Wie können Künstliche Intelligenz, Virtual Reality und Robotik kreativ und altersgerecht in der Kulturellen Kinder- und Jugendbildung eingesetzt werden? Welche Möglichkeiten eröffnen digitale Technologien für kreative Bildungsprozesse und wie können Kinder darin bestärkt werden, Zukunft nicht nur zu erleben, sondern selbst mitzugestalten? Diesen Fragen widmet sich der praxisnahe Fachtag »ENTDECKER:WERK – Kinder entdecken Zukunft und Technik« am 17. November 2026 im Forum Gestaltung in Magdeburg.

Die .lkj) Sachsen-Anhalt lädt pädagogische Fachkräfte und Interessierte aus der Kulturellen Kinder- und Jugendbildung ein, digitale Kulturelle Bildung ganz praktisch zu erleben und über ihre Chancen und Herausforderungen ins Gespräch zu kommen.

Ausprobieren, diskutieren, vernetzen

Im Mittelpunkt des Fachtags stehen erprobte Methoden und digitale Tools, die unmittelbar aus der kulturellen Bildungsarbeit mit Kindern hervorgegangen sind.

In den praxisorientierten Formaten können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verschiedene Ansätze der digitalen Kulturellen Bildung kennenlernen und selbst erproben. Dabei geht es nicht nur darum, was Künstliche Intelligenz, Virtual Reality oder Robotik technisch ermöglichen. Im Fokus steht vielmehr die Frage, wie diese Technologien zu kreativen Medien werden können und wie sich daraus neue Möglichkeiten für die pädagogische Praxis entwickeln.

Ergänzt wird das praktische Programm durch Diskursformate, die Raum für aktuelle Fragen rund um digitale Kulturelle Bildung bieten. Gemeinsam sollen Erfahrungen geteilt, Chancen und Herausforderungen diskutiert und darüber nachgedacht werden, welche Rahmenbedingungen eine kreative, altersgerechte und selbstbestimmte Auseinandersetzung mit neuen Technologien braucht.

Ein besonderes Format verbindet schließlich eine der ältesten Kulturtechniken mit einer der jüngsten: Bei einer innovativen KI-Telefonsprechstunde mit fiktiven Figuren wird unmittelbar erlebbar, wie neue Technologien kreative und kulturelle Ausdrucksformen erweitern können.

Vom Ferienprojekt in die pädagogische Praxis

Grundlage des Fachtags sind die Erfahrungen aus dem Sommerferienangebot „ENTDECKER:WERK – Kinder entdecken Zukunft und Technik“. Zwei Wochen lang haben 60 Grundschulkinder in sieben Werkstätten spielerisch und kreativ erforscht, wie die Welt von morgen aussehen könnte.

Mit Theater, Kunst, Hörspielgeschichten und virtuellen Klangwelten entwickelten sie eigene Zukunftsideen. Künstliche Intelligenz, Virtual Reality und Robotik waren dabei nicht nur Werkzeuge, sondern wurden selbst zu kreativen Medien: Die Kinder konnten experimentieren, gestalten und ihre Vorstellungen von Zukunft sichtbar und hörbar machen.

Beim Fachtag möchte die .lkj) Sachsen-Anhalt diese Erfahrungen aufgreifen und gemeinsam weiterdenken: Was lässt sich aus dem Projekt auf andere Kontexte der Kulturellen Kinder- und Jugendbildung übertragen? Welche Tools und Methoden eignen sich für unterschiedliche Altersgruppen? Und welche Rolle kann Kulturelle Bildung dabei spielen, wenn Kinder einer zunehmend digital geprägten Welt begegnen?

Programm und Anmeldung: https://www.lkj-lsa.de/projekte/entdeckerwerk/fachtag/




Medienpädagogik vernetzt ist ein neues Format zum Austausch zu Kooperationspartnern, Konzepten und Möglichkeiten in der Bildungsarbeit. Der Bundesverband Bürgermedien e. V. lädt zusammen mit der GMK-Fachgruppe Bürgermedien zur Online-Veranstaltung am 28. Oktober 2026 von 16:00 bis 17.30 Uhr ein.

Den ersten Impuls gibt Dennis Kranz (Fachgruppe Medienbildung in Bibliotheken der GMK) zum Thema:
Bibliotheken und Bürgermedien als Partner.

Wie können Bibliotheken und Bürgermedien gemeinsam Medienbildung gestalten und neue Zielgruppen erreichen?

Am Beispiel von Games.TV, einem gemeinsamen Projekt der Stadtbibliothek Rostock und Mediatop Rostock der Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern, zeigt Dennis Kranz, Leiter des Sachgebiets Medienpädagogik der Stadtbibliothek Rostock, welche Möglichkeiten sich durch solche Kooperationen eröffnen und wie Kinder und Jugendliche selbst zu Medienproduzierenden werden.

Der Blick geht dabei auch in die Zukunft: Im Rahmen eines neuen Bibliothekskonzepts und eines möglichen neuen Bibliotheksgebäudes könnten weitere gemeinsame Angebote entstehen. Denkbar sind beispielsweise ein Videostreamingstudio in Kooperation mit Mediatop Rostock und ein gemeinsam genutztes Podcaststudio mit Radio LOHRO, aus dem möglicherweise auch direkt gesendet werden könnte.

Der Input gibt Einblicke in bestehende Projekte und zeigt, welche Chancen eine engere Zusammenarbeit zwischen Bibliotheken, Bürgermedien und weiteren Partnern für eine kreative, praxisnahe Medienbildung bietet. Anschließend laden die Veranstalterinnen zum allgemeinen medienpädagogischen Austausch ein.

Anmeldung unter: https://eveeno.com/mp_vernetzt




Das umfassende Fortbildungs- und Begleitprogramm „WebbyVersum” steht nun auch Kindertagesstätten in Sachsen-Anhalt zur Verfügung.

WebbyVersum ist ein ein wissenschaftlich fundiertes Programm für Kindertageseinrichtungen, das Medienbildung und Gesundheitsförderung miteinander verbindet. Bisher regional erprobt, wird das Programm nun bundesweit angeboten. Ziel ist es, Medienbildung strukturell und praxisnah im Kita-Alltag zu verankern – nicht als einmalige Maßnahme, sondern als nachhaltiger Entwicklungsprozess.

Programmbausteine:

Das Angebot richtet sich an pädagogische Fachkräfte sowie an Einrichtungsleitungen und umfasst folgende Elemente:

  • Inhouse-Schulungen für das pädagogische Team
  • Multiplikatorinnen-Ausbildung zur langfristigen Verankerung in der Einrichtung
  • Elternformate zur Einbindung der Familien
  • Erprobte Praxismaterialien für den direkten Einsatz im Kita-Alltag
  • Individuelle Prozessbegleitung über den gesamten Programmzeitraum

Durch die Förderung der Techniker Krankenkasse ist die Teilnahme für Kitas kostenfrei. Die Anzahl der verfügbaren Plätze ist begrenzt.

WebbyVersum ist ein Kooperationsprojekt des Medienzentrum Greifswald e.V. mit der Techniker Krankenkasse, der Universität Greifswald und Blickwechsel e.V.

Informationen zum Programm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden sich unter www.webbyversum.net.

Grafik: WebbyVersum




Programmieren, Roboter bauen oder die Stadt per Rally entdecken: Vom 10. bis 25. Oktober 2026 lädt der Code Week Regio Hub Halle erstmals Kinder und Jugendliche zur Code Week ein.

In den beiden Wochen haben junge Menschen die Möglichkeit digitale Technologien auf kreative und spielerische Weise kennenzulernen. Dabei geht es nicht nur darum, Computer zu bedienen oder Code zu schreiben. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können eigene Ideen entwickeln, Dinge bauen und erleben, was sich mit digitalen Tools alles verwirklichen lässt.

Technik erleben statt nur darüber reden

Das SalineTechnikum lädt vom 12. bis zum 16. Oktober Schülerinnen und Schüler im Alter von 14-16 Jahren zu einer Technikwerkstatt ein. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Bedeutung digitale und technische Kompetenzen für die berufliche Zukunft haben. Gerade bei der Berufsorientierung können praktische Erfahrungen dabei helfen, Interessen und eigene Fähigkeiten zu entdecken.

Auf Rally durch die Stadt

Am 17. Oktober wird Halle selbst zum Spielfeld: Bei der CodeWeek-Rally – „Entdecke Halle mit uns!“ geht es zwischen Hallmarkt und Neustadt auf Entdeckungstour. Ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder gemeinsam mit der Familie. Die Stadtbibliothek, das SalineTechnikum und der PASSAGE 13 öffnen nacheinander und bieten spannende Mitmach-Stationen an.

In der Stadtbibliothek werden Ozobots programmiert und mit Makey Makey entsteht ein Kartoffelklavier. Im SalineTechnikum werden LEGO-Roboter zum Leben erweckt, Trickfilme animiert und im Digitallabor 3D-Druck ausprobiert. In der PASSAGE 13 erwartet die Teilnehmenden ein Hackathon, wo Low-Code-Tools getestet und man eigene Ideen mit PictoBlox und Sensorik-Baukästen umgesetzt werden können.

Roboter bauen und programmieren in den Ferien

Auch in den Herbstferien gibt es etwas zu entdecken. Beim Ferienprogramm für Horte am 20. Oktober können Kinder von 10:00 bis 13:00 Uhr mit LEGO bauen und eigene Roboter entstehen lassen.

Und am 21. Oktober, beim MINT-Mittwoch warten die Ozobot-Roboter auf Neugierige in der Stadtbibliothek. Mit verschiedenen Farbcodes könnt die kleinen Roboter auf eine Reise geschickt werden.

Das gesamte Programm gibt es unter: www.codeweek.de/regio-hubs/halle

Partnerinnen

Die Code Week Halle ist seit 2026 Code Week Regio-Hub und wird von den folgenden regionalen Partnerinnen organisiert: 

SalineTechnikum – in Trägerschaft des Beruflichen Bildungswerk e.V. Halle-Saalkreis

Smart City Halle (Saale)

Stadtbibliothek Halle (Saale)

PASSAGE 13

Ansprechpartnerin für das Code Week Regio Hub:

Inga Schlesier (SalineTechnikum): inga.schlesier@bbw-halle.de




Jugendliche zwischen Orientierungssuche und Radikalisierung.

Die Servicestelle Kinder und Jugendschutz veranstaltet in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V. (KgKJH) am 25.11.2026 von 09:00 bis 15:00 Uhr eine Online-Fortbildung zum Thema Männlichkeitsbilder im Netz.

Die Veranstaltung bietet einen praxisorientierten Workshop für interessierte pädagogische Fachkräfte.

Jungen und junge Männer geraten auf der Suche nach männlichen Vorbildern im Netz schnell an antifeministische Inhalte und werden häufig mit Akteuren der Manosphere konfrontiert. Was macht sie so attraktiv für Jugendliche? Der Workshop soll Fachkräfte befähigen, die verschiedenen Bewegungen einordnen zu können und Jugendliche bei der Entwicklung reflektierter Haltungen zu Männlichkeit und Gleichberechtigung zu unterstützen.

Folgende Fragestellungen werden im Workshop behandelt:

  • Was ist die Manosphere und welche Strömungen gibt es?
  • Was sind typische Narrative und Codes und wie erkennt man sie?
  • Wie können Jugendliche bei dem Thema begleitet werden?

Inhalte:

  • Männlichkeitsbilder auf Social Media und Einführung in die Manosphere
  • Strömungen, Communities, Narrative und Influencer der Manosphere
  • Einführung in die Themen Algorithmen und Social-Media-Plattformlogiken
  • Handlungsempfehlungen für Fachkräfte im Umgang mit Jungen und jungen Männern
  • Anreißen von Methoden für die praktische Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe

Die Veranstaltung ist kostenlos. Die Anmeldung finden Sie auf der Webseite des KgKJH.

Grafik: KgKJH




Die Medienpädagogische Beratung des Landesinstituts für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA) bietet im Schuljahr 2026/27 wieder ein spannendes Fortbildungsprogramm für Lehrkräfte an.

Ob KI im Klassenzimmer, kreative Medienarbeit, Unterrichtsideen mit emuKI & AIS.Chat, interaktive Tools, Medienkonzepte oder der Einstieg in 3D-Druck – die zentralen Veranstaltungen bieten neue Impulse für Lehrkräfte, Schulleitungen und pädagogische Teams aller Schulformen.

Die Termine finden im LISA Halle oder LISA Magdeburg, online oder regional vor Ort in Sachsen-Anhalt statt.

Die Fortbildungen für Lehrkräfte aller Schulformen vermitteln aktuelle Entwicklungen und praxisnahe Impulse für einen medienkompetenten Unterricht. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist über elTIS Online möglich. Die Angebote können in der Stichwortsuche über „mpb“ gefiltert werden.

Die aktuelle Fortbildungsübersicht finden Sie unter: https://www.bildung-lsa.de/informationsportal/schule/schulentwicklung/medienpaedagogische_beratung/zentrale_fortbildungen_der_mpb.htm#art46225

Foto: Andreas Vorreyer, www.avoffenblen.de




Die Offenen Kanäle in Sachsen-Anhalt suchen junge Filmtalente zwischen 12 und 27 Jahren aus Sachsen-Anhalt, die ihre Werke beim Jugendfilmpreis Sachsen-Anhalt einreichen möchten.

Egal, ob mit Smartphone, Tablet oder Profikamera gedreht – von Spiel- über Animationsfilm bis hin zu Dokumentation, Musikvideo oder Filmexperiment alles ist erlaubt.

Der Jugendfilmpreis Sachsen-Anhalt ist ein landesweiter Kurzfilmwettbewerb, der 1994 ins Leben gerufen wurde und seitdem von den Offenen Kanälen in Sachsen-Anhalt ausgetragen wird. Jedes Jahr begeistern hunderte junge Filmtalente die Jury und das Publikum mit ihren Filmen.

Der Jugendfilmpreis findet dieses Jahr am 14. November 2026 im Studiokino Magdeburg statt. Mitmachen können junge Filmschaffende bis 27 Jahre, die mit Sachsen-Anhalt verbunden sind. Aufgerufen sind auch Schulklassen oder Projekte wie Film-AGs und Filmcamps, die mit pädagogischer Hilfe einen Film erstellt haben.

Bis zum 19. Oktober 2026 können sich junge Filmschaffende mit ihren Filmen bewerben. Eingereicht werden können Beiträge in den folgenden Kategorien:

  • FIRST STEPS für medienpädagogisch betreute Projekte
  • NEWCOMER für Filmschaffende, die an ihren ersten Projekten arbeiten
  • NEXT LEVEL für alle, die sich bereits bestens mit Regie, Kamera, Ton und Schnitt auskennen

Der Jugendfilmpreis Sachsen-Anhalt ist ein Projekt des Landesverband Offene Kanäle Sachsen-Anhalt e.V. Er wird unterstützt vom Land Sachsen-Anhalt, der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt, Lotto Sachsen-Anhalt und der Medienanstalt Sachsen-Anhalt.

Alle Infos und Anmeldung unter www.jugend-film-preis.com

Grafik: Screenshot jugend-film-preis.com




Mit dem Slogan „Worte finden. Bilder machen“ können Jugendliche in den Herbstferien eigene Texte in Kurzfilme verwandelt. Der Offene Kanal Magdeburg und die Stadtbibliothek Magdeburg laden zum kostenlosen Workshop „Lyrik TV – Filmgedichte aus der Bibliothek“ ein, für Jugendliche von 12 bis 16 Jahren.

Im Mittelpunkt stehen eigene Texte, Gedichte und Filme. Die Jugendlichen schreiben zunächst kurze lyrische Texte und entwickeln daraus gemeinsam eigene Filmgedichte – fiktional, dokumentarisch oder experimentell, das entscheiden sie selbst. Anschließend setzen sie ihre Ideen um: Storyboard, Drehplan, Kamera, Ton, Licht und Schnitt. Dabei probieren sie verschiedene Aufgaben aus und lernen den gesamten Entstehungsprozess eines Films kennen.

Der Workshop richtet sich an Jugendliche, die gern schreiben, sich für Film und Medien interessieren oder einfach etwas Neues ausprobieren möchten. Vorkenntnisse braucht es nicht – Medienpädagoginnen und Medienpädagogen begleiten die Gruppe durch den gesamten Workshop.

Zum Abschluss zeigen die Jugendlichen ihre fertigen Filmgedichte in einer Premiere auf großer Leinwand vor Publikum in der Stadtbibliothek Magdeburg. Anschließend können die Filme über die Kanäle des Offenen Kanals Magdeburg veröffentlicht werden.

Termin 1: 19.10. bis 23.10.2026 / 16 Plätze

Termin 2: 26.10. bis 30.10.2026 / 16 Plätze

Ort: Stadtbibliothek Magdeburg & Offener Kanal Magdeburg
Zielgruppe: Jugendliche von 12 bis 16 Jahren
Teilnahme: kostenlos
Anmeldung: bis 16.10.2026 bei anmeldung@ok-magdeburg.de




Digitaler Wandel – Wie Digitalisierung & KI unseren Alltag, das Lernen und die Arbeitswelt neu definieren.


Wir laden am 26. November 2026 von 13.30 bis 18.15 Uhr ins Geschwister-Scholl-Gymnasium Zeitz ein.

Ob im Beruf, in der Schule oder im Alltag zu Hause: Frei zugängliche Künstliche Intelligenz (KI) verändert unser Leben tiefgreifend. Der digitale Wandel bietet riesige Chancen für kreative Ideen, neue Wege des Lernens und den schnellen Zugang zu Wissen. Gleichzeitig bringt er neue Risiken mit sich – Fehlinformationen und die Sorge um den Verlust des kritischen Denkens prägen die aktuelle Debatte. 

Wie behalten wir im digitalen Wandel den Überblick? Welche Fähigkeiten brauchen wir, um KI souverän und sicher zu nutzen?

Die Werkstatt Medienbildung Sachsen-Anhalt entwickelt Antworten. Als regionales Veranstaltungsformat bringt sie Menschen aller Generationen zusammen. Mit spannenden Impulsvorträgen und praxisorientierten Workshops bieten wir Ansätze für den kompetenten Umgang mit digitalen Medien – von der frühkindlichen Bildung über die Schule bis ins Seniorenalter.

Parallel zum festen Programm steht das „Digitale Ausprobierlabor“ für Groß und Klein durchgängig offen. An mehreren Stationen laden kreative digitale Werkzeuge zum Entdecken und Experimentieren ein. Wer stöbern möchte, findet in der Literaturecke eine handverlesene Auswahl an Fachbüchern und Materialien. Außerdem gibt es praxisnahe Tipps zum datenschutzkonformen KI-Einsatz in der Schule sowie Raum für den persönlichen Austausch rund um das Thema Medienerziehung.

Die Werkstatt Medienbildung findet am 26. November 2026 von 13:30 bis 18:15 Uhr im Geschwister-Scholl-Gymnasium Zeitz (Humboldtstraße 7, Haus 1, 06712 Zeitz) im Rahmen des jährlichen Aktionstags “Tag der Medienkompetenz Sachsen-Anhalt” statt. Der Eintritt ist frei; aufgrund begrenzter Kapazitäten in den Vorträgen und Workshops wird um eine frühzeitige Anmeldung gebeten.

