags findet ein freiwilliges Nachmittagsangebot bis ca. 17 Uhr statt. Am letzten Projekttag lassen wir das Camp von 18 bis 19 Uhr mit einer Präsentation aller Ergebnisse gemeinsam ausklingen.

Für die Teilnahme entsteht ein Unkostenbeitrag in Höhe von 15,- Euro pro Teilnehmer/-in. Wasser und Obst stellen wir euch täglich zur Verfügung, um das Mittagessen kümmert ihr euch selbst.

Falls ihr Lust habt mitzumachen, schickt uns bis zum 14. Juli 2022 eine E-Mail an camp@medienanstalt-sachsen-anhalt.de mit folgenden Infos:

  • Vor- und Nachname, Geburtsdatum,
  • Adresse (Straße, Hausnummer, PLZ, Ort),
  • Telefonnummer,
  • E-Mail der Eltern,
  • eure Workshop-Präferenz (Erst- und Zweitwunsch).

Bevor ihr eine Anmeldung absendet, lest bitte unsere FAQ! Hier sind wichtige Hinweise zu dem organisatorischen Ablauf und den Angeboten des Mini-Medien-Sommer-Feriencamps aufgeführt, die bei einer Anmeldung bedacht werden sollten.

Die Anmeldung ist zunächst unverbindlich. Die zeitliche Reihenfolge der Anmeldungen hat keinen Einfluss auf die Vergabe der Plätze. Ihr erhaltet unmittelbar nach Anmeldeschluss Bescheid, ob ihr einen Platz ergattert habt.

Unser Workshopangebot:

„KreativRadio – Der Ton macht die Musik“

Du wolltest schon immer mal wissen wie ein Radio und die dazugehörige Radiosendung produziert werden? Dann komm zum KreativRadio – der Workshop, in dem Technik und Kreativität zusammenfließen. Hier lernst du die technischen Bauteile eines Radios kennen und baust ein Gehäuse ganz nach deinen Ideen. Außerdem kannst aus Sprache und Sounds deinen eigenen Audiobeitrag basteln. Wir zeigen dir, wie man mit mobiler Technik auf Stimmenfang geht, welche Kraft in der Sprache steckt und was die Faszination von Musik und Geräuschen ausmacht.

Du hast schon eine Idee, wo du das Digitalradio einbauen willst? Toll – dann bring alles Notwendige dafür mit!

„3.2.1. Action! – Kamera läuft“

Von der Idee zum fertigen Film. Hier lernst du alle wichtigen Produktionsschritte kennen: das Drehbuch schreiben, die Filmaufnahmen mit der Kamera und den digitalen Schnitt am Computer machen, gehören neben dem Schauspielern zu den Aufgaben einer richtigen Filmproduktion. Du entscheidest selbst, in welche Rolle du vor und hinter der Kamera schlüpfen willst. Die Geschichte und inhaltliche Gestaltung denkst du dir mit deiner Gruppe gemeinsam aus – den Ideen sind keine Grenzen gesetzt.

Alles was an Ideen, Kostümen oder Requisiten passen könnte ist willkommen – bring alles mit!

„Lernt den Bildern das Laufen oder wie man einen Trickfilm selber macht“

In diesem Workshop kannst du deinen eigenen kleinen Trickfilm erstellen und lernst dabei alle notwendigen Produktionsschritte kennen: von der Ideenfindung, über das Drehbuchschreiben, dem kreativen Animieren der Figuren bis hin zum digitalen Schnitt. Das Tolle ist, du kannst deine Ideen nur so sprudeln lassen und somit die vorhandenen oder mitgebrachten Materialien selbst zum Leben erwecken.

In deinem Kopf hast du schon eine Vorstellung davon, wie die Kulisse aussehen könnte? Prima – wir freuen uns immer über neue Ideen!

„Spiderman und Co. oder doch lieber Bravo-Foto-Lovestory?“

Du wolltest schon immer mal einen animierten Comic machen, weißt aber nicht wie? Dann bist du in diesem Workshop genau richtig. Hier lernst du die Besonderheiten von Comics kennen und entwickelst deine eigene Geschichte. Ein Storyboard gehört genauso dazu wie die Fotoaufnahmen. Zum Schluss werden noch Sprechblasen und Texte eingefügt, aber auch Sounds, am Tablet. Lass deiner Kreativität freien Lauf!!

Der alte Hut aus Omas Kleiderschrank passt hervorragend zu der Idee in deinem Kopf? Super – dann pack ihn zu den Requisiten in deine Tasche!


Foto: Sprinter_Lucio auf pixabay.com




Im vergangenen Jahr startete die Hochschule Merseburg den Zertifikatskurs „Digitalcoach für Schulen und weitere Bildungskontexte“. Die Teilnehmenden erhalten in zwei Semestern praxisorientierte Kenntnisse in der Medienpädagogik und erlangen grundlegende Kompetenzen in der technischen Administration digitaler Prozesse.

Ziel des Kurses ist es, den Teilnehmenden neben theoretischem Wissen in Bezug auf medienpädagogische Inhalte, digitale Tools und Grundkenntnissen der Systemadministration, vor allem praktische Erfahrungen in der Beratung und Umsetzung medienpädagogischer Konzepte zu vermitteln. Damit wird die medienpädagogische Expertise mit grundlegenden IT-Kenntnissen verknüpft, um Schulen, Bildungsinstitutionen oder Unternehmen in digitalen Bildungsprozessen kompetent beraten und betreuen zu können.

Das Land Sachsen-Anhalt plant in den kommenden Jahren die Einstellung von sogenannten Digitalassistent*innen an Schulen und hat hierfür ein Budget von 36 Millionen Euro vorgesehen. Zugleich steigt heute der Bedarf nach spezifisch geschulten Personal im Unternehmenskontext in diesem Feld zunehmend an. Für diese interdisziplinären Aufgaben sollen die Absolvent*innen des Zertifikatskurses aus- und fortgebildet werden.

