Digitale Medien sind ein selbstverständlicher Bestandteil der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen. Das Internet bietet dabei Heranwachsenden wichtige Orientierungs-, Lern- und Beteiligungsräume. Gleichzeitig kommen junge Menschen im Netz, aber auch in den klassischen Medien wiederholt mit problematischen Phänomenen in Berührung. Daher brauchen Kinder und Jugendliche Unterstützung, um sich im Netz sicher und selbstbestimmt bewegen zu können. In diesem Spannungsverhältnis sind eine starke Medienaufsicht und verantwortungsvolle Erziehende, die junge Menschen in ihrem Medienhandeln begleiten, gleichermaßen gefordert.

Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) als zentrale Aufsichtsstelle für den Jugendschutz im privaten Fernsehen sowie im Internet stellt den Erziehenden und Pädagog*innen eine praxisnahe Informationsbroschüre zur Verfügung. Die Handreichung gibt ihnen einen Überblick über den Medienkonsum, schätzt die Relevanz von Medienwirkung auf junge Menschen ein und beleuchtet exemplarisch problematische Phänomene in den Medien. Mit dem Wissen werden Eltern und Erziehende in die Lage versetzt, den Nachwuchs bei ihrem Medienkonsum zu unterstützen und passgenau vor Risiken in einer komplexen Medienwelt zu schützen.

Die Informationsbroschüre steht auf der KJM-Webseite zum Download bereit.




Tatkräftige Projektteams können sich noch bis zum 16. Januar 2022 bei digital.engagiert bewerben, um sich persönliches Coaching, individuelle Workshopangebote, Netzwerk-Zugang und finanzielle Förderung zu sichern.

Die Förderinitiative von Amazon, AWS und Stifterverband unterstützt seit 2018 junge Teams, die mit ihrer Projektidee oder Initiative digitale Fähigkeiten junger Menschen fördern und so einen Beitrag zu chancengerechter digitaler Bildung leisten. Ausgewählte Projekte erhalten mindestens 10.000 Euro Förderung und Zugang zum Netzwerk der zahlreichen digital.engagiert-Unterstützer*innen aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und dem Tech- und Bildungssektor. Bewerbungen können ganz einfach über die Website der Initiative eingereicht werden.

Alles Infos zur Bewerbung und die genauen Bewerbungskriterien: www.digitalengagiert.de/bewerben




Radio CORAX – das Freie Radio in Halle (Saale) sucht zum 01. April 2022 eine*n Medienpädagog*in für die Koordination und Betreuung der Kinder- und Jugendredaktionen.

Die flexible Wochenarbeitszeit beträgt 26 Stunden bei einer Vergütung von 1.647,53€ brutto. Die Stelle ist projektbedingt bis zum 31.12.2022 befristet, eine Verlängerung wird unter Vorbehalt einer entsprechenden Weiterförderung angestrebt.

Bewerbungsschluss ist der 13.02.2022. Ausführliche Stellenausschreibung ist auf der Radio Corax Webseite zu finden.




Der congrav new sports e.V. sucht kompetente und motivierte Fachkräfte (Medien- und Sozialpädagog*in) für tumult Projekte in Teilzeit in Halle (Saale).

Die Stellen sind, mit der Möglichkeit einer Verlängerung, auf drei Jahre befristet. Die Besetzung soll ab Januar oder Februar 2022 erfolgen.

Die ausführlichen Stellenausschreibungen sind auf der congrav new sports e.V. Webseite zu finden.




Das Medienkompetenzzentrum (MKZ) der Medienanstalt Sachsen-Anhalt startet mit einer Reihe neuer Kurse in das neue Jahr.

Ob Kreatives Schreiben, Fotografie oder der Einstieg in unterschiedliche Software und Online-Plattformen, das MKZ bietet vielfältige Kurse für Erwachsene, Kinder und Jugendliche an. Mit dem aktualisierten Kursangebot haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, Kenntnisse zu inhaltlichen und technischen Grundlagen von Medienproduktion und Medienpädagogik zu erwerben. In Einstiegs-, Aufbau- und Fortgeschrittenenmodulen finden alle interessierten passende Schulungsangebote.

Informationen und Anmeldemöglichkeiten finden Sie in der Seminarübersicht unter: medienanstalt-sachsen-anhalt.de. Für alle Seminare, die im MKZ stattfinden, besteht wieder die Möglichkeit per Bildungsurlaub teilzunehmen.

Das aktuelle Programm gibt es gebündelt in der Siminarbroschüre.




In der Aus-, Fort- und Weiterbildung will sich der DRK Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. zukünftig umfangreicher digital aufstellen.

Zur Umsetzung der Digitalisierungsvorhaben und zur Verstärkung des Teams im Bildungswerk sucht der DRK Landesverband zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n:

Medienpädagoge*in (m/w/d)

Die ausgeschriebene Stelle umfasst 20 Wochenstunden und ist auf Dauer angelegt, jedoch vorerst befristet bis zum 31.12.2022. Der Arbeitsort ist Magdeburg. Eine Online-Bewerbung kann bis zum 10.01.2022 eingereicht werden.

Die vollständige Stellenausschreibung ist auf der Stellenbörse des Deutschen Roten Kreuzes zu finden.




Beiträge zur Sicherheit, Privatsphäre, Ethik und Souveränität mit Open Source gesucht!

Datenexpert*innen der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg rufen zum landesweiten Wettbewerb mit dem Motto „KOMPASS – Digitalisierung, aber sicher!“ auf. Gesucht werden Beiträge, die zur Unterstützung und Förderung von Sicherheit, Privatsphäre, Ethik und Souveränität im Digitalisierungsprozess dienen. Der Fokus des diesjährigen Wettbewerbs liegt auf den Einsatz und Entwicklung von freizugänglichen Open Source Anwendungen. Die Einreichungsformen können von den Teilnehmenden selbst gewählt werden, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Beispiele hierfür können sein:

  • Erfahrungsberichte für den Einsatz von Open Source,
  • Lehr- und Lernkonzepte unter Nutzung von Open Source,
  • Lehr- oder Informationsmaterialien für die Förderung der Querschnittziele, wie z.B. Fragen-und-Antworten-Poster oder Spiele zur Vermittlung und Erwerben von Kompetenzen,
  • neue datensparsame Open Source Anwendungen zur Stärkung der Souveränität,
  • Ansätze der spielerischen Vermittlung der Querschnittziele im Bereich Digitalisierung.

Dr. Lydia Hüskens, Ministerin für Infrastruktur und Digitales, übernimmt die Schirmherrschaft für den Wettbewerb:

„Die Querschnittsziele der Digitalisierung sind uns sehr wichtig. Ich bin schon auf die eingereichten Beiträge des diesjährigen Wettbewerbs sehr gespannt und wünsche mir, dass der Wettbewerb dazu beiträgt, dass noch mehr Akteure einen Beitrag zur Sicherheit, Privatsphäre, Ethik und Souveränität mit Open Source leisten. Deshalb danke ich allen sehr herzlich für die Organisation des Wettbewerbs und hoffe auf eine rege Beteiligung.“

Mit dem Wettbewerb will die OVGU – Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg – im Rahmen der Digitalen Agenda Sachsen-Anhalt Akteure auszeichnen, die das Themenfeld Datensicherheit und den zum Safer Internet Day 2019 entstandenen Kompass für Digitale Selbstverteidigung auf kreative Weise anwenden oder neue Ergebnisse erlangen, welche die Querschnittziele der Digitalisierungsinitiative stärken, individuell gestalten oder weiterentwickeln.

Der Aufruf richtet sich an Schulen, Lehrer*innen (auch im Vorbereitungsdienst), Schüler*innen und Studierende sowie Personen in schulischer und außerschulischer Jugend- und Medienarbeit aus Sachsen-Anhalt. Bewerben können sich Einrichtungen, Klassen oder Gruppen bzw. Privatpersonen einzeln oder in Gruppen. Gewinner*innen erwarten:

  • drei Preise für Einrichtungen: a 3000 EURO und max. 20 KOMPASS-Mitmachworkshops
  • drei Preise für Privatpersonen (Einzeleinreichung oder Gruppeneinreichung): a 1000 Euro
  • sechs Sonderpreise für die Kategorien Spurensuche-Datendetektive und Ansätze der Reduzierung von Datentracking sowie digitale Nachhaltigkeit für Privatpersonen oder Einrichtungen (Einzeleinreichung oder Gruppeneinreichung): a 500 Euro
Wo, wie und bis wann erfolgt die Einreichung?

Registrieren Sie Ihren Beitrag bis zum 08.02.2022 (Safer Internet Day 2022)

  • per email an sec-by-design@iti.cs.uni-magdeburg.de
  • mit dem Betreff [Einreichung Wettbewerb KOMPASS]
  • Angabe des Titel des Werkes, der Autor*innen, der Einrichtung bzw. Privatperson-Kontakt sowie adressierte Schwerpunkte bzw. Fokus – als Bestätigung wird eine Einreichungs-ID zurückgesendet!
  • Datenschutzhinweise siehe https://www.ovgu.de/datenschutzerklaerung.html
  • auf Bestätigungsemail achten, sonst erneut senden!

Final eingereicht werden soll der Beitrag bis zum 31.03.2022 unter Angabe der Einreichungs-ID

Kontakt für Rückfragen

Telefon: +49 391 67 51607 und +49 391 67 58965
E-Mail: sec-by-design@iti.cs.uni-magdeburg.de
Website: https://link.ovgu.de/kompasswettbewerb

Was ist final einzureichen?
  • Angaben zum Einreichenden/Teilnehmern (Kontaktdaten zu einem Ansprechpartner, Angabe der Einrichtung bzw. der Privatperson) – am besten email-Adresse und Kontaktdaten)
  • eine kurze Erläuterung der Motivation und Zielsetzung der Arbeiten sowie eine Beschreibung des erzielten Ergebnisses (Form und Inhalt) mit ggf. Hinweisen zu erforderlichen Hardware-Software-Anforderungen, alles als Text ggf. mit Illustrationen (möglichst im pdf Format) – Achten sie bitte darauf, dass hier keine personenbezogenen Daten enthalten sind, da diese an die Jury zur Begutachtung übermittelt werden
  • das erzielte Ergebnis (1-2 Seiten) – Achten sie bitte darauf, dass hier keine personenbezogenen Daten enthalten sind, da diese an die Jury zur Begutachtung übermittelt werden
Benachrichtigung

Die GewinnerInnen werden von der OVGU per Mail benachrichtigt. Der Preis verfällt bei Nichtinanspruchnahme nach 2 Jahren. Die Teilnehmer*innen erklären sich damit einverstanden, dass die von ihnen eingesandten Arbeiten und Beschreibungen im Fall einer Prämierung mit Angabe des Namens ihrer Organisation in den internen und externen Onlinemedien veröffentlicht werden.

Für die Veröffentlichung genutzte Texte und ggf. Bildmaterial werden mit den jeweiligen Gewinnern*innen abgestimmt und erst nach ihrer Freigabe veröffentlicht. Für die Verwendung von Bildmaterial wird zusätzlich die Genehmigung der abgebildeten Personen eingeholt.