Wer ist eingeladen?

  • Pädagogische Fachkräfte und Lehrkräfte, die im dichten Arbeitsalltag spürbare Entlastung suchen und KI didaktisch sinnvoll nutzen möchten.
  • Pädagogische Fachkräfte aus Kitas und Horten, die digitale Bildung von Anfang an umsetzen möchten.
  • Multiplikatoren und Unternehmen, die den Anschluss an moderne Technologien nicht verlieren wollen.
  • Familien, die ihre Kinder im digitalen Alltag sicher begleiten möchten.
  • Seniorinnen und Senioren, die digitale Chancen für ihren Alltag entdecken wollen.

Flyer als PDF

Programm

13:30 Uhr
Anmeldung und das Digitale Ausprobierlabor

Durchgängig geöffnet: das Digitale Ausprobierlabor für alle – ohne Voranmeldung.

An mehreren Stationen laden kreative digitale Werkzeuge zum Entdecken und Experimentieren ein. Wer stöbern möchte, findet in der Literaturecke eine handverlesene Auswahl an Fachbüchern und Materialien. Außerdem gibt es praxisnahe Tipps zum datenschutzkonformen KI-Einsatz in der Schule sowie Raum für den persönlichen Austausch rund um das Thema Medienerziehung.

14:00 – 15:00 Uhr
Impulsvorträge

Was ist KI und was bedeutet die Technologie für die Bildung und Gesellschaft
Nele Hirsch – eBildungslabor

KI in der Schule – ein Spannungsfeld zwischen Lernchancen und Verantwortung
Dr. Alexander Entzian – Referent für KI und Informatik, Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA)

15:15 – 17:00 Uhr
Workshopphase 

Medien spielerisch entdecken. Kreative Methoden in der frühkindlichen Bildung

Anja Schweiger – freiberufliche Medienpädagogin

In diesem praxisnahen Workshop erhalten die Teilnehmenden einen niedrigschwelligen Einstieg in die Medienarbeit mit Kindern ab 3 Jahren. Gemeinsam gehen wir unter Anderem den Fragen nach: Was verstehen wir unter Medien? Wie können sie altersgerecht in den Alltag eingebunden werden? Wie können medienpädagogische Methoden Bildungsbereiche verknüpfen?

Die Teilnehmenden lernen praxisnahe, kreative sowie leicht umsetzbare Methoden kennen, mit denen Kinder spielerisch erste Erfahrungen mit Medien machen können. Sie probieren unterschiedliche Methoden. Sie erfahren, wie ein produktiver, aktiver Medienzugang gefördert wird – mit und ohne aufwändigen Technikeinsatz. Wir werfen einen Blick auf Möglichkeiten und Herausforderungen für einen motivierten, kindgerechten Einstieg in die Medienbildung.

Das Internet-ABC als Ausgangspunkt für KI-Kompetenz

Katja Wolf & Susanne von Holten – Medienanstalt Sachsen-Anhalt

Das Internet-ABC ist ein spielerisches und sicheres Angebot für den Einstieg ins Internet. Als Ratgeber bietet das Lern- und Mitmach-Portal www.internet-abc.de konkrete Hilfestellungen und Informationen zum verantwortungsvollen Umgang mit dem Netz. Durch seine 15 interaktiven Lernmodule sowie begleitende Lehr- und Lernmaterialien ist es besonders für den Einsatz in Grundschulen geeignet.

Die Teilnehmenden lernen in diesem Workshop das Internet-ABC mit all seinen Facetten kennen und werden angeregt, die darin enthaltenen Lernmodule sowie die dazugehörigen Materialien selbstständig einzusetzen, um die Internet- und KI-kompetenz der Kinder zu stärken.

Bitte bringen Sie Ihr eigenes digitales Endgerät mit!

KI mit Lernenden thematisieren – KI als Lehrkraft/pädagogische Fachkraft nutzen und einsetzen

Jana Maurer-Trautmann – Medienpädagogische Beraterin im Burgenlandkreis

74% der Jugendlichen nutzen KI für Hausaufgaben und zum Lernen, 70% zur Information. Knapp 60% sagen man kann den Informationen von KI vertrauen.

Diese Fakten zeigen die Notwendigkeit, KI mit Jugendlichen zu besprechen.

In diesem praxisorientierten Workshop werden Methoden und Ideen vorgestellt, wie KI mit Schüler*innen thematisiert und eingesetzt werden kann, um ein Verständnis für die Funktionsweise und die Einsatzmöglichkeiten als auch die kritische Reflexion zu fördern. Darüber hinaus werden Tools und Möglichkeiten vorgestellt, wie Lehrende Künstliche Intelligenz effizient und gewinnbringend zur Vor- und Nachbereitung des Unterrichts einsetzen können.

Manipulation auf Knopfdruck – Generative Ki, Desinformation und Hass Im Netz

Max Neuhäuser und Janusz Zimmermann – Projekt Fairsprechen von fjp>media

Ein Bild taucht auf, Empörung folgt, Kommentare eskalieren – und erst später stellt sich die Frage, ob das Gezeigte überhaupt echt war. Mit generativer KI lassen sich Bilder, Stimmen und Videos heute in kürzester Zeit verändern oder vollständig neu erzeugen. Solche Inhalte begegnen uns mitten im all­täglichen Scrollen auf Social Media oder in Messenger-Gruppen.

Was bedeutet das für unser Vertrauen in digitale Inhalte – und was passiert, wenn irgendwann auch echte Aufnahmen mit einem einfachen „Das ist doch KI“ angezweifelt werden?

Besonders brisant wird diese Entwicklung dort, wo bereits mit Empörung, Feindbildern und Abwertung gearbeitet wird. KI kann Desinformation und digitale Hetze schneller, einfacher und glaubwürdiger machen – und sie gezielt gegen einzelne Personen oder gesellschaftliche Gruppen richten. Jugendliche begegnen solchen Inhalten ebenso wie Erwachsene, häufig irgendwo zwischen Un­terhaltung, Provokation, politischer Botschaft und gezielter Manipulation.

Im Mittelpunkt des Workshops stehen aktuelle Entwicklungen rund um generative KI, Deepfakes und Desinformation und die Fra­ge, was sie für den Umgang mit Hass, Abwertung und Manipulation im Netz bedeuten. Wie erkennen und bewerten wir solche In­halte?  Welche Dynamiken verstärken sie? Und welches Handwerkszeug brauchen wir, um ihnen im digitalen Alltag etwas entge­genzusetzen?

Innovativ vernetzt: Digitale Wege durch die Herausforderungen des Bildungsalltags  

Eva Dietrich – Medienpädagogische Fachkraft Stadt Zeitz und Alexander Karpilowski – Netzwerkstelle Medienkompetenz Sachsen-Anhalt

In diesem Workshop stehen die realen Alltagssituationen pädagogischer Fachkräfte aus Kita, Schule und Jugendhilfe im Mittelpunkt. Gemeinsam werden Herausforderungen aus der Praxis gesammelt, bereits funktionierende Lösungen sichtbar gemacht und neue, einfache digitale Ideen entwickelt, die den Arbeitsalltag unmittelbar erleichtern.

Im World Café tauschen sich die Teilnehmenden über typische Situationen aus und ergänzen kleine Strategien oder digitale Hilfen, die heute schon gut funktionieren. Die Ergebnisse fließen in eine gemeinsame „Landkarte der Herausforderungen und Lösungen“.

Mit dem Kooperationskompass wird anschließend betrachtet, wie die Zusammenarbeit im Team oder zwischen verschiedenen Einrichtungen verbessert werden kann. Dabei entstehen konkrete, schnell umsetzbare digitale Maßnahmen, die Kommunikation vereinfachen und Abläufe entlasten.

Am Ende entsteht ein Mini‑Kooperationsfahrplan mit sofort nutzbaren, alltagsnahen digitalen Ideen, die ohne großen Aufwand unterstützen und die Zusammenarbeit stärken.

TikTok macht dumm? Kurzvideoformate im Unterricht sinnvoll integrieren

Katja Prinzke – Medienpädagogische Beraterin für den Salzlandkreis – Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA)

Kurzvideos sind für Jugendliche weit mehr als Unterhaltung – sie dienen der Kommunikation, bieten Orientierung und werden zunehmend auch als Informationsquelle genutzt. Der Workshop zeigt, wie sich dieses Potenzial gezielt für den lehrplankonformen Unterricht nutzen lässt.

Im Mittelpunkt stehen Kurzvideos des TikTok-Kanals „Du bist Politik“, entwickelt gemeinsam mit YouTuber Alexander Prinz („Der dunkle Parabelritter“), der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt und dem LISA. Anhand der  Videos zu Themen wie Fake News, Algorithmen, Deepfakes und Quellenkritik werden im Workshop Einsatzszenarien im Unterricht diskutiert und Grundlagen der in Kurzvideos genutzten Mechanismen vorgestellt. Der Workshop wird durch die Vorstellung einer Handreichung der medienpädagogischen Beratung des LISA inklusive einiger Unterrichtsbeispiele für die Sekundarstufe ergänzt. Mit dem Workshop werden Lehrkräfte und sozialpädagogische Fachkräfte ab Klassenstufe 5 angesprochen.

KI im Alltag, im Verein und in der Familie: Was bringt sie mir – und wo bleibe ich lieber selbst am Steuer?

Jan Wittke – Digitalisierungszentrum Zeitz

Künstliche Intelligenz ist längst im Alltag angekommen. Sie kann Texte erklären, Ideen liefern, Bilder analysieren, bei der Planung helfen oder lästige Aufgaben erleichtern. Doch wie zuverlässig sind die Ergebnisse? Was passiert mit meinen persönlichen Daten? Und woran erkenne ich, wenn Bilder, Texte oder Stimmen künstlich erzeugt wurden?

In diesem praxisnahen Workshop probieren wir gemeinsam aus, was KI heute schon leisten kann – und wo ihre Grenzen liegen. An konkreten Beispielen aus Alltag, Familie, Ehrenamt und Vereinsleben erfahren Sie, wie KI sinnvoll unterstützen kann und worauf Sie bei Datenschutz, Sicherheit und der Bewertung von Informationen achten sollten.

Ausprobieren, hinterfragen und selbst entscheiden: Denn KI darf uns Arbeit abnehmen – aber nicht unser Denken.

Bitte bringen Sie Ihr eigenes digitales Endgerät mit!

17:00 – 17:30 Uhr
Kaffee und das Digitale Ausprobierlabor

Durchgängig geöffnet: das Digitale Ausprobierlabor für alle – ohne Voranmeldung.

An mehreren Stationen laden kreative digitale Werkzeuge zum Entdecken und Experimentieren ein. Wer stöbern möchte, findet in der Literaturecke eine handverlesene Auswahl an Fachbüchern und Materialien. Außerdem gibt es praxisnahe Tipps zum datenschutzkonformen KI-Einsatz in der Schule sowie Raum für den persönlichen Austausch rund um das Thema Medienerziehung.

17:30 – 18:15 Uhr
Abschlussforum: Blitzlicht aus den Workshops und Ausblick

Anmeldung

Anmeldung: Werkstatt Medienbildung Sachsen-Anhalt 2026
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E-Mail Adresse bestätigen

Institution

Möchten Sie sich über eine Institution (Schule, Kita, Hort, Firma, Hochschule, Verein, Träger, Kommune etc.) anmelden?
Workshopwahl: 15:15–17:00 Uhr (wählen Sie einen der Workshops aus)

Datenschutzerklärung

Ihre persönlichen Daten verwenden wir nur zu dem Zweck, zu dem Sie uns die Daten überlassen haben. Ihre persönlichen Daten unterliegen einem hohen Schutz, den wir durch technische und organisatorische Maßnahmen gewährleisten. Hierzu gehört, dass keine Datenweitergabe an Dritte erfolgt, ohne dass die Betroffenen dem zugestimmt hätten, außer gesetzliche Bestimmungen verlangen die Weitergabe. Erfahren Sie mehr zum Anmeldeverfahren in der Datenschutzerklärung.

Informationen über Foto- und Videoaufnahmen während der Werkstatt Medienbildung Sachsen-Anhalt 2026

Zum Zwecke der Dokumentation und Öffentlichkeitsarbeit werden bei der Werkstatt Medienbildung Sachsen-Anhalt 2026 Foto- und Videoaufnahmen erstellt. Dabei handelt es sich um Aufnahmen, welche das Geschehen während der Veranstaltung dokumentieren. Das Organisationsteam bittet hiermit um Ihre Zustimmung zur Veröffentlichung von Aufnahmen, auf denen Sie gegebenenfalls abgebildet sind. Sollten Sie im Einzelfall (bei Porträtaufnahmen und/oder persönlichen Videostatements) nicht mit einer Aufnahme bzw. deren Veröffentlichung einverstanden sein, teilen Sie dies bitte dem Organisationsteam mit. Sie erhalten dann eine entsprechende Kennzeichnung als Hinweis für den Fotografen. Gegebenenfalls im Internet bereits veröffentlichte Bilder können im Einzelfall auch später noch gelöscht werden, wenn dies von der abgebildeten Person ausdrücklich gewünscht wird. Kontaktieren Sie dazu bitte das Organisationsteam im Nachgang per Email unter: kontakt@medien-kompetenz-netzwerk.de.
Zustimmung Foto- und Videoaufnahmen
Anmeldung für Lehrkräfte:

Die Anerkennung von Fortbildungen außerschulischer Träger ist als Ergänzung zu den staatlichen Fortbildungen vom Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA) möglich. Lehrkräfte können entsprechend dem Runderlass vom 16.9.2013 für eine Teilnahme an einer Fortbildung mit notwendiger Unterrichtsfreistellung einen Antrag auf Sonderurlaub unter Fortzahlung der Bezüge stellen. Als Nachweis stellen wir den Teilnehmenden eine Teilnahmebestätigung aus.
 
Weitere Informationen, die Voraussetzungen und das Antragsformular zur Anerkennung gibt es unter: https://www.bildung-lsa.de/informationsportal/lehrkraeftebildung/lehrkraeftefort__und_weiterbildung/externe_fortbildungsangebote.htm 

Veranstalterinnen:   

  • Medienpädagogische Fachkraft der Stadt Zeitz
  • Digitalisierungszentrum Zeitz
  • Landratsamt Burgenlandkreis
  • Netzwerkstelle Medienkompetenz Sachsen-Anhalt
  • Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt
  • Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt/Medienpädagogische Beratung
  • Netzwerklab für ein Gutes Aufwachsen mit Medien Halle & Saalekreis

Kontakt:

Alexander Karpilowski
Netzwerkstelle Medienkompetenz Sachsen-Anahlt
Telefon: 0345 52 13 136
E-Mail: kontakt@medien-kompetenz-netzwerk.de




Was Eltern zum Start in die Grund- und weiterführende Schule bei der Medienerziehung beachten sollten.

Neue Klasse, neue Freundschaften, neue Medienthemen: Mit dem Schulstart verändert sich auch, was Kinder gerne anschauen und worüber sie auf dem Pausenhof sprechen. Bei Erstklässlern müssen Bildschirmzeiten und Medienregeln zum neuen Schulalltag passen. Mit dem Übergang zur weiterführenden Schule werden Smartphone und Social Media wichtiger. Das Schulstart-Special von FLIMMO zeigt, wie Eltern ihre Kinder dabei gut begleiten können.

Mit dem Schulwechsel in die fünfte Klasse kommt für viele Familien die Frage: Darf unser Kind WhatsApp nutzen? Die Antwort erfordert eine bewusste Entscheidung – denn WhatsApp ist längst mehr als nur ein Messenger. Die App funktioniert heute ähnlich wie eine Social-Media-Plattform mit Status-Updates, Stories und Gruppenfunktionen. Bevor Eltern ihrem Kind Zugang gewähren, sollten Sie wissen, worauf es ankommt.

Was also tun, wenn Social Media zum Thema wird? Warum ist YouTube Kids für jüngere Grundschulkinder oft die bessere Wahl? Und welche Regeln helfen im neuen Schulalltag? Das Special beantwortet diese Fragen und empfiehlt passende Inhalte für verschiedene Altersstufen: von Wissenssendungen und lustigen Serien bis hin zu spannenden Filmen und Geschichten über Freundschaft, erste Liebe und Erwachsenwerden.

Alle Tipps und Empfehlungen gibt es unter www.flimmo.de/schulstart.




In den Herbstferien 2026 haben medieninteressierte Jugendliche ab 15 Jahren die Möglichkeit, eine Woche lang Medien selbst zu gestalten und Journalismus praktisch zu erleben. Das Herbstferien Mediencamp verbindet kreative Medienarbeit mit Einblicken in den journalistischen Alltag.

Vom 19. bis 23. Oktober 2026 findet das Mediencamp täglich von 9:00 bis 16:00 Uhr im Offenen Kanal Merseburg-Querfurt e. V. statt. Auf dem Programm stehen unter anderem der Umgang mit Kamera und Mikrofon sowie Grundlagen der Videobearbeitung und des Schnitts. Gleichzeitig geht es um wichtige journalistische Themen wie publizistische Grundsätze und kritisches Recherchieren.

Blick hinter die Kulissen des MDR

Ein besonderer Highlight der Projektwoche ist eine Exkursion zum Mitteldeutschen Rundfunk (MDR). Dort erhalten die Jugendlichen Einblicke in die Medientechnik und den Arbeitsalltag von Journalistinnen und Journalisten. Außerdem besteht die Möglichkeit, mit Medienprofis ins Gespräch zu kommen und Fragen rund um den Beruf und die Medienbranche zu stellen.

Eigene TV-Sendung produzieren

Das Gelernte können die Teilnehmenden direkt in die Praxis umsetzen. Ein Höhepunkt des Mediencamps ist die Produktion einer eigenen TV-Studio-Sendung. Dabei können sie verschiedene Aufgaben innerhalb einer Medienproduktion kennenlernen und eigene Ideen umsetzen. Zum Abschluss des Mediencamps erhalten alle Teilnehmenden ein Teilnahmezertifikat.

Kosten und Anmeldung

Die Teilnahme am Mediencamp kostet 30 Euro. Veranstaltet wird die Projektwoche im Rahmen der Jungen Akademie Medien, einer Kooperation des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) und des Offenen Kanals Merseburg-Querfurt e. V.

Wer sich für Journalismus, Fernsehen, Social Media oder die praktische Medienproduktion interessiert, kann sich über www.okmq.de informieren und anmelden.

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Familie steht im Mittelpunkt der SchulKinoWoche Sachsen-Anhalt vom 13. bis 27. November 2026. Ein besonderer Highlight der diesjährigen SchulKinoWoche ist die feierliche Verleihung des Drehbuchpreises KINDERTIGER durch die Kinder-Jury im Kino des Kulturzentrums Moritzhof in Magdeburg.

Große Leinwand, spannende Geschichten und jede Menge Gesprächsstoff: Vom 13. bis 27. November 2026 findet die diesjährige SchulKinoWoche in Sachsen-Anhalt statt. Unter dem Motto „We are Family!“ lädt sie Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen dazu ein, Kino als besonderen Lern- und Erlebnisort zu entdecken. Die Anmeldung für Schulklassen ist ab sofort möglich.

Familie ist für jeden Menschen ein Begriff, der ganz unterschiedliche Gefühle, Erfahrungen und Lebensrealitäten umfasst. Sie kann Geborgenheit und Zusammenhalt bedeuten, aber auch Konflikte, Veränderungen und Herausforderungen. Die SchulKinoWoche nimmt diese Vielfalt in den Blick und zeigt Filme, die sich auf unterschiedliche Weise mit dem Thema Familie auseinandersetzen.

Die ausgewählten Filme bieten zahlreiche Anknüpfungspunkte für den Unterricht: Sie erzählen von Eltern und Kindern, Geschwistern und Freundschaften, von Zusammenhalt und Identität, von unterschiedlichen Familienformen und vom Erwachsenwerden. Gleichzeitig laden sie dazu ein, über die eigene Lebenswelt hinauszuschauen und andere Perspektiven kennenzulernen.

„Gerade deshalb eignet sich das Kino so gut, um über Familie und unser Zusammenleben nachzudenken. Filme erzählen Geschichten, die uns emotional erreichen und zugleich neue Perspektiven eröffnen. Sie lassen uns Menschen begegnen, deren Lebenswirklichkeit vielleicht ganz anders ist als unsere eigene. Sie regen dazu an, Fragen zu stellen, Standpunkte zu hinterfragen und unterschiedliche Sichtweisen auszuhalten.“, so Bildungsminister Jan Riedel.

Die SchulKinoWoche verbindet das gemeinsame Kinoerlebnis mit einer pädagogischen Auseinandersetzung mit Film. Die Vorstellungen richten sich an verschiedene Altersgruppen und bieten vielfältige Möglichkeiten, Filme fächerübergreifend in den Unterricht einzubinden.

Je nach Standort ergänzen Filmgespräche, Sonderveranstaltungen und filmpädagogische Angebote das Programm. So können Schülerinnen und Schüler nicht nur in die Geschichten auf der Leinwand eintauchen, sondern sich auch mit filmischen Gestaltungsmitteln und den angesprochenen Themen beschäftigen. Es gibt im Rahmen der SchulKinoWoche in Sachsen-Anhalt auch die Möglichkeit, an kostenlosen Filmveranstaltungen teilzunehmen. Für Lehrkräfte werden Fortbildungsangebote über elTIS-Online (Stichwort: SchulKinoWoche) bereitgestellt.

Schulen und Lehrkräfte können sich ab sofort für die SchulKinoWoche vom 13. bis 27. November 2026 anmelden. Da die Plätze für die einzelnen Vorstellungen begrenzt sind, empfiehlt sich eine frühzeitige Anmeldung.

Drehbuchpreis KINDERTIGER wird durch die Kinder-Jury vergeben

Als Höhepunkt der diesjährigen SchulKinoWoche findet am 27.11.2026 die Verleihung des hochdotierten Drehbuchpreises KINDERTIGER im Kino des Kulturzentrums Moritzhof in Magdeburg statt. Gerahmt wird die Veranstaltung durch drei filmpädagogische Workshops für Schulklassen, die sich mit den nominierten Drehbüchern beschäftigen.

Die Autorinnen und Autoren der für den KINDETIGER nominierten Drehbücher beantworten die Fragen der Schülerinnen und Schüler. Außerdem erfahren sie, wie Drehbücher geschrieben werden und was sie von anderen Büchern unterscheidet. So wird die Preisverleihung selbst zum Lern- und Erfahrungsraum, in dem Filmkultur, Bildung und Beteiligung eng zusammenkommen.

Ablauf Preisverleihung KINDERTIGER

9:30 Uhr – 11:00 Uhr Workshops
11:00 Uhr – 11:30 Uhr Pause
11:30 Uhr – 13:00 Uhr Feierliche Preisverleihung im großen Saal des Moritzhof Magdeburg

Workshop 1 ab Klasse 3: Zum Drehbuch Checker Tobi 3 – Die heimliche Herrscherin der Erde
Workshop 2 ab Klasse 5: Zum Drehbuch Das Geheime Stockwerk
Workshop 3 ab Klasse 3: Zum Drehbuch Grüße vom Mars

Anmeldung und Nachfragen unter: schuetz@schulkinowochen.de oder sachsen-anhalt@schulkinowochen.de
Ansprechpartner ist Peter Schütz, Telefon: 0361-66386-20

Das komplette Programm ist auf www.schulkinowoche-th-st.de veröffentlicht. Dort gibt es wie immer die Möglichkeit, sich online für die Kinoveranstaltungen anzumelden. Zur Vor- und Nachbereitung des Kinobesuchs steht kostenloses pädagogisches Begleitmaterial zur Verfügung.




Am 18. November 2026 laden die Fachberatung Frühkindliche Bildung des Jugendamtes der Stadt Dessau-Roßlau, die Stadtbibliothek Dessau und das Netzwerk Medienkompetenz Sachsen-Anhalt pädagogische Fachkräfte aus Kita und Hort in die Stadtbibliothek Dessau-Roßlau zum Fachtag „Digitale Bildung von Anfang an – medienpädagogische Ansätze in Kita und Hort“ ein.

Kinder wachsen heute selbstverständlich in einer digital geprägten Welt auf und sammeln oft schon früh erste Medienerfahrungen. Mit der Verankerung des Bildungsbereichs „Medien und digitale Bildung“ im Bildungsprogramm „Bildung: elementar – Bildung von Anfang an“ in Sachsen-Anhalt gewinnt die Bildung mit, durch und über digitale Medien auch in Kita und Hort zunehmend an Bedeutung.

Frühe Medienbildung versteht sich dabei als Querschnittsthema, das mit allen Bildungsbereichen verknüpft werden kann. Digitale Medien können als kreative Werkzeuge, Ausdrucks- oder Kommunikationsmittel eingesetzt werden und so Sprach-, Lese- und Sozialkompetenzen fördern – insbesondere mit Blick auf den Übergang von der Kita in die Schule. Auf diese Weise kann bereits im frühen Alter ein Bewusstsein für die Chancen der digitalen Welt geschaffen und Resilienz gegenüber ihren Risiken aufgebaut werden.

Die Veranstaltung greift das Themenfeld in einem Impulsvortrag sowie in drei praxisorientierten Workshops auf und beleuchtet, wie Medienbildung praxisnah in den pädagogischen Alltag integriert werden kann. Um Kinder frühzeitig zu einem reflektierten und kompetenten Umgang mit digitalen Medien zu befähigen, sind geeignete Rahmenbedingungen und Kooperationen notwendig, die im Rahmen des Fachtags vorgestellt und diskutiert werden.

Zeit: 18. November 2026; 9:00 bis 15:30 Uhr

Ort: Stadtbibliothek Dessau-Roßlau, Zerbster Str. 10, 06844 Dessau-Roßlau

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte aus Kita und Hort

Poster als PDF

Programm

9:00–9:30 Uhr
Anmeldung und Ankommen

9:30 Uhr
Begrüßung und Impulsvortrag

Digitale Bildung von Anfang an: Medienkompetenz in Kita und Hort fördern
Alexander Karpilowski – Netzwerkstelle Medienkompetenz Sachsen-Anhalt

10:00–10:15 Uhr
Kaffeepause

10:15–12:00 Uhr
1. Workshop-Phase (Wiederholung nach der Mittagspause)

Workshop 1: Von Roboterbienen und Bananenklavier – erste Schritte ins spielerische Programmieren

Workshop 2: Medien spielerisch entdecken – kreative Methoden für den Alltag

Workshop 3: Die Welt der Bilder – Experimente mit Bildern, Film und Sprache

12:00–12:45 Uhr
Mittagspause (Selbstversorgung)

Kennenlernen der „digitalen Helfer“ sowie der pädagogischen Angebote der Bibliothek

12:45–14:30 Uhr
2. Workshop-Phase (Wiederholung 1. Workshop-Phase)

14:30–14:45 Uhr Kaffeepause

14:45–15:30 Uhr
Auswertung und Verabschiedung

Workshopbeschreibungen

Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, an zwei Workshops teilzunehmen.

Workshop 1: Von Roboterbienen und Bananenklavier – erste Schritte ins spielerische Programmieren

Wie können Kinder schon im Kleinkindalter spielerisch an digitale Bildung heangeführt werden. In diesem Workshop erhalten Erzieherinnen und Erzieher einen praxisnahen Einblick in die frühkindliche Medienbildung in Vorbereitung auf spätere Anforderungen u.a. im Bereich des Programmierens. 
Am Beispiel von ausleihbaren Bee-Bots aus der Bibliothek der Dinge werden Teilnehmende in die Arbeit mit Bienen-Robotern eingeführt. Mittels kleiner Aufgaben wird das Verständnis für die Ziele und die Möglichkeiten dieser pädagogischen Arbeit verdeutlicht. Darüberhinaus werden weiterführende Systeme (Dash, Calliope) vorgestellt, um das Verständnis für dieses Feld zu vertiefen. Der Workshop vermittel somit Ideen, Anregungen und konkrete Einsatzmöglichkeiten für den pädagogischen Einsatz.

Referenten: Tom Weiß & Herr Schumann, Stadtbibliothek Dessau-Roßlau

Workshop 2: Medien spielerisch entdecken – kreative Methoden für den Alltag

In diesem praxisnahen Workshop erhalten die Teilnehmenden einen niedrigschwelligen Einstieg in die Medienarbeit mit Kindern ab drei Jahren. Gemeinsam gehen wir unter anderem den Fragen nach: Was verstehen wir unter Medien? Wie können diese altersgerecht in den Alltag eingebunden werden? Und wie können medienpädagogische Methoden Bildungsbereiche miteinander verknüpfen?
Die Teilnehmenden lernen praxisnahe, kreative und leicht umsetzbare Methoden kennen, mit denen Kinder spielerisch erste Erfahrungen mit Medien sammeln können. Sie erproben unterschiedliche Methoden und erfahren, wie ein produktiver und aktiver Medienzugang gefördert werden kann – mit und ohne aufwändigen Technikeinsatz. Darüber hinaus werfen wir einen Blick auf Möglichkeiten und Herausforderungen eines motivierenden und kindgerechten Einstiegs in die Medienbildung.

Referentin: Anja Schweiger – Medienpädagogin

Workshop 3: Die Welt der Bilder – Experimente mit Foto, Film und Sprache

In diesem Workshop werden verschiedene Methoden zur Förderung der visuellen Wahrnehmung vorgestellt und praktisch erprobt. Die Teilnehmenden probieren sowohl analog als auch mit digitalen Endgeräten verschiedene Methoden aus und experimentieren mit Bildern, Sprache und Ton.
Der Aspekt „Machbarkeit in der Umsetzung“ spielt dabei eine zentrale Rolle. Mit dem erworbenen Wissen und vielen kreativen Ideen werden die Fachkräfte in die Lage versetzt, gemeinsam mit den Kindern kreative Produkte zu erstellen und damit ihre Medienkompetenz zu fördern.

Referentin: Katja Wolf, Medienmobile der Medienanstalt Sachsen-Anhalt & Alexander Karpilowski, Netzwerkstelle Medienkompetenz Sachsen-Anhalt 

Anmeldung:

Anmeldung Fachtag: Digitale Bildung von Anfang an – medienpädagogische Ansätze in Kita und Hort
E-Mail Adresse eingeben
E-Mail Adresse bestätigen
Workshopwahl: 10:15–12:00 Uhr (wählen Sie einen der Workshops aus)
Workshopwahl: 12:45–14:30 Uhr (wählen Sie einen der Workshops aus)

Datenschutzerklärung

Ihre persönlichen Daten verwenden wir nur zu dem Zweck, zu dem Sie uns die Daten überlassen haben. Ihre persönlichen Daten unterliegen einem hohen Schutz, den wir durch technische und organisatorische Maßnahmen gewährleisten. Hierzu gehört, dass keine Datenweitergabe an Dritte erfolgt, ohne dass die Betroffenen dem zugestimmt hätten, außer gesetzliche Bestimmungen verlangen die Weitergabe. Erfahren Sie mehr zum Anmeldeverfahren in der Datenschutzerklärung.




Mit Journalisten über Fake News sprechen: Anmeldephase für die Lie Detectors Klassenbesuche ist eröffnet.

Die Initiative Lie Detectors bietet wieder Schulbesuche von professionellen Journalistinnen und Journalisten an – kostenfrei für alle Schulen und Fächer und für Schülerinnen und Schüler im Alter von 10 bis 11 und 14 bis 15 Jahren an. Die Klassenbesuche zum Thema Medienkompetenz finden vom 02. November bis zum 18. Dezember 2026 statt.

Journalistinnen und Journalisten berichten über ihre Klassenbesuche.

Lie Detectors statten Schülerinnen und Schüler altersgerecht mit Spielen und Werkzeugen für den sicheren Umgang für die digitale Informationswelt aus und geben einen authentischen Einblick in das Handwerk des professionellen Journalismus. Lehrkräfte werden bei den Klassenbesuchen immer mit einbezogen und lernen oft selbst dazu.

Fragen Sie einen Termin mit professionellen Journalistinnen und Journalisten über das Online-Formular an.

Nach dem Abschicken des Formulars bekommen Sie eine E-Mail-Bestätigung mit Ihren angegebenen Informationen. Im Anschluss versucht das Lie Detectors-Team eine Journalistin oder einen Journalisten für Ihre Klasse zu vermitteln und bestätigt Ihnen den Termin per E-Mail.

Weitere Informationen zum Klassenbesuch:

Für einen Lie Detectors Besuch brauchen Sie Folgendes: 

  • Ihre Schulklasse im Alter von 10 bis 11 oder 14 bis 15 Jahre (oder 5./6. & 8./9. Klasse), die bislang noch KEIN Lie Detectors Besuch hatte
  • Eine Doppelstunde (ca. 90 Minuten)
  • Projektor, Smartboard und Internetverbindung und eine Tafel/Whiteboard
  • Ihre Anwesenheit

Während der 90-minütigen Schulung wird über Falschmeldungen, Medienkompetenz und Journalismus gesprochen. Interaktive Spiele und Fragerunden aktivieren auch stille Schülerinnen und Schüler – dafür sind die Lie Detectors extra trainiert. Zuletzt können Schülerinnen und Schüler jegliche Fragen stellen und Feedback-Fragebögen ausfüllen, damit die Lie Detectors ihre Arbeit weiter verbessern können.




Am 19. und 20. November 2026 findet beim Landesjugendamt in Halle (Saale )die Fortbildung „COMPANION BOTS – Der Kampf um unsere Emotionen“ statt.

In diesem zweitägigen Workshop sollen mithilfe praktischer Übungen die Gefahren und Potenziale emotionalisierender Künstlicher Intelligenz beleuchtet werden.

Die Teilnehmenden lernen Selbstverteidigungstechniken für die analoge und digitale Welt kennen und entwickeln Handlungsschritte im Hinblick auf eine technische Entwicklung, die aktuell unumkehrbar scheint. Die vermittelten Methoden und Inhalte werden allen Teilnehmenden im Anschluss in Form eines Wirk-Zeug-Koffers zur Verfügung gestellt.

Mit der Fortbildung werden Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe angesprochen. Die Kosten für das Bildungsangebot betragen 80 Euro.

Eine ausführliche Beschreibung und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es unter:
https://fortbildung-lja.sachsen-anhalt.de/pub/COMPANION-BOTS-%E2%80%93-Der-Kampf-um-unsere-Emotionen/id/TP-0618




Vor dem Hintergrund des hohen Bedarfs an medienpädagogischen Angeboten in der frühkindlichen Bildung und der Weiterentwicklung des Bildungsprogramms „Bildung: elementar – Bildung von Anfang an“ lädt das Netzwerk Medienkompetenz Sachsen-Anhalt am 2. November 2026, 17:00 – 18:30 Uhr zu einem digitalen Fachaustausch ein.

Der Austausch soll dazu dienen, den Stand, die Bedarfe und Aktivitäten im Bereich der frühkindlichen Medienbildung in Sachsen-Anhalt zu erfassen und Impulse für die Bildung mit, durch und über digitale Medien zu geben.

Ziel ist es, einen regelmäßigen Austausch zwischen pädagogischen Fachkräften, Leitungen, Trägern, Verwaltung, aber auch Ausbildungsverantwortlichen anzuregen, um optimale Bildungschancen für Kinder zu ermöglichen.

Agenda für den 2. November 2026:

Rückblick 9. Fachaustausch: Medienkonzepte

Austausch, Impuls und Diskussion: Thema wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Thematischer und organisatorischer Ausblick

Wir laden Sie herzlich ein, gemeinsam eine Plattform für ein abgestimmtes (medien-)pädagogisches Handeln in der frühkindlichen Bildung zu schaffen. Dabei wollen wir Sie in Ihren Aktivitäten unterstützen, Lösungswege trotz herausfordernder Rahmenbedingungen aufzeigen und alltagstaugliche Hilfestellungen geben.

Anmeldung:
Bitte melden Sie sich nur an, wenn Sie bisher noch keinen Online-Fachaustausch besucht haben.

Anmeldung Online-Fachaustausch: Digitale Bildung in Kita und Hort am 7. September 2026, 17:00 bis 18:30 Uhr
E-Mail Adresse eingeben
E-Mail Adresse bestätigen

Datenschutzerklärung

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Kontakt:

Alexander Karpilowski
Netzwerkstelle Medienkompetenz Sachsen-Anhalt
Telefon: 0345 52 13 136
E-Mail: kontakt@medien-kompetenz-netzwerk.de




Der Landespräventionsrat lädt zum 19. Landespräventionstag Sachsen-Anhalt am 11. November 2026 nach Magdeburg ein.

Die fortschreitende Digitalisierung begegnet uns in allen Lebensbereichen und eröffnet enorme Chancen, birgt aber auch Risiken. Insofern stellt uns die Cyberkriminalität vor entsprechende Herausforderungen. 

Der 19. Landespräventionstag Sachsen-Anhalt widmet sich dieser hochaktuellen Problematik und setzt einen Fokus auf Aufklärung, Sensibilisierung und Prävention. Ziel der Veranstaltung ist es, ein Bewusstsein für digitale Gefahren zu schaffen, aktuelle Entwicklungen und Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen sowie den interdisziplinären Austausch zu fördern.

Darüber hinaus wird der Landespräventionspreis Sachsen-Anhalt verliehen. Er ist in diesem Jahr zum Motto „Sicher online sein! – Prävention für den digitalen Raum“ ausgelobt wurden. Die Bekanntgabe der Preisträgerinnen und Preisträger erfolgt traditionell im Rahmen der Veranstaltung und würdigt deren präventives Engagement.

Wann?
11.11.2026,
Einlass ab 8:00 Uhr
Beginn 9:30 Uhr

Wo?
Dorint Herrenkrug Parkhotel
Herrenkrug 3
39114 Magdeburg

Anmeldung:
https://eveeno.com/219087485

Anmeldeschluss ist der 30. Oktober 2026!

