Digitale Medien prägen längst unseren Alltag – und Künstliche Intelligenz ist dabei, unser Leben grundlegend zu verändern. Ob im Beruf, in der Freizeit oder im schulischen Kontext: KI begegnet auch Kindern und Jugendlichen täglich.

Passend zum aktuellen Trend hat das Landesjugendamt Sachsen-Anhalt sein Fortbildungsangebot erweitert.

Im Rahmen der Fachberatung Medienpädagogik und des erzieherischen Kinder- und Jugendmedienschutzes erwartet Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe ein vielseitiges Programm mit praxisnahen Schwerpunkten und aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen.

KI-Kompetenz für Fach- und Führungskräfte
Bereits 2025 war die Fortbildung „KI in der Kinder- und Jugendhilfe“ stark nachgefragt. Darauf baut das Weiterbildungsangebot 2026 gezielt auf. Folgende Angebote stehen zur Verfügung:

Eine neue Liebe!? – Wenn KI zum Beziehungspartner wird16. Juni 2026

Chatbots, Avatare und virtuelle Begleiter wecken nicht nur Neugier – sie werfen grundlegende Fragen zu Intimität, Freundschaft und Beziehungserleben auf.

Dieser Workshop:

  • beleuchtet Chancen und Risiken parasozialer Beziehungen,
  • zeigt gesellschaftliche Relevanzen auf,
  • lädt zum offenen fachlichen Austausch ein,
  • vermittelt Orientierung für eine wertschätzende und verantwortungsvolle Begleitung junger Menschen.

Fake News & KI Falschmeldungen erkennen, verstehen und einordnen23. Juni 2026

Im Workshop geht es darum, Falschmeldungen und KI-generierte Inhalte zu erkennen, Quellen kritisch zu prüfen und die eigene Medienkompetenz zu stärken. Neben einer fundierten Einführung in den Themenkomplex stehen praktische Übungen im Mittelpunkt: Die Teilnehmenden lernen, Fotos, Videos und Webseiten zu überprüfen, mit geeigneten Tools zu arbeiten und Jugendlichen den bewussten Umgang mit digitalen Informationen zu vermitteln.

Entscheidungen treffen zum Einsatz von KI in der Kinder- und Jugendhilfe?!8. bis 9.10.2026

Dieses Format richtet sich besonders an Führungskräfte, IT-Verantwortliche und Beschafferinnen und Beschaffer. Zentrale Fragen sind u. a.:

  • Welche KI-Lösungen sind fachlich sinnvoll?
  • Wie gelingt eine rechtssichere und datenschutzkonforme Implementierung?
  • Welche Entwicklungen sollten Einrichtungen jetzt kennen?

Die Fortbildung unterstützt praxisnah bei der strategischen Ausrichtung in einer zunehmend digitalisierten Arbeitswelt.

Kreativ, künstlerisch, intensiv: „COMPANION-BOTS –
Der Kampf um unsere Emotionen19. bis 20.11.2026

Mit Unterstützung des Brachland-Ensembles wird KI aus einer ungewöhnlichen Perspektive erfahrbar:

  • Wie verändert KI unsere Kommunikationskultur?
  • Wann wird Technologie emotional?
  • Und wie beeinflusst das unseren Umgang miteinander – besonders bei jungen Menschen?

Über künstlerisch-kreative Methoden erleben die Teilnehmenden Gefahren, Potenziale und Ambivalenzen emotionaler KI hautnah. Im Anschluss erhalten sie einen „Wirk-Zeug-Koffer“ mit Methoden, Materialien und Impulsen für die praktische Arbeit.

Jetzt informieren und teilnehmen

Alle Fortbildungen rund um „KI in der Kinder- und Jugendhilfe“ sowie viele weitere spannende Angebote finden Sie im Fortbildungsportal des Landesjugendamtes Sachsen-Anhalt:
https://fortbildung-lja.sachsen-anhalt.de




Vor dem Hintergrund des hohen Bedarfs an medienpädagogischen Angeboten in der frühkindlichen Bildung und der Weiterentwicklung des Bildungsprogramms „Bildung: elementar – Bildung von Anfang an“ lädt das Netzwerk Medienkompetenz Sachsen-Anhalt am 13. April 2026 von 17:00 bis 18:30 Uhr zu einem digitalen Fachaustausch ein.

Der Austausch soll dazu dienen, den Stand, die Bedarfe und Aktivitäten im Bereich der frühkindlichen Medienbildung in Sachsen-Anhalt zu erfassen und Impulse für die Bildung mit, durch und über digitale Medien zu geben.

Ziel ist es, einen regelmäßigen Austausch zwischen pädagogischen Fachkräften, Leitungen, Trägern, Verwaltung, aber auch Ausbildungsverantwortlichen anzuregen, um optimale Bildungschancen für Kinder zu ermöglichen.

Agenda für den 8. Juni 2026:

Rückblick 7. Fachaustausch

Austausch, Impuls und Diskussion:
Thema: Medien in der Sommerzeit – Kinderfotos im Urlaub und Medientipps für die Ferienzeit

Thematischer und organisatorischer Ausblick

Wir laden Sie herzlich ein, gemeinsam eine Plattform für ein abgestimmtes (medien-)pädagogisches Handeln in der frühkindlichen Bildung zu schaffen. Dabei wollen wir Sie in Ihren Aktivitäten unterstützen, Lösungswege trotz herausfordernder Rahmenbedingungen aufzeigen und alltagstaugliche Hilfestellungen geben.

Anmeldung:
Bitte melden Sie sich nur an, wenn Sie bisher noch keinen Online-Fachaustausch besucht haben.

Anmeldung Online-Fachaustausch: Digitale Bildung in Kita und Hort am 13. April 2026, 17:00 bis 18:30 Uhr
E-Mail Adresse eingeben
E-Mail Adresse bestätigen

Datenschutzerklärung

Ihre persönlichen Daten verwenden wir nur zu dem Zweck, zu dem Sie uns die Daten überlassen haben. Ihre persönlichen Daten unterliegen einem hohen Schutz, den wir durch technische und organisatorische Maßnahmen gewährleisten. Hierzu gehört, dass keine Datenweitergabe an Dritte erfolgt, ohne dass die Betroffenen dem zugestimmt hätten, außer gesetzliche Bestimmungen verlangen die Weitergabe. Erfahren Sie mehr zum Anmeldeverfahren in der Datenschutzerklärung.

Kontakt:

Alexander Karpilowski
Netzwerkstelle Medienkompetenz Sachsen-Anhalt
Telefon: 0345 52 13 136
E-Mail: kontakt@medien-kompetenz-netzwerk.de




Die Stadt Halle (Saale) ruft im Rahmen ihres Projekts „Smart City“ den Ideenwettbewerb „Digitale Brückenbauer“ aus. Das Motto des Wettbewerbs lautet „Digitale Brücken bauen und digitale Kompetenzen stärken!“

Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Bildungseinrichtungen und Unternehmen sind eingeladen, kreative Projektideen zur Förderung digitaler Kompetenzen und Teilhabe in und für das zukünftige smarte Bildungsquartier Halle-Neustadt – Smart HaNeu – einzureichen. Ziel ist es, digitale Brücken in dem Stadtteil zu bauen und so digitale Barrieren abzubauen. Die erfolgversprechendsten Ideen werden mit bis zu 5.000 Euro gefördert.

Der Wettbewerb ist Teil des Smart-City-Projekts der Stadt Halle (Saale) und wird in diesem
Rahmen von science2public – Gesellschaft für Wissenschaftskommunikation e.V. organisiert und betreut. Gesucht werden Projektideen, die Menschen gezielt den Umgang mit digitalen Technologien beibringen – sei es durch Schulungen, Workshops oder Nachbarschaftshilfe. Besonders gefragt sind niedrigschwellige und inklusive Ansätze, die Menschen zu einem sichereren, kreativeren und souveräneren Umgang mit digitalen Geräten und Software befähigen. Auch Gründerinnen und Gründer, Start-ups mit innovativen Konzepten im Bereich der digitalen Bildung sind eingeladen, sich zu bewerben.

Vom 15. April bis zum 15. Mai 2026 können Interessierte ihre Projektideen online einreichen. Der Verfügungsfond wurde in diesem Jahr auf 20.000 Euro verdoppelt und bietet
damit deutlich mehr Spielraum als im Vorjahr. Ein Einzelprojekt kann mit bis zu 5.000
Euro gefördert werden.

Über die Vergabe des Fördertopfs entscheidet eine Jury. Sie setzt sich aus Fachleuten
aus den Bereichen Bildung, Verwaltung, Digitalisierung, Medienpädagogik und der praktischen
Arbeit sowie aus Jugendlichen aus Halle-Neustadt und anderen Stadtteilen zusammen
und zeichnet die neun besten Projektideen aus.

Am 02. Juli 2026 werden die Gewinnerprojekte feierlich prämiert und der Öffentlichkeit
vorgestellt. Die geförderten Projekte starten im dritten Quartal 2026. Die Pilotphase
dauert fünf Monate und endet im November 2026.

Jetzt mitmachen und digitale Brücken in Halle-Neustadt bauen!
Alle Informationen und Teilnahmebedingungen unter:
www.science2public.com/aktivitaeten/projekte/ideenwettbewerb-digitale-brueckenbauer




Mit Journalisten über Fake News sprechen: Anmeldephase für Lie Detectors Klassenbesuche im Sommer 2026 ist eröffnet.

Die Initiative Lie Detectors bietet wieder Schulbesuche von professionellen Journalistinnen und Journalisten an – kostenfrei, für alle Schulen und Fächer und für Schülerinnen und Schüler im Alter von 10 bis 11 und 14 bis 15 Jahren an. Die Klassenbesuche zum Thema Medienkompetenz finden vom 11. Mai bis zum 03. Juli 2026 statt. statt.

Journalistinnen und Journalisten berichten über ihre Klassenbesuche

Lie Detectors statten Schülerinnen und Schüler altersgerecht mit Spielen und Werkzeugen für den sicheren Umgang für die digitale Informationswelt aus und geben einen authentischen Einblick in das Handwerk des professionellen Journalismus. Lehrkräfte werden bei den Klassenbesuchen immer mit einbezogen und lernen oft selbst dazu.

Fragen Sie einen Termin mit professionellen Journalistinnen und Journalisten über das Online-Formular an. Die Besuche finden vom 11. Mai bis zum 03. Juli statt.

Nach dem Abschicken des Formulars bekommen Sie eine E-Mail-Bestätigung mit Ihren angegebenen Informationen. Im Anschluss versucht das Lie Detectors-Team eine Journalistin, einen Journalisten für Ihre Klasse zu vermitteln und bestätigt Ihnen den Termin per E-Mail.

Weitere Informationen zum Klassenbesuch:

Für einen Lie Detectors Besuch brauchen Sie Folgendes: 

  • Ihre Schulklasse im Alter von 10 bis 11 oder 14 bis 15 Jahre (oder 5./6. & 8./9.Klasse), die bislang noch KEINEN Lie Detectors Besuch hatte
  • Eine Doppelstunde (ca. 90 Minuten)
  • Projektor, Smart Board und Internetverbindung und eine Tafel/Whiteboard
  • Ihre Anwesenheit

Während der 90-minütigen Schulung wird über Falschmeldungen, Medienkompetenz und Journalismus gesprochen. Interaktive Spiele und Fragerunden aktivieren auch stille Schülerinnen und Schüler – dafür sind Lie Detectors extra trainiert. Zuletzt können Schülerinnen und Schüler jegliche Fragen stellen und Feedack-Fragebögen ausfüllen, damit die Lie Detectors ihre Arbeit weiter verbessern können.




Während in der Öffentlichkeit über Social-Media-Verbote diskutiert wird, wird in Wittenberg ganz konkret gehandelt. Im lokalen Netzwerk „Gutes Aufwachsen mit Medien“ im Landkreis Wittenberg schließen sich Akteure zusammen, um Kinder und Jugendliche im kompetenten und selbstbestimmten Umgang mit Medien zu stärken.

Im Februar 2026 wurde das lokale Netzwerk „Gutes Aufwachsen mit Medien“ im Landkreis Wittenberg offiziell durch die bundesweite Initiative „Gutes Aufwachsen mit Medien“ anerkannt. Die überreichte Plakette steht symbolisch für das, was hier entsteht: ein Bündnis für die Förderung der Medienkompetenz im Landkreis. Koordiniert wird das Netzwerk von Tobias Thiel von der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt. Sein Anliegen ist klar: „Gute medienpädagogische Angebote müssen sichtbarer, vernetzter und gemeinsam weiterentwickelt werden“.

Zum Netzwerk gehören derzeit unter anderem die Gedenkstätte KZ Lichtenburg Prettin, Resowitt e.V., der Jugendclub „Techna“ der Volkssolidarität und die Held:Innen-Werkstatt e.V.. Durch die Zusammenarbeit sollen Kinder und Jugendliche befähigt werden, digitale Chancen zu nutzen, Manipulation und Desinformation zu erkennen, respektvoll zu kommunizieren, eigene Medienprodukte zu gestalten und digitale Räume selbstbestimmt zu reflektieren.

Die Akteure in Wittenberg beschäftigen sich mit der Frage: „Wie können wir gute Bedingungen für ein gelingendes Aufwachsen mit Medien schaffen?” Im Landkreis gibt es bereits zahlreiche Angebote unterschiedlicher Träger. Diese wurden jedoch bisher nicht systematisch erfasst oder gemeinsam beworben. Diese Lücke schließt das Netzwerk durch regelmäßige Treffen, gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit und neue Kooperationsformate. So entsteht Schritt für Schritt eine regionale Struktur, die nachhaltig wirken soll.

Einladung zum Mitgestalten

Ein gutes Aufwachsen mit Medien ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Schulen, Vereine, Initiativen und weitere Akteure aus dem Landkreis Wittenberg sind eingeladen, sich zu beteiligen. Tobias Thiel steht als Ansprechpartner für das lokale Netzwerk gern zur Verfügung.

Auf der Webseite des Arbeitskreises „Gutes Aufwachsen mit Medien im LK Wittenberg“ finden Sie weitere Informationen, Fachbeiträge und Veranstaltungshinweise:
https://ev-akademie-wittenberg.de/aktivitaeten/gutes-aufwachsen-mit-medien-im-lk-wittenberg/




Digitale Medien gehören heute selbstverständlich zum Alltag von Kindern und Jugendlichen. Für viele Familien stellt sich dabei die Frage: Wie können Kinder sicher und verantwortungsvoll mit Internet, Smartphone und sozialen Medien umgehen? Genau hier setzt der Digitale Familientalk 2026 der Medienanstalt Hessen an.

Die kostenlose Online-Veranstaltungsreihe richtet sich an Eltern und Familienangehörige, die mehr über die Medienwelt ihrer Kinder erfahren möchten. In etwa 90-minütigen Online-Terminen geben Expertinnen und Experten praktische Einblicke und hilfreiche Tipps für den Familienalltag. Neben kurzen Fachinputs haben Teilnehmende auch die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich mit anderen Eltern auszutauschen.