Der Kurs richtet sich an folgende Zielgruppen:

  • Schulverwaltungsassistent*innen
  • Weiterbildungsbeauftragte in Unternehmen oder Bildungsinstitutionen
  • Medienaffine Quereinsteiger*innen unterschiedlicher Disziplinen
  • Mitarbeitende von Bildungsvereinen und Bildungsinitiativen
  • Mitarbeitende von Weiterbildungsträgern
  • Studierende des BA Kultur- und Medienpädagogik, MA Medien- und Kulturwissenschaften und Studierende des Informationsdesigns

Der Kurs besteht aus 7 Modulen:

  • Modul 1: Medienpädagogische Grundlagen
  • Modul 2: Didaktik des digital gestützten Unterrichts
  • Modul 3: Grundlagen Systemadministration
  • Modul 4: Begleitseminar Praxisreflexion (und Praktikum)
  • Modul 5: Medienkompetenz & Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen
  • Modul 6: Gestaltung von E-Learning Angeboten
  • Modul 7: Programme für Unterricht und Projektarbeit

Weitere Informationen zur Weiterbildung, zu den Kosten und Finanzierungsmöglichkeiten finden Sie auf der Webseite der Hochschule Merseburg.




Das Jugendprojekt WhyNOT?! #wirzeigenwasgeht, der Freiwilligenagentur Halle, sucht ab sofort junge Engagierte und Jugendinitiativen aus ganz Sachsen-Anhalt, die ihr Engagement in Videoporträts präsentieren wollen. Junge Ehrenamtliche zwischen 14 und 27 Jahren können dazu vor oder auch hinter der Kamera stehen.

Das Projekt gibt jungen Menschen und ihrem Engagement eine Bühne und stärkt gleichzeitig ihre Kompetenzen im Bereich Medienproduktion, Öffentlichkeitsarbeit und Projektmanagement. So können sich Jugendliche nicht nur vor der Kamera ausprobieren, sondern auch hinter den Kulissen: zum Beispiel Interviews führen, Videos drehen und bearbeiten oder Beiträge für Instagram und TikTok erstellen.

Die Videos werden über Social Media verbreitet und auf Kinoleinwänden präsentiert. Bei allen Aktivitäten werden die Jugendlichen von Medienexpert*innen begleitet und durch Workshops für ihr Engagement fit gemacht.

Hinter den Kulissen einer WhyNOT?!-Story

Kontakt: 

Telefon: 0179 4185415
E-Mail: whynot@freistil-lsa.de
Weitere Details sind auf der Projektseite zu finden.




Vom 25. April bis 30. Juni 2022 können sich Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit bei der Deutschen Telekom Stiftung für eine Förderung durch die Ich kann was!-Initiative bewerben. Mit einer Förderhöhe von bis zu 10.000 Euro pro Vorhaben möchte die Stiftung Projekte im Bereich medialer und digitaler Kompetenzförderung unterstützen. Das Alter der Kinder und Jugendlichen in den geförderten Projekten liegt zwischen 10 und 16 Jahren.

Neue Projektansätze, aber auch Konzepte zur Weiterentwicklung Ihrer laufenden oder abgeschlossenen Projekte in dem Themenbereich „Kompetenzen für die digitale Welt“ sind gleichermaßen willkommen. Ausführlichere inhaltliche Informationen sind hier zu finden.

Um eine Förderung können sich Einrichtungen aus ganz Deutschland bewerben. Sie sollten:

  • in der offenen Kinder- und Jugendarbeit aktiv sein
  • in einem sozial und wirtschaftlich schwachen Umfeld arbeiten
  • Kompetenzvermittlung im Bereich digitale Medien und Werkzeuge als pädagogisches Ziel verfolgen
  • spezielle Angebote für Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 16 Jahren haben
  • handlungsorientiert und alltagsnah arbeiten
  • bereits über eine gesicherte finanzielle Grundversorgung verfügen
  • bereit sein, sich im „Ich kann was!“-Netzwerk einzubringen

Im September 2022 entscheidet die Ich kann was!-Jury darüber, welche Projekte und Einrichtungen eine Förderzusage erhalten. Auf unserem YouTube-Kanal können Sie sich schon einmal einen Eindruck unseres Ich kann was!-Netzwerks und unserer Förderprojekte machen!

Bewerbungen können ausschließlich online über antragsportal.telekom-stiftung.de abgegeben werden.

Für alle inhaltlichen Fragen rund um die Bewerbung können Sie sich gerne per E-Mail unter der Mailadresse ich-kann-was@telekom-stiftung.de melden.

Bildrrechte: Deutsche Telekom Stiftung




Die bundesweite Auszeichnung für medienpädagogische Projekte mit dem Sonderpreis „Let’s save our planet – medienpädagogische Projekte zur ökologischen Transformation“.

Um globale Ziele, wie die Verringerung des CO2-Ausstoßes, zu erreichen, sind vielfältige Transformationen notwendig und ist das Handeln von uns allen gefordert. Kinder und Jugendliche zum gemeinsamen Nachdenken und zu Klimaschutz-Aktivitäten anzuregen, ist dabei ein zentrales Anliegen. Medienpädagogik trägt dazu bei, indem sie Nachhaltigkeit in kreativen, teilhabeorientierten Projekten und mit kritikfördernden Methoden aufgreift. Mit dem Sonderpreis 2022 zeichnen die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) medienpädagogische Projekte aus, die sich dem Schutz unseres Planeten vor dem menschengemachten Klimawandel widmen. Der Sonderpreis ist mit 2000,- € dotiert.

Bewerben können sich außerschulische oder in der Kooperation mit Schulen tätige medienpädagogische
Projekte, die diesen Prozess unterstützen. Sie sollten im Vorjahr oder in diesem Jahr entstanden und bis zum 31. Juli 2022 abgeschlossen sein. Das können beispielsweise Projekte aus dem Kontext Making, Coding und Upcycling sein, die digitales Experimentieren und Gestalten mit ökologischen Zielen verbinden. Oder Projekte aus dem Bereich Film, Foto, Creative Gaming und Social Media, die medienpädagogische Methoden nutzen, um zum Handeln im Kontext Klimaschutz und Nachhaltigkeit anzuregen.

Informationen rund um die Bewerbung finden Sie unter www.dieter-baacke-preis.de/bewerbung

Der Sonderpreis widmet sich im Rahmen des Dieter Baacke Preises alljährlich einem anderen Schwerpunkt und ermöglicht über die festgelegten Kategorien hinaus, wichtige aktuelle Themen zu bearbeiten. Der Dieter Baacke Preis zeichnet medienpädagogische Projekte unabhängig von diesem inhaltlichen Schwerpunkt in fünf
weiteren Kategorien aus. Die Kategorien sind mit jeweils 2.000,- € dotiert. Weitere Informationen zu den Kategorien finde Sie unter www.dieter-baacke-preis.de/ueber-den-preis/kategorien.

Bewerbungsschluss: 31. Juli 2022 (Poststempel/Eingang der Online-Anmeldung)

Anmeldung und weitere Informationen: www.dieter-baacke-preis.de

Kontakt:
GMK-Geschäftsstelle
Obernstr. 24a
33602 Bielefeld
Tel.: 0521 67788
Web: www.gmk-net.de
E-Mail: gmk@medienpaed.de

Grafik: Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK)




Mit einer Live-Sendung aus dem Magdeburger Rathaus begleitet der Offene Kanal Magdeburg am kommenden Sonntag am 24.04.2022, um 19.00 Uhr die Auszählung der Stimmen zur Wahl des neuen Stadtoberhauptes. Helge Hinze, Lars Johansen und Julian Mandernach beleuchten Hintergründe, sprechen mit Gästen im Rathaus und Kandidat*innen und präsentieren fortlaufend Zahlen bzw. Wahlergebnisse aus den Bezirken.

Gesprächsgast ist u.a. der amerikanische Politikwissenschaftler und Wahlkampfexperte Peter Coyne, der im Rahmen eines Stipendiatenprogramms seit mehreren Monaten in der Landeszentrale für politische Bildung arbeitet und den Magdeburger OB-Wahlkampf zu seinem Forschungsgebiet gemacht hat. Sein Blick von außen auf die Kandidat*innen, ihre Strategien und ihre Themenschwerpunkte sind für wahlinteressierte Menschen in Magdeburg sicherlich noch einmal besonders interessant.

Weitere z.T. vergnügliche Inhalte der Sendung sind Straßenumfragen, die Freiwillige des Offenen Kanals in den letzten Tagen erstellt haben sowie kleine kabarettistische Einlagen des Magdeburger Kabarettisten Lars Johansen.

Die Wahlsendung beginnt am kommenden Sonntag um 19.00 Uhr und ist sowohl im TV-Programm und im Stream unter www.ok-magdeburg.de als auch auf Facebook und Youtube zu empfangen: https://youtu.be/DTWO1muDZyQ

Zahlreiche weitere Sendungen zur OB-Wahl in Magdeburg, darunter Podien verschiedener zivilgesellschaftlicher Organisationen als auch Gesprächssendungen mit Kandidat*innen finden Sie in der Mediathek: https://www.ok-magdeburg.de/sendungen/ob-wahl-2022/




Die Veranstaltung findet am 9. Juni 2022 von 09:30 Uhr bis 16:00 Uhr in der Festung Mark, Listemannstr. 1, 39104, Magdeburg, statt.

In Sachsen-Anhalt setzen sich zahlreiche Initiativen, Vereine und engagierte Bürgerinnen und Bürger tagtäglich für ein demokratisches, vielfältiges und weltoffenes Miteinander ein. Dieses Engagement für eine lebendige Demokratie verdient Unterstützung! Unsere Demokratie muss jeden Tag gelernt, geschützt und gefördert werden, um gelebt werden zu können. Dazu braucht sie engagierte Demokratinnen und Demokraten, die eine demokratische Kultur vor Ort leben und gestalten.

Dieses Engagement unter dem Dach des „Landesprogramms für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit“ zu unterstützen, zu vernetzen und zu stärken ist eine wichtige Aufgabe der Arbeit der Landesregierung. „Als lernendes Programm“ soll das Landesprogramm gemeinsam mit den Engagierten im Bundesland weiterentwickeln und damit ein neues Kapitel im Bereich der Demokratieförderung in Sachsen-Anhalt aufschlagen.

Auf welche gesellschaftlichen Herausforderungen muss ein weiterentwickeltes Landesprogramm reagieren? Welche Inhalte sind bei einer Fortschreibung besonders zu berücksichtigen? Wo gibt es Leerstellen und Bedarfe in der Präventionsarbeit?

Aktuell arbeitet eine mehrheitlich zivilgesellschaftlich besetzte Redaktionsgruppe an der Fortschreibung des Programmtextes und diesen Fragestellungen. Erste Ergebnisse sollen im Rahmen der Programmkonferenz vorgestellt und diskutiert werden. Das Ziel der Veranstaltung ist es, die Expertise der Engagierten für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit mit konkreten Handlungsempfehlungen in den Programmtext einfließen zu lassen. Interessierte sind herzlich eingeladen, sich an der Weiterentwicklung des Landesprogramms zu beteiligen.

Das Themenfeld „Medienkompetenz und Radikalisierungsprävention im Internet“ wird im Rahmen eines Workshops aufgegriffen. Hier werden sowohl Chancen als auch Risiken für das demokratische Zusammenleben in einer digital-vernetzten Welt beleuchtet. Außerdem wird gemeinsam mit den Teilnehmenden die künftige Ausrichtung des Landesprogramms für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt im Bereich der Medienkompetenzförderung diskutiert.

Einladung als PDF

Die Anmeldung bis zum 21. Mai 2022 erfolgt über die Veranstaltungswebseite:
https://eveeno.com/ProgrammkonferenzST

Bei Rückfragen zur Konferenz können Sie die Veranstalter*innen gern kontaktieren: demokratie@ms.sachsen-anhalt.de

Die Programmkonferenz ist eine gemeinsame Veranstaltung des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung Sachsen-Anhalt und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung. 




Für die medienpädagogische Veranstaltungsreihe „Eltern-LAN“ sucht die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) aktuell Unterstützung. Voraussetzung ist ein pädagogischer Hochschulabschluss.

Die Bundeszentrale für politische Bildung veranstaltet seit 2008 in Zusammenarbeit mit Schulen“Eltern-LANs„. Dort lernen Eltern Computer- und Videospiele aus einer medienpädagogischen Perspektive kennen, probieren diese aus und diskutieren den Umgang damit in der Familie. Nach einer längeren, pandemiebedingten Pause veranstaltet die bpb ab Mai 2022 wieder Eltern-LANs in Schulen vor Ort mit je zwölf bis 30 Teilnehmenden. Hierfür werden betreuende Fachkräfte gesucht.

Die vollständige Ausschreibung finden Sie unter: https://www.bpb.de/veranstaltungen/reihen/eltern-lan/507195/honorarkraefte-gesucht/

Grafik: mohamed_hassan – https://pixabay.com




Ab sofort können sich junge Medienmacher*innen bis 25 Jahre wieder am Deutschen Multimediapreis mb21 beteiligen. Der bundesweite Kreativwettbewerb prämiert digitale, netzbasierte und interaktive Projekte von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Geldpreisen im Gesamtwert von 11.000 Euro. Einsendeschluss ist der 15. August 2022.

Für junge Menschen ist der kreative Umgang mit digitalen Medien selbstverständlicher Bestandteil ihres Alltags. Egal ob in Form von Websites, Blogs, Video-Channels, Apps, Games, Podcasts oder Robotik-Anwendungen: Die medialen Gestaltungsmöglichkeiten sind vielfältig und anregend. Der Deutsche Multimediapreis mb21 würdigt dieses Engagement seit inzwischen 24 Jahren und lädt junge Medienmacher*innen auch in diesem Jahr zur Teilnahme am Wettbewerb ein. Die Gewinner*innen können sich auf Geldpreise im Gesamtwert von 11.000 Euro und die Einladung zum Medienfestival nach Dresden freuen. Einsendeschluss ist der 15. August 2022.   

„Grenzenlos“ – Das Jahresthema 2022 

Die Teilnahme am Deutschen Multimediapreis unterliegt keinen inhaltlichen Vorgaben. Wer möchte, kann sich aber mit einer Arbeit zum aktuellen Jahresthema „Grenzenlos“ am Wettbewerb beteiligen. „Während wir in den letzten zwei Jahren praktisch gezwungen waren, auf Abstand zu bleiben, boten gerade digitale Medien viele neue Möglichkeiten, um Grenzen zu überwinden“, erklärt Hannes Güntherodt, zuständiger Projektleiter beim Medienkulturzentrum Dresden. „Mit dem Jahresthema „Grenzenlos“ greifen wir diese Erfahrungen gezielt auf und freuen uns auf Einreichungen, die zeigen, wie Gemeinschaft und Zusammenhalt mit Hilfe digitaler Medien gefördert werden können.“

Der Deutsche Multimediapreis mb21 ist eines der wichtigsten Foren für junge digitale Medienkultur in Deutschland. Hauptförderer des Wettbewerbs sind das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie die Landeshauptstadt Dresden. Veranstalter sind das Deutsche Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF) sowie das Medienkulturzentrum Dresden. In diesem Jahr ist der Wettbewerb auch Teil des „Europäischen Jahres der Jugend“. Ziel der Initiative ist es, die negativen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf junge Menschen zu überwinden und gemeinsam mit ihnen Perspektiven für die Herausforderungen der Zukunft zu entwickeln.

Anmeldung und Infos unter: www.mb21.de




Experten*innen aus Medien und Journalismus laden Schüler*innen zu Workshops ein.

Am 3. Mai macht der Internationale Tag der Pressefreiheit auf Verletzungen der Pressefreiheit aufmerksam und verdeutlicht die Bedeutung freier Berichterstattung für Demokratie. Diesem Ziel dienen auch die Schülermedientage, die in diesem Jahr vom 4. bis zum 6. Mai stattfinden.

Die Schülermedientage werden bundesweit im Rahmen der Initiative „Journalismus macht Schule“ organisiert. Zur Feier des Internationalen Tags der Pressefreiheit am 3. Mai findet an diesem Tag eine digitale bundesweite Zentralveranstaltung mit bekannten Journalist*innen statt. Daran schließen sich regionale Veranstaltungen in den Bundesländern an. In Sachsen-Anhalt gestaltet fjp>media als Jugendmedienverband gemeinsam mit der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt die Schülermedientage. fjp>media stellt den Kontakt zu den Journalist*innen her und moderiert die Workshops auf seiner digitalen Plattform. Unterstützt werden die Schülermedientage in Sachsen-Anhalt durch den Mitteldeutschen Rundfunk, die Volksstimme und die Mitteldeutsche Zeitung.

Lehrkräfte können mit ihrer Lerngruppe dabei sein, in Präsenz oder online. Journalist*innen aus der Region kommen in den Unterricht und sprechen mit den Schüler*innen über Themen wie Medien im Konflikt, Medienkompetenz, Recherche, Nachrichten, Social Media, Cybermobbing, Fake News, Hate Speech und Demokratie. So haben die Schüler*innen die Möglichkeit, konkrete Einblicke in den Alltag von Journalist*innen zu bekommen und mit Insidern über aktuelle medienpolitische Fragen zu sprechen.

