Wir sind online stark vernetzt. Deshalb kann uns Cyberkriminalität überall treffen und großen Schaden anrichten. Immer wenn wir internetfähige Geräte wie z. B. Computer, Handys, Tablets, Fernseher benutzen, sind wir realen Gefahren wie z. B. Betrug, Identitätsdiebstahl, Hass im Netz oder digitaler Gewalt ausgesetzt. Auch viele smarte Gegenstände wie z. B. Kühlschränke, Fitnesstracker, Türschlösser oder virtuelle Sprachassistenten aus der Welt des „Internets der Dinge (IoT)“ können missbräuchlich für Straftaten genutzt werden.

Mit dem Landespräventionspreis möchte der Landespräventionsrat in diesem Jahr deshalb Projekte auszeichnen, die sich für mehr Sicherheit im digitalen Raum einsetzen. Ob Aufklärungs- oder Schutzmaßnahmen, die Vermittlung von Medienkompetenz oder andere präventive Projekte – Ihr Engagement zählt!

Der Landespräventionspreis ist mit insgesamt 3.500,00 Euro dotiert. Die für die ersten drei Plätze nominierten Projekte erhalten folgende Preisgelder:

          1. Platz:    2.000,00 Euro
          2. Platz:    1.000,00 Euro
          3. Platz:     500,00 Euro.

Wir suchen laufende oder kürzlich abgeschlossene Projekte (max. 2 Jahre alt), die mit ihrem Präventionsangebot und -engagement insbesondere dazu beitragen,

  • der Cyberkriminalität vorzubeugen, die mittels Informationstechnik begangen wird (z. B. Betrug, Hacking, Hass im Netz, digitaler Gewalt, Cybergrooming, Cybermobbing u. v. m.),
  • die Medienkompetenz zu fördern,
  • die Kriminalitätsfurcht zu reduzieren,
  • die Betroffenen zu unterstützen,
  • die Schutzmechanismen zu stärken,
  • die Zivilcourage zu fördern oder
  • ein verantwortungsvolles Handeln im Netz zu vermitteln.

Wichtig ist, dass Ihr Projekt einen nachhaltigen Beitrag zur digitalen Sicherheit leistet!

Bewerben können sich Polizei, Justiz, Kommunen, Schulen, Vereine, Verbände, Behörden, Institutionen, Einrichtungen, Gremien, Gruppen, private Träger oder Einzelpersonen, die in Sachsen-Anhalt präventiv tätig sind.

Polizei und Justiz sowie die Mitglieder des Landespräventionsrates Sachsen-Anhalt dürfen am Wettbewerb nur teilnehmen, wenn sie nicht alleinige Projektträger sind, sondern mit mindestens einem der zuvor genannten zulässigen Bewerber zusammenarbeiten.

Haben wir Ihr Interesse geweckt, dann bewerben Sie sich online bis zum 30. April 2026.

Das Bewerbungsformular und weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie auf der Internetseite des Landespräventionsrates www.lpr.sachsen-anhalt.de unter der Rubrik Landespräventionspreis Sachsen-Anhalt 2026.

Grafik: Landespräventionsrat




Die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz veranstaltet am 19. Februar 2026 von 9.00 bis 15.30 Uhr in Magdeburg eine Moderatorinnenschulung für den Kinderschutzparcours.

Der Kinderschutzparcours „Heldentraining“ mit Finn und Emma der LAG Kinder- und Jugendschutz Thüringen e.V. bietet Kindern zwischen 8 und 12 Jahren die Möglichkeit, sich spielerisch mit den Kinderrechten, ihren eigenen Gefühlen und Stärken sowie mit Themen wie Nähe und Distanz, Macht und Gewalt auseinanderzusetzen. Der mobile Parcours kann von drei bis vier geschulten pädagogischen Fachkräften ohne großen Aufwand in ihren jeweiligen Tätigkeitsbereichen genutzt werden.

In der Schulung werden die Methoden des Parcours vorgestellt und interessierte Fachkräfte auf die Parcoursarbeit vorbereitet. Die angehenden Moderator*innen durchlaufen Teile des Parcours, lernen das didaktische Material kennen und leiten Übungen selbst an. Nach erfolgreicher Teilnahme wird das Handbuch zum Parcours und ein Zertifikat ausgehändigt.

Lernziele und Kompetenzen

Vermittlung vielfältiger praxistauglicher niedrigschwelliger Methoden

Zielgruppe

Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe bzw. Jugendarbeit

Schwerpunkte

  • Kinderrechte
  • Gewalt, Wut, Macht
  • Nähe und Distanz
  • Gefühle und Geheimnisse
  • Hilfesysteme

Teilnahmegebühr: kostenfrei

Anmeldung:

Online-Formular

Auskünfte zur Anmeldung und Organisation erhalten Sie unter
Telefon: 0391/5037638, Email: jugendschutz[at]fjp-media.de

Die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz von fjp>media ist ein landesweites Angebot mit Information und Beratung, Netzwerkarbeit und Fortbildung sowie Projekt- und Bildungsangeboten zu Fragen des Kinder- und Jugendschutzes.

