Informationen 4. Netzwerktagung

Die 4. Netzwerktagung Medienkompetenz Sachsen-Anhalt medien | netzwerken | lernen bietet Mitwirkenden und Teilnehmenden in zahlreichen Fachpanels einen intensiven Austausch zwischen Theorie und Praxis. Vertreter/-innen aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft sowie medien­päda­gogisch Aktive erörtern gemeinsam aktuelle Trends, Forschungsansätze und Entwick­lungen auf dem Gebiet der Medienbildung. Ein weiteres zentrales Anliegen ist es, auf eine gemeinsame und vernetzte Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Medienbildung in Sachsen-Anhalt hinzu­arbeiten.

Medien begleiten uns überall: im Kindergarten, in der Schule, in der Arbeitswelt und in unseren eigenen vier Wänden. Die Lebenswelt ist heute ohne digitale Medien kaum vorstellbar. Menschen suchen darin nach Rückzugsmöglichkeiten, nach Orientierung, nach neuen Perspektiven und nach Erzählformen für ihre Wirklichkeit. Um mit den rasanten Veränderungen in der digitalen Welt und deren Anforderungen mitzuhalten, ist es wichtig, einen kritischen Umgang mit Medien zu erlernen und vor allem auch zu bewahren. Die Fachtagung zeigt neue Medientrends auf, hinterfragt deren Bedeutung für jeden einzelnen sowie für unsere Gesellschaft und sie findet Anregungen, wie Erziehung, Jugend(medien)schutz und Bildung darauf reagieren können.

In den vergangenen Jahren hat das Netzwerken im Bereich der Medienkompetenz­förderung an Bedeu­tung deutlich zugenommen. Viele landes- und bundesweite Netzwerke haben sich entwickelt und festigen seitdem ihre Strukturen. Auf der Netzwerktagung werden Erfahrungen, Potenziale und Bedarfe freier und institutionalisierter Netzwerke sowie ausgewählte Projekt­förder­möglich­keiten präsentiert. Mitwirkende und Teilnehmende können gemeinsam ergründen, wie die vor­han­denen Netzwerk-Strukturen ausgebaut werden können, um die Medienbildung in Sachsen-Anhalt in den einzelnen Bereichen zu stärken.

Die digitale Welt hat das Lernen wie kaum eine andere gesellschaftliche Entwicklung verändert. Auch die Kultusministerkonferenz regt in ihrem Strategiepapier sowohl das Lernen mit neuen Medien als auch das Lernen über neue Medien an. Ein Ziel soll sein, Medien als Werkzeuge ganz selbstverständlich und fächerübergreifend im Unterricht einzusetzen. Mit welchen Strukturen, Schulkonzepten und neuen Lernsettings reagiert das Land Sachsen-Anhalt auf das Strategie­papier? Wie gelingt der Spagat zwischen flächendeckender technischer Ausstattung der Schulen und Vermittlungs­kompetenzen seitens der Lehrer. Antworten hierauf sollen auf der Veranstaltung formuliert sowie Beispiele für gelingende Projekte, Konzepte und Methoden im schulischen bzw. außerschulischem Bereich vorgestellt werden.

Die Tagung richtet sich an medien­pädagogisch Aktive und Interessierte, an Vertreter/-innen aus Medienpolitik, Medienwirtschaft und Medienwissenschaft. Sie spricht Erzieher/-innen, Sozial­pädagogen/-innen und Lehrkräfte ebenso an wie Ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter-/innen in der Jugendarbeit. Gleichwohl lädt sie Medienschaffende, Studierende und Kreative ein. Ausdrück­lich aufgerufen sind auch all jene Berufsgruppen, deren Tätigkeitsfelder zunehmend von medien­pädagogischen Fragestellungen tangiert werden, wie Suchtberater/-innen, Polizeibeamte/-innen oder Sozialarbeiter/-innen.

 

Anmeldung zur 4.Netzwerktagung Medienkompetenz

Hiermit melde ich mich mit folgenden Daten verbindlich zur Tagung an:

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Anschrift

Panelauswahl Tag 1, 18.10. 11:45 Uhr - 13:00 Uhr

Panelauswahl Tag 1, 18.10. 14:00 Uhr - 15:15 Uhr

Panelauswahl Tag 2, 19.10. 10:30 Uhr - 11:45 Uhr

Abendveranstaltung am ersten Tag

Am Abend des ersten Veranstaltungstages findet im Rahmen der 4. Netzwerktagung eine Abendveranstaltung für alle Teilnehmenden statt. Nähere Informationen erhalten Sie über die Tagungswebseite.

Datenschutzerklärung

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Teilnahmebedingung/Teilnahmegebühr

Für die Teilnahme an der 4. Netzwerktagung Medienkompetenz Sachsen-Anhalt ist eine Tagungsgebühr in Höhe von 10,- € für alle Teilnehmenden ab dem vollendeten 18. Lebensjahr vor Ort in bar zu entrichten. Referent/-nnen sind von der Teilnahmegebühr befreit.

Überprüfung Ihrer Daten

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 Bitte bestätigen Sie Ihre Daten am Ende der Anmeldung noch einmal.

Wissenschaftlicher Beirat

Die 4. Netzwerktagung Medienkompetenz Sachsen-Anhalt wird wieder von einem wissenschaftlichen Beirat begleitet. Hierfür konnten Prof. Dr. Stefan Iske (Fakultät für Humanwissenschaften Bereich Erziehungswissenschaft (EW) / Otto-von-Guericke Universität Magdeburg) und Prof. Joachim von Gottberg (Vertretungsprofessor Medien- und Kommunikationswissenschaften/Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) gewonnen werden.

Prof. Dr. Stefan Iske ist Professor für Pädagogik und Medienbildung am Institut 1: Bildung, Beruf, Medien der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Schnittfeld von Medienkultur, Mediensozialisation, Medienerziehung und Medienbiographie. Einen besonderen Fokus bildet dabei der Bereich der Digitalen Spaltung und digitalen Ungleichheit sowie das Internet als Kultur- und Bildungsraum. Er ist Diplom-Erziehungswissenschaftler und hat seine Dissertation 2007 an der Universität Duisburg-Essen mit dem Titel „Navigationsanalyse – Methodologie der Analyse von Prozessen der Online-Navigation mittels Optimal-Matching“ verfasst. Ein methodischer Schwerpunkt liegt auf der Analyse von Lern- und Bildungsprozessen aus Prozessperspektive, insbesondere in formalen und informellen Kontexten.

Prof. Joachim von Gottberg studierte Germanistik und Theologie (Lehramt) in Bonn. Er arbeitete zunächst als Leiter die Niedersächsische Landesstelle für Jugendschutz. 1985 wechselte er als Ständiger Vertreter der Obersten Landesjugendbehörden zur Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) nach Wiesbaden. Seit April 1994 ist er Geschäftsführer der von ihm gegründeten Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen e.V. (FSF) in Berlin. Ab 1997 arbeitet er als Chefredakteur der Fachzeitschrift tv diskurs, herausgegeben von der FSF. Von 1999 bis 2014 war er ehrenamtlich als Vizepräsident des Deutschen Kinderhilfswerks tätig. Seit 2015 ist er Vertretungsprofessor für Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Martin-Luther-Universität Halle/Wittenberg. Seine Schwerpunktthemen sind neben dem gesetzlichen Jugendschutz die Rolle der Medien als Faktor der Sozialisation.

Programm

Erster Tag - 18.10.2017

08:00 Uhr
Teilnehmerregistrierung
Foyer
09:00 Uhr
Eröffnung - Grußworte
Markus Kurze (Medienanstalt Sachsen-Anhalt) & Jutta Schnitzer-Ungefug (Leopoldina)
Festsaal, 200
09:35 Uhr
Impulsvortrag: medien | netzwerken | lernen - Gemeinsam auf dem Weg zur digitalen Bildungsgesellschaft
Dr. Stefan Iske (Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg)
Festsaal, 200
10:15
Auftaktdiskussion: „Die Bedeutung der Medienkompetenz in der digitalen Welt“
Prof. Dr. Iske, Herr Knöchel (DIE LINKE), N.N (AfD), Herr Borgwardt (CDU), Frau Lüddemann (B'90/Grünen), Frau Dr. Pähle (SPD)
Festsaal, 200
11:15 Uhr
Kaffeepause – Netzwerken bei Kaffee und Tee
17:00 Uhr
Ende des ersten Veranstaltungstages
19:00 Uhr
GET-TOGETHER/ Abendveranstaltung

Zweiter Tag - 19.10.2017

09:00
Begrüßungskaffee und Einführung in den 2. Veranstaltungstag
Andreas Ulrich (Journalist & Coach)
Festsaal, 200
09:15
Impulsvortrag: „Digitale Agenda Sachsen-Anhalt – Was ist das Ergebnis“
Thomas Wünsch (Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt)
Festsaal, 200
10:00 Uhr
Kaffeepause - Netzwerken bei Kaffee und Tee
14:30 Uhr
Abschlussdiskussion: Marco Tullner (Bildungsminister des Landes Sachsen-Anhalt), Markus Kurze (Vorstandsvorsitzender Medienanstalt Sachsen-Anhalt), Prof. Dr. Stefan Iske (Universität Magdeburg), Prof. Joachim von Gottberg (Universität Halle)
15:30 Uhr
Tagungszusammenfassung & Verabschiedung

Panels

  • Panel 1: Alexa, gehörst du bald zur Familie?