Das Angebot richtet sich konkret an Schüler*innen ab Klassenstufe 7. Für einen Workshop können sich jeweils bis zu 30 Teilnehmer*innen anmelden. Um teilnehmen zu können, werden ein stabiler Internetzugang, Smartphone, Tablet oder Computer mit Browser (wenn möglich Firefox oder Chrome) und Mikrofon sowie Webcam benötigt.

Unter dem Link finden Sie eine Übersicht, in der alle Workshops, Themen und Referent*innen aufgeführt sind: www.fjp-media.de/schuelermedientage

Die Workshops dauern zwei Zeitstunden. Die Anmeldung erfolgt über das Anmeldeformular, welches unter dem Link zugänglich ist. Nach der Anmeldung erhält die Lehrkraft eine Bestätigung mit weiteren Informationen. Erst mit Zugang einer Bestätigung ist der Termin verbindlich.

Bei Rückfragen wenden Sie sich gern telefonisch an die Organisatoren: 03 91 / 567 64 65.

Foto: Engin Akyurt, pixabay.com




Fortbildung und Vernetzungstreffen am 2. Dezember 2022 von 9.00 bis 14:30 Uhr in der Stadtbibliothek Wittenberg.

Kinder erschließen sich bereits früh ein breites Medienportfolio. Daher ist es unabdingbar, Medienpädagogik in die bestehenden Konzepte der frühkindlichen Bildungs- und Erziehungsarbeit zu integrieren. Gemeinsam mit pädagogischen Fachkräften können Kinder Medien spielerisch erkunden und dabei lernen diese selbstverantwortlich, produktiv und kreativ nutzen zu können.

Die Wissens- und Entwicklungsressourcen des Digitalen in der frühkindlichen Bildung haben engagierte Träger*innen, Einrichtungen und Erziehende erkannt und wenden sich eigeninitiativ und motiviert dem Themenfeld zu. Sie stehen jedoch vor vielschichtigen Herausforderungen, pädagogische Prozesse zunehmend mit digitalen Medien zu gestalten und zu reflektieren. Bei dieser Aufgabe wollen wir die Fachkräfte mit der Veranstaltung unterstützen und niedrigschwellige Impulse für (medien-)pädagogische Praxis liefern. Bei der Veranstaltung werden zwei Workshops zu den Themen Hören, Sehen und Erforschen angeboten. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit an beiden Workshops teilzunehmen.

Die Netzwerkstelle Medienkompetenz Sachsen-Anhalt, die Stadtbibliothek Wittenberg und die Fachberatung im Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ (AWO Landesverband Sachsen-Anhalt e.V., Stiftung Evangelische Jugendhilfe St. Johannis Bernburg,  Eigenbetrieb Kommunale Bildungseinrichtungen Lutherstadt Wittenberg) laden pädagogische Fachkräfte und Erziehende aus den Kindertageseinrichtungen zum kostenfreien Fortbildungs- und Vernetzungstreffen am 2. Dezember 2022 von 9.00 bis 14.30 Uhr in die Stadtbibliothek Wittenberg ein.

Grafik: Julia Kluge, www.kluugel.de

Ort:

Schlossstraße 7, 06886 Lutherstadt Wittenberg

Workshops:

Medienpädagogische Arbeit mit digitalen Medien: zwei Workshops zu den Themen Hören, Sehen und Erforschen. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit an beiden Workshops teilzunehmen.

Programm

9:00 – 9:30 Uhr Start in den Tag

9:30 11:00 Uhr 1. Workshop-Phase
#1 Die Welt der Klänge – Audioproduktion und sprachliche Entwicklung
#2 Digitale Helfer auf dem Prüfstand

11:00 – 11:30 Uhr Pause mit Snacks, Kaffee und Tee

11:30–13:00 Uhr 2. Workshop-Phase
#1 Die Welt der Klänge – Audioproduktion und sprachliche Entwicklung
#2 Digitale Helfer auf dem Prüfstand

13:00 13:15 Uhr Pause mit Snacks, Kaffee und Tee

13:15 14:30 Uhr Ergebnisse, Austausch und Auswertung

Melden Sie sich bitte über das nachfolgende Online-Formular an.

Anmeldung:

Anmeldung Fortbildung und Vernetzungstreffen "Digitale Medien in der frühen Bildung" am 2. Dezember 2022 in der Stadtbibliothek Wittenberg
E-Mail Adresse eingeben
E-Mail Adresse bestätigen

Datenschutzerklärung

Ihre persönlichen Daten verwenden wir nur zu dem Zweck, zu dem Sie uns die Daten überlassen haben. Ihre persönlichen Daten unterliegen einem hohen Schutz, den wir durch technische und organisatorische Maßnahmen gewährleisten. Hierzu gehört, dass keine Datenweitergabe an Dritte erfolgt, ohne dass die Betroffenen dem zugestimmt hätten, außer gesetzliche Bestimmungen verlangen die Weitergabe. Erfahren Sie mehr zum Anmeldeverfahren in der Datenschutzerklärung.

Kontakt:

Alexander Karpilowski
Netzwerkstelle Medienkompetenz Sachsen-Anhalt
Reichardtstraße 8
06114 Halle/Saale
Telefon: (0345) 52 13 136
E-Mail: kontakt@medien-kompetenz-netzwerk.de


Digitale Medien in der frühen Bildung ist eine gemeinsame Veranstaltung der Netzwerkstelle Medienkompetenz Sachsen-Anhalt und der Fachberatung im Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ (AWO Landesverband Sachsen-Anhalt e.V., Stiftung Evangelische Jugendhilfe St. Johannis Bernburg, Eigenbetrieb Kommunale Bildungseinrichtungen Lutherstadt Wittenberg).




drobs Halle – Fachstelle für Suchtprävention lädt zur zweitägigen Weiterbildung am 12. und 13. April Lehrkräfte und/oder Schulsozialarbeiter*innen ein.