Im Laufe des Jahres werden verschiedene Themen rund um Medienerziehung behandelt. Dazu gehören unter anderem gesunder Medienkonsum im Alltag, Schönheitsideale in sozialen Netzwerken, der sichere Einstieg ins Internet, der Umgang mit Smartphones in der Familie oder der Schutz vor Cybergrooming. Auch aktuelle Themen wie Fake News oder Hass und Gewalt auf Plattformen wie TikTok werden aufgegriffen. Spezielle Termine widmen sich zudem beliebten Angeboten wie YouTube, Fortnite oder dem ersten eigenen Smartphone.

Alle Veranstaltungen beginnen um 19 Uhr, dauern etwa eineinhalb Stunden und finden online statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich.

Termine und Themen:

16.04.2026: Schönheitsideale im Netz – Wie Kinder und Jugendliche ein gesundes Selbstbild entwickeln können

21.04.2026: Internet-ABC-Special: Kinder sicher im Netz – Erste Schritte gut begleiten – Beliebte Kinderangebote, empfehlenswerte Webseiten, Nutzungszeiten und Kinderschutzfilter

12.05.2026: Cybergrooming erkennen, verstehen, handeln – Kinder online schützen

21.05.2026: Smartphones als Unruhestifter in der Familie? – Wie Familien einen guten Umgang mit Smartphones finden

09.06.2026: Cybergrooming erkennen, verstehen, handeln – Kinder online schützen

16.06.2026: Internet-ABC-Special: YouTube, Fortnite, TikTok & Co. – Faszination und Problematik dieser Angebote, kreative Nutzung des Internets und Altersempfehlungen

18.06.2026: Bildschirme versus Bindungen? – Wie Kinder digitale Medien erleben und Familienbeziehungen gestärkt bleiben

13.08.2026: Apps für Familienerlebnisse – Wie sich digitale Helfer gemeinsam nutzen lassen

27.08.2026: Paw Patrol, Disney+ & Co. – Filme und Serien altersgerecht auswählen und Kinder sicher begleiten (in Kooperation mit FLIMMO)

10.09.2026: Fake News im Fokus – Kinder im kritischen Umgang mit Informationen stärken

15.09.2026: Internet-ABC-Special: Das erste Smartphone – Smart und sicher mit Messenger, Kreativapp & Co.

22.10.2026: Hass und Gewalt auf TikTok – Hassbotschaften erkennen, Verschwörungserzählungen verstehen und Jugendliche sicher begleiten (in Kooperation mit HLZ)

12.11.2026: Eltern-Kind-Diskussion: Mitreden erlaubt – Medien aus Sicht von Jugendlichen

10.12.2026: Digitale Fallen und ihre Konsequenzen – Wie Eltern ihre Kinder vor Medienstraftaten schützen können

Der Digitale Familientalk wird im Auftrag der Medienanstalt Hessen vom Institut für Medienpädagogik und Kommunikation Hessen (MuK Hessen) sowie vom Verein Blickwechsel – Verein für Medien- und Kulturpädagogik durchgeführt.

Weitere Informationen zu Themen und Terminen finden Interessierte unter:
www.digitaler-familientalk.de




Für die Landtagswahl 2026 in Sachsen-Anhalt startet der Landesverband der Offenen Kanäle Sachsen-Anhalt das Projekt „Kreuzweise – Wahlspots umgedreht“. Junge Menschen im Alter von 16 bis 27 Jahren können bis zum 30. April 2026 Ideen für Kurzfilme bis zu drei Minuten einreichen.

Gesucht werden Themen, die junge Menschen bewegen – und Perspektiven darauf, wie sie in Sachsen-Anhalt leben möchten. Damit können Sie zeigen, welche Themen junge Menschen besonders bewegen und welche Vorstellungen sie für ihre Zukunft haben. Anstatt nur politische Botschaften zu sehen, können eigene kurze Filme oder Wahlspots entwickelt werden, in denen persönliche Perspektiven sichtbar werden. Dabei entscheiden die Filmemacherinnen und Filmemacher selbst, worum es geht: zum Beispiel um Respekt, Vielfalt, Zusammenhalt, Bildung, Klima oder das Leben auf dem Land und in der Stadt.

Die Offenen Kanäle in Sachsen-Anhalt begleiten die Teilnehmenden dabei von der Idee bis zum fertigen Film. Ausgewählte Konzepte werden gemeinsam mit professioneller Unterstützung umgesetzt.

Unterstützt und finanziert wird das Programm vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, dem Landesprogramm „Wir sind das Land“ Demokratie, Vielfalt, Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt und dem Fonds Soziokultur.

Weitere Informationen und das Anmeldeformular gibt es unter: kreuzweise2026.de




Wie können lokale Medieninhalte im digitalen Raum besser sichtbar werden – und gleichzeitig unabhängig, werbefrei und gemeinschaftlich organisiert bleiben?

Eine mögliche Antwort darauf entsteht derzeit in Sachsen-Anhalt: Mit lokalmedial.de wächst eine gemeinsame Plattform der Bürgermedien, die Beiträge aus allen sieben Bürgerfernsehsendern des Bundeslandes online zugänglich macht.

Bürgermedien als dritte Säule der Medienlandschaft

In der digitalen Öffentlichkeit spielen Fragen nach Transparenz, Nachhaltigkeit und demokratischer Teilhabe eine immer größere Rolle. Gerade digitale Infrastrukturen entscheiden darüber, wer Inhalte veröffentlichen kann – und unter welchen Bedingungen. Hier setzen die Bürgermedien an. Neben öffentlich-rechtlichen und kommerziellen Medien bilden sie die dritte Säule der Medienlandschaft. Sie bieten Raum für Perspektiven, die andernorts selten sichtbar werden, und ermöglichen Menschen, selbst Medien zu produzieren. Gleichzeitig sind sie wichtige Orte der Medienbildung und des ehrenamtlichen Engagements. Doch während in den Offenen Kanälen täglich Sendungen entstehen, bleiben viele dieser Beiträge außerhalb der linearen Ausstrahlung bislang nur begrenzt auffindbar. Die Idee einer gemeinsamen digitalen Plattform soll das ändern.

Eine Plattform für Austausch und Sichtbarkeit

Mit lokalmedial.de verfolgen die Bürgermedien in Sachsen-Anhalt zwei zentrale Ziele:

  • Austausch von Sendebeiträgen zwischen den Sendern – Inhalte von landesweitem Interesse
    können einfacher untereinander weitergeleitet und ausgestrahlt werden.
  • Aufbau einer gemeinsamen Mediathek – als Ort für Veröffentlichung, Sichtbarkeit und
    langfristige Archivierung von Medieninhalten aus dem Bundesland.
    Die Plattform soll damit nicht nur aktuelle Beiträge zugänglich machen, sondern auch ein wachsendes digitales Kulturgut-Archiv lokaler Medien entstehen lassen.

Offene Technologie als Grundlage

Umgesetzt wurde das Projekt durch den Landesverband Offener Kanäle Sachsen-Anhalt e.V. im Rahmen des Förderprogramms „100x digital“ der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt. Die Umsetzung des Projekts koordinierte Diana Elsner, die technische Umsetzung lag maßgeblich in den Händen von Pavlo Kozakov vom Offenen Kanal Merseburg-Querfurt e.V.. Bundesweit wurden alle Interessieren der Bürgermedien in die Abläufe einbezogen.

Bei der technischen Umsetzung wurde bewusst auf offene Technologien gesetzt. Als Grundlage dient die Open-Source-Videoplattform PeerTube, die speziell für nichtkommerzielle Videoangebote entwickelt wurde. Ergänzt wird sie durch eine Nextcloud sowie das eigens entwickeltes Organisations- und Kommunikationstool (OK-Tools) auf Basis von Django. Dieses Zusammenspiel automatisiert viele Arbeitsabläufe – etwa beim Austausch von Beiträgen oder bei der Organisation zwischen den Sendern. Das Projekt folgt dabei einem klaren Grundsatz: Public Money? Public Code! Wenn öffentliche Mittel eingesetzt werden, sollen möglichst auch frei zugängliche und transparente Technologien entstehen. Deshalb wurde bewusst mit freier und quelloffener Software gearbeitet. Die entwickelten Lösungen stehen grundsätzlich auch anderen Projekten zur Verfügung.

Ein funktionierender Prototyp – und viele Ideen für die Zukunft

Mit dem Abschluss der Förderung Ende 2025 konnte ein wichtiger Meilenstein erreicht werden: Ein stabiler und funktionsfähiger Prototyp der Plattform ist online. Bereits jetzt ermöglicht lokalmedial.de einen komfortablen, werbefreien Zugriff auf Beiträge aus allen sieben Offenen Kanälen des Landes. Die
beiden nicht kommerziellen Radios können in einem weiteren Schritt integriert werden. Die Medienanstalt Sachsen-Anhalt (MSA) hat den Prozess beratend begleitet. Zudem wurde im Internet eine Verlinkung vom Medienportal Sachsen-Anhalt auf die Mediathek eingerichtet, um diese leichter auffindbar zu machen. Damit die Plattform dauerhaft betrieben werden kann, sind jedoch weitere Schritte notwendig. Dazu gehören unter anderem:

  • die Suche nach langfristigen Finanzierungsmöglichkeiten
  • die Entwicklung von Ideen für die Öffentlichkeitsarbeit
  • die Stärkung des Community-Gedankens und des Mitmachpotenzials
  • sowie technische und inhaltliche Erweiterungen der Mediathek

Mitmachen und unterstützen

Das Projekt versteht sich als gemeinschaftliche Infrastruktur für nichtkommerzielle Medienarbeit.
Es zeigt, welches Potenzial in der Zusammenarbeit der Bürgermedien steckt und wie offene Technologien dazu beitragen können, lokale Medienproduktion – produziert von tausenden Ehrenamtlichen – langfristig im digitalen Raum für viele Menschen zugänglich bleiben.

Haben Sie Ideen zur Weiterentwicklung oder können Sie das Projekt inhaltlich oder finanziell unterstützen? Jede Form der Förderung hilft dabei, die gemeinsame Mediathek weiter auszubauen und langfristig zu sichern. Für finanzielle Beiträge können Spendenquittungen ausgestellt werden.
Unterstützende können zudem auf der Webpräsenz des Landesverbandes sichtbar gemacht werden.

Wir freuen uns sehr, wenn Sie mit uns Kontakt per E-Mail aufnehmen:
landesverband@offenekanaele-sachsenanhalt.de




Medienanstalt Sachsen-Anhalt und Staatskanzlei und Ministerium für Kultur suchen erneut die besten bürgermedialen Beiträge im Land.

Auch im Jahr 2026 sucht die Medienanstalt Sachsen-Anhalt mit dem Bürgermedienpreis wieder die besten Fernseh- und Radiobeiträge, die in den Offenen Kanälen und Nichtkommerziellen Lokalradios des Landes entstanden sind. Unterstützung erfährt sie dabei erneut von der Staatskanzlei und Ministerium für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt, die in diesem Jahr im Rahmen des Bürgermedienpreises die Sonderkategorie „Europa bewegt – Deine Perspektive, Dein Beitrag“ auslobt.

Markus Kurze, Vorsitzender der Versammlung der Medienanstalt Sachsen-Anhalt, sieht in dem Wettbewerb weit mehr als eine reine Leistungsschau. Für ihn sind die Bürgermedien ein unverzichtbarer Ankerpunkt für den offenen, demokratischen Austausch im Land. „Mit dem Bürgermedienpreis 2026 rücken wir jene Medienschaffenden ins Rampenlicht, die ihre eigene Perspektive mutig einbringen und Bürgermedien interessant und spannend machen – vom ersten Beitrag der Jüngsten bis zur fundierten Dokumentation der Erwachsenen“, so Kurze. Gerade in einer Zeit flüchtiger Informationen setze der Preis ein Zeichen für die Relevanz lokaler Stimmen, die die Gemeinschaft stärken und zeigen, was die Menschen in der Region wirklich bewegt.#

Wer kann mitmachen?

Bewerben können sich Einzelpersonen oder Produktionsgruppen, die im Zeitraum von Juni 2024 bis zum 3. Juni 2026 eine Produktion in den Offenen Kanälen oder Nichtkommerziellen Lokalradios Sachsen-Anhalt veröffentlicht haben. Die Beiträge dürfen eine maximale Länge von 20 Minuten haben und müssen in deutscher oder englischer Sprache vorliegen.

Welche Preiskategorien gibt es?

Der Preis wird in den Bereichen Fernsehen und Hörfunk in jeweils zwei Hauptkategorien vergeben: „Bester Beitrag Erwachsene“ und „Bester Beitrag Nachwuchs (bis 18 Jahre)“. In jeder Kategorie erhält der Erstplatzierte 750 Euro. Zudem werden pro Kategorie zwei weitere Nominierungen mit jeweils 150 Euro honoriert.

Zusätzlich vergibt die Staatskanzlei und Ministerium für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt den Sonderpreis „Europa bewegt – Deine Perspektive, Dein Beitrag“. Gesucht werden Produktionen, die europäische Themen aus einer persönlichen Perspektive beleuchten und den demokratischen Austausch fördern. Auch hier ist das Preisgeld gestaffelt – 750 Euro für den 1. Platz und 150 Euro für zwei Nominierungen.

Wann ist der Einsendeschluss?

Die Wettbewerbsbeiträge können bis zum 3. Juni 2026, 12:00 Uhr, online bei der Medienanstalt Sachsen-Anhalt eingereicht werden. 

Über die Vergabe der Preise entscheidet eine unabhängige Jury. Die feierliche Auszeichnung der Preisträgerinnen und Preisträger findet am 4. September 2026 im Puschkinhaus Halle statt. Alle Informationen und die Anmeldung zum Wettbewerb finden Interessierte unter: 
https://medienanstalt-sachsen-anhalt.de/buergermedienpreis.html 

Über die Bürgermedien Sachsen-Anhalt 

Zu den Bürgermedien in Sachsen-Anhalt zählen sieben Offene Kanäle in Magdeburg, Merseburg-Querfurt, Dessau, Salzwedel, Stendal, Wernigerode und Wettin sowie zwei Nichtkommerzielle Lokalradios in Halle (Radio Corax) und Aschersleben (Radio hbw). Sie sind Orte der medialen Teilhabe, der Medienbildung und des kreativen Schaffens: In den Sendern kann jede/jeder mit der vor Ort verfügbaren Technik und professioneller Unterstützung eigene Fernseh- bzw. Hörfunkformate produzieren und damit eigene Themen ins Fernsehen bzw. Radio bringen. Die Programme der Sender haben daher oft starke regionale Bezüge und zeigen, was Menschen vor Ort beschäftigt. Über diese Partizipationsmöglichkeiten hinaus engagieren sich die Bürgermedien in der medienpädagogischen Projektarbeit. Die Bürgermedien werden von Vereinen getragen. Die Medienanstalt Sachsen-Anhalt fördert den Betrieb der Bürgermedien und stellt den Offenen Kanälen digitale Produktions- und Sendetechnik zur Verfügung. 




Die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz veranstaltet am 14. April 2024 von 9.00 bis 15.30 Uhr in Magdeburg die Fortbildung „Aktiv mit Medien – Medienpädagogische Methoden“.

