Das MedienpädagogikPraxisCamp 2026 findet vom 3. bis 4. September 2026 erstmals in Erfurt statt. Nach dem zehnjährigen Jubiläum in Würzburg wandert das Barcamp nach Mitteldeutschland und freut sich auf neue Partnerinnen, eine neue Location und damit auch auf eine schöne Mischung aus neuen Gesichtern und erfahrenen Camperinnen.

Unter dem Motto „Aus der Praxis, für die Praxis“ bietet die Veranstaltung medienpädagogisch Tätigen, ehemaligen Teilnehmenden sowie weiteren Interessierten im Bereich Medienbildung die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen, voneinander zu lernen und gemeinsam neue Ideen zu entwickeln.

Das Barcamp lebt von der aktiven Beteiligung der Teilnehmenden. Die Inhalte und Themen der Sessions werden gemeinschaftlich gestaltet und können sowohl im Vorfeld als auch spontan vor Ort eingebracht werden. Thematisch reicht das Spektrum von Praxis- und Theorieaustausch über Methoden und Tipps bis hin zur Arbeit mit unterschiedlichen Zielgruppen sowie dem Ausprobieren technischer Tools und Gadgets. Die finale Sessionplanung erfolgt jeweils zu Beginn der Veranstaltungstage. Die finale Sessionplanung erfolgt jeweils zu Beginn der Veranstaltungstage. Das Programm wird durch eine „Überraschungssession“ sowie einen Netzwerkabend ergänzt.

Weitere Informationen zum Ablauf, Kosten und Anmeldung gibt es unter:
https://barcamps.eu/mppb26




Das Wahljahr 2026 in Sachsen-Anhalt bietet viele Anlässe für Diskussionen, politische Meinungsbildung und den Umgang mit Informationen und Nachrichten im digitalen Raum. Um Jugendliche dabei zu unterstützen, informiert und reflektiert mit politischen und medialen Inhalten umzugehen, haben die Jugendpresse Deutschland und die Bildungsinitiative SPREUWEIZEN gemeinsam einen interaktiven Projekttag für Schulen entwickelt.

Von Juni bis August 2026 werden in Sachsen-Anhalt Workshops angeboten, bei denen Jugendliche journalistisches Arbeiten praktisch erleben und ihre Nachrichten- und Informationskompetenz stärken können. 

Die Workshops richten sich an Jugendliche ab Klasse 9 und umfassen 6 Schulstunden.

Workshopinhalte und weitere Informationen

Bei Fragen steht das SPREUWEIZEN-Team jederzeit gern zur Verfügung. Buchungen können auch direkt über hey@spreuweizen.de angefragt werden. 

Grafik: SPREUWEIZEN




Junge Menschen informieren sich heute in einer Medienumgebung, in der Nachrichten, Meinungen, persönliche Einschätzungen und KI-generierte Antworten oft unmittelbar nebeneinanderstehen. Verlässliche Informationen zu erkennen, Quellen einzuordnen und Widersprüche auszuhalten, ist deshalb keine beiläufige Fertigkeit, sondern eine zentrale Voraussetzung, um sich kompetent im digitalen Alltag zurechtzufinden.

Aktualisierung des Online-Kurses „Wie ich mich zuverlässig informiere“

Genau hier setzt der überarbeiteter Onlinekurs „Wie ich mich zuverlässig informiere“ an. Er unterstützt Lehrkräfte dabei, Fragen rund um Informationsbewertung, Quellenkritik und Medienvertrauen praxisnah im Unterricht aufzugreifen. Der Kurs ist nun interaktiver gestaltet und arbeitet mit neuen, lebensnahen Beispielen, die an die Mediennutzung junger Menschen anknüpfen. Er lässt sich sowohl direkt im Unterricht einsetzen als auch in hybriden Lernsettings oder im Flipped Classroom, etwa zur eigenständigen Vorbereitung und anschließenden Vertiefung im Plenum.

In fünf kompakten Abschnitten behandelt der Kurs zentrale Aspekte des Informationshandelns. Er regt zur Reflexion des eigenen Informationsverhaltens an, vermittelt Kriterien für die Einschätzung glaubwürdiger Medien, führt in die Überprüfung von Nachrichten und Online-Behauptungen ein und greift schließlich den Umgang mit Widersprüchen und Unsicherheit auf. Damit bietet er konkrete Anknüpfungspunkte für den Fachunterricht ebenso wie für fächerübergreifende medienpädagogische Arbeit.

Den Kurs finden Sie unter: https://fitfornews.de/onlinekurse-schule

Kurzmanuale für fit for news – Unterrichtseinheiten 1-6

Jede fit for news Lehreinheit für den Präsenzunterricht (1 bis 6) verfügt nun in beiden Niveaus zusätzlich über ein Kurzmanual, das in einer knappen Übersicht die Gliederung der Einheit zeigt. Die Manuals sind im Downloadordner der jeweiligen Einheit abgelegt. Es beinhaltet alles Nötige, um die Einheit im Unterricht durchzuführen und die zentralen Übungen mit den Schülerinnen und Schülern zu besprechen. Weiterhin steht Lehrkräften auch das ausführliche Manual zur Verfügung, das Sie durch jede Folie der jeweiligen Einheit führt und zusätzlich viele Hintergrundinformationen sowie weiterführende Hinweise bereitstellt.

Zur Übersicht des fit for news-Materialpakets: https://fitfornews.de/schulunterricht

Wenn KI zum Alltag wird – und Schule nachzieht

Viele Schülerinnen und Schüler nutzen KI weit umfassender als die meisten Lehrkräfte in der Schule. Chatbots, Bild-Tools und smarte Suchhilfen gehören für viele Jugendliche ganz selbstverständlich zum Lernalltag. Dabei fehlen an vielen Schulen neben klaren Nutzungsregeln vor allem die passenden Unterrichtskonzepte. Genau darin liegt die aktuelle Herausforderung: Nicht das Ob ist die Frage, sondern das Wie: Wie kann die Schule über KI sinnvoll aufklären, die Verfahren kritisch einordnen und produktiv für Lernprozesse einsetzen? Der neue Beitrag gibt Orientierung aus der Sicht des EIJK auf den zweckmäßigen Einsatz von KI in Lehrprozessen – von der Nutzung durch Jugendliche über den Unterstützungsbedarf von Lehrkräften bis hin zu pädagogischen Ansätzen für den Unterricht.

Zum Beitrag: https://fitfornews.de/viele-schuelerinnen-und-schueler-nutzen-ki-laengst-auch-im-schulalltag-wie-kann-schule-darauf-reagieren




Mit den gewaltpräventiven Theaterproduktionen und einer Produktion zur Suchtprävention geht die Berliner Theatergruppe Ensemble Radiks vom 24. August bis 18. September 2026 auf Sachsen-Anhalt-Tournee.

Die Theatergruppe Radiks hat alle Stücke in Zusammenarbeit mit erfahrenen Lehrkräften und Sozialpädagogen erarbeitet. Im Anschluss an die Aufführung bietet das Team ein Nachgespräch für alle Teilnehmenden an. Die Aufführung und Nachgespräch sollen als Modul zur Gewaltprävention dienen, um die Jugendlichen ab 12 Jahren für die vorgenannten Themenbereiche zu sensibilisieren. Die Stücke sollen ein respektvolles Miteinander erörtern, fördern und stärken. Die Stücke verfolgen den pädagogischen Ansatz des „No-Blame-Aproach“ indem sie sich den vorgenannten Themen nähern ohne persönliche Standpunkte der auftretenden Figuren zunächst zu werten oder zu verurteilen.

Tournee vom 24. August – 18. September:

  • „Fake oder War doch nur Spaß“, Themen: Cyber-Mobbing und Medienkompetenz
  • „Morgen oder Madagaskar“, Themen: Abhängigkeiten, Drogen, Suchtprävention und Medienkompetenz
  • „Wir waren mal Freunde“, Themen: Fremdenfeindlichkeit, Gewaltprävention und Freundschaft

Tournee vom 7. – 11. September:

  • „Und dann kam Alex”, Themen: Gewalt, Mobbing, Bullying

Tournee vom 14. – 18. September 2026: 

  • „Herznetz-Gefühl“ Themen: Cyber-Kriminalität, Cyber-Mobbing und Medienkompetenz
  • „5 vor 12 – oder Schon Geisterstunde”, Themen: Klimawandel, Nachhaltigkeit, Armut & Reichtum und Respekt

Zur Unterstützung der Vor- und Nachbereitung stellt das Ensemble umfangreiches Begleitmaterial zur Verfügung.

Info-Material zu den mobilen Theaterstücken

Buchungen, Reservierungen und Informationen

Sie können sich gerne unverbindlich bei Astrid Scharfe vom Tourmanagement informieren. Frau Scharfe beantwortet auch Fragen zu Aufführungsmodalitäten, nimmt Ihre Reservierungswünsche entgegen und berät Sie umfassend. Sie erreichen Frau Scharfe auch in Ferienzeiten unter:

Tel. +49-30-52 69 81 83
E-Mail: info@ensemble-radiks.de

Grafik: Ensemble Radiks




Die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz veranstaltet am Mittwoch, den 3. Juni 2026, von 9.00 bis 15.30 Uhr in Magdeburg die Fortbildung „Zu schön um wahr zu sein! Influencer*innen und Schönheitsideale auf Social Media“.

Das Internet ist im Leben der meisten Jugendlichen fest verankert. Dabei finden Selbstdarstellung und Orientierung zunehmend über soziale Netzwerke wie Instagram, YouTube und TikTok statt. Nicht selten transportieren Social-Media-Stars perfektionistische bis unrealistische Schönheitsideale, um in diesem Rahmen auch die zumeist eingeschränkte Reflexionsfähigkeit der Heranwachsenden für Produktbewerbung zu nutzen. Welche Auswirkungen kann das auf junge Menschen haben und was können Fachkräfte tun?

Posen, Filter und nicht zuletzt Bildbearbeitungsapps suggerieren den Standard eines vermeintlich makellosen Körpers. In Studien geben die Jugendlichen selbst an, von sozialen Netzwerken in ihrer Selbstwahrnehmung beeinflusst zu werden. Welche Wirkmacht haben Influencer*innen und Social Media tatsächlich auf das Körperbild und Essverhalten von Heranwachsenden? Wann ist der Fitnesslifestyle noch gesund, und wann wird es problematisch? Und wie erkenne ich gestörtes Essverhalten bei jungen Menschen?