Bei den Net-Piloten handelt es sich um ein Peer-Projekt für Jugendliche an weiterführenden Schulen. Schüler*innen der Klassenstufen 8-10 werden als Expert*innen geschult, um andere junge Menschen über Videospiele, Social Media und andere digitale Medienangebote aufzuklären. Im Fokus steht hierbei die Thematisierung des Mediennutzungsverhaltens, die Risiken eines exzessiven Medienkonsums, aber auch die Chancen einer reflektierten und maßvollen Nutzung digitaler Bildschirmmedien.

Ziele und Inhalte des Programms

  • Aufklärung Jugendlicher über die negativen Folgen exzessiver Videospiel- und Internetnutzung,
  • Förderung der Selbstreflexion und Ermutigung zur Veränderung des eigenen Medienkonsums,
  • Entwicklung von Alternativen zum Medienkonsum,
  • Anregung zur Beratungsbereitschaft, Information über Hilfsangebote,
  • Thematisierung der familiären Bedeutung von digitalen Medien und Medienerziehung.

Ablauf der Net-Piloten Ausbildung

  1. Kontakt zwischen Fachstelle und Schule
  2. Weiterbildung von Pädagog*innen der Schule durch die Fachstelle
  3. Akquise von engagierten Peers (Klasse 8 bis 10) durch die Schule
  4. viertägige Ausbildung der Net-Piloten durch die geschulten Pädagog*innen
  5. Einsatz der Net-Piloten in jüngeren Schulklassen (Klasse 5 und 6), begleitet durch die Trainer*innen
  6. Elternabend zur Medienerziehung durch die Net-Piloten

Für alle interessierten Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter*innen und andere pädagogischen Fachkräfte an Schulen bietet drobs Halle – Fachstelle für Suchtprävention eine Weiterbildung zum Peer-Projekt Net-Piloten in den Osterferien am 12. und 13. April jeweils von 10.00-15.30 Uhr an. Bei der Weiterbildung werden Ihnen alle Hintergrundinformationen vermittelt, um selbst Peers an Ihren Schulen akquirieren und zu Net-Piloten ausbilden zu können.

Die Veranstaltung inklusive aller Materialien und Zugang zum Online-Portal ist kostenlos. Auf Wunsch erhalten Sie ein Zertifikat. Melden Sie sich am besten als Tandem bis zum 04. April 2021 per Mail für die Weiterbildung an: praevention@drobs-halle.de

Einladung als PDF

Kontakt:

Fachstelle für Suchtprävention
Moritzzwinger 17
06108 Halle
Tel: 0345 – 678 3996
E-Mail: praevention@drobs-halle.de




Dikola Jahrestagung am 18. und 19. Mai 2022.

Die moderne Schule wird online sein oder sie wird gar nicht sein …

Unter diesem Motto findet am 18. und 19. Mai 2022 die internationale Tagung „School´s On! – Digitale Spielräume für die moderne Medienbildung“ im Multimediazentrum (MMZ Halle) statt. In dieser Zeit wird auch die „Make Science Halle“, das Bürgerforschungsschiff der „science2public – Gesellschaft für Wissenschaftskommunikation“ am Anleger des MMZ festmachen und gleichfalls Veranstaltungsort der Tagung sein.

Referent*innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz werden Konzepte für eine „Schule von morgen“ vorstellen, Ergebnisse der Bildungsforschung, speziell im Bereich der Film- und Medienbildung erörtern und darüber hinaus diskutieren, wie eine digitale Unterrichtspraxis in Schule und Hochschule weiter kreativ gedacht werden kann. Hierbei kommt dem Game Based Learning in der Schule wie in der universitären Lehramtsausbildung eine besondere Rolle zu. Daher bilden neben theoretischen Ansätzen Good-Practice-Beispiele zur Gamification in der Schule (Videospiele, Serious Games etc.) einen besonderen Ansatz der Tagung. Thematisiert und diskutiert wird in diesem Kontext ebenfalls, wie sich neue Formen des Lernens auf die Konzeption von Lernräumen auswirken.

In Diskussionsforen werden zudem aktuelle Probleme der Digitalisierung in der Schule erörtert, wobei auch Ministerialvertreter*innen, Lehrer*innen und Schulleiter*innen, Schülervertreter*innen und Lehramtsstudierende zu Wort kommen werden. Praxischeck und Zukunftsforschung für eine moderne digitale Bildung werden sich in der anderthalbtägigen Tagung so miteinander verbinden.

Als Referent*innen haben u. a. bereits zugesagt:

  • Paul Munzinger
    Bildungsjournalist, Süddeutsche Zeitung, München
  • Prof. Petra Missomelius
    Universität Innsbruck
  • Heinz Urben
    Co-Leiter „Kinokultur in der Schule“, Präsident cineducation.ch, Solothurn
  • Prof. Michael Baur
    Hochschule Macromedia, Leipzig
  • Dr. Sebastian Fischer
    Zürich
  • Sebastian Hirsch
    Schulbauberater, Potsdam

Die Tagung findet auf Initiative des Zentrums für Lehrer*innenbildung (ZLB) der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) im Rahmen des Ergänzungsstudiengangs Medienbildung (ESG) und des BMBF-Projekts Digital kompetent im Lehramt (DiKoLa) statt.

Der ESG Medienbildung wurde zum Sommersemester 2020 an der Universität eingeführt. Am Ergänzungsstudiengang sind die Bereiche Medien- und Kommunikationswissenschaft, Informatik, Öffentliches Recht, Pädagogik und Didaktik mit einzelnen Lehrangeboten beteiligt.

Derzeit durchlaufen 60 Lehramtsstudierende aus drei Jahrgängen den Ergänzungsstudiengang. Zusätzlich zu Ihren Hauptfächern besuchen sie Veranstaltungen zu Medienrecht, Einführung in die Informatik, Mediensozialisation, Informationsdidaktik, Medienanalyse und -bewertung sowie Medienwirkungs- und
Mediennutzungsforschung, mit Schwerpunkten audiovisuelle Medien und Netzkultur.