Dieses Angebot wird finanziert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung Sachsen-Anhalt.




Junge Menschen können sich für ein besseres und sichereres Internet am 5. Februar 2026 im Offenen Kanal Merseburg-Querfurt engagieren.

Wie können Kinder und Jugendliche im digitalen Raum besser geschützt werden – und vor allem: Wie können sie selbst dabei mitreden? Genau dieser Frage widmet sich eine bundesweite Workshopreihe zur Kinder- und Jugendbeteiligung in der digitalen Welt.

Die Bundesregierung hat eine Expertenkommission zum Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt eingesetzt. Ihr Ziel ist es, zeitgemäße und wirksame Empfehlungen für mehr Schutz junger Menschen im Internet zu entwickeln. Ein zentraler Bestandteil dieses Prozesses ist die aktive Beteiligung von Kindern und Jugendlichen – denn sie wissen selbst am besten, wo Probleme liegen und was sie brauchen.

Im Auftrag des Projekts „Kinderschutz und Kinderrechte in der digitalen Welt“ der Stiftung Digitale Chancen werden deshalb partizipative Workshops für junge Menschen im Alter von 12 bis 17 Jahren durchgeführt.

Workshop in Merseburg am 05. Februar 2026

Einer dieser Workshops findet am 05. Februar 2026 von 10:00 bis 15:00 Uhr im
Offenen Kanal Merseburg-Querfurt e. V. (Geusaer Str. 86 b, 06217 Merseburg) statt.

In einem geschützten und altersgerecht gestalteten Rahmen haben die Teilnehmenden die Möglichkeit,

  • ihre Rechte im digitalen Umfeld kennenzulernen,
  • über eigene Erfahrungen im Internet zu sprechen,
  • Herausforderungen und Probleme zu benennen,
  • eigene Ideen und Lösungsansätze zu entwickeln
  • und direkt mit der Vertretung der Expertenkommission ins Gespräch zu kommen.

Die Ergebnisse des Workshops werden dokumentiert und fließen in die Arbeit der Kommission ein – die Stimmen der Jugendlichen haben also einen echten Einfluss.

Freiwillig, kostenfrei und gut begleitet

Die Teilnahme am Workshop ist freiwillig und kostenfrei. Für Getränke und Snacks ist gesorgt. Zur besseren Planung wird um eine Anmeldung per E-Mail an anmeldung@okmq.de gebeten.

Der Schutz der Teilnehmenden hat dabei höchste Priorität: Für die Teilnahme ist eine schriftliche Einwilligungserklärung erforderlich – bei unter 16-Jährigen auch durch die Erziehungsberechtigten.

Workshop OK Merseburg Gemeinsam für ein sicheres Internet
Aushang: Gemeinsam für ein besseres & sicheres Internet



Einladung zum Maker-Pitch am 28. Januar 2026 von 14:00 bis 17:00 Uhr im TaC – Theater am Campus, Hochschule Merseburg.

Im Studiengang Kultur- und Medienpädagogik an der Hochschule Merseburg haben Studierende des 3. Semesters im Rahmen eines Studienseminars zum Thema Making vielfältige, kreative und praxisnahe Projektideen entwickelt. Ziel des Seminars war es, medienpädagogische Konzepte nicht nur theoretisch zu denken, sondern konkrete Makerprojekte zu entwerfen, die in realen Praxisfeldern umgesetzt werden können.

Diese Projekte sollen nun als Teil einer Studienleistung erprobt werden – etwa in Bibliotheken, Jugendclubs, Schulen oder vergleichbaren Einrichtungen. Die Durchführung ist im Zeitraum April bis Juli 2026 geplant, erfolgt kostenfrei und wird in enger Abstimmung mit der jeweiligen Institution umgesetzt. Für die Studierenden bietet sich damit die Möglichkeit, wertvolle Praxiserfahrungen zu sammeln, während die Einrichtungen von frischen Ideen, neuen Formaten und engagierten Projektteams profitieren.

Die Bandbreite der Projekte ist groß: Sie reicht von vermittlungsorientierten Medien- und Makerprojekten für unterschiedliche Zielgruppen, über die Entwicklung konkreter Maker-Produkte, bis hin zu virtuellen Tools für eine kompetente Mediennutzung. Beim Pitch stellen die Studierenden ihre Ideen jeweils kurz vor und stehen anschließend für Fragen, Feedback und Austausch zur Verfügung.

Der Maker-Pitch bietet Raum zum Kennenlernen, zur Klärung von Rahmenbedingungen und zur gemeinsamen Weiterentwicklung der Projektideen. Die Studierenden möchten mit künftigen Kooperationspartnern ins Gespräch kommen und ausloten, ob und in welcher Form eine Umsetzung in der Einrichtung möglich ist.

Das Hochschul-Team freut sich sehr, Sie beim Maker-Pitch begrüßen zu dürfen und gemeinsam neue Wege der medienpädagogischen Praxis zu erkunden.




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