Programmübersicht

ab 08:00 Uhr
Anmeldung

09:30 – 09:40 Uhr
Begrüßung
 

09:40 – 10:00 Uhr
Impulsvortrag
Cyberkriminalität im Fokus – Tatort Digital
Vincent Kums | Landeskriminalamt Sachsen-Anhalt

10:00 – 10:30 Uhr
Kaffeepause | Besuch Markt der Möglichkeiten

10:30 – 11:30 Uhr
Forum-Phase I (parallel stattfindend)

Forum 1: K.I. und Deepfakes – Brandbeschleuniger von Hass im Netz

Künstliche Intelligenz und Deepfakes verändern die Dynamik von Hass im Netz in einem Tempo, das selbst führende KI-Forschende zunehmend als gesellschaftliche Herausforderung bewerten. Manipulierte Bilder, täuschend echte Videos und automatisiert verbreitete Inhalte erschweren die Unterscheidung zwischen Realität und Fälschung und beschleunigen digitale Hetze und Desinformation. Das Forum beleuchtet aktuelle Entwicklungen, ordnet neue Phänomene ein und diskutiert deren Auswirkungen auf pädagogische, zivilgesellschaftliche und behördliche Praxis. Darüber hinaus werden die rechtlichen Rahmenbedingungen sowie der aktuelle Gesetzesentwurf zur Stärkung des zivilrechtlichen und strafrechtlichen Schutzes vor digitaler Gewalt vorgestellt und praxisnah eingeordnet.
 
Durchführung:
Max Neuhäuser | fjp>media | Fairsprechen

Format:
Fachlicher Input sowie offene Frage- und Diskussionsrunde

Forum 2: Geldanlagen im Internet: Prominente werben dafür und Sie verlieren Ihr Geld!

Inhalt:
Im Forum wird auf das Phänomen der Geldanlagen im Internet (sogenannter Cybertrading-Fraud) aufmerksam gemacht. Hierbei geht es um betrügerische Werbung bis zum Totalverlust der angeblich investierten Gelder. Was kann zum Schutz unternommen werden?

Durchführung: 
Jens Föhre | Landeskriminalamt Sachsen-Anhalt

Format:
Vortrag mit Praxisbeispielen und offener Austausch

Forum 3: Cybersicherheit im Alltag: Sicher unterwegs beim Banking, Shoppen und Surfen

Inhalt:
Digitale Angebote erleichtern unseren Alltag, bergen jedoch auch Risiken. Cyberkriminelle entwickeln ihre Methoden stetig weiter und nutzen Phishing-Mails, gefälschte Webseiten, Schadsoftware oder Identitätsdiebstahl, um an persönliche Daten und finanzielle Informationen zu gelangen. Das Forum vermittelt praxisnah und verständlich, wie man sich im digitalen Alltag wirksam schützen kann. 

Durchführung:
Stephan Köhler | Landeskriminalamt Sachsen-Anhalt

Format:
Vortrag mit Praxisbeispielen und offener Austausch

11:45 – 12:45 Uhr | ​​VERLEIHUNG DES LANDESPRÄVENTIONSPREISES SACHSEN-ANHALT

12:45 – 13:45 Uhr
Mittagspause | Besuch Markt der Möglichkeiten

13:45 – 14:45 Uhr
Forum-Phase II (parallel stattfindend)

Forum 4: „… bis das Apple uns scheidet“ – Digitale Trennung als Instrument des Gewaltschutzes

Inhalt: 
In Partnerschaften und Familien bestehen viele digitale Verflechtungen. Bekannte Passwörter, gemeinsam genutzte Accounts, Familien-Apps oder Clouds machen private Informationen im Falle von häuslicher Gewalt ggf. ungewollt zugänglich. Die Auflösung digitaler Verbindungen ist also ein Muss, um Gewalt und Stalking zu beenden und Schutz und Privatsphäre herzustellen. Der interaktive Vortrag gibt Einblicke in die Schritte digitaler Trennung und sensibilisiert für die Bandbreite und Wirkmacht von digitaler Gewalt.

Durchführung:
Nicole Franke | Referentin mit Schwerpunkt Hasskriminalität und Digitaler Gewalt
                         beim Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e. V.
 
Format:
Interaktiver Vortrag mit Praxisbeispielen

Forum 5: Von Cyberflashing bis Deepnudes – verschiedene Formen digitaler sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche


Inhalt:
Es werden Begriffe wie Sextorsion, Sharenting und Manosphere erklärt sowie verschiedene aktuelle Formen digitaler sexualisierter Gewalt vorgestellt. Im Weiteren werden mögliche Handlungsstrategien und Hilfsangebote thematisiert, um Kinder sicher und verantwortungsbewusst durch die Online-Welt zu begleiten.

Durchführung:
Dr. Katja Bach | Servicestelle Kinder- und Jugendschutz von fjp>media

Format:
Information und Austausch

Forum 6: Smartphonesicherheit 50+

Inhalt:
In diesem Forum geht es um den sicheren und selbstbewussten Umgang mit dem eigenen Smartphone, u. a. für ältere Menschen. Die Teilnehmenden lernen, typische Warnzeichen von Phishing, betrügerischen Nachrichten und Kostenfallen besser zu erkennen. Dafür stehen einfache und alltagstaugliche Schutzmaßnahmen im Mittelpunkt, wie beispielsweise sichere Passwörter, Drittanbietersperre, Updates, App-Berechtigungen, vorsichtiger Umgang mit Links und Anhängen sowie der Schutz persönlicher Daten.

Durchführung:
Philip Mahrenholz | workshoppen eG

Format:

Praxisnahe Impulse, anschauliche Beispiele und Austausch


14:50 – 15:15 Uhr
Quiz-Time: Wissenscheck mit kleiner Belohnung


15:15 – 15:30 Uhr
Verabschiedung

Grafik: LPR LSA




Die Medienmobile der Medienanstalt Sachsen-Anhalt bieten im September und November 2026 zwei kostenfreie Workshops im Medienkompetenzzentrum in Halle (Saale) an. Die Angebote richten sich an pädagogische Fachkräfte aus Kitas und Horten.

Im Mittelpunkt des Fortbildungsangebots stehen altersgerechte medienpädagogische Ansätze sowie praktische Ideen für den Einsatz in Kita und Hort. Im Workshop wird das Ziel verfolgt, mehr Sicherheit im bewussten und reflektierten Umgang mit digitalen Medien im pädagogischen Alltag zu gewinnen.

Medienbildung wird dabei als alltagsorientierter Prozess verstanden, in dem Kinder als kompetente Akteure ernst genommen werden. Zudem wird eine Verknüpfung mit anderen Bildungsbereichen wie Sprache, Denken, sozialem Lernen und ästhetischer Bildung hergestellt. Medien werden als Werkzeuge zur Weltaneignung betrachtet und ihre Potenziale für Bildungsprozesse beleuchtet.

Die kostenfreien Workshops richten sich an pädagogische Fachkräfte aus Kita und Hort. Interessierte können sich für einen der folgenden Termine anmelden:

25.09.2026, 8:00 – 14:00 Uhr

13.11.2026, 8:00 – 14:00 Uhr

Ort:

Medienanstalt Sachsen-Anhalt
Medienkompetenzzentrum

Reichardtstraße 8
06114 Halle (Saale)

Kontakt:

E-Mail: medienmobil@medienanstalt-sachsen-anhalt.de
Tel.: 0345 5213 0

Anmeldung ist geschlossen. Bei Interesse kontaktieren Sie uns bitte per Mail.

Grafik: Julia Kluge, www.kluugel.de




Das Lilo Lausch Stipendium der gemeinnützigen Stiftung Zuhören ist jetzt auch für Kitas in ostdeutschen Bundesländern verfügbar. Melden Sie sich für die digitale Fortbildung an und lernen Sie Praxismethoden für Zuhör- und Sprachförderung kennen.

Ihr Alltag ist herausfordernd: Kinder mit den verschiedensten Bedürfnissen, viele Sprachen, ein hoher Lärm-Pegel, Hürden in der Zusammenarbeit mit Familien, zu wenig Zeit und Raum fürs Wesentliche.

Wie sollen Sie da jedem Kind gerecht werden? Dazu gehört Ruhe, Gelassenheit, Zeit nehmen fürs Wesentliche. Und Zuhören. Denn Zuhören ist der Schlüssel zu allem Lernen und zu einem guten Miteinander. Doch Zuhören muss gelernt werden. Mit Lilo Lausch erfahren Sie wie!

  • Lilo Lausch ist ein wissenschaftlich erprobtes Konzept für die Zuhörbildung der gemeinnützigen Stiftung Zuhören für die Förderung von Sprache und Mehrsprachigkeit.
  • Lila Lausch fördert die Zuhör- und Sprachbildung alltagsintegriert oder in Kleingruppen.
  • Lilo Lausch bietet sofort umsetzbare Methoden und Materialien in über 50 Sprachen für Kinder im Alter von 2 bis 7 Jahren.
  • Lilo Lausch wirkt und hat bundesweit bisher über 80.000 Kinder und Familien erreicht.
  • Lila Lausch – für Ihren Alltag, für besseres Zuhören, für mehr Zeit fürs Wesentliche.

Möchten Sie Lilo Lausch kennenlernen? Lilo, die freundliche Elefanten-Handpuppe mit den großen Ohren, freut sich auf ein herzliches Willkommen in Ihrer Kita!

Das Lilo Lausch Stipendium:

Sie sind eine Kita in den ostdeutschen Bundesländern?
Sichern Sie sich jetzt Ihren Platz für eines der beliebten Lilo Lausch-Stipendien:

  • umfangreiche Materialbox
  • digitaler Zugang (Interner Bereich)
  • praxisnahe Fortbildung
  • für bis zu 2 pädagogische Fachkräfte pro Kita
  • Basisfortbildung online zum Kennenlernen des Konzepts {4 x 3 Stunden)
  • Vertiefungsfortbildung online zum kollegialen Austausch (2 x 3 Stunden)
  • kostenfrei für Ihre Einrichtung

Termine für die Online-Fortbildungen:

Das Stipendium beinhaltet die Teilnahme an allen Terminen eines Blocks.
Sie können mit bis zu zwei Personen pro Einrichtung an der Fortbildung teilnehmen. Bitte geben Sie Name und Mailadresse bei der Anmeldung an.

Block 1
Basisfortbildung (online), Modul 1-4:

Di., 8. September 2026, 9.00 -12.00 Uhr
Do., 10. September 2026, 9.00-12.00 Uhr
Di., 15. September 2026, 9.00-12.00 Uhr
Do., 17. September 2026, 9.00 -12.00 Uhr

Vertiefungsfortbildung „Lila in der Kita“ (online)

Mo., 7. Dezember 2026, 9.00- 16.00 Uhr

Anmeldung:
https://www.stiftung-zuhoeren.de/stipendium/#?campaign_id=34

Es wird die Anmeldung über den Computer oder die Nutzung der Desktop-Ansicht auf dem Smartphone empfohlen.

Lilo-Lausch-Flyer als PDF

Sie haben noch Fragen?
Ihre Ansprechpartnerin: Anna Cijevschi cijevschi@stiftung-zuhoeren.de | +49 (0) 89 59 00 412 96

Illustration: Stiftung Zuhören




Kinder-Jury nominiert drei herausragende Drehbücher für den Drehbuchpreis Kindertiger 2026. Die Preisverleihung findet am 27. November im Kulturzentrum Moritzhof in Magdeburg statt.

Die Nominierungen für den Kindertiger 2026 stehen fest. Ausgewählt wurden die Drehbücher zu „Das geheime Stockwerk“, „Grüße vom Mars“ und „Checker Tobi 3 – Die heimliche Herrscherin der Erde“. Besonders bemerkenswert: Über die Auswahl entscheidet beim Kindertiger nicht eine Fachjury aus Erwachsenen, sondern eine Jury aus Kindern und Jugendlichen. Damit setzt der Preis ein starkes Zeichen für die Beteiligung junger Menschen und für die Bedeutung kindlicher Perspektiven im Film.

Der Kindertiger gilt als die höchstdotierte Auszeichnung für ein Drehbuch eines Kinderfilms. Bereits die Nominierung ist mit 5.000 Euro verbunden. Bei der Preisverleihung am 27. November 2026 im Kulturzentrum Moritzhof in Magdeburg wird dann das Gewinnerdrehbuch bekanntgegeben. Insgesamt ist der Preis mit 20.000 Euro dotiert. Die Preisgelder fließen in die Entwicklung neuer Kinder- und Jugendfilmstoffe und stärken damit nachhaltig den deutschen Kinderfilm.

Junge Menschen bewerten Filmstoffe

Dem Auswahlprozess ging ein mehrstufiges Verfahren voraus: Jugendliche aus den Bundesverband Jugend und Film (BJF) sichteten und rezensierten alle elf eingereichten Drehbücher und reduzierten die Auswahl zunächst auf sechs Stoffe. Anschließend wählte die eigentliche Kindertiger-Jury mit Kindern im Alter von zehn bis 13 Jahren daraus die drei Nominierten aus.

Während eines fünftägigen Workshops in Magdeburg arbeiteten sich die Jurymitglieder intensiv in die Drehbücher ein. Begleitet von zwei Filmvermittlerinnen wurden Szenen gelesen, analysiert und diskutiert. Dabei ging es nicht nur um persönliche Vorlieben, sondern auch um nachvollziehbare Begründungen, Perspektivwechsel und argumentatives Abwägen.

Der Kindertiger ist weit mehr als ein Filmpreis. Das Format zeigt, wie Kinder und Jugendliche durch aktive Beteiligung ihre Urteilsfähigkeit, Ausdruckskompetenz und ästhetische Wahrnehmung weiterentwickeln können. Sie lesen, vergleichen, diskutieren und begründen ihre Entscheidungen – und erleben, dass ihre Sichtweisen ernst genommen werden.

Gerade diese Form der Beteiligung macht den Preis so besonders. Junge Menschen sind hier nicht nur Zielgruppe, sondern Mitgestalter. Sie bringen ihre Erfahrungen, ihren Humor, ihre Erwartungen und ihre Wahrnehmung filmischer Geschichten in den Auswahlprozess ein. Das stärkt nicht nur das Verständnis für das Medium Film, sondern auch das Bewusstsein dafür, wie Geschichten für junges Publikum erzählt werden sollten.

Preisverleihung mit filmpädagogischem Rahmenprogramm

Die Verleihung des Kindertiger 2026 findet erstmals im Rahmen der SchulKinoWochen Sachsen-Anhalt statt. Ergänzt wird die Veranstaltung durch filmpädagogische Workshops für Magdeburger Schulklassen, die sich mit den nominierten Drehbüchern beschäftigen. So wird die Preisverleihung selbst zum Lern- und Erfahrungsraum, in dem Filmkultur, Bildung und Beteiligung eng zusammenkommen.

Der Kindertiger 2026 wird von VISION KINO – Netzwerk für Film- und Medienkompetenz mit der Staatskanzlei und Ministerium für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt und in Kooperation mit der BJF-Jugend Filmjury sowie den SchulKinoWochen Sachsen-Anhalt vergeben. In Vorbereitung ist zudem eine Kooperation mit der Kinder- und Familienredaktion des MDR. Das Preisgeld des seit 2008 existierenden Preises stiftet die Filmförderungsanstalt FFA. Der Kindertiger rückt die filmbildnerische Arbeit mit Drehbüchern in den Fokus. Und er stärkt das Entstehen zukünftiger Stoffe für Kinderfilme.

Weitere Informationen zum Kindertiger und die vollständigen Begründungen der Jury zu den Nominierungen finden Sie unter www.visionkino.de/projekte/drehbuchpreis-kindertiger

Grafik: Vision Kino gGmbH – Netzwerk für Film- und Medienkompetenz




In einer digitalen Medienwelt, in der Informationen, Meinungen und KI-generierte Inhalte oft nebeneinanderstehen, wird Medienkompetenz immer wichtiger. Gerade für junge Menschen ist es entscheidend, verlässliche Informationen einordnen und von irreführenden oder manipulierten Inhalten unterscheiden zu können.

Überarbeitung der Präsenzeinheiten

Um Schülerinnen und Schüler dabei noch gezielter zu unterstützen, wurden in den vergangenen Monaten die fit for news-Lehreinheiten 1 bis 4 in beiden Niveaustufen überarbeitet. Die aktualisierten Materialien enthalten neue Beispiele, interaktivere Elemente sowie gestalterische Anpassungen. Ziel ist es, den Einsatz im Unterricht sowohl abwechslungsreicher als auch einfacher zu gestalten.

Die aktuellen Versionen der Einheiten stehen im Downloadbereich bereit:
https://fitfornews.de/schulunterricht/

Smartphone im Unterricht

Auch die Einheiten zu News-Apps, Suchmaschinen und KI sollen weiter aktualisiert und stärker an die schulische Praxis angepasst werden. In diesem Zusammenhang ist die Einschätzung von Lehrkräften und anderen pädagogischen Fachkräften besonders hilfreich. Einige Themen – etwa algorithmische Personalisierung – lassen sich nach bisheriger Erfahrung besonders anschaulich vermitteln, wenn Schülerinnen und Schüler diese direkt am eigenen Smartphone nachvollziehen können. Gleichzeitig wird an vielen Schulen kontrovers darüber diskutiert, ob Smartphones im Unterricht eingesetzt oder grundsätzlich vom Schulgelände ausgeschlossen werden sollten.

Deshalb läuft derzeit eine kurze anonyme Umfrage zur Frage, wie der Einsatz von Smartphones in entsprechenden Unterrichtseinheiten bewertet wird: https://fitfornews.limesurvey.net/914388?lang=de&newtest=Y

Jede Teilnahme unterstützt die Weiterentwicklung der Materialien.

Neue Einheit zu KI-Chatbots

Künstliche Intelligenz spielt inzwischen in vielen Bereichen des Alltags eine Rolle. Gleichzeitig bestehen häufig noch Unsicherheiten darüber, wie KI-Chatbots funktionieren und welche Grenzen oder Risiken bei ihrer Nutzung zu beachten sind.

Deshalb ist die Einheit 6c zu KI-Chatbots ab sofort auch im einfacheren Niveau verfügbar. Sie vermittelt grundlegende Inhalte zu Funktionsweise, Anwendung und möglichen Fallstricken von KI-Chatbots in einer Form, die sich auch für jüngere Schülerinnen und Schüler eignet.

Der Downloadbereich für das einfache Niveau ist hier erreichbar:
https://fitfornews.de/downloads-einfaches-niveau/

Dort kann über „Passwort zusenden lassen“ das Passwort per E-Mail angefordert werden.




Das neue Projekt „Kurzvideoformate im Unterricht“ wurde von der Medienpädagogischen Beratung Sachsen-Anhalt (MPB) am Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA) gemeinsam mit der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt (LpB LSA) und Alexander Prinz („Der Dunkle Parabelritter“) entwickelt. Das Vorhaben greift aktuelle Themen aus Medienbildung, politischer Bildung und gesellschaftlichem Lernen auf.