Von KIKA, Youtube, TikTok bis Instagram und WhatsApp – mediale Idole, virtuelle Welten und soziale Netzwerke bieten Raum für Kreativität, Austausch und Erprobung. Darüber hinaus lauern jedoch auch Gefahren, die Kinder und Jugendliche kennen müssen, um sich adäquat in diesen Welten zu bewegen. Dazu gehören Fragen der Privatsphäre und informationeller Selbstbestimmung ebenso, wie der Respekt vor den Rechten Dritter oder das Wissen darum, dass nicht immer die Personen hinter Profilen stecken, für die sie sich ausgeben. Die Fortbildung stellt (medien-)pädagogische Methoden vor, mit denen pädagogische Fachkräfte mit Kindern und Jugendlichen zu diesen Themen ins Gespräch kommen können. Fragen des Jugendmedienschutzes zu Altersfreigaben sowie zu Persönlichkeitsrechten werden ebenso anhand aktivierender Methoden erläutert. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung erhalten somit einerseits pädagogisches Rüstzeug für das Wirken mit Kindern und Jugendlichen und gleichzeitig Raum für offene Fragen, Erfahrungsaustausch und Hinweise zu Hilfestellen und Ansprechpartnerinnen und -partnern.

Zielgruppe

Sozialpädagogische Fachkräfte, Fachkräfte aus der Schulsozialarbeit, pädagogische Fachkräfte (Erzieher*innen, etc.) und Interessierte

Schwerpunkte

  • Umgang mit persönlichen und fremden Daten (in sozialen Netzwerken)
  • Rechtliche Grundlagen (Altersfreigaben, Recht am eigenen Bild, Urheberrecht)
  • Hinweise zu Hilfestellen und Ansprechpartner*innen

Teilnahmegebühr: kostenlos

Die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz von fjp>media ist ein landesweites Angebot mit Information und Beratung, Netzwerkarbeit und Fortbildung sowie Projekt- und Bildungsangeboten zu Fragen des Kinder- und Jugendschutzes.

Dieses Angebot wird finanziert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung Sachsen-Anhalt.

Anmeldemöglichkeiten: 

Online-Formular 

Auskünfte zur Anmeldung und Organisation erhalten Sie unter
Telefon: 0391/5037638 oder per E-Mail: katja.bach@fjp-media.de




Stiftung Zuhören schreibt Hörclubs-Stipendien für Grundschulen und weiterführende Schulen in Mitteldeutschland aus.

Zuhören ist eine Schlüsselfähigkeit für erfolgreiches Lernen, soziale Beziehungen und Medienkompetenz. Genau hier setzt das Hörclubs-Stipendium der Stiftung Zuhören an. Es unterstützt Schulen und andere Bildungseinrichtungen dabei, Zuhörbildung nachhaltig und praxisnah in den Bildungsalltag zu integrieren.

Was bietet das Hörclubs-Stipendium?

Teilnehmende Einrichtungen profitieren von einem vielfach erprobten Qualifizierungsangebot.

  • mehrmodulige Fortbildung für Lehr- und pädagogische Fachkräfte
  • umfangreiche Materialbox („HörSpielBox“)
  • Finanzierung der Fortbildung durch den Förderpartner BK Kids Foundation

Der Eigenanteil beträgt 100 € pro Schule und gilt für bis zu zwei teilnehmende Fachkräfte. Das Angebot richtet sich an pädagogische Fachkräfte an Grundschulen und weiterführende Schulen bis zur 6. Klasse.

Inhalte der Fortbildung:

Die Hörclubs-Fortbildung vermittelt fundiertes Wissen und praxisnahe Methoden, unter anderem zu folgenden Themen:

  • Bewusster Zuhörprozess und Reflexion des eigenen Zuhörverhaltens
  • Sprechfreude und Beteiligung von Kindern aktiv fördern
  • Lernstress reduzieren durch bewertungsfreies, aktives Zuhören
  • Alltagsintegrierte Zuhörbildung im Unterricht und im Schulalltag
  • Verknüpfung von Zuhörbildung und Medienkompetenz
  • Audioproduktion: eigenes Erproben und Umsetzung mit Kindern
  • Praxiserprobte Materialien in der HörSpielBox

Der Mehrwert für Bildungseinrichtungen

Die teilnehmenden Fachkräfte werden befähigt, Zuhörbildung sofort und selbstständig in ihrer Einrichtung umzusetzen. Zuhören wird dabei nicht nur als Technik verstanden, sondern als soziale und medienbezogene Kompetenz, die Kinder stärkt, verbindet und zum Lernen motiviert.

Das Hörclubs-Stipendium bietet Schulen eine gute Gelegenheit, Zuhörbildung nachhaltig zu verankern. Mit einem geringen Eigenanteil erhalten die Einrichtungen ein hochwertiges Bildungskonzept und umfangreiche Materialien, die Kinder in ihrer persönlichen, sozialen und medialen Entwicklung unterstützen.

Informationen, Termine und Anmeldung:
https://www.stiftung-zuhoeren.de/stipendium/#?campaign_id=23




Rund um den Tag der Pressefreiheit am 3. Mai bietet die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt, der Jugendmedienverband fjp>media und die Digitalassistenz des LISA Bildungsangebote für Schüler, Lehrkräfte und Eltern zu den Themen Desinformation, Demokratie, Politik und Medien an. Die Schülermedientage finden im Zeitraum vom 27. bis zum 30. April 2026 statt.

Die Welt der Medien ist so schnelllebig, vielfältig und undurchsichtig wie noch nie. Orientierung und Medienkompetenz sind gefragt, insbesondere auch zu den aktuellen Krisen.

Wie erkennt man, ob eine Nachricht seriös oder Desinformation ist? Wie „ticken“ die großen Medienplattformen? Wo und wie informiere ich mich zuverlässig über das aktuelle Geschehen? Wie arbeiten Journalistinnen und Journalisten und was machen Medientrolle und Infokrieger?

Mit freien Journalisten und kompetenten Medienpartnern von MDR, Mitteldeutscher Zeitung und Volksstimme will die Landeszentrale für politische Bildung während der Schülermedientage vom 27. bis zum 30. April 2026 einen Beitrag zur Medienbildung leisten. Das Angebot ist kostenfrei.

Flyer als PDF

Die Landeszentrale für politische Bildung unterstützt auch außerhalb der Schülermedientage Veranstaltungen zu den genannten Themen – z.B. im Rahmen von Projekttagen oder Themenwochen.
Die Kontaktdaten finden Sie unter: https://lpb.sachsen-anhalt.de/landeszentrale/aufbau-und-geschichte/politische-medienbildung

Für Schülerinnen und Schüler

Die Workshops an der Schule dauern jeweils zwei Schulstunden (90 Minuten). Nach einem kurzen thematischen Input können die Schülerinnen und Schüler zum Beispiel zu Themen wie Fake News,
Desinformation, Künstliche Intelligenz, Influencing, Hass im Netz und Alternativen zu Big Tech ins Ge-
spräch kommen.

90 Minuten sind zu kurz? Es besteht die Möglichkeit, die Workshops in einen ganzen Projekttag zum Thema „Schülerzeitung und Medienkompetenz“ einzubetten. Referentinnen und Referenten von fjp>media bringen den Schülerinnen und Schülern dabei grundlegende Kompetenzen der Recherche und Medienproduktion näher.

Anmelden können sich Schulen mit Gruppen bis jeweils maximal 30 Personen ab der Klassenstufe 8. Benötigt wird ein entsprechender Raum in der Schule, ggf. mit Technik für Präsentationen. Die Veranstaltungen können auf Wunsch der Schule entweder in Präsenz oder digital durchgeführt werden.

Die Anmeldung und der ausführliche Stundenplan mit den einzelnen Modulen:
www.lpb.sachsen-anhalt.de/online-angebote/schuelermedientage

Für Lehrkräfte

In diesem Jahr wird neben den medienpädagogischen Angeboten für Schulklassen auch wieder ein Parallelprogramm der Digitalassistenz für Lehrkräfte angeboten. Die Workshops der Digitalassistenz zielen darauf ab, dass Lehrkräfte Medienwelten von Kindern und Jugendlichen besser verstehen und Schülerinnen und Schüler in ihrem Medienhandeln, speziell im Kontext der Nutzung sozialer Medien, sicherer begleiten zu können.

Der Workshop „KI kritisch denken“ richtet sich an Lehrkräfte, die sich mit den aktuellen Sorgen, Zweifeln und ethischen Fragen rund um Künstliche Intelligenz (KI) auseinandersetzen möchten. Im Zentrum steht die kritische Reflexion: Welche Ängste und Vorurteile haben Sie im Umgang mit KI? Wie können sie diesen begegnen? Vor welchen ethischen und gesellschaftlichen Herausforderungen stehen wir aktuell? Nach einer kurzen Einführung und einem Stimmungsbild werden Fakten zu KI beleuchtet. Der Workshop ist interaktiv angelegt und lebt vom Austausch der Teilnehmenden, indem er sie anregt, bewusst konträre Perspektiven zum Thema einzunehmen. Er bietet Raum für Unsicherheiten, kritische Fragen und die Entwicklung eigener Positionen im Umgang mit KI.

Die maximale Teilnehmendenzahl pro Workshop beträgt 15, bitte eigene Endgeräte mitbringen.

Für (Groß-)Eltern und Erziehungsberechtigte

Für Eltern und Erziehungsberechtigte wird am 28. April 2026 um 17:00 Uhr ein digitaler Elternabend mit dem Thema „Fake News im Feed“ mit Unterstützung von fairsprechen von fjp>media angeboten. Hier geht es zur Anmeldung.

Für Schülerzeitungsredaktionen und medieninteressierte Schülerinnen und Schüler

In Kooperation mit fjp>media, dem Verband der jungen Medienmacher in Sachsen-Anhalt, bietet
die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt ein Mediencamp vom 8. bis zum 10. Mai
in Dessau an. An dem Wochenende wird tief in die Welt der Medien eingetaucht. Der Fokus diesmal: Wie prägen Social Media, Schule und Zukunftspläne deinen Alltag? Was nervt dich an der Politik und wo möchtest du endlich mitreden? Ob Podcast, Video oder Fotostory – lerne von Profis, wie du deine Meinung laut machst und professionell Content erstellst. Erlebe echtes Redaktions-Feeling und übernachte in der Jugendherberge in der Bauhausstadt. Bei Interesse melde Dich gern bei
sz-kampagne@fjp-media.de.

Mitteldeutsche Aktion „Pressefreiheit macht Schule“

Vom 27.4. bis 8. Mai 2026 findet in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen die Aktion #PressefreiheitMachtSchule statt. Lehrkräfte aller Schulformen können ihre Klassen der Jahrgangsstufen 5 bis 11 zu Schulbesuchen und Workshops – vor Ort oder digital – anmelden. Teilweise sind auch länderübergreifende Angebote möglich, so z.B. digitale Schulgespräche mit den renommierten Journalistinnen und Journalisten Christin Bohmann, Daniel Drepper und Holger Stark. Ergänzend werden punktuell Lehrkräftefortbildungen angeboten. 

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung auch für bundesweite Angebote.

Grafik: Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt




Das Lilo Lausch Stipendium der gemeinnützigen Stiftung Zuhören ist jetzt auch für Kitas in ostdeutschen Bundesländern verfügbar. Melden Sie sich für die digitale Fortbildung an und lernen Sie Praxismethoden für Zuhör- und Sprachförderung kennen.

Ihr Alltag ist herausfordernd: Kinder mit den verschiedensten Bedürfnissen, viele Sprachen, ein hoher Lärm-Pegel, Hürden in der Zusammenarbeit mit Familien, zu wenig Zeit und Raum fürs Wesentliche.

Wie sollen Sie da jedem Kind gerecht werden? Dazu gehört Ruhe, Gelassenheit, Zeit nehmen fürs Wesentliche. Und Zuhören. Denn Zuhören ist der Schlüssel zu allem Lernen und zu einem guten Miteinander. Doch Zuhören muss gelernt werden. Mit Lilo Lausch erfahren Sie wie!

Lilo Lausch ist ein wissenschaftlich erprobtes Konzept für die Zuhörbildung der gemeinnützigen Stiftung Zuhören für die Förderung von Sprache und Mehrsprachigkeit.
Lilo Lausch bietet sofort umsetzbare Methoden und Materialien in über 50 Sprachen für Kinder im Alter von 2 bis 7 Jahren.
Lilo Lausch wirkt und hat bundesweit bisher über 80.000 Kinder und Familien erreicht.
Lilo Lausch ist flexibel und alltagsintegriert, z.B. im Morgenkreis einsetzbar.
Lilo Lausch fördert die Zusammenarbeit mit Familien und stärkt die Erziehungspartnerschaft.
Lilo Lausch steht für besseres Zuhören, für mehr Bildung und Chancengerechtigkeit!

Möchten Sie Lilo Lausch kennenlernen? Lilo, die freundliche Elefanten-Handpuppe mit den großen Ohren, freut sich auf ein herzliches Willkommen in Ihrer Kita!

Das Lilo Lausch Stipendium:

Sie sind eine Kita in den ostdeutschen Bundesländern?
Sichern Sie sich jetzt Ihren Platz für eines der beliebten Lilo Lausch-Stipendien:

  • UMFASSEND: Basis-Fortbildung und nach Praxisphase eine Vertiefung
  • UMFANGREICH: jede Einrichtung erhält eine Lilo Lausch-Materialbox
  • NACHHALTIG: insgesamt 18 Stunden Fortbildung online
  • TEAMORIENTIERT: für zwei pädagogische Fachkräfte pro Einrichtung
  • KOSTENFREI FÜR IHRE EINRICHTUNG: Dank freundlicher Unterstützung der Prof. Reinhard und
  • Sigrid Kempa-Stiftung und einer Stiftung, die unbenannt bleiben möchte.

Termine für die Online-Fortbildungen:

Die Anmeldung erfolgt über die Webseite der Stiftung Zuhören. Bitte geben Sie im Feld „Grund der Anmeldung“ an, warum Sie in Ihrer Kita insbesondere von dem Konzept Lilo Lausch profitieren würden. Die Lilo Lausch-Materialbox erhalten Sie vor Beginn per Post.
Basis-Fortbildung am 17. April 2026 von 9.00-12.00 Uhr, online
und 21. April 2026 von 9.00-12.00 Uhr, online
und 24. April 2026 von 9.00-12.00 Uhr, online
und 28. April 2026 von 9.00-12.00 Uhr, online
Vertiefung am 13. August 2026 von 9.00-16.00 Uhr, online

Anmeldung: https://www.stiftung-zuhoeren.de/stipendium/#?campaign_id=30
Anmeldeschluss ist der 23. März 2026.

Lilo-Lausch-Flyer als PDF

Bei Fragen steht Ihnen Annkatrin Voos sehr gerne zur Verfügung:
lilolausch@stiftung-zuhoeren.de
+49 (0) 89 59 00 41 249

Illustration: Stiftung Zuhören





Am 23. April 2026 findet in der Messe Magdeburg erneut die Kongressmesse BILDUNG.DIG!TAL statt. Die Veranstaltung richtet sich an Schulträger, Schulleitungen, Lehrkräfte sowie Fachkräfte aus Kitas und anderen Bildungseinrichtungen und bietet eine Plattform für den Austausch zur digitalen Transformation im Bildungsbereich – von der frühkindlichen Bildung bis zur Berufschule.