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    Panelbeschreibung:

    Noch stecken die Möglichkeiten von sprachbasierten Assistenzsystemen in den Kinderschuhen. Experten sind sich jedoch einig, dass Nachrichten vermittelt über „Voice AI“ – also künstliche Intelligenzen von Sprachsystemen auf dem Vormarsch sind. In naher Zukunft könnte die Interaktion mit Computern etwas ganz Natürliches werden. Informationen aus allen Lebensbereichen lassen sich bequem per Sprache abrufen. So sucht die/der digitale/r Assistent/-in nach aktuelle Nachrichten, spielt Musik ab, koordiniert persönliche Termine und schreibt auf Wunsch sogar E-Mails. Dabei werden Unmengen Daten gesammelt. Die Kontrolle, wer was mit den persönlichen Daten macht, hat der Verbraucher jedoch meist nicht. Und das Unbehagen den großen Lauschangriff selbst in das eigene Wohnzimmer implementiert zu haben, ist meist nur wenig ausgeprägt. Schließlich ist fast jeder mittlerweile mit einem Smartphone ausgestattet, welches die angeführten Funktionen ständig bereithält. Argumentieren die Datenschützer/-innen und Medienpädagogen/-innen mit ihrem Aufruf zur Datensparsamkeit damit gegen den Trend?

    • Wie verändert sich unsere Kommunikationskultur durch die Nutzung sprachbasierter Assistenzsysteme?
    • Was passiert mit den aufgezeichneten Daten und wie werden diese geschützt?
    • Welche Strategien sind notwendig, um die Menschen für das Thema Datenschutz zu sensibilisieren und vor allem datenbewusster werden zu lassen?

    Referenten/-innen:

    • Dr. Harald von Bose (Landesbeauftragter für den Datenschutz des Landes Sachsen-Anhalt)
    • N.N. (Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt)
    • Dr. Volkmar Hinz (Otto-von-Guericke Universität Magdeburg)
    • N.N. (Amazon Deutschland)
    • N.N. (Microsoft Deutschland)

    Moderation:

    • Benjamin Sterbenz (Chefredakteur Golem.de) (angefragt)

  • Panel 2: Netzwerkarbeit in den Ländern – Strukturen, Anforderungen und Bedarfe für erfolgreiche Medienkompetenz-Netzwerke und -Verbände


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    Panelbeschreibung:

    Deutschlandweit haben sich bereits zahlreiche Medienkompetenznetzwerke gegründet und etabliert. Mit individuellen Rahmenbedingungen und Trägerschaften unterstützenden sie vorhandene Akteure in der Öffentlichkeitsarbeit, koordinieren Anfragen zu medienpädagogischen Aktivitäten und halten einen lebendigen Austausch aller Beteiligten aufrecht. Die Prozesse des Vernetzens sind dabei genauso vielseitig wie anspruchsvoll, immer mit dem Ziel, Kräfte zu bündeln, Medienkompetenzen aller Altersgruppen zu stärken sowie die Vielfalt medienpädagogischer Arbeit der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. In dem Panel stellen lokale und bundesweite Netzwerke ihre Arbeit vor und beleuchten in einem gemeinsamen Erfahrungsaustausch die aktuellen Ausrichtungen, Hürden, Herausforderungen und Mehrwerte der Kooperationsverbände. Mit dem Ziel voneinander zu lernen, werden Faktoren eruiert, die eine nachhaltige, erfolgreiche medienpädagogische Netzwerkarbeit zwischen allen Akteuren mit oder ohne Unterstützung durch eine zentrale Koordinierungsstelle begünstigen.

    Leitfragen: 

    • Wie begegnen sowohl freie als auch institutionell gestützte medienpädagogische Netzwerke oder Verbände den Herausforderungen zur Festigung und Fortentwicklung ihrer Strukturen?
    • Wie tragen Administration, Redaktion, Beratung und Präsenz durch Koordinierungsstellen zum Erfolg der gemeinsamen Bemühungen bei – wie gelingt dieser Spagat in Personenverbandssystemen?
    • Welchen Anteil haben Teilhabe, Mitsprache, Kommunikation und Transparenz der Akteure/Partner an der Identifizierung derselben mit dem Bündnis und seiner Zielsetzungen

    Referenten/-innen:

    • Mechthild Appelhoff (Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen)
    • Friederike von Gross (Geschäftsführerin GMK) (angefragt)
    • Marc Westhusen (Bundesverband Freier Radios e.V.)
    • Robert Helbig (netzwerk medienpädagogik sachsen)
    • Adrian Liebig (Projektbüro „Gutes Aufwachsen mit Medien“)

    Moderation:

    • Danilo Weiser (Radio SAW)

  • Panel 3: Lernen im digitalen Zeitalter – reicht eine Reform oder bedarf es einer Revolution?


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    Panelbeschreibung:

    Die zunehmende Digitalisierung des Alltags verändert unsere Kommunikations- und Lernprozesse. Schulen und Lehrkräfte werden unweigerlich mit diesen Themen konfrontiert. Eine Forderung der Kultusministerkonferenz „Bildung in der digitalen Welt“ ruft dazu Schulen auf, medienbezogene Bildungskonzepte zu erarbeiten. Digitale Medien in Lehr- und Lernprozesse zu integrieren und auf den gegenwärtigen Schulkontext zu übertragen, stellt Schulen vor eine komplexe Aufgabe. Diese reicht von der Unterrichtsplanung über die schulinterne und externe Infrastruktur bis hin zur Personalentwicklung. Im Rahmen des Panels sollen Erfahrungen und Ergebnisse innovativer Schulkonzepte mit digitalen Medien vorgestellt und mit Teilnehmenden der Tagung diskutiert werden, wie sich Medien- und Schulpädagogik bei der Umsetzung angemessener Konzepte gegenseitig unterstützen können.

    Leitfragen:

    • Wie muss Schule im 21. Jahrhundert im Kontext zunehmender Digitalisierung aufgebaut sein und wie kann Unterricht gestaltet werden?
    • Welche methodisch-didaktischen Elemente im Einsatz digitaler Medien haben sich bewährt und sollten als Lern-/Schulkonzepte weiterentwickelt werden?
    • Sollte es kein für alle Schulen funktionierendes Standardkonzept geben, welcher Elemente bedarf es dann für ein individuelles Medienkonzept?
    • Was kann das Land bzw. die Wirtschaft beitragen und welche Aufgaben resultieren hieraus für die Medienpädagogik?

    Referenten/-innen:

    • JuniorProf. Dr. Julia Gerick (Universität Hamburg) (angefragt)
    • Jan Riedel (Schulleiter Neues Städtisches Gymnasium Halle)
    • Frithjof Nürnberger (Evangelisches Schulzentrum Leipzig)
    • Jan Aschoff (Medienpädagogischer Berater des Landes Sachsen-Anhalt) (angefragt)

    Moderation:

    • Jördis Dörner (BILDUNG UND MEDIEN Leipzig)

  • Panel 4: Quantified Self – Selbstoptimierung durch Zahlen?


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    Panelbeschreibung:

    „Selbsterkenntnis durch Zahlen“ – so lautet das Motto der Quantified Self Bewegung. Im Kern geht es dabei um die Sammlung und Auswertung von Daten über die eigene Person und den eigenen Körper. Hierfür stehen eine Reihe von Tracking-Geräten und Apps mit unterschiedlichen Anwendungsbereichen zur Verfügung: Von Schritt- und Kalorienzählern über Schlaftracker bis zur Dokumentation von Stimmungen. Diese Daten bilden den Ausgangspunkt für individuelle Entscheidungen (Mehr Bewegung! Weniger Fett!) und werden häufig auch in Online-Communities geteilt. Übergeordnetes Ziel ist es, Unzulänglichkeiten der bisherigen Lebensführung aufzudecken und zu optimieren. Ein kritisch und kontrovers diskutiertes Einsatzfeld stellen in diesem Zusammenhang z.B. Bonusprogramme von Krankenversicherungen dar, die spezifische Formen des Lebenswandels über Tarifboni belohnen. Aus medienpädagogischer Perspektive wird das Phänomen Quantified Self vor allem hinsichtlich der Ökonomisierung von personenbezogenen Daten diskutiert und kritisiert. Die Fragen nach den Chancen einer Selbststeuerung und den Risiken einer Fremdsteuerung sowie eines kompetenten Umgangs und kritisch-reflexiver Handlungsweisen und dessen Förderung im Bildungsbereich stehen im Fokus dieses Panels.

    Leitfragen:

    • Welche Formen der Selbstvermessung werden praktiziert? Welche Ziele werden durch Selbstvermessung angestrebt?
    • Welche Bedeutung kann Selbstvermessung für den Einzelnen und die Gesellschaft haben?
    • Wird Selbstvermessung zukünftig eine gesellschaftliche Verpflichtung sein?
    • Welche Potentiale und Risiken birgt Selbstvermessung für Prozesse der Selbststeuerung und Fremdsteuerung
      (z.B. hinsichtlich der Dokumentation der eigenen Fitness im Rahmen von Beiträgen zur Krankenversicherungen)?

    Referenten/-innen:

    • Dr. Thomas Damberger (Universität Frankfurt) (angefragt)
    • Dr. Christopher Grieben (Sporthochschule Köln)
    • Florian Schumacher (Quantified Self Bewegung Deutschland)
    • Jens Hennicke (Techniker Krankenkasse-Landesvertretung Sachsen-Anhalt)

    Moderation:

    • Andreas Ulrich (Journalist & Coach)

  • Panel 5: Die AG Medienkompetenz: Was war – Was ist – Was kommt?


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    Panelbeschreibung:

    Die AG Medienkompetenz als interministerielle Arbeitsgruppe beschäftigt sich seit 2011 mit der Umsetzung des „Landeskonzeptes zur Stärkung der Medienkompetenz in Sachsen-Anhalt.“ Mit Unterstützung von Unterarbeitsgruppen konnten die vereinbarten Maßnahmepläne bearbeitet und umgesetzt werden. Die Mitglieder der AG bzw. UAG geben auf dem Panel einen Einblick in den aktuellen Stand der Umsetzung erfolgter sowie noch offener Maßnahmen aus den Bereichen frühkindliche Medienbildung, Medienbildung in der Schule, außerschulische Medienbildung, Medienbildung in der Lehrerbildung sowie Medienbildung in der Erwachsenenbildung. Weiterhin werden sich die Diskutanten/-innen mit der Frage der Wirksamkeit der AG Medienkompetenz sowie mit den Themen, die nach der Neukonstituierung im Mittelpunkt stehen sollten, auseinandersetzen.

    Leitfragen:

    • Wie gestalteten sich die bisherigen Prozesse in der Umsetzung der Maßnahmepläne und der möglichen Beteiligung durch Interessierte?
    • Wie offen und transparent gestaltete sich die Arbeit der AG für bspw. politische Entscheidungsträger sowie Akteure des Netzwerks?
    • Welchen Einfluss kann die AG künftig bei der Umsetzung von politischen Entscheidungsprozessen nehmen, z.B. beim KMK-Papier „Bildung in der digitalen Welt“?
    • Welchen Aufgaben und Verpflichtungen soll sich die AG Medienkompetenz in Sachsen-Anhalt in Zukunft stellen?

    Referenten/-innen:

    • N.N. (Ministerium für Bildung)
    • Dr. Harald von Bose (Landesbeauftragter für den Datenschutz des Landes Sachsen-Anhalt)
    • Prof. Dr. Paul Bartsch (Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt)
    • Matthias Schmidt (Medienanstalt Sachsen-Anhalt)
    • Jörg Kratzsch (GMK Landesgruppe Sachsen-Anhalt)
    • Marco Langhof (Geschäftsführer der Teleport GmbH)

    Moderation:

    • N.N.

  • Panel 6: Digitalisierung der Arbeitswelt – Eine Chance für die Medienpädagogik?


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    Panelbeschreibung:

    „Industrie 4.0“ wird als vierte Entwicklungsstufe der Industrialisierung beschrieben. Damit verbunden sind zunehmend automatisierte Produktionsprozesse u.a. in kleinen und mittelständischen Unternehmen. Diese werden einerseits durch den Einsatz moderner Kommunikationstechnologien und andererseits durch gesellschaftliche Veränderungen der zunehmenden Digitalisierung vor neue Herausforderungen gestellt. Hierzu zählen Aspekte wie Big Data und Smart Data im Zusammenhang mit dem stetigen Datenfluss in Produktionsprozessen sowie das Gefüge von Mensch und Maschine bzw. Objekt. Der Einsatz intelligenter und digital vernetzter Systeme beeinflussen die Arbeit des Einzelnen, des Teams und den Kontakt mit den Kunden. In Zukunft werden in der Arbeitswelt nicht nur fachspezifische Fähigkeiten gefragt sein, sondern auch ganzheitliches und vernetztes Denken. Das erfordert grundlegende Anpassungen in der Ausbildung (Schule/Berufsschule), hinsichtlich spezifischer Schulungsbedarfe und Verantwortlichkeiten.

    Leitfragen:

    • Vor welchen Aufgaben und Herausforderungen im Zuge der Digitalisierung der Arbeitswelt stehen Unternehmen und Arbeitnehmer?
    • Welche Kompetenzen werden zukünftig mit Beginn des Berufseintritts erforderlich sein?
    • Wie bereiten sich (Berufs-)Schulen auf die Nutzung neuer digitaler Lerntechniken sowie dem Umgang mit sensiblen Daten in der Arbeitswelt vor?
    • Wie können Anknüpfungspunkte für medienpädagogische Fachkräfte geschaffen werden?

    Referenten/-innen:

    • Kathrin Schaper-Thoma (Geschäftsführerin Merseburger Innovations- und Technologiezentrum GmbH)
    • weitere Referenten/-innen

    Moderation:

    N.N.

  • Panel 7: Hatespeech, Fake-News, Social Bots – „Wir bilden Deine Meinung!“


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    Panelbeschreibung:

    Bewusste Falschmeldungen, ausgesprochener Hass, Lügen und Gerüchte sind kein neues Phänomen. Durch Soziale Medien und v.a. unter Einsatz von Social Bots können Informationen, Meinung und Themen gelenkt werden. Für große Teile der Bevölkerung stellen Soziale Medien heutzutage eine Hauptbezugsquelle von Nachrichten dar. Die Weitererzählkultur über Facebook, Twitter & Co. verbreiten wichtige Nachrichten so schnell, dass klassische journalistische Angebote kaum Schritt halten können. Ist man auf der Suche nach „der Wahrheit“, ist es notwendig mehrere Quellen aufzusuchen, diese Informationen zu verifizieren, um daraus die eigene Meinung zu bilden. Dieses Panel hinterfragt, welche Strategien es seitens der Medien bedarf, um dem Image „Lügenpresse“ entgegen zu wirken – welche staatlichen Regulierungen entwickelt werden müssten, um gegen Hasskriminalität und Fake-News vorgehen zu können und was die Medienpädagogik leisten muss, um die Medienkompetenz der Nutzer zu stärken.

    Leitfragen:

    • Was tun Medien derzeit bzw. was müssen sie tun, um dem Problem der Medienmanipulation zu begegnen und dem Publikum Orientierung zu geben?
    • Was bringen mögliche neue Gesetze und selbstauferlegte computerbasierte Inhaltslöschungen der Anbieter? Ist es sinnvoll und erforderlich die Verantwortung der Kontrolle bei einer staatlich finanzierten und damit politisch abhängigen Institution anzugliedern?
    • Was muss Schule und Medienpädagogik leisten, um die Menschen aller Altersschichten zu befähigen, kompetent aus verschiedenen Quellen eine reflektierte Meinung zu bilden?

    Referenten/-innen:

    • Thomas Krüger (Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb)
    • Lorenz Schill (Servicestelle Kinder- und Jugendschutz Sachsen-Anhalt) (angefragt)
    • Elke Fiege (Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V.) (angefragt)
    • Sina Laubenstein (No hatespeech movement Deutschland) (angefragt)

    Moderation:

    • Vera Linß (Deutschland Radio Kultur)

  • Panel 8: NETZWERK-FORUM #2 – offenes Netzwerktreffen (Workshop)


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    Workshopbeschreibung:

    Das NETZWERK-FORUM #2 möchte an das vorrangegangene Forum in 2016 anknüpfen und erneut als Arbeits- und Denkwerkstatt fungieren. Dabei gibt die Netzwerkstelle Einblick in aktuelle Tätigkeiten und Projekte wie dem 2. Tag der Medienkompetenz und resümiert gemeinsam mit den Diskutanten/-innen das NETZWERK-FORUM #1. Gemeinsam mit den Teilnehmer/-innen werden drei Themenkomplexe erarbeitet, um so die Weiterentwicklung der Netzwerkarbeit aktiv mitzugestalten. In Stationsgruppen werden folgende Themen bearbeitet: Aufbau und Gestaltungsmöglichkeiten des neuen Medienpädagogischen Atlas, die Frage, wie sich Akteure vermehrt als Teil des Netzwerkes Medienkompetenz Sachsen-Anhalt identifizieren können sowie den Bedarf und Nutzen für kleine regionale Arbeitstreffen zu erörtern. In diesem Workshop bietet sich den Beteiligten Zeit und Raum, um Erfahrungen, Informationen und Bedarfe auszutauschen.

    Leitfragen:

    • Was kann die Netzwerkstelle vom NETZWERK-FORUM #1 sowie weiterer Tätigkeiten aus den Jahren 2016/2017 berichten?
    • Welche Gestaltungsmöglichkeiten ergeben sich mit dem neuen medienpädagogischen Atlas und wie können die Akteure das Potential für ihre eigenen und für gemeinsame Interessen ausschöpfen?
    • Wie und in welchem Umfang ist eine Identifikation mit dem Netzwerk gewünscht und wie kann dies konkret erreicht werden?
    • In welcher Form besteht der Wunsch nach persönlichem Kontakt der Netzwerkstelle vor Ort bei den Akteuren sowie nach dem Aufbau regionaler Arbeitstreffen?

     Referenten/-innen:

    • Jacqueline Hain (Netzwerk Medienkompetenz Sachsen-Anhalt)
    • Torsten Kirchhof (Netzwerk Medienkompetenz Sachsen-Anhalt)

  • Panel 9: „Methodenkoffer“ – Neue Methoden für die medienpädagogische Arbeit (Workshop)


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    Panelbeschreibung:

    Um Heranwachsenden ein modernes Lernen mit und über digitale Medien zu ermöglichen, sind sowohl Erziehende, Lehrkräfte als auch außerschulische Experten gefragt. Nachhaltige Projekte erfordern gut durchdachte Konzepte und eine motivierte Umsetzung. Im Rahmen des Panels sollen Praxisprojekte aus der Perspektive von Lehrkräften, Medienpädagogen/-innen sowie Hochschulmitarbeiter/-innen für schulische und außerschulische Erfahrungsräume vorgestellt werden. An ausgewählten Stationen, können die Teilnehmenden einzelne Anwendungen in ihren Grundfunktionen ausprobieren, um sie ggf. später für die eigene Arbeit nutzen zu können.

    Leitfragen:

    • Welche neuen medienpädagogischen Methoden und Konzepte werden derzeit im Bereich der Kindertagesstätten, Schule und Jugendfreizeiteinrichtungen ausprobiert?
    • Welche Rahmenbedingungen sowie methodisch und didaktische Ansätze lassen sich zusammentragen, um die Ideen später auch selbstständig umsetzen zu können?

    Referenten/-innen:

    • Daniel Seitz (medialepfade.de) (angefragt)
    • Marion Pohl (Actionbound, Universität Magdeburg) (angefragt)

    Moderation:

    • Jördis Dörner (BILDUNG UND MEDIEN Leipzig)

  • Panel 10: Cybermobbing – Prävention und Intervention als gesellschaftliche Aufgabe


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    Panelbeschreibung:

    Soziale Medien sind fest im Alltag von Kindern und Jugendlichen verankert. Sie nehmen einen hohen Stellenwert in der täglichen Kommunikation und damit im Entwicklungsprozess der eigenen Identität ein.
    Neben vielen positiven Facetten bringt die digitale Welt aber auch negative Aspekte mit sich. Dazu gehört u.a. Cybermobbing, bei dem Menschen vor allem in sozialen Medien beleidigt, bedroht, bloßstellt oder belästigt werden. Die Folgen spüren meist nicht nur die unmittelbar Betroffenen. Freunde, Eltern, Lehrer/-innen und Sozialarbeiter/-innen werden zunehmend mit dem Problem konfrontiert. Für Außenstehende sind die Prozesse und Folgen von Cybermobbing oft nur schwer nachvollziehbar. Verschiedene Hilfs- und Beratungsstellen versuchen mit diversen Methoden präventiv und intervenierend einzugreifen. Aktuelle Fallzahlen legen nahe, dass sich Cybermobbing mit allen Auswirkungen und Folgen zu einem gesamtgesellschaftlichen Problem entwickelt. Eltern, Schule und außerschulische Akteure müssen gleichermaßen sensibilisiert und mit wirksamen Strategien ausgestattet werden. Wie dies zukünftig gelingen kann, soll Schwerpunkt in dieser Diskussion sein.

    Leitfragen:

    • Welche Bedingungen braucht eine faire und wertschätzende Kommunikation im Netz?
    • Wie kann in Schule und Jugendhilfe für Cybermobbing sensibilisiert werden?
    • Welche gelungenden Praxiskonzepte für Intervention und Sanktion gibt es?

    (Dieses Panel wird ausgerichtet durch die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz)

  • Panel 11: YouTube, Funk und Co. – Das Fernsehen der jungen Generation


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    Panelbeschreibung:

    Immer mehr Menschen nutzen sowohl kostenpflichtige Streaming-Angebote wie Amazon, Netflix oder Sky als auch kostenfreie Angebote wie YouTube oder Twitch. Durch eine große Menge verfügbarer neuer Medieninhalte wird die Individualisierung der Mediennutzung entscheidend vorangetrieben. Um dem verändertem Nutzungsverhalten gerecht zu werden, versuchen sowohl die privaten als auch die öffentlich-rechtlichen Sender die eigene Angebotspalette anzupassen und zu erweitern. Die Nutzer werden bei der Vielzahl der Angebote zunehmend herausgefordert sich zu orientieren. Das Panel setzt den Fokus auf die interessensbasierten und jugendschutzrelevanten Angebote für die junge Zielgruppe. Dieser wird erweitert um die Sicht der Eltern, die sich mit der individualisierten Mediennutzung der Kinder auseinandersetzen müssen, um v.a. bei der ständigen Verfügbarkeit der Inhalt nicht den Überblick zu verlieren.

    Leitfragen:

    • Welche Angebote müssen klassische lineare Sender haben, um langfristig die junge Zielgruppe zu binden?
    • Nach welchem Prinzip funktioniert das Konzept Funk, auch unter dem Aspekt der Zielgruppenerreichbarkeit?
    • Amazon, Netflix und YouTube – Wie muss sich Medienpädagogik auf das veränderte Konsumverhalten und damit verbundene Fragen der Medienerziehung einstellen?

    Referenten/-innen:

    • Prof. Dr. Klaus Goldhammer (Goldmedia) (angefragt)
    • Jörg Wiesner (Hauptredaktionsleiter JUNGE ANGEBOTE im MDR)
    • Gerhard Putz (Teamleiter Programm RTL II YOU)
    • Thomas Rathgeb (Landeszentrale für Kommunikation Baden-Württemberg)

    Moderation:

    • Andreas Ulrich (Journalist & Coach)

  • Panel 12: Ein Materialfundus für alle – Strategien für ein bundesweites Portal zur Medienbildung


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    Panelbeschreibung:

    Medienpädagogische Fachkräfte können über bundes- und landesweite Netzwerke ihr Portfolio präsentieren und in Kontakt mit Bildungseinrichtungen treten – so auch in Sachsen-Anhalt. Die Portale dienen der Vernetzung, der Beratung und Vermittlung sowie Präsentation von Informationen, Fachartikeln und Fortbildungsmöglichkeiten zu Medienthemen. Einige Akteure bieten darüber hinaus ein Sammelsurium an Materialien und Dokumenten ihrer eigenen Arbeit an. Ergänzend hierzu stellen Initiativen wie „klicksafe“ oder das „internet-ABC“ fertige Unterrichtsmaterialien und Methodenbausteine zur Verfügung. Es stellt sich die Frage, ob unter Berücksichtigung der Länderhoheit eine bundesweite Struktur einen Mehrwert generieren kann – sowohl für die Fachkräfte als auch für Erzieher/-innen, Pädagogen/-innen und Lehrkräfte. Ein solches Internetportal könnte ergänzend zu bestehenden Angeboten einen offenen und einfachen Zugang zu Materialien bereithalten. In dem Panel werden Strategien zu einem Fundus rechtefreier Medienausschnitte aus Schriften, Fotos und Videos sowie aus praktischen Methodenbausteinen und Unterrichtsmaterialien vorgestellt und diskutiert.

    Leitfragen:

    • Welchen Mehrwert hätten bundesweite Strukturen zur Vernetzung – aufbauend auf den teils vorhanden Landesnetzwerken?
    • Welche Anforderungen in Administration, Koordinierung und Einhaltung rechtlicher Rahmenbedingungen wären hiermit verbunden?
    • Welchen positiven Aspekt könnte der Materialfundus einer solchen Plattform für die in Erziehung und Bildung Tätigen haben?

    Referenten/-innen:

    • Prof. Dr. Oliver Castendyk (Justiziar der Produzentenallianz)
    • Arne Busse (Bundeszentrale für politische Bildung) (angefragt)
    • Birgit Kersten (Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt)
    • N.N. ( Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur)

    Moderation:

    • Vera Linß (Deutschland Radio Kultur)

  • Panel 13: „Digitale Agenda Sachsen-Anhalt“ – Wo geht die Reise hin?


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    Panelbeschreibung:

    Die Landesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag dem Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitales den Bereich „Digitalisierung“ übertragen. Die Erstellung der „Digitalen Agenda“ soll als möglichst breit angelegter Prozess gestaltet werden. Bürger/-innen und Vertreter/-innen der Wirtschaft und Verbände aufgerufen, sich aktiv an strategischen Maßnahmen zu beteiligen. Beginnend mit einer Bestandsaufnahme und der Einrichtung einer interministeriellen Arbeitsgruppe fand im Februar die Auftaktkonferenz statt. Thematische Workshops sowie eine Online-Konsultation ergänzen den bisherigen Prozess. Im September sollen die Forderungen der Digitalen Agenda formuliert werden, um sie abschließend der Landesregierung vorzulegen. Für die medienpädagogische Arbeit, sind vor allem die Bereiche „Digitale Infrastruktur“, „Digitale Bildung“ sowie „Arbeitswelt 4.0“ relevant. Im Panel sollen Entwicklungen und Ergebnisse für Schule und lebenslanges Lernen präsentiert werden.

    Leitfragen:

    • Was bedeutet die „Digitale Agenda“ konkret für den Bildungsalltag in Sachsen-Anhalt und was verändert sich?
    • Wie gestaltet sich die Umsetzbarkeit der „Digitalen Agenda“?
    • Welche Auswirkung hat die „Digitalen Agenda“ für medienpädagogisch Aktive in Sachsen-Anhalt?
    • Welche neuen Anforderungen und Maßgaben entstehen für Arbeitgeber (Wirtschaft 4.0)?

    Referenten/-innen:

    • Thomas Wünsch (Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt)
    • Jan Riedel (Schulleiter Neues Städtisches Gymnasium Halle)
    • Marco Langhof (Geschäftsführer der Teleport GmbH)
    • N.N. (Ministerium für Bildung)

    Moderation:

    • N.N.

  • Panel 14: In-App-Käufe in Kinder-Apps – Jugendmedienschutz vs. Geschäftsmodelle


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    Panelbeschreibung:

    Moderne Technik ist auch aus den Kinderzimmern nicht mehr wegzudenken. Tablets und Smartphones werde bereits von den Kleinsten bedient. Vornehmlich für Kinder entwickelte Apps erfreuen sich großer Beliebtheit bei der Zielgruppe. Ein Großteil der zunächst kostenlosen Apps (sog. Freemiums), die von Minderjährigen gespielt werden, refinanziert sich über Werbung und den Kauf zusätzlicher im Spiel verankerte Items. Mit Blick auf die besondere Schutzbedürftigkeit von Kindern, sind nach dem Jugendmedienschutz In-App-Kaufaufforderungen, die Kinder im besonderen Maße ansprechen, stets unzulässig. Doch hierfür bedarf es zunächst der Beurteilung einer kinderaffinen App bzw. einer Kinder-App. Für die ordnungsschaffenden Kontrollorgane stellt sich die als schwieriges Unterfangen dar.

    Leitfragen:

    • Anhand welcher Merkmale lassen sich Kinder-Apps identifizieren?
    • Welche In-App-Kaufaufforderungen sprechen Kinder überhaupt an?
    • Sind In-App-Kaufappelle, die die gesamte Familie ansprechen ebenso unzulässig?
    • Woran erkennen Eltern, eine geeignete und sichere App für ihr Kind?

    Referenten/-innen:

    • Dr. Alexander Trommen (CEO APPSfactory)
    • Marie-Blanche Stössinger (Freiwillige Selbstkontrolle Unterhaltungssoftware GmbH) (angefragt)
    • Martin Heine (Medienanstalt Sachsen-Anhalt)
    • N.N. (Verbraucherzentrale)
    • N.N. (Stiftung Warentest)

    Moderation:

    • Andreas Ulrich (Journalist & Coach)

  • Panel 15: Bundes- und landesweite Fördermöglichkeiten für medienpädagogische Projekte


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    Panelbeschreibung:

    Erziehungs- und Bildungseinrichtungen steht selten ein eigener und einfach zugänglicher Fördertopf für außerschulische/außerunterrichtliche Maßnahmen zur Verfügung. Um medienpädagogische Projekte realisieren zu können, bedarf es oft der Unterstützung bei der Beschaffung von Projektmitteln. Dabei muss berücksichtigt werden, dass für landes- bzw. bundesweite Fördermittelangebote große Unterschiede bei der Antragstellung und Bewilligung existieren – je nachdem, ob die Gelder von Stiftungen, den Landeszentralen für politische Bildung, den Landesschulämtern oder den Landesverwaltungsämtern kommen bzw. über Schulfördervereine, Sponsoring oder auch Spenden zusammengetragen werden. Das Panel wird in Form eines Basars Anlaufstellen für Fördermittel präsentieren und Erfahrungen in der Antragstellung aufzeigen. Weiterhin wird es Raum für Diskussion geben, welche Rahmenbedingungen empfehlenswert sind, um Ideen und Projekte zu gestalten und nachhaltig zu etablieren.

    Leitfragen:

    • Von welchen Erfahrungen können Antragsteller hinsichtlich Einhaltung von Fristen sowie der Anpassung von Projektideen an die Förderbedingungen berichten?
    • Unter welchen Rahmenbedingungen stehen welche Fördermittel für medienpädagogische Projekte zur Verfügung?
    • Welche Anpassungen in den Fördermittelstrukturen sind nötig, dass Einrichtungen die Finanzierung ihrer Projektideen sichern und Projekte nachhaltig durchführen können?
    • Wie können Einrichtungen Verantwortlichkeiten für die Projektmittelbeschaffung festlegen, um sich nicht in der Vielfalt der Anträge zu verlieren und Fristen zu wahren?

    Referenten/-innen:

    • Michael Nicolai (Vorstandsmitglied bei Corax e.V. – Initiative für Freies Radio)
    • Doris Knöfel (Investitionsbank Sachsen-Anhalt)
    • Jens Rudolph (Offener Kanal Wettin e.V.)
    • Tinatin Eppmann (Kulturstiftung des Bundes) (angefragt)

    Moderation:

    • Sabine und Gerhard Schwab (Deutscher Förderratgeber)

  • Panel 16: Schule in der digitalen Welt: Stand und Perspektiven in Sachsen-Anhalt


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    Panelbeschreibung:

    Nicht erst seit die Kultusministerkonferenz Ende 2016 ihre Strategie zur „Bildung in der digitalen Gesellschaft“ veröffentlicht hat, bewegt die Frage, wie sich Schule den Herausforderungen der durchgreifenden Digitalisierung stellen kann. Dabei ist längst deutlich geworden, dass es nicht um einzelne Projekte, Ausstattungen und Aktivitäten gehen kann, sondern um systemisches Handeln auf den Ebenen Unterrichtsgestaltung, Lehrerbildung, Schulorganisation und Infrastruktur. Diese Zusammenhänge werden im Panel schlaglichtartig beleuchtet und zur Diskussion gestellt.

    Leitfragen:

    • Bleibt Medienkompetenzerwerb eine Querschnittsaufgabe aller Fächer oder braucht die Medienbildung ein eigenes Fach?
    • Welche Kompetenzen benötigen die Lehrkräfte, welche Unterstützungsangebote erhalten sie bei der Umsetzung von Vorgaben zur schulischen Medienbildung?
    • Wie können Schulen eigene Medienbildungskonzepte erstellen und umsetzen?

    Referenten/-innen:

    • Michael Arndt (Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt)
    • Michael Woyde (Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt)
    • Birgit Kersten (Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt)
    • Jens Winter (Jeetze-Schule Salzwedel)

    Moderation:

    • Prof. Dr. Paul Bartsch (Hochschule Merseburg-Querfurt)

    (Dieses Panel wird ausgerichtet durch das Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt)

  • Panel 17: Gleicher Zugang, anderer Gebrauch: Bildung und die Nutzung digitaler Chancen


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    Panelbeschreibung:

    Die Zeiten teurer Lexika als Bildungsquelle sind vorbei. Das Internet und zum Beispiel Wikipedia und andere Quellen bieten kostenlos und unkompliziert Informationen, Inhalte und Zugänge zu zahlreichen Themen, wie Kultur, Politik oder Wissenschaft. Zu klären ist, ob die Verfügbarkeit dieses Wissens auch die Bildung beeinflusst und ggf. ein soziales Gefälle hervorruft. In der Anfangszeit des Internet wurden diese Fragen unter dem Begriff der „Digitalen Spaltung“ (digital divide) diskutiert. Dabei wurde schnell deutlich, dass es bei der Frage der Nutzung von Lern- und Bildungsmöglichkeiten nicht nur um Fragen des technischen Zugangs geht. In den Fokus rücken zunehmend Fragen der „Digitalen Ungleichheit“ (digital inequalities), die den Zusammenhang im offline- und online-Bereich sowie sozioökonomische Voraussetzungen diskutieren. Ausgehend von der Frage nach dem Bildungshintergrund werden die Aspekte Digitaler Spaltung und Digitaler Ungleichheiten thematisiert.

    Leitfragen:

    • Welcher Zusammenhang besteht zwischen der technischen Verfügbarkeit sowie der Zugänge zu Information und Wissen zur Verbesserung der Bildung?
    • Welche infrastrukturellen Voraussetzungen der Internetnutzung bestehen gegenwärtig – auch mit Blick auf die zunehmende Mobilität (z.B. Diskurs um Netzneutralität)?
    • Welche Formen der Internetnutzung im Kontext von Lernen und Bildung sind gegenwärtig beobachtbar?
    • Welche Strategien der Bearbeitung der Herausforderungen von Digitaler Spaltung und Digitaler Ungleichheit gibt es im medienpädagogischen Feld und der Politik?

    Referenten/-innen:

    • Dan Verständig (Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg)
    • Holger Hofmann (Deutsches Kinderhilfswerk) (angefragt)
    • Arne Busse (Bundeszentrale für politische Bildung) (angefragt)

    Moderation:

    • Jörg Kratzsch (Referent Projekt Medienkenner Servicestelle Kinder- und Jugendschutz Sachsen-Anhalt)

  • Rotes Sofa

  • Rotes Sofa 1: Perspektiven der MediennutzerInnen – Labor für Medienbildung


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    Der Bedarf an professioneller Unterstützung durch MedienpädagogInnen scheint enorm. Den Hauptgrund dafür sehen wir in dem wachsenden Einfluss der fortschreitenden Digitalisierung auf unsere Kommunikations- und Informationsgewohnheiten. Dabei stellen Kinder und Jugendliche, Eltern, Lehrkräfte, ErzieherInnen, und Senioren ganz unterschiedliche Erwartungen an uns. Unser Ansatz orientiert sich deshalb eng am Bedarf der Zielgruppen. Gleichzeitig wollen wir aber auch den Dialog zwischen den verschiedenen Zielgruppen eröffnen und nach gemeinsamen Wegen und Potentialen der Mediennutzung zu suchen. Insbesondere dann, wenn Konflikte auftreten.

    Wir wollen auch das Rote Sofa dazu nutzen, die aufzugreifen und sichtbar werden zu lassen. Diese wollen wir in Beziehung zu unseren medienpädagogischen Gestaltungsmöglichkeiten setzen. Wir freuen uns auf Diskussionen zu Chancen und Grenzen der praktischen, freiberuflichen Arbeit im Bereich der Medienbildung.

     Das Labor für Medienbildung ist ein Zusammenschluss freier MedienpädagogInnen mit Sitz in Halle und einem Aktionsradius in ganz Sachsen-Anhalt.

    Referentinnen/Moderation:

    • Lisa Krug (Labor für Medienbildung)
    • Sonja Kettel (Labor für Medienbildung)

  • Rotes Sofa 2: {JUNGHACKER}: Programmieren für Kids – ein Projekt von Eigenbaukombinat Halle e.V.


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    Die aktuelle Herangehensweise der Politik und den für die Lehrpläne zuständigen Institutionen, unter der sogenannten „digitalen Bildung“ lediglich den Einsatz moderner Technik als Lehrmittel im Unterricht zu verstehen, geht den Akteuren des Hackerspace im Eigenbaukombinat Halle nicht weit genug: Mit fortschreitender „Digitalisierung“ wird vor allem ein umfassendes grundlegendes Verständnis solcher Technik und deren Funktionsweise essentiell sein.

    Um dies zu fördern, riefen die halleschen Hackerinnen und Hacker mit der Veranstaltung „{JUNGHACKER} – Programmieren für Kids” einen regelmäßig stattfindenden Hackathon für Kinder und Jugendliche ins Leben. Bei diesem können programmierbegeisterte Mädchen und Jungen im Alter von 10 bis 18 Jahren unter Anleitung von erfahrenen Mentoren programmieren lernen. Erfahrene Teilnehmer erhalten Unterstützung bei der Umsetzung eigener Projektideen.

    Referent/Moderation:

    • Daniel Havlik

  • Rotes Sofa 3: Entwicklungspolitische Medienkompetenz: Potentiale der Verzahnung von Globalem Lernen und Medienbildung – mohio e.V.


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    Veranstaltet durch mohio e.V.

    Weltbilder, Kulturwissen, Handlungs- und Lebensalternativen – wir alle beziehen einen Großteil davon über Medien. Leider aber sind vor allem unsere Vorstellungen vom Globalen Süden geprägt durch fragmentierte Auslandsberichterstattung, stereotype Geschichten und polarisierende Filterblasen. Eine friedliche und nachhaltige Globalisierung erfordert jedoch genau das Gegenteil: Systemisches Verständnis kultureller und ökologischer Zusammenhänge & eine kosmopolitische, globale Öffentlichkeit.
    Medienkritik ist daher ein Schlüsselfeld für entwicklungspolitische Transformationsprozesse. Sie bedeutet immer auch die (Selbst-) Reflexion eigener Wahrnehmungen und Weltbilder und verhandelt somit auch entwicklungspolitische Themen wie Wachstum, Konkurrenz & Wohlstand, Migration, etc.. Ein zentrales Anliegen des Orientierungsrahmens für den Lernbereich Globale Entwicklung ist daher auch die Verzahnung von Themen des Globalen Lernens mit Medienbildung. Dennoch sehen wir weiterhin einen roten blinden Fleck in der Bildungs- und Förderlandschaft. Wir wollen auf dem roten Sofa diskutieren, wie das Verständnis beider Bereiche erweitert und zusammenführt werden kann, um das Medienbewusstsein von Akteuren im Bereich ›Globales Lernen‹ einerseits, sowie das ›Globale Bewusstsein‹ von Akteuren im Medien(kompetenz)bereich andererseits zu stärken.

     

    Referenten/Moderation:

    • Fabian Kursawe (mohio e.V.)
    • Matthias Rauh (mohio e.V.)

  • Rotes Sofa 4: Medienpädagogik in den Offenen Kanälen Sachsen-Anhalts


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    Die Offene Kanäle sind Plattformen für alle Bürger ihre eigenen Filmprojekte zu verwirklichen. Der Schwerpunkt unserer Arbeit liegt im Bereich der Medienbildung, mit dem Ziel der Erweiterung von Meinungsfreiheit, der lokalen Demokratie und sozialen Integration, der politischen und kulturellen Bildung. Unser Workshop beleuchtet das Thema der Netzwerktagung Medienkompetenz Sachsen-Anhalt medien | netzwerken | lernen aus dem Blickwinkel der Offenen Kanäle Sachsen-Anhalts mit dem Focus auf den OK Merseburg-Querfurt e.V.

    Ein Überblick über die medienpädagogischen Projekte und Angebote an den sieben Standorten in Salzwedel, Stendal, Magdeburg, Dessau, Wernigerode, Wettin und Merseburg stellen wir vor und geben einen Ausblick auf die Erfordernisse und Chancen der medienpädagogischen Arbeit in Kooperation mit uns, zeigen Beispiele aus unserer medienpädagogischen Praxis.

    Referentin/Moderation:

    • Diana Elsner (Offener Kanal Merseburg-Querfurt e.V.)

  • Rotes Sofa 5: Digitales Kinderzimmer – Servicestelle Kinder- und Jugendschutz von fjp>media


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    Veranstaltet durch Servicestelle Kinder- und Jugendschutz von fjp>media

    Sprachgesteuerte Puppen, Überwachungsapps und Kuscheltiere mit integrierter Kamera: Das Kinderzimmer der Zukunft wird immer „smarter“ und die Einbindung des Internets in Spiel- und Tagesabläufe zur Normalität. Die Spielzeugindustrie hat Internet und Multimedia als Markt entdeckt. Sogenannte „connected toys“ – vernetzte Spielzeuge, die über Smartphone und Internet digital agieren – erobern die Spiele- und Lebenswelt von Kindern. Was genau das für Fragen der Medienkompetenz, des Datenschutzes und der Persönlichkeitsrechte bedeutet, will die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz von fjp>media verdeutlichen. Ein begeh- und erlebbares Kinderzimmer mit vernetztem Spielzeug und Zubehör lädt zum Ausprobieren und Nachdenken darüber ein, wie Kinder in einer von Medien geprägten Umwelt aufwachsen. Beim Besuch im Kinderzimmer der Zukunft erklären ExpertInnen, welche Herausforderungen und Bedarfe, Chancen und Risiken sich in der Zukunft ergeben und informieren auch zu Fragen rund um Internetsicherheit.

    Referent/Moderation:

    • Jörg Kratzsch (Referent Projekt Medienkenner Servicestelle Kinder- und Jugendschutz Sachsen-Anhalt)

  • FAQ

    1. Zur Netzwerktagung
    1.1 Was ist die Netzwerktagung?

    Die Stärkung der Medienkompetenz ist in einem Flächenland wie Sachsen-Anhalt eine gesellschaftliche Dauer- und Querschnittsaufgabe. Diese kann nur gemeinsam mit leistungsfähigen Partnern in einem funktionierenden Netzwerk erfolgreich gelöst werden. Ausgehend von dieser Idee, sowie dem im Jahr 2010 gefassten Landtagsbeschluss zur „Förderung der Medienkompetenz als unverzichtbare Schlüsselqualifikation“, hat die Versammlung der Medienanstalt Sachsen-Anhalt beschlossen, im September 2011 die erste, 2013 die zweite, 2015 die dritte und 2017 die vierte „Netzwerktagung Medienkompetenz Sachsen-Anhalt“ zu initiieren. Die Tagungen konnten jedes Mal konkrete Impulse für die Medienbildungslandschaft Sachsen-Anhalt geben. In diesem Jahr steht die Tagung unter dem Titel medien I netzwerken I lernen – Gemeinsam auf dem Weg zur digitalen Bildungsgesellschaft. Die Medienkompetenzförderung ist eine gesellschaftliche Querschnittsaufgabe, die medien-, zielgruppen- und akteursübergreifend als lebenslanger Lernprozess zu gestalten ist. Dieser Tatsache wird die vierte Netzwerktagung mit ihrem umfangreichen Programm Rechnung tragen und sich mit der Medienkompetenzvermittlung in unterschiedlichen Bereichen beschäftigen. Besonderes Augenmerk liegt auch in diesem Jahr auf den medienpädagogischen Entwicklungen im Land Sachsen-Anhalt und der Vernetzung hiesiger Akteure/-innen.

    1.2 Wer veranstaltet die Netzwerktagung?

    Die Tagung wird von der Medienanstalt Sachsen-Anhalt (MSA) in Kooperation mit dem Netzwerk Medienkompetenz Sachsen-Anhalt veranstaltet.

    1.3 Wann und wo findet die Netzwerktagung statt?

    Die Netzwerktagung findet am 18. und 19. Oktober 2017 statt. Veranstaltungsort ist die Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften: Jägerberg 1, 06108 Halle (Saale). Genauere Angaben zum zeitlichen Ablauf finden Sie hier.

    1.4 Warum findet die Netzwerktagung statt und welches Ziel verfolgt sie?

    Mit der Veranstaltung werden Ziele auf drei Ebenen verfolgt: (1) fachliche Weiterbildung & Vernetzung der Anwesenden, (2) Darstellung aktueller landesbezogener medienpädagogischer Debatten/Aktivitäten sowie bildungspolitischer Entwicklungen seit der letzten Netzwerktagung (Ist-Stand / AG Medienbildung/-kompetenz, Landeskonzept) und (3) Erarbeitung konkreter Vorschläge für die weitere Arbeit des Netzwerkes MK S-A.

    2. Zur Organisation
    2.1 An wen richtet sich die Netzwerktagung?

    Die Veranstaltung richtet sich an medienpädagogisch Aktive & Interessierte, Vertreter/-innen aus Medienpolitik, -wirtschaft und -wissenschaft, Studierende, Erzieher/-innen, Lehrer/-innen & Sozialpädagogen/-innen, Multiplikatoren/-innen & Medienschaffende sowie Berufsgruppen, deren Tätigkeitsfelder zunehmend von medienpädagogischen Fragestellungen tangiert werden.

    2.2 Wo und wie kann ich mich zur Tagung anmelden?

    Eine Anmeldung erfolgt über das Online-Anmeldeformular. Hier gelangen Sie zur Anmeldung.

    2.3 WelcheTagungsgebühren fallen an?

    Für jeden Teilnehmer/jede Teilnehmerin fällt eine Tagungsgebühr in Höhe von 10 € an. Diese ist bar an der Anmeldung zu entrichten.

    2.4 Was erwartet mich auf der Tagung?

    An zwei Tagen können sich die Tagungsteilnehmer/-innen ein umfassendes Bild zum Thema medien, familie und interaktion machen und sich selbst in die verschiedensten Diskussionen einbringen. Die frühkindliche Medienaneignung steht dabei ebenso im Fokus wie die Medienkompetenzvermittlung in der beruflichen Bildung oder im höheren Lebensalter. Besonderes Augenmerk liegt auch in diesem Jahr auf den medienpädagogischen Entwicklungen im Land Sachsen-Anhalt. Eine detaillierte Programmübersicht finden Sie hier.

    2.4 Wer erwartet mich auf der Tagung?

    Über 80 Referierende und Diskutierende werden ihre Erfahrungen und Sichtweisen zum Thema dem Publikum vor- und zur Diskussion stellen. Unter ihnen sind bekannte (Medien)Pädagogen/-innen, Wissenschaftler/-innen, Medienschaffende und politisch Aktive aus Sachsen-Anhalt und der gesamten Bundesrepublik. Eine Übersicht der anwesenden Referenten/-innen, Diskutanten/-innen und Impulsgeber/-innen finden Sie hier.

    2.5 Wie erreiche ich die Ansprechpartner/-innen?

    Als Ansprechpartnerinnen stehen Ihnen Herr Kirchhof, Frau Schallert, Herr Schmidt, Frau Wolf und Frau Hain zur Verfügung. Sie können das Organisationsteam der Tagung unter kontakt@medien-kompetenz-netzwerk.de erreichen oder telefonisch unter 0345 52 55 0.

    2.6 Wie ist die Verpflegung vor Ort geregelt?

    In den Pausen steht Ihnen ein kostenfreies Getränkeangebot mit Kaffee, Wasser und Tee zur Verfügung.

    2.7 Was passiert während der Abendveranstaltung?

    Bei der Abendveranstaltung steht die Vernetzung der Anwesenden im Vordergrund. Bei einem reichhaltigen Buffet kann diskutiert und geplaudert werden. Die Abendveranstaltung findet … statt, die sich … vom Tagungsgebäude (Leopolina) befindet und somit bequem zu Fuß erreicht werden kann.

    3. Zum Tagungsort
    3.1 Wo kann ich übernachten?

    Für die Unterbringung aller Teilnehmer/Referenten der Netzwerktagung 2013 wurden bereits einige Zimmer im Hotel „…“ reserviert. Hier finden Sie die entsprechende Wegbeschreibung (Link auf Wegbeschreibung) und weitere Informationen (Webseite Hotel). Falls das Reservierungskontingent ausgeschöpft sein sollte, steht Ihnen diese Hotels zur Verfügung.

    3.2 Wie komme ich zum Tagungsort?


    Größere Kartenansicht.

    3.3 Wo kann ich mein Auto parken?

    Hier finden Sie eine Übersicht der nahegelegenen Parkplätze.

    3.4 Ist ein barrierefreier Zugang möglich?

    Ja, die Räumlichkeiten sind entsprechend angelegt.

    4. Zu Allgemeinem
    4.1 Kann ich die Netzwerktagung als Fortbildung anrechnen lassen, wenn ich Lehrer/-in bin?

    Informationen erhalten Sie in Kürze.

    5. Zur Netzwerktagung in Sozialen Online Netzwerken
    5.1 Warum ist die Netzwerktagung in Sozialen Online Netzwerken vertreten?

    Die Netzwerktagung richtet sich an Vertreter/-innen der Medienpädagogik, der Bildungspolitik, der Bürgermedien, an Lehrer/-innen, an Multiplikatoren/-innen, an Medienvertreter/-innen sowie an Studierende. Fast alle Zielgruppen sind im Internet und mittlerweile auch in Sozialen Online-Netzwerken unterwegs. Die Netzwerktagung Medienkompetenz Sachsen-Anhalt will nicht nur vor Ort zur Vernetzung und zum thematischen Austausch anregen, sondern auch im WWW. Und wo kann man sich heutzutage besser vernetzen als in Sozialen Online-Netzwerken? Wenn Sie die Netzwerktagung bei Facebook oder Twitter verfolgen, erhalten Sie stets die neuesten Informationen zu den geplanten Workshops, Referenten/-innen und zum Tagungsablauf. Zudem haben Sie die Möglichkeit, Beiträge abzurufen, zu kommentieren, weiterzuverbreiten und mit sich mit anderen Interessierten auszutauschen und zu vernetzen.

    5.2 Die Netzwerktagung auf Twitter

    5.2.3 Wie erreiche ich die Netzwerktagung auf Twitter?
    Über die Internet-Adresse http://www.twitter.com/medientagung erreicht man die Twitter-Seite der Netzwerktagung. Ist man als Mitglied eingeloggt, kann man über den Button “follow” die Netzwerktagung auf seine Folgen-Liste setzen. Neue Nachrichten der Netzwerktagung werden nun auf der persönlichen Twitter-Startseite angezeigt.

    5.3 Die Netzwerktagung auf Facebook

    5.3.2 Wie erreiche ich die Netzwerktagung auf Facebook?
    Eine Anmeldung bei Facebook ist nicht erforderlich.Den Facebook-Channel erreichen Sie unter facebook.com/Netzwerktagung.

    REFERENTINNEN

  • Adrian Liebig

    Projektbüro „Gutes Aufwachsen mit Medien“

    Panel 2: Netzwerkarbeit in den Ländern – Strukturen, Anforderungen und Bedarfe für erfolgreiche Medienkompetenz-Netzwerke und -Verbände

     

  • Andreas Ulrich

    Journalist & Coach

    Panel 4: Quantified Self – Selbstoptimierung durch Zahlen

    Panel 11: YouTube, Funk und Co. – Das Fernsehen der jungen Generation

    Panel 14: In-App-Käufe in Kinder-Apps – Jugendmedienschutz vs. Geschäftsmodelle

    Abschlussdiskussion

     

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    Referenzen:

    folgt in Kürze

  • Birgit Kersten

    Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt

    Panel 12: Ein Materialfundus für alle – Strategien für ein bundesweites Portal zur Medienbildung

    Panel 16: Schule in der digitalen Welt: Stand und Perspektiven in Sachsen-Anhalt

     

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    Referenzen:

    folgt in Kürze

  • Cornelia Lüdemann

    Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/ Die Grünen

    Auftaktdiskussion

     

  • Dan Verständig

    Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

    Panel 17: Gleicher Zugang, anderer Gebrauch: Bildung und die Nutzung digitaler Chancen

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    Dan Verständig studierte bis 2011 an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg im Bereich Medienbildung.

    Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums ist er seit 2011 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Allgemeine Pädagogik in Magdeburg. Zu seinen Arbeitsgebieten gehören u.a. die Bildungstheorie, Internet Studies sowie Digital Game Studies

  • Daniel Havlik

    Eigenbaukombinat Halle e.V.

    Rotes Sofa 2: {JUNGHACKER}: Programmieren für Kids – ein Projekt von Eigenbaukombinat Halle e.V.

     

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    Referenzen:

    folgt in Kürze

  • Danilo Weiser

    radio SAW

    Panel 2: Netzwerkarbeit in den Ländern – Strukturen, Anforderungen und Bedarfe für erfolgreiche Medienkompetenz-Netzwerke und -Verbände

     

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    Danilo Weiser stammt aus Dessau und ist seit anderthalb Jahrzehnten Vollblutjournalist.

    Aktuell leitet er für die Sender radio SAW und Rockland Sachsen-Anhalt das Landes- und das Landtagsstudio.

    Er ist u.a. Mitglied der Landespressekonferenz Sachsen-Anhalt.

    Zudem ist er als Dozent und Lehrbeauftragter für die Medienanstalt Sachsen-Anhalt, die Hochschule Anhalt und die Fachhochschule der Polizei in Aschersleben tätig.

  • Diana Elsner

    Offener Kanal Merseburg

    Rotes Sofa 4: Medienpädagogik in den Offenen Kanälen Sachsen-Anhalts

     

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    Referenzen:

    folgt in Kürze

  • Doris Knöfel

    Investitionsbank Sachsen-Anhalt

    Panel 15: Bundes- und landesweite Fördermöglichkeiten für medienpädagogische Projekte

     

  • Dr. Alexander Trommen

    CEO APPSfactory

    Panel 14: In-App-Käufe in Kinder-Apps – Jugendmedienschutz vs. Geschäftsmodelle

     

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    Referenzen:

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  • Dr. Christopher Grieben

    Sporthochschule Köln

    Panel 4: Quantified Self – Selbstoptimierung durch Zahlen

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    Referenzen:

    folgt in Kürze

  • Dr. Harald von Bose

    Landesbeauftragter für den Datenschutz des Landes Sachsen-Anhalt

    Panel 16: Schule in der digitalen Welt: Stand und Perspektiven in Sachsen-Anhalt

     

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    Der Landesbeauftragte für den Datenschutz Sachsen-Anhalt Dr. Harald von Bose überwacht bei den jeweils verantwortlichen Behörden und sonstigen öffentlichen Stellen des Landes Sachsen-Anhalt gem. § 22 des Gesetzes zum Schutz personenbezogener Daten der Bürger (Datenschutzgesetz Sachsen-Anhalt) als auch bei den nicht-öffentlichen Stellen (z. B. bei Unternehmen und Vereinen) mit Sitz in Sachsen-Anhalt als zuständige Aufsichtsbehörde gem. § 38 Bundesdatenschutzgesetz die Einhaltung und Wahrung des Recht auf informationelle Selbstbestimmung und anderer Vorschriften über den Datenschutz. Dazu gehören auch die Beratung gegenüber dem Landtag und den vorerwähnten Stellen. Er setzt sich für die Stärkung des Datenschutzes in den Bereichen des Rechts, der Technik und der Medienkompetenz ein. Mit der ab Mai 2018 anwendbar werdenden EU-Datenschutz-Grundverordnung erhält der Landesbeauftragte weitere Aufgaben und Befugnisse.

    Nicht zuständig ist der Landesbeauftragte für die in Sachsen-Anhalt ansässigen Bundesbehörden (z. B. das Umweltbundesamt), die der Kontrolle durch die Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit unterliegen. Bei den Gerichten des Landes beschränkt sich die Kontrolle des Landesbeauftragten auf deren Verwaltungstätigkeiten.

    Das Informationszugangsgesetz Sachsen-Anhalt (IZG LSA) überträgt dem Landesbeauftragten für den Datenschutz die Aufgabe des Landesbeauftragten für die Informationsfreiheit.
    Das in Art. 5 Abs. 1 Satz 1 Grundgesetz verbürgte Recht auf Informationsfreiheit gibt jedermann das Recht, sich unbehindert aus allgemein zugänglichen Quellen zu unterrichten.

    Der Landesbeauftragte vermittelt bei Streitfällen zwischen Antragstellern und Behörden, wirkt auf die Einhaltung des IZG LSA hin und setzt sich gegenüber Behörden für die proaktive Veröffentlichung von Informationen ein.

  • Dr. Katja Pähle

    Fraktionsvorsitzende SPD

    Auftaktdiskussion

     

  • Dr. Volkmar Hinz

    Otto-von-Guericke Universität Magdeburg

    Panel 16: Schule in der digitalen Welt: Stand und Perspektiven in Sachsen-Anhalt

     

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    Der Landesbeauftragte für den Datenschutz Sachsen-Anhalt Dr. Harald von Bose überwacht bei den jeweils verantwortlichen Behörden und sonstigen öffentlichen Stellen des Landes Sachsen-Anhalt gem. § 22 des Gesetzes zum Schutz personenbezogener Daten der Bürger (Datenschutzgesetz Sachsen-Anhalt) als auch bei den nicht-öffentlichen Stellen (z. B. bei Unternehmen und Vereinen) mit Sitz in Sachsen-Anhalt als zuständige Aufsichtsbehörde gem. § 38 Bundesdatenschutzgesetz die Einhaltung und Wahrung des Recht auf informationelle Selbstbestimmung und anderer Vorschriften über den Datenschutz. Dazu gehören auch die Beratung gegenüber dem Landtag und den vorerwähnten Stellen. Er setzt sich für die Stärkung des Datenschutzes in den Bereichen des Rechts, der Technik und der Medienkompetenz ein. Mit der ab Mai 2018 anwendbar werdenden EU-Datenschutz-Grundverordnung erhält der Landesbeauftragte weitere Aufgaben und Befugnisse.

    Nicht zuständig ist der Landesbeauftragte für die in Sachsen-Anhalt ansässigen Bundesbehörden (z. B. das Umweltbundesamt), die der Kontrolle durch die Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit unterliegen. Bei den Gerichten des Landes beschränkt sich die Kontrolle des Landesbeauftragten auf deren Verwaltungstätigkeiten.

    Das Informationszugangsgesetz Sachsen-Anhalt (IZG LSA) überträgt dem Landesbeauftragten für den Datenschutz die Aufgabe des Landesbeauftragten für die Informationsfreiheit.
    Das in Art. 5 Abs. 1 Satz 1 Grundgesetz verbürgte Recht auf Informationsfreiheit gibt jedermann das Recht, sich unbehindert aus allgemein zugänglichen Quellen zu unterrichten.

    Der Landesbeauftragte vermittelt bei Streitfällen zwischen Antragstellern und Behörden, wirkt auf die Einhaltung des IZG LSA hin und setzt sich gegenüber Behörden für die proaktive Veröffentlichung von Informationen ein.

  • Fabian Kursawe

    mohio e.V.

    Rotes Sofa 3: Entwicklungspolitische Medienkompetenz: Potentiale der Verzahnung von Globalem Lernen und Medienbildung – mohio e.V.

     

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    Referenzen:

    folgt in Kürze

  • Florian Schumacher

    Quantified Self Bewegung Deutschland

    Panel 4: Quantified Self – Selbstoptimierung durch Zahlen

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    Referenzen:

    folgt in Kürze

  • Frithjof Nürnberger

    Evangelisches Schulzentrum Leipzig

    Panel 3: Lernen im digitalen Zeitalter – reicht eine Reform oder bedarf es einer Revolution?

     

  • Gerhard Putz

    Teamleiter Programm RTL II YOU

    Panel 11: YouTube, Funk und Co. – Das Fernsehen der jungen Generation

     

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    Referenzen:

    folgt in Kürze

  • Gerhard Schwab

    Deutscher Förderratgeber

    Panel 15: Bundes- und landesweite Fördermöglichkeiten für medienpädagogische Projekte

     

  • Jacqueline Hain

    Netzwerkstelle Medienkompetenz Sachsen-Anhalt

    Panel 8: NETZWERK-FORUM #2 – offenes Netzwerktreffen (Workshop)

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    Jacqueline Hain ist studierte Medienbildnerin und Medienpädagogin. Sie studierte bis 2008 Medienbildung: visuelle Kultur und Kommunikation an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Bereits während ihres Studiums arbeitete sie als Teamerin für das Medienmobil der Medienanstalt Sachsen-Anhalt und sammelte erste Erfahrungen in der medienpädagogischen Projektarbeit in Schulen und Kindertagesstätten.

    Von 2008 bis 2013 war sie als Medienpädagogin für die Medienanstalt Sachsen-Anhalt für das Projekt „Medienmobil“ tätig. Zu ihrem Aufgabenbereich zählten die Konzeption, Koordination und Durchführung von medienpädagogischen Projekten (Foto, Video, Audio, Trickfilm, Handy und Internet) mit Kindern und Jugendlichen sowie von medienpädagogischen Elternabenden und Fortbildungen.

    Seit 2012 ist Jacqueline Hain Projektleiterin des Netzwerks Medienkompetenz Sachsen-Anhalt.

  • Jan Riedel

    Schulleiter Neues Städtisches Gymnasium Halle

    Panel 3: Lernen im digitalen Zeitalter – reicht eine Reform oder bedarf es einer Revolution?

    Panel 13: "Digitale Agenda Sachsen-Anhalt" – Wo geht die Reise hin?

     

  • Jens Hennicke

    Techniker Krankenkasse-Landesvertretung Sachsen-Anhalt

    Panel 4: Quantified Self – Selbstoptimierung durch Zahlen

     

     

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    • Jahrgang 1970, verheiratet, 2 Kinder
    • seit 1997 Leiter der Landesvertretung Sachsen-Anhalt der Techniker Krankenkasse
    • stellvertretendes Mitglied im Verwaltungsrat des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung
    • Vorsitzender des Verwaltungsbeirates der MedFlex GmbH (2005-2009)
    • Mitglied der CDU Sachsen-Anhalt
    • Vorsitzender des Landesfachausschusses Gesundheit, Pflege und Verbraucherschutz der CDU Sachsen-Anhalt
    • Mitglied im Bundesfachausschuss Gesundheit und Pflege der CDU Deutschland
    • Mitglied im Bundesvorstand des CDU-Wirtschaftsrates
    • Mitglied im Landesvorstand des CDU-Wirtschaftsrates
    • Mitglied im Aufsichtsrat der Handball Magdeburg GmbH (1.Bundesligamannschaft Herren 2010-2014)
      ehrenamtlicher Richter am Sozialgericht Magdeburg für Kassenarztrecht
  • Jens Rudolph

    Offener Kanal Wettin e.V.

    Panel 15: Bundes- und landesweite Fördermöglichkeiten für medienpädagogische Projekte

     

  • Jens Winter

    Jeetze-Schule Salzwedel

    Panel 16: Schule in der digitalen Welt: Stand und Perspektiven in Sachsen-Anhalt

     

  • Jördis Dörner

    BILDUNG UND MEDIEN Leipzig

    Panel 3: Lernen im digitalen Zeitalter – reicht eine Reform oder bedarf es einer Revolution?

    Panel 9: "Methodenkoffer" – Neue Methoden für die medienpädagogische Arbeit (Workshop)

     

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    Referenzen:

    folgt in Kürze

  • Jörg Kratzsch

    Referent Projekt Medienkenner Servicestelle Kinder- und
    Jugendschutz Sachsen-Anhalt,
    GMK Landesgruppe Sachsen-Anhalt

    Panel 5: Die AG Medienkompetenz: Was war – Was ist – Was kommt?

    Panel 17: Gleicher Zugang, anderer Gebrauch: Bildung und die Nutzung digitaler Chancen

    Rotes Sofa 5: Digitales Kinderzimmer – Servicestelle Kinder- und Jugendschutz von fjp>media

     

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    Jörg Kratzsch, geboren 1982 in Halle (Saale), ist seit 2016 Referent der Servicestelle Kinder- und Jugendschutz bei fjp>media.
    Davor arbeitete er als freier Medienpädagoge im Bereich der ErzieherInnen- und LehrerInnenfortbildung und hielt Workshops, Vorträge sowie Elternabende im Bereich Kinder- und Jugend(medien)schutz.

    In Sachsen-Anhalt gehört Jörg Kratzsch dem Landesgruppensprecherteam der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur an. Im Bundesverband ist er Sprecher der GMK-Fachgruppe Kita/frühkindliche Medienbildung. Außerdem ist er Jugendschutzsachverständiger in den Prüfgremien der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (FSK).

    Darüber hinaus arbeitet der Medienwissenschaftler seit 2004 als Redakteur und Moderator für das freie Radio Corax e.V. in Halle (Saale) und engagiert sich zudem seit 2007 beim Offenen Kanal Merseburg-Querfurt e.V.

  • Jörg Wiesner

    Hauptredaktionsleiