Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Professor für Pädagogik und Medienbildung

Auftaktdiskussion: „Die Bedeutung der Medienkompetenz in der digitalen Welt“

Impulsvortrag medien | netzwerken | lernen - Gemeinsam auf dem Weg zur digitalen Bildungsgesellschaft

Abschlussdiskussion



 

Prof. Dr. Stefan Iske ist Professor für Pädagogik und Medienbildung am Institut 1: Bildung, Beruf, Medien der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Schnittfeld von Medienkultur, Mediensozialisation, Medienerziehung und Medienbiographie. Einen besonderen Fokus bilden dabei die Bereiche der digitalen Spaltung und digitalen Ungleichheit sowie das Internet als Kultur- und Bildungsraum. Er ist Diplom-Erziehungswissenschaftler und hat seine Dissertation 2007 an der Universität Duisburg-Essen mit dem Titel „Navigationsanalyse – Methodologie der Analyse von Prozessen der Online-Navigation mittels Optimal-Matching“ verfasst. Ein methodischer Schwerpunkt liegt auf der Analyse von Lern- und Bildungsprozessen aus Prozessperspektive, insbesondere in formalen und informellen Kontexten.


Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg/ wissenschaftlicher Mitarbeiter

Panel 17: Gleicher Zugang, anderer Gebrauch: Bildung und die Nutzung digitaler Chancen



 

Dan Verständig studierte bis 2011 an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg im Bereich Medienbildung.

Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums ist er seit 2011 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Allgemeine Pädagogik in Magdeburg. Zu seinen Arbeitsgebieten gehören u.a. die Bildungstheorie, Internet Studies sowie Digital Game Studies


Bundesverband Freier Radios,
Radio CORAX/ Geschäftsführer

Panel 2: Netzwerkarbeit in den Ländern – Strukturen, Anforderungen und Bedarfe für erfolgreiche Medienkompetenz-Netzwerke und -Verbände



Mark Westhusen, geboren 1972, diplomierte 2003 im Fachbereich Erziehungswissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Er ist seit 1999 innerhalb der Organisationsstrukturen und seit 2000 als Radiomachender bei Radio CORAX tätig und arbeitet dort seit 2005 als Geschäftsführer. Seit 2013 ist er geschäftsführend im Vorstand des Bundesverbands Freier Radios aktiv.
Ein wesentlicher Bestandteil seines Engagements ist der Einsatz für die Stärkung von Partizipations- und Demokratiekompetenzen durch die feste Verankerung einer fundierten Medienausbildung im täglichen Radiobetrieb. Federführend wirkt er bei der Entwicklung und Umsetzung von medienpädagogischen Projekten bei Radio CORAX und anderen europäischen Community-Medien mit.


Landesbeauftragter für den Datenschutz des Landes Sachsen-Anhalt

Panel 1: Alexa, Siri, Cortana, Google-Home – gehört ihr bald zur Familie?



Der Landesbeauftragte für den Datenschutz Sachsen-Anhalt Dr. Harald von Bose überwacht bei den jeweils verantwortlichen Behörden und sonstigen öffentlichen Stellen des Landes Sachsen-Anhalt gem. § 22 des Gesetzes zum Schutz personenbezogener Daten der Bürger (Datenschutzgesetz Sachsen-Anhalt) als auch bei den nicht-öffentlichen Stellen (z. B. bei Unternehmen und Vereinen) mit Sitz in Sachsen-Anhalt als zuständige Aufsichtsbehörde gem. § 38 Bundesdatenschutzgesetz die Einhaltung und Wahrung des Recht auf informationelle Selbstbestimmung und anderer Vorschriften über den Datenschutz. Dazu gehören auch die Beratung gegenüber dem Landtag und den vorerwähnten Stellen. Er setzt sich für die Stärkung des Datenschutzes in den Bereichen des Rechts, der Technik und der Medienkompetenz ein. Mit der ab Mai 2018 anwendbar werdenden EU-Datenschutz-Grundverordnung erhält der Landesbeauftragte weitere Aufgaben und Befugnisse.

Nicht zuständig ist der Landesbeauftragte für die in Sachsen-Anhalt ansässigen Bundesbehörden (z. B. das Umweltbundesamt), die der Kontrolle durch die Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit unterliegen. Bei den Gerichten des Landes beschränkt sich die Kontrolle des Landesbeauftragten auf deren Verwaltungstätigkeiten.

Das Informationszugangsgesetz Sachsen-Anhalt (IZG LSA) überträgt dem Landesbeauftragten für den Datenschutz die Aufgabe des Landesbeauftragten für die Informationsfreiheit.
Das in Art. 5 Abs. 1 Satz 1 Grundgesetz verbürgte Recht auf Informationsfreiheit gibt jedermann das Recht, sich unbehindert aus allgemein zugänglichen Quellen zu unterrichten.

Der Landesbeauftragte vermittelt bei Streitfällen zwischen Antragstellern und Behörden, wirkt auf die Einhaltung des IZG LSA hin und setzt sich gegenüber Behörden für die proaktive Veröffentlichung von Informationen ein.


Journalist & Coach

Panel 4: Quantified Self – Selbstoptimierung durch Zahlen

Panel 11: YouTube, Funk und Co. – Das Fernsehen der jungen Generation

Panel 14: In-App-Käufe in Kinder-Apps – Jugendmedienschutz vs. Geschäftsmodelle

Abschlussdiskussion



Andreas Ulrich arbeitet als Autor, Reporter und Moderator für Hörfunk und Fernsehen des Rundfunks Berlin Brandenburg (rbb) sowie für Deutschlandfunk Kultur. Seine Schwerpunkte: Politik, Zeitgeschichte und Sport.
Der Diplom-Journalist lehrt als Dozent an der Universität der Künste (UdK) in Berlin und an der Elektronischen Medienschule (ems) Potsdam.


Jeetze-Schule Salzwedel/ Oberstufenkoordinator

Panel 13: Schule in der digitalen Welt: Stand und Perspektiven in Sachsen-Anhalt



• Jahrgang 1976,
• 1997-2002 Studium Lehramt Gymnasium (Deutsch und Geschichte) an der Universität Leipzig.
• 1999/2000 und 2001 Studium der Arabischen Sprache in Sana´a (Jemen),
• 2003-2008 Deutschlehrer am Deutschen Haus sowie an der Universität Sana´a (Jemen), danach von 2009-11 Referendariat in Niedersachsen.
• 2011/12 Vertretungslehrer an verschiedenen staatlichen Schulen in Niedersachsen.
• Seit 2012 Masterstudium „Governance“ an der Fernuni Hagen.
• Seit 2012 Lehrer an der Jeetzeschule in Salzwedel – einer integrierten Gesamtschule in freier Trägerschaft; dort seit 2015 Oberstufenkoordinator.


Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA)/ Verantwortliche für das Medienportal emuTUBE des Bildungsservers

Panel 12: Ein Materialfundus für alle – Strategien für ein bundesweites Portal zur Medienbildung



Birgit Kersten wurde 1967 in Halle (Saale) geboren. Ihr Studium Lehramt für Geographie und Geschichte absolvierte sie an der Martin-Luther-Universität. 1994 legte sie das 2. Staatsexamen ab und begann als Lehrerin im Land Sachsen-Anhalt tätig zu werden. Seit 1996 ist Birgit Kersten als abgeordnete Lehrkraft am Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA) im Bereich schulische Medienbildung beschäftigt. Ab 2002 stellt die digitale Mediendistribution einen wesentlichen Arbeitsschwerpunkt ihrer Tätigkeit dar. So betreut sie seit 2010 emuTUBE, das Onlinedistributionssystem des Landes Sachsen-Anhalt. Als Koordinatorin ist sie zuständig für den Medienpool, die landesweite Fortbildung der Lehrerinnen und Lehrer zu Fragen der Mediennutzung unter dem Fokus emuTUBE sowie für aktuelle Weiterentwicklungen des Systems. Parallel arbeitet sie bundesweit in verschiedenen Gremien für Mediendistribution mit.




Medienanstalt Sachsen-Anhalt/ Direktor

Panel 14: In-App-Käufe in Kinder-Apps – Jugendmedienschutz vs. Geschäftsmodelle



• Geboren 1969, verheiratet, zwei Söhne

• 1989 Berufsausbildung in der Landwirtschaft

• 1990-97 Jurastudium in Berlin und Niedersachsen. Mitarbeiter in der Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben und der Treuhand Liegenschaftsgesellschaft.

• 1998 Ernennung zum Richter auf Probe in Sachsen-Anhalt und anschließend zum Staatsanwalt, 2003 persönlicher Referent des Justizministers und stellvertretender Ministeriumssprecher 2006 Tätigkeit in der Abteilung Strafrecht des Ministeriums.

• Seit 2007 Direktor der Medienanstalt Sachsen-Anhalt (MSA), Vorsitzender des Sachsen-Anhalt Medien e.V., Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Mitteldeutscher Landesmedienanstalten (AML), stellvertretender Vorsitzender Mitteldeutscher Medientreffpunkt e.V. und Digitalradio Mitteldeutschland e.V., Mitglied der Kommission für Jugendmedienschutz und Beauftragter für den Haushalt der Arbeitsgemeinschaft der Landesmedienanstalten (ALM).


APPSfactory/ Chief Executive Officer

Panel 14: In-App-Käufe in Kinder-Apps – Jugendmedienschutz vs. Geschäftsmodelle



• Geboren 1968 in Duisburg
• Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg sowie der EAP-ESCP mit den Abschlüssen Diplom-Kaufmann und Diplome de Grande Ecole im Jahr 1993
• 1993-1997: Unternehmensberater bei Bossard Consultants
• 1997-1999: Unternehmensberater bei der Knorr-Bremse im Bereich Strategische Planung und TQM
• 2002-2008: Gesellschafter und COO der MINICK Gruppe, 2006 Verkauf der MINICK Gruppe an Swisscom
• Seit 2009: Co-Gründer und CEO der APPSfactory GmbH in Leipzig
• Dozent an der HTWK Leipzig und der Akademie der Medien in München



RTL II YOU/ Teamleiter Programm

Panel 11: YouTube, Funk und Co. – Das Fernsehen der jungen Generation



Gerhard Putz (B.A. of Science Business Administration and Economics, M.A. of Arts Medien- und Kommunikationswissenschaften)

 

Ich bin 28 Jahre alt und habe Business Administration and Economics (früher BWL) und Medien- und Kommunikationswissenschaften (Schwerpunkt Journalismus) im Doppelstudium studiert und anschließend eine „ziemlich typische TV-Vita“ hingelegt.

Durch eine zufällige Begegnung auf dem Oktoberfest bin ich zu einer ersten Hospitation beim Bayerischen Fernsehen gekommen und habe danach verschiedene Hospitationen und Praktika absolviert. (u.a. ZDF Auslandsjournal und Sat1 Planetopia)

Danach habe ich mich für ein Volontariat bei RTL II entschieden und durfte bereits in dieser Zeit einzelne Formate eigenverantwortlich betreuen oder pilotieren. (u.a. Der Trödeltrupp, X-Diaries, Next,please!) Nach zwei tollen Jahren im klassischen TV als Producer bin ich durch die Idee von Christian Nienaber (RTL II Leiter Digital) zu RTL II YOU in die Webvideobranche gerutscht. In der Folge habe ich das Team Programm von RTL II YOU geleitet und beschäftige mich mit Webvideocontent (Youtube, Snapchat und Co) sowie mit Influencern und den damit einhergehenden neuen Formen von Zielgruppenansprache und Vermarktung. In dieser Zeit wurden Programme wie mjunik oder berlyn entwickelt und realisiert. Aktuell bin ich Teamleiter Next Generation TV bei RTL II und bin für neuartige Sendungskonzepte für die junge Zielgruppe und weitere inhaltliche Formen im bzw. abseits des klassischen linearen Fernsehens zuständig.



Deutschland Radio Kultur/ Moderatorin und Journalistin

Panel 7: Hatespeech, Fake-News, Social Bots – "Wir bilden Deine Meinung!"

Panel 12: Ein Materialfundus für alle – Strategien für ein bundesweites Portal zur Medienbildung



Vera Linß ist Medienjournalistin beim Deutschlandradio und beim ARD-Hörfunk und schreibt für die Fachpresse. Seit 2007 moderiert sie die Sendung Breitband – Medien und digitale Kultur im Deutschlandfunk Kultur, die sie auch redaktionell mitverantwortet. Außerdem moderiert sie Veranstaltungen und rezensiert regelmäßig Mediensachbücher im Deutschlandfunk Kultur.


Bundeszentrale für politische Bildung/ Präsident des bpb

Panel 7: Hatespeech, Fake-News, Social Bots – "Wir bilden Deine Meinung!"



geboren am 20.06.1959, verheiratet, zwei Kinder
Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung

Thomas Krüger ist seit Juli 2000 Präsident der Bundeszentrale für politischen Bildung.
Schon seit 1995 ist er Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes. Außerdem ist er zweiter stellvertretender Vorsitzender der Kommission für Jugendmedienschutz und Mitglied des Kuratoriums für den Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten.
Von 1991 bis 1994 war er Senator für Jugend und Familie in Berlin, anschließend von 1994 bis 1998 Mitglied des Deutschen Bundestages.


Servicestelle Kinder- und Jugendschutz Sachsen-Anhalt/ Referent Projekt Medienkenner,
GMK Landesgruppe Sachsen-Anhalt

Panel 5: Die AG Medienkompetenz: Was war – Was ist – Was kommt?

Panel 7: Hatespeech, Fake-News, Social Bots – "Wir bilden Deine Meinung!"

Rotes Sofa 5: Digitales Kinderzimmer – Servicestelle Kinder- und Jugendschutz von fjp>media



Jörg Kratzsch, geboren 1982 in Halle (Saale), ist seit 2016 Referent der Servicestelle Kinder- und Jugendschutz bei fjp>media.
Davor arbeitete er als freier Medienpädagoge im Bereich der ErzieherInnen- und LehrerInnenfortbildung und hielt Workshops, Vorträge sowie Elternabende im Bereich Kinder- und Jugend(medien)schutz.

In Sachsen-Anhalt gehört Jörg Kratzsch dem Landesgruppensprecherteam der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur an. Im Bundesverband ist er Sprecher der GMK-Fachgruppe Kita/frühkindliche Medienbildung. Außerdem ist er Jugendschutzsachverständiger in den Prüfgremien der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (FSK).

Darüber hinaus arbeitet er ehrenamtlich seit 2004 als Redakteur und Moderator für das freie Radio Corax e.V. in Halle (Saale) und engagiert sich zudem seit 2007 beim Offenen Kanal Merseburg-Querfurt e.V.


Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA), Leiter der Fachgruppe „schulische Medienbildung und Bildungsserver“

Panel 5: Die AG Medienkompetenz: Was war – Was ist – Was kommt?

Panel 13: Schule in der digitalen Welt: Stand und Perspektiven in Sachsen-Anhalt



Paul D. Bartsch, Prof. Dr.: 1954 geboren, Diplomlehrer (Deutsch/Musik), Promotion als Literaturwissenschaftler 1988. Seit 1991 Leiter des medienpädagogischen Arbeitsbereichs am LISA, zudem seit 2009 Inhaber der Professur für „Erziehungswissenschaft: Kindheit und Medien“ an der Hochschule Merseburg. Als Mitglied der Länderkonferenz MedienBildung (LKM) beteiligt an der Erarbeitung der KMK-Erklärung „Medienbildung in der Schule“ (2012) sowie des kompetenzorientierten Konzepts zur schulischen Medienbildung der LKM (2015). Mitglied der Landesarbeitsgemeinschaft Medienbildung/Medienkompetenz und Federführung für das Landeskonzept zur „Bildung in der digitalen Welt“ (2017).


Evangelisches Schulzentrum Leipzig/ Medienpädagoge

Panel 3: Lernen im digitalen Zeitalter – reicht eine Reform oder bedarf es einer Revolution?



Frithjof Nürnberger bewegt sich als Medienpädagoge (B.A.) in der Schnittstelle zur Sozialen Jugendarbeit (M.A.) und im Kontext schulischer Medienbildung (Lehrtätigkeit). Seine Arbeit für staatliche, kirchliche und private Einrichtungen wurden mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Dieter Baacke Preis 2010, dem Medienpädagogischen Preis Sachsen 2015 und 2016, der Visionale Leipzig 2016 und dem Medienkompetenzpreis Mitteldeutschland 2017. In seiner Abschlussarbeit beschäftigte er sich mit der Affinität Jugendlicher zu rechten Gedankenwelten im Zusammenhang mit Sozialen Medien.

 

Im Evangelischen Schulzentrum Leipzig ist Frithjof Nürnberger seit 2014 festangestellt. Dort unterrichtet er unter anderem das versetzungsrelevante Profilfach Musen und Medien, leitet ein Medienstudio und hat jüngst ein medienpädagogisches Schulkonzept entwickelt, das fächerübergreifend aufgebaut ist und Schüler, Eltern und Lehrer gleichermaßen einbezieht.



netzwerk medienpädagogik sachsen/ Sprecher

Panel 2: Netzwerkarbeit in den Ländern – Strukturen, Anforderungen und Bedarfe für erfolgreiche Medienkompetenz-Netzwerke und -Verbände



Robert Helbig, Jahrgang 1981, ist Geschäftsführer des Bildungsunternehmens edmedien mit Sitz in Leipzig, das Projekte im Bereich Medienbildung durchführt unter anderem mehrere Sächsische Ausbildungs- und Erprobungskanäle (SAEK) betreibt. Er ist Sprecher des Netzwerkes Medienpädagogik Sachsen sowie der Landesgruppe Sachsen der GMK.

Während seines Medienmanagement-Studiums an der Hochschule Mittweida (FH) sammelte er unter anderem Praxiserfahrung beim MDR und der Audi AG. Seit 2005 ist er als Projektmanager im medienpädagogischen Bereich tätig. Darüber hinaus ist er seit vielen Jahren freiberuflicher Dozent an Hochschulen (u.a. Campus M21) und entwickelt interaktive Lernszenarien. 2012 hat Robert Helbig seinen Master im Bereich Business Administration an der Universität Würzburg und in den USA abgeschlossen.


Projektbüro „Gutes Aufwachsen mit Medien“/ Projektleitung

Panel 2: Netzwerkarbeit in den Ländern – Strukturen, Anforderungen und Bedarfe für erfolgreiche Medienkompetenz-Netzwerke und -Verbände



Adrian Liebig, studierte an Freien Universität Berlin Erziehungswissenschaften und Medienpädagogik/Medienforschung. Nach dem Studium arbeitete er im Bereich der Medienkompetenzstärkung in verschiedenen Projekten, bevor er 2011 ins Bundesministerium für Bildung und Forschung wechselte. Im heutigen Referat „Digitaler Wandel in der Bildung“ arbeitete er zuerst als Referent und ab Sommer 2013 in der Funktion des stellvertretenden Referatsleiters. Seit 2014 war er zudem in der abteilungsübergreifenden BMBF-Projektgruppe „Digitale Agenda in Bildung und Forschung“ für Fragen der Digitalisierung in der Bildung zuständig. Im Mai 2016 übernahm Herr Liebig die Leitung des Initiativbüros „Gutes Aufwachsen mit Medien“. Das Initiativbüro wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert und durch die Stiftung Digitale Chancen umgesetzt.


Medienanstalt Sachsen-Anhalt/ Vorstandsvorsitzender

Abschlussdiskussion



Markus Kurze wurde 1970 in Burg geboren. Über ein pädagogisches Fach- und Hochschulstudium führte sein beruflicher Weg als staatlich anerkannter Erzieher in die Jugendarbeit und Kinderbetreuung.

2002 wurde er in den Landtag von Sachsen-Anhalt direkt gewählt und engagierte sich in der Sozialpolitik. 2003 entsandte ihn die CDU Sachsen-Anhalt in die Medienanstalt Sachsen-Anhalt. Dort ist er seitdem im Vorstand und arbeitet im Programm- und Haushaltsausschuss. Markus Kurze ist hier seit 2015 Vorstandsvorsitzender. Seit 2016 ist Herr Kurze Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt und Vorsitzender der Arbeitsgruppe Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Medien der CDU-Landtagsfraktion.

Aufgrund seiner beruflichen Erfahrungen ist ihm die Vermittlung von Medienkompetenz in Bildungseinrichtungen sowie der Jugendmedienschutz sehr wichtig.


Der Wettbewerb ist eine Initiative der ProSiebenSat.1 Media SE mit Unterstützung der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung.

Bis zum 30. September 2017 können Jugendliche im Alter von 12 bis 20 Jahren Filme für die ProSieben-Sendeformate Galileo oder taff einreichen. Zudem gibt es die Sonderkategorie „Deine Wahl Spezial 2017“ für alle Themen rund um die Bundestagswahl. Der jeweils beste Beitrag in der allgemeinen Kategorie und der Sonderkategorie wird auf ProSieben zu sehen sein.

Auf www.schools-on.de gibt es Videotutorials, Begleitmaterial, FAQs sowie spezielle Vorlagen für das Erstellen von Filmen.

Alle Informationen zum Wettbewerb erhalten Sie unter: www.schools-on.de






Erstmals wird das Rote Sofa als Rahmenprogramm auf der 4. Netzwerktagung stattfinden. Aufgerufen sind alle Bürgerinnen und Bürger, alle Netzwerkakteure und alle medienpädagogisch Aktiven ihren Beitrag, ihr Interview, ihre Projektvorstellung oder ihre Visionen auf dem Roten Sofa zu präsentieren. Den Gästen der Tagung wird somit Raum gegeben, die Inhalte der Tagung selbst mitzubestimmen und zu gestalten.

Wofür kann das Rote Sofa genutzt werden:

  • Interessierte für eine Thematik zu sensibilisieren,
  • Aufmerksamkeit für das gewählte Thema zu erzeugen,
  • Werbung in eigener Sache,
  • Wahrnehmung von medienpädagogischen Angeboten und Projekten,
  • Unterstützer für eine gemeinsame Aktion zu finden,
  • Fördermöglichkeiten zu finden,
  • oder auch einfach mal nur ins Gespräch zu kommen.

Die Ausrichtung der Inhalte erfolgt nach den Themenblöcken medien I netzwerken I lernen.




Einsendeschluss 13.10.2017

Die Staatskanzlei, das Ministerium für Kultur, die Medienanstalt Sachsen-Anhalt und die Landeszentrale für politische Bildung loben 2017 erneut den Europa.Medien.Preis Sachsen-Anhalt aus. 

Die Teilnehmenden können sich wieder auf Preisgelder freuen und haben die Möglichkeit, im Rahmen des Wettbewerbs an einem Medienworkshop in Magdeburg und an einer mehrtägigen Studienfahrt nach Brüssel teilzunehmen, um die Medienarbeit mit der europäischen Komponente zu verbinden.

Der Preis richtet sich an Einzelpersonen, Projektgruppen, Vereine, Organisationen und auch an Studierende der medienorientierten Studiengänge an den Hochschulen Sachsen-Anhalts. Die Teilnahme ist altersunabhängig und nicht an die Mitgliedschaft in einem Offenen Kanal oder einem nichtkommerziellen Lokalradio gebunden. Einzige Voraussetzung ist, dass die Teilnehmenden aus Sachsen-Anhalt kommen, hier ihren Wohnsitz haben oder in Sachsen-Anhalt ihre Ausbildung bzw. ihr Studium absolvieren. 

Die Preise von 3 x 1.000 Euro werden in den Kategorien Jurypreis, Online-Voting-Preis und Publikumspreis vergeben.