Bereits zum dritten Mal bringt die Messe Akteurinnen und Akteure aus Bildung, Politik und Wissenschaft zusammen. Unter der Schirmherrschaft von Bildungsminister Jan Riedel und mit der Unterstützung von Jürgen Böhm, Staatssekretär im Bildungsministerium, stehen praxisnahe Einblicke und innovative Ansätze für den Bildungsalltag im Mittelpunkt. Das Programm für Lehrkräfte wurde gemeinsam mit dem Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA) entwickelt und ist als Lehrerfortbildung anerkannt. Für Schulträger entstand ein spezielles Programm in Kooperation mit dem Bündnis für Bildung e.V..

Inhaltlich deckt das Vortragsprogramm zentrale Themen der digitalen Bildungsentwicklung ab. Dazu gehören unter anderem effiziente Verwaltungsstrukturen für Schulträger, der Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Arbeitsalltag von Schulleitungen, didaktische Konzepte und digitale Werkzeuge für den Unterricht sowie digitale Ansätze in der frühkindlichen Bildung. Weitere Schwerpunkte sind inklusive Bildung, individuelle Förderung, Resilienz und Gesundheit im digitalen Arbeitsalltag sowie die Förderung von Medienkompetenz.

Die Netzwerkstelle Medienkompetenz wird am Stand C-6 vertreten sein und lädt Besucherinnen und Besucher zum Austausch ein. Gemeinsam mit Jörg Kratzsch (Fachberatung Medienpädagogik beim Landesjugendamt Sachsen-Anhalt) werden wir außerdem von 10:00 bis 10:30 Uhr einen Impuls zum Thema „Medienbildung in der Kita und im Hort” geben. 

Ein besonderer Programmbereich ist die INNOVAT!ON AREA, ein Zukunftslabor für digitale Bildung. Kuratiert von der Zukunft Digitale Bildung gGmbH, bringt sie Bildungspioniere, Startups, etablierte Anbieter und Entscheider aus Schulen, Kommunen und Ministerien zusammen. Hier präsentieren ausgewählte Anbieter neue Lösungen – von KI-gestütztem Lernen über digitale Hardware bis hin zu Konzepten für die Schulentwicklung. Live-Pitches, Vorträge und Gesprächsrunden schaffen Raum für Austausch, Feedback aus der Praxis und neue Kooperationen.

Weitere Informationen zum Programm, Ausstellenden und zur Anmeldung finden Sie auf der Website der BILDUNG.DIG!TAL: https://bildung-digital.de/magdeburg




Die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz veranstaltet am 19. März 2026 von 9.00 bis 15.30 Uhr in Magdeburg die Fortbildung „Ein gutes Maß finden – Prävention exzessiver Mediennutzung“.

Digitale Medienangebote erfreuen sich großer Beliebtheit und spielen eine wichtige Rolle für das Aufwachsen junger Menschen. Neben den vielfältigen Potentialen gehen damit aber auch bestimmte Risiken einher. Schnell vergisst man mal die Zeit oder unterliegt dem Druck, bloß nichts zu verpassen. Jedoch nicht jede exzessive Nutzungsweise ist auch gleichzustellen mit pathologischer Mediensucht.

Die Fortbildung geht auf Aspekte der Mediensucht ein (entlang der ICD-11-Klassifikation), grenzt diese von anderen Risiken wie Fear of missing out und exzessiver Mediennutzung ab und stellt Maßnahmen aus der Präventionsarbeit vor.

Lernziele und Kompetenzen

  • Pathologische von unproblematischer Mediennutzung unterscheiden
  • Präventive Maßnahmen mit Heranwachsenden & Eltern eigenständig durchführen
  • Anlaufstellen für Intervention kennen

Zielgruppe

Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe bzw. der Jugendarbeit

Schwerpunkte

  • Begriffserklärung „Sucht“ und Abgrenzung zu exzessiver Mediennutzung
  • Präventive Maßnahmen in Jugendhilfe und Elternarbeit
  • Praktische Erprobung von Methoden
  • Weiterführende Hilfsangebote und Beratungsstellen

Teilnahmegebühr: kostenlos

Weitere Informationen und Anmeldung unter:
https://www.servicestelle-jugendschutz.de/2026/02/fortbildung-ein-gutes-mass-finden-praevention-exzessiver-mediennutzung-am-19-maerz/




Die Servicestelle digitale Kulturelle Bildung hat eine neue kreative Methode veröffentlicht, die Kunst, Technik und Zufall miteinander verbindet.

Entwickelt wurde das Format von der Servicestelle für digitale Kulturelle Bildung der Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e. V. (.lkj) gemeinsam mit Mathias Magdowski und Thomas Schallschmidt von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Ab sofort steht die Methode Multiplikator*innen in der Methodenmediathek zur Verfügung.

Wenn Roboter mitgestalten

Im Zentrum von „Roberta Kahlo“ stehen kleine Fahrroboter, die selbst zu Akteur*innen im künstlerischen Prozess werden. Sie rollen durch Farbe, nehmen Pigmente auf und hinterlassen auf großen Papierflächen individuelle Spuren. So entstehen abstrakte, dynamische Bildwelten – manchmal geplant, manchmal überraschend, oft irgendwo dazwischen.

Dabei geht es nicht um das perfekte Ergebnis, sondern um das gemeinsame Experimentieren und Erforschen:

  • Was passiert, wenn Technik aktiv mitgestaltet?
  • Wie viel Kontrolle haben wir – und wo beginnt der Zufall?
  • Was bedeutet Kreativität, wenn Mensch und Maschine zusammenarbeiten?

Niedrigschwelliger Zugang, offene Prozesse

Die Roboter lassen sich unkompliziert per Smartphone oder Tablet steuern und bieten dadurch einen niedrigschwelligen Zugang für verschiedene Altersgruppen. Unerwartete Linien, kleine „Fehler“ oder technische Eigenheiten werden nicht als Scheitern gewertet, sondern als produktiver Teil eines offenen ästhetischen Prozesses verstanden.

Im Anschluss an die Gestaltungsphase lädt die Methode zur gemeinsamen Reflexion ein: über Fragen von Autorschaft, über digitale Werkzeuge in der Kunst und über neue Formen kreativer Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine.

Die vollständige Methode steht online zur Verfügung und kann direkt in der Praxis eingesetzt werden:
https://methoden.lkj-lsa.de/roberta-kahlo

Die Servicestelle freut sich über die Nutzung der Materialien – und besonders über Rückmeldungen aus der Praxis.




Noch bis zum 31. März 2026 können sich engagierte junge Menschen aus ganz Sachsen-Anhalt bewerben.

Junge Engagierte, Schüler*innen, Auszubildende, Studierende, Jugendinitiativen und Vereine sind ab sofort herzlich eingeladen beim 23. JugendEngagementPreis Sachsen-Anhalt mitzumachen. Die Teilnehmenden erfahren öffentliche Anerkennung und werden für ihr Engagement geehrt. Zudem haben alle Teilnehmenden eine Chance auf Preisgelder von bis zu 1.000 Euro für ihre Projekte. Unterstützt und gestiftet wird der Engagementpreis von Vertreter*innen aus Politik, Unternehmen und sozialen Organisationen aus Sachsen-Anhalt.

„Das zentrale Thema für die Verleihung des JugendEngagementPreises ist es, das Engagement junger
Menschen sichtbar zu machen, engagierte Jugendliche vor Ort in Sachsen-Anhalt wertzuschätzen und
sie in ihren Projekten zu unterstützen. Manchmal sind wir uns der Beiträge junger Menschen zu einer
lebenswerten Gesellschaft gar nicht bewusst. Das wollen wir ändern!“ erklärt Jakob Möhring vom
Organisationsteam des JugendEngagementPreises.

Ob Klimaschutzaktionen, Kulturprojekte oder Initiativen für mehr Beteiligung im Dorf – Jugendengagement ist vielfältig. Für den Preis können sowohl konkrete gemeinnützige Projekte als auch regelmäßiges ehrenamtliches Engagement vorgeschlagen werden. Neben Eigenbewerbungen sind auch Vorschläge durch Dritte möglich.

Organisiert und durchgeführt wird der Preis bereits zum 23. Mal von der Freiwilligen-Agentur Halle. Ziel ist es, die Vielfalt jugendlichen Engagements im Land sichtbar zu machen und engagierte junge Menschen öffentlich zu würdigen und zu fördern. Unterstützt wird der JugendEngagementPreis unter anderem vom Land Sachsen-Anhalt, der Lotto-Toto GmbH Sachsen-Anhalt sowie den Stadtwerke Halle und weiteren langjährigen Partnern.

Schirmfrau ist auch in diesem Jahr Petra Grimm-Benne, Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt.

Weitere Informationen und das Bewerbungsformular gibt es unter:
www.freistil-lsa.de/jugendengagementpreis

Grafik: Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis e.V.




Das Land Sachsen-Anhalt schreibt gemeinsam mit der lkj) – Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt den 29. Kinder- und Jugend-Kultur-Preis Sachsen-Anhalt aus. Unter dem Motto „Mach doch!“ sind Kinder und Jugendliche eingeladen, ihre kreativen Ideen einzureichen.

Teilnehmen können junge Menschen bis einschließlich 21 Jahre mit Wohnsitz in Sachsen-Anhalt. Gesucht werden künstlerische Beiträge aus allen Kultursparten – von fantastischen Geschichten über eindrucksvolle Performances bis hin zu fantasievollen Kunstwerken. Die Beiträge können einzeln oder als Team eingereicht werden und sollten nicht älter als ein Jahr sein.

Insgesamt werden elf Preise im Gesamtwert von 6.500 Euro vergeben. Neben drei Hauptpreisen und zwei Förderpreisen gibt es außerdem fünf Anerkennungspreise sowie einen Sonderpreis der Jugendjury. Die feierliche Preisverleihung findet am 26. Juni 2026 statt. Einsendeschluss für Beiträge ist der 1. April 2026.

Seit fast drei Jahrzehnten würdigen die Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt und das Ministerium für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt kreative Arbeiten junger Menschen, die gesellschaftliche Themen aufgreifen, ihre Perspektiven sichtbar machen und Kultur auf neue Weise erlebbar machen. Schirmherr des Wettbewerbs ist der Staatsminister und Minister für Kultur Rainer Robra.

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Bewerbung gibt es auf der Wettbewerbswebsite.

Bildrechte: .lkj) Sachsen-Anhalt e.V.




Orientierung, Austausch und Tipps für eine sichere Begleitung in der digitalen Welt.

Am 10. Februar 2026, anlässlich des Safer Internet Day 2026 (SID), bietet die Netzwerkstelle Medienkompetenz Sachsen-Anhalt gemeinsam mit den Medienmobilen der Medienanstalt Sachsen-Anhalt einen Eltern-Workshop beim Ausbildungsverbund der Wirtschaftsregion Braunschweig/Magdeburg e.V. an.

Digitale Medien sind ein fester Bestandteil des Alltags von Kindern und Jugendlichen. Das wirft für Eltern immer wieder neue Fragen auf. Wie viel Medienzeit ist sinnvoll? Welche Apps und Plattformen sind altersgerecht? Und wie können Kinder vor problematischen Inhalten geschützt werden?

Anlässlich des weltweiten Aktionstages richtet sich der Workshop in Magdeburg an die Teilnehmerinnen des Berufsorientierungsprojektes „FrauKe – Frauen mit interkultureller Kompetenz”. Die Frauen möchten durch die Veranstaltung mehr Sicherheit im Umgang mit digitalen Medien gewinnen, um ihre Kinder gut und verantwortungsvoll in der digitalen Welt begleiten zu können. Ausgehend von den vielfältigen Medienbiografien werden aktuelle Fragen der Medienerziehung aufgegriffen und verständlich eingeordnet. Gemeinsam wird außerdem diskutiert, wie viel Mediennutzung gesund ist, warum private Daten schützenswert sind und warum Inhalte im Netz – insbesondere im Zeitalter von KI – kritisch hinterfragt werden müssen. Der Workshop verbindet fachliche Impulse mit praxisnahen Anregungen und Unterstützungsangeboten für den Familienalltag. Zudem gibt es Raum für Fragen und Diskussionen.

Der Workshop ist Teil des bundesweiten Aktionstages der EU-Initiative klicksafe, der in diesem Jahr unter dem Motto „KI and me. In künstlicher Beziehung” stattfindet. Im gesamten Monat Februar beteiligen sich über 300 Veranstaltungen an der SID-Kampagne, die von neu veröffentlichten Publikationen und Angeboten für Kinder, Jugendliche, Eltern und pädagogische Fachkräfte flankiert wird.

Beim Safer Internet Day 2026 sind wieder weitere Akteure aus Sachsen-Anhalt dabei und bieten folgende Bildungsformate an:

Blink Challenge: ChatGPT im Alltag
Dienstag bis Mittwoch, 10. bis 11. Februar 2026
Onlineaktion für Jugendliche von tumult Digital/congrav new sports e.V.

Safer Internet Day 2026 – TV Spezialprogramm
Dienstag, 10. Februar 2026, 14-24:00 Uhr
Aktion in TV / Radio (Online)
Offener Kanal Merseburg-Querfurt e.V.

Bildung in Zeiten Künstliche Intelligenz – Ki strategisch und reflektiert nutzen 
Tagung / Konferenz (Hybrid) für Eltern, Lehrkräfte, Jugendliche, Fachpublikum und Medienvertretung
Mittwoch, 11. Februar 2026, 10:00-17:30 Uhr
Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt, Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt und Offener Kanal Merseburg-Querfurt

KI-Abenteuer – Wir entdecken Künstliche Intelligenz
Workshop für Kinder
16. Februar 2026, 23. Februar 2026     
Stadt Zeitz in der Grundschule Bergsiedlung
25. Februar 2026
Stadt Zeitz in der Grundschule Zeitz-Ost




Wir sind online stark vernetzt. Deshalb kann uns Cyberkriminalität überall treffen und großen Schaden anrichten. Immer wenn wir internetfähige Geräte wie z. B. Computer, Handys, Tablets, Fernseher benutzen, sind wir realen Gefahren wie z. B. Betrug, Identitätsdiebstahl, Hass im Netz oder digitaler Gewalt ausgesetzt. Auch viele smarte Gegenstände wie z. B. Kühlschränke, Fitnesstracker, Türschlösser oder virtuelle Sprachassistenten aus der Welt des „Internets der Dinge (IoT)“ können missbräuchlich für Straftaten genutzt werden.

Mit dem Landespräventionspreis möchte der Landespräventionsrat in diesem Jahr deshalb Projekte auszeichnen, die sich für mehr Sicherheit im digitalen Raum einsetzen. Ob Aufklärungs- oder Schutzmaßnahmen, die Vermittlung von Medienkompetenz oder andere präventive Projekte – Ihr Engagement zählt!