Um diesen Fragen nachzugehen, beschäftigt sich die Fortbildung mit aktuellen Trends auf sozialen Netzwerken, der Relevanz von Influencer*innen und den Wirkungsmechanismen von Plattformen wie Instagram und TikTok. Damit Pädagog*innen junge Menschen dabei unterstützen können, die Selbstdarstellung von Influencer*innen im Netz bewusst zu hinterfragen, vermittelt die Fortbildung zudem praktische Handlungsansätze und methodische Anregungen. Auch die Einschätzung sowie Präventionsmaßnahmen möglicher Körperbild- und Essstörungen sind zentrale Themen der Veranstaltung.

Zielgruppe

Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe bzw. der Jugendarbeit

Lernziele und Kompetenzen

  • derzeitige Medienrealitäten von Kindern und Jugendlichen
  • Wirkungsmechanismen von sozialen Netzwerken und Influencer*innen
  • mediale Körperbilder im Zusammenhang mit Essstörungen
  • Präventionsmaßnahmen und Handlungsstrategien für die pädagogische Praxis

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Anmeldemöglichkeiten

Hier kommen Sie zur Anmeldung für die Fortbildung am 03.06.2026.

Auskünfte zur Anmeldung und Organisation erhalten Sie unter
Telefon: 0391/5037640, Email: jugendschutz@fjp-media.de




Vor dem Hintergrund des hohen Bedarfs an medienpädagogischen Angeboten in der frühkindlichen Bildung und der Weiterentwicklung des Bildungsprogramms „Bildung: elementar – Bildung von Anfang an“ lädt das Netzwerk Medienkompetenz Sachsen-Anhalt am 8. Juni 2026 von 17:00 bis 18:30 Uhr zu einem digitalen Fachaustausch ein.

Der Austausch soll dazu dienen, den Stand, die Bedarfe und Aktivitäten im Bereich der frühkindlichen Medienbildung in Sachsen-Anhalt zu erfassen und Impulse für die Bildung mit, durch und über digitale Medien zu geben.

Ziel ist es, einen regelmäßigen Austausch zwischen pädagogischen Fachkräften, Leitungen, Trägern, Verwaltung, aber auch Ausbildungsverantwortlichen anzuregen, um optimale Bildungschancen für Kinder zu ermöglichen.

Agenda für den 8. Juni 2026:

Rückblick 7. Fachaustausch

Austausch, Impuls und Diskussion:
Thema: Medien in der Sommerzeit – Kinderfotos im Urlaub und Medientipps für die Ferienzeit

Thematischer und organisatorischer Ausblick

Wir laden Sie herzlich ein, gemeinsam eine Plattform für ein abgestimmtes (medien-)pädagogisches Handeln in der frühkindlichen Bildung zu schaffen. Dabei wollen wir Sie in Ihren Aktivitäten unterstützen, Lösungswege trotz herausfordernder Rahmenbedingungen aufzeigen und alltagstaugliche Hilfestellungen geben.

Anmeldung:
Bitte melden Sie sich nur an, wenn Sie bisher noch keinen Online-Fachaustausch besucht haben.

Anmeldung Online-Fachaustausch: Digitale Bildung in Kita und Hort am 08. Juni 2026, 17:00 bis 18:30 Uhr
E-Mail Adresse eingeben
E-Mail Adresse bestätigen

Datenschutzerklärung

Ihre persönlichen Daten verwenden wir nur zu dem Zweck, zu dem Sie uns die Daten überlassen haben. Ihre persönlichen Daten unterliegen einem hohen Schutz, den wir durch technische und organisatorische Maßnahmen gewährleisten. Hierzu gehört, dass keine Datenweitergabe an Dritte erfolgt, ohne dass die Betroffenen dem zugestimmt hätten, außer gesetzliche Bestimmungen verlangen die Weitergabe. Erfahren Sie mehr zum Anmeldeverfahren in der Datenschutzerklärung.

Kontakt:

Alexander Karpilowski
Netzwerkstelle Medienkompetenz Sachsen-Anhalt
Telefon: 0345 52 13 136
E-Mail: kontakt@medien-kompetenz-netzwerk.de




Digitale Medien prägen längst unseren Alltag – und Künstliche Intelligenz ist dabei, unser Leben grundlegend zu verändern. Ob im Beruf, in der Freizeit oder im schulischen Kontext: KI begegnet auch Kindern und Jugendlichen täglich.

Passend zum aktuellen Trend hat das Landesjugendamt Sachsen-Anhalt sein Fortbildungsangebot erweitert.

Im Rahmen der Fachberatung Medienpädagogik und des erzieherischen Kinder- und Jugendmedienschutzes erwartet Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe ein vielseitiges Programm mit praxisnahen Schwerpunkten und aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen.

KI-Kompetenz für Fach- und Führungskräfte
Bereits 2025 war die Fortbildung „KI in der Kinder- und Jugendhilfe“ stark nachgefragt. Darauf baut das Weiterbildungsangebot 2026 gezielt auf. Folgende Angebote stehen zur Verfügung:

Eine neue Liebe!? – Wenn KI zum Beziehungspartner wird16. Juni 2026

Chatbots, Avatare und virtuelle Begleiter wecken nicht nur Neugier – sie werfen grundlegende Fragen zu Intimität, Freundschaft und Beziehungserleben auf.

Dieser Workshop:

  • beleuchtet Chancen und Risiken parasozialer Beziehungen,
  • zeigt gesellschaftliche Relevanzen auf,
  • lädt zum offenen fachlichen Austausch ein,
  • vermittelt Orientierung für eine wertschätzende und verantwortungsvolle Begleitung junger Menschen.

Fake News & KI Falschmeldungen erkennen, verstehen und einordnen23. Juni 2026

Im Workshop geht es darum, Falschmeldungen und KI-generierte Inhalte zu erkennen, Quellen kritisch zu prüfen und die eigene Medienkompetenz zu stärken. Neben einer fundierten Einführung in den Themenkomplex stehen praktische Übungen im Mittelpunkt: Die Teilnehmenden lernen, Fotos, Videos und Webseiten zu überprüfen, mit geeigneten Tools zu arbeiten und Jugendlichen den bewussten Umgang mit digitalen Informationen zu vermitteln.

Entscheidungen treffen zum Einsatz von KI in der Kinder- und Jugendhilfe?!8. bis 9.10.2026

Dieses Format richtet sich besonders an Führungskräfte, IT-Verantwortliche und Beschafferinnen und Beschaffer. Zentrale Fragen sind u. a.:

  • Welche KI-Lösungen sind fachlich sinnvoll?
  • Wie gelingt eine rechtssichere und datenschutzkonforme Implementierung?
  • Welche Entwicklungen sollten Einrichtungen jetzt kennen?

Die Fortbildung unterstützt praxisnah bei der strategischen Ausrichtung in einer zunehmend digitalisierten Arbeitswelt.

Kreativ, künstlerisch, intensiv: „COMPANION-BOTS –
Der Kampf um unsere Emotionen19. bis 20.11.2026

Mit Unterstützung des Brachland-Ensembles wird KI aus einer ungewöhnlichen Perspektive erfahrbar:

  • Wie verändert KI unsere Kommunikationskultur?
  • Wann wird Technologie emotional?
  • Und wie beeinflusst das unseren Umgang miteinander – besonders bei jungen Menschen?

Über künstlerisch-kreative Methoden erleben die Teilnehmenden Gefahren, Potenziale und Ambivalenzen emotionaler KI hautnah. Im Anschluss erhalten sie einen „Wirk-Zeug-Koffer“ mit Methoden, Materialien und Impulsen für die praktische Arbeit.

Jetzt informieren und teilnehmen

Alle Fortbildungen rund um „KI in der Kinder- und Jugendhilfe“ sowie viele weitere spannende Angebote finden Sie im Fortbildungsportal des Landesjugendamtes Sachsen-Anhalt:
https://fortbildung-lja.sachsen-anhalt.de




Die Stadt Halle (Saale) ruft im Rahmen ihres Projekts „Smart City“ den Ideenwettbewerb „Digitale Brückenbauer“ aus. Das Motto des Wettbewerbs lautet „Digitale Brücken bauen und digitale Kompetenzen stärken!“

Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Bildungseinrichtungen und Unternehmen sind eingeladen, kreative Projektideen zur Förderung digitaler Kompetenzen und Teilhabe in und für das zukünftige smarte Bildungsquartier Halle-Neustadt – Smart HaNeu – einzureichen. Ziel ist es, digitale Brücken in dem Stadtteil zu bauen und so digitale Barrieren abzubauen. Die erfolgversprechendsten Ideen werden mit bis zu 5.000 Euro gefördert.

Der Wettbewerb ist Teil des Smart-City-Projekts der Stadt Halle (Saale) und wird in diesem
Rahmen von science2public – Gesellschaft für Wissenschaftskommunikation e.V. organisiert und betreut. Gesucht werden Projektideen, die Menschen gezielt den Umgang mit digitalen Technologien beibringen – sei es durch Schulungen, Workshops oder Nachbarschaftshilfe. Besonders gefragt sind niedrigschwellige und inklusive Ansätze, die Menschen zu einem sichereren, kreativeren und souveräneren Umgang mit digitalen Geräten und Software befähigen. Auch Gründerinnen und Gründer, Start-ups mit innovativen Konzepten im Bereich der digitalen Bildung sind eingeladen, sich zu bewerben.

Vom 15. April bis zum 15. Mai 2026 können Interessierte ihre Projektideen online einreichen. Der Verfügungsfond wurde in diesem Jahr auf 20.000 Euro verdoppelt und bietet
damit deutlich mehr Spielraum als im Vorjahr. Ein Einzelprojekt kann mit bis zu 5.000
Euro gefördert werden.

Über die Vergabe des Fördertopfs entscheidet eine Jury. Sie setzt sich aus Fachleuten
aus den Bereichen Bildung, Verwaltung, Digitalisierung, Medienpädagogik und der praktischen
Arbeit sowie aus Jugendlichen aus Halle-Neustadt und anderen Stadtteilen zusammen
und zeichnet die neun besten Projektideen aus.