Kurzvideoformate sind Teil der Lebensrealität nahezu aller Schülerinnen und Schüler. Sie können daher Anlass für Bildungsprozesse sein. Durch ihren Einsatz können vertraute Medienformate aufgegriffen, kritisch reflektiert und gewinnbringend in fachliche Lernprozesse eingebunden werden. Medienkompetenz entsteht nicht durch Distanz, sondern durch eine reflektierte Auseinandersetzung mit den Medien, die den Alltag junger Menschen prägen.

Zu den Schwerpunktthemen zählen unter anderem Desinformation, Algorithmen und Plattformlogiken, künstliche Intelligenz und Deepfakes sowie die Wirkmechanismen sozialer Netzwerke. Darüber hinaus werden Fragestellungen zu Demokratie, Politik, Zeitgeschichte und aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen behandelt.

Das Ziel des Projekts besteht darin, Lernende dabei zu unterstützen, einen reflektierten, verantwortungsvollen und kritischen Umgang mit Medien, Informationen und gesellschaftlichen Herausforderungen zu entwickeln.

Materialeinsatz im Unterricht

Die Kurzvideos können flexibel in verschiedenen Schulformen, Jahrgangsstufen und Fächern eingesetzt werden. Sie eignen sich als motivierender Einstieg in Unterrichtseinheiten, als Diskussionsanlass, zur Analyse von Medieninhalten oder als Ausgangspunkt für fachliche und fachübergreifende Lernprozesse.

Neben der Förderung von Medienkompetenz bieten die Videos vielfältige Anknüpfungspunkte für die politische Bildung. Sie unterstützen Schülerinnen und Schüler dabei, Informations- und Meinungsbildungsprozesse kritisch zu reflektieren, Quellen zu bewerten, Desinformation zu erkennen und die Bedeutung digitaler Medien für demokratische Gesellschaften zu verstehen. Gleichzeitig eröffnen sie Gesprächsanlässe zu historischen und aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen, politischer Teilhabe sowie verantwortungsvollem Handeln in digitalen Räumen.

Ergänzend zu den Videos steht ein speziell entwickelter Promptgenerator zur Verfügung, mit dessen Hilfe Lehrkräfte individuelle Unterrichtsentwürfe zu den Videos erstellen können. Die mithilfe des Prompts erzeugten Ergebnisse sollten vor dem Einsatz im Unterricht geprüft und an die konkreten Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler angepasst werden.

Schulleitungen können das Angebot als Fortbildungsmodul des Abrufangebots „Prävention, Medienprojekte und Elternarbeit – Kinder im Netz schützen“ für das Kollegium der Schule buchen.

Weiterführende Informationen sowie die Videos und der Promptgenerator stehen auf dem Bildungsserver zum Download bereit.

Quelle: Redaktion bildung-lsa.de auf dem Bildungsserver Sachsen-Anhalt (http://www.bildung-lsa.de/index.php?KAT_ID=16872#art46285)
Lizenz: CC BY-SA 4.0

Open Educational Resources




Regionales Bündnis präsentiert sich auf der neuen Informationsplattform als Netzwerk „Digitale Grundbildung Halle“.

Das neue Netzwerk „Digitale Grundbildung Halle“ möchte mit ihrem Angebot die digitale Teilhabe und das lebenslange Lernen stärken. Seit Sommer 2025 arbeitet es daran, allen Menschen in Halle (Saale) – unabhängig von Alter, Herkunft oder Vorkenntnissen – den Zugang zur digitalen Welt zu erleichtern. Das Netzwerk vereint eine Vielzahl von Organisationen aus Bildung, Wissenschaft, Sozialarbeit, Kultur, Verwaltung und Zivilgesellschaft. Gemeinsam verfolgen sie das Ziel, digitale Kompetenzen niedrigschwellig zu vermitteln und Menschen aller Altersgruppen beim sicheren Umgang mit digitalen Technologien zu unterstützen. Weitere Organisationen sind aufgerufen, sich an diesem Netzwerk aktiv zu beteiligen.

Zu dem jetzigen Netzwerk gehören:

Bundesagentur für Arbeit | Grundbildungszentrum Halle (Saale) – Saalekreis | Passage 13 – Kulturbühne Neustadt | Smart City der Stadt Halle (Saale) | Evangelische Stadtmission Halle | science2public | Freiwilligen-Agentur Halle (Saale) | Jobcenter Halle (Saale) | Stadtbibliothek Halle | Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt | Medienanstalt Sachsen-Anhalt | AWO SPI | Internationaler Bund | congrav new sports | Örtliches Teilhabemanagement der Stadt Halle (Saale) | Beauftragter für Migration und Integration der Stadt Halle | Volkshochschule Adolf Reichwein der Stadt Halle (Saale) | Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg | Caritas  

Mit der Veröffentlichung der neuen Internetseite digitale-grundbildung-halle.de steht nun eine zentrale Plattform bereit, die sämtliche Angebote, Partner und Informationen übersichtlich bündelt. Die Akteure bieten ein breites Spektrum an kostenfreien Lern- und Unterstützungsangeboten, die sich ausdrücklich auch an Menschen mit wenig digitalen Vorkenntnissen richten. Dazu gehören:

  • Digitale Einstiegskurse – Grundlagen zu Smartphone, Tablet, PC und Internet  
  • Offene Sprechstunden – persönliche Hilfe ohne Anmeldung  
  • Workshops zu Sicherheit & Datenschutz – sicherer Umgang mit Passwörtern, Online-Banking und Behördenportalen  
  • Angebote für Alltag & Beruf – digitale Bewerbungen, Kommunikation, Online-Formulare  
  • Materialien für Lernbegleiter – Übungen, Leitfäden und Tools für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren  

Alle Angebote sind barrierearm, wohnortnah und darauf ausgerichtet, digitale Selbstständigkeit zu fördern. Mit dem ´Netzwerk Digitale Grundbildung Halle´ und der neuen Internetseite schaffen Netzwerkpartner zusammen mit der Stadt Halle (Saale) eine zentrale Anlaufstelle für digitale Lernangebote. Die Initiative ergänzt bestehende Programme und stärkt die Stadt als Modellregion für Grundbildung und digitale Teilhabe.

Das Netzwerk lädt Bürgerinnen und Bürger, Institutionen und Medien ein, die Angebote zu nutzen, weiterzutragen und gemeinsam eine digitale, inklusive Stadtgesellschaft zu gestalten. Alle Informationen, Termine und Partner sind online verfügbar unter:  

digitale-grundbildung-halle.de

Grafik: Digitale Grundbildung in der Stadt Halle (Saale)





Die Fachstelle Medienpause von fjp>media bietet am 3. September 2026 die Schulung zur Umsetzung der „smart kiddies“ in Grundschulen in Magdeburg an. „smart kiddies“ ist ein Projekt zur Prävention von exzessivem Medienkonsum und richtet sich im Rahmen der universellen Suchtprävention sowohl an Grundschüler der vierten Klasse als auch an Lehrkräfte und Eltern. Mit dem Konzept sollen die Kinder frühzeitig für ein verantwortungsvolles Mediennutzungsverhalten sensibilisiert werden.

Da Kinder immer früher ein eigenes Smartphone bekommen, ist es notwendig solche Programme frühzeitig zu etablieren, um ein gesundes Aufwachsen mit Medien zu fördern und langfristig internetbezogene Störungen zu verhindern. Die Einbeziehung der Eltern und Fachkräfte ist hierfür essenziell und fördert nicht nur den Schutz der Kinder im digitalen Raum, sondern auch die Kommunikation miteinander über Medien und das Aushandeln von Regelungen zur Nutzung.

Das Projekt „smart kiddies“ wird über die Fachstelle Medienpause multipliziert. In den Schulungen reflektieren die pädagogischen Fachkräfte ihr eigenes Mediennutzungsverhalten, erfahren relevantes Hintergrundwissen und erproben die Methoden, die sie dann an ihren Schulen umsetzen können. Ein umfassendes Methodentool wird bereitgestellt, das sowohl Schüler als auch Eltern anspricht und Medienkompetenz fördert. Idealweise gibt es zwei verantwortliche Personen, die das Projekt in der Einrichtung federführend leiten: eine Lehrkraft und eine Person aus der Schulsozialarbeit.

Das Projekt „smart kiddies“ fördert nachhaltige Medienbildung, indem es die Haltung der teilnehmenden Fachkräfte gezielt stärkt und das Thema in der Grundschule konzeptionell verankert.

Die nächste Schulung findet am 3. September 2026 von 9:00 – 16:00 Uhr in den Räumlichkeiten der Servicestelle Kinder- und Jugendschutz, Gareisstr. 13 in Magdeburg statt. Die Schulungskosten betragen 50,00 Euro pro Person.

Weitere Informationen und die Anmeldung: https://www.medienpause.de/2026/04/20/smart-kiddies-schulung/

Kontakt Fachstelle Medienpause:
Tel: 0176/ 859 883 85
E-Mail: post@medienpause.de




Digitale Medien gehören heute selbstverständlich zum Alltag von Kindern und Jugendlichen. Für viele Familien stellt sich dabei die Frage: Wie können Kinder sicher und verantwortungsvoll mit Internet, Smartphone und sozialen Medien umgehen? Genau hier setzt der Digitale Familientalk 2026 der Medienanstalt Hessen an.

Die kostenlose Online-Veranstaltungsreihe richtet sich an Eltern und Familienangehörige, die mehr über die Medienwelt ihrer Kinder erfahren möchten. In etwa 90-minütigen Online-Terminen geben Expertinnen und Experten praktische Einblicke und hilfreiche Tipps für den Familienalltag. Neben kurzen Fachinputs haben Teilnehmende auch die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich mit anderen Eltern auszutauschen.

Im Laufe des Jahres werden verschiedene Themen rund um Medienerziehung behandelt. Dazu gehören unter anderem gesunder Medienkonsum im Alltag, Schönheitsideale in sozialen Netzwerken, der sichere Einstieg ins Internet, der Umgang mit Smartphones in der Familie oder der Schutz vor Cybergrooming. Auch aktuelle Themen wie Fake News oder Hass und Gewalt auf Plattformen wie TikTok werden aufgegriffen. Spezielle Termine widmen sich zudem beliebten Angeboten wie YouTube, Fortnite oder dem ersten eigenen Smartphone.

Alle Veranstaltungen beginnen um 19 Uhr, dauern etwa eineinhalb Stunden und finden online statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich.

Termine und Themen:

10.09.2026: Fake News im Fokus – Kinder im kritischen Umgang mit Informationen stärken

15.09.2026: Internet-ABC-Special: Das erste Smartphone – Smart und sicher mit Messenger, Kreativapp & Co.

22.10.2026: Hass und Gewalt auf TikTok – Hassbotschaften erkennen, Verschwörungserzählungen verstehen und Jugendliche sicher begleiten (in Kooperation mit HLZ)

12.11.2026: Eltern-Kind-Diskussion: Mitreden erlaubt – Medien aus Sicht von Jugendlichen

10.12.2026: Digitale Fallen und ihre Konsequenzen – Wie Eltern ihre Kinder vor Medienstraftaten schützen können

Der Digitale Familientalk wird im Auftrag der Medienanstalt Hessen vom Institut für Medienpädagogik und Kommunikation Hessen (MuK Hessen) sowie vom Verein Blickwechsel – Verein für Medien- und Kulturpädagogik durchgeführt.

Weitere Informationen zu Themen und Terminen finden Interessierte unter:
www.digitaler-familientalk.de




Das Medienkompetenzzentrum (MKZ) der Medienanstalt Sachsen-Anhalt bietet wieder ein breit gefächertes und hochaktuelles Weiterbildungsprogramm im zweiten Halbjahr 2026 an.

Wie produzieren wir heute Videos, Podcasts oder Social-Media-Inhalte? Und wie behalten wir dabei den Überblick über KI, Algorithmen und Datenschutz? Genau hier setzen die Angebote des Medienkompetenzzentrums an. Von Film- und Audioproduktion über Web- und Design-Workshops bis hin zu Seminaren rund um Künstliche Intelligenz und Medienethik bietet das aktuelle Kursprogramm zahlreiche Möglichkeiten, Medien nicht nur zu konsumieren, sondern aktiv und verantwortungsvoll zu gestalten.

Viele Kurse verbinden kreatives Arbeiten direkt mit den neuen technologischen Entwicklungen – etwa KI-gestützten Tools für Video, Text oder Design. Gleichzeitig kommen Themen wie digitaler Selbstschutz, Achtsamkeit im Medienalltag und Jugendmedienschutz nicht zu kurz. Ob für berufliche Weiterbildung, ehrenamtliches Engagement oder persönliches Interesse – das Medienkompetenzzentrum bietet wieder ein abwechslungsreiches Schulungsprogramm an.

Von August bis Dezember 2026 stehen zahlreiche Seminare, Ferienkurse und Workshops sowohl für Einsteigerinnen und Einsteiger als auch für Fortgeschrittene zur Auswahl. Diese können im MKZ in Halle (Saale) besucht werden. Darüber hinaus wird ein Teil des Schulungsangebotes vor Ort in den Offenen Kanälen und bei den Nichtkommerziellen Lokalradios angeboten. Es besteht die Möglichkeit für die Angebote im MKZ Bildungsurlaub zu beantragen.

Das aktuelle Programmheft ist kostenlos bei der Medienanstalt Sachsen-Anhalt erhältlich. Natürlich können die Seminare auch online unter www.phänomedial.de abgerufen werden. Dort ist die verbindliche Online-Anmeldung möglich.




Digitale Souveränität für Sachsen-Anhalt? Über dieses Thema diskutieren Expertinnen und Experten am 26. Juni 2026 von 17:00 bis 21:30 Uhr in der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt in der Lutherstadt Wittenberg sowie Online.

„Digitale Monopole bringen immer größere Teile unserer Lebenswelt unter ihre Kontrolle. Die Plattformen dominieren zunehmend die politische Meinungsbildung und schaffen zugleich unsere freie Marktwirtschaft ab. Digitalexperte Martin Andree zeigt messerscharf, wie weit die feindliche Übernahme unserer Gesellschaft durch die Tech-Giganten schon fortgeschritten ist – und wie wir uns das Internet zurückerobern können.“ (Quelle: bigtechmussweg.de/).

Was braucht unsere Gesellschaft, um im digitalen Raum ein gutes Miteinander zu organisieren? Ist quelloffene, freie Software eine Option? Und wie ist Sachsen-Anhalt aufgestellt? Wo gibt es bereits Alternativen zu Microsoft, Google und Co? Wie nutzt der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) Software der „Big Tech“ oder Alternativen? An welcher Stelle braucht es dringend weitere Anstrengungen? Was bedeutet das aus Sicht des Datenschutzes? Und welchen Beitrag kann Medienpädagogik dazu leisten?

Über diese und andere Konsequenzen für Sachsen-Anhalt diskutieren Verantwortungsträger und das Publikum nach einer kurzen Aussprache zum Vortrag von Dr. Martin Andree.

Programm

ab 16.30 Uhr Ankommen bei Kaffee und Tee

17.00 Uhr Begrüßung

Christoph Maier, Akademiedirektor, und Tobias Thiel, Studienleiter, Ev. Akademie Sachsen-Anhalt

17.15 Uhr Input „Big Tech muss weg!”

Dr. Martin Andree, Medienwissenschaftler, Universität zu Köln

18.00 Uhr Nachfragen und Diskussion

18:45 Pause

19:00 Panel Digitale Souveränität für Sachsen-Anhalt?

Steffen Dunst, Hauptabteilungsleiter für Technische Infrastruktur beim Mitteldeutschen Rundfunkt (MDR), Leipzig

Kristina Richter, Vorstand Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK), Dresden

Maria Christina Rost, Landesbeauftragte für den Datenschutz des Landes Sachsen-Anhalt

Bernd Schlömer, Staatssekretär im Ministerium für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-​Anhalt

20:30 Nachgespräche am Grill

ca. 21:30 Uhr Ende der Veranstaltung

Eintritt ist frei.

Bitte melden Sie sich bis 22.06.26 über diese Seite an:
https://ev-akademie-wittenberg.de/core_event/?event-id=2026-25

Grafik: https://ev-akademie-wittenberg.de




Social Media, Altersregulierungen, KI, Desinformation, digitale Teilhabe und auch digitale Gewalt – digitalpolitische Fragen bestimmen längst den Alltag von Jugendverbandsarbeit. Und trotzdem fehlt im Arbeitsalltag oft die Zeit, sich intensiver damit auseinanderzusetzen.

Gleichzeitig werden gerade wichtige Weichen gestellt:

Der Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt hat gestern eine Grundsatzposition zu Social Media und die Verbotsdebatte um Altersregelungen beschlossen, um für die landesweite Jugendverbandsarbeit demokratisch legitimiert sprechfähig zu sein. 

Im Juni veröffentlicht außerdem die unabhängige Expert*innenkommission der Bundesregierung neue Handlungsempfehlungen zum Umgang mit Social Media. Die Debatte wird bundesweit mit Spannung erwartet.

Und kurz vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt stellt sich mehr denn je die Frage: Wie wollen wir digitale Räume demokratisch, offen und jugendgerecht gestalten?

Aber was bedeutet das eigentlich konkret für die Praxis? Wie sprechen wir über Risiken digitaler Räume, ohne Teilhabe einzuschränken? Wo können wir selbst Einfluss nehmen? Und wie kann Bildungsarbeit digitalpolitisch mitgestalten – auch im Kleinen?

Darüber möchte der Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt beim ersten diponet – digitalpolitisches netzwerktreffen ins Gespräch kommen.

Am 17.06.2026, online von 16:00–18:30 Uhr

Mit Nele Hirsch (eBildungslabor) und Raum für eure Perspektiven aus Praxis, Ehrenamt und Jugendverbandsarbeit.

Das diponet richtet sich an:

  • Fachkräfte
  • Ehrenamtliche
  • medienpädagogisch Interessierte
  • Akteur*innen aus Jugendpolitik und Bildung

Im Mittelpunkt stehen Austausch, Orientierung und die Frage, wie wir gemeinsam handlungsfähig bleiben.

Anmeldung & Info: https://eveeno.com/diponet




Am 25. Juni 2026 hat die Arbeitsgruppe „Qualitätskriterien“ aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen die Qualitätskriterien medienpädagogischer Arbeit in einer Online-Veranstaltung veröffentlicht.

Die Veranstaltung bot den Teilnehmenden einen Einblick in den Aushandlungsprozess der Qualitätskriterien medienpädagogischer Arbeit und beleuchtete zugleich deren Entstehung. Anhand eines konkreten Beispiels wurde der Kriterienkatalog praxisnah vorgestellt.

Im Mittelpunkt der Präsentation standen zum einen die Anforderungen an Fachkräfte in der medienpädagogischen Arbeit, zum anderen die Merkmale, die qualitativ hochwertige medienpädagogische Angebote auszeichnen. Darüber hinaus wurden auch die erforderlichen Rahmenbedingungen thematisiert, die geschaffen werden müssen, damit gute medienpädagogische Arbeit überhaupt gelingen kann. Abschliessend gab die Veranstaltung einen Ausblick auf die nächsten Arbeitsschritte und lud Interessierte herzlich dazu ein, sich aktiv an der weiteren Entwicklung zu beteiligen.