Der Landespräventionspreis ist mit insgesamt 3.500,00 Euro dotiert. Die für die ersten drei Plätze nominierten Projekte erhalten folgende Preisgelder:

          1. Platz:    2.000,00 Euro
          2. Platz:    1.000,00 Euro
          3. Platz:     500,00 Euro.

Wir suchen laufende oder kürzlich abgeschlossene Projekte (max. 2 Jahre alt), die mit ihrem Präventionsangebot und -engagement insbesondere dazu beitragen,

  • der Cyberkriminalität vorzubeugen, die mittels Informationstechnik begangen wird (z. B. Betrug, Hacking, Hass im Netz, digitaler Gewalt, Cybergrooming, Cybermobbing u. v. m.),
  • die Medienkompetenz zu fördern,
  • die Kriminalitätsfurcht zu reduzieren,
  • die Betroffenen zu unterstützen,
  • die Schutzmechanismen zu stärken,
  • die Zivilcourage zu fördern oder
  • ein verantwortungsvolles Handeln im Netz zu vermitteln.

Wichtig ist, dass Ihr Projekt einen nachhaltigen Beitrag zur digitalen Sicherheit leistet!

Bewerben können sich Polizei, Justiz, Kommunen, Schulen, Vereine, Verbände, Behörden, Institutionen, Einrichtungen, Gremien, Gruppen, private Träger oder Einzelpersonen, die in Sachsen-Anhalt präventiv tätig sind.

Polizei und Justiz sowie die Mitglieder des Landespräventionsrates Sachsen-Anhalt dürfen am Wettbewerb nur teilnehmen, wenn sie nicht alleinige Projektträger sind, sondern mit mindestens einem der zuvor genannten zulässigen Bewerber zusammenarbeiten.

Haben wir Ihr Interesse geweckt, dann bewerben Sie sich online bis zum 30. April 2026.

Das Bewerbungsformular und weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie auf der Internetseite des Landespräventionsrates www.lpr.sachsen-anhalt.de unter der Rubrik Landespräventionspreis Sachsen-Anhalt 2026.

Grafik: Landespräventionsrat




Die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz veranstaltet am 19. Februar 2026 von 9.00 bis 15.30 Uhr in Magdeburg eine Moderatorinnenschulung für den Kinderschutzparcours.

Der Kinderschutzparcours Heldentraining“ mit Finn und Emma der LAG Kinder- und Jugendschutz Thüringen e.V. bietet Kindern zwischen 8 und 12 Jahren die Möglichkeit, sich spielerisch mit den Kinderrechten, ihren eigenen Gefühlen und Stärken sowie mit Themen wie Nähe und Distanz, Macht und Gewalt auseinanderzusetzen. Der mobile Parcours kann von drei bis vier geschulten pädagogischen Fachkräften ohne großen Aufwand in ihren jeweiligen Tätigkeitsbereichen genutzt werden.

In der Schulung werden die Methoden des Parcours vorgestellt und interessierte Fachkräfte auf die Parcoursarbeit vorbereitet. Die angehenden Moderator*innen durchlaufen Teile des Parcours, lernen das didaktische Material kennen und leiten Übungen selbst an. Nach erfolgreicher Teilnahme wird das Handbuch zum Parcours und ein Zertifikat ausgehändigt.

Lernziele und Kompetenzen

Vermittlung vielfältiger praxistauglicher niedrigschwelliger Methoden

Zielgruppe

Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe bzw. Jugendarbeit

Schwerpunkte

  • Kinderrechte
  • Gewalt, Wut, Macht
  • Nähe und Distanz
  • Gefühle und Geheimnisse
  • Hilfesysteme

Teilnahmegebühr: kostenfrei

Anmeldung:

Online-Formular

Auskünfte zur Anmeldung und Organisation erhalten Sie unter
Telefon: 0391/5037638, Email: jugendschutz[at]fjp-media.de

Die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz von fjp>media ist ein landesweites Angebot mit Information und Beratung, Netzwerkarbeit und Fortbildung sowie Projekt- und Bildungsangeboten zu Fragen des Kinder- und Jugendschutzes.

Dieses Angebot wird finanziert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung Sachsen-Anhalt.




Junge Menschen können sich für ein besseres und sichereres Internet am 5. Februar 2026 im Offenen Kanal Merseburg-Querfurt engagieren.

Wie können Kinder und Jugendliche im digitalen Raum besser geschützt werden – und vor allem: Wie können sie selbst dabei mitreden? Genau dieser Frage widmet sich eine bundesweite Workshopreihe zur Kinder- und Jugendbeteiligung in der digitalen Welt.

Die Bundesregierung hat eine Expertenkommission zum Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt eingesetzt. Ihr Ziel ist es, zeitgemäße und wirksame Empfehlungen für mehr Schutz junger Menschen im Internet zu entwickeln. Ein zentraler Bestandteil dieses Prozesses ist die aktive Beteiligung von Kindern und Jugendlichen – denn sie wissen selbst am besten, wo Probleme liegen und was sie brauchen.

Im Auftrag des Projekts „Kinderschutz und Kinderrechte in der digitalen Welt“ der Stiftung Digitale Chancen werden deshalb partizipative Workshops für junge Menschen im Alter von 12 bis 17 Jahren durchgeführt.

Workshop in Merseburg am 05. Februar 2026

Einer dieser Workshops findet am 05. Februar 2026 von 10:00 bis 15:00 Uhr im
Offenen Kanal Merseburg-Querfurt e. V. (Geusaer Str. 86 b, 06217 Merseburg) statt.

In einem geschützten und altersgerecht gestalteten Rahmen haben die Teilnehmenden die Möglichkeit,

  • ihre Rechte im digitalen Umfeld kennenzulernen,
  • über eigene Erfahrungen im Internet zu sprechen,
  • Herausforderungen und Probleme zu benennen,
  • eigene Ideen und Lösungsansätze zu entwickeln
  • und direkt mit der Vertretung der Expertenkommission ins Gespräch zu kommen.

Die Ergebnisse des Workshops werden dokumentiert und fließen in die Arbeit der Kommission ein – die Stimmen der Jugendlichen haben also einen echten Einfluss.

Freiwillig, kostenfrei und gut begleitet

Die Teilnahme am Workshop ist freiwillig und kostenfrei. Für Getränke und Snacks ist gesorgt. Zur besseren Planung wird um eine Anmeldung per E-Mail an anmeldung@okmq.de gebeten.

Der Schutz der Teilnehmenden hat dabei höchste Priorität: Für die Teilnahme ist eine schriftliche Einwilligungserklärung erforderlich – bei unter 16-Jährigen auch durch die Erziehungsberechtigten.

Workshop OK Merseburg Gemeinsam für ein sicheres Internet
Aushang: Gemeinsam für ein besseres & sicheres Internet



Einladung zum Maker-Pitch am 28. Januar 2026 von 14:00 bis 17:00 Uhr im TaC – Theater am Campus, Hochschule Merseburg.

Im Studiengang Kultur- und Medienpädagogik an der Hochschule Merseburg haben Studierende des 3. Semesters im Rahmen eines Studienseminars zum Thema Making vielfältige, kreative und praxisnahe Projektideen entwickelt. Ziel des Seminars war es, medienpädagogische Konzepte nicht nur theoretisch zu denken, sondern konkrete Makerprojekte zu entwerfen, die in realen Praxisfeldern umgesetzt werden können.

Diese Projekte sollen nun als Teil einer Studienleistung erprobt werden – etwa in Bibliotheken, Jugendclubs, Schulen oder vergleichbaren Einrichtungen. Die Durchführung ist im Zeitraum April bis Juli 2026 geplant, erfolgt kostenfrei und wird in enger Abstimmung mit der jeweiligen Institution umgesetzt. Für die Studierenden bietet sich damit die Möglichkeit, wertvolle Praxiserfahrungen zu sammeln, während die Einrichtungen von frischen Ideen, neuen Formaten und engagierten Projektteams profitieren.

Die Bandbreite der Projekte ist groß: Sie reicht von vermittlungsorientierten Medien- und Makerprojekten für unterschiedliche Zielgruppen, über die Entwicklung konkreter Maker-Produkte, bis hin zu virtuellen Tools für eine kompetente Mediennutzung. Beim Pitch stellen die Studierenden ihre Ideen jeweils kurz vor und stehen anschließend für Fragen, Feedback und Austausch zur Verfügung.

Der Maker-Pitch bietet Raum zum Kennenlernen, zur Klärung von Rahmenbedingungen und zur gemeinsamen Weiterentwicklung der Projektideen. Die Studierenden möchten mit künftigen Kooperationspartnern ins Gespräch kommen und ausloten, ob und in welcher Form eine Umsetzung in der Einrichtung möglich ist.

Das Hochschul-Team freut sich sehr, Sie beim Maker-Pitch begrüßen zu dürfen und gemeinsam neue Wege der medienpädagogischen Praxis zu erkunden.




Das Medienkompetenzzentrum (MKZ) der Medienanstalt Sachsen-Anhalt startet mit einem breit gefächerten und hochaktuellen Weiterbildungsprogramm in das erste Halbjahr 2026.

Wie produzieren wir heute Videos, Podcasts oder Social-Media-Inhalte? Und wie behalten wir dabei den Überblick über KI, Algorithmen und Datenschutz? Genau hier setzen die neuen Angebote des Medienkompetenzzentrums an. Von Film- und Audioproduktion über Web- und Design-Workshops bis hin zu Seminaren rund um Künstliche Intelligenz und Medienethik bietet das aktuelle Kursprogramm zahlreiche Möglichkeiten, Medien nicht nur zu konsumieren, sondern aktiv und verantwortungsvoll zu gestalten.

Viele Kurse verbinden kreatives Arbeiten direkt mit den neuen technologischen Entwicklungen – etwa KI-gestützten Tools für Video, Text oder Design. Gleichzeitig kommen Themen wie digitaler Selbstschutz, Achtsamkeit im Medienalltag und Jugendmedienschutz nicht zu kurz. Ob für berufliche Weiterbildung, ehrenamtliches Engagement oder persönliches Interesse – das Medienkompetenzzentrum bietet wieder ein abwechslungsreiches Schulungsprogramm an.

Von Januar bis Juli 2026 stehen zahlreiche neue Seminare, Ferienkurse und Workshops sowohl für Einsteigerinnen und Einsteiger als auch für Fortgeschrittene zur Auswahl. Diese können im MKZ in Halle (Saale) besucht werden. Darüber hinaus wird ein Teil des Schulungsangebotes vor Ort in den Offenen Kanälen und bei den Nichtkommerziellen Lokalradios angeboten.

Das aktuelle Programmheft ist kostenlos bei der Medienanstalt Sachsen-Anhalt erhältlich. Natürlich können die Seminare auch online unter www.phänomedial.de abgerufen werden. Dort ist auch die verbindliche Online-Anmeldung möglich.




Das Fortbildungsprogramm des Landesjugendamtes Sachsen-Anhalt für das Jahr 2026 ist pünktlich zum 1. Dezember erschienen.

Auch für das nächste Jahr sind interessante Fortbildungen in den Bereichen Medienpädagogik, Jugendschutz, vielfaltssensible Kinder- und Jugendhilfe und Gewaltprävention gesetzt, die für die Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe wichtige Impulse geben können.

Die Fortbildung „Anti-Bias-Arbeit“ setzt sich mit Diskriminierungserfahrungen und der Reflexion unbewusster Vorannahmen in professionellen Settings der Kinder- und Jugendhilfe auseinander.

Erneut findet die Veranstaltung „Aufwachsen in extrem rechten Familien“ statt.
Hier sollen Schnittmengen zwischen Rechtsextremismus und Kindeswohlgefährdung aufgezeigt und Anhaltspunkte für das Spannungsfeld zwischen Elternprivileg und staatlichem Wächteramt austariert werden.

Für die gender- und vielfaltssensible Ausrichtung der pädagogisch-professionellen Arbeit ist erneut die Fortbildung „Queerkompetenz im sozialarbeiterischen Handeln“ gesetzt.

Auch die Fortbildung „Gender und Medien“ wird in diesem Jahr erneut angeboten. Hier soll die Rolle der Medien für die Selbstdarstellung und Orientierung junger Menschen in den Fokus gerückt werden.

Die Fortbildung „Eine neue Liebe!? – Wenn KI zum Beziehungspartner wird“ widmet sich Chatbots und virtuellen Avataren, sowie der Frage, was das für unser Verständnis von Beziehung, Intimität und Freundschaft bedeutet.

Nachdem die Fortbildung zu exzessivem Mediennutzungsverhalten im Jahr 2025 so gut gelaufen ist, soll es 2026 mit „Und was ist deine Lieblings-App?“ einen Kurs mit noch größerem Workshop-Charakter geben, in dem Methoden der Suchtprävention vorgestellt und erprobt werden können.

In der Fortbildung „Antifeminismus und Misogynie“ sollen Online-Phänomene frauen*verachtender und gewaltgeprägter, grenzüberschreitender Männlichkeitsideale thematisiert und Strategien des Umgangs im sozialpädagogischen Handeln vorgestellt werden.

In Vorfeld der Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt erscheint auch das Thema „Fake News & KI“ noch einmal relevanter. Hier sollen Themen, wie Quellkritik und Kontextverschiebungen umrissen und praktische Übungen in den Mittelpunkt gerückt werden.

Der Kurs zu „Distanzierungsarbeit mit rechtsorientierten Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Erwachsenen“ gibt Handwerkszeug in der Gesprächsführung und insbesondere im Umgang mit provokanten Äußerungen.

2025 wurde die Fortbildung zu „KI in der Kinder- und Jugendhilfe“ stark frequentiert. Die 2026er Auflage „Entscheidungen treffen zum Einsatz von KI in der Kinder- und Jugendhilfe?!“ soll nun ganz gezielt Führungskräfte, IT-Verantwortliche und Beschaffer*innen ansprechen und bei der strategischen Implementierung unterstützen.

Erneut wird auch das Fortbildungsangebot „Jung, modern und rechtsextrem“ ausgeschrieben. Hier soll es ebenfalls um den Umgang mit menschenverachtenden und rechtsextremen Positionen gehen. Zur Erprobung kreativer Gegenrede wird hierbei auf Methoden des Forumtheaters nach Augusto Boal zurückgegriffen.

Mithilfe künstlerisch-kreativer Mittel und umgesetzt durch das Brachland-Ensemble soll auch das Thema „COMPANION-BOTS – Der Kampf um unsere Emotionen“ Eingang in das Fortbildungsprogramm finden und nochmals den Schwerpunkt auf KI legen.

Neu ist in diesem Jahr das Format „Update Demokratie, Vielfalt und Digitales“.

In knapp 4-stündigen Onlineformaten sollen folgende Impulse zu wichtigen Themen gegeben werden.




Die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz veranstaltet in Kooperation mit dem Fachzentrum Radikalisierungsprävention in Vollzug und Straffälligenhilfe Sachsen-Anhalt am Donnerstag, den 29. Januar 2026 von 9.00 bis 15.30 Uhr in Magdeburg (Gareisstraße 15) die Fortbildung „Gruppen stärken – Extremismusprävention bei Kindern und Jugendlichen“.