Fragen zum Wettbewerb beantwortet das Projektbüro von GOEUROPE! Europäisches Jugend Kompetenz Zentrum im Hause des DRK Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. (0391/610689-77; info@goeurope-lsa.de).

Einsendeschluss ist der 13. Oktober 2017. Alle Informationen zum Europa.Medien.Preis Sachsen-Anhalt und zu den Teilnahmebedingungen im Detail sind auf www.europamedienpreis.de nachzulesen.




Der diesjährige Medienkompetenzpreis wurde am 10.06.2017 in Magdeburg verliehen. Der Preis ehrt Projekte, die  einen bewussten und kritischen Umgang mit Medien fördern. Dieses Jahr sind zwei Preisträger aus Sachsen-Anhalt.

Für den Medienkompetenzpreis waren 37 medienpädagogische Projekte nominiert. Insgesamt wurden Preisgelder in Höhe von insgesamt 10.500 Euro verliehen.

Preisträger:

Projekt „Lesekino – Von der Geschichte zum Film“ vom Offenen Kanal Magdeburg e.V.

Das Projekt „Lesekino – Von der Geschichte zum Film“ wurde vom Offenen Kanal Magdeburg organisiert. Die über 100 teilnehmenden Kinder konnten mit Unterstützung von Medienpädgogen ihre eigenen Filme komplett selber machen. Zielgruppe des Projekte waren Kinder aus einkommensschwachen Familien.

Der Offene Kanal Magdeburg zeigt die Filme im Livestream unter www.ok-magdeburg.de. On demand sind die 6 Filme auch jederzeit in der Mediathek des Offenen Kanals zu finden.

       Projekt „HistoryCraft“ aus Wittenberg

Bei dem Projekt „HistoryCraft“ haben sich Jugendliche mit Hilfe des Computerspiels „Minecraft“ mit den Verbrechen des Nationalsozialismus auseinandergesetzt. Die Jugendlichen erstellten am Computer einen virtuellen Rundgang durch die Gedenkstätte. HistoryCraft ist ein Projekt der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt in Kooperation mit der Gedenkstätte KZ Lichtenburg Prettin.

Den Medienkompetenzpreis loben die Medienanstalt Sachsen-Anhalt, die Thüringer Landesmedienanstalt, die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien und der Mitteldeutsche Rundfunk aus.




Veranstaltet durch Servicestelle Kinder- und Jugendschutz von fjp>media

Sprachgesteuerte Puppen, Überwachungsapps und Kuscheltiere mit integrierter Kamera: Das Kinderzimmer der Zukunft wird immer „smarter“ und die Einbindung des Internets in Spiel- und Tagesabläufe zur Normalität. Die Spielzeugindustrie hat Internet und Multimedia als Markt entdeckt. Sogenannte „connected toys“ – vernetzte Spielzeuge, die über Smartphone und Internet digital agieren – erobern die Spiele- und Lebenswelt von Kindern. Was genau das für Fragen der Medienkompetenz, des Datenschutzes und der Persönlichkeitsrechte bedeutet, will die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz von fjp>media verdeutlichen. Ein begeh- und erlebbares Kinderzimmer mit vernetztem Spielzeug und Zubehör lädt zum Ausprobieren und Nachdenken darüber ein, wie Kinder in einer von Medien geprägten Umwelt aufwachsen. Beim Besuch im Kinderzimmer der Zukunft erklären ExpertInnen, welche Herausforderungen und Bedarfe, Chancen und Risiken sich in der Zukunft ergeben und informieren auch zu Fragen rund um Internetsicherheit.

Referent/Moderation:

  • Jörg Kratzsch (Referent Projekt Medienkenner Servicestelle Kinder- und Jugendschutz Sachsen-Anhalt)

Audiomitschnitt:

 




Die Offene Kanäle sind Plattformen für alle Bürger ihre eigenen Filmprojekte zu verwirklichen. Der Schwerpunkt unserer Arbeit liegt im Bereich der Medienbildung, mit dem Ziel der Erweiterung von Meinungsfreiheit, der lokalen Demokratie und sozialen Integration, der politischen und kulturellen Bildung. Unser Workshop beleuchtet das Thema der Netzwerktagung Medienkompetenz Sachsen-Anhalt medien | netzwerken | lernen aus dem Blickwinkel der Offenen Kanäle Sachsen-Anhalts mit dem Focus auf den OK Merseburg-Querfurt e.V.

Ein Überblick über die medienpädagogischen Projekte und Angebote an den sieben Standorten in Salzwedel, Stendal, Magdeburg, Dessau, Wernigerode, Wettin und Merseburg stellen wir vor und geben einen Ausblick auf die Erfordernisse und Chancen der medienpädagogischen Arbeit in Kooperation mit uns, zeigen Beispiele aus unserer medienpädagogischen Praxis.

Referentin/Moderation:

  • Diana Elsner (Offener Kanal Merseburg-Querfurt e.V.)

Audiomitschnitt:

 




Veranstaltet durch mohio e.V.

Weltbilder, Kulturwissen, Handlungs- und Lebensalternativen – wir alle beziehen einen Großteil davon über Medien. Leider aber sind vor allem unsere Vorstellungen vom Globalen Süden geprägt durch fragmentierte Auslandsberichterstattung, stereotype Geschichten und polarisierende Filterblasen. Eine friedliche und nachhaltige Globalisierung erfordert jedoch genau das Gegenteil: Systemisches Verständnis kultureller und ökologischer Zusammenhänge & eine kosmopolitische, globale Öffentlichkeit.
Medienkritik ist daher ein Schlüsselfeld für entwicklungspolitische Transformationsprozesse. Sie bedeutet immer auch die (Selbst-) Reflexion eigener Wahrnehmungen und Weltbilder und verhandelt somit auch entwicklungspolitische Themen wie Wachstum, Konkurrenz & Wohlstand, Migration, etc.. Ein zentrales Anliegen des Orientierungsrahmens für den Lernbereich Globale Entwicklung ist daher auch die Verzahnung von Themen des Globalen Lernens mit Medienbildung. Dennoch sehen wir weiterhin einen roten blinden Fleck in der Bildungs- und Förderlandschaft. Wir wollen auf dem roten Sofa diskutieren, wie das Verständnis beider Bereiche erweitert und zusammenführt werden kann, um das Medienbewusstsein von Akteuren im Bereich ›Globales Lernen‹ einerseits, sowie das ›Globale Bewusstsein‹ von Akteuren im Medien(kompetenz)bereich andererseits zu stärken.

 

Referenten/Moderation:

  • Matthias Rauh (mohio e.V.)

Audiomitschnitt:

 




Die aktuelle Herangehensweise der Politik und den für die Lehrpläne zuständigen Institutionen, unter der sogenannten „digitalen Bildung“ lediglich den Einsatz moderner Technik als Lehrmittel im Unterricht zu verstehen, geht den Akteuren des Hackerspace im Eigenbaukombinat Halle nicht weit genug: Mit fortschreitender „Digitalisierung“ wird vor allem ein umfassendes grundlegendes Verständnis solcher Technik und deren Funktionsweise essentiell sein.

Um dies zu fördern, riefen die halleschen Hackerinnen und Hacker mit der Veranstaltung „{JUNGHACKER} – Programmieren für Kids” einen regelmäßig stattfindenden Hackathon für Kinder und Jugendliche ins Leben. Bei diesem können programmierbegeisterte Mädchen und Jungen im Alter von 10 bis 18 Jahren unter Anleitung von erfahrenen Mentoren programmieren lernen. Erfahrene Teilnehmer erhalten Unterstützung bei der Umsetzung eigener Projektideen.

Referent/Moderation:

  • Daniel Havlik

Audiomitschnitt:

 




Der Bedarf an professioneller Unterstützung durch MedienpädagogInnen scheint enorm. Den Hauptgrund dafür sehen wir in dem wachsenden Einfluss der fortschreitenden Digitalisierung auf unsere Kommunikations- und Informationsgewohnheiten. Dabei stellen Kinder und Jugendliche, Eltern, Lehrkräfte, ErzieherInnen, und Senioren ganz unterschiedliche Erwartungen an uns. Unser Ansatz orientiert sich deshalb eng am Bedarf der Zielgruppen. Gleichzeitig wollen wir aber auch den Dialog zwischen den verschiedenen Zielgruppen eröffnen und nach gemeinsamen Wegen und Potentialen der Mediennutzung zu suchen. Insbesondere dann, wenn Konflikte auftreten.