Nächstes Treffen der AG Qualitätskriterien:

27. August „Informationstermin“: In einer Online-Veranstaltung um 13 Uhr werden die Qualitätskriterien vorgestellt. Wir bitten um Anmeldung bis zum 26. August über folgenden Link.

31. August „Onboarding“ 15 Uhr
Mitarbeit und weitere Zielbestimmung
Anmeldung per E-Mail bis zum 21.08.2026 an info@ksm-sachsen.de

Ausblick für die Zusammenarbeit:

  • 29. September Fachtag»reTHINK Medienbildung – Zwischen Bildung, Macht und Markt«
    • #Netzwerk
    • Diskussion
  • 26. Oktober „AG-Treffen Präsenz“
    • Arbeitstreffen in Präsenz
    • Ideen und Umsetzungsmöglichkeiten für die Qualitätskriterien als Instrumente für die Praxis

Download der Qualitätskriterien medienpädagogischer Arbeit

Qualitätskriterien als PDF

Übersicht Qualitätskriterien

Hintergrund

Seit 2024 hat die Arbeitsgruppe „Qualitätskriterien“ unter der Leitung der Koordinierungsstelle Medienbildung Sachsen (KSM) daran gearbeitet, einheitliche Standards für die medienpädagogische Arbeit festzulegen. Seit 2025 sind auch das Netzwerk Medienkompetenz Sachsen-Anhalt und die Fachstelle Strategische Medienbildung Thüringen aktiv in die Arbeitsgruppe integriert und wirken an der Entwicklung der Qualitätskriterien mit. So war es in einem der Arbeitsschritte bis zur Veröffentlichung möglich, dass gemeinsam für Mitteldeutschland in den Medienbildungsnetzwerken der drei Länder über die Qualitätskriterien für die medienpädagogische Arbeit abgestimmt wurde.

Mehr Informationen 

Mehr Informationen zu den Qualitätskriterien finden Sie hier: Hintergrund zu den Qualitätskriterien auf der Seite der KSM




Das MedienpädagogikPraxisCamp 2026 findet vom 3. bis 4. September 2026 erstmals in Erfurt statt. Nach dem zehnjährigen Jubiläum in Würzburg wandert das Barcamp nach Mitteldeutschland und freut sich auf neue Partnerinnen, eine neue Location und damit auch auf eine schöne Mischung aus neuen Gesichtern und erfahrenen Camperinnen.

Unter dem Motto „Aus der Praxis, für die Praxis“ bietet die Veranstaltung medienpädagogisch Tätigen, ehemaligen Teilnehmenden sowie weiteren Interessierten im Bereich Medienbildung die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen, voneinander zu lernen und gemeinsam neue Ideen zu entwickeln.

Das Barcamp lebt von der aktiven Beteiligung der Teilnehmenden. Die Inhalte und Themen der Sessions werden gemeinschaftlich gestaltet und können sowohl im Vorfeld als auch spontan vor Ort eingebracht werden. Thematisch reicht das Spektrum von Praxis- und Theorieaustausch über Methoden und Tipps bis hin zur Arbeit mit unterschiedlichen Zielgruppen sowie dem Ausprobieren technischer Tools und Gadgets. Die finale Sessionplanung erfolgt jeweils zu Beginn der Veranstaltungstage. Die finale Sessionplanung erfolgt jeweils zu Beginn der Veranstaltungstage. Das Programm wird durch eine „Überraschungssession“ sowie einen Netzwerkabend ergänzt.

Weitere Informationen zum Ablauf, Kosten und Anmeldung gibt es unter:
https://barcamps.eu/mppb26




Das Wahljahr 2026 in Sachsen-Anhalt bietet viele Anlässe für Diskussionen, politische Meinungsbildung und den Umgang mit Informationen und Nachrichten im digitalen Raum. Um Jugendliche dabei zu unterstützen, informiert und reflektiert mit politischen und medialen Inhalten umzugehen, haben die Jugendpresse Deutschland und die Bildungsinitiative SPREUWEIZEN gemeinsam einen interaktiven Projekttag für Schulen entwickelt.

Von Juni bis August 2026 werden in Sachsen-Anhalt Workshops angeboten, bei denen Jugendliche journalistisches Arbeiten praktisch erleben und ihre Nachrichten- und Informationskompetenz stärken können. 

Die Workshops richten sich an Jugendliche ab Klasse 9 und umfassen 6 Schulstunden.

Workshopinhalte und weitere Informationen

Bei Fragen steht das SPREUWEIZEN-Team jederzeit gern zur Verfügung. Buchungen können auch direkt über hey@spreuweizen.de angefragt werden. 

Grafik: SPREUWEIZEN




Junge Menschen informieren sich heute in einer Medienumgebung, in der Nachrichten, Meinungen, persönliche Einschätzungen und KI-generierte Antworten oft unmittelbar nebeneinanderstehen. Verlässliche Informationen zu erkennen, Quellen einzuordnen und Widersprüche auszuhalten, ist deshalb keine beiläufige Fertigkeit, sondern eine zentrale Voraussetzung, um sich kompetent im digitalen Alltag zurechtzufinden.

Aktualisierung des Online-Kurses „Wie ich mich zuverlässig informiere“

Genau hier setzt der überarbeiteter Onlinekurs „Wie ich mich zuverlässig informiere“ an. Er unterstützt Lehrkräfte dabei, Fragen rund um Informationsbewertung, Quellenkritik und Medienvertrauen praxisnah im Unterricht aufzugreifen. Der Kurs ist nun interaktiver gestaltet und arbeitet mit neuen, lebensnahen Beispielen, die an die Mediennutzung junger Menschen anknüpfen. Er lässt sich sowohl direkt im Unterricht einsetzen als auch in hybriden Lernsettings oder im Flipped Classroom, etwa zur eigenständigen Vorbereitung und anschließenden Vertiefung im Plenum.

In fünf kompakten Abschnitten behandelt der Kurs zentrale Aspekte des Informationshandelns. Er regt zur Reflexion des eigenen Informationsverhaltens an, vermittelt Kriterien für die Einschätzung glaubwürdiger Medien, führt in die Überprüfung von Nachrichten und Online-Behauptungen ein und greift schließlich den Umgang mit Widersprüchen und Unsicherheit auf. Damit bietet er konkrete Anknüpfungspunkte für den Fachunterricht ebenso wie für fächerübergreifende medienpädagogische Arbeit.

Den Kurs finden Sie unter: https://fitfornews.de/onlinekurse-schule

Kurzmanuale für fit for news – Unterrichtseinheiten 1-6

Jede fit for news Lehreinheit für den Präsenzunterricht (1 bis 6) verfügt nun in beiden Niveaus zusätzlich über ein Kurzmanual, das in einer knappen Übersicht die Gliederung der Einheit zeigt. Die Manuals sind im Downloadordner der jeweiligen Einheit abgelegt. Es beinhaltet alles Nötige, um die Einheit im Unterricht durchzuführen und die zentralen Übungen mit den Schülerinnen und Schülern zu besprechen. Weiterhin steht Lehrkräften auch das ausführliche Manual zur Verfügung, das Sie durch jede Folie der jeweiligen Einheit führt und zusätzlich viele Hintergrundinformationen sowie weiterführende Hinweise bereitstellt.

Zur Übersicht des fit for news-Materialpakets: https://fitfornews.de/schulunterricht

Wenn KI zum Alltag wird – und Schule nachzieht

Viele Schülerinnen und Schüler nutzen KI weit umfassender als die meisten Lehrkräfte in der Schule. Chatbots, Bild-Tools und smarte Suchhilfen gehören für viele Jugendliche ganz selbstverständlich zum Lernalltag. Dabei fehlen an vielen Schulen neben klaren Nutzungsregeln vor allem die passenden Unterrichtskonzepte. Genau darin liegt die aktuelle Herausforderung: Nicht das Ob ist die Frage, sondern das Wie: Wie kann die Schule über KI sinnvoll aufklären, die Verfahren kritisch einordnen und produktiv für Lernprozesse einsetzen? Der neue Beitrag gibt Orientierung aus der Sicht des EIJK auf den zweckmäßigen Einsatz von KI in Lehrprozessen – von der Nutzung durch Jugendliche über den Unterstützungsbedarf von Lehrkräften bis hin zu pädagogischen Ansätzen für den Unterricht.

Zum Beitrag: https://fitfornews.de/viele-schuelerinnen-und-schueler-nutzen-ki-laengst-auch-im-schulalltag-wie-kann-schule-darauf-reagieren




Mit den gewaltpräventiven Theaterproduktionen und einer Produktion zur Suchtprävention geht die Berliner Theatergruppe Ensemble Radiks vom 24. August bis 18. September 2026 auf Sachsen-Anhalt-Tournee.

Die Theatergruppe Radiks hat alle Stücke in Zusammenarbeit mit erfahrenen Lehrkräften und Sozialpädagogen erarbeitet. Im Anschluss an die Aufführung bietet das Team ein Nachgespräch für alle Teilnehmenden an. Die Aufführung und Nachgespräch sollen als Modul zur Gewaltprävention dienen, um die Jugendlichen ab 12 Jahren für die vorgenannten Themenbereiche zu sensibilisieren. Die Stücke sollen ein respektvolles Miteinander erörtern, fördern und stärken. Die Stücke verfolgen den pädagogischen Ansatz des „No-Blame-Aproach“ indem sie sich den vorgenannten Themen nähern ohne persönliche Standpunkte der auftretenden Figuren zunächst zu werten oder zu verurteilen.

Tournee vom 24. August – 18. September:

  • „Fake oder War doch nur Spaß“, Themen: Cyber-Mobbing und Medienkompetenz
  • „Morgen oder Madagaskar“, Themen: Abhängigkeiten, Drogen, Suchtprävention und Medienkompetenz
  • „Wir waren mal Freunde“, Themen: Fremdenfeindlichkeit, Gewaltprävention und Freundschaft

Tournee vom 7. – 11. September:

  • „Und dann kam Alex”, Themen: Gewalt, Mobbing, Bullying

Tournee vom 14. – 18. September 2026: 

  • „Herznetz-Gefühl“ Themen: Cyber-Kriminalität, Cyber-Mobbing und Medienkompetenz
  • „5 vor 12 – oder Schon Geisterstunde”, Themen: Klimawandel, Nachhaltigkeit, Armut & Reichtum und Respekt

Zur Unterstützung der Vor- und Nachbereitung stellt das Ensemble umfangreiches Begleitmaterial zur Verfügung.

Info-Material zu den mobilen Theaterstücken

Buchungen, Reservierungen und Informationen

Sie können sich gerne unverbindlich bei Astrid Scharfe vom Tourmanagement informieren. Frau Scharfe beantwortet auch Fragen zu Aufführungsmodalitäten, nimmt Ihre Reservierungswünsche entgegen und berät Sie umfassend. Sie erreichen Frau Scharfe auch in Ferienzeiten unter:

Tel. +49-30-52 69 81 83
E-Mail: info@ensemble-radiks.de

Grafik: Ensemble Radiks




Die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz veranstaltet am Mittwoch, den 3. Juni 2026, von 9.00 bis 15.30 Uhr in Magdeburg die Fortbildung „Zu schön um wahr zu sein! Influencer*innen und Schönheitsideale auf Social Media“.

Das Internet ist im Leben der meisten Jugendlichen fest verankert. Dabei finden Selbstdarstellung und Orientierung zunehmend über soziale Netzwerke wie Instagram, YouTube und TikTok statt. Nicht selten transportieren Social-Media-Stars perfektionistische bis unrealistische Schönheitsideale, um in diesem Rahmen auch die zumeist eingeschränkte Reflexionsfähigkeit der Heranwachsenden für Produktbewerbung zu nutzen. Welche Auswirkungen kann das auf junge Menschen haben und was können Fachkräfte tun?

Posen, Filter und nicht zuletzt Bildbearbeitungsapps suggerieren den Standard eines vermeintlich makellosen Körpers. In Studien geben die Jugendlichen selbst an, von sozialen Netzwerken in ihrer Selbstwahrnehmung beeinflusst zu werden. Welche Wirkmacht haben Influencer*innen und Social Media tatsächlich auf das Körperbild und Essverhalten von Heranwachsenden? Wann ist der Fitnesslifestyle noch gesund, und wann wird es problematisch? Und wie erkenne ich gestörtes Essverhalten bei jungen Menschen?

Um diesen Fragen nachzugehen, beschäftigt sich die Fortbildung mit aktuellen Trends auf sozialen Netzwerken, der Relevanz von Influencer*innen und den Wirkungsmechanismen von Plattformen wie Instagram und TikTok. Damit Pädagog*innen junge Menschen dabei unterstützen können, die Selbstdarstellung von Influencer*innen im Netz bewusst zu hinterfragen, vermittelt die Fortbildung zudem praktische Handlungsansätze und methodische Anregungen. Auch die Einschätzung sowie Präventionsmaßnahmen möglicher Körperbild- und Essstörungen sind zentrale Themen der Veranstaltung.

Zielgruppe

Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe bzw. der Jugendarbeit

Lernziele und Kompetenzen

  • derzeitige Medienrealitäten von Kindern und Jugendlichen
  • Wirkungsmechanismen von sozialen Netzwerken und Influencer*innen
  • mediale Körperbilder im Zusammenhang mit Essstörungen
  • Präventionsmaßnahmen und Handlungsstrategien für die pädagogische Praxis

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Anmeldemöglichkeiten

Hier kommen Sie zur Anmeldung für die Fortbildung am 03.06.2026.

Auskünfte zur Anmeldung und Organisation erhalten Sie unter
Telefon: 0391/5037640, Email: jugendschutz@fjp-media.de




Digitale Medien prägen längst unseren Alltag – und Künstliche Intelligenz ist dabei, unser Leben grundlegend zu verändern. Ob im Beruf, in der Freizeit oder im schulischen Kontext: KI begegnet auch Kindern und Jugendlichen täglich.

Passend zum aktuellen Trend hat das Landesjugendamt Sachsen-Anhalt sein Fortbildungsangebot erweitert.

Im Rahmen der Fachberatung Medienpädagogik und des erzieherischen Kinder- und Jugendmedienschutzes erwartet Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe ein vielseitiges Programm mit praxisnahen Schwerpunkten und aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen.

KI-Kompetenz für Fach- und Führungskräfte
Bereits 2025 war die Fortbildung „KI in der Kinder- und Jugendhilfe“ stark nachgefragt. Darauf baut das Weiterbildungsangebot 2026 gezielt auf. Folgende Angebote stehen zur Verfügung:

Eine neue Liebe!? – Wenn KI zum Beziehungspartner wird – 16. Juni 2026

Chatbots, Avatare und virtuelle Begleiter wecken nicht nur Neugier – sie werfen grundlegende Fragen zu Intimität, Freundschaft und Beziehungserleben auf.

Dieser Workshop:

  • beleuchtet Chancen und Risiken parasozialer Beziehungen,
  • zeigt gesellschaftliche Relevanzen auf,
  • lädt zum offenen fachlichen Austausch ein,
  • vermittelt Orientierung für eine wertschätzende und verantwortungsvolle Begleitung junger Menschen.

Fake News & KI Falschmeldungen erkennen, verstehen und einordnen – 23. Juni 2026

Im Workshop geht es darum, Falschmeldungen und KI-generierte Inhalte zu erkennen, Quellen kritisch zu prüfen und die eigene Medienkompetenz zu stärken. Neben einer fundierten Einführung in den Themenkomplex stehen praktische Übungen im Mittelpunkt: Die Teilnehmenden lernen, Fotos, Videos und Webseiten zu überprüfen, mit geeigneten Tools zu arbeiten und Jugendlichen den bewussten Umgang mit digitalen Informationen zu vermitteln.

Entscheidungen treffen zum Einsatz von KI in der Kinder- und Jugendhilfe?! – 8. bis 9.10.2026

Dieses Format richtet sich besonders an Führungskräfte, IT-Verantwortliche und Beschafferinnen und Beschaffer. Zentrale Fragen sind u. a.:

  • Welche KI-Lösungen sind fachlich sinnvoll?
  • Wie gelingt eine rechtssichere und datenschutzkonforme Implementierung?
  • Welche Entwicklungen sollten Einrichtungen jetzt kennen?

Die Fortbildung unterstützt praxisnah bei der strategischen Ausrichtung in einer zunehmend digitalisierten Arbeitswelt.

Kreativ, künstlerisch, intensiv: „COMPANION-BOTS –
Der Kampf um unsere Emotionen – 19. bis 20.11.2026

Mit Unterstützung des Brachland-Ensembles wird KI aus einer ungewöhnlichen Perspektive erfahrbar:

  • Wie verändert KI unsere Kommunikationskultur?
  • Wann wird Technologie emotional?
  • Und wie beeinflusst das unseren Umgang miteinander – besonders bei jungen Menschen?

Über künstlerisch-kreative Methoden erleben die Teilnehmenden Gefahren, Potenziale und Ambivalenzen emotionaler KI hautnah. Im Anschluss erhalten sie einen „Wirk-Zeug-Koffer“ mit Methoden, Materialien und Impulsen für die praktische Arbeit.

Jetzt informieren und teilnehmen

Alle Fortbildungen rund um „KI in der Kinder- und Jugendhilfe“ sowie viele weitere spannende Angebote finden Sie im Fortbildungsportal des Landesjugendamtes Sachsen-Anhalt:
https://fortbildung-lja.sachsen-anhalt.de




Die Stadt Halle (Saale) ruft im Rahmen ihres Projekts „Smart City“ den Ideenwettbewerb „Digitale Brückenbauer“ aus. Das Motto des Wettbewerbs lautet „Digitale Brücken bauen und digitale Kompetenzen stärken!“

Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Bildungseinrichtungen und Unternehmen sind eingeladen, kreative Projektideen zur Förderung digitaler Kompetenzen und Teilhabe in und für das zukünftige smarte Bildungsquartier Halle-Neustadt – Smart HaNeu – einzureichen. Ziel ist es, digitale Brücken in dem Stadtteil zu bauen und so digitale Barrieren abzubauen. Die erfolgversprechendsten Ideen werden mit bis zu 5.000 Euro gefördert.

Der Wettbewerb ist Teil des Smart-City-Projekts der Stadt Halle (Saale) und wird in diesem
Rahmen von science2public – Gesellschaft für Wissenschaftskommunikation e.V. organisiert und betreut. Gesucht werden Projektideen, die Menschen gezielt den Umgang mit digitalen Technologien beibringen – sei es durch Schulungen, Workshops oder Nachbarschaftshilfe. Besonders gefragt sind niedrigschwellige und inklusive Ansätze, die Menschen zu einem sichereren, kreativeren und souveräneren Umgang mit digitalen Geräten und Software befähigen. Auch Gründerinnen und Gründer, Start-ups mit innovativen Konzepten im Bereich der digitalen Bildung sind eingeladen, sich zu bewerben.

Vom 15. April bis zum 15. Mai 2026 können Interessierte ihre Projektideen online einreichen. Der Verfügungsfond wurde in diesem Jahr auf 20.000 Euro verdoppelt und bietet
damit deutlich mehr Spielraum als im Vorjahr. Ein Einzelprojekt kann mit bis zu 5.000
Euro gefördert werden.