Die Fortbildung bietet fachliche Impulse und praxisnahe Methoden für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Die Teilnehmenden erfahren, wie sie Gruppen stärken können, demokratische Haltungen fördern und ein sicheres Setting für Vielfalt, Respekt und gemeinsame Verantwortung schaffen. Besonderer Fokus liegt auf konkreten Methoden, insbesondere für Kinder und Jugendliche, die direkt im Alltag eingesetzt werden können. Es werden Übungen zu Gruppenzusammenhalt, Zugehörigkeit, Perspektivenübernahme, Wertebildung, (Online-)Kommunikation und Selbstreflexion vorgestellt und erprobt.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung

Zu diesem Thema hat die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz kürzlich die Handreichung „Zwischen Orientierungssuche und Radikalisierung herausgegeben. Die Handreichung beschreibt Radikalisierungsprozesse bei Kindern und Jugendlichen als einen meist schleichenden Prozess, der durch soziale, psychische und ideologische Faktoren beeinflusst wird. Für Fachkräfte entsteht daraus eine große Herausforderung: Wie lassen sich frühe Anzeichen erkennen? Wie begegnet man Jugendlichen, ohne sie zu stigmatisieren oder ihr Vertrauen zu verlieren? Und wie kann man unterstützen, bevor sich destruktive Denkmuster verfestigen? Die Handreichung möchte zu diesen Fragen eine Orientierung geben.

Die vollständige Online-Version finden Sie hier:




Die digitale Transformation verändert Lernen, Arbeiten und Zusammenleben grundlegend – und genau hier setzt das Digitalisierungszentrum Zeitz (DZZ) an. Als Kompetenzzentrum für digitales Lernen und den regionalen Einsatz von Informationstechnologien engagiert sich das Team im südlichen Sachsen-Anhalt für umfassende Bildungsangebote rund um Digitalisierung.

Das Ziel des DZZ ist es, digitale Kompetenzen für alle Generationen zu fördern: von Kindern und Jugendlichen über Eltern bis hin zu Erwachsenen und Unternehmen. Dabei entwickelt und begleitet das DZZ-Team digitale Plattformen, stärkt die digitale Teilhabe, vernetzt Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung und unterstützt unternehmerisches Handeln in der Kohleregion.

Ab Januar 2026 bietet DZZ regelmäßig Bildungsangebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsen an.

Medienwerkstatt – dein Digital-Workshop in Droyßig
Alle zwei Wochen donnerstags 15:30 bis 17:00 Uhr in CJD Sachsen-Anhalt Christophorusschulen Droyßig.

In der Medienwerkstatt können Teilnehmende kreativ werden und digitale Werkzeuge praktisch ausprobieren. Ob Mediengestaltung, Technik oder erste Programmiererfahrungen – der Workshop bietet einen niedrigschwelligen Einstieg in die digitale Welt und fördert spielerisch Medienkompetenz.
Zum Angebot und Anmeldung

Themennachmittag Medienkompetenz: TikTok, Snapchat und Co. Was nutzt mein Kind und warum?
15. Januar 2026, 16:00 Uhr bis ca. 17:30 Uhr, Stadtbibliothek Weißenfels

Dieser Themennachmittag in der Stadtbibliothek Weißenfels richtet sich speziell an Eltern und Interessierte. Im Fokus stehen soziale Netzwerke wie TikTok, Snapchat & Co.: Welche Inhalte begeistern Kinder und Jugendliche? Welche Chancen und Risiken gibt es? Und wie können Erwachsene ihre Kinder kompetent begleiten? Ein Angebot, das informiert, sensibilisiert und den Dialog stärkt.
Zum Angebot

MAKERSPACE KIDS: Mini-Filmspecial ‒ Vorhang auf für dein Greenscreen Abenteuer
4.02.2026 | 16:00 bis 17:30 Uhr, Digitalisierungszentrum Zeitz

Grafik: Adobe Firefly

Hier wird es filmreif! Beim MAKERSPACE KIDS – Mini-Filmspecial entdecken Kinder die Welt der Filmproduktion. Mit Greenscreen-Technik entstehen eigene kleine Filme, Fantasiewelten und spannende Geschichten. Das Angebot verbindet Kreativität, Technik und Teamarbeit – und zeigt, wie viel Spaß digitales Gestalten machen kann.
Zum Angebot und Anmeldung




Digitale Spiele sind längst Teil des Familienalltags. Ob auf Konsole, PC oder Smartphone – Kinder und Jugendliche kommen früh mit Games in Berührung. Doch viele Eltern fragen sich: Welche Spiele sind geeignet? Wie viel Spielzeit ist okay? Und wie begleite ich mein Kind sinnvoll? Genau hier setzt der „Elternratgeber digitale Spiele: Games? Na sicher!“ an.

Der gemeinsame Elternratgeber der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) und der Stiftung Digitale Spielekultur greift zentrale Fragen aus dem Erziehungsalltag auf und bietet praxisnahe Unterstützung. Ziel ist es, Eltern Sicherheit im Umgang mit digitalen Spielen zu geben – ohne zu belehren, sondern verständlich und alltagsnah.

Die Broschüre liefert kompakte Informationen und konkrete Tipps zu Themen wie:

  • Genereller Umgang für Games: Warum spielen Kinder so gern und was lernen sie dabei?
  • Auswahl geeigneter Spiele: Orientierung an Alterskennzeichen und inhaltlichen Kriterien.
  • Spielregeln für einen sicheren Umgang: Spielzeit, Geld, Daten und Kommunikation?
  • Technische Schutzmaßnahmen: Von Jugendschutzeinstellungen bis Vertrauen.
  • Games und Jugendkultur: Über Online-Communities bis E-Sport

Praxisnahe Informationen und konkrete Tipps:

Besonders wertvoll ist der praxisnahe Ansatz: Statt abstrakter Regeln gibt es nachvollziehbare Beispiele und leicht umsetzbare Empfehlungen. Eltern erhalten damit eine fundierte Grundlage, um Spiele als festen Bestandteil der Lebenswelt ihrer Kinder zu verstehen und sie verantwortungsvoll begleiten zu können.

Der „Elternratgeber digitale Spiele: Games? Na sicher!“ steht kostenlos als Download zur Verfügung und kann alternativ auch als Printversion über ein Bestellformular angefordert werden:
usk.de/die-usk/broschueren




Künstliche Intelligenz verändert Lernen, Lehren und Bildungspraxis grundlegend. Doch wie können wir KI sinnvoll, kritisch und zugleich experimentierfreudig in der schulischen und non-formalen Bildung einsetzen? Dieser Frage widmet sich die Veranstaltung „Bildung in Zeiten Künstlicher Intelligenz – KI strategisch und reflektiert?“.

Am 11. Februar 2026 lädt die Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt zu einem ganztägigen hybriden Workshop ein. Eingeladen sind pädagogische Fachkräfte, Bildungspraktikerinnen, Multiplikatoren sowie alle, die sich mit den Chancen und Herausforderungen von KI in Bildungsprozessen auseinandersetzen möchten.

Die Veranstaltung bietet einen praxisnahen Einstieg in den Umgang mit Künstlicher Intelligenz, bei dem Teilnehmende KI-Anwendungen selbst erproben und ein grundlegendes Verständnis ihrer Funktionsweise entwickeln. Darauf aufbauend werden Chancen, Risiken und gesellschaftliche Auswirkungen von KI in der Bildung kritisch reflektiert. Gemeinsam werden zudem Bildungsstrategien und praktische Einsatzmöglichkeiten erarbeitet. Abgerundet wird der Tag durch Raum für Austausch, Vernetzung und den Beginn möglicher Kooperationen.

Der Workshop wird von Nele Hirsch, ebildungslabor.de, geleitet und von Diana Elsner, Offener Kanal Merseburg-Querfurt und Tobias Thiel, Ev. Akademie Sachsen-Anhalt moderiert. Junge Menschen, die sich mit KI auskennen, werden die Veranstaltung als Expertinnen und Experten begleiten.

Die Veranstaltung findet sowohl vor Ort als auch online statt.

Bei der Anmeldung können die Teilnehmenden angeben, ob Sie online oder in Präsenz teilnehmen möchten. Den Link zur Teilnahme erhalten die Angemeldeten ein Tag vor der Veranstaltung an die angegebene E-Mail Adresse.

Vorläufiger Ablauf:

10:00 Uhr Kennenlernen und Einführung
10:15 Uhr Teil 1: KI kennenlernen und Ausprobieren
12:00 Uhr Mittagessen / Mittagspause
13:00 Uhr Teil 2: KI kritisch, aber auch experimentierfreudig in der Bildung einsetzen
15:00 Uhr Kaffee & Kuchen bzw. Pause
15:30 Uhr Teil 3: Entwicklung von Bildungsstrategien – Auftakt für eine Zusammenarbeit
17:30 Uhr Ende

Anmeldung bis zum 01.02.2026 unter:
https://ev-akademie-wittenberg.de/core_event/?event-id=2026-04
Tragen Sie bitte im Online-Formular bei Bemerkung den Verpflegungswunsch ein: vegetarisch / vegan / Allergien / Unverträglichkeiten

Die Veranstaltung ist eine Kooperation von Ev. Akademie Sachsen-Anhalt, Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt und Offener Kanal Merseburg-Querfurt und findet im Rahmen der GMK-Landesgruppe Sachsen-Anhalt und des Netzwerks „Gutes Aufwachsen mit Medien im Landkreis Wittenberg“ sowie der Ev. Trägergruppe für gesellschaftspolitische Jugendbildung statt und wird aus Mitteln des KJP des BMFSFJ gefördert.

Grafik: Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt




Initiative SchuleKitaUni an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg lädt am 28. Januar 2026 zum Veranstaltungstag „Ein Tag im Zeichen der Bildung der Zukunft“ auf den Campus der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg ein.

Gemeinsam mit dem bekannten Bildungsinfluencer, Lehrer und Autor Bob Blume (#Netzlehrer) richten die Veranstalterinnen den Blick auf die drängenden Fragen der Bildungszukunft.

Warum geht es?
Der Tag widmet sich der Frage, wie junge Menschen heute lernen, was sie bewegt – und wie wir Schule, Universität und Gesellschaft im Zeitalter der (Post-)Digitalität gesund, gerecht und zukunftsfähig gestalten können. Schülerinnen und Studierende treten dabei als aktive Stimmen und Impulsgeber auf, deren Perspektiven in den weiteren Verlauf einfließen.

Programmüberblick:

Block 1 – „Was bewegt Euch?“ – (Teilnahme nur auf Einladung – nicht öffentlich!)
Partizipatives Austauschformat mit Schülerinnen, Studierenden und Bob Blume 16:45 Uhr–17:30 Uhr | Universitätsbibliothek OVGU
Authentische Gespräche zu Bildungsrealität, Wünschen, Sorgen und Zukunftsthemen.

Block 2 – Öffentlicher Vortrag von Bob Blume
„Schule muss sich ändern – Gute Schule in digitalisierten Zeiten: Wo stehen unsere Kinder – und wie gehen sie gesund in die Zukunft?“
18:00 Uhr–19:00 Uhr | Hörsaal 1
Impulse zur digitalen Resilienz, Chancen und Belastungen der digitalen Welt und notwendigen Kompetenzen.

Block 3 – Öffentliche Podiumsdiskussion
„Was Schule, Politik und Uni brauchen: Zukunft der digitalen & gesunden Schule“
19:15 Uhr–20:45 Uhr | Hörsaal 1
Mit Vertreter:innen aus Politik, Wissenschaft, Schule und Teilnehmenden des ersten Blocks

Alle Details finden Sie im beigefügten Veranstaltungsflyer.

Flyer als PDF

Anmeldung:
– Block 1: Teilnahme über persönliche Einladung (begrenzte Plätze)
– Vortrag & Podium: Offene Anmeldung über Eventbrite (BobBlumeOVGU.eventbrite.de)

Der Vortrag und die Podiumsdiskussion werden live übertragen unter:
link.ovgu.de/bildungderzukunftstream




Mach mit – Gib Orientierung für einen souveränen Cyberspace, teile Ideen, Konzepte und Erfahrungen

Die OVGU – Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg – sucht zum vierten Mal Akteure in Sachsen-Anhalt, die einen Beitrag zur den Querschnittszielen der Strategie „Sachsen-Anhalt Digital 2030“ leisten möchten!

Der Aufruf setzt den Fokus auf:

  1. Open Source und Open Data zur Stärkung der digitalen Souveränität
  2. Digitale Selbstverteidigung
  3. Datendetektive zum Aufspüren und zur Transparenz von digitalem Tracking

Der Wettbewerb richtet sich an:

  • Landkreise, Kommunen, Städte und Gemeinden,
  • Bildungseinrichtungen und Vereine,
  • Privatpersonen – als Einzelperson oder als Gruppe von Privatpersonen aus Sachsen-Anhalt.

Die besten Beiträge werden prämiert:
für Landkreise, Kommunen, Städte und Gemeinden mit einem Preisgeld von:

  1. Preis: 5000 Euro
  2. Preis: 3000 Euro
  3. Preis: 1000 Euro

für Bildungseinrichtungen und Vereine mit einem Preisgeld von:

  1. Preis: 5000 Euro
  2. Preis: 3000 Euro
  3. Preis: 1000 Euro

Für Privatpersonen: Prämierung der besten zehn Beiträge mit einem Preisgeld pro Einreichung von 1000 Euro. Die Jury behält sich vor, bis zu fünf weitere Preise zu vergeben.

Einreichungen können zum Beispiel sein:

  • eigene Umsetzungen und Anwendungen
  • Nutzungserfahrungen mit Werkzeugen und Anwendungen
  • Konfigurationsbeispiele
  • erstellte Berichte oder Abgaben
  • Lehr- und Lernkonzepte, erstellte Lehr- oder Informationsmaterialien

Wo/wie/bis wann?

Registrierung des Beitrags bis zum 1. März 2026 über Cryptpad: https://brora.cs.uni-magdeburg.de/form/#/2/form/view/stl+e57gGmkls9uEwNJyFJ2T6ODP92yXySQp5v9nIb8 möglich.
Bitte den Titel des Beitrags, der Autorinnen und Autoren, der Kommune, Einrichtung, des Vereins bzw. Privatperson-Kontakt sowie adressierter Fokus angeben. Als Bestätigung wird eine Einreichungs-ID zurückgesendet! – Auf Bestätigungsemail achten, sonst erneut senden!

Final eingereicht werden soll der Beitrag bis zum 20.04.2026 unter Angabe der Einreichungs-ID über das Cryptpad.

Weitere Informationen unter:

https://omen.cs.uni-magdeburg.de/itiamsl/deutsch/secbydesign/wettbewerb/index.html






Das Europäische Institut für Journalismus- und Kommunikationsforschung (EIJK) und die Medienstiftung der Sparkasse Leipzig lädt zum Symposium am 16. Januar 2026 auf dem Mediencampus der Villa Ida nach Leipzig ein.