Wir wollen auch das Rote Sofa dazu nutzen, die aufzugreifen und sichtbar werden zu lassen. Diese wollen wir in Beziehung zu unseren medienpädagogischen Gestaltungsmöglichkeiten setzen. Wir freuen uns auf Diskussionen zu Chancen und Grenzen der praktischen, freiberuflichen Arbeit im Bereich der Medienbildung.

Das Labor für Medienbildung ist ein Zusammenschluss freier MedienpädagogInnen mit Sitz in Halle und einem Aktionsradius in ganz Sachsen-Anhalt.

Referentinnen/Moderation:

  • Lisa Krug (Labor für Medienbildung)
  • Sonja Kettel (Labor für Medienbildung)

Audiomitschnitt:

 




Panelbeschreibung:

Die Zeiten teurer Lexika als Bildungsquelle sind vorbei. Das Internet und zum Beispiel Wikipedia und andere Quellen bieten kostenlos und unkompliziert Informationen, Inhalte und Zugänge zu zahlreichen Themen, wie Kultur, Politik oder Wissenschaft. Zu klären ist, ob die Verfügbarkeit dieses Wissens auch die Bildung beeinflusst und ggf. ein soziales Gefälle hervorruft. In der Anfangszeit des Internet wurden diese Fragen unter dem Begriff der „Digitalen Spaltung“ (digital divide) diskutiert. Dabei wurde schnell deutlich, dass es bei der Frage der Nutzung von Lern- und Bildungsmöglichkeiten nicht nur um Fragen des technischen Zugangs geht. In den Fokus rücken zunehmend Fragen der „Digitalen Ungleichheit“ (digital inequalities), die den Zusammenhang im offline- und online-Bereich sowie sozioökonomische Voraussetzungen diskutieren. Ausgehend von der Frage nach dem Bildungshintergrund werden die Aspekte Digitaler Spaltung und Digitaler Ungleichheiten thematisiert.

Leitfragen:

  • Welcher Zusammenhang besteht zwischen der technischen Verfügbarkeit sowie der Zugänge zu Information und Wissen zur Verbesserung der Bildung?
  • Welche infrastrukturellen Voraussetzungen der Internetnutzung bestehen gegenwärtig – auch mit Blick auf die zunehmende Mobilität (z.B. Diskurs um Netzneutralität)?
  • Welche Formen der Internetnutzung im Kontext von Lernen und Bildung sind gegenwärtig beobachtbar?
  • Welche Strategien der Bearbeitung der Herausforderungen von Digitaler Spaltung und Digitaler Ungleichheit gibt es im medienpädagogischen Feld und der Politik?

Referenten/-innen:

  • Dan Verständig (Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg)
  • Walter Staufer (Bundeszentrale für politische Bildung/bpb)
  • Isabelle Rausch-Jarolimek (Deutsches Kinderhilfswerk/DKHW)

Moderation:

  • Prof. Joachim von Gottberg (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)

Audiomitschnitt:

 




Panelbeschreibung:

Die Landesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag dem Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitales den Bereich „Digitalisierung“ übertragen. Die Erstellung der „Digitalen Agenda“ soll als möglichst breit angelegter Prozess gestaltet werden. Bürger/-innen und Vertreter/-innen der Wirtschaft und Verbände aufgerufen, sich aktiv an strategischen Maßnahmen zu beteiligen. Beginnend mit einer Bestandsaufnahme und der Einrichtung einer interministeriellen Arbeitsgruppe fand im Februar die Auftaktkonferenz statt. Thematische Workshops sowie eine Online-Konsultation ergänzen den bisherigen Prozess. Im September sollen die Forderungen der Digitalen Agenda formuliert werden, um sie abschließend der Landesregierung vorzulegen. Für die medienpädagogische Arbeit, sind vor allem die Bereiche „Digitale Infrastruktur“, „Digitale Bildung“ sowie „Arbeitswelt 4.0“ relevant. Im Panel sollen Entwicklungen und Ergebnisse für Schule und lebenslanges Lernen präsentiert werden.

Leitfragen:

  • Was bedeutet die „Digitale Agenda“ konkret für den Bildungsalltag in Sachsen-Anhalt und was verändert sich?
  • Wie gestaltet sich die Umsetzbarkeit der „Digitalen Agenda“?
  • Welche Auswirkung hat die „Digitalen Agenda“ für medienpädagogisch Aktive in Sachsen-Anhalt?
  • Welche neuen Anforderungen und Maßgaben entstehen für Arbeitgeber (Wirtschaft 4.0)?

Referenten/-innen:

  • Dirk Nebel (Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt)
  • Jan Riedel (Schulleiter Neues Städtisches Gymnasium Halle)
  • Marco Langhof (Geschäftsführer der Teleport GmbH)
  • Edwina Koch-Kupfer (Staatssekretärin im Ministerium für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt)

Moderation:

  • Hartmut Augustin (Chefredakteur Mitteldeutsche Zeitung)

Audiomitschnitt:

 

 




Panelbeschreibung:

Erziehungs- und Bildungseinrichtungen steht selten ein eigener und einfach zugänglicher Fördertopf für außerschulische/außerunterrichtliche Maßnahmen zur Verfügung. Um medienpädagogische Projekte realisieren zu können, bedarf es oft der Unterstützung bei der Beschaffung von Projektmitteln. Dabei muss berücksichtigt werden, dass für landes- bzw. bundesweite Fördermittelangebote große Unterschiede bei der Antragstellung und Bewilligung existieren – je nachdem, ob die Gelder von Stiftungen, den Landeszentralen für politische Bildung, den Landesschulämtern oder den Landesverwaltungsämtern kommen bzw. über Schulfördervereine, Sponsoring oder auch Spenden zusammengetragen werden. Das Panel wird in Form eines Basars Anlaufstellen für Fördermittel präsentieren und Erfahrungen in der Antragstellung aufzeigen. Weiterhin wird es Raum für Diskussion geben, welche Rahmenbedingungen empfehlenswert sind, um Ideen und Projekte zu gestalten und nachhaltig zu etablieren.

Leitfragen:

  • Von welchen Erfahrungen können Antragsteller hinsichtlich Einhaltung von Fristen sowie der Anpassung von Projektideen an die Förderbedingungen berichten?
  • Unter welchen Rahmenbedingungen stehen welche Fördermittel für medienpädagogische Projekte zur Verfügung?
  • Welche Anpassungen in den Fördermittelstrukturen sind nötig, dass Einrichtungen die Finanzierung ihrer Projektideen sichern und Projekte nachhaltig durchführen können?
  • Wie können Einrichtungen Verantwortlichkeiten für die Projektmittelbeschaffung festlegen, um sich nicht in der Vielfalt der Anträge zu verlieren und Fristen zu wahren?

Referenten/-innen:

  • Michael Nicolai (Präsident AMARC Europe/ Projektkoordinator Radio CORAX)
  • Doris Knöfel (Investitionsbank Sachsen-Anhalt)
  • Jens Rudolph (Offener Kanal Wettin e.V.)
  • Melanie Peter (Deutsche Kinder- und Jugendstiftung, Serviceagentur „Ganztägig lernen)

Moderation:

    • Sabine Schwab (Die Förderratgeber)

Audiomitschnitt:

 




Panelbeschreibung:

Moderne Technik ist auch aus den Kinderzimmern nicht mehr wegzudenken. Tablets und Smartphones werde bereits von den Kleinsten bedient. Vornehmlich für Kinder entwickelte Apps erfreuen sich großer Beliebtheit bei der Zielgruppe. Ein Großteil der zunächst kostenlosen Apps (sog. Freemiums), die von Minderjährigen gespielt werden, refinanziert sich über Werbung und den Kauf zusätzlicher im Spiel verankerte Items. Mit Blick auf die besondere Schutzbedürftigkeit von Kindern, sind nach dem Jugendmedienschutz In-App-Kaufaufforderungen, die Kinder im besonderen Maße ansprechen, stets unzulässig. Doch hierfür bedarf es zunächst der Beurteilung einer kinderaffinen App bzw. einer Kinder-App. Für die ordnungsschaffenden Kontrollorgane stellt sich die als schwieriges Unterfangen dar.