Am 02. Juli 2026 werden die Gewinnerprojekte feierlich prämiert und der Öffentlichkeit
vorgestellt. Die geförderten Projekte starten im dritten Quartal 2026. Die Pilotphase
dauert fünf Monate und endet im November 2026.

Jetzt mitmachen und digitale Brücken in Halle-Neustadt bauen!
Alle Informationen und Teilnahmebedingungen unter:
www.science2public.com/aktivitaeten/projekte/ideenwettbewerb-digitale-brueckenbauer




Mit Journalisten über Fake News sprechen: Anmeldephase für Lie Detectors Klassenbesuche im Sommer 2026 ist eröffnet.

Die Initiative Lie Detectors bietet wieder Schulbesuche von professionellen Journalistinnen und Journalisten an – kostenfrei, für alle Schulen und Fächer und für Schülerinnen und Schüler im Alter von 10 bis 11 und 14 bis 15 Jahren an. Die Klassenbesuche zum Thema Medienkompetenz finden vom 11. Mai bis zum 03. Juli 2026 statt. statt.

Journalistinnen und Journalisten berichten über ihre Klassenbesuche

Lie Detectors statten Schülerinnen und Schüler altersgerecht mit Spielen und Werkzeugen für den sicheren Umgang für die digitale Informationswelt aus und geben einen authentischen Einblick in das Handwerk des professionellen Journalismus. Lehrkräfte werden bei den Klassenbesuchen immer mit einbezogen und lernen oft selbst dazu.

Fragen Sie einen Termin mit professionellen Journalistinnen und Journalisten über das Online-Formular an. Die Besuche finden vom 11. Mai bis zum 03. Juli statt.

Nach dem Abschicken des Formulars bekommen Sie eine E-Mail-Bestätigung mit Ihren angegebenen Informationen. Im Anschluss versucht das Lie Detectors-Team eine Journalistin, einen Journalisten für Ihre Klasse zu vermitteln und bestätigt Ihnen den Termin per E-Mail.

Weitere Informationen zum Klassenbesuch:

Für einen Lie Detectors Besuch brauchen Sie Folgendes: 

  • Ihre Schulklasse im Alter von 10 bis 11 oder 14 bis 15 Jahre (oder 5./6. & 8./9.Klasse), die bislang noch KEINEN Lie Detectors Besuch hatte
  • Eine Doppelstunde (ca. 90 Minuten)
  • Projektor, Smart Board und Internetverbindung und eine Tafel/Whiteboard
  • Ihre Anwesenheit

Während der 90-minütigen Schulung wird über Falschmeldungen, Medienkompetenz und Journalismus gesprochen. Interaktive Spiele und Fragerunden aktivieren auch stille Schülerinnen und Schüler – dafür sind Lie Detectors extra trainiert. Zuletzt können Schülerinnen und Schüler jegliche Fragen stellen und Feedack-Fragebögen ausfüllen, damit die Lie Detectors ihre Arbeit weiter verbessern können.




Während in der Öffentlichkeit über Social-Media-Verbote diskutiert wird, wird in Wittenberg ganz konkret gehandelt. Im lokalen Netzwerk „Gutes Aufwachsen mit Medien“ im Landkreis Wittenberg schließen sich Akteure zusammen, um Kinder und Jugendliche im kompetenten und selbstbestimmten Umgang mit Medien zu stärken.

Im Februar 2026 wurde das lokale Netzwerk „Gutes Aufwachsen mit Medien“ im Landkreis Wittenberg offiziell durch die bundesweite Initiative „Gutes Aufwachsen mit Medien“ anerkannt. Die überreichte Plakette steht symbolisch für das, was hier entsteht: ein Bündnis für die Förderung der Medienkompetenz im Landkreis. Koordiniert wird das Netzwerk von Tobias Thiel von der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt. Sein Anliegen ist klar: „Gute medienpädagogische Angebote müssen sichtbarer, vernetzter und gemeinsam weiterentwickelt werden“.

Zum Netzwerk gehören derzeit unter anderem die Gedenkstätte KZ Lichtenburg Prettin, Resowitt e.V., der Jugendclub „Techna“ der Volkssolidarität und die Held:Innen-Werkstatt e.V.. Durch die Zusammenarbeit sollen Kinder und Jugendliche befähigt werden, digitale Chancen zu nutzen, Manipulation und Desinformation zu erkennen, respektvoll zu kommunizieren, eigene Medienprodukte zu gestalten und digitale Räume selbstbestimmt zu reflektieren.

Die Akteure in Wittenberg beschäftigen sich mit der Frage: „Wie können wir gute Bedingungen für ein gelingendes Aufwachsen mit Medien schaffen?” Im Landkreis gibt es bereits zahlreiche Angebote unterschiedlicher Träger. Diese wurden jedoch bisher nicht systematisch erfasst oder gemeinsam beworben. Diese Lücke schließt das Netzwerk durch regelmäßige Treffen, gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit und neue Kooperationsformate. So entsteht Schritt für Schritt eine regionale Struktur, die nachhaltig wirken soll.

Einladung zum Mitgestalten

Ein gutes Aufwachsen mit Medien ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Schulen, Vereine, Initiativen und weitere Akteure aus dem Landkreis Wittenberg sind eingeladen, sich zu beteiligen. Tobias Thiel steht als Ansprechpartner für das lokale Netzwerk gern zur Verfügung.

Auf der Webseite des Arbeitskreises „Gutes Aufwachsen mit Medien im LK Wittenberg“ finden Sie weitere Informationen, Fachbeiträge und Veranstaltungshinweise:
https://ev-akademie-wittenberg.de/aktivitaeten/gutes-aufwachsen-mit-medien-im-lk-wittenberg/




Digitale Medien gehören heute selbstverständlich zum Alltag von Kindern und Jugendlichen. Für viele Familien stellt sich dabei die Frage: Wie können Kinder sicher und verantwortungsvoll mit Internet, Smartphone und sozialen Medien umgehen? Genau hier setzt der Digitale Familientalk 2026 der Medienanstalt Hessen an.

Die kostenlose Online-Veranstaltungsreihe richtet sich an Eltern und Familienangehörige, die mehr über die Medienwelt ihrer Kinder erfahren möchten. In etwa 90-minütigen Online-Terminen geben Expertinnen und Experten praktische Einblicke und hilfreiche Tipps für den Familienalltag. Neben kurzen Fachinputs haben Teilnehmende auch die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich mit anderen Eltern auszutauschen.

Im Laufe des Jahres werden verschiedene Themen rund um Medienerziehung behandelt. Dazu gehören unter anderem gesunder Medienkonsum im Alltag, Schönheitsideale in sozialen Netzwerken, der sichere Einstieg ins Internet, der Umgang mit Smartphones in der Familie oder der Schutz vor Cybergrooming. Auch aktuelle Themen wie Fake News oder Hass und Gewalt auf Plattformen wie TikTok werden aufgegriffen. Spezielle Termine widmen sich zudem beliebten Angeboten wie YouTube, Fortnite oder dem ersten eigenen Smartphone.

Alle Veranstaltungen beginnen um 19 Uhr, dauern etwa eineinhalb Stunden und finden online statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich.

Termine und Themen:

16.04.2026: Schönheitsideale im Netz – Wie Kinder und Jugendliche ein gesundes Selbstbild entwickeln können

21.04.2026: Internet-ABC-Special: Kinder sicher im Netz – Erste Schritte gut begleiten – Beliebte Kinderangebote, empfehlenswerte Webseiten, Nutzungszeiten und Kinderschutzfilter

12.05.2026: Cybergrooming erkennen, verstehen, handeln – Kinder online schützen

21.05.2026: Smartphones als Unruhestifter in der Familie? – Wie Familien einen guten Umgang mit Smartphones finden

09.06.2026: Cybergrooming erkennen, verstehen, handeln – Kinder online schützen

16.06.2026: Internet-ABC-Special: YouTube, Fortnite, TikTok & Co. – Faszination und Problematik dieser Angebote, kreative Nutzung des Internets und Altersempfehlungen

18.06.2026: Bildschirme versus Bindungen? – Wie Kinder digitale Medien erleben und Familienbeziehungen gestärkt bleiben

13.08.2026: Apps für Familienerlebnisse – Wie sich digitale Helfer gemeinsam nutzen lassen

27.08.2026: Paw Patrol, Disney+ & Co. – Filme und Serien altersgerecht auswählen und Kinder sicher begleiten (in Kooperation mit FLIMMO)

10.09.2026: Fake News im Fokus – Kinder im kritischen Umgang mit Informationen stärken

15.09.2026: Internet-ABC-Special: Das erste Smartphone – Smart und sicher mit Messenger, Kreativapp & Co.

22.10.2026: Hass und Gewalt auf TikTok – Hassbotschaften erkennen, Verschwörungserzählungen verstehen und Jugendliche sicher begleiten (in Kooperation mit HLZ)

12.11.2026: Eltern-Kind-Diskussion: Mitreden erlaubt – Medien aus Sicht von Jugendlichen

10.12.2026: Digitale Fallen und ihre Konsequenzen – Wie Eltern ihre Kinder vor Medienstraftaten schützen können

Der Digitale Familientalk wird im Auftrag der Medienanstalt Hessen vom Institut für Medienpädagogik und Kommunikation Hessen (MuK Hessen) sowie vom Verein Blickwechsel – Verein für Medien- und Kulturpädagogik durchgeführt.

Weitere Informationen zu Themen und Terminen finden Interessierte unter:
www.digitaler-familientalk.de




Für die Landtagswahl 2026 in Sachsen-Anhalt startet der Landesverband der Offenen Kanäle Sachsen-Anhalt das Projekt „Kreuzweise – Wahlspots umgedreht“. Junge Menschen im Alter von 16 bis 27 Jahren können bis zum 30. April 2026 Ideen für Kurzfilme bis zu drei Minuten einreichen.