Über die Vergabe des Fördertopfs entscheidet eine Jury. Sie setzt sich aus Fachleuten
aus den Bereichen Bildung, Verwaltung, Digitalisierung, Medienpädagogik und der praktischen
Arbeit sowie aus Jugendlichen aus Halle-Neustadt und anderen Stadtteilen zusammen
und zeichnet die neun besten Projektideen aus.

Am 02. Juli 2026 werden die Gewinnerprojekte feierlich prämiert und der Öffentlichkeit
vorgestellt. Die geförderten Projekte starten im dritten Quartal 2026. Die Pilotphase
dauert fünf Monate und endet im November 2026.

Jetzt mitmachen und digitale Brücken in Halle-Neustadt bauen!
Alle Informationen und Teilnahmebedingungen unter:
www.science2public.com/aktivitaeten/projekte/ideenwettbewerb-digitale-brueckenbauer




Während in der Öffentlichkeit über Social-Media-Verbote diskutiert wird, wird in Wittenberg ganz konkret gehandelt. Im lokalen Netzwerk „Gutes Aufwachsen mit Medien“ im Landkreis Wittenberg schließen sich Akteure zusammen, um Kinder und Jugendliche im kompetenten und selbstbestimmten Umgang mit Medien zu stärken.

Im Februar 2026 wurde das lokale Netzwerk „Gutes Aufwachsen mit Medien“ im Landkreis Wittenberg offiziell durch die bundesweite Initiative „Gutes Aufwachsen mit Medien“ anerkannt. Die überreichte Plakette steht symbolisch für das, was hier entsteht: ein Bündnis für die Förderung der Medienkompetenz im Landkreis. Koordiniert wird das Netzwerk von Tobias Thiel von der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt. Sein Anliegen ist klar: „Gute medienpädagogische Angebote müssen sichtbarer, vernetzter und gemeinsam weiterentwickelt werden“.

Zum Netzwerk gehören derzeit unter anderem die Gedenkstätte KZ Lichtenburg Prettin, Resowitt e.V., der Jugendclub „Techna“ der Volkssolidarität und die Held:Innen-Werkstatt e.V.. Durch die Zusammenarbeit sollen Kinder und Jugendliche befähigt werden, digitale Chancen zu nutzen, Manipulation und Desinformation zu erkennen, respektvoll zu kommunizieren, eigene Medienprodukte zu gestalten und digitale Räume selbstbestimmt zu reflektieren.

Die Akteure in Wittenberg beschäftigen sich mit der Frage: „Wie können wir gute Bedingungen für ein gelingendes Aufwachsen mit Medien schaffen?” Im Landkreis gibt es bereits zahlreiche Angebote unterschiedlicher Träger. Diese wurden jedoch bisher nicht systematisch erfasst oder gemeinsam beworben. Diese Lücke schließt das Netzwerk durch regelmäßige Treffen, gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit und neue Kooperationsformate. So entsteht Schritt für Schritt eine regionale Struktur, die nachhaltig wirken soll.

Einladung zum Mitgestalten

Ein gutes Aufwachsen mit Medien ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Schulen, Vereine, Initiativen und weitere Akteure aus dem Landkreis Wittenberg sind eingeladen, sich zu beteiligen. Tobias Thiel steht als Ansprechpartner für das lokale Netzwerk gern zur Verfügung.

Auf der Webseite des Arbeitskreises „Gutes Aufwachsen mit Medien im LK Wittenberg“ finden Sie weitere Informationen, Fachbeiträge und Veranstaltungshinweise:
https://ev-akademie-wittenberg.de/aktivitaeten/gutes-aufwachsen-mit-medien-im-lk-wittenberg/




Für die Landtagswahl 2026 in Sachsen-Anhalt startet der Landesverband der Offenen Kanäle Sachsen-Anhalt das Projekt „Kreuzweise – Wahlspots umgedreht“. Junge Menschen im Alter von 16 bis 27 Jahren können bis zum 30. April 2026 Ideen für Kurzfilme bis zu drei Minuten einreichen.

Gesucht werden Themen, die junge Menschen bewegen – und Perspektiven darauf, wie sie in Sachsen-Anhalt leben möchten. Damit können Sie zeigen, welche Themen junge Menschen besonders bewegen und welche Vorstellungen sie für ihre Zukunft haben. Anstatt nur politische Botschaften zu sehen, können eigene kurze Filme oder Wahlspots entwickelt werden, in denen persönliche Perspektiven sichtbar werden. Dabei entscheiden die Filmemacherinnen und Filmemacher selbst, worum es geht: zum Beispiel um Respekt, Vielfalt, Zusammenhalt, Bildung, Klima oder das Leben auf dem Land und in der Stadt.

Die Offenen Kanäle in Sachsen-Anhalt begleiten die Teilnehmenden dabei von der Idee bis zum fertigen Film. Ausgewählte Konzepte werden gemeinsam mit professioneller Unterstützung umgesetzt.

Unterstützt und finanziert wird das Programm vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, dem Landesprogramm „Wir sind das Land“ Demokratie, Vielfalt, Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt und dem Fonds Soziokultur.

Weitere Informationen und das Anmeldeformular gibt es unter: kreuzweise2026.de




Wie können lokale Medieninhalte im digitalen Raum besser sichtbar werden – und gleichzeitig unabhängig, werbefrei und gemeinschaftlich organisiert bleiben?

Eine mögliche Antwort darauf entsteht derzeit in Sachsen-Anhalt: Mit lokalmedial.de wächst eine gemeinsame Plattform der Bürgermedien, die Beiträge aus allen sieben Bürgerfernsehsendern des Bundeslandes online zugänglich macht.

Bürgermedien als dritte Säule der Medienlandschaft

In der digitalen Öffentlichkeit spielen Fragen nach Transparenz, Nachhaltigkeit und demokratischer Teilhabe eine immer größere Rolle. Gerade digitale Infrastrukturen entscheiden darüber, wer Inhalte veröffentlichen kann – und unter welchen Bedingungen. Hier setzen die Bürgermedien an. Neben öffentlich-rechtlichen und kommerziellen Medien bilden sie die dritte Säule der Medienlandschaft. Sie bieten Raum für Perspektiven, die andernorts selten sichtbar werden, und ermöglichen Menschen, selbst Medien zu produzieren. Gleichzeitig sind sie wichtige Orte der Medienbildung und des ehrenamtlichen Engagements. Doch während in den Offenen Kanälen täglich Sendungen entstehen, bleiben viele dieser Beiträge außerhalb der linearen Ausstrahlung bislang nur begrenzt auffindbar. Die Idee einer gemeinsamen digitalen Plattform soll das ändern.

Eine Plattform für Austausch und Sichtbarkeit

Mit lokalmedial.de verfolgen die Bürgermedien in Sachsen-Anhalt zwei zentrale Ziele:

  • Austausch von Sendebeiträgen zwischen den Sendern – Inhalte von landesweitem Interesse
    können einfacher untereinander weitergeleitet und ausgestrahlt werden.
  • Aufbau einer gemeinsamen Mediathek – als Ort für Veröffentlichung, Sichtbarkeit und
    langfristige Archivierung von Medieninhalten aus dem Bundesland.
    Die Plattform soll damit nicht nur aktuelle Beiträge zugänglich machen, sondern auch ein wachsendes digitales Kulturgut-Archiv lokaler Medien entstehen lassen.

Offene Technologie als Grundlage

Umgesetzt wurde das Projekt durch den Landesverband Offener Kanäle Sachsen-Anhalt e.V. im Rahmen des Förderprogramms „100x digital“ der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt. Die Umsetzung des Projekts koordinierte Diana Elsner, die technische Umsetzung lag maßgeblich in den Händen von Pavlo Kozakov vom Offenen Kanal Merseburg-Querfurt e.V.. Bundesweit wurden alle Interessieren der Bürgermedien in die Abläufe einbezogen.

Bei der technischen Umsetzung wurde bewusst auf offene Technologien gesetzt. Als Grundlage dient die Open-Source-Videoplattform PeerTube, die speziell für nichtkommerzielle Videoangebote entwickelt wurde. Ergänzt wird sie durch eine Nextcloud sowie das eigens entwickeltes Organisations- und Kommunikationstool (OK-Tools) auf Basis von Django. Dieses Zusammenspiel automatisiert viele Arbeitsabläufe – etwa beim Austausch von Beiträgen oder bei der Organisation zwischen den Sendern. Das Projekt folgt dabei einem klaren Grundsatz: Public Money? Public Code! Wenn öffentliche Mittel eingesetzt werden, sollen möglichst auch frei zugängliche und transparente Technologien entstehen. Deshalb wurde bewusst mit freier und quelloffener Software gearbeitet. Die entwickelten Lösungen stehen grundsätzlich auch anderen Projekten zur Verfügung.

Ein funktionierender Prototyp – und viele Ideen für die Zukunft

Mit dem Abschluss der Förderung Ende 2025 konnte ein wichtiger Meilenstein erreicht werden: Ein stabiler und funktionsfähiger Prototyp der Plattform ist online. Bereits jetzt ermöglicht lokalmedial.de einen komfortablen, werbefreien Zugriff auf Beiträge aus allen sieben Offenen Kanälen des Landes. Die
beiden nicht kommerziellen Radios können in einem weiteren Schritt integriert werden. Die Medienanstalt Sachsen-Anhalt (MSA) hat den Prozess beratend begleitet. Zudem wurde im Internet eine Verlinkung vom Medienportal Sachsen-Anhalt auf die Mediathek eingerichtet, um diese leichter auffindbar zu machen. Damit die Plattform dauerhaft betrieben werden kann, sind jedoch weitere Schritte notwendig. Dazu gehören unter anderem:

  • die Suche nach langfristigen Finanzierungsmöglichkeiten
  • die Entwicklung von Ideen für die Öffentlichkeitsarbeit
  • die Stärkung des Community-Gedankens und des Mitmachpotenzials
  • sowie technische und inhaltliche Erweiterungen der Mediathek

Mitmachen und unterstützen

Das Projekt versteht sich als gemeinschaftliche Infrastruktur für nichtkommerzielle Medienarbeit.
Es zeigt, welches Potenzial in der Zusammenarbeit der Bürgermedien steckt und wie offene Technologien dazu beitragen können, lokale Medienproduktion – produziert von tausenden Ehrenamtlichen – langfristig im digitalen Raum für viele Menschen zugänglich bleiben.

Haben Sie Ideen zur Weiterentwicklung oder können Sie das Projekt inhaltlich oder finanziell unterstützen? Jede Form der Förderung hilft dabei, die gemeinsame Mediathek weiter auszubauen und langfristig zu sichern. Für finanzielle Beiträge können Spendenquittungen ausgestellt werden.
Unterstützende können zudem auf der Webpräsenz des Landesverbandes sichtbar gemacht werden.

Wir freuen uns sehr, wenn Sie mit uns Kontakt per E-Mail aufnehmen:
landesverband@offenekanaele-sachsenanhalt.de




Medienanstalt Sachsen-Anhalt und Staatskanzlei und Ministerium für Kultur suchen erneut die besten bürgermedialen Beiträge im Land.

Auch im Jahr 2026 sucht die Medienanstalt Sachsen-Anhalt mit dem Bürgermedienpreis wieder die besten Fernseh- und Radiobeiträge, die in den Offenen Kanälen und Nichtkommerziellen Lokalradios des Landes entstanden sind. Unterstützung erfährt sie dabei erneut von der Staatskanzlei und Ministerium für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt, die in diesem Jahr im Rahmen des Bürgermedienpreises die Sonderkategorie „Europa bewegt – Deine Perspektive, Dein Beitrag“ auslobt.

Markus Kurze, Vorsitzender der Versammlung der Medienanstalt Sachsen-Anhalt, sieht in dem Wettbewerb weit mehr als eine reine Leistungsschau. Für ihn sind die Bürgermedien ein unverzichtbarer Ankerpunkt für den offenen, demokratischen Austausch im Land. „Mit dem Bürgermedienpreis 2026 rücken wir jene Medienschaffenden ins Rampenlicht, die ihre eigene Perspektive mutig einbringen und Bürgermedien interessant und spannend machen – vom ersten Beitrag der Jüngsten bis zur fundierten Dokumentation der Erwachsenen“, so Kurze. Gerade in einer Zeit flüchtiger Informationen setze der Preis ein Zeichen für die Relevanz lokaler Stimmen, die die Gemeinschaft stärken und zeigen, was die Menschen in der Region wirklich bewegt.#

Wer kann mitmachen?

Bewerben können sich Einzelpersonen oder Produktionsgruppen, die im Zeitraum von Juni 2024 bis zum 3. Juni 2026 eine Produktion in den Offenen Kanälen oder Nichtkommerziellen Lokalradios Sachsen-Anhalt veröffentlicht haben. Die Beiträge dürfen eine maximale Länge von 20 Minuten haben und müssen in deutscher oder englischer Sprache vorliegen.

Welche Preiskategorien gibt es?

Der Preis wird in den Bereichen Fernsehen und Hörfunk in jeweils zwei Hauptkategorien vergeben: „Bester Beitrag Erwachsene“ und „Bester Beitrag Nachwuchs (bis 18 Jahre)“. In jeder Kategorie erhält der Erstplatzierte 750 Euro. Zudem werden pro Kategorie zwei weitere Nominierungen mit jeweils 150 Euro honoriert.

Zusätzlich vergibt die Staatskanzlei und Ministerium für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt den Sonderpreis „Europa bewegt – Deine Perspektive, Dein Beitrag“. Gesucht werden Produktionen, die europäische Themen aus einer persönlichen Perspektive beleuchten und den demokratischen Austausch fördern. Auch hier ist das Preisgeld gestaffelt – 750 Euro für den 1. Platz und 150 Euro für zwei Nominierungen.

Wann ist der Einsendeschluss?

Die Wettbewerbsbeiträge können bis zum 3. Juni 2026, 12:00 Uhr, online bei der Medienanstalt Sachsen-Anhalt eingereicht werden. 

Über die Vergabe der Preise entscheidet eine unabhängige Jury. Die feierliche Auszeichnung der Preisträgerinnen und Preisträger findet am 4. September 2026 im Puschkinhaus Halle statt. Alle Informationen und die Anmeldung zum Wettbewerb finden Interessierte unter: 
https://medienanstalt-sachsen-anhalt.de/buergermedienpreis.html 

Über die Bürgermedien Sachsen-Anhalt 

Zu den Bürgermedien in Sachsen-Anhalt zählen sieben Offene Kanäle in Magdeburg, Merseburg-Querfurt, Dessau, Salzwedel, Stendal, Wernigerode und Wettin sowie zwei Nichtkommerzielle Lokalradios in Halle (Radio Corax) und Aschersleben (Radio hbw). Sie sind Orte der medialen Teilhabe, der Medienbildung und des kreativen Schaffens: In den Sendern kann jede/jeder mit der vor Ort verfügbaren Technik und professioneller Unterstützung eigene Fernseh- bzw. Hörfunkformate produzieren und damit eigene Themen ins Fernsehen bzw. Radio bringen. Die Programme der Sender haben daher oft starke regionale Bezüge und zeigen, was Menschen vor Ort beschäftigt. Über diese Partizipationsmöglichkeiten hinaus engagieren sich die Bürgermedien in der medienpädagogischen Projektarbeit. Die Bürgermedien werden von Vereinen getragen. Die Medienanstalt Sachsen-Anhalt fördert den Betrieb der Bürgermedien und stellt den Offenen Kanälen digitale Produktions- und Sendetechnik zur Verfügung. 




Die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz veranstaltet am 14. April 2024 von 9.00 bis 15.30 Uhr in Magdeburg die Fortbildung „Aktiv mit Medien – Medienpädagogische Methoden“.

Von KIKA, Youtube, TikTok bis Instagram und WhatsApp – mediale Idole, virtuelle Welten und soziale Netzwerke bieten Raum für Kreativität, Austausch und Erprobung. Darüber hinaus lauern jedoch auch Gefahren, die Kinder und Jugendliche kennen müssen, um sich adäquat in diesen Welten zu bewegen. Dazu gehören Fragen der Privatsphäre und informationeller Selbstbestimmung ebenso, wie der Respekt vor den Rechten Dritter oder das Wissen darum, dass nicht immer die Personen hinter Profilen stecken, für die sie sich ausgeben. Die Fortbildung stellt (medien-)pädagogische Methoden vor, mit denen pädagogische Fachkräfte mit Kindern und Jugendlichen zu diesen Themen ins Gespräch kommen können. Fragen des Jugendmedienschutzes zu Altersfreigaben sowie zu Persönlichkeitsrechten werden ebenso anhand aktivierender Methoden erläutert. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung erhalten somit einerseits pädagogisches Rüstzeug für das Wirken mit Kindern und Jugendlichen und gleichzeitig Raum für offene Fragen, Erfahrungsaustausch und Hinweise zu Hilfestellen und Ansprechpartnerinnen und -partnern.

Zielgruppe

Sozialpädagogische Fachkräfte, Fachkräfte aus der Schulsozialarbeit, pädagogische Fachkräfte (Erzieher*innen, etc.) und Interessierte

Schwerpunkte

  • Umgang mit persönlichen und fremden Daten (in sozialen Netzwerken)
  • Rechtliche Grundlagen (Altersfreigaben, Recht am eigenen Bild, Urheberrecht)
  • Hinweise zu Hilfestellen und Ansprechpartner*innen

Teilnahmegebühr: kostenlos

Die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz von fjp>media ist ein landesweites Angebot mit Information und Beratung, Netzwerkarbeit und Fortbildung sowie Projekt- und Bildungsangeboten zu Fragen des Kinder- und Jugendschutzes.

Dieses Angebot wird finanziert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung Sachsen-Anhalt.

Anmeldemöglichkeiten: 

Online-Formular 

Auskünfte zur Anmeldung und Organisation erhalten Sie unter
Telefon: 0391/5037638 oder per E-Mail: katja.bach@fjp-media.de




Rund um den Tag der Pressefreiheit am 3. Mai bietet die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt, der Jugendmedienverband fjp>media und die Digitalassistenz des LISA Bildungsangebote für Schüler, Lehrkräfte und Eltern zu den Themen Desinformation, Demokratie, Politik und Medien an. Die Schülermedientage finden im Zeitraum vom 27. bis zum 30. April 2026 statt.

Die Welt der Medien ist so schnelllebig, vielfältig und undurchsichtig wie noch nie. Orientierung und Medienkompetenz sind gefragt, insbesondere auch zu den aktuellen Krisen.

Wie erkennt man, ob eine Nachricht seriös oder Desinformation ist? Wie „ticken“ die großen Medienplattformen? Wo und wie informiere ich mich zuverlässig über das aktuelle Geschehen? Wie arbeiten Journalistinnen und Journalisten und was machen Medientrolle und Infokrieger?

Mit freien Journalisten und kompetenten Medienpartnern von MDR, Mitteldeutscher Zeitung und Volksstimme will die Landeszentrale für politische Bildung während der Schülermedientage vom 27. bis zum 30. April 2026 einen Beitrag zur Medienbildung leisten. Das Angebot ist kostenfrei.