Leitfragen:

  • Anhand welcher Merkmale lassen sich Kinder-Apps identifizieren?
  • Welche In-App-Kaufaufforderungen sprechen Kinder überhaupt an?
  • Sind In-App-Kaufappelle, die die gesamte Familie ansprechen ebenso unzulässig?
  • Woran erkennen Eltern, eine geeignete und sichere App für ihr Kind?

Referenten/-innen:

  • Dr. Alexander Trommen (CEO APPSfactory)
  • Paul Dalg (Freiwillige Selbstkontrolle Unterhaltungssoftware GmbH)
  • Martin Heine (Medienanstalt Sachsen-Anhalt)
  • Danielle Leven (Stiftung Warentest)

Moderation:

  • Andreas Ulrich (Journalist & Coach)

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Panelbeschreibung:

Nicht erst seit die Kultusministerkonferenz Ende 2016 ihre Strategie zur „Bildung in der digitalen Gesellschaft“ veröffentlicht hat, bewegt die Frage, wie sich Schule den Herausforderungen der durchgreifenden Digitalisierung stellen kann. Dabei ist längst deutlich geworden, dass es nicht um einzelne Projekte, Ausstattungen und Aktivitäten gehen kann, sondern um systemisches Handeln auf den Ebenen Unterrichtsgestaltung, Lehrerbildung, Schulorganisation und Infrastruktur. Diese Zusammenhänge werden im Panel schlaglichtartig beleuchtet und zur Diskussion gestellt.

Leitfragen:

  • Bleibt Medienkompetenzerwerb eine Querschnittsaufgabe aller Fächer oder braucht die Medienbildung ein eigenes Fach?
  • Welche Kompetenzen benötigen die Lehrkräfte, welche Unterstützungsangebote erhalten sie bei der Umsetzung von Vorgaben zur schulischen Medienbildung?
  • Wie können Schulen eigene Medienbildungskonzepte erstellen und umsetzen?

Referenten/-innen:

  • Michael Arndt (Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt)
  • Michael Woyde (Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt)
  • Jens Winter (Jeetze-Schule Salzwedel)

Moderation:

  • Prof. Dr. Paul Bartsch (Hochschule Merseburg)

(Dieses Panel wird ausgerichtet durch das Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt)

 

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Panelbeschreibung:

Medienpädagogische Fachkräfte können über bundes- und landesweite Netzwerke ihr Portfolio präsentieren und in Kontakt mit Bildungseinrichtungen treten – so auch in Sachsen-Anhalt. Die Portale dienen der Vernetzung, der Beratung und Vermittlung sowie Präsentation von Informationen, Fachartikeln und Fortbildungsmöglichkeiten zu Medienthemen. Einige Akteure bieten darüber hinaus ein Sammelsurium an Materialien und Dokumenten ihrer eigenen Arbeit an. Ergänzend hierzu stellen Initiativen wie „klicksafe“ oder das „internet-ABC“ fertige Unterrichtsmaterialien und Methodenbausteine zur Verfügung. Es stellt sich die Frage, ob unter Berücksichtigung der Länderhoheit eine bundesweite Struktur einen Mehrwert generieren kann – sowohl für die Fachkräfte als auch für Erzieher/-innen, Pädagogen/-innen und Lehrkräfte. Ein solches Internetportal könnte ergänzend zu bestehenden Angeboten einen offenen und einfachen Zugang zu Materialien bereithalten. In dem Panel werden Strategien zu einem Fundus rechtefreier Medienausschnitte aus Schriften, Fotos und Videos sowie aus praktischen Methodenbausteinen und Unterrichtsmaterialien vorgestellt und diskutiert.

Leitfragen:

  • Welchen Mehrwert hätten bundesweite Strukturen zur Vernetzung – aufbauend auf den teils vorhanden Landesnetzwerken?
  • Welche Anforderungen in Administration, Koordinierung und Einhaltung rechtlicher Rahmenbedingungen wären hiermit verbunden?
  • Welchen positiven Aspekt könnte der Materialfundus einer solchen Plattform für die in Erziehung und Bildung Tätigen haben?

Referenten/-innen:

  • Prof. Dr. Oliver Castendyk (Justiziar der Produzentenallianz)
  • Birgit Kersten (Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt)
  • Kristin Narr (Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur)
  • Prof. Joachim von Gottberg (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)

Moderation:

  • Vera Linß (Deutschland Radio Kultur)

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Panelbeschreibung:

Immer mehr Menschen nutzen sowohl kostenpflichtige Streaming-Angebote wie Amazon, Netflix oder Sky als auch kostenfreie Angebote wie YouTube oder Twitch. Durch eine große Menge verfügbarer neuer Medieninhalte wird die Individualisierung der Mediennutzung entscheidend vorangetrieben. Um dem verändertem Nutzungsverhalten gerecht zu werden, versuchen sowohl die privaten als auch die öffentlich-rechtlichen Sender die eigene Angebotspalette anzupassen und zu erweitern. Die Nutzer werden bei der Vielzahl der Angebote zunehmend herausgefordert sich zu orientieren. Das Panel setzt den Fokus auf die interessensbasierten und jugendschutzrelevanten Angebote für die junge Zielgruppe. Dieser wird erweitert um die Sicht der Eltern, die sich mit der individualisierten Mediennutzung der Kinder auseinandersetzen müssen, um v.a. bei der ständigen Verfügbarkeit der Inhalt nicht den Überblick zu verlieren.

Leitfragen:

  • Welche Angebote müssen klassische lineare Sender haben, um langfristig die junge Zielgruppe zu binden?
  • Nach welchem Prinzip funktioniert das Konzept Funk, auch unter dem Aspekt der Zielgruppenerreichbarkeit?
  • Amazon, Netflix und YouTube – Wie muss sich Medienpädagogik auf das veränderte Konsumverhalten und damit verbundene Fragen der Medienerziehung einstellen?

Referenten/-innen:

  • Jan Schmieg (Mitteldeutscher Rundfunk)
  • Gerhard Putz (Teamleiter Programm RTL II YOU)
  • Thomas Rathgeb (Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg)

Moderation:

  • Andreas Ulrich (Journalist & Coach)

Audiomitschnitt:

 





Panelbeschreibung:

Soziale Medien sind fest im Alltag von Kindern und Jugendlichen verankert. Sie nehmen einen hohen Stellenwert in der täglichen Kommunikation und damit im Entwicklungsprozess der eigenen Identität ein. Neben vielen positiven Facetten bringt die digitale Welt aber auch negative Aspekte mit sich. Dazu gehört u.a. Cybermobbing, bei dem Menschen vor allem in sozialen Medien beleidigt, bedroht, bloßstellt oder belästigt werden. Die Folgen spüren meist nicht nur die unmittelbar Betroffenen. Freunde, Eltern, Lehrer/-innen und Sozialarbeiter/-innen werden zunehmend mit dem Problem konfrontiert. Für Außenstehende sind die Prozesse und Folgen von Cybermobbing oft nur schwer nachvollziehbar. Verschiedene Hilfs- und Beratungsstellen versuchen mit diversen Methoden präventiv und intervenierend einzugreifen. Aktuelle Fallzahlen legen nahe, dass sich Cybermobbing mit allen Auswirkungen und Folgen zu einem gesamtgesellschaftlichen Problem entwickelt. Eltern, Schule und außerschulische Akteure müssen gleichermaßen sensibilisiert und mit wirksamen Strategien ausgestattet werden. Wie dies zukünftig gelingen kann, soll Schwerpunkt in dieser Diskussion sein.

Leitfragen:

  • Welche Bedingungen braucht eine faire und wertschätzende Kommunikation im Netz?
  • Wie kann in Schule und Jugendhilfe für Cybermobbing sensibilisiert werden?
  • Welche gelingenden Praxiskonzepte für Intervention und Prävention gibt es?

Referenten/-innen:

  • Prof. Dr. Angelika Beranek (Professorin an der Hochschule München an der Fakultät für angewandte Sozialwissenschaften mit dem Schwerpunkt Medienbildung, Dozentin im Fachbereich Medienbildung an der PH-Schaffhausen, Medienpädagogin)
  • Henrietta Byk (Media-Scout, juuuport)
  • Susanne Koch (Mitarbeiterin der Beratungsstelle „MobbingHelp“)
  • Martin Hinz (Netzwerk Magdeburg „Schulerfolg sichern“)
  • Ariane Pedt (Servicestelle Kinder und Jugendschutz von fjp>media)

Moderation:

  • Thomas Richter (Moderator)

(Dieses Panel wird ausgerichtet durch die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz von fjp>media)

Audiomitschnitt:

 




Panelbeschreibung:

Um Heranwachsenden ein modernes Lernen mit und über digitale Medien zu ermöglichen, sind sowohl Erziehende, Lehrkräfte als auch außerschulische Experten gefragt. Nachhaltige Projekte erfordern gut durchdachte Konzepte und eine motivierte Umsetzung. Im Rahmen des Panels sollen Praxisprojekte aus der Perspektive von Lehrkräften, Medienpädagogen/-innen sowie Hochschulmitarbeiter/-innen für schulische und außerschulische Erfahrungsräume vorgestellt werden. An ausgewählten Stationen können die Teilnehmenden einzelne Anwendungen in ihren Grundfunktionen ausprobieren, um sie ggf. später für die eigene Arbeit nutzen zu können.

Leitfragen:

  • Welche neuen medienpädagogischen Methoden und Konzepte werden derzeit im Bereich der Kindertagesstätten, Schule und Jugendfreizeiteinrichtungen ausprobiert?
  • Welche Rahmenbedingungen sowie methodisch und didaktische Ansätze lassen sich zusammentragen, um die Ideen später auch selbstständig umsetzen zu können?

Referenten/-innen:

  • Marion Pohl (Actionbound, Universität Magdeburg)
  • Carolin Wendt (Stiftung Digitale Spielekultur)
  • Michael Schnell (Internet ABC)
  • Torsten Hinze (Sekundarschule Heinrich Heine)

Moderation:

  • Jördis Dörner (BILDUNG UND MEDIEN Leipzig)



Workshopbeschreibung:

Das NETZWERK-FORUM #2 möchte an das vorrangegangene Forum in 2016 anknüpfen und erneut als Arbeits- und Denkwerkstatt fungieren. Dabei gibt die Netzwerkstelle Einblick in aktuelle Tätigkeiten und Projekte wie dem 2. Tag der Medienkompetenz und resümiert gemeinsam mit den Diskutanten/-innen das NETZWERK-FORUM #1. Gemeinsam mit den Teilnehmer/-innen werden drei Themenkomplexe erarbeitet, um so die Weiterentwicklung der Netzwerkarbeit aktiv mitzugestalten. In Stationsgruppen werden folgende Themen bearbeitet: Aufbau und Gestaltungsmöglichkeiten des neuen Medienpädagogischen Atlas, die Frage, wie sich Akteure vermehrt als Teil des Netzwerkes Medienkompetenz Sachsen-Anhalt identifizieren können sowie den Bedarf und Nutzen für kleine regionale Arbeitstreffen zu erörtern. In diesem Workshop bietet sich den Beteiligten Zeit und Raum, um Erfahrungen, Informationen und Bedarfe auszutauschen.

Leitfragen:

  • Was kann die Netzwerkstelle vom NETZWERK-FORUM #1 sowie weiterer Tätigkeiten aus den Jahren 2016/2017 berichten?
  • Welche Gestaltungsmöglichkeiten ergeben sich mit dem neuen medienpädagogischen Atlas und wie können die Akteure das Potential für ihre eigenen und für gemeinsame Interessen ausschöpfen?
  • Wie und in welchem Umfang ist eine Identifikation mit dem Netzwerk gewünscht und wie kann dies konkret erreicht werden?
  • In welcher Form besteht der Wunsch nach persönlichem Kontakt der Netzwerkstelle vor Ort bei den Akteuren sowie nach dem Aufbau regionaler Arbeitstreffen?

 Referenten/-innen:

  • Jacqueline Hain (Netzwerk Medienkompetenz Sachsen-Anhalt)
  • Torsten Kirchhof (Netzwerk Medienkompetenz Sachsen-Anhalt)



Panelbeschreibung:

Bewusste Falschmeldungen, ausgesprochener Hass, Lügen und Gerüchte sind kein neues Phänomen. Durch Soziale Medien und v. a. unter Einsatz von Social Bots können Informationen, Meinung und Themen gelenkt werden. Für große Teile der Bevölkerung stellen Soziale Medien heutzutage eine Hauptbezugsquelle von Nachrichten dar. Die Weitererzählkultur über Facebook, Twitter & Co. verbreiten wichtige Nachrichten so schnell, dass klassische journalistische Angebote kaum Schritt halten können. Ist man auf der Suche nach „der Wahrheit“, ist es notwendig mehrere Quellen aufzusuchen, diese Informationen zu verifizieren, um daraus die eigene Meinung zu bilden. Dieses Panel hinterfragt, welche Strategien es seitens der Medien bedarf, um dem Image „Lügenpresse“ entgegen zu wirken – welche staatlichen Regulierungen entwickelt werden müssten, um gegen Hasskriminalität und Fake-News vorgehen zu können und was die Medienpädagogik leisten muss, um die Medienkompetenz der Nutzer zu stärken.

Leitfragen:

  • Was tun Medien derzeit bzw. was müssen sie tun, um dem Problem der Medienmanipulation zu begegnen und dem Publikum Orientierung zu geben?
  • Was bringen mögliche neue Gesetze und selbstauferlegte computerbasierte Inhaltslöschungen der Anbieter?
  • Ist es sinnvoll und erforderlich, die Verantwortung der Kontrolle bei einer staatlich finanzierten und damit politisch abhängigen Institution anzugliedern?
  • Was müssen Schule und Medienpädagogik leisten, um Menschen aller Altersschichten zu befähigen, sich eine eigene und reflektierte Meinung zu bilden?

Referenten/-innen:

  • Thomas Krüger (Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb)
  • Jörg Kratzsch ((Referent Projekt Medienkenner, Servicestelle Kinder- und Jugendschutz Sachsen-Anhalt)
  • Sina Laubenstein (No Hate Speech Movement Deutschland)

Moderation:

  • Vera Linß (Deutschland Radio Kultur)

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Panelbeschreibung:

„Industrie 4.0“ wird als vierte Entwicklungsstufe der Industrialisierung beschrieben. Damit verbunden sind zunehmend automatisierte Produktionsprozesse u.a. in kleinen und mittelständischen Unternehmen. Diese werden einerseits durch den Einsatz moderner Kommunikationstechnologien und andererseits durch gesellschaftliche Veränderungen der zunehmenden Digitalisierung vor neue Herausforderungen gestellt. Hierzu zählen Aspekte wie Big Data und Smart Data im Zusammenhang mit dem stetigen Datenfluss in Produktionsprozessen sowie das Gefüge von Mensch und Maschine bzw. Objekt. Der Einsatz intelligenter und digital vernetzter Systeme beeinflusst die Arbeit des Einzelnen, des Teams und den Kontakt mit den Kunden. In Zukunft werden in der Arbeitswelt nicht nur fachspezifische Fähigkeiten gefragt sein, sondern auch ganzheitliches und vernetztes Denken. Das erfordert grundlegende Anpassungen in der Ausbildung (Schule/Berufsschule), hinsichtlich spezifischer Schulungsbedarfe und Verantwortlichkeiten.

Leitfragen:

  • Vor welchen Aufgaben und Herausforderungen im Zuge der Digitalisierung der Arbeitswelt stehen Unternehmen und Arbeitnehmer?
  • Welche Kompetenzen werden zukünftig mit Beginn des Berufseintritts erforderlich sein?
  • Wie bereiten sich (Berufs-)Schulen auf die Nutzung neuer digitaler Lerntechniken sowie den Umgang mit sensiblen Daten in der Arbeitswelt vor?
  • Wie können Anknüpfungspunkte für medienpädagogische Fachkräfte geschaffen werden?

Referenten/-innen:

  • Dr.-Ing. Tina Haase (Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF)
  • Kathrin Schaper-Thoma (Geschäftsführerin Merseburger Innovations- und Technologiezentrum GmbH)
  • Katrin Freytag (megalearn Bildungswerk gGmbh)
  • Philippe Lorenz (Stiftung Neue Verantwortung, Projektmanager)

Moderation:

  • Sirko Scheffler (Geschäftsführer brain-SCC GmbH)

Audiomitschnitt:

 




Panelbeschreibung:

Die AG Medienkompetenz als interministerielle Arbeitsgruppe beschäftigt sich seit 2011 mit der Umsetzung des „Landeskonzeptes zur Stärkung der Medienkompetenz in Sachsen-Anhalt.“ Mit Unterstützung von Unterarbeitsgruppen konnten die vereinbarten Maßnahmepläne bearbeitet und umgesetzt werden. Die Mitglieder der AG bzw. UAG geben auf dem Panel einen Einblick in den aktuellen Stand der Umsetzung erfolgter sowie noch offener Maßnahmen aus den Bereichen frühkindliche Medienbildung, Medienbildung in der Schule, außerschulische Medienbildung, Medienbildung in der Lehrerbildung sowie Medienbildung in der Erwachsenenbildung. Weiterhin werden sich die Diskutanten/-innen mit der Frage der Wirksamkeit der AG Medienkompetenz sowie mit den Themen, die nach der Neukonstituierung im Mittelpunkt stehen sollten, auseinandersetzen.

Leitfragen:

  • Wie gestalteten sich die bisherigen Prozesse in der Umsetzung der Maßnahmepläne und der möglichen Beteiligung durch Interessierte?
  • Wie offen und transparent gestaltete sich die Arbeit der AG für bspw. politische Entscheidungsträger sowie Akteure des Netzwerks?
  • Welchen Einfluss kann die AG künftig bei der Umsetzung von politischen Entscheidungsprozessen nehmen, z.B. beim KMK-Papier „Bildung in der digitalen Welt“?
  • Welchen Aufgaben und Verpflichtungen soll sich die AG Medienkompetenz in Sachsen-Anhalt in Zukunft stellen?

Referenten/-innen:

  • Dr. Harald von Bose (Landesbeauftragter für den Datenschutz des Landes Sachsen-Anhalt)
  • Prof. Dr. Paul Bartsch (Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt)
  • Matthias Schmidt (Medienanstalt Sachsen-Anhalt)
  • Jörg Kratzsch (GMK Landesgruppe Sachsen-Anhalt)
  • Marco Langhof (Geschäftsführer der Teleport GmbH)

Gesprächsleitung:

  • Willi Lichtenberg (Ministerium für Bildung im Land Sachsen-Anhalt)

Audiomitschnitt:

 




Panelbeschreibung:

„Selbsterkenntnis durch Zahlen“ – so lautet das Motto der Quantified Self Bewegung. Im Kern geht es dabei um die Sammlung und Auswertung von Daten über die eigene Person und den eigenen Körper. Hierfür stehen eine Reihe von Tracking-Geräten und Apps mit unterschiedlichen Anwendungsbereichen zur Verfügung: Von Schritt- und Kalorienzählern über Schlaftracker bis zur Dokumentation von Stimmungen. Diese Daten bilden den Ausgangspunkt für individuelle Entscheidungen (Mehr Bewegung! Weniger Fett!) und werden häufig auch in Online-Communities geteilt. Übergeordnetes Ziel ist es, Unzulänglichkeiten der bisherigen Lebensführung aufzudecken und zu optimieren. Ein kritisch und kontrovers diskutiertes Einsatzfeld stellen in diesem Zusammenhang z.B. Bonusprogramme von Krankenversicherungen dar, die spezifische Formen des Lebenswandels über Tarifboni belohnen. Aus medienpädagogischer Perspektive wird das Phänomen Quantified Self vor allem hinsichtlich der Ökonomisierung von personenbezogenen Daten diskutiert und kritisiert. Die Fragen nach den Chancen einer Selbststeuerung und den Risiken einer Fremdsteuerung sowie eines kompetenten Umgangs und kritisch-reflexiver Handlungsweisen und dessen Förderung im Bildungsbereich stehen im Fokus dieses Panels.

Leitfragen:

  • Welche Formen der Selbstvermessung werden praktiziert? Welche Ziele werden durch Selbstvermessung angestrebt?
  • Welche Bedeutung kann Selbstvermessung für den Einzelnen und die Gesellschaft haben?
  • Wird Selbstvermessung zukünftig eine gesellschaftliche Verpflichtung sein?
  • Welche Potentiale und Risiken birgt Selbstvermessung für Prozesse der Selbststeuerung und Fremdsteuerung
    (z.B. hinsichtlich der Dokumentation der eigenen Fitness im Rahmen von Beiträgen zur Krankenversicherungen)?

Referenten/-innen:

  • Dr. Thomas Damberger (Universität Frankfurt)
  • Dr. Christopher Grieben (Sporthochschule Köln)
  • Florian Schumacher (Quantified Self Bewegung Deutschland)
  • Jens Hennicke (Techniker Krankenkasse-Landesvertretung Sachsen-Anhalt)

Moderation:

  • Andreas Ulrich (Journalist & Coach)



Panelbeschreibung:

Die zunehmende Digitalisierung des Alltags verändert unsere Kommunikations- und Lernprozesse. Schulen und Lehrkräfte werden unweigerlich mit diesen Themen konfrontiert. Eine Forderung der Kultusministerkonferenz „Bildung in der digitalen Welt“ ruft dazu Schulen auf, medienbezogene Bildungskonzepte zu erarbeiten. Digitale Medien in Lehr- und Lernprozesse zu integrieren und auf den gegenwärtigen Schulkontext zu übertragen, stellt Schulen vor eine komplexe Aufgabe. Diese reicht von der Unterrichtsplanung über die schulinterne und externe Infrastruktur bis hin zur Personalentwicklung. Im Rahmen des Panels sollen Erfahrungen und Ergebnisse innovativer Schulkonzepte mit digitalen Medien vorgestellt und mit Teilnehmenden der Tagung diskutiert werden, wie sich Medien- und Schulpädagogik bei der Umsetzung angemessener Konzepte gegenseitig unterstützen können.

Leitfragen:

  • Wie muss Schule im 21. Jahrhundert im Kontext zunehmender Digitalisierung aufgebaut sein und wie kann Unterricht gestaltet werden?
  • Welche methodisch-didaktischen Elemente im Einsatz digitaler Medien haben sich bewährt und sollten als Lern-/Schulkonzepte weiterentwickelt werden?
  • Sollte es kein für alle Schulen funktionierendes Standardkonzept geben, welcher Elemente bedarf es dann für ein individuelles Medienkonzept?
  • Was kann das Land bzw. die Wirtschaft beitragen und welche Aufgaben resultieren hieraus für die Medienpädagogik?

Referenten/-innen:

  • Jan Riedel (Schulleiter Neues Städtisches Gymnasium Halle)
  • Frithjof Nürnberger (Evangelisches Schulzentrum Leipzig)
  • Jan Aschoff (Medienpädagogischer Berater des Landes Sachsen-Anhalt)

Moderation:

  • Jördis Dörner (BILDUNG UND MEDIEN Leipzig)

Audiomitschnitt:




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