Gesucht werden Themen, die junge Menschen bewegen – und Perspektiven darauf, wie sie in Sachsen-Anhalt leben möchten. Damit können Sie zeigen, welche Themen junge Menschen besonders bewegen und welche Vorstellungen sie für ihre Zukunft haben. Anstatt nur politische Botschaften zu sehen, können eigene kurze Filme oder Wahlspots entwickelt werden, in denen persönliche Perspektiven sichtbar werden. Dabei entscheiden die Filmemacherinnen und Filmemacher selbst, worum es geht: zum Beispiel um Respekt, Vielfalt, Zusammenhalt, Bildung, Klima oder das Leben auf dem Land und in der Stadt.

Die Offenen Kanäle in Sachsen-Anhalt begleiten die Teilnehmenden dabei von der Idee bis zum fertigen Film. Ausgewählte Konzepte werden gemeinsam mit professioneller Unterstützung umgesetzt.

Unterstützt und finanziert wird das Programm vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, dem Landesprogramm „Wir sind das Land“ Demokratie, Vielfalt, Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt und dem Fonds Soziokultur.

Weitere Informationen und das Anmeldeformular gibt es unter: kreuzweise2026.de




Wie können lokale Medieninhalte im digitalen Raum besser sichtbar werden – und gleichzeitig unabhängig, werbefrei und gemeinschaftlich organisiert bleiben?

Eine mögliche Antwort darauf entsteht derzeit in Sachsen-Anhalt: Mit lokalmedial.de wächst eine gemeinsame Plattform der Bürgermedien, die Beiträge aus allen sieben Bürgerfernsehsendern des Bundeslandes online zugänglich macht.

Bürgermedien als dritte Säule der Medienlandschaft

In der digitalen Öffentlichkeit spielen Fragen nach Transparenz, Nachhaltigkeit und demokratischer Teilhabe eine immer größere Rolle. Gerade digitale Infrastrukturen entscheiden darüber, wer Inhalte veröffentlichen kann – und unter welchen Bedingungen. Hier setzen die Bürgermedien an. Neben öffentlich-rechtlichen und kommerziellen Medien bilden sie die dritte Säule der Medienlandschaft. Sie bieten Raum für Perspektiven, die andernorts selten sichtbar werden, und ermöglichen Menschen, selbst Medien zu produzieren. Gleichzeitig sind sie wichtige Orte der Medienbildung und des ehrenamtlichen Engagements. Doch während in den Offenen Kanälen täglich Sendungen entstehen, bleiben viele dieser Beiträge außerhalb der linearen Ausstrahlung bislang nur begrenzt auffindbar. Die Idee einer gemeinsamen digitalen Plattform soll das ändern.

Eine Plattform für Austausch und Sichtbarkeit

Mit lokalmedial.de verfolgen die Bürgermedien in Sachsen-Anhalt zwei zentrale Ziele:

  • Austausch von Sendebeiträgen zwischen den Sendern – Inhalte von landesweitem Interesse
    können einfacher untereinander weitergeleitet und ausgestrahlt werden.
  • Aufbau einer gemeinsamen Mediathek – als Ort für Veröffentlichung, Sichtbarkeit und
    langfristige Archivierung von Medieninhalten aus dem Bundesland.
    Die Plattform soll damit nicht nur aktuelle Beiträge zugänglich machen, sondern auch ein wachsendes digitales Kulturgut-Archiv lokaler Medien entstehen lassen.

Offene Technologie als Grundlage

Umgesetzt wurde das Projekt durch den Landesverband Offener Kanäle Sachsen-Anhalt e.V. im Rahmen des Förderprogramms „100x digital“ der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt. Die Umsetzung des Projekts koordinierte Diana Elsner, die technische Umsetzung lag maßgeblich in den Händen von Pavlo Kozakov vom Offenen Kanal Merseburg-Querfurt e.V.. Bundesweit wurden alle Interessieren der Bürgermedien in die Abläufe einbezogen.

Bei der technischen Umsetzung wurde bewusst auf offene Technologien gesetzt. Als Grundlage dient die Open-Source-Videoplattform PeerTube, die speziell für nichtkommerzielle Videoangebote entwickelt wurde. Ergänzt wird sie durch eine Nextcloud sowie das eigens entwickeltes Organisations- und Kommunikationstool (OK-Tools) auf Basis von Django. Dieses Zusammenspiel automatisiert viele Arbeitsabläufe – etwa beim Austausch von Beiträgen oder bei der Organisation zwischen den Sendern. Das Projekt folgt dabei einem klaren Grundsatz: Public Money? Public Code! Wenn öffentliche Mittel eingesetzt werden, sollen möglichst auch frei zugängliche und transparente Technologien entstehen. Deshalb wurde bewusst mit freier und quelloffener Software gearbeitet. Die entwickelten Lösungen stehen grundsätzlich auch anderen Projekten zur Verfügung.

Ein funktionierender Prototyp – und viele Ideen für die Zukunft

Mit dem Abschluss der Förderung Ende 2025 konnte ein wichtiger Meilenstein erreicht werden: Ein stabiler und funktionsfähiger Prototyp der Plattform ist online. Bereits jetzt ermöglicht lokalmedial.de einen komfortablen, werbefreien Zugriff auf Beiträge aus allen sieben Offenen Kanälen des Landes. Die
beiden nicht kommerziellen Radios können in einem weiteren Schritt integriert werden. Die Medienanstalt Sachsen-Anhalt (MSA) hat den Prozess beratend begleitet. Zudem wurde im Internet eine Verlinkung vom Medienportal Sachsen-Anhalt auf die Mediathek eingerichtet, um diese leichter auffindbar zu machen. Damit die Plattform dauerhaft betrieben werden kann, sind jedoch weitere Schritte notwendig. Dazu gehören unter anderem:

  • die Suche nach langfristigen Finanzierungsmöglichkeiten
  • die Entwicklung von Ideen für die Öffentlichkeitsarbeit
  • die Stärkung des Community-Gedankens und des Mitmachpotenzials
  • sowie technische und inhaltliche Erweiterungen der Mediathek

Mitmachen und unterstützen

Das Projekt versteht sich als gemeinschaftliche Infrastruktur für nichtkommerzielle Medienarbeit.
Es zeigt, welches Potenzial in der Zusammenarbeit der Bürgermedien steckt und wie offene Technologien dazu beitragen können, lokale Medienproduktion – produziert von tausenden Ehrenamtlichen – langfristig im digitalen Raum für viele Menschen zugänglich bleiben.

Haben Sie Ideen zur Weiterentwicklung oder können Sie das Projekt inhaltlich oder finanziell unterstützen? Jede Form der Förderung hilft dabei, die gemeinsame Mediathek weiter auszubauen und langfristig zu sichern. Für finanzielle Beiträge können Spendenquittungen ausgestellt werden.
Unterstützende können zudem auf der Webpräsenz des Landesverbandes sichtbar gemacht werden.

Wir freuen uns sehr, wenn Sie mit uns Kontakt per E-Mail aufnehmen:
landesverband@offenekanaele-sachsenanhalt.de




Medienanstalt Sachsen-Anhalt und Staatskanzlei und Ministerium für Kultur suchen erneut die besten bürgermedialen Beiträge im Land.

Auch im Jahr 2026 sucht die Medienanstalt Sachsen-Anhalt mit dem Bürgermedienpreis wieder die besten Fernseh- und Radiobeiträge, die in den Offenen Kanälen und Nichtkommerziellen Lokalradios des Landes entstanden sind. Unterstützung erfährt sie dabei erneut von der Staatskanzlei und Ministerium für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt, die in diesem Jahr im Rahmen des Bürgermedienpreises die Sonderkategorie „Europa bewegt – Deine Perspektive, Dein Beitrag“ auslobt.

Markus Kurze, Vorsitzender der Versammlung der Medienanstalt Sachsen-Anhalt, sieht in dem Wettbewerb weit mehr als eine reine Leistungsschau. Für ihn sind die Bürgermedien ein unverzichtbarer Ankerpunkt für den offenen, demokratischen Austausch im Land. „Mit dem Bürgermedienpreis 2026 rücken wir jene Medienschaffenden ins Rampenlicht, die ihre eigene Perspektive mutig einbringen und Bürgermedien interessant und spannend machen – vom ersten Beitrag der Jüngsten bis zur fundierten Dokumentation der Erwachsenen“, so Kurze. Gerade in einer Zeit flüchtiger Informationen setze der Preis ein Zeichen für die Relevanz lokaler Stimmen, die die Gemeinschaft stärken und zeigen, was die Menschen in der Region wirklich bewegt.#

Wer kann mitmachen?

Bewerben können sich Einzelpersonen oder Produktionsgruppen, die im Zeitraum von Juni 2024 bis zum 3. Juni 2026 eine Produktion in den Offenen Kanälen oder Nichtkommerziellen Lokalradios Sachsen-Anhalt veröffentlicht haben. Die Beiträge dürfen eine maximale Länge von 20 Minuten haben und müssen in deutscher oder englischer Sprache vorliegen.

Welche Preiskategorien gibt es?

Der Preis wird in den Bereichen Fernsehen und Hörfunk in jeweils zwei Hauptkategorien vergeben: „Bester Beitrag Erwachsene“ und „Bester Beitrag Nachwuchs (bis 18 Jahre)“. In jeder Kategorie erhält der Erstplatzierte 750 Euro. Zudem werden pro Kategorie zwei weitere Nominierungen mit jeweils 150 Euro honoriert.

Zusätzlich vergibt die Staatskanzlei und Ministerium für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt den Sonderpreis „Europa bewegt – Deine Perspektive, Dein Beitrag“. Gesucht werden Produktionen, die europäische Themen aus einer persönlichen Perspektive beleuchten und den demokratischen Austausch fördern. Auch hier ist das Preisgeld gestaffelt – 750 Euro für den 1. Platz und 150 Euro für zwei Nominierungen.

Wann ist der Einsendeschluss?

Die Wettbewerbsbeiträge können bis zum 3. Juni 2026, 12:00 Uhr, online bei der Medienanstalt Sachsen-Anhalt eingereicht werden. 

Über die Vergabe der Preise entscheidet eine unabhängige Jury. Die feierliche Auszeichnung der Preisträgerinnen und Preisträger findet am 4. September 2026 im Puschkinhaus Halle statt. Alle Informationen und die Anmeldung zum Wettbewerb finden Interessierte unter: 
https://medienanstalt-sachsen-anhalt.de/buergermedienpreis.html 

Über die Bürgermedien Sachsen-Anhalt 

Zu den Bürgermedien in Sachsen-Anhalt zählen sieben Offene Kanäle in Magdeburg, Merseburg-Querfurt, Dessau, Salzwedel, Stendal, Wernigerode und Wettin sowie zwei Nichtkommerzielle Lokalradios in Halle (Radio Corax) und Aschersleben (Radio hbw). Sie sind Orte der medialen Teilhabe, der Medienbildung und des kreativen Schaffens: In den Sendern kann jede/jeder mit der vor Ort verfügbaren Technik und professioneller Unterstützung eigene Fernseh- bzw. Hörfunkformate produzieren und damit eigene Themen ins Fernsehen bzw. Radio bringen. Die Programme der Sender haben daher oft starke regionale Bezüge und zeigen, was Menschen vor Ort beschäftigt. Über diese Partizipationsmöglichkeiten hinaus engagieren sich die Bürgermedien in der medienpädagogischen Projektarbeit. Die Bürgermedien werden von Vereinen getragen. Die Medienanstalt Sachsen-Anhalt fördert den Betrieb der Bürgermedien und stellt den Offenen Kanälen digitale Produktions- und Sendetechnik zur Verfügung. 




Die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz veranstaltet am 14. April 2024 von 9.00 bis 15.30 Uhr in Magdeburg die Fortbildung „Aktiv mit Medien – Medienpädagogische Methoden“.

Von KIKA, Youtube, TikTok bis Instagram und WhatsApp – mediale Idole, virtuelle Welten und soziale Netzwerke bieten Raum für Kreativität, Austausch und Erprobung. Darüber hinaus lauern jedoch auch Gefahren, die Kinder und Jugendliche kennen müssen, um sich adäquat in diesen Welten zu bewegen. Dazu gehören Fragen der Privatsphäre und informationeller Selbstbestimmung ebenso, wie der Respekt vor den Rechten Dritter oder das Wissen darum, dass nicht immer die Personen hinter Profilen stecken, für die sie sich ausgeben. Die Fortbildung stellt (medien-)pädagogische Methoden vor, mit denen pädagogische Fachkräfte mit Kindern und Jugendlichen zu diesen Themen ins Gespräch kommen können. Fragen des Jugendmedienschutzes zu Altersfreigaben sowie zu Persönlichkeitsrechten werden ebenso anhand aktivierender Methoden erläutert. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung erhalten somit einerseits pädagogisches Rüstzeug für das Wirken mit Kindern und Jugendlichen und gleichzeitig Raum für offene Fragen, Erfahrungsaustausch und Hinweise zu Hilfestellen und Ansprechpartnerinnen und -partnern.

Zielgruppe

Sozialpädagogische Fachkräfte, Fachkräfte aus der Schulsozialarbeit, pädagogische Fachkräfte (Erzieher*innen, etc.) und Interessierte

Schwerpunkte

  • Umgang mit persönlichen und fremden Daten (in sozialen Netzwerken)
  • Rechtliche Grundlagen (Altersfreigaben, Recht am eigenen Bild, Urheberrecht)
  • Hinweise zu Hilfestellen und Ansprechpartner*innen

Teilnahmegebühr: kostenlos

Die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz von fjp>media ist ein landesweites Angebot mit Information und Beratung, Netzwerkarbeit und Fortbildung sowie Projekt- und Bildungsangeboten zu Fragen des Kinder- und Jugendschutzes.

Dieses Angebot wird finanziert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung Sachsen-Anhalt.

Anmeldemöglichkeiten: 

Online-Formular 

Auskünfte zur Anmeldung und Organisation erhalten Sie unter
Telefon: 0391/5037638 oder per E-Mail: katja.bach@fjp-media.de




Stiftung Zuhören schreibt Hörclubs-Stipendien für Grundschulen und weiterführende Schulen in Mitteldeutschland aus.

Zuhören ist eine Schlüsselfähigkeit für erfolgreiches Lernen, soziale Beziehungen und Medienkompetenz. Genau hier setzt das Hörclubs-Stipendium der Stiftung Zuhören an. Es unterstützt Schulen und andere Bildungseinrichtungen dabei, Zuhörbildung nachhaltig und praxisnah in den Bildungsalltag zu integrieren.

Was bietet das Hörclubs-Stipendium?

Teilnehmende Einrichtungen profitieren von einem vielfach erprobten Qualifizierungsangebot.

  • mehrmodulige Fortbildung für Lehr- und pädagogische Fachkräfte
  • umfangreiche Materialbox („HörSpielBox“)
  • Finanzierung der Fortbildung durch den Förderpartner BK Kids Foundation

Der Eigenanteil beträgt 100 € pro Schule und gilt für bis zu zwei teilnehmende Fachkräfte. Das Angebot richtet sich an pädagogische Fachkräfte an Grundschulen und weiterführende Schulen bis zur 6. Klasse.

Inhalte der Fortbildung:

Die Hörclubs-Fortbildung vermittelt fundiertes Wissen und praxisnahe Methoden, unter anderem zu folgenden Themen:

  • Bewusster Zuhörprozess und Reflexion des eigenen Zuhörverhaltens
  • Sprechfreude und Beteiligung von Kindern aktiv fördern
  • Lernstress reduzieren durch bewertungsfreies, aktives Zuhören
  • Alltagsintegrierte Zuhörbildung im Unterricht und im Schulalltag
  • Verknüpfung von Zuhörbildung und Medienkompetenz
  • Audioproduktion: eigenes Erproben und Umsetzung mit Kindern
  • Praxiserprobte Materialien in der HörSpielBox

Der Mehrwert für Bildungseinrichtungen

Die teilnehmenden Fachkräfte werden befähigt, Zuhörbildung sofort und selbstständig in ihrer Einrichtung umzusetzen. Zuhören wird dabei nicht nur als Technik verstanden, sondern als soziale und medienbezogene Kompetenz, die Kinder stärkt, verbindet und zum Lernen motiviert.

Das Hörclubs-Stipendium bietet Schulen eine gute Gelegenheit, Zuhörbildung nachhaltig zu verankern. Mit einem geringen Eigenanteil erhalten die Einrichtungen ein hochwertiges Bildungskonzept und umfangreiche Materialien, die Kinder in ihrer persönlichen, sozialen und medialen Entwicklung unterstützen.

Informationen, Termine und Anmeldung:
https://www.stiftung-zuhoeren.de/stipendium/#?campaign_id=23




Rund um den Tag der Pressefreiheit am 3. Mai bietet die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt, der Jugendmedienverband fjp>media und die Digitalassistenz des LISA Bildungsangebote für Schüler, Lehrkräfte und Eltern zu den Themen Desinformation, Demokratie, Politik und Medien an. Die Schülermedientage finden im Zeitraum vom 27. bis zum 30. April 2026 statt.

Die Welt der Medien ist so schnelllebig, vielfältig und undurchsichtig wie noch nie. Orientierung und Medienkompetenz sind gefragt, insbesondere auch zu den aktuellen Krisen.

Wie erkennt man, ob eine Nachricht seriös oder Desinformation ist? Wie „ticken“ die großen Medienplattformen? Wo und wie informiere ich mich zuverlässig über das aktuelle Geschehen? Wie arbeiten Journalistinnen und Journalisten und was machen Medientrolle und Infokrieger?

Mit freien Journalisten und kompetenten Medienpartnern von MDR, Mitteldeutscher Zeitung und Volksstimme will die Landeszentrale für politische Bildung während der Schülermedientage vom 27. bis zum 30. April 2026 einen Beitrag zur Medienbildung leisten. Das Angebot ist kostenfrei.

Flyer als PDF

Die Landeszentrale für politische Bildung unterstützt auch außerhalb der Schülermedientage Veranstaltungen zu den genannten Themen – z.B. im Rahmen von Projekttagen oder Themenwochen.
Die Kontaktdaten finden Sie unter: https://lpb.sachsen-anhalt.de/landeszentrale/aufbau-und-geschichte/politische-medienbildung

Für Schülerinnen und Schüler

Die Workshops an der Schule dauern jeweils zwei Schulstunden (90 Minuten). Nach einem kurzen thematischen Input können die Schülerinnen und Schüler zum Beispiel zu Themen wie Fake News,
Desinformation, Künstliche Intelligenz, Influencing, Hass im Netz und Alternativen zu Big Tech ins Ge-
spräch kommen.

90 Minuten sind zu kurz? Es besteht die Möglichkeit, die Workshops in einen ganzen Projekttag zum Thema „Schülerzeitung und Medienkompetenz“ einzubetten. Referentinnen und Referenten von fjp>media bringen den Schülerinnen und Schülern dabei grundlegende Kompetenzen der Recherche und Medienproduktion näher.

Anmelden können sich Schulen mit Gruppen bis jeweils maximal 30 Personen ab der Klassenstufe 8. Benötigt wird ein entsprechender Raum in der Schule, ggf. mit Technik für Präsentationen. Die Veranstaltungen können auf Wunsch der Schule entweder in Präsenz oder digital durchgeführt werden.

Die Anmeldung und der ausführliche Stundenplan mit den einzelnen Modulen:
www.lpb.sachsen-anhalt.de/online-angebote/schuelermedientage

Für Lehrkräfte

In diesem Jahr wird neben den medienpädagogischen Angeboten für Schulklassen auch wieder ein Parallelprogramm der Digitalassistenz für Lehrkräfte angeboten. Die Workshops der Digitalassistenz zielen darauf ab, dass Lehrkräfte Medienwelten von Kindern und Jugendlichen besser verstehen und Schülerinnen und Schüler in ihrem Medienhandeln, speziell im Kontext der Nutzung sozialer Medien, sicherer begleiten zu können.

Der Workshop „KI kritisch denken“ richtet sich an Lehrkräfte, die sich mit den aktuellen Sorgen, Zweifeln und ethischen Fragen rund um Künstliche Intelligenz (KI) auseinandersetzen möchten. Im Zentrum steht die kritische Reflexion: Welche Ängste und Vorurteile haben Sie im Umgang mit KI? Wie können sie diesen begegnen? Vor welchen ethischen und gesellschaftlichen Herausforderungen stehen wir aktuell? Nach einer kurzen Einführung und einem Stimmungsbild werden Fakten zu KI beleuchtet. Der Workshop ist interaktiv angelegt und lebt vom Austausch der Teilnehmenden, indem er sie anregt, bewusst konträre Perspektiven zum Thema einzunehmen. Er bietet Raum für Unsicherheiten, kritische Fragen und die Entwicklung eigener Positionen im Umgang mit KI.

Die maximale Teilnehmendenzahl pro Workshop beträgt 15, bitte eigene Endgeräte mitbringen.

Für (Groß-)Eltern und Erziehungsberechtigte

Für Eltern und Erziehungsberechtigte wird am 28. April 2026 um 17:00 Uhr ein digitaler Elternabend mit dem Thema „Fake News im Feed“ mit Unterstützung von fairsprechen von fjp>media angeboten. Hier geht es zur Anmeldung.

Für Schülerzeitungsredaktionen und medieninteressierte Schülerinnen und Schüler

In Kooperation mit fjp>media, dem Verband der jungen Medienmacher in Sachsen-Anhalt, bietet
die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt ein Mediencamp vom 8. bis zum 10. Mai
in Dessau an. An dem Wochenende wird tief in die Welt der Medien eingetaucht. Der Fokus diesmal: Wie prägen Social Media, Schule und Zukunftspläne deinen Alltag? Was nervt dich an der Politik und wo möchtest du endlich mitreden? Ob Podcast, Video oder Fotostory – lerne von Profis, wie du deine Meinung laut machst und professionell Content erstellst. Erlebe echtes Redaktions-Feeling und übernachte in der Jugendherberge in der Bauhausstadt. Bei Interesse melde Dich gern bei
sz-kampagne@fjp-media.de.

Mitteldeutsche Aktion „Pressefreiheit macht Schule“

Vom 27.4. bis 8. Mai 2026 findet in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen die Aktion #PressefreiheitMachtSchule statt. Lehrkräfte aller Schulformen können ihre Klassen der Jahrgangsstufen 5 bis 11 zu Schulbesuchen und Workshops – vor Ort oder digital – anmelden. Teilweise sind auch länderübergreifende Angebote möglich, so z.B. digitale Schulgespräche mit den renommierten Journalistinnen und Journalisten Christin Bohmann, Daniel Drepper und Holger Stark. Ergänzend werden punktuell Lehrkräftefortbildungen angeboten. 

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung auch für bundesweite Angebote.

Grafik: Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt




Das Lilo Lausch Stipendium der gemeinnützigen Stiftung Zuhören ist jetzt auch für Kitas in ostdeutschen Bundesländern verfügbar. Melden Sie sich für die digitale Fortbildung an und lernen Sie Praxismethoden für Zuhör- und Sprachförderung kennen.

Ihr Alltag ist herausfordernd: Kinder mit den verschiedensten Bedürfnissen, viele Sprachen, ein hoher Lärm-Pegel, Hürden in der Zusammenarbeit mit Familien, zu wenig Zeit und Raum fürs Wesentliche.

Wie sollen Sie da jedem Kind gerecht werden? Dazu gehört Ruhe, Gelassenheit, Zeit nehmen fürs Wesentliche. Und Zuhören. Denn Zuhören ist der Schlüssel zu allem Lernen und zu einem guten Miteinander. Doch Zuhören muss gelernt werden. Mit Lilo Lausch erfahren Sie wie!

Lilo Lausch ist ein wissenschaftlich erprobtes Konzept für die Zuhörbildung der gemeinnützigen Stiftung Zuhören für die Förderung von Sprache und Mehrsprachigkeit.
Lilo Lausch bietet sofort umsetzbare Methoden und Materialien in über 50 Sprachen für Kinder im Alter von 2 bis 7 Jahren.
Lilo Lausch wirkt und hat bundesweit bisher über 80.000 Kinder und Familien erreicht.
Lilo Lausch ist flexibel und alltagsintegriert, z.B. im Morgenkreis einsetzbar.
Lilo Lausch fördert die Zusammenarbeit mit Familien und stärkt die Erziehungspartnerschaft.
Lilo Lausch steht für besseres Zuhören, für mehr Bildung und Chancengerechtigkeit!

Möchten Sie Lilo Lausch kennenlernen? Lilo, die freundliche Elefanten-Handpuppe mit den großen Ohren, freut sich auf ein herzliches Willkommen in Ihrer Kita!

Das Lilo Lausch Stipendium:

Sie sind eine Kita in den ostdeutschen Bundesländern?
Sichern Sie sich jetzt Ihren Platz für eines der beliebten Lilo Lausch-Stipendien:

  • UMFASSEND: Basis-Fortbildung und nach Praxisphase eine Vertiefung
  • UMFANGREICH: jede Einrichtung erhält eine Lilo Lausch-Materialbox
  • NACHHALTIG: insgesamt 18 Stunden Fortbildung online
  • TEAMORIENTIERT: für zwei pädagogische Fachkräfte pro Einrichtung
  • KOSTENFREI FÜR IHRE EINRICHTUNG: Dank freundlicher Unterstützung der Prof. Reinhard und
  • Sigrid Kempa-Stiftung und einer Stiftung, die unbenannt bleiben möchte.

Termine für die Online-Fortbildungen:

Die Anmeldung erfolgt über die Webseite der Stiftung Zuhören. Bitte geben Sie im Feld „Grund der Anmeldung“ an, warum Sie in Ihrer Kita insbesondere von dem Konzept Lilo Lausch profitieren würden. Die Lilo Lausch-Materialbox erhalten Sie vor Beginn per Post.
Basis-Fortbildung am 17. April 2026 von 9.00-12.00 Uhr, online
und 21. April 2026 von 9.00-12.00 Uhr, online
und 24. April 2026 von 9.00-12.00 Uhr, online
und 28. April 2026 von 9.00-12.00 Uhr, online
Vertiefung am 13. August 2026 von 9.00-16.00 Uhr, online

Anmeldung: https://www.stiftung-zuhoeren.de/stipendium/#?campaign_id=30
Anmeldeschluss ist der 23. März 2026.

Lilo-Lausch-Flyer als PDF

Bei Fragen steht Ihnen Annkatrin Voos sehr gerne zur Verfügung:
lilolausch@stiftung-zuhoeren.de
+49 (0) 89 59 00 41 249

Illustration: Stiftung Zuhören





Am 23. April 2026 findet in der Messe Magdeburg erneut die Kongressmesse BILDUNG.DIG!TAL statt. Die Veranstaltung richtet sich an Schulträger, Schulleitungen, Lehrkräfte sowie Fachkräfte aus Kitas und anderen Bildungseinrichtungen und bietet eine Plattform für den Austausch zur digitalen Transformation im Bildungsbereich – von der frühkindlichen Bildung bis zur Berufschule.

Bereits zum dritten Mal bringt die Messe Akteurinnen und Akteure aus Bildung, Politik und Wissenschaft zusammen. Unter der Schirmherrschaft von Bildungsminister Jan Riedel und mit der Unterstützung von Jürgen Böhm, Staatssekretär im Bildungsministerium, stehen praxisnahe Einblicke und innovative Ansätze für den Bildungsalltag im Mittelpunkt. Das Programm für Lehrkräfte wurde gemeinsam mit dem Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA) entwickelt und ist als Lehrerfortbildung anerkannt. Für Schulträger entstand ein spezielles Programm in Kooperation mit dem Bündnis für Bildung e.V..

Inhaltlich deckt das Vortragsprogramm zentrale Themen der digitalen Bildungsentwicklung ab. Dazu gehören unter anderem effiziente Verwaltungsstrukturen für Schulträger, der Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Arbeitsalltag von Schulleitungen, didaktische Konzepte und digitale Werkzeuge für den Unterricht sowie digitale Ansätze in der frühkindlichen Bildung. Weitere Schwerpunkte sind inklusive Bildung, individuelle Förderung, Resilienz und Gesundheit im digitalen Arbeitsalltag sowie die Förderung von Medienkompetenz.

Die Netzwerkstelle Medienkompetenz wird am Stand C-6 vertreten sein und lädt Besucherinnen und Besucher zum Austausch ein. Gemeinsam mit Jörg Kratzsch (Fachberatung Medienpädagogik beim Landesjugendamt Sachsen-Anhalt) werden wir außerdem von 10:00 bis 10:30 Uhr einen Impuls zum Thema „Medienbildung in der Kita und im Hort” geben. 

Ein besonderer Programmbereich ist die INNOVAT!ON AREA, ein Zukunftslabor für digitale Bildung. Kuratiert von der Zukunft Digitale Bildung gGmbH, bringt sie Bildungspioniere, Startups, etablierte Anbieter und Entscheider aus Schulen, Kommunen und Ministerien zusammen. Hier präsentieren ausgewählte Anbieter neue Lösungen – von KI-gestütztem Lernen über digitale Hardware bis hin zu Konzepten für die Schulentwicklung. Live-Pitches, Vorträge und Gesprächsrunden schaffen Raum für Austausch, Feedback aus der Praxis und neue Kooperationen.

Weitere Informationen zum Programm, Ausstellenden und zur Anmeldung finden Sie auf der Website der BILDUNG.DIG!TAL: https://bildung-digital.de/magdeburg




Die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz veranstaltet am 19. März 2026 von 9.00 bis 15.30 Uhr in Magdeburg die Fortbildung „Ein gutes Maß finden – Prävention exzessiver Mediennutzung“.

Digitale Medienangebote erfreuen sich großer Beliebtheit und spielen eine wichtige Rolle für das Aufwachsen junger Menschen. Neben den vielfältigen Potentialen gehen damit aber auch bestimmte Risiken einher. Schnell vergisst man mal die Zeit oder unterliegt dem Druck, bloß nichts zu verpassen. Jedoch nicht jede exzessive Nutzungsweise ist auch gleichzustellen mit pathologischer Mediensucht.

Die Fortbildung geht auf Aspekte der Mediensucht ein (entlang der ICD-11-Klassifikation), grenzt diese von anderen Risiken wie Fear of missing out und exzessiver Mediennutzung ab und stellt Maßnahmen aus der Präventionsarbeit vor.

Lernziele und Kompetenzen

  • Pathologische von unproblematischer Mediennutzung unterscheiden
  • Präventive Maßnahmen mit Heranwachsenden & Eltern eigenständig durchführen
  • Anlaufstellen für Intervention kennen

Zielgruppe

Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe bzw. der Jugendarbeit

Schwerpunkte

  • Begriffserklärung „Sucht“ und Abgrenzung zu exzessiver Mediennutzung
  • Präventive Maßnahmen in Jugendhilfe und Elternarbeit
  • Praktische Erprobung von Methoden
  • Weiterführende Hilfsangebote und Beratungsstellen

Teilnahmegebühr: kostenlos

Weitere Informationen und Anmeldung unter:
https://www.servicestelle-jugendschutz.de/2026/02/fortbildung-ein-gutes-mass-finden-praevention-exzessiver-mediennutzung-am-19-maerz/




Die Servicestelle digitale Kulturelle Bildung hat eine neue kreative Methode veröffentlicht, die Kunst, Technik und Zufall miteinander verbindet.

Entwickelt wurde das Format von der Servicestelle für digitale Kulturelle Bildung der Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e. V. (.lkj) gemeinsam mit Mathias Magdowski und Thomas Schallschmidt von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Ab sofort steht die Methode Multiplikator*innen in der Methodenmediathek zur Verfügung.

Wenn Roboter mitgestalten

Im Zentrum von „Roberta Kahlo“ stehen kleine Fahrroboter, die selbst zu Akteur*innen im künstlerischen Prozess werden. Sie rollen durch Farbe, nehmen Pigmente auf und hinterlassen auf großen Papierflächen individuelle Spuren. So entstehen abstrakte, dynamische Bildwelten – manchmal geplant, manchmal überraschend, oft irgendwo dazwischen.

Dabei geht es nicht um das perfekte Ergebnis, sondern um das gemeinsame Experimentieren und Erforschen:

  • Was passiert, wenn Technik aktiv mitgestaltet?
  • Wie viel Kontrolle haben wir – und wo beginnt der Zufall?
  • Was bedeutet Kreativität, wenn Mensch und Maschine zusammenarbeiten?

Niedrigschwelliger Zugang, offene Prozesse

Die Roboter lassen sich unkompliziert per Smartphone oder Tablet steuern und bieten dadurch einen niedrigschwelligen Zugang für verschiedene Altersgruppen. Unerwartete Linien, kleine „Fehler“ oder technische Eigenheiten werden nicht als Scheitern gewertet, sondern als produktiver Teil eines offenen ästhetischen Prozesses verstanden.

Im Anschluss an die Gestaltungsphase lädt die Methode zur gemeinsamen Reflexion ein: über Fragen von Autorschaft, über digitale Werkzeuge in der Kunst und über neue Formen kreativer Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine.

Die vollständige Methode steht online zur Verfügung und kann direkt in der Praxis eingesetzt werden:
https://methoden.lkj-lsa.de/roberta-kahlo

Die Servicestelle freut sich über die Nutzung der Materialien – und besonders über Rückmeldungen aus der Praxis.




Noch bis zum 31. März 2026 können sich engagierte junge Menschen aus ganz Sachsen-Anhalt bewerben.

Junge Engagierte, Schüler*innen, Auszubildende, Studierende, Jugendinitiativen und Vereine sind ab sofort herzlich eingeladen beim 23. JugendEngagementPreis Sachsen-Anhalt mitzumachen. Die Teilnehmenden erfahren öffentliche Anerkennung und werden für ihr Engagement geehrt. Zudem haben alle Teilnehmenden eine Chance auf Preisgelder von bis zu 1.000 Euro für ihre Projekte. Unterstützt und gestiftet wird der Engagementpreis von Vertreter*innen aus Politik, Unternehmen und sozialen Organisationen aus Sachsen-Anhalt.

„Das zentrale Thema für die Verleihung des JugendEngagementPreises ist es, das Engagement junger
Menschen sichtbar zu machen, engagierte Jugendliche vor Ort in Sachsen-Anhalt wertzuschätzen und
sie in ihren Projekten zu unterstützen. Manchmal sind wir uns der Beiträge junger Menschen zu einer
lebenswerten Gesellschaft gar nicht bewusst. Das wollen wir ändern!“ erklärt Jakob Möhring vom
Organisationsteam des JugendEngagementPreises.

Ob Klimaschutzaktionen, Kulturprojekte oder Initiativen für mehr Beteiligung im Dorf – Jugendengagement ist vielfältig. Für den Preis können sowohl konkrete gemeinnützige Projekte als auch regelmäßiges ehrenamtliches Engagement vorgeschlagen werden. Neben Eigenbewerbungen sind auch Vorschläge durch Dritte möglich.

Organisiert und durchgeführt wird der Preis bereits zum 23. Mal von der Freiwilligen-Agentur Halle. Ziel ist es, die Vielfalt jugendlichen Engagements im Land sichtbar zu machen und engagierte junge Menschen öffentlich zu würdigen und zu fördern. Unterstützt wird der JugendEngagementPreis unter anderem vom Land Sachsen-Anhalt, der Lotto-Toto GmbH Sachsen-Anhalt sowie den Stadtwerke Halle und weiteren langjährigen Partnern.

Schirmfrau ist auch in diesem Jahr Petra Grimm-Benne, Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt.

Weitere Informationen und das Bewerbungsformular gibt es unter:
www.freistil-lsa.de/jugendengagementpreis

Grafik: Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis e.V.




Das Land Sachsen-Anhalt schreibt gemeinsam mit der lkj) – Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt den 29. Kinder- und Jugend-Kultur-Preis Sachsen-Anhalt aus. Unter dem Motto „Mach doch!“ sind Kinder und Jugendliche eingeladen, ihre kreativen Ideen einzureichen.

Teilnehmen können junge Menschen bis einschließlich 21 Jahre mit Wohnsitz in Sachsen-Anhalt. Gesucht werden künstlerische Beiträge aus allen Kultursparten – von fantastischen Geschichten über eindrucksvolle Performances bis hin zu fantasievollen Kunstwerken. Die Beiträge können einzeln oder als Team eingereicht werden und sollten nicht älter als ein Jahr sein.

Insgesamt werden elf Preise im Gesamtwert von 6.500 Euro vergeben. Neben drei Hauptpreisen und zwei Förderpreisen gibt es außerdem fünf Anerkennungspreise sowie einen Sonderpreis der Jugendjury. Die feierliche Preisverleihung findet am 26. Juni 2026 statt. Einsendeschluss für Beiträge ist der 1. April 2026.

Seit fast drei Jahrzehnten würdigen die Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt und das Ministerium für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt kreative Arbeiten junger Menschen, die gesellschaftliche Themen aufgreifen, ihre Perspektiven sichtbar machen und Kultur auf neue Weise erlebbar machen. Schirmherr des Wettbewerbs ist der Staatsminister und Minister für Kultur Rainer Robra.

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Bewerbung gibt es auf der Wettbewerbswebsite.

Bildrechte: .lkj) Sachsen-Anhalt e.V.




Orientierung, Austausch und Tipps für eine sichere Begleitung in der digitalen Welt.

Am 10. Februar 2026, anlässlich des Safer Internet Day 2026 (SID), bietet die Netzwerkstelle Medienkompetenz Sachsen-Anhalt gemeinsam mit den Medienmobilen der Medienanstalt Sachsen-Anhalt einen Eltern-Workshop beim Ausbildungsverbund der Wirtschaftsregion Braunschweig/Magdeburg e.V. an.

Digitale Medien sind ein fester Bestandteil des Alltags von Kindern und Jugendlichen. Das wirft für Eltern immer wieder neue Fragen auf. Wie viel Medienzeit ist sinnvoll? Welche Apps und Plattformen sind altersgerecht? Und wie können Kinder vor problematischen Inhalten geschützt werden?

Anlässlich des weltweiten Aktionstages richtet sich der Workshop in Magdeburg an die Teilnehmerinnen des Berufsorientierungsprojektes „FrauKe – Frauen mit interkultureller Kompetenz”. Die Frauen möchten durch die Veranstaltung mehr Sicherheit im Umgang mit digitalen Medien gewinnen, um ihre Kinder gut und verantwortungsvoll in der digitalen Welt begleiten zu können. Ausgehend von den vielfältigen Medienbiografien werden aktuelle Fragen der Medienerziehung aufgegriffen und verständlich eingeordnet. Gemeinsam wird außerdem diskutiert, wie viel Mediennutzung gesund ist, warum private Daten schützenswert sind und warum Inhalte im Netz – insbesondere im Zeitalter von KI – kritisch hinterfragt werden müssen. Der Workshop verbindet fachliche Impulse mit praxisnahen Anregungen und Unterstützungsangeboten für den Familienalltag. Zudem gibt es Raum für Fragen und Diskussionen.

Der Workshop ist Teil des bundesweiten Aktionstages der EU-Initiative klicksafe, der in diesem Jahr unter dem Motto „KI and me. In künstlicher Beziehung” stattfindet. Im gesamten Monat Februar beteiligen sich über 300 Veranstaltungen an der SID-Kampagne, die von neu veröffentlichten Publikationen und Angeboten für Kinder, Jugendliche, Eltern und pädagogische Fachkräfte flankiert wird.

Beim Safer Internet Day 2026 sind wieder weitere Akteure aus Sachsen-Anhalt dabei und bieten folgende Bildungsformate an:

Blink Challenge: ChatGPT im Alltag
Dienstag bis Mittwoch, 10. bis 11. Februar 2026
Onlineaktion für Jugendliche von tumult Digital/congrav new sports e.V.

Safer Internet Day 2026 – TV Spezialprogramm
Dienstag, 10. Februar 2026, 14-24:00 Uhr
Aktion in TV / Radio (Online)
Offener Kanal Merseburg-Querfurt e.V.