Der ESG Medienbildung ist ein bundesweit einmaliges Modell. Der zulassungsbeschränkte Studiengang befähigt ebenso wie das BMBF-Projekt DiKoLa, das mit seinen Angeboten allen Lehramtsstudierenden der MLU offensteht, zukünftige Lehrer*innen, die eigene Medien- und Kommunikationskompetenz weiter auszubilden und zu vertiefen. So ermöglichen ESG und DiKoLa mit ihren Lehrangeboten, dass Lehramtsstudierende in ihrer späteren Berufspraxis in die Lage versetzt sind, umfassende Medienkompetenzen an ihre Schüler*innen weiterzugeben, damit diese sich als mündige Bürger auch in audiovisuellen Symbolwelten und multimedialen Netzkulturen souverän bewegen können.

Detaillierte Informationen zur Tagung finden Sie unter: https://blogs.urz.uni-halle.de/dikola22/

Hier können Sie sich für Tagung anmelden: https://blogs.urz.uni-halle.de/dikola22/anmeldung/
Eine Tagungsgebühr wird nicht erhoben.

Ansprechpartner (ESG)
Prof. Dr. Werner C. Barg
Leitung des Arbeitsbereichs „Medienkompetenz“ am Zentrum für Lehrer*innenbildung (ZLB)
werner.barg@medienkomm.uni-halle.de

Ansprechpartnerin (DiKoLa)
Dr. Katharina Heider
Koordinatorin BMBF-Projekt DikoLa am Zentrum für Lehrer*innenbildung (ZLB)
katharina.heider@zlb.uni-halle.de




Online-Workshop am 28. April 2022 um 14.30 bis 16.30 Uhr

Im Internet begegnen uns häufig Falschinformationen, Halbwahrheiten, Verdachtsberichte und unklare Quellenlagen. Vor allem Jugendliche reagieren auf widersprüchliche Informationen mit Irritation und Unsicherheit. Um das aktuelle Geschehen in der Welt zu verstehen, braucht es einen kritischen Blick und Nutzungswissen im Umgang mit Online-Medien, aber auch ein grundlegendes Verständnis für die Bedingungen gelingender Kommunikation im Alltag. Nur wenn beides im Zusammenhang verstanden wird, entsteht kritische Informationskompetenz.

Um die Nachrichten- und Informationskompetenz praxisnah zu vermitteln, hat das gemeinnützige Europäische Institut für Journalismus- und Kommunikationsforschung (EIJK) das Lehrprogramm fit for news aufgebaut. Es umfasst strukturierte Lehrmaterialien – Präsentationen, Übungs- und Arbeitsblätter – sowie Anleitungen und Hintergrundinformationen zu den Themen Alltagskommunikation, Umgang mit Tatsachen und Meinungen, Überprüfung von Nachrichten, Umgang mit Suchmaschinen, Filterblasen und Echokammern u.v.m..

fit for news Lehreinheiten zeichnen sich aus durch:

  • einen breiten Kompetenzbegriff,
  • den Bezug zur Alltagswelt der Schüler*innen und Teilnehmer*innen in Mitteldeutschland,
  • modulare Struktur: 9 frei kombinierbare Lehreinheiten, sowie zwei Online-Selbstlernkurse,
  • minimale technische Voraussetzungen: Beamer, Computer, Präsentations-Software,
  • unterschiedliche Niveaustufen: geeignet für alle Schularten ab Klasse 7 und Erwachsenenbildung,
  • Zwei interaktive Selbstlernkurse zu den Themen „Was sind zuverlässige Nachrichten – und wie kann ich sie überprüfen?“  sowie „Fotos, Bilder, Videos: Kann ich Manipulationen erkennen – und wie mache ich das?“.

Die Onlinekurse sind:

  • Intuitiv aufgebaut: Videos führen durch den Kurs und klären Inhalt, Funktionsweise und Ablauf,
  • Interaktiv und motivierend: Quiz, Bilderrätsel, Lückentexte fragen das Gelernte ab und machen Lernerfolge sichtbar,
  • Aktuell und auf Mitteldeutschland bezogen: Die Beispiele beziehen sich auf aktuelle Themen und Medienberichte aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen,
  • Geeignet für Selbststudium oder können im Unterricht methodisch eingebettet werden,
  • für verschiedene Niveaustufen, in der Schul- und Erwachsenenbildung einsetzbar.

Im Workshop wird Ihnen das Team des EIJK das Programm zeigen, wie Sie das Programm im Schulunterricht und in der Erwachsenenbildung einsetzen können. Zuerst erhalten die Teilnehmenden eine Übersicht über das Konzept und die zur Verfügung stehenden Module sowie Materialien. Daran anschließend werden zwei Einheiten exemplarisch erprobt. Nach einer kurzen Pause werden die Selbstlernkurse vorgestellt und dessen Einsatz besprochen.

Der kostenlose Online-Workshop richtet sich an Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter*innen, Dozent*innen aus der Erwachsenbildung und Interessierte, die das Programm fit for news in Bildungskontext einsetzten möchten.




Seit 2010 tagt die interministerielle Landesarbeitsgemeinschaft „Medienbildung / Medienkompetenz“ des Landes Sachsen-Anhalt. In dieser organisierten sich verschiedene Unterarbeitsgruppen mit unterschiedlichen Schwerpunktthemen. Ein vorläufiger Abschlussbericht der UAG „Außerschulische Medienbildung“ aus dem Jahr 2014 nahm die Bereiche Kita, Jugendarbeit, Kinder- und Jugendmedienschutz, Erwachsenenbildung und die Ausbildung von Fachkräften der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit in den Fokus.