Wettbewerbsleitung und Jury

Prof. Dr.-Ing. Jana Dittmann
Fakultät für Informatik
Institut für Technische und Betriebliche Informationssysteme
Advanced Multimedia and Security
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Universitätsplatz 2
39106 Magdeburg

Auswahlgremium: Jury
Juryvorsitz und – leitung
Prof. Dr. Stefan Iske
Professur für Pädagogik und Medienbildung
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Institut I: Bildung, Beruf und Medien

Bereich Informatik
Prof. Dr. Hermann Strack
Hochschule Harz, netlab, Verbundkoordinator „CyberSecurity“ Verbund Sachsen“Anhalt“
Netzwerkmanagement und praktische Informatik
Fachbereich Automatisierung und Informatik“

Bereich Schule und Medienpädagogik
Ines Bieler
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Zentrum für Lehrer*innenbildung
06099 Halle / Saale

Bereich Bildung Land Sachsen Anhalt
Heinz-Josef Sprengkamp
Ministerium für Bildung

Bereich IT und Sicherheit
Dirk Bartens
SBSK GmbH & Co. KG
Zackmünder Str. 4
D-39218 Schönebeck


Ausführliche Teilnahme-, Ausschreibungs-, und Auswahlbedingungen sind auf der Wettbewerbswebseite zu finden.




EU-Initiative klicksafe ruft zur Teilnahme am weltweiten Aktionstag am 8. Februar 2022 auf

Demokratie ist kein gegebener Zustand, sondern muss sich im Alltag immer wieder neu bewähren, erfinden, überzeugen. Eine starke Medienkompetenz ermöglicht eine starke Demokratiekompetenz. Damit dies gelingt, müssen wir regelmäßig trainieren, denn eine nachlassende und schwache Demokratie gefährdet die Vielfalt in unserer Gesellschaft. Vor allem Kinder und Jugendliche benötigen Kompetenzen, um sich inmitten der Flut an Informationen in etablierten Medien oder auf Social Media ihre Meinung bilden zu können.

Zur Stärkung der Demokratiekompetenz schafft die EU-Initiative klicksafe Raum zur Auseinandersetzung auf zahlreichen Ebenen:

  • Für den Schulunterricht veröffentlicht klicksafe 2022 neues Unterrichtsmaterial zum Themenbereich Demokratieförderung und Medienkompetenz. Projekte und Arbeitsmaterialien für die pädagogische Arbeit sind vorab als kompaktes Downloadpaket unter klicksafe.de/sid verfügbar.
  • In sozialen Netzwerken werden unter den Hashtags #FitForDemocracy und #SID2022 Inhalte und Diskussionen zu finden sein.
  • Alle Interessierten sind aufgerufen, sich selbst am Aktionstag zu beteiligen, aktiv und kreativ zu werden und sich so stark für die Demokratie zu machen. Geplante Aktionen können auf klicksafe.de/sid eingetragen werden.

klicksafe ruft deutschlandweit Institutionen, Stiftungen, Unternehmen, Schulen, Jugendorganisationen, Bildungseinrichtungen, Vereine und auch Privatpersonen dazu auf, sich am 8. Februar 2022 mit eigenen Beiträgen und Projekten am Safer Internet Day zu beteiligen. Die Möglichkeiten dazu sind vielfältig – aufgrund der andauernden Corona-Pandemie ist mit einem breiteren Angebot an digitalen Formaten, virtuellen Workshops und Online-Informationen rund um die Themen Internetsicherheit und Medienkompetenz zu rechnen.

Auf der klicksafe-Website zum SID wird ausführlich über den Aktionstag informiert, inklusive eines Überblicks, welche Aktionen und Formate deutschlandweit stattfinden sowie der Möglichkeit, eigene (Online-) Veranstaltungen anzumelden. Auf der Website können auch der SID-Infoservice abonniert und das Begleitmaterial heruntergeladen werden.

SID2022 auf Social Media:
facebook.com/klicksafe
twitter.com/klicksafe
instagram.com/klicksafe
youtube.com/user/klicksafegermany

Hashtags:
#FitforDemocracy
#SID 2022




Herzlichen Dank für Ihr Engagement und die aktive Gestaltung des 6. Tages der Medienkompetenz Sachsen-Anhalt. Ich hoffe, Sie haben durch Ihre Aktion wichtige Impulse für Ihre Arbeit bekommen.

Ihr Feedback zum Aktionstag ist mir sehr wichtig. Bitte nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit für dieses Umfrageformular. Gern berücksichtige ich Ihre Wünsche und Anregungen bei dem nächsten Aktionstag, der am 17. November 2022 stattfinden soll. Ihre Antworten bleiben selbstverständlich anonym.

Vielen Dank!

Alexander Karpilowski
Netzwerkstelle Medienkompetenz Sachsen-Anhalt


Feedback zum 6. Tag der Medienkompetenz Sachsen-Anhalt
1. Welches (Online-)Format hatte Ihre Aktion? (Mehrfachauswahl möglich).
3. Haben Sie Ihre Aktion selbst beworben?
3a. Über welche Kanäle haben Sie Ihre Aktion beworben? (Mehrfachauswahl möglich)
4. Inwiefern wurden Ihre Erwartungen bei der Mitwirkung am Tag der Medienkompetenz erfüllt?
5. Wie zufrieden waren Sie mit der Organisation, Öffentlichkeitsarbeit und Durchführung des Aktionstags?
6. Würden Sie sich als Veranstalter*in wieder am Tag der Medienkomptenz beteiligen?




Sechs Medienkompetenz-Projekte starten gemeinsame Online-Kampagne

Gemeinsam gegen Cybermobbing! Unter diesem Motto haben sich sechs Partnerprojekte zusammengetan, um am 19. November 2021 ein Zeichen gegen Cybermobbing zu setzen. Anlass ist der internationale „Behaupte Dich gegen Mobbing!“-Tag, der jährlich begangen wird. Mit einer Online-Kampagne sollen junge Menschen, Eltern und Pädagog*innen über Cybermobbing und mögliche Hilfestellen informiert und für das Thema sensibilisiert werden.

Cybermobbing nimmt weiter zu

Schon vor der Corona-Pandemie war Cybermobbing ein wachsendes Problem. Verschiedene aktuelle Studien zeigen: Die Pandemie hat die Situation weiter verschärft, da sich viele Aktivitäten wie Freund*innen treffen und schulische Angebote ins Internet verlagert haben. Für Kinder und Jugendliche bedeutet das oft eine starke psychische Belastung. Viele Eltern und Lehrer*innen fühlen sich hilflos und wissen nicht, wie sie Kinder hierbei unterstützen können. An diesem Punkt helfen die vereinten Projekte, die mit jeweils anderen Schwerpunkten mittelbar und unmittelbar Betroffene bei ihren Fragen und Anliegen zum Thema Cybermobbing unterstützen.


Aufklärung und Prävention

klicksafe, handysektor, Internet-ABC, ZEBRA und JUUUPORT, bundesweite Projekte der Landesmedienanstalten, und jugend.support, ein vom Bundesfamilienministerium gefördertes Projekt, haben sich für eine Online-Kampagne gegen Cybermobbing zusammengeschlossen. Sie nehmen jeweils unterschiedliche Zielgruppen in den Blick: Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene, Eltern, Lehrer*innen und Pädagog*innen. In ihrem Zusammenschluss bieten sie ein umfassendes Anti-Cybermobbing-Paket an, das Informationen, Materialien und Mitmachangebote rund um das Thema auf einer Aktionsseite bündelt. Die Inhalte werden am 19. November 2021 außerdem unter dem Hashtag #GegenCybermobbing über die Sozialen Netzwerke der teilnehmenden Projekte ausgespielt.

Auf der Aktionsseite finden sich Informationen über den Aktionstag und die beteiligten Projekte, Links zu hilfreichen Materialien wie Infovideos, Broschüren, Flyern, Postern und Online-Ratgebern, Textbausteine gegen Cybermobbing sowie einen Rap-Song. „Mit diesem vielseitigen Angebot wollen wir keine Fragen zum Thema Cybermobbing mehr offenlassen“, so Lea Römer von JUUUPORT. „Wir machen klar: Es gibt viele Möglichkeiten, Cybermobbing zu begegnen. Und es gibt Beratung und Hilfe für Betroffene und Angehörige.“

Forderung nach aktivem Jugendmedienschutz

Die vereinten Projekte engagieren sich schon lange für mehr Respekt im Netz. Durch präventive Maßnahmen in der Medienerziehung und Medienbildung kann Cybermobbing vorgebeugt werden. Insbesondere Schulen können aktive Aufklärungsarbeit in der unmittelbaren Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen leisten. „Bereits Grundschulkinder kommen mit Cybermobbing in Berührung: Spätestens mit dem ersten eigenen Smartphone oder Tablet besteht hier ein ernstzunehmendes Risiko. Kinder sollten daher bereits früh altersgerecht über Cybermobbing aufgeklärt werden und die Regeln für verantwortungsvolle Netzkommunikation lernen. Denn Kinder sind nicht nur Opfer; sie beteiligen sich auch aktiv an Cybermobbing. Hier gilt es beide Seiten zu beleuchten und
Kinder für ein faires Miteinander zu sensibilisieren. Beim Internet-ABC können Kinder sich daher aktiv mit unterschiedlichen Netzfunktionen und Beteiligungsformaten vertraut machen und so die Grundregeln der Kommunikation in einer sicheren Umgebung üben“, so die Projektleitung des Internet-ABC, Anja Magno.

Der Aktionstag soll ab jetzt jedes Jahr im November begangen werden, um vor allem junge Men-
schen gegen Cybermobbing stark zu machen.




Sechster landesweiter „Tag der Medienkompetenz Sachsen-Anhalt“ // 18. November 2021

Kleine und große Aktionen, Projekte und Institutionen geben zum sechsten Tag der Medienkompetenz Sachsen-Anhalt einen Einblick in die Bildungspraxis mit und über digitale Medien. Die Medienbildungsangebote zum Aktionstag zeigen die vielfältigen Ansätze der Medienkompetenzförderung in Sachsen-Anhalt und rücken damit dieses gesellschafts- und bildungspolitisch wichtige Thema in den Fokus der Aufmerksamkeit.

Das inhaltliche Spektrum der Angebote reicht von Medienbildung in der Grundschule, über digitale Unterrichtsmethoden und -konzepte, Berufsorientierung in Zeiten der Digitalität bis zur Radikalisierungsprävention im Netz. Ausführliche Informationen zu den Aktionen erhalten Sie auf www.medienkompetenztag.de.

Interessierte sind herzlich eingeladen an den Online-Angeboten, Workshops, Kreativ- und Mitmachaktionen, Fortbildungen, Infoveranstaltungen und Diskussionsrunden mitzumachen. Details zur Teilnahmemöglichkeit finden Sie in der jeweiligen Aktionsbeschreibung auf der Webseite der Kampagne.

Um das derzeitige Infektionsrisiko zu minimieren, setzen wir vorrangig auf Online-Formate. In Präsenzveranstaltungen bitten wir um Beachtung der aktuellen Corona-Schutzverordnung des Landes Sachsen-Anhalt.

Aktionen zum Tag der Medienkompetenz Sachsen-Anhalt am 18. November 2021

// Konfi-Arbeit grenzenlos. Digital aktiv in der Einen Welt
Online-Angebot, Anmeldung nicht erforderlich
Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt e.V.

// MedienUniversum. Medienbildung in der Grundschule
Portal für Lehrer*innen zur Medienkompetenzförderung in der Grundschule,
Registrierung erforderlich
Techniker Krankenkasse, Landesvertretung Sachsen-Anhalt

// Online Fortbildungsreihe „Medien.Update“
Online-Angebot, Anmeldung nicht erforderlich
Offener Kanal Merseburg-Querfurt e.V.

// Fachtag: Flirten, Chatten, Porno – Sexuelle Entwicklung von Kindern und Jugendlichen in digitalen Zeiten
Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften in Halle (Saale)
Kinder- und Jugendschutz und lokales Netzwerk Kinderschutz der Stadt Halle (Saale),
8.00 – 16.00 Uhr, Anmeldung erforderlich

// Handyfasten
Challenge der ÖDG (Ökumenisches Domgymnasium Magdeburg) Media-Scouts, 17.-18.11.2021
Die Teilnehmenden für die Aktion stehen bereits fest, eine Anmeldung ist leider nicht möglich.

// So geht Insta und Co: Online- & Social Media Workshop
Thematischer Workshop in der Schule, 8.30 – 12.30 Uhr
MDR SACHSEN-ANHALT
Die Teilnehmenden für die Aktion stehen bereits fest, eine Anmeldung ist leider nicht möglich.

// So geht moderne Medienproduktion für die Ohren: Von Radio bis Podcast
Thematischer Workshop in der Schule, 8.30 – 12.30 Uhr
MDR SACHSEN-ANHALT
Die Teilnehmenden für die Aktion stehen bereits fest, eine Anmeldung ist leider nicht möglich.

// Eine Cloud, die ALLES kann
Online-Vortrag, 10.00 – 11.00 Uhr, Anmeldung erforderlich
AixConcept GmbH

// Digitale Sicherheit, Nachhaltigkeit und Datendetektive
Online-Vortrag, 13.00 – 13.45 Uhr, Anmeldung nicht erforderlich
Advanced Multimedia and Security Lab, Fakultät für Informatik, Otto-von-Guericke Universität Magdeburg

// Auf dem Weg zur Internet-ABC-Schule – Reflexion, Vertiefung und Implementierung im Schulalltag (Zusatzmodul)
Thematische Schulung am 17. und 18. November 2021 – die Veranstaltung ist verschoben
Medienanstalt Sachsen-Anhalt und Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung (LISA)
Die Teilnehmenden für die Aktion stehen bereits fest, eine Anmeldung ist leider nicht möglich.

// Social Media: Wie abhängig sind wir?
Online-Diskussionsrunde um 15.30 Uhr, Anmeldung erforderlich
Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt

// Präsenz im digitalen Unterricht: So überwinden Sie soziale Distanz online
Online-Workshop, 15.00 bis 16.00 Uhr, Anmeldung erforderlich
IST Deutschland GmbH

// Aus bunten Steinen Neues bauen – Brickfilme in der Stadtbibliothek
Thematischer Workshop, 16.00 – 19.00 Uhr, Anmeldung nicht erforderlich
Stadtbibliothek Magdeburg

// Interaktive Geschichten und adaptive Lerneinheiten mit dem Story-Editor „Twine“ gestalten
Online-Workshop, 15.00 – 16.30 Uhr, Anmeldung erforderlich
Digital kompetent im Lehramt – DiKoLa

// Hass im Netz begegnen
Online-Workshop, 14.00 – 16.00 Uhr, Anmeldung erforderlich
CEOPS (Center for Education on Online Prevention in Social Networks, Programm des AVP e.V.),

// Kinderlebensmittel – mehr Schein als Sein
Online-Vortrag, 15.00 – 16.00 Uhr, Anmeldung erforderlich
Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt

// Jobs der Zukunft, Zukunft der Jobs – Welche Kompetenzen brauchen Jugendliche?
Online-Workshop, 16.00 – 17.30 Uhr, Anmeldung erforderlich
DigiBitS – Digitale Bildung trifft Schule

// E-Sport im Bildungsbereich
Online-Vortrag, 16.30 – 17.30 Uhr, Anmeldung erforderlich
E-Sport Hub Sachsen-Anhalt

// Digitale Medienwelten unter der Lupe – Aufklärung, Diskussion, Prävention
Thematische Schulung, 16.00 – 20.00 Uhr
Kinderschutzbund Halle (Saale) e.V., Medienanstalt Sachsen-Anhalt, Netzwerkstelle Medienkompetenz Sachsen-Anhalt
Die Teilnehmenden für die Aktion stehen bereits fest, eine Anmeldung ist leider nicht möglich.




Am 12. und 13. Oktober 2021 trafen sich Interessierte aus Wissenschaft, Politik und Bildungspraxis in der Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften, um sich bei der 6. Netzwerktagung Medienkompetenz Sachsen-Anhalt über Perspektiven für Medienbildung im Bundesland und darüber hinaus auszutauschen. In Impulsvorträgen, Diskussionsrunden und Workshops wurden unter den Themenschwerpunkten medien | vielfalt | orientierung Licht- und Schattenseiten der digitalen Welt diskutiert.

Das wesentliche Ziel der Netzwerktagung bestand darin, einen interdisziplinären Austausch zum Thema Digitalisierung und Bildung anzuregen. Bernd Schlömer, Staatssekretär im Ministerium für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt hielt bei seinem ersten öffentlichen Auftritt fest, dass die Vermittlung von Medien- und Informationskompetenz eine entscheidende Herausforderung innerhalb der gesamten Bildungskette darstelle. Vor allem junge Menschen müssten, so Schlömer, vor Gefahren und Risiken des Internets geschützt werden. Dennoch unterstrich er die Bedeutung der digital-vernetzten Technologien als Werkzeug für Bildung und Teilhabe in einer demokratischen Gesellschaft.

Medienbildung im Elementarbereich

Prof. Dr. Annette Schmitt von der Hochschule Magdeburg-Stendal gab anschließend mit ihrem Impulsvortrag: „Ressourcen, Chancen, Hürden – frühe Medienbildung reflektiert gestalten“ einen thematischen Input über die Herausforderungen, mit denen sich pädagogische Fachkräfte in der frühkindlichen Bildung im Kontext der Digitalisierung auseinandersetzen müssen. Hierbei erklärte sie, dass die Nutzung digitaler Medien keine „richtig-oder-falsch-Entscheidung“ sei. Medien wären ein Teil der kindlichen Lebenswelt und müssten als solches behandelt werden. Dafür empfiehlt Prof. Dr. Schmitt ein „intelligentes Risikomanagement“ und betont, dass ein Komplettverbot digitaler Medien einen Eingriff in die Kinderrechte bedeuten würde. Es gebe keine „Patentlösung“ für den Umgang mit Medien. In der Praxis müssten individuelle Lösungen, in Bezug auf die Haltung im pädagogischen Team, die Elternschaft und die Kinder sowie den sozial-räumlichen Kontext der Einrichtung, gefunden werden. Dafür ist es nötig, dass Pädagoginnen und Pädagogen in Kitas die eigenen beruflichen und biographischen Hintergründe analysieren, reflektieren und passgenaue Lösungsansätze schaffen. Im daran anknüpfenden Panel mit dem Titel „Medienpädagogisches Handeln im Elementarbereich – Kinder, Familien und Fachkräfte im Blick“ wurden diese Aussagen mit Fachleuten aus Theorie und Praxis weiter vertieft. Parallel dazu fand das Panel „Teilhabe, Orientierung und Schutz – Medienkompetenzförderung (k)ein Gegenstand der Kinder- und Jugendarbeit“ statt. Dort wurde diskutiert, was nachhaltige und zeitgemäße Jugendarbeit sowohl vor Ort als auch digital braucht. Es war festzustellen, dass strukturelle Entscheidungen seitens der Politik nötig sind, um dieses Ziel zu erreichen. Die anschließenden vier thematischen Workshoprunden vertieften die beiden Panel-Themen in den Bereichen Organisationsentwicklung und Methodenanwendung.

Inklusion in digtialen Welten

Prof. Dr. Katrin Schlör von der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg hielt am zweiten Veranstaltungstag den Impulsvortrag mit dem Titel: „Teilhabe in, mit und durch Medien – digitalisierte Medienwelten gestalten“. Hierbei stellte sie das Phänomen „Digital Divide“, also den ungleichen Zugang zu digitaler Informationstechnologie, vor. Digitale Ungerechtigkeit sei insbesondere in der Pandemie offensichtlich geworden. Als Lösungsansatz präsentierte sie den Ansatz „Teilhabe in, mit und durch Medien“. Es sei wichtig, dass soziale Gruppen in Medien gemäß der demografischen Verteilung repräsentiert werden, was vielfältigere Redaktionen notwendig mache. Medien müssten barrierefrei gestaltet werden, sodass Menschen mit Beeinträchtigungen auch die Möglichkeit der digitalen Teilhabe bekommen. Insgesamt sollten Kommunikationstechnologien marginalisierten Gruppen die Möglichkeit eröffnen, an öffentlichen Diskursen zu partizipieren und diese mitgestalten zu können. Die daran anknüpfende Panelrunde mit dem Titel „Digitale Teilhabe – Potenziale und Grenzen inklusiver Medienbildung“ versammelte Expertinnen und Experten aus der Praxis, die über gelungene Ansätze für inklusive (Medien-)bildung diskutierten und gleichzeitig Stolpersteine bei der Gestaltung einer chancengerechten Gesellschaft aufzeigten. Währenddessen lief das Panel „Jugendmedienschutz online: Neue rechtliche Regelungen – mehr Schutz für Kinder und Jugendliche?“, worin über das seit dem 1. Mai 2021 geltende reformierte Jugendschutzgesetz (JuSchG) gesprochen wurde.

Am Nachmittag konnten die Teilnehmenden der Tagung dann erneut in praxisorientierten Workshops selbst aktiv werden. Hier erhielten sie Ideen, Ansätze und Konzepte für ihre tägliche Arbeit. Von den Impulsen über die Panels bis hin zu den Workshops konnte somit der Transfer von der Theorie zur Praxis vollzogen werden.

Stand der Politik

Leidenschaftlich und kontrovers ging es am zweiten Veranstaltungstag bei der Diskussionsrunde mit den politischen Vertreterinnen und Vertretern aus dem Landtag zu. Die Podiumsgäste waren sich jedoch einig, dass Medienkompetenzvermittlung so früh wie möglich, bereits im Elementarbereich, angesiedelt werden sollte. Dafür sei es notwendig, dass technische Infrastruktur und personelle Ressourcen möglichst unkompliziert zur Verfügung gestellt und genutzt werden können. Die Defizite im schulischen Bereich wurden ebenso angesprochen und rege diskutiert. Politikerinnen und Politiker plädierten dafür, für Zeiten des Lehrkräftemangels externe Unterstützung im Bereich Digitalisierung und Medienkompetenzvermittlung zu suchen, um den raschen Wandel in der Bildung bewältigen zu können. Sowohl die Vertreterinnen und Vertreter der Koalitions- als auch der Oppositionsparteien gingen selbstkritisch mit ihren bisherigen bildungspolitischen Vorhaben um und mahnten die mangelnde Geschwindigkeit bei Entscheidungsprozessen an. Politisch Verantwortliche müssten stärker die Impulse aus der pädagogischen Praxis bei ihrer Arbeit berücksichtigen. Hierfür gebe es bereits eine Reihe von engagierten Akteuren im Land, die sich für Medienbildung einsetzen und das Thema in ihre tägliche Arbeit implementieren. Die schwierigen strukturellen und finanziellen Bedingungen für medienpädagogische Aktivitäten stellen häufig eine Hürde dar, die es künftig im
Austausch zu überwinden gilt, so die zentrale Erkenntnis der Diskussion. Diese wird von den Entscheidungsträgern nach Magdeburg mitgenommen, um Lösungsansätze zu erarbeiten.




Das Digitalisierungsprojekt PILOT.digi veranstaltet am 25. November 2021 die zweite und damit letzte Online-Konferenz SoWaKo.

Inhaltlich geht es dieses Mal um Tools und Software, die den Arbeitsalltag in der Sozialen Arbeit erleichtern sollen. Wer also schon immer mal wissen wollte, ob sich eine Falldokumentationssoftware lohnt und wenn ja, welche – dem sei SoWaKo ans Herz gelegt.

Die Veranstaltung ist für alle Teilnehmenden kostenfrei und findet am 25. November von 15.00 bis 18.00 Uhr über Zoom statt.

Die Anmeldung ist bis zum 21. November 2021 über den folgenden Link möglich: https://forms.gle/bFyZzHRCqxR4o2cQ6




Am 16. Dezember 2021 veranstaltet die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz einen digitalen Fachtag zum Thema „Exzessive Mediennutzung: Verstehen – Erkennen – Handeln“.

Mit der anhaltend starken Medienpräsenz im Alltag bedarf es der Auseinandersetzung mit und einem gemeinsamen Verständnis von exzessiver Mediennutzung.

Gerade in Abgrenzung von gefühlten Überschreitungen zu tatsächlich pathologischem Suchtverhalten zeigen sich immer noch Forschungsdefizite und ein Mangel an praxistauglichen pädagogischen Konzepten.
Um einem problematischen Mediennutzungsverhalten vorzubeugen, sollten Heranwachsende frühzeitig für einen bewussten, ausgewogenen Medienumgang sensibilisiert werden.

Der Fachtag soll Teilnehmende dazu befähigen, exzessive Mediennutzung zu verstehen, diese zu erkennen und je nach Bedarf nachhaltig auf die Betroffenen einzugehen.

Die digitale Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte aus der Jugendarbeit und Familienberatung, Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter*innen und Erzieher*innen.

Veranstaltungsort:

Online, über das Tool „Fairkom“

Teilnahmebeitrag: 10 €

Die Workshops beschäftigen sich mit den folgenden Themen:
WS 1: Früherkennung durch Medienscreening
WS 2: Elternarbeit
WS 3: Prävention
WS 4: Intervention
WS 5: Medienwelten

Programm des Online-Fachtags
(wird fortlaufend aktualisiert)

>> Anmeldung

Grafik: Servicestelle Kinder- und Jugendschutz von fjp>media




An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Zentrum für Lehrer*innenbilung, ist ab dem 01.01.2022
die bis zum 31.12.2023 befristete Stelle einer*eines Wissenschaftlichen Mitarbeiterin*s (m-w-d)
in Vollzeit zu besetzen.

Die Vergütung erfolgt je nach Aufgabenübertragung und Erfüllung der persönlichen Voraussetzungen bis
zur Entgeltgruppe 13 TV-L

Vollständige Stellenausschreibung als PDF





12. und 13. Oktober 2021 im Livestream

medien I vielfalt I orientierung

Tag 1, 12. Oktober 2021

Stream Festsaal

Eröffnung und Grußworte
Annekatrin Valverde – stellv. Vorsitzende Medienanstalt Sachsen-Anhalt
Bernd Schlömer – Staatssekretär im Ministerium für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt

Impulsvortrag:
Ressourcen, Chancen, Hürden – frühe Medienbildung reflektiert gestalten
Prof. Dr. Annette Schmitt – Hochschule Magdeburg-Stendal

Panel 1
Medienpädagogisches Handeln im Elementarbereich – Kinder, Familien und Fachkräfte im Blick

Stream Vortragssaal

Panel 2
Teilhabe, Orientierung und Schutz –
Medienkompetenzförderung (k)ein Gegenstand der Kinder- und Jugendarbeit

Tag 2, 13. Oktober 2021

Stream Festsaal

Einführung in den 2. Veranstaltungstag

Impulsvortrag:
Teilhabe in, mit und durch Medien – digitalisierte Medienwelten gestalten
Prof. Dr. Katrin Schlör – Ev. Hochschule Ludwigsburg

Diskussion:
Politische Diskussionsrunde mit politischen Vertreter*innen

Panel 4
Jugendmedienschutz online: Neue rechtliche Regelungen ­– mehr Schutz für Kinder und Jugendliche?

Stream Vortragssaal

Panel 3
Digitale Teilhabe – Potenziale und Grenzen inklusiver Medienbildung




Bei Weiterverwendung der Bilder bitten wir die Urheberin der Bilder, Julia Kluge, folgendermaßen zu erwähnen: „Julia Kluge, www.kluugel.de






12. und 13. Oktober 2021 im Livestream

medien I vielfalt I orientierung

Tag 1, 12. Oktober 2021

Stream Festsaal

Eröffnung und Grußworte
Annekatrin Valverde – stellv. Vorsitzende Medienanstalt Sachsen-Anhalt
Bernd Schlömer – Staatssekretär im Ministerium für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt

Impulsvortrag:
Ressourcen, Chancen, Hürden – frühe Medienbildung reflektiert gestalten
Prof. Dr. Annette Schmitt – Hochschule Magdeburg-Stendal

Panel 1
Medienpädagogisches Handeln im Elementarbereich – Kinder, Familien und Fachkräfte im Blick

Stream Vortragssaal

Panel 2
Teilhabe, Orientierung und Schutz –
Medienkompetenzförderung (k)ein Gegenstand der Kinder- und Jugendarbeit

Tag 2, 13. Oktober 2021

Stream Festsaal

Einführung in den 2. Veranstaltungstag

Impulsvortrag:
Teilhabe in, mit und durch Medien – digitalisierte Medienwelten gestalten
Prof. Dr. Katrin Schlör – Ev. Hochschule Ludwigsburg

Diskussion:
Politische Diskussionsrunde mit politischen Vertreter*innen

Panel 4
Jugendmedienschutz online: Neue rechtliche Regelungen ­– mehr Schutz für Kinder und Jugendliche?

Stream Vortragssaal

Panel 3
Digitale Teilhabe – Potenziale und Grenzen inklusiver Medienbildung




Unter dem Motto: medien | vielfalt | orientierung diskutieren Politikerinnen und Politiker der Landes die vielfältigen Herausforderungen in Zeiten des digitalen Wandels. Der pandemiebedingte Digitalisierungs­schub bietet einerseits hohe Potenziale, um Kommunikations-, Informations- und Bildungsmöglichkeiten zu erweitern. Anderseits hat die Verlagerung des Alltags ins Digitale die bestehende digitale Spaltung auf mehreren Ebenen offengelegt und verfestigt. In der Diskussion soll diese Ambivalenz aufgegriffen und mögliche Lösungenansätze besprochen werden.

Diskutierende:

Markus Kurze – CDU

Ulrich Siegmund – AfD

Stefan Gebhardt – Die Linke

Holger Hövelmann – SPD

Andreas Silbersack – FDP

Cornelia Lüddemann – Bündnis 90/Die Grünen




Leider ist eine Teilnahme vor Ort nicht mehr möglich. Wir haben mehr Anmeldungen als Plätze vor Ort zur Verfügung stehen. Die zentralen Veranstaltungen können Sie an den beiden Veranstaltungstagen als Livestream auf unsere Webseite verfolgen.

Hinweis: Covid-19: Es gelten die zum Zeitpunkt der Netzwerktagung gültigen Vorgaben der Eindämmungsverordnung des Landes Sachsen-Anhalt, der Stadt Halle/Saale und die Bestimmungen des Veranstaltungsortes Leopoldina. Folgende Hygiene- und Schutzbestimmungen müssen bei der Veranstaltung in der Leopoldina zwingend beachtet werden:

Teilnehmende und Mitwirkende dürfen an der Veranstaltung teilnehmen, wenn sie über einen vollständigen Impfschutz gegen das Coronavirus verfügen oder wenn sie einen gültigen Genesenennachweis besitzen. Ist beides nicht gegeben, kann alternativ Zugang mit einem negativen PCR-Testergebnis gewährt werden, wenn der PCR-Test nicht älter als 24 Stunden ist. Ein PoC-Antigen-Test (Schnelltest) ist nicht ausreichend.

Das Tragen einer FFP2-Maske bzw. eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes in allen gemeinsam genutzten, geschlossenen Bereichen und Gängen als auch am Sitzplatz ist verpflichtend.

Kontakt zum Tagungsteam

Medienanstalt Sachsen-Anhalt
Medienkompetenzzentrum
Reichardtstraße 8
06114 Halle/Saale

Tel.: (0345) 52 13 0
Fax: (0345) 52 55 111

Mail: netzwerktagung@medienanstalt-sachsen-anhalt.de




Die Bundesregierung fördert Maßnahmen, die durch die Zusammenarbeit der deutschen Zivilgesellschaft mit den Zivilgesellschaften in den Ländern der Östlichen Partnerschaft (Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Republik Moldau, Ukraine) und Russland die notwendigen Transformations- und internen Integrationsprozesse in umfassender Weise unterstützten. Dies schließt die gesamte Bandbreite kultureller und bildungspolitischer Projektarbeit (insbesondere Medien, Wissenschaft, Bildung inkl. beruflicher Bildung, Kultur, Sprache und Jugendarbeit) ein.

Förderfähig sind Maßnahmen, die dauerhafte zivilgesellschaftliche Strukturen der Zusammenarbeit zwischen den Akteuren*innen aus Deutschland und der ÖPR auf- oder ausbauen und dabei möglichst viele Akteure*innen der Zivilgesellschaft erreichen. 2022 plant die Bundesregierung unter dem Förderschwerpunkt „Medienzusammenarbeit“ Mittel des Programms insbesondere für die Aufrechterhaltung, Professionalisierung medialer Informationsstrukturen und Vernetzung von Medienschaffenden in verschiedenen Bereichen bereitzustellen.

Projektskizzen können bis zum 15. Oktober 2021 eingereicht werden.

Mehr Informationen finden Sie in den Erläuterungen zum Programm des Auswärtigen Amtes:

Erläuterungen Deutsch Erläuterungen Englisch




Was tun gegen Hate Speech? Wie werden Nachrichten gemacht? Wie sieht eine gute Insta-Story aus? Der digitale ARD Jugendmedientag lädt am 18. November Schüler*innen in ganz Deutschland in mehr als 150 Workshops und Talks zum Ausprobieren und Mitmachen ein.

Gemeinsam mit ARD-Mediencoaches und Promis blicken die Schüler*innen hinter die Kulissen bekannter Sendungen wie tagesschau und Weltspiegel oder des Instagram-Projektes @ichbinsophiescholl. Die Schüler*innen schalten live zu ARD-Korrespondent*innen in alle Welt; sie erfahren, wie Wissenschaft auf TikTok funktioniert oder wie Fake News erkannt werden können. Mit Investigativ-Journalist*innen wird die Bedeutung der unabhängigen Berichterstattung diskutiert; im „Forum“ berichten ARD-Kolleg*innen über Berufsbilder vom Community-Manager bis zur Kamerafrau.

Die Zahl der Teilnehmer*innen an den Workshops und am „Forum“ ist beschränkt, unbegrenzten Zugang bietet die ARD zu den drei Streams in ihrem YouTube-Kanal – hier stellen sich u.a. Protagonist*innen des Content-Netzwerks funk den Fragen der Teilnehmenden.

Voraussetzung für die digitale Teilnahme sind eine stabile Internetverbindung, ein Beamer oder großer Bildschirm und im besten Fall ein eigenes Smartphone oder Tablet für die Schüler*innen. Die Verbindung erfolgt über ein erprobtes, datenschutzrechtlich geprüftes System (BigBlueButton). 

Das Programm gibt es hier . 

Teilnehmen können Klassen aller Schularten ab der 8. Jahrgangsstufe. Die Anmeldung durch die Lehrkräfte ist ab dem 20. September auf ard.de/jugendmedientag möglich.

Grafik: ARD




Der congrav new sports e.V. sucht weiter kompetente und motivierte Mitarbeiter*innen für die tumult Projekte (Medien- und Sozialpädagog*innen) in Halle (Saale).

Die Stellen sind zunächst befristet, es kann aber von einem längeren Beschäftigungsverhältnis ausgegangen werden.

Zu den Stellenausschreibungen:

Pädagogische Fachkräfte für Projekte in der Jugendhilfe


Unter dem Dach des Offenen Kanals Magdeburg trafen sich 15 Frauen aus Afghanistan und Sachsen-Anhalt in den vergangenen sechs Monaten regelmäßig, um gemeinsam Filme zu drehen. Entstanden sind vier Portraits und Selbstportraits, bei deren Entstehung die Frauen Exposés und Drehbücher schrieben, die Dreharbeiten durchführten und für die Postproduktion verantwortlich waren.

Protagonistinnen sind die Frauen selbst. Die 60jährige Anis, die in Herat Haushälterin war und mit der Familie ihres Sohnes 2015 nach Magdeburg kam; die 30jährige Effat, die davon träumt, Krankenschwester zu werden; die 25jährige Zahra, die eine Ausbildung zur Zahnarzthelferin machen will und sich zwischen der afghanischen und deutschen Kultur zerrissen fühlt sowie die 40jährige Sportlerin Nadia, einst Mitglied der afghanischen Frauen-Nationalmanschaft im Taekwondo und heute Mitarbeiterin in der Zentralen Aufnahmestelle für Geflüchtete in Magdeburg-Herrenkrug.

Sie alle sprechen über ihr Leben in Deutschland und ihre Sehnsucht nach Heimat, die Probleme und Hürden, vor denen sie bei der Arbeitssuche stehen aber auch über ihre Stärken, Erfolge und Hoffnungen.

Die Premiere der Filme findet am Dienstag, 14. September um 16.00 Uhr im Frauenzentrum Courage c/o Volksbad Buckau, Karl-Schmidt-Straße 56, 39104 Magdeburg statt. (Da die Anzahl der Plätze pandemiebedingt begrenzt ist, bitten wir um Anmeldung.)

Nach einem Grußwort von Susi Möbbeck, Staatssekretärin im Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt und der Vorführung der Filme besteht Gelegenheit zum Gespräch.

Kontakt:

Volksbad Buckau
c/o Frauenzentrum Courage
Soziokulturelles- & Frauenzentrum der Fraueninitiative Magdeburg e.V.
Karl-Schmidt-Straße 56
39104 Magdeburg

Tel: 0391 4048089
E-Mail: kontakt@courageimvolksbad.de




AWO SPI gGmbH sucht zum 01.10.2021 für das Projekt Koordinierungsstelle Medienbildung (KSM) eine*n Projektmitarbeiter*in/Projektassistent*in für den Standort Dresden.

Die komplette Stellenausschreibung finden Sie unter: https://www.awo-stellenboerse.de/stellenangebote/stellenangebot/52332-projektmitarbeiterin-koordinierungsstelle-medienbildung

Bewerbungsschluss ist der 15.09.2021




Die Flut an Informationen ist zu groß, um von allen Weiterbildungen, Stellenausschreibungen, Materialien, Link-Tipps und Bildungsangeboten einen Überblick zu behalten. Der JugendInfoService Sachsen-Anhalt (JISSA) hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Informationen auf der Homepage www.jissa.de zu bündeln und in redaktionellen Beiträgen aufzuarbeiten.

Immer mittwochs wird der Newsletter „InfoFax“ per Mail mit vielen aktuellen Beiträgen an über 3.500 Abonnent*innen versandt. Die Inhalte im Newsletter stellen jedoch nur einen Bruchteil der gesamten Beiträge dar, die auf der Homepage zu finden sind. Daher lohnt sich immer ein Blick auf die Webseite.

JISSA richtet sich an Multiplikator*innen aus der Kinder- und Jugendarbeit, dem Bereich Soziales sowie Pädagogik, aber auch an Kinder und Jugendliche sowie an alle Interessierte.

Eigene Veranstaltungen, Informationen und Stellenausschreibungen, die für die Zielgruppe relevant sind können per Mail an jissa@lkj-lsa.de übersandt werden. Die Veröffentlichung ist kostenfrei.

JISSA wird vom Land Sachsen-Anhalt gefördert und ist ein Projekt der .lkj) – Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt.

JugendInfoService Sachsen-Anhalt engagiert sich im Netzwerk Medienkompetenz Sachsen-Anhalt. Mehr dazu gibt es unter:




Im Herbst 2021 bietet die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz von fjp>media eine Reihe von Fortbildungen und Online-Informationsveranstaltungen zu den Themen Cybermobbing, Digitale Spiele, Sexting und Cybergromming sowie zu Rollenbildern in den Medien an. Detaillierte Inhaltsbeschreibung und Termine finden Sie in der nachfolgenden Übersicht.




Abschlussveranstaltung am 28.8.2021 in Merseburg, im TV und im Stream

Mit der Aufführung von zehn Spots und Kurzfilmen auf großer Leinwand geht am kommenden Samstag, dem 28.8.2021 ab 14.00 Uhr das  „Kreuzweise-Wahlspots umgedreht-Projekt“ der Offenen Kanäle in Sachsen-Anhalt zu Ende. In Kooperation mit dem Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e.V., der LKJ Sachsen-Anhalt e.V. und „Artikel 1 – Initiative für Menschenwürde e.V.“ hatten die Veranstalter im Februar junge Menschen in Sachsen-Anhalt aufgerufen, Ideen für eigene „Wahlspots“ zu entwickeln.

Eingegangen waren bis Mai 52 Exposés zu Themen, die jungen Menschen in Sachsen-Anhalt wichtig sind. Von Klima- und Umweltschutz über Diskriminierung und racial profiling bis zu Pflegenotstand, Digitalisierung und eine solidarische Gesellschaft reichten die Ideen der insgesamt 200 Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die sich an dem Ideenwettbewerb beteiligt hatten.

Eine Jury aus Politik, Medien und Jugend hatte 10 Exposés für eine Verfilmung ausgewählt. Die 10 Teams aus ganz Sachsen-Anhalt wurden bei der Realisierung ihrer „Wahlspots“ von professionellen Filmemacher*innen unterstützt.

Die Premiere der Kreuzweise-Filme zum Wahljahr in Sachsen-Anhalt findet am kommenden Samstag, 28.8.2021 um 14.00 Uhr im Freiluftkino in der Sixti-Ruine in Merseburg statt. (Sixtistraße, 06217 Merseburg).

Nach einem Grußwort von Maik Reichel, Direktor der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt, beginnt die  Aufführung der einzelnen Filme. Nach dem Screening sowie kurzen Filmgesprächen mit den Macher*innen schließt sich eine Gesprächsrunde mit Politikerinnen und Politikern aus Sachsen-Anhalt an. Im Mittelpunkt stehen die Themen der Spots, die Möglichkeiten von Politik, Dinge zu verändern, die Belange gerade junger Menschen betreffen und zu Möglichkeiten, junge Menschen zu beteiligen.

Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.

Die Veranstaltung ist auch im TV-Programm der Offenen Kanäle in Merseburg und Magdeburg sowie auf den Social-media-Kanälen des Offenen Kanals Magdeburg zu empfangen:

Facebook: facebook/offenerkanal
Youtube: https://youtu.be/Okn_T8tUOfE

Alle Infos rund das Projekt „Kreuzweise – Wahlspots umgedreht“ gibt es hier: www.kreuzweise2021.de




Neben der digitalen Fortbildungsreihe stellt CEOPS Vernetzungs- und Beratungsangebot in Halle (Saale) zur Verfügung.

CEOPS steht für Center for Education on Online Prevention in Social Networks und ist ein digitales Fortbildungsangebot, welches sich an Schüler*innen ab einem Alter von 15 Jahren und an junge Engagierte aus dem Kontext kleiner und mittlerer (muslimischer) NGOs, wie zum Beispiel Moscheegemeinden oder Migrantenselbstorganisationen, richtet.

Die interaktiven Lehrgänge schulen die Teilnehmenden in der Erkennung von islamistisch-extremistischer Ansprache im Netz. Es werden ebenfalls Grundlagen der Online-Prävention vermittelt und die Funktionslogiken von sozialen Netzwerken erläutert. Gleichzeitig soll die Medienkompetenz der Teilnehmenden erweitert werden.

Auf einen ersten Teil mit wissensvermittelnden Webinaren und Workshops folgt ein Praxisteil, in dem die Teilnehmenden mit einem Peer-to-Peer-Ansatz selbst Online-Prävention leisten. Ziel des Projektes ist es, mit den teilnehmenden Jugendlichen und jungen Erwachsenen Online-Angebote zu erstellen, über die aktiv eigene Präventionsarbeit im digitalen Raum umgesetzt, und für Toleranz und ein friedliches Zusammenleben im Sinne der freiheitlich demokratischen Grundordnung geworben wird.

Die Absolvent*innen der Lehrgänge werden darüber hinaus von einer Service-Stelle in Halle (Saale) bei ihrer Online-Präventionsarbeit begleitet und beraten. Dabei wird viel Wert auf die Vernetzung der einzelnen Absolventen*innen sowohl untereinander, als auch mit bereits bestehenden Präventionsangeboten gelegt.

Wissenschaftliche Mitarbeiter des Thomasius Research Institute on Political Extremism analysieren begleitend den aktuellen Forschungsstand in dem Themenfeld und sorgen so für eine fortlaufende Weiterentwicklung der Lehrgangsmodule.

Der Lehrgang für NGO-Mitglieder startet am 13.09.2021 und endet nach insgesamt 76 Theorie- und Praxisstunden am 06.12.2021. Der Lehrgang für Schülerinnen und Schüler beginnt am 16.09.2021 und endet nach insgesamt 28 Theorie- und Praxisstunden am 05.11.2021. Die Teilnahme an den Lehrgängen ist kostenlos und die Teilnehmenden erhalten im Nachgang ein Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahme.

Die Anmeldung erfolgt per E-Mail unter Angabe von Vor- und Nachname, E-Mail-Adresse, Geburtsdatum und Entsendeinstitution (NGO oder Schule) der Teilnehmenden an info@ceops.online.

Weitere Informationen erhalten Interessierte unter ceops.online oder per E-Mail info@ceops.online.

Kontakt:

CEOPS-Servicestelle
Landsberger Straße 1
06112 Halle (Saale)
Telefon: +49 (0)176 800 60 670

Twitter
Facebook
Instagram

Grafik: CEOPS – Center for Education on Online Prevention in Social Networks




Zunächst klingt Digitalisierung verheißungsvoll. Vernetzung, Mobilität, Effizienz sind nur einige der Potenziale digitalisierter Lebens-, Lern- und Arbeitswelten. Gleichzeitig müssen wir die Frage, ob alle gleichermaßen von der Digitalisierung profitieren können, seit jeher mit „Nein“ beantworten. Der Digital Divide, zu Deutsch digitale Spaltung, zieht sich tief durch unsere Gesellschaft – erst recht in Zeiten der Pandemie. Soziale Ungleichheit wirkt sich nicht nur in Bezug auf die Ausstattung mit Medien (first digital divide) und die Intensität und Qualität der Nutzungspraktiken (second digital divide) aus, sondern zunehmend auch hinsichtlich algorithmisierter Selektions- und Bewertungsmechanismen (third digital divide).