Wie können wir die Grundregeln fairer Kommunikation vermitteln? Wie entsteht eine zuverlässig informierte Öffentlichkeit? Wie gewinnen Schülerinnen und Schüler ein kritisches Bewusstsein gegenüber KI-Chatbots und Social Media? Welche Wege führen zur Informationskompetenz in der Demokratie? Dies sind die Kernthemen der Tagung.

Die Tagung bringt Expertinnen und Experten aus Neurowissenschaften, Medienforschung, Mediendidaktik und journalistischer Praxis zusammen, um über Informationskompetenz, Medienbildung und die Herausforderungen der digitalisierten Mediengesellschaft zu diskutieren.

Das vollständige Programm, die Referierenden und die Anmeldung finden Sie unter:
https://eijc.de/programm-symposium

Die Teilnahme ist kostenfrei, die Anzahl der Plätze ist jedoch begrenzt.




Online-Vortrag zu empirischen Erkenntnisse und praxisnahen Ansätzen für Programmentwickelnde am 5. Dezember 2025, 10:30 – 12:00 Uhr.

Immer häufiger begegnet Kindern und Jugendlichen in ihrem Schulalltag Hatespeech. Um diesem Problem zu begegnen, stehen Schulen und Lehrkräften zahlreiche Programme und Maßnahmen mit unterschiedlichen Schwerpunkten, Methoden und Formaten zur Verfügung. Nun liegt erstmalig eine systematische Qualitätseinschätzung nationaler und internationaler Bildungsprogramme zum Umgang mit Hatespeech vor, welche Kriterien der schulischen Praxis und der Wissenschaft berücksichtigt.

Julia Kansok-Dusche von der BTU-Cottbus Senftenberg führt in die wichtigsten Ergebnisse ein und stellt Erkenntnisse zu Einflussfaktoren auf Lehrkräfte-Interventionen im Umgang mit Hatespeech-Vorfällen vor.

Diese Online-Veranstaltung wird vom Team der GMK im Projekt „toneshift – Netzwerk gegen Hass im Netz und Desinformation“ organisiert.

Weitere Informationen und Anmeldung: https://hass-im-netz.gmk-net.de/schule-hatespeech-online-2025/




Neue Ausgabe am Tag der Kinderrechte am 20. November 2025. Partizipationsangebote lassen Kinder mitreden.

Frontalunterricht war gestern – heute gibt es jede Menge digitale Angebote, die den Schulalltag bereichern. „Team Timster – Deine Schule: Lern-Apps, Spiele im Unterricht und Kinderrechte“ (KiKA) nimmt diese genauer unter die Lupe, zeigt wie viel Spaß Lernen machen kann und was das Ganze mit Kinderrechten zu tun hat. Die Sendung ist am 20. November 2025, dem Tag der Kinderrechte, ab 19:25
Uhr bei KiKA, auf kika.de und in der KiKA-App
zu sehen, online ergänzt um vielfältige Partizipationsmöglichkeiten.

Bei „Team Timster – Deine Schule“ steht die Teilhabe von Kindern im Mittelpunkt: In Befragungen des KiKA-UserLabs – dem qualitativen Zielgruppenanalyse-Werkzeug von KiKA – berichteten Kinder aus der 3. bis 5. Klasse von ihren Erfahrungen mit Lern-Apps und äußerten den Wunsch, auch die Meinungen Gleichaltriger dazu kennenzulernen. Tim Gailus und Soraya Jamal von „Team Timster“ greifen diese Anliegen auf und stellen beispielhaft Schulen vor, die mit innovativen und digitalen Unterrichtsmethoden
überzeugen. Die Beispiele zeigen, dass in digitalen Medienangeboten Kinderrechte wie das Recht auf Mitbestimmung, Bildung und den Schutz persönlicher Daten transportiert werden können.

Wer während der Sendung mitreden möchte, kann sich auf kika.de beteiligen. Im KiKA-Chat beantworten Lehrer und Social-Media-Creator Niko Kappe, Kinderrechte-Aktivistin Sara Flieder und Lisa König, Direktorin des Zentrums für didaktische Computerspielforschung, die Fragen des Publikums. Informationen zu Kinderrechten und Tipps für Apps und Schulprojekte ergänzen das Online-Angebot.

Das KiKA-Medienmagazin „Team Timster“ ist eine Koproduktion von rbb und NDR unter Federführung von KiKA. „Team Timster – Deine Schule“ ist eine dreiteilige Reihe, die einen Schwerpunkt auf die Perspektive und Partizipation von Schüler*innen legt. Die ersten beiden Ausgaben „Online, KI und coole Technik?“ und „Cybermobbing stoppen!“ stehen in der KiKA-App und auf kika.de zum Abruf bereit.

Grafik: KiKA





Bereits zum achten Mal geht es bei Aktionstagen Netzpolitik & Demokratie vom 10. bis 14. November um Fragen der Demokratie im digitalen Raum und um die Stärkung der digitalen Kompetenz. Die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt beteiligt sich mit acht Angeboten und einem Podcast am Programm.

Vom 10. bis 14. November rücken netzpolitische Themen einmal mehr in den Blickpunkt. Auch die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt beteiligt sich erneut an den bundesweiten Aktionstagen „Netzpolitik & Demokratie“, die das Thema Netzpolitik stärker in den Fokus der Öffentlichkeit rücken und Demokratie im Netz stärken möchten. Anlässlich der Aktionstage gibt die Influencerin Susanne Siegert im Podcast „Du bist Politik“, den die Landeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit der Hochschule Magdeburg-Stendal realisiert, Einblicke in ihre Gedenkarbeit auf TikTok und Instagram sowie in ihr Ende Oktober erscheinendes Buch „Gedenken neu denken“.

Das Programm in Sachsen-Anhalt

Fake oder Fake? Lügen im Netz entlarven – Workshop mit dem Bildungsprojekt „spreuweizen“ für Schülerinnen und Schüler ab Klassenstufe 7, vor Ort in Ihrer Schule
10.-14. November 2025, jeweils von 10:00 bis 12:00 Uhr oder nach Vereinbarung.

Influencing – Zwischen Followern und Fakten – Workshop mit dem Bildungsprojekt „spreuweizen“ für Schülerinnen und Schüler ab Klassenstufe 7, vor Ort in Ihrer Schule
10.-14. November 2025, jeweils von 10:00 bis 12:00 Uhr oder nach Vereinbarung.

KI und Demokratie – Wenn Technologie polarisiert – Workshop mit dem Bildungsprojekt spreuweizen für Schülerinnen und Schüler ab Klassenstufe 7, vor Ort in Ihrer Schule
10.-14. November 2025, jeweils von 10:00 bis 12:00 Uhr oder nach Vereinbarung.

KI kritisch denken – Workshop für Lehrkräfte in Kooperation mit der Digitalassistenz des LISA, vor Ort in Ihrer Schule
10.-14. November 2025, jeweils von 10 bis 12 Uhr oder nach Vereinbarung.

Die Zukunft der Medienlandschaft in Sachsen-Anhalt – Netzpolitisches Forum mit den Journalisten Marc Rath und Tim Herden, Stadtbibliothek Magdeburg, Breiter Weg 109, 39104 Magdeburg
11. November 2025, 18.00 bis 19.30 Uhr.

Handyverbot bis 16 Jahre? – Netzpolitisches Forum mit Jan Riedel, Minister für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt, Gemeinschaftsschule Heinrich-Heine Sachsen-Anhalt, Hemingwaystraße 1, 06126 Halle (Saale)
12. November 2025, 15.00 bis 17.00 Uhr

Die Veranstaltungen sind öffentlich und kostenfrei. Detaillierte Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie unter www.netzpolitische-bildung.de.

Bei Rückfragen und für Anmeldung wenden Sie sich bitte an:
Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt
Diana Doerks
Tel.: 0391/567-6452
E-Mail: diana.doerks@sachsen-anhalt.de




    Jugendfilmpreis Sachsen-Anhalt 2025 feiert 30. Jubiläum im Schauspielhaus Magdeburg.

    Das Schauspielhaus Magdeburg wird am Sonntag, dem 2. November 2025, zum Schauplatz des 30. Jugendfilmpreises Sachsen-Anhalt. Unter dem Motto „Framework – Was ist deine Perspektive?“ lädt der traditionsreiche Wettbewerb junge Filmschaffende aus dem ganzen Land ein, ihre kreativen Sichtweisen auf die große Leinwand zu bringen.

    Im Vorfeld hatten die Offenen Kanäle Sachsen-Anhalt junge Menschen bis 27 Jahre, die mit dem Bundesland verbunden sind, dazu aufgerufen, ihre Filme einzureichen – egal ob Spielfilm, Dokumentation, Musikvideo, Animation oder Filmexperiment. Die Resonanz zeigt eindrucksvoll, wie lebendig die junge Filmszene Sachsen-Anhalts ist: über 80 Beiträge wurden eingereicht, an denen sich mehrere hundert Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene vor und hinter der Kamera beteiligt haben.

    Insgesamt 25 Filme haben es in die Auswahl geschafft und werden am 2. November 2025 im Schauspielhaus Magdeburg gezeigt. Zwischen 12.00 Uhr und 19.00 Uhr laufen die Filme in drei Kategorien. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

    Die Veranstaltung wird aufgezeichnet und ist am 10.11.2025 ab 10:00 Uhr im Programm des Offenen Kanals Magdeburg sowie anschließend auf dessen YouTube-Kanal zu sehen.

    12.00 Uhr „First Steps“ – medienpädagogisch betreute Projekte aus Schulen und Jugendzentren mit anschließender Preisverleihung
    14.45 Uhr „Newcomer“ – erste freie Produktionen junger Filmtalente
    16.40 Uhr „Next Level“ – Werke erfahrener Nachwuchsfilmerinnen und -filmer mit anschließender Preisverleihung für „Newcomer“ und „Next Level“

    Die Filmteams sind vor Ort und geben Einblicke in die Entstehungsgeschichte ihrer Werke.

    Die Jury 2025
    Über die Preisträgerinnen und Preisträger entscheidet eine unabhängige Fachjury aus Film, Medienpädagogik und Kunst. Insgesamt werden Preisgelder in Höhe von 2.500 Euro vergeben.

    Kategorie „First Steps“:

    • Susanne von Holten – Bereichsleiterin Bürgermedien, Jugendmedienschutz und Medienforschung, Medienanstalt Sachsen-Anhalt
    • Tobias Hennigs – Jugendbildungsreferent, Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V.
    • Jörg Kratzsch – Medienwissenschaftler M.A., Landesjugendamt Sachsen-Anhalt

    Kategorie „Newcomer“:

    • Anne Scheschonk – Dokumentarfilmregisseurin, Gründerin von „Gelbe Katze auf Schwarz“ (Büro für Barrierefreiheit im Film)
    • Jessica Krecisz – Filmemacherin, Medienkünstlerin und Dozentin an der Hochschule Harz
    • Leon Brandt – Kameramann und Filmemacher

    Kategorie „Next Level“:

    • Hovhannes Martirosyan – Kameramann
    • Sophie Lenglachner – Bühnen- und Kostümbildnerin, Kunstfilmemacherin
    • Mirko Muhshoff – Drehbuchautor, Regisseur und Schauspieler

    Über den Jugendfilmpreis Sachsen-Anhalt
    Der Jugendfilmpreis Sachsen-Anhalt ist ein landesweiter Kurzfilmwettbewerb, der 1994 von den Offenen Kanälen Sachsen-Anhalt ins Leben gerufen wurde. Seither begeistert er jährlich hunderte junge Filmschaffende und feiert 2025 sein 30-jähriges Jubiläum.

    Der Jugendfilmpreis Sachsen-Anhalt ist ein Projekt des Landesverbandes Offene Kanäle Sachsen-Anhalt e.V. Er wird unterstützt vom Land Sachsen-Anhalt, der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt, Lotto Sachsen-Anhalt, der Landesmedienanstalt Sachsen-Anhalt und der Sparkasse Magdeburg.




    Das LAN-Planspiel zu News und Reichweite am 28. Oktober, 13:00 bis 19:00 Uhr im Offenen Kanal Merseburg-Querfurt e. V..

    In dieser praxisorientierten Fortbildung lernen Sie Capture the News – das LAN-Planspiel kennen! Sie werden nicht nur selbst als Producer aktiv, sondern erhalten auch ein Konzept für eine gelungene Projektdurchführung mit Jugendlichen. Die Fortbildung richtet sich an Fach- und Nachwuchskräfte der Jugend- und Bildungsarbeit, die mit Jugendlichen ab 15 Jahren arbeiten.

    Ziel:

    Sie werden in die Lage versetzt, ein interaktives und spannungsgeladenes LAN-Spiel durchzuführen. Bei dem Spiel geht es darum, die besten Nachrichten zu produzieren, Fake News zu entlarven und Social Media-Reichweiten zu optimieren. In Teams arbeiten die Jugendlichen, um die regionale Newslandschaft zu gestalten und um eine möglichst hohe Reichweite zu erzielen. Medien sind drei fiktionale Radiosender, deren Redaktionen die Jugendlichen bilden.

    Inhalte der Fortbildung:

    • Medienkompetenz: Vermittlung von Wissen zu Fake News, tendenziöser Berichterstattung und
      Nachrichtenrecherche in Bezug auf die im Spiel verwendeten Materialien,
    • Praktische Medienarbeit: Einsatz von Tablets, mobilen Podcast-Studios und Sende-Software für die
      Produktion von Audio-Beiträgen und Podcasts,
    • Social Media & Reichweitenoptimierung: Jugendliche lernen, wie sie ihre Inhalte verbreiten und wie sie Reichweite erhöhen,
    • Teamarbeit & Eventmanagement: Sie erfahren, wie Sie Gruppen leiten und die Jugendlichen in
      verschiedene Phasen der Medienproduktion einbinden.

    Technische Ausstattung:

    • Tablets für Social-Media-Kanäle der Radiosender
    • Simuliertes Newsportal einer Nachrichtenredaktion
    • drei Broadcast-Stationen mit Mikrofonen und Mischpulten für die Audio-Produktion
    • Eine Echtzeit-Uhr für den Live-Charakter der Nachrichtenproduktion

    Warum teilnehmen?

    • Erweitern Sie Ihre Fähigkeiten in der Medienpädagogik
    • Lernen Sie, wie Sie Jugendliche für aktuelle Themen und Medienproduktion begeistern können
    • Erhalten Sie Tipps zur Durchführung des interaktiven LAN-Medienprojektes
    • Erleben Sie eine weitere Methode zur Förderung von Medienkompetenz bei Jugendlichen
    • Sie können das Projekt in Zusammenarbeit mit Offenen Kanälen selbst an Ihrer Einrichtung oder auch als Teamerin oder Teamer eines Offenen Kanals durchführen

    Anmeldung:

    Die Plätze sind begrenzt! Melden Sie sich zeitnah per E-Mail: anmeldung@okmq.de an und erhalten Sie
    Materialien und neue Impulse für Ihre Arbeit mit Jugendlichen. Die Fortbildung findet beim Offenen Kanal Merseburg-Querfurt, Geusaer Str. 86 b, 06217 Merseburg statt.