Diesen galt es nach sieben Jahren auf einen aktuellen Stand zu bringen. Am am 28. Mai 2021 lud die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) Landesgruppe Sachsen-Anhalt und die Netzwerkstelle Medienkompetenz Sachsen-Anhalt Akteure aus unterschiedlichen Bildungsbereichen zu einem Vernetzungstreffen ein, um Leuchttürme, Bedarfe und Forderungen zu skizzieren und somit den medienbezogenen Herausforderungen gerecht zu werden. Das Ziel der Veranstaltung war es, die Ergebnisse in die Arbeit der Landesarbeitsgemeinschaft einfließen zu lassen und diese auf der politischer Ebene zu diskutieren. Auch wenn es viele Felder gibt, wurde im ersten Schritt eine Fokussierung auf folgende Schwerpunkte gelegt:

  • Frühkindliche Medienbildung und -erziehung
  • Medienbezogene Aufträge in der Kinder- und Jugendarbeit
  • Bürgermedien als Akteure der Medienbildung

Nach einer Begrüßung von Jens Antefuhr (Vorsitzender LAG Medienkompetenz/Medienbildung, Ministerium für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt) brachten Expertinnen und Experten die Teilnehmenden des Vernetzungstreffens auf den aktuellen Stand der Medienbildungsforschung und -praxis in Sachsen-Anhalt:

  • Anja Stolakis, Luisa Fischer – Hochschule Magdeburg-Stendal; Vorstellung des Forschungsprojekts „Digitale Medien in der Kita [DiKit] und erste Ergebnisse (Präsentation als PDF)
  • Diana Elsner – Offener Kanal Merseburg-Querfurt e.V. zum Thema Bürgermedien als Akteure der Medienbildung in Sachsen-Anhalt (Link zum Padlet Bürgermedien in Sachsen-Anhalt. Projekte von und mit Kindern und Jugendlichen – https://padlet.com/elsner/4y98bg9eraxk2ehi)

Im Anschluss fand in zwei breakout Räumen zu den Themenschwerpunkten frühkindliche Medienbildung sowie medienbezogene Aufträge in der Kinder- und Jugendarbeit ein offener, leitfragengestützeter Austausch statt. Die Ergebnisse der Diskussion sind in den folgenden Dokumenten zusammengefasst:




Der Krieg in der Ukraine mit seinen Folgen und der medialen Präsenz macht auch Kindern und Jugendlichen Angst und Sorgen. Erwachsene sollten hier besonnen und altersgemäß reagieren. Eine aktuelle Handreichung der Servicestelle Kinder- und Jugendschutz kann dabei unterstützen.

Durch den Krieg in der Ukraine sind nicht nur Erwachsene verunsichert. Gerade Kinder und Jugendliche werden in sozialen Medien, bei Gesprächen mit Freunden oder durch Nachrichten in Radio und Fernsehen mit dem Thema konfrontiert. Sie sprechen mit Gleichaltrigen in Schule und Freizeit darüber – dabei entstehen Fragen, nicht selten auch Sorgen und Ängste. Hier stellt sich Eltern und Pädagoginnen oft die Frage, wie sie verantwortungsvoll und umsichtig mit Heranwachsenden über Krieg und dessen Folgen kommunizieren. Die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz hat dazu eine Handreichung für Eltern und Pädagoginnen erstellt: „Mit Kindern und Jugendlichen über Krieg reden?“ Hier finden Erwachsene Tipps, Hinweise und hilfreiche Links zu weiteren Informationen.

Update: 07.03.2022: Die aktuelle Handreichung der Servicestelle Kinder- und Jugendschutz „Mit Kindern und Jugendlichen über Krieg reden?“ ist jetzt auch in Ukrainisch, Polnisch, Arabisch, Rumänisch und Russisch online.

Handreichung als PDF

Grafik: Warzone vector created by upklyak – www.freepik.com




Auch in diesem Jahr sucht die Mitteldeutsche Medienförderung GmbH (MDM) wieder Talente aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, die ihre Projekte beim MDM Nachwuchstag KONTAKT vorstellen möchten.

Der 18. MDM Nachwuchstag KONTAKT findet am 13. Juni 2022 in Halle (Saale) statt. Eingereicht werden können Ideen aller Genres und Formate – von kurzen oder langen Spiel-, Dokumentar-, Animations- und Hybridfilmen bis hin zu Neuen Medien.

Für den besten Projektpitch beim Nachwuchstag vergibt die Fachjury den KONTAKT Förderpreis in Höhe von 3.000 Euro.

Von allen Interessierten benötigt die MDM:

  • das ausgefüllte Bewerbungsformular
  • Exposé, Treatment oder Drehbuch
  • Angaben zum Projekt: Hintergrund, Entstehungsgeschichte und Perspektiven
  • eine kurze Erläuterung der Motivation für die Bewerbung
  • Vita inkl. Beschreibung bereits realisierter Projekte (maximal 2 Seiten)
  • Referenzfilme/Ansichtsmaterial bisheriger Projekte (via Download oder Videoportal)

per E-Mail mit dem Betreff: NAME / KONTAKT 2022 an: nachwuchstag@mdm-online.de  
(Die E-Mail inkl. Anhängen sollte eine Gesamtgröße von 7 MB nicht überschreiten.)

Einsendeschluss ist der 31. März 2022.

Über die Auswahl der Projekte entscheidet eine Fachjury mit Vertreter*innen aus verschiedenen Bereichen der Branche. Alle für das Pitching ausgewählten Teilnehmer*innen erhalten:

  • eine individuelle Begleitung im Rahmen von Workshops im Vorfeld der Veranstaltung
    zur Weiterentwicklung des Stoffes und Vorbereitung der Projektpräsentation
  • die Möglichkeit, am Nachwuchstag potenzielle Partner aus dem Fachpublikum für das Projekt zu begeistern und an Bord zu holen
  • konstruktives Feedback von der Fachjury nach der Projektvorstellung
  • eine Präsentation des Projektes in einer Projektmappe für alle Gäste und Teilnehmende des Nachwuchstages

Rückfragen bitte per E-Mail an: nachwuchstag@mdm-online.de




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