Speziell aus einer intersektionalen Perspektive, die Mehrfachdiskriminierungen in den Blick nimmt, werden ungleiche Chancen auf Teilhabe in einer digitalisierten Welt deutlich:

Die „Teilhabe in Medien“ beinhaltet die Abbildung von Vielfalt in all ihren Facetten. Dies schließt einen diversitätssensiblen Blick auf mediale Darstellungen ein und richtet sich bspw. gegen sexistische oder rassistische Medienbilder. Sichtbarkeit bildet den Schlüssel für ein sogenanntes Diversity Mainstreaming und damit einhergehend eine inklusive Gesellschaft, die all ihren Mitgliedern Partizipation ermöglicht. Mitsprache – ob in der gesamten Gesellschaft oder in kleineren sozialen Systemen wie Familien oder Peergroups – zu befördern, schließt die „Teilhabe durch Medien“ ein. Voraussetzung dafür ist, Barrierefreiheit zu fördern und die „Teilhabe an Medien“ für alle zu gewährleisten. Im Sinne des Empowertments gilt es, alle Menschen zu selbstbestimmten und kompetenten Mit-Gestalter*innen der digitalisierten Welt zu machen.




Der aktuelle Prozess der Digitalisierung, der in der Pandemie eine weitere Beschleunigung erfährt, hat auch den Bereich der frühen Bildung erreicht und wirkt sich in vielfältiger Weise auf das Geschehen in Kitas aus: In weit größerem Maß, als es für klassische Bildschirmmedien wie Fernsehen oder stationäre PCs der Fall war, prägen nun portable digitale Medien – an erster Stelle das allgegenwärtige Smartphone – die Lebenswelt von Kindern, so dass diese entsprechende Erfahrungen, Themen und Kompetenzen mit in die Bildungseinrichtung bringen. Auch werden zunehmend digitale Bildungs-Werkzeuge wie Tablets oder Lern-Apps für sehr junge Kinder angeboten und finden Eingang in Kitas. Über die unmittelbare pädagogische Arbeit hinaus, steht Fachkräften zudem eine Vielfalt von digitalen Tools zur Auswahl, die Arbeits- und Kommunikationsabläufe neu strukturieren und, so die Hoffnung, erleichtern, etwa Apps zur Beobachtung und Dokumentation oder Messenger- und Videokonferenz-Dienste.

Gleichzeitig treten in der Fachdiskussion detaillierte Risiko-Nutzen-Bewertungen an die Stelle der lange Zeit verbreiteten Zweiteilung in Medien befürwortende versus ablehnende Wirkannahmen. Entsprechend ist davon auszugehen, dass sich auch die Haltung frühpädagogischer Fachkräfte gegenüber digitalen Medien differenzierter darstellt, als es eine einfache Polarisierung von einer „Pro-“ gegenüber einer „Kontra-“ Position abbilden kann. Als bedeutsame Facetten dieser Haltung sind u. a. biografische Medienerfahrungen und privater Mediengebrauch, Kenntnisse der pädagogischen Nutzungsmöglichkeiten und technischer Umsetzungen sowie die Einschätzung der eigenen Medienkompetenz, der Ressourcen der Kita sowie von Bedarfen der Kinder und Familien anzusehen.

In dieser komplexen Konstellation gibt es nicht den einen, für jede Fachkraft oder jede Kita passenden Weg, Medien für das Bildungsgeschehen zu nutzen und die Medienkompetenz der Kinder zu stärken. Um diesen Weg kompetent zu gestalten, sind Fachkräfte vielmehr gefordert, eine eigene professionelle Haltung zu (digitalen) Medien in ihrer speziellen Kita zu finden. Fragen, die es dabei zu reflektieren gilt, sind etwa: Wie gehe ich selbst mit Medien um? Welche Chancen und Risiken für kindliche Bildungsprozesse sehe ich im Umgang mit Medien? Wie schätze ich meinen Kenntnisstand und meine Kompetenzen ein? Wo besteht Bedarf nach Weiterbildung oder externer Unterstützung? Welche Ressourcen stehen der Kita zur Verfügung? Welche familialen Medienerfahrungen bringen die Kinder mit? Welche Wünsche oder auch Befürchtungen bestehen seitens der Eltern und Kinder?




Ab sofort ist die Anmeldung für die 6. Netzwerktagung Medienkompetenz Sachsen-Anhalt freigeschaltet. Unter dem Motto medien | vielfalt | orientierung bietet die 6. Netzwerktagung Medienkompetenz der Medienanstalt Sachsen-Anhalt allen Teilnehmenden einen regen Austausch zwischen Theorie und Praxis an.

In vier Fachpanels und acht praxisorientierten Workshops werden die Themenbereiche medienpädagogisches Handeln im Elementarbereich, Medienkompetenzförderung in der Kinder- und Jugendarbeit, inklusive Medienbildung sowie Jugendmedienschutz aufgegriffen. Über das folgende Online-Formular können Sie sich für die Fachtagung am 12. und 13. Oktober 2021 in der Leopoldina-Nationale Akademie der Wissenschaften in Halle (Saale) anmelden:

Online-Anmeldung

Alle Informationen rund um die Tagung und zum Programm erhalten Sie auf der Veranstaltungsseite.




Das Projekt PILOT.digi bietet für interessierte pädagogische Fach- und Führungskräfte der Kinder- und Jugendhilfe die kostenlose Workshop-Reihe Digital Autumn School im September 2021 an.

Am 20. September 2021 wird es von 10.00 bis 12.00 Uhr theoretisch: Beim ersten Workshop „Hybrid? Let’s Go!“ wird der Einstieg in hybride / digitale Angebote in der Sozialen Arbeit beleuchtet.

Am 24. September 2021 gehen die Referent*innen von 9.00 bis 12.00 Uhr im zweiten Workshop „Hybrid? Let’s Move!“ der Frage nach, wie Teilnehmende in hybriden / digitalen Angeboten motivieren können. Gemeinsam werden außerdem verschiedene Warm Up Methoden erprobt.

Am 29. September 2021 wird von 9.00 bis 12.00 Uhr in neue Welten eingetaucht: Beim letzten Workshop „Hybrid? Let’s Play!“ wird gemeinsam eine Welt in der Browser-Anwendung „Gather.Town“ erstellt.

Wichtig ist hierbei, dass die Teilnehmenden vor dem Workshop einen kostenlosen Account erstellen und dem Workshop per Laptop/PC beiwohnen, damit die Anwendung am Browser bedient werden kann.

Die Referent*innen der Digital Autumn School werden von fjp>media aus Magdeburg gestellt.

Der Verein kann auf 30 Jahre Erfahrung in der medienpädagogischen Arbeit zurückblicken und wird Sie sicher durch mögliche Tücken, die bei hybriden und digitalen Angeboten in der Sozialen Arbeit aufkommen können, führen.

Anmeldungen können bis zum 10. September 2021 unter folgendem Link erfolgen:
https://forms.gle/HwLt4ENTRgnvpmEn6
Die Teilnehmendenanzahl ist begrenzt.




Der congrav new sports e.V., sucht neue Mitarbeiter*innen für den Bereich der tumult Projekte.

Es handelt sich um drei Teilzeitstellen ab August/September, welche (voraussichtlich) über 2021 hinaus laufen werden.

Bewerber*innen erwartet spannende Arbeit mit jungen Menschen und vielen Gestaltungsmöglichkeiten in einem besonderen Umfeld.

Gesucht werden je eine:

  • Medienpädagog*in (Betreuung Jugendredaktion)
  • Sozialpädagog*in (Veranstaltungs- und Freiraumgestaltung)
  • Medienpädagog*in/Sozialpädagog*in (Jugendinformationsarbeit)

Hier geht es zu den Ausschreibungen:

Freiraumprojekt DOCK Projekt Jugendinformation Mediaprojekt tumult Zündstoff


Das Jugend- und Medienzentrum „Das Nest e.V.“ in Wettin bietet ab dem 1. September 2021 eine unbefristete Vollzeitstelle als

Medienpädagoge*in (m/w/d) in der Kinder- und Jugendarbeit
oder
Sozialpädagog*in im Bereich Medienpädagogik (m/w/d)
an. Die vollständigen Stellenausschreibungen können Sie auf der Webseite der Bundesagentur für Arbeit einsehen

Medienpädagoge*in // Sozialpädagog*in

oder als PDF herunterladen.

Ausschreibung Medienpädagog*in
Ausschreibung Sozialpädagog*in




Für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger werden im Medienkompetenzzentrum (MKZ) der Medienanstalt Sachsen-Anhalt auch im zweiten Halbjahr 2021 spannende und lehrreiche Kurse angeboten.

Ob Kreatives Schreiben, Fotografie oder der Einstieg in unterschiedliche Software und Online-Plattformen, das MKZ bietet vielfältige Kurse für Erwachsene, Kinder und Jugendliche an. Die Anmeldung kann online erfolgen. Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten finden Sie in der Seminarübersicht unter: medienanstalt-sachsen-anhalt.de.

Für alle Seminare, die im MKZ stattfinden, besteht wieder die Möglichkeit per Bildungsurlaub teilzunehmen.

Das aktuelle Programm finden Sie in der Siminarbroschüre.




Der rechtsterroristische Anschlag auf die Synagoge in Halle am 9. Oktober 2019, in dessen Verlauf zwei Menschen getötet und mehrere schwer verletzt wurden, hat Menschen in Halle und weit darüber hinaus fassungslos zurückgelassen. Sicherheitsbehörden, Politiker*innen und die Stadtgesellschaft in Halle beschäftigt seither die Frage: Wie konnte es dazu kommen? Spätestens seit das Tatvideo nach dem Anschlag auch in Klassenchats und WhatsApp-Gruppen von Jugendlichen geteilt wurde, stehen Pädagog*innen vor der Herausforderung, sich in Schule und Bildungseinrichtungen mit dem Attentat und seinen ideologischen Hintergründen auseinanderzusetzen. Diesen Herausforderungen wollen wir uns in einer eintägigen Fortbildung am 31. August 2021 widmen.

In der Veranstaltung für pädagogische Fachkräfte bearbeiten Bildungsreferent*innen anhand von Vorträgen und interaktiven Methoden folgende Fragen:

  • Welche Weltanschauung liegt dem rechtsterroristischen Attentat zugrunde?
  • Welche Rolle spielen Soziale Medien in der Verbreitung extrem rechter Ideologien?
  • Welchen Einfluss haben Online- und Offline-Räume auf rechte Radikalisierungsprozesse?
  • Welche Handlungsmöglichkeiten gibt es in der pädagogischen Praxis?

Die Fortbildung wird von einem interdisziplinären Team erfahrener Bildungsreferent*innen des Miteinander – Netzwerk für Demokratie und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt e.V. durchgeführt. Sie findet als Präsenzveranstaltung in Halle (Saale) am Dienstag, den 31.08.2021, von 9.30 Uhr bis 16.00 Uhr (inklusive Pausen) statt.

Kosten: 20 Euro (inkl. Getränken und Mittagsversorgung)

Anmeldung bis zum 20.08.2021 wird unter anmeldung@miteinander-ev.de gebeten.




Noch bis zum 31. Juli 2021 können realisierte Projekte, die Kindern, Jugendlichen und Familien einen kreativen, kritischen Umgang mit Medien vermitteln und damit die Medienkompetenz fördern, eingereicht werden.