    Die Fortbildung wird durchgeführt vom Offenen Kanal Merseburg-Querfurt e.V. und ist gefördert durch die „Partnerschaft für Demokratie Weltoffener Saalekreis“ aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“

    Capture the News wird bereitgestellt vom Bundesverband Bürgermedien e.V. und vom Offenen Kanal
    Schleswig-Holstein.




    Vom 20. bis 24. Oktober 2025 findet in Niederndodeleben die Media-Scout-Ausbildung von fjp>media statt und bietet die Möglichkeit, eigene Medienkompetenz zu verbessern und diese an Gleichaltrige weiterzugeben.

    Ob Social Media, Gaming oder Medienbildung: Die Media-Scout-Juleica bündelt pädagogische, rechtliche und medienpraktische Grundlagen für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, von der Leitung von Medienworkshops bis zur Begleitung von Ferienfreizeiten und qualifiziert zum Erwerb der Jugendleiter*in-Card (Juleica).

    Die fünftägige Qualifizierung richtet sich an Interessierte ab 14 Jahren und verbindet Pädagogik, Recht und Medienpraxis. Vermittelt werden u. a. Aufsichtspflicht, Jugendschutz und Haftung, das Verstehen und Steuern von Gruppenprozessen, Finanzierung und Öffentlichkeitsarbeit sowie Methoden und Tools für Workshops, Gruppenstunden und Projekte. Im Team entwickeln die Teilnehmenden medienbezogene Angebote und erweitern zugleich ihre Kompetenz, Wissen wirksam an Gleichaltrige zu vermitteln.

    Die Media-Scout-Ausbildung qualifiziert auch zum Erwerb der Jugendleiter*in-Card (Juleica). Die Juleica ist der bundesweit einheitliche Ausweis für ehrenamtlich Engagierte in der Jugendarbeit. Sie dient als Legitimations- und Qualifikationsnachweis gegenüber Behörden, Einrichtungen und Partnern und steht zugleich für gesellschaftliche Anerkennung dieses Engagements.

    Das fjp>media-Scout-Programm ist Partner der Bildungsinitiative „Medienscouts an den Schulen Sachsen-Anhalts“ der Medienpädagogischen Beratung und bereitet auf die Rolle als Medienmultiplikator*in vor.

    Das Wichtigste auf einen Blick

    • Termin: 20.–24. Oktober 2025
    • Ort: Niederndodeleben (Unterkunft: Mauritiushaus)
    • Teilnahmebeitrag: 75 € (inkl. Unterkunft & Verpflegung)
    • Zielgruppe: ab 14 Jahren (Juleica-Antrag ab 16 Jahren)
    • Kontakt: Lan Dinh und Christian Löwe – jugendbildung@fjp-media.de, 0391-503 76 37

    Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung sind auf der Webseite von fjp>media zu finden.




    Du interessierst dich für Journalismus, Medien oder Social Media? Dann bist du hier genau richtig!

    In den Herbstferien erwartet dich eine abwechslungsreiche Projektwoche, in der du eigene Medienbeiträge erstellst, hinter die Kulissen des Journalismus blickst und mit Expertinnen und Experten ins Gespräch kommst.

    TERMIN & ORT

    Datum: 20.-24. Oktober 2025
    Zeit: täglich 10:00 – 16:00 Uhr
    Ort: Offener Kanal Merseburg-Querfurt e.V., Geusaer Str. 86b, 06217 Merseburg
    Teilnahmebeitrag: 30 Euro

    WAS ERWARTET DICH?

    • Praktisches Arbeiten mit Medientechnik
    • Journalismus-Grundlagen und Recherche-Training
    • Fake News & Co. – Lerne, wie du dich kritisch informierst
    • Radioplanspiel und spannende Workshops

    SICHER DIR DEINEN PLATZ! Komm vorbei, lerne von Profis und produziere deine eigene Sendung.

    Anmeldung erforderlich: anmeldung@okmq.de

    Ein Projekt des Offenen Kanals Merseburg-Querfurt in Kooperation mit dem MDR.





    Liebe Teilnehmende der Netzwerktagung,

    mit diesem Fragebogen möchten wir Sie um eine kurze Rückmeldung zur 8. Netzwerktagung Medienkompetenz bitten. Ihr Feedback dient dazu, das Tagungsformat weiterzuentwickeln und zu verbessern. Bitte füllen Sie diesen Evaluationsbogen am Ende der Veranstaltung aus.

    Ihre Angaben werden vertraulich und anonym behandelt. Ein Rückschluss auf Ihre Person ist nicht möglich. Bitte nehmen Sie sich am Ende des Bogens etwas Zeit für einen persönlichen Kommentar, der uns besonders wichtig ist.

    Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

    Team der Netzwerktagung

    Feedback 8. Netzwerktagung Medienkompetenz Sachsen-Anhalt

    Persönliche Angaben

    Geschlecht
    Wie wurden Sie auf die Tagung aufmerksam? (Mehrfachnennung möglich)

    Wie fanden Sie die zeitliche und räumliche Organisation?

    (1) „stimme überhaupt nicht zu“ (2) „stimme nicht zu“ (3) „teils/teils“ (4) „stimme zu“ (5) „stimme voll und ganz zu“

    Wie fanden Sie die inhaltliche Ausrichtung der Netzwerktagung?

    (1) „stimme überhaupt nicht zu“ (2) „stimme nicht zu“ (3) „teils/teils“ (4) „stimme zu“ (5) „stimme voll und ganz zu“

    Ich habe an folgenden Formaten teilgenommen. (Mehrfachnennung möglich)

    Allgemeines Feedback zur Netzwerktagung

    (1) „stimme überhaupt nicht zu“ (2) „stimme nicht zu“ (3) „teils/teils“ (4) „stimme zu“ (5) „stimme voll und ganz zu“

    Welche Formate auf der Tagung waren für Sie besonders wertvoll? (Mehrfachnennung möglich)

    Was nehmen Sie persönlich aus der Tagung mit? Wir freuen uns auf Ihre Anregungen und Verbesserungsvorschläge.




    Forum für eine offene, selbstbestimmte, digitale Gesellschaft am 10. Oktober 2025 von 16:00 bis 21:00 Uhr im Offenen Kanal Merseburg-Querfurt.

    Deutschland und Europa müssen digital souveräner werden. Fast alle Plattformen und relevante Softwareanwendungen sind aktuell im Besitz von einigen wenigen Menschen oder Firmen, die die Regeln jederzeit ihrem Geschäftsmodell oder den Forderungen von (autoritären) Regierungen anpassen können.

    Deshalb ist es Zeit, darüber nachzudenken, wie eine offene Gesellschaft digital besser gestaltet werden kann. In kurzen Pitches zeigen Menschen aus Medienpädagogik und Schule zu Beginn, wie schon heute Bildung mit freier, quelloffener Software geht, bevor zwei Beispiele einer gestaltenden Digitalisierung aus Sachsen-Anhalt vorgestellt werden.

    Die Live-Übertragung der BigBrotherAwards aus Bielefeld mit einer anschließenden Gesprächsrunde bildet einen weiteren Höhepunkt der Veranstaltung. Digitalcourage vergibt diese Negativpreise an Regierungen, Behörden, Unternehmen, Organisationen und Personen, die besonders nachhaltig die Privatsphäre von Personen beeinträchtigen.

    Die Veranstaltung wird 16:30 bis 17:15 und ab 18:00 Uhr live im Offenen Kanal Merseburg-Querfurt übertragen und kann übers regionale Kabelfernsehen und die Livestream live verfolgt und kommentiert werden.

    Programm:

    16:00        Ankommen bei Kaffee, Tee & Snacks

    16:15        Begrüßung und kurze Einführung ins Thema und Format
    Diana Elsner, Offener Kanal Merseburg-Querfurt (OKMQ), Merseburg
    Tobias Thiel, Ev. Akademie Sachsen-Anhalt, Lutherstadt Wittenberg

    16:30        So kann ich offene Software in der Bildung nutzen
    Erfahrungsberichte und Kurzanleitungen
    je 5-Minuten Pitches mit Live-Übertragung im Fernsehen des OKMQ

    – Einen eigenen KI-Server aufsetzen, Nele Hirsch, ebildungslabor
    – Eine Peertube-Plattform für Bürgermedien und andere für Sachsen-Anhalt, Diana Elsner
    – Mit Luanti  (früher Minetest) Gesellschaft gestalten, Tobias Thiel
    – Die Bioblitz-Methode – Jugendliche werden mit iNaturalist zu Citizen Scientist, Miriam Gronert, Gymnasium Leucorea, Lutherstadt Wittenberg
    – MitMachMap mit UMap von Openstreetmap, Matthias Baran, Halle

    17:00        Digitalisierung in Sachsen-Anhalt
    – Beteiligungsportal Sachsen-Anhalt, Tobias Krüger, Chief Digital Officer (CDO) beim Ministerium für Infrastruktur und Digitales Sachsen-Anhalt
    – Datenschutz in Sachsen-Anhalt, Maria Christina Rost, Datenschutzbeauftrage Sachsen-Anhalt

    17:15        Gespräche zu den Methoden und Themen

    18:00        Live-Übertragung der Verleihung der BigBrotherAwards aus Bielefeld
    mit Snacks und Getränken

    20:00        Nachgespräch
           mit Live-Übertragung im Offenen Kanal

    mit Teilnehmenden und

    Maria Christina Rost
    Tobias Krüger
    Kristina Richter, Medienkulturzentrum Dresden und Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur, angefragt
    Heiner Sprengkamp, Landeszentrale für politische Bildung, Magdeburg
    Tobias Thiel (Moderation)

    Anmeldung und weitere Informationen:

    Die Teilnahme ist kostenlos. Zur besseren Organisation der Veranstaltung bitten wir um Anmeldung per Mail: anmeldung@okmq.de

    Illustration: Ev. Akademie Sachsen-Anhalt / Offener Kanal Merseburg-Querfurt




    Tanzchoreografien, Sportchallenges und Tiervideos: dafür ist die beliebte Kurzvideo-Plattform TikTok bekannt. Doch zwischen unterhaltsamen Videos finden sich auch Inhalte aus der sogenannten „Manosphere“. Sie reproduzieren antifeministische und maskulinistische Überzeugungen, die unter Umständen insbesondere für männliche Jugendliche attraktiv wirken können. Auch auf anderen sozialen Netzwerken wie YouTube oder Instagram finden sich Inhalte aus diesem Bereich. Doch was genau ist die Manosphere? Und inwiefern stellt sie eine Gefährdung für Kinder und Jugendliche dar?

    Die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz hat zu diesem Phänomen nun eine Handreichung herausgebracht. Diese fasst in kompakter Form die Untergruppen der Manosphere sowie Handlungsmöglichkeiten für Fachkräfte und Eltern zusammen.

    Die Handreichung gibt es unter:
    https://www.servicestelle-jugendschutz.de/2025/07/social-media-und-die-manosphere-sind-maennliche-jugendliche-in-gefahr/




    Die nächste Vernetzungswerkstatt Medienbildung findet am 8. Oktober 2025 von 10:00 bis 12:00 Uhr online statt.

    Wir laden alle am medienpädagogischen Fachaustausch Interessierten herzlich ein. Die regelmäßig stattfindende Veranstaltung bietet eine Plattform für den fachlichen Austausch und dient als Impuls für die Qualitätssicherung und Weiterentwicklung von medienpädagogischen Angeboten.

    Im Rahmen der Veranstaltung gibt es Raum für Fragen, Rückblicke sowie aktuelle medienpädagogische Tipps und Tricks, die in einer angenehmen Atmosphäre besprochen werden können.

    Wenn Sie an dem Treffen teilnehmen möchten, wenden Sie sich bitte per Mail an Alexander Karpilowski – kontakt@medien-kompetenz-netzwerk.




    Die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz veranstaltet am Donnerstag, den 09. Oktober von 9.00 bis 15.30 Uhr in Magdeburg die Fortbildung zum Thema (Cyber)Mobbing.

    Kinder und Jugendliche integrieren Medien selbstverständlich in ihren Alltag. Sie kommunizieren damit, organisieren ihren Tag oder schaffen sich Räume außerhalb der Reichweite der Erziehenden. Wichtig ist, Kinder und Jugendliche beim Aufwachsen mit Medien zu begleiten, weil hier nicht nur Chancen bestehen, sondern auch Risiken lauern. Nicht selten kommen Kinder und Jugendliche mit (Cyber)Mobbing in Berührung. Ob als Betroffene, Akteurinnen und Akteure oder als Zuschauerinnen und Zuschauer, sehen sie sich Beleidigungen, Lästereien oder Bedrohungen durch Internet, Telefon und im analogen Leben gegenüber.

    In dieser Fortbildung erfahren die Teilnehmenden, wann man von (Cyber)Mobbing unter Schülerinnen und Schülern spricht und wie man es erkennen kann. In der Fortbildung können Sie sich mit anderen Fachkräften über Erfahrungen austauschen und Präventionsmethoden für die Praxis ausprobieren.

    Hier finden Sie weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung.




    Die Mehrheit der Deutschen wünscht sich ein Social-Media-Verbot für Unter-16-jährige, so eine aktuelle Forsa-Umfrage. Dahinter steht die Sorge vor Desinformation und Social-Media-Sucht. Gut, dass die Problemlage zunehmend thematisiert wird – schlecht, wenn die Antwort nur im Verbot gesucht wird. Nachhaltiger ist eine gezielte Kompetenzförderung im Umgang mit diesen Diensten.

    Im Workshop Soziale Medien: Wie Sie Ihren Schülerinnen und Schülern zur kritischen und zugleich produktiven Nutzung der Angebote verhelfen“ zeigt das fit for news-Team Lehrkräften, wie dies im Unterricht – auch ohne vertiefte Vorkenntnisse – trainiert werden kann:

    • Funktionsweisen und Geschäftsmodelle der meistgenutzten Plattformen.
    • Strategien, um Schülerinnen und Schüler bei sicherer Kommunikation und kritischer Bewertung von Inhalten zu begleiten.
    • Nutzung der kostenlosen Materialien des fit for news-Programms, die flexibel im Unterricht einsetzbar sind.

    Der Online-Workshop findet am 16. September von 15:00 bis 17:00 statt. Veranstalter ist das ThILLM. Lehrkräfte und Pädagogen aller Bundesländer können sich bis zum 15. September per Mail an info@eijc.eu anmelden. Bitte geben Sie ihren Namen und ihre Institution an.

    Vollständiges Redesign aller neun Kerneinheiten

    Nach fast einem Jahr Arbeit sind die neun Lehreinheiten für den Präsenzunterricht (jeweils zwei Niveaustufen) vollständig überarbeitet:

    • Überarbeitetes Design der PowerPoint-Präsentationen
    • Für das niedrige Niveau jetzt ein vereinfachtes Design
    • überarbeitete Inhalte, die Anspruchsunterschiede klarer herausstellen
    • aktualisierte Beispiele, die Nähe zur Lebensrealität der Schülerinnen und Schüler vermitteln.
    • In den Einheiten zur Suche im Internet werden aktuelle Entwicklungen im Bereich künstlicher Intelligenz aufgegriffen. 

    Alle Materialien stehen kostenlos zur Verfügung unter: www.fitfornews.de




    Nächste Seite »