Bildung in Zeiten Künstliche Intelligenz – Ki strategisch und reflektiert nutzen 
Tagung / Konferenz (Hybrid) für Eltern, Lehrkräfte, Jugendliche, Fachpublikum und Medienvertretung
Mittwoch, 11. Februar 2026, 10:00-17:30 Uhr
Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt, Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt und Offener Kanal Merseburg-Querfurt

KI-Abenteuer – Wir entdecken Künstliche Intelligenz
Workshop für Kinder
16. Februar 2026, 23. Februar 2026     
Stadt Zeitz in der Grundschule Bergsiedlung
25. Februar 2026
Stadt Zeitz in der Grundschule Zeitz-Ost




Wir sind online stark vernetzt. Deshalb kann uns Cyberkriminalität überall treffen und großen Schaden anrichten. Immer wenn wir internetfähige Geräte wie z. B. Computer, Handys, Tablets, Fernseher benutzen, sind wir realen Gefahren wie z. B. Betrug, Identitätsdiebstahl, Hass im Netz oder digitaler Gewalt ausgesetzt. Auch viele smarte Gegenstände wie z. B. Kühlschränke, Fitnesstracker, Türschlösser oder virtuelle Sprachassistenten aus der Welt des „Internets der Dinge (IoT)“ können missbräuchlich für Straftaten genutzt werden.

Mit dem Landespräventionspreis möchte der Landespräventionsrat in diesem Jahr deshalb Projekte auszeichnen, die sich für mehr Sicherheit im digitalen Raum einsetzen. Ob Aufklärungs- oder Schutzmaßnahmen, die Vermittlung von Medienkompetenz oder andere präventive Projekte – Ihr Engagement zählt!

Der Landespräventionspreis ist mit insgesamt 3.500,00 Euro dotiert. Die für die ersten drei Plätze nominierten Projekte erhalten folgende Preisgelder:

          1. Platz:    2.000,00 Euro
          2. Platz:    1.000,00 Euro
          3. Platz:     500,00 Euro.

Wir suchen laufende oder kürzlich abgeschlossene Projekte (max. 2 Jahre alt), die mit ihrem Präventionsangebot und -engagement insbesondere dazu beitragen,

  • der Cyberkriminalität vorzubeugen, die mittels Informationstechnik begangen wird (z. B. Betrug, Hacking, Hass im Netz, digitaler Gewalt, Cybergrooming, Cybermobbing u. v. m.),
  • die Medienkompetenz zu fördern,
  • die Kriminalitätsfurcht zu reduzieren,
  • die Betroffenen zu unterstützen,
  • die Schutzmechanismen zu stärken,
  • die Zivilcourage zu fördern oder
  • ein verantwortungsvolles Handeln im Netz zu vermitteln.

Wichtig ist, dass Ihr Projekt einen nachhaltigen Beitrag zur digitalen Sicherheit leistet!

Bewerben können sich Polizei, Justiz, Kommunen, Schulen, Vereine, Verbände, Behörden, Institutionen, Einrichtungen, Gremien, Gruppen, private Träger oder Einzelpersonen, die in Sachsen-Anhalt präventiv tätig sind.

Polizei und Justiz sowie die Mitglieder des Landespräventionsrates Sachsen-Anhalt dürfen am Wettbewerb nur teilnehmen, wenn sie nicht alleinige Projektträger sind, sondern mit mindestens einem der zuvor genannten zulässigen Bewerber zusammenarbeiten.

Haben wir Ihr Interesse geweckt, dann bewerben Sie sich online bis zum 30. April 2026.

Das Bewerbungsformular und weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie auf der Internetseite des Landespräventionsrates www.lpr.sachsen-anhalt.de unter der Rubrik Landespräventionspreis Sachsen-Anhalt 2026.

Grafik: Landespräventionsrat




Die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz veranstaltet am 19. Februar 2026 von 9.00 bis 15.30 Uhr in Magdeburg eine Moderatorinnenschulung für den Kinderschutzparcours.

Der Kinderschutzparcours Heldentraining“ mit Finn und Emma der LAG Kinder- und Jugendschutz Thüringen e.V. bietet Kindern zwischen 8 und 12 Jahren die Möglichkeit, sich spielerisch mit den Kinderrechten, ihren eigenen Gefühlen und Stärken sowie mit Themen wie Nähe und Distanz, Macht und Gewalt auseinanderzusetzen. Der mobile Parcours kann von drei bis vier geschulten pädagogischen Fachkräften ohne großen Aufwand in ihren jeweiligen Tätigkeitsbereichen genutzt werden.

In der Schulung werden die Methoden des Parcours vorgestellt und interessierte Fachkräfte auf die Parcoursarbeit vorbereitet. Die angehenden Moderator*innen durchlaufen Teile des Parcours, lernen das didaktische Material kennen und leiten Übungen selbst an. Nach erfolgreicher Teilnahme wird das Handbuch zum Parcours und ein Zertifikat ausgehändigt.

Lernziele und Kompetenzen

Vermittlung vielfältiger praxistauglicher niedrigschwelliger Methoden

Zielgruppe

Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe bzw. Jugendarbeit

Schwerpunkte

  • Kinderrechte
  • Gewalt, Wut, Macht
  • Nähe und Distanz
  • Gefühle und Geheimnisse
  • Hilfesysteme

Teilnahmegebühr: kostenfrei

Anmeldung:

Online-Formular

Auskünfte zur Anmeldung und Organisation erhalten Sie unter
Telefon: 0391/5037638, Email: jugendschutz[at]fjp-media.de

Die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz von fjp>media ist ein landesweites Angebot mit Information und Beratung, Netzwerkarbeit und Fortbildung sowie Projekt- und Bildungsangeboten zu Fragen des Kinder- und Jugendschutzes.

Dieses Angebot wird finanziert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung Sachsen-Anhalt.




Junge Menschen können sich für ein besseres und sichereres Internet am 5. Februar 2026 im Offenen Kanal Merseburg-Querfurt engagieren.

Wie können Kinder und Jugendliche im digitalen Raum besser geschützt werden – und vor allem: Wie können sie selbst dabei mitreden? Genau dieser Frage widmet sich eine bundesweite Workshopreihe zur Kinder- und Jugendbeteiligung in der digitalen Welt.

Die Bundesregierung hat eine Expertenkommission zum Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt eingesetzt. Ihr Ziel ist es, zeitgemäße und wirksame Empfehlungen für mehr Schutz junger Menschen im Internet zu entwickeln. Ein zentraler Bestandteil dieses Prozesses ist die aktive Beteiligung von Kindern und Jugendlichen – denn sie wissen selbst am besten, wo Probleme liegen und was sie brauchen.

Im Auftrag des Projekts „Kinderschutz und Kinderrechte in der digitalen Welt“ der Stiftung Digitale Chancen werden deshalb partizipative Workshops für junge Menschen im Alter von 12 bis 17 Jahren durchgeführt.

Workshop in Merseburg am 05. Februar 2026

Einer dieser Workshops findet am 05. Februar 2026 von 10:00 bis 15:00 Uhr im
Offenen Kanal Merseburg-Querfurt e. V. (Geusaer Str. 86 b, 06217 Merseburg) statt.

In einem geschützten und altersgerecht gestalteten Rahmen haben die Teilnehmenden die Möglichkeit,

  • ihre Rechte im digitalen Umfeld kennenzulernen,
  • über eigene Erfahrungen im Internet zu sprechen,
  • Herausforderungen und Probleme zu benennen,
  • eigene Ideen und Lösungsansätze zu entwickeln
  • und direkt mit der Vertretung der Expertenkommission ins Gespräch zu kommen.

Die Ergebnisse des Workshops werden dokumentiert und fließen in die Arbeit der Kommission ein – die Stimmen der Jugendlichen haben also einen echten Einfluss.

Freiwillig, kostenfrei und gut begleitet

Die Teilnahme am Workshop ist freiwillig und kostenfrei. Für Getränke und Snacks ist gesorgt. Zur besseren Planung wird um eine Anmeldung per E-Mail an anmeldung@okmq.de gebeten.

Der Schutz der Teilnehmenden hat dabei höchste Priorität: Für die Teilnahme ist eine schriftliche Einwilligungserklärung erforderlich – bei unter 16-Jährigen auch durch die Erziehungsberechtigten.

Workshop OK Merseburg Gemeinsam für ein sicheres Internet
Aushang: Gemeinsam für ein besseres & sicheres Internet



Einladung zum Maker-Pitch am 28. Januar 2026 von 14:00 bis 17:00 Uhr im TaC – Theater am Campus, Hochschule Merseburg.

Im Studiengang Kultur- und Medienpädagogik an der Hochschule Merseburg haben Studierende des 3. Semesters im Rahmen eines Studienseminars zum Thema Making vielfältige, kreative und praxisnahe Projektideen entwickelt. Ziel des Seminars war es, medienpädagogische Konzepte nicht nur theoretisch zu denken, sondern konkrete Makerprojekte zu entwerfen, die in realen Praxisfeldern umgesetzt werden können.

Diese Projekte sollen nun als Teil einer Studienleistung erprobt werden – etwa in Bibliotheken, Jugendclubs, Schulen oder vergleichbaren Einrichtungen. Die Durchführung ist im Zeitraum April bis Juli 2026 geplant, erfolgt kostenfrei und wird in enger Abstimmung mit der jeweiligen Institution umgesetzt. Für die Studierenden bietet sich damit die Möglichkeit, wertvolle Praxiserfahrungen zu sammeln, während die Einrichtungen von frischen Ideen, neuen Formaten und engagierten Projektteams profitieren.

Die Bandbreite der Projekte ist groß: Sie reicht von vermittlungsorientierten Medien- und Makerprojekten für unterschiedliche Zielgruppen, über die Entwicklung konkreter Maker-Produkte, bis hin zu virtuellen Tools für eine kompetente Mediennutzung. Beim Pitch stellen die Studierenden ihre Ideen jeweils kurz vor und stehen anschließend für Fragen, Feedback und Austausch zur Verfügung.

Der Maker-Pitch bietet Raum zum Kennenlernen, zur Klärung von Rahmenbedingungen und zur gemeinsamen Weiterentwicklung der Projektideen. Die Studierenden möchten mit künftigen Kooperationspartnern ins Gespräch kommen und ausloten, ob und in welcher Form eine Umsetzung in der Einrichtung möglich ist.

Das Hochschul-Team freut sich sehr, Sie beim Maker-Pitch begrüßen zu dürfen und gemeinsam neue Wege der medienpädagogischen Praxis zu erkunden.