Mit dem Dieter Baacke Preis zeichnet die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bundesweit herausragende medienpädagogische Projekte aus. Ziel des Preises ist es, besondere medienpädagogische Projekte und Methoden aktiver Medienarbeit zu würdigen und bekannt zu machen. Der Dieter Backe Preis wird in den sechs folgenden Kategorien verliehen, die jeweils mit 2000 Euro dotiert sind:

  • Projekte von und mit Kindern
  • Projekte von und mit Jugendlichen
  • interkulturelle und internationale Projekte
  • inklusive und intersektionale Projekte
  • Projekte mit besonderem Netzwerkcharakter
  • Sonderpreis 2021: „Love & Hate –Interaktionsrisiken kreativ medienpädagogisch aufgreifen“

Bewerben können sich Institutionen, Initiativen oder Einzelpersonen mit innovativen, originellen oder mutigen Projekten zur Förderung einer pädagogisch orientierten Medienkompetenz. Der Wettbewerb richtet sich an Projekte außerschulischer Träger (z. B. Jugendzentren, Kindergärten, Träger der Jugendhilfe oder Familienbildung, Medienzentren und Medieninitiativen) und Kooperationsprojekte zwischen schulischen und außerschulischen Trägern. Die Projekte sollten im Vorjahr entstanden oder im laufenden Jahr bis zur Bewerbungsfrist beendet sein.

Anmeldung unter: dieter-baacke-preis.de

Kontakt:

GMK-Geschäftsstelle
Obernstr. 24a
33602 Bielefeld
Tel.: 0521.67788
E-Mail: gmk@medienpaed.de
Web: www.gmk-net.de




medien | vielfalt | orientierung

Wie gelingt Medienbildung in der frühen Kindheit und welche Formate eignen sich für eine zeitgemäße Kinder-und Jugendarbeit? Inwieweit können wir den vielfältigen Herausforderungen in einer vernetzten Gesellschaft begegnen und diese kreativ in pädagogische Settings einbetten? Was kann die Medienpädagogik zur Orientierung in einer mediatisierten Welt beitragen?

Gemeinsam mit Ihnen wollen wir zur 6. Netzwerktagung Medienkompetenz Sachsen-Anhalt am 12. und 13. Oktober 2021 in der Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften in Halle (Saale) auf diese und weitere Fragen Antworten finden.

Unter dem Motto medien | vielfalt | orientierung laden wir Sie gemeinsam mit dem wissenschaftlichen Beirat Frau Prof. Dr. Annette Schmitt (Hochschule Magdeburg-Stendal) und Frau Prof. Dr. Katrin Schlör (Evangelische Hochschule Ludwigsburg) ein, sich über aktuelle Themen der Medienbildung zu informieren und auszutauschen.

Die Tagung richtet sich mit vier Panels, acht Workshops und Diskussionsrunden an medienpädagogisch Aktive und Interessierte in Sachsen-Anhalt und dem gesamten Bundesgebiet, an Vertreter*innen aus Medienpolitik, Medienwirtschaft und Medienwissenschaft, an Studierende, Erziehende, Lehrende, Sozialpädagogen*innen und Multiplikatoren*innen sowie Berufsgruppen, deren Tätigkeitsfeld zunehmend von medienpädagogischen Fragestellungen betroffen ist.

Ab Anfang August 2021 wird die Anmeldung freigeschaltet. Wir freuen uns schon jetzt auf Ihre Teilnahme.

Was? 6. Netzwerktagung Medienkompetenz Sachsen- Anhalt
Wann?
12. und 13. Oktober 2021
Wo? Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften in Halle (Saale)




Die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz veranstaltet in Kooperation mit der AOK Sachsen-Anhalt am 13. Oktober 2021 und am 08. Dezember 2021 jeweils von 9.00 bis 16.00 Uhr eine Online-Fortbildung zu Rollenbildern in den Medien.


Das Internet ist im Leben der meisten Jugendlichen fest verankert. Dabei finden Selbstdarstellung und Orientierung vermehrt über soziale Netzwerke wie Instagram, Youtube, TikTok oder Whatsapp statt. Hierbei sind nicht selten auch antiquierte Rollenbilder, stereotype Darstellungen, Gewaltfantasien und misogyne Grundhaltungen vorzufinden.
Influencer*innen mit einem scheinbar perfekten Leben beeinflussen zunehmend das Selbstwertgefühl. Oft reproduzieren junge Menschen die erlernten stereotypen Geschlechterrollen und messen sich an kaum erreichbaren Idealen.

Pädagog*innen sollen junge Menschen dabei unterstützen, ihre Selbstdarstellung im Netz bewusst zu hinterfragen, die jugendliche Autonomie und Selbstbestimmung zu überprüfen und auf Rollenklischees oder Stereotype angemessen zu reagieren. Dafür brauchen Fachkräfte das entsprechende Hintergrundwissen. Die Impulsfortbildung beschäftigt sich hierbei mit Selbst- und Fremdzuschreibungen bei genderbezogenen Herausforderungen der Mediensozialisation Heranwachsender. Phänomene wie Sexting, Beauty Challenges und die Verherrlichung von Essstörungen werden dabei ebenso erläutert wie medienpädagogische Strategien der Prävention und Intervention.

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • „Weibsbilder“ und „Pfundskerle“ – Evolution tradierter Rollenbilder
  • Wa(h)re Schönheit – Die Macht der Bilder
  • Methoden geschlechtersensibler medienpädagogischer Arbeit

Die Fortbildung richtet sich an Lehrkräfte und andere pädagogische Fachkräfte aus Schulen in Sachsen-Anhalt.

Benötigte Technik:

  • Smartphone, Tablet oder Computer
  • stabiler Internetzugang (besser Breitband-WLAN als Funknetz)
  • Browser (wenn möglich Firefox oder Chrome)
  • Mikrofon und Webcam (als Empfehlung für die Austausch- und Diskussionsrunden)

Anmeldung für den 13.10.2021

Anmeldung für den 08.12.2021

Die AOK Sachsen-Anhalt übernimmt den Kostenbeitrag für die Teilnahme.

Die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz wird gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration Sachsen-Anhalt.

Sollten Sie zu dem Thema eine Inhouse-Fortbildung mit mindestens sechs Teilnehmenden wünschen, stellen Sie Ihre Anfrage bitte hier

Auskünfte zur Anmeldung und Organisation erhalten Sie unter der Telefonnummer: 0391/5037638 und per Email: jugendschutz@fjp-media.de




Kinder und Jugendliche integrieren Medien selbstverständlich in ihren Alltag. Sie kommunizieren damit, organisieren ihren Tag oder schaffen sich Räume außerhalb der Reichweite der Erziehenden. Wichtig ist, Kinder und Jugendliche beim Aufwachsen mit Medien zu begleiten, weil hier nicht nur Chancen bestehen, sondern auch Risiken lauern. Nicht selten kommen Kinder und Jugendliche mit (Cyber-)Mobbing in Berührung. Ob als Betroffene, Akteur*innen oder Zuschauer*innen sehen sie sich Beleidigungen, Lästereien oder Bedrohungen durch Internet, Telefon und im analogen Leben gegenüber.

In dieser Fortbildung erfahren die Teilnehmenden, wann man von (Cyber-)Mobbing unter Schüler*innen spricht und wie man es erkennen kann. Sie können sich mit anderen Fachkräften über Erfahrungen austauschen und Präventionsmethoden für die Praxis ausprobieren.

Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte mit Zielgruppen von Grund- bis Berufsschule.

Schwerpunkte:

  • Abgrenzung zwischen (Cyber-)Mobbing, Hate Speech, Shitstorm, Konflikten
  • Anzeichen Betroffener, Systematik der Akteur*innen, Dynamik
  • Persönlichkeits- und Urheberrechte
  • Methoden für die Praxis (digital und analog)
  • Erfahrungsaustausch
  • Anlaufstellen für Fachkräfte und Betroffene

Die Fortbildung findet von 9.00 bis 16.00Uhr in den Räumlichkeiten der Servicestelle Kinder- und Jugendschutz in Magdeburg statt. Die Teilnahme an der Fortbildung kostet 35,-€.

Link zur Anmeldung




Die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz bietet in Kooperation mit der AOK Sachsen-Anhalt zwei weitere Online-Informationsveranstaltungen für Eltern bzw. Erziehende mit Schulkindern zum Thema Sexting und Cybergrooming an:

03.08.2021, 19:00 – 20:30 Uhr (Sommerferien)
07.09.2021, 16:30 – 18:00 Uhr

Selbstdarstellung in Sozialen Netzwerken und daraus resultierende Resonanz in Form von Likes, Follower*innen oder Kommentaren spielen für Jugendliche eine zentrale Rolle. Privatsphäreeinstellungen werden zugunsten besserer Sichtbarkeit und höherer Reichweite niedrig gehalten. So kann z. B. Sexting – das Versenden freizügiger Bilder in privaten Chats – zur ungewollten Veröffentlichung führen und somit weitreichende Konsequenzen für die Betroffenen haben.

Trotz der selbstverständlichen Nutzung digitaler Medien, haben Kinder und Jugendliche mitunter noch Schwierigkeiten, die Folgen ihres Medienhandelns abzuschätzen. Durch die neuen digitalen Kommunikationsmöglichkeiten wächst damit die Gefahr, unter Umständen auch Opfer von Cybergrooming – dem gezielten Ansprechen von Personen im Internet mit dem Ziel der Anbahnung sexueller Kontakte – zu werden.

In der Veranstaltung sollen Eltern und Kinder über aktuelle Gefahren in der Online-Welt aufgeklärt, Kinder zu möglichen Folgen ihres Medienhandelns sensibilisiert sowie Lösungsstrategien und Hilfsangebote aufgezeigt werden.

Schwerpunkte

  • Gefährdungspotenziale: Sexting und Cybergrooming
  • Formen der Ansprache
  • Sicherheitsvorkehrungen
  • Hilfesysteme

Gemeinsam mit Ihnen und Ihren Kindern wollen wir über die Faszination der Medien sprechen. Was begeistert Ihre Kinder daran? Welche Apps nutzen sie derzeit am häufigsten? Was erleben sie in der digitalen Welt? Wofür sind Alterskennzeichnungen nötig? Wie verhält man sich im Internet richtig? Wo können die Eltern sogar etwas von ihren Kindern lernen? Zusammen wollen wir die Antworten besprechen und uns miteinander austauschen.

Zielgruppe

Eltern und Erziehende mit Schulkindern (10-16 Jahre)

Dauer

90 Minuten inkl. offener Fragerunde

Benötigte Technik

  • Smartphone, Tablet oder Computer
  • stabiler Internetzugang (besser Breitband-WLAN als Funknetz)
  • Browser (wenn möglich Firefox oder Chrome)
  • Mikrofon und Webcam (als Empfehlung für die Austausch- und Diskussionsrunden)
  • zusätzlich ein zweites Endgerät (Smartphone & Tablet) für die Teilnahme an unseren Umfragen

Anmeldemöglichkeiten

Anmeldung für den 03.08.2021

Anmeldung für den 07.09.2021

Auskünfte zur Anmeldung und Organisation erhalten Sie unter der Telefonnummer: 0391/5037639 und per Email: jugendschutz@fjp-media.de




Geld gegen Spiel – dieses klassische Bezahlprinzip ist heute nur eines von vielen auf dem Computerspielmarkt. Dieses Online-Seminar möchte einen Überblick über die verschiedenen Bezahlmodelle geben. Beleuchtet werden ebenso Wege der Hersteller, nach dem Kauf weiter Geld zu verdienen. Zur Sprache kommen auch aktuelle Entwicklungen zu Phänomenen wie den „digitalen Überraschungskisten“ (Lootboxen) oder Online-Glücksspielen.

Am letzten Freitag im Monat findet die kostenfreie Online-Schulung statt. Die Fortbildungsreihe bringt aktuelle Themen aus den Bereichen Medienbildung, Jugendmedienschutz und Medienpädagogik zu Gehör.

„Pay to play? – Bezahlmodelle und Computerspiele“ ist eine Veranstaltung der Fachkräfte für Jugendmedienschutz des Landkreises Saalekreis.

Termin: 30. Juli 2021, 10.00 bis 11.30 Uhr
Ort: online
Anmeldung: anmeldung@okmq.de

Weitere Infos zum Netzwerkakteur:





Die 6. Netzwerktagung Medienkompetenz Sachsen-Anhalt wird wieder von einem wissenschaftlichen Beirat begleitet. Hierfür konnten Prof. Dr. Annette Schmitt (Hochschule Magdeburg-Stendal) und Prof. Dr. Katrin Schlör (Evangelische Hochschule Ludwigsburg) gewonnen werden.

Die promovierte und habilitierte Diplom-Psychologin Annette Schmitt ist als Professorin für Bildung und Didaktik im Elementarbereich und Direktorin des Kompetenzzentrums Frühe Bildung an der Hochschule Magdeburg-Stendal tätig.  Sie lehrt in kindheitspädagogischen und rehabilitationspsychologischen Studiengängen und leitet gemeinsam mit Kollegen das Projekt „Digitalisierung in der Kita“. Ihr liegt es besonders am Herzen, mit Fachkräften in der Kita einen reflektierten professionellen Umgang mit digitalen Medien zu entwickeln sowie Wege, Kindern in einer kompetenten, kreativen und kritischen Mediennutzung zu stärken.

Prof. Dr. Katrin Schlör ist Professorin für Kulturarbeit, ästhetische und kulturelle Bildung (Schwerpunkt Medienbildung) in der Sozialen Arbeit an der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg am Campus Reutlingen. Nach ihrem Studium der Medienwirtschaft an der Hochschule der Medien Stuttgart promovierte sie an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg in der Abteilung Medienpädagogik zum Thema Medienkulturen in Familien in belasteten Lebenslagen, wo sie anschließend als akademische Mitarbeiterin im Projekt Digitales Lernen Grundschule (dileg-SL) arbeitete. Darüber hinaus ist sie als selbständige Referentin und Autorin für Medienbildung tätig und Gründungs- sowie Vorstandsmitglied der Medienakademie Baden-Württemberg. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind kulturelle Medienbildung, aktive Medienarbeit, medienpädagogische Eltern- und Familienarbeit und lebenslagensensible Medienpädagogik.

Vorwort des wissenschaftlichen Beirats

MEDIEN I VIELFALT I ORIENTIERUNG – 6. Netzwerktagung Medienkompetenz Sachsen-Anhalt

Sehr geehrte Damen und Herren,

in Zeiten des digitalen Wandels und damit verbundenen Herausforderungen wirkt die Pandemie wie ein Brennglas sowohl auf bestehende Missstände und Risiken als auch auf weitreichende Potenziale. Als zwei problematische Aspekte, die dringend Lösungsstrategien erfordern, seien ungleiche Chancen auf digitale Teilhabe und Desinformation anhand von Verschwörungsmythen in Social Media genannt. Ins Positive gewendet, bietet der pandemiebedingte Digitalisierungsschub hohe Potenziale, um Kommunikations-, Informations- und Bildungsmöglichkeiten – auch für neue Akteursgruppen – zu erweitern. Die 6. Netzwerktagung Medienkompetenz 2021 unter dem Titel medien | vielfalt | orientierung greift diese Ambivalenz auf und möchte mit ihren vielfältigen Beiträgen über die Krise hinaus Perspektiven für Medienbildungskonzepte entwickeln, die den hier angerissenen Chancen und Risiken in einer pluralen Gesellschaft Rechnung tragen. 

Aktuell eröffnen sich zu unterschiedlichsten Themen zahlreiche Zugänge, ob über gängige Social Media-Plattformen oder im Rahmen der formalen und non-formalen Bildung. Unter dem (Zeit-)Druck der Pandemie erweiterten auch neue Akteursgruppen in kurzer Zeit ihre Kommunikations- und Informationsmöglichkeiten durch digitale Medien. Von der Kita über die Schule und beruflicher Bildung bis hin zu den Hochschulen und non-formalen Lernorten wurden mit hoher Kreativität und Engagement digitale Bildungs- und Kommunikationswege aufgebaut und genutzt. Digitale Technologien, Methoden und Praktiken können somit mangelnde Möglichkeiten der physischen Begegnung kompensieren und bestehende didaktische und soziale Settings erweitern. Dies birgt jedoch die Gefahr einer sich vertiefenden Spaltung, denn davon können nicht alle gleichermaßen profitieren. So sehr die Pandemie die Bildungslandschaft als Innovationsmotor prägt, so sehr spaltet sie Lernende und Lehrende anhand der ungleichen Verteilung von Gerätschaften, Internetzugängen, Nutzungspraktiken und Medienkompetenzen.

Gleichzeitig geben Medien der Gesellschaft gerade in Krisenzeiten Orientierung und Halt. Doch auch hier zeigen sich Licht- und Schattenseiten der medialen Vielfalt. Während Wissenschaftler*innen in populärkulturellen Formaten um Anerkennung ringen, wächst das Angebot an „alternativen“ Quellen, deren Informationen nicht immer faktisch geprüft sind und die teilweise populistische bis verfassungsfeindliche Thesen proklamieren. Ein selbstbestimmter und kritischer Umgang mit Medien zeigt sich somit einmal mehr als Schlüsselkompetenz der heutigen Zeit.

Um es deutlich zu sagen, die nachhaltige Verankerung von Medienbildung hat eine so essenzielle Bedeutung für gesellschaftliche Teilhabe, Partizipation und demokratisches Handeln wie nie zuvor. Daher nimmt die diesjährige Netzwerktagung ausdrücklich die Breite der Bildungslandschaft in den Blick. Der Perspektive auf Vielfalt wird auch dadurch Rechnung getragen, dass in Vorträgen, Diskussionsrunden, Panels und Workshops sowohl aktuelle wissenschaftliche Diskurse als auch oftmals in der Praxis entwickelte und erprobte konzeptionelle und methodische Fragestellungen zur Diskussion gestellt werden. Zentral sind Fragen nach lebensweltorientierten Zugängen zu bislang nur wenig erreichten Zielgruppen, angemessenen Konzepten für den Elementarbereich, Chancen und Herausforderungen inklusiver Medienbildungsangebote und Lösungsangeboten für mehr Schutz im digitalen Raum.

Das Potenzial medialer Vielfalt in Zugängen, Formaten, Darstellungen, Akteur*innen und Praktiken medienpädagogischer Angebote stellt eine Ressource dieser Tagung dar und soll anhand diverser Good Practice-Beispiele Orientierung und Anregungen für Ihre eigene Praxis geben. Gleichzeitig laden wir Sie zum Diskurs über vielfältige Erfahrungen, Erwartungen und Haltungen ein: Welchen Herausforderungen begegnen wir bei der Umsetzung solcher Konzepte im Alltag? Was muss gegeben sein, damit sich jene Konzepte in der Praxis bewähren? Wie stehen wir selbst zum Umgang mit digitalen Medien, welche Erfahrungen und Erwartungen verbinden wir damit? Welche Relevanz haben wir selbst für die Entwicklung von Medienkompetenz in unseren unterschiedlichen gesellschaftlichen Rollen?

Wir freuen uns auf vielfältige Diskussionen, inspirierende Beiträge und auf Sie – sei es in der Präsenz vor Ort oder in virtuellen Treffen.

Prof. Dr. Katrin Schlör und Prof. Dr. Annette Schmitt




Die 5. Netzwerktagung Medienkompetenz Sachsen-Anhalt wird wieder von einem wissenschaftlichen Beirat begleitet. Hierfür konnten Prof. Dr. Stefan Iske (Fakultät für Humanwissenschaften Bereich Erziehungswissenschaft (EW) / Otto-von-Guericke Universität Magdeburg) und Prof. Joachim von Gottberg (Vertretungsprofessor Medien- und Kommunikationswissenschaften/Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) gewonnen werden.

Prof. Dr. Stefan Iske ist Professor für Pädagogik und Medienbildung am Institut 1: Bildung, Beruf, Medien der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Schnittfeld von Medienkultur, Mediensozialisation, Medienerziehung und Medienbiographie. Einen besonderen Fokus bildet dabei der Bereich der Digitalen Spaltung und digitalen Ungleichheit sowie das Internet als Kultur- und Bildungsraum. Er ist Diplom-Erziehungswissenschaftler und hat seine Dissertation 2007 an der Universität Duisburg-Essen mit dem Titel „Navigationsanalyse – Methodologie der Analyse von Prozessen der Online-Navigation mittels Optimal-Matching“ verfasst. Ein methodischer Schwerpunkt liegt auf der Analyse von Lern- und Bildungsprozessen aus Prozessperspektive, insbesondere in formalen und informellen Kontexten.

 

 

 

Prof. Joachim von Gottberg studierte Germanistik und Theologie (Lehramt) in Bonn. Er arbeitete in verschiedenen Institutionen des Jugendschutzschutzes und gründete 1994 die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen e.V. (FSF) in Berlin, deren Geschäftsführer er bis Dezember 2018 war. Er arbeitet als Chefredakteur der Fachzeitschrift tv diskurs. Seit 2015 ist er Vertretungsprofessor für Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Martin-Luther-Universität Halle/Wittenberg. Seine Schwerpunktthemen sind neben dem gesetzlichen Jugendschutz die Rolle der Medien als Faktor der Sozialisation sowie Medienpädagogik.




Das Internet ist im Leben der meisten Jugendlichen fest verankert – ein Dasein ohne Smartphone ist für viele undenkbar. Dabei gewinnen Orientierung, Kommunikation und Selbstdarstellung in sozialen Netzwerken eine stets zunehmende Bedeutung. Die Präsentation von gelernten stereotypen Geschlechterrollen, aber auch Diskriminierung und Hassrede sind hier jedoch ebenfalls an der Tagesordnung.

In der kostenlosen Online-Fortbildung wird auf problematische Nutzungsweisen und Gefährdungsdimensionen hingewiesen und Methoden zur Befähigung und Selbstreflexion junger Menschen vorgestellt. Die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz bietet in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V. und der Hochschule Merseburg am Mittwoch, dem 28. Juli 2021, von 8.30 – 16.30 Uhr eine kostenlose Fortbildung für Multiplikator*innen, Fachkräfte und Interessierte an.

Im Rahmen eines Hochschulseminars geben Studierende Input und neue Methoden zu verschiedenen Themen aus dem Bereich “Geschlechter- und vielfaltsbewusste Medienarbeit” in jeweils 90-minütigen Workshop-Slots an Teilnehmende weiter.

Erarbeitet wurde ein breites Portfolio an Themen, die im Rahmen der Fortbildung in neun verschiedenen Workshops abgedeckt werden. Folgende Themen werden in den Workshops besprochen:

  • Bodyshaming
  • Transgender
  • Stereotype
  • Hate Speech
  • Frauenhass – Misogynie im Netz
  • Queer im Alltag
  • Rollenbilder in der Jugendkultur
  • Catcalling
  • Sexualkunde an Schulen
Fortbildungsprogramm

Die Anmeldung zur Online-Fortbildung erfolgt unter: servicestelle-jugendschutz.de/N5IY7




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