Flyer als PDF

Die Landeszentrale für politische Bildung unterstützt auch außerhalb der Schülermedientage Veranstaltungen zu den genannten Themen – z.B. im Rahmen von Projekttagen oder Themenwochen.
Die Kontaktdaten finden Sie unter: https://lpb.sachsen-anhalt.de/landeszentrale/aufbau-und-geschichte/politische-medienbildung

Für Schülerinnen und Schüler

Die Workshops an der Schule dauern jeweils zwei Schulstunden (90 Minuten). Nach einem kurzen thematischen Input können die Schülerinnen und Schüler zum Beispiel zu Themen wie Fake News,
Desinformation, Künstliche Intelligenz, Influencing, Hass im Netz und Alternativen zu Big Tech ins Ge-
spräch kommen.

90 Minuten sind zu kurz? Es besteht die Möglichkeit, die Workshops in einen ganzen Projekttag zum Thema „Schülerzeitung und Medienkompetenz“ einzubetten. Referentinnen und Referenten von fjp>media bringen den Schülerinnen und Schülern dabei grundlegende Kompetenzen der Recherche und Medienproduktion näher.

Anmelden können sich Schulen mit Gruppen bis jeweils maximal 30 Personen ab der Klassenstufe 8. Benötigt wird ein entsprechender Raum in der Schule, ggf. mit Technik für Präsentationen. Die Veranstaltungen können auf Wunsch der Schule entweder in Präsenz oder digital durchgeführt werden.

Die Anmeldung und der ausführliche Stundenplan mit den einzelnen Modulen:
www.lpb.sachsen-anhalt.de/online-angebote/schuelermedientage

Für Lehrkräfte

In diesem Jahr wird neben den medienpädagogischen Angeboten für Schulklassen auch wieder ein Parallelprogramm der Digitalassistenz für Lehrkräfte angeboten. Die Workshops der Digitalassistenz zielen darauf ab, dass Lehrkräfte Medienwelten von Kindern und Jugendlichen besser verstehen und Schülerinnen und Schüler in ihrem Medienhandeln, speziell im Kontext der Nutzung sozialer Medien, sicherer begleiten zu können.

Der Workshop „KI kritisch denken“ richtet sich an Lehrkräfte, die sich mit den aktuellen Sorgen, Zweifeln und ethischen Fragen rund um Künstliche Intelligenz (KI) auseinandersetzen möchten. Im Zentrum steht die kritische Reflexion: Welche Ängste und Vorurteile haben Sie im Umgang mit KI? Wie können sie diesen begegnen? Vor welchen ethischen und gesellschaftlichen Herausforderungen stehen wir aktuell? Nach einer kurzen Einführung und einem Stimmungsbild werden Fakten zu KI beleuchtet. Der Workshop ist interaktiv angelegt und lebt vom Austausch der Teilnehmenden, indem er sie anregt, bewusst konträre Perspektiven zum Thema einzunehmen. Er bietet Raum für Unsicherheiten, kritische Fragen und die Entwicklung eigener Positionen im Umgang mit KI.

Die maximale Teilnehmendenzahl pro Workshop beträgt 15, bitte eigene Endgeräte mitbringen.

Für (Groß-)Eltern und Erziehungsberechtigte

Für Eltern und Erziehungsberechtigte wird am 28. April 2026 um 17:00 Uhr ein digitaler Elternabend mit dem Thema „Fake News im Feed“ mit Unterstützung von fairsprechen von fjp>media angeboten. Hier geht es zur Anmeldung.

Für Schülerzeitungsredaktionen und medieninteressierte Schülerinnen und Schüler

In Kooperation mit fjp>media, dem Verband der jungen Medienmacher in Sachsen-Anhalt, bietet
die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt ein Mediencamp vom 8. bis zum 10. Mai
in Dessau an. An dem Wochenende wird tief in die Welt der Medien eingetaucht. Der Fokus diesmal: Wie prägen Social Media, Schule und Zukunftspläne deinen Alltag? Was nervt dich an der Politik und wo möchtest du endlich mitreden? Ob Podcast, Video oder Fotostory – lerne von Profis, wie du deine Meinung laut machst und professionell Content erstellst. Erlebe echtes Redaktions-Feeling und übernachte in der Jugendherberge in der Bauhausstadt. Bei Interesse melde Dich gern bei
sz-kampagne@fjp-media.de.

Mitteldeutsche Aktion „Pressefreiheit macht Schule“

Vom 27.4. bis 8. Mai 2026 findet in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen die Aktion #PressefreiheitMachtSchule statt. Lehrkräfte aller Schulformen können ihre Klassen der Jahrgangsstufen 5 bis 11 zu Schulbesuchen und Workshops – vor Ort oder digital – anmelden. Teilweise sind auch länderübergreifende Angebote möglich, so z.B. digitale Schulgespräche mit den renommierten Journalistinnen und Journalisten Christin Bohmann, Daniel Drepper und Holger Stark. Ergänzend werden punktuell Lehrkräftefortbildungen angeboten. 

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung auch für bundesweite Angebote.

Grafik: Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt





Am 23. April 2026 findet in der Messe Magdeburg erneut die Kongressmesse BILDUNG.DIG!TAL statt. Die Veranstaltung richtet sich an Schulträger, Schulleitungen, Lehrkräfte sowie Fachkräfte aus Kitas und anderen Bildungseinrichtungen und bietet eine Plattform für den Austausch zur digitalen Transformation im Bildungsbereich – von der frühkindlichen Bildung bis zur Berufschule.

Bereits zum dritten Mal bringt die Messe Akteurinnen und Akteure aus Bildung, Politik und Wissenschaft zusammen. Unter der Schirmherrschaft von Bildungsminister Jan Riedel und mit der Unterstützung von Jürgen Böhm, Staatssekretär im Bildungsministerium, stehen praxisnahe Einblicke und innovative Ansätze für den Bildungsalltag im Mittelpunkt. Das Programm für Lehrkräfte wurde gemeinsam mit dem Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA) entwickelt und ist als Lehrerfortbildung anerkannt. Für Schulträger entstand ein spezielles Programm in Kooperation mit dem Bündnis für Bildung e.V..

Inhaltlich deckt das Vortragsprogramm zentrale Themen der digitalen Bildungsentwicklung ab. Dazu gehören unter anderem effiziente Verwaltungsstrukturen für Schulträger, der Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Arbeitsalltag von Schulleitungen, didaktische Konzepte und digitale Werkzeuge für den Unterricht sowie digitale Ansätze in der frühkindlichen Bildung. Weitere Schwerpunkte sind inklusive Bildung, individuelle Förderung, Resilienz und Gesundheit im digitalen Arbeitsalltag sowie die Förderung von Medienkompetenz.

Die Netzwerkstelle Medienkompetenz wird am Stand C-6 vertreten sein und lädt Besucherinnen und Besucher zum Austausch ein. Gemeinsam mit Jörg Kratzsch (Fachberatung Medienpädagogik beim Landesjugendamt Sachsen-Anhalt) werden wir außerdem von 10:00 bis 10:30 Uhr einen Impuls zum Thema „Medienbildung in der Kita und im Hort” geben. 

Ein besonderer Programmbereich ist die INNOVAT!ON AREA, ein Zukunftslabor für digitale Bildung. Kuratiert von der Zukunft Digitale Bildung gGmbH, bringt sie Bildungspioniere, Startups, etablierte Anbieter und Entscheider aus Schulen, Kommunen und Ministerien zusammen. Hier präsentieren ausgewählte Anbieter neue Lösungen – von KI-gestütztem Lernen über digitale Hardware bis hin zu Konzepten für die Schulentwicklung. Live-Pitches, Vorträge und Gesprächsrunden schaffen Raum für Austausch, Feedback aus der Praxis und neue Kooperationen.

Weitere Informationen zum Programm, Ausstellenden und zur Anmeldung finden Sie auf der Website der BILDUNG.DIG!TAL: https://bildung-digital.de/magdeburg




Die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz veranstaltet am 19. März 2026 von 9.00 bis 15.30 Uhr in Magdeburg die Fortbildung „Ein gutes Maß finden – Prävention exzessiver Mediennutzung“.

Digitale Medienangebote erfreuen sich großer Beliebtheit und spielen eine wichtige Rolle für das Aufwachsen junger Menschen. Neben den vielfältigen Potentialen gehen damit aber auch bestimmte Risiken einher. Schnell vergisst man mal die Zeit oder unterliegt dem Druck, bloß nichts zu verpassen. Jedoch nicht jede exzessive Nutzungsweise ist auch gleichzustellen mit pathologischer Mediensucht.

Die Fortbildung geht auf Aspekte der Mediensucht ein (entlang der ICD-11-Klassifikation), grenzt diese von anderen Risiken wie Fear of missing out und exzessiver Mediennutzung ab und stellt Maßnahmen aus der Präventionsarbeit vor.

Lernziele und Kompetenzen

  • Pathologische von unproblematischer Mediennutzung unterscheiden
  • Präventive Maßnahmen mit Heranwachsenden & Eltern eigenständig durchführen
  • Anlaufstellen für Intervention kennen

Zielgruppe

Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe bzw. der Jugendarbeit

Schwerpunkte

  • Begriffserklärung „Sucht“ und Abgrenzung zu exzessiver Mediennutzung
  • Präventive Maßnahmen in Jugendhilfe und Elternarbeit
  • Praktische Erprobung von Methoden
  • Weiterführende Hilfsangebote und Beratungsstellen

Teilnahmegebühr: kostenlos

Weitere Informationen und Anmeldung unter:
https://www.servicestelle-jugendschutz.de/2026/02/fortbildung-ein-gutes-mass-finden-praevention-exzessiver-mediennutzung-am-19-maerz/




Die Servicestelle digitale Kulturelle Bildung hat eine neue kreative Methode veröffentlicht, die Kunst, Technik und Zufall miteinander verbindet.

Entwickelt wurde das Format von der Servicestelle für digitale Kulturelle Bildung der Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e. V. (.lkj) gemeinsam mit Mathias Magdowski und Thomas Schallschmidt von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Ab sofort steht die Methode Multiplikator*innen in der Methodenmediathek zur Verfügung.

Wenn Roboter mitgestalten

Im Zentrum von „Roberta Kahlo“ stehen kleine Fahrroboter, die selbst zu Akteur*innen im künstlerischen Prozess werden. Sie rollen durch Farbe, nehmen Pigmente auf und hinterlassen auf großen Papierflächen individuelle Spuren. So entstehen abstrakte, dynamische Bildwelten – manchmal geplant, manchmal überraschend, oft irgendwo dazwischen.

Dabei geht es nicht um das perfekte Ergebnis, sondern um das gemeinsame Experimentieren und Erforschen:

  • Was passiert, wenn Technik aktiv mitgestaltet?
  • Wie viel Kontrolle haben wir – und wo beginnt der Zufall?
  • Was bedeutet Kreativität, wenn Mensch und Maschine zusammenarbeiten?

Niedrigschwelliger Zugang, offene Prozesse

Die Roboter lassen sich unkompliziert per Smartphone oder Tablet steuern und bieten dadurch einen niedrigschwelligen Zugang für verschiedene Altersgruppen. Unerwartete Linien, kleine „Fehler“ oder technische Eigenheiten werden nicht als Scheitern gewertet, sondern als produktiver Teil eines offenen ästhetischen Prozesses verstanden.

Im Anschluss an die Gestaltungsphase lädt die Methode zur gemeinsamen Reflexion ein: über Fragen von Autorschaft, über digitale Werkzeuge in der Kunst und über neue Formen kreativer Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine.

Die vollständige Methode steht online zur Verfügung und kann direkt in der Praxis eingesetzt werden:
https://methoden.lkj-lsa.de/roberta-kahlo

Die Servicestelle freut sich über die Nutzung der Materialien – und besonders über Rückmeldungen aus der Praxis.




Noch bis zum 31. März 2026 können sich engagierte junge Menschen aus ganz Sachsen-Anhalt bewerben.

Junge Engagierte, Schüler*innen, Auszubildende, Studierende, Jugendinitiativen und Vereine sind ab sofort herzlich eingeladen beim 23. JugendEngagementPreis Sachsen-Anhalt mitzumachen. Die Teilnehmenden erfahren öffentliche Anerkennung und werden für ihr Engagement geehrt. Zudem haben alle Teilnehmenden eine Chance auf Preisgelder von bis zu 1.000 Euro für ihre Projekte. Unterstützt und gestiftet wird der Engagementpreis von Vertreter*innen aus Politik, Unternehmen und sozialen Organisationen aus Sachsen-Anhalt.

„Das zentrale Thema für die Verleihung des JugendEngagementPreises ist es, das Engagement junger
Menschen sichtbar zu machen, engagierte Jugendliche vor Ort in Sachsen-Anhalt wertzuschätzen und
sie in ihren Projekten zu unterstützen. Manchmal sind wir uns der Beiträge junger Menschen zu einer
lebenswerten Gesellschaft gar nicht bewusst. Das wollen wir ändern!“ erklärt Jakob Möhring vom
Organisationsteam des JugendEngagementPreises.

Ob Klimaschutzaktionen, Kulturprojekte oder Initiativen für mehr Beteiligung im Dorf – Jugendengagement ist vielfältig. Für den Preis können sowohl konkrete gemeinnützige Projekte als auch regelmäßiges ehrenamtliches Engagement vorgeschlagen werden. Neben Eigenbewerbungen sind auch Vorschläge durch Dritte möglich.

Organisiert und durchgeführt wird der Preis bereits zum 23. Mal von der Freiwilligen-Agentur Halle. Ziel ist es, die Vielfalt jugendlichen Engagements im Land sichtbar zu machen und engagierte junge Menschen öffentlich zu würdigen und zu fördern. Unterstützt wird der JugendEngagementPreis unter anderem vom Land Sachsen-Anhalt, der Lotto-Toto GmbH Sachsen-Anhalt sowie den Stadtwerke Halle und weiteren langjährigen Partnern.

Schirmfrau ist auch in diesem Jahr Petra Grimm-Benne, Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt.

Weitere Informationen und das Bewerbungsformular gibt es unter:
www.freistil-lsa.de/jugendengagementpreis

Grafik: Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis e.V.




Das Land Sachsen-Anhalt schreibt gemeinsam mit der lkj) – Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt den 29. Kinder- und Jugend-Kultur-Preis Sachsen-Anhalt aus. Unter dem Motto „Mach doch!“ sind Kinder und Jugendliche eingeladen, ihre kreativen Ideen einzureichen.

Teilnehmen können junge Menschen bis einschließlich 21 Jahre mit Wohnsitz in Sachsen-Anhalt. Gesucht werden künstlerische Beiträge aus allen Kultursparten – von fantastischen Geschichten über eindrucksvolle Performances bis hin zu fantasievollen Kunstwerken. Die Beiträge können einzeln oder als Team eingereicht werden und sollten nicht älter als ein Jahr sein.

Insgesamt werden elf Preise im Gesamtwert von 6.500 Euro vergeben. Neben drei Hauptpreisen und zwei Förderpreisen gibt es außerdem fünf Anerkennungspreise sowie einen Sonderpreis der Jugendjury. Die feierliche Preisverleihung findet am 26. Juni 2026 statt. Einsendeschluss für Beiträge ist der 1. April 2026.

Seit fast drei Jahrzehnten würdigen die Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt und das Ministerium für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt kreative Arbeiten junger Menschen, die gesellschaftliche Themen aufgreifen, ihre Perspektiven sichtbar machen und Kultur auf neue Weise erlebbar machen. Schirmherr des Wettbewerbs ist der Staatsminister und Minister für Kultur Rainer Robra.

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Bewerbung gibt es auf der Wettbewerbswebsite.

Bildrechte: .lkj) Sachsen-Anhalt e.V.




Orientierung, Austausch und Tipps für eine sichere Begleitung in der digitalen Welt.

Am 10. Februar 2026, anlässlich des Safer Internet Day 2026 (SID), bietet die Netzwerkstelle Medienkompetenz Sachsen-Anhalt gemeinsam mit den Medienmobilen der Medienanstalt Sachsen-Anhalt einen Eltern-Workshop beim Ausbildungsverbund der Wirtschaftsregion Braunschweig/Magdeburg e.V. an.

Digitale Medien sind ein fester Bestandteil des Alltags von Kindern und Jugendlichen. Das wirft für Eltern immer wieder neue Fragen auf. Wie viel Medienzeit ist sinnvoll? Welche Apps und Plattformen sind altersgerecht? Und wie können Kinder vor problematischen Inhalten geschützt werden?

Anlässlich des weltweiten Aktionstages richtet sich der Workshop in Magdeburg an die Teilnehmerinnen des Berufsorientierungsprojektes „FrauKe – Frauen mit interkultureller Kompetenz”. Die Frauen möchten durch die Veranstaltung mehr Sicherheit im Umgang mit digitalen Medien gewinnen, um ihre Kinder gut und verantwortungsvoll in der digitalen Welt begleiten zu können. Ausgehend von den vielfältigen Medienbiografien werden aktuelle Fragen der Medienerziehung aufgegriffen und verständlich eingeordnet. Gemeinsam wird außerdem diskutiert, wie viel Mediennutzung gesund ist, warum private Daten schützenswert sind und warum Inhalte im Netz – insbesondere im Zeitalter von KI – kritisch hinterfragt werden müssen. Der Workshop verbindet fachliche Impulse mit praxisnahen Anregungen und Unterstützungsangeboten für den Familienalltag. Zudem gibt es Raum für Fragen und Diskussionen.

Der Workshop ist Teil des bundesweiten Aktionstages der EU-Initiative klicksafe, der in diesem Jahr unter dem Motto „KI and me. In künstlicher Beziehung” stattfindet. Im gesamten Monat Februar beteiligen sich über 300 Veranstaltungen an der SID-Kampagne, die von neu veröffentlichten Publikationen und Angeboten für Kinder, Jugendliche, Eltern und pädagogische Fachkräfte flankiert wird.

Beim Safer Internet Day 2026 sind wieder weitere Akteure aus Sachsen-Anhalt dabei und bieten folgende Bildungsformate an:

Blink Challenge: ChatGPT im Alltag
Dienstag bis Mittwoch, 10. bis 11. Februar 2026
Onlineaktion für Jugendliche von tumult Digital/congrav new sports e.V.

Safer Internet Day 2026 – TV Spezialprogramm
Dienstag, 10. Februar 2026, 14-24:00 Uhr
Aktion in TV / Radio (Online)
Offener Kanal Merseburg-Querfurt e.V.

Bildung in Zeiten Künstliche Intelligenz – Ki strategisch und reflektiert nutzen 
Tagung / Konferenz (Hybrid) für Eltern, Lehrkräfte, Jugendliche, Fachpublikum und Medienvertretung
Mittwoch, 11. Februar 2026, 10:00-17:30 Uhr
Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt, Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt und Offener Kanal Merseburg-Querfurt

KI-Abenteuer – Wir entdecken Künstliche Intelligenz
Workshop für Kinder
16. Februar 2026, 23. Februar 2026     
Stadt Zeitz in der Grundschule Bergsiedlung
25. Februar 2026
Stadt Zeitz in der Grundschule Zeitz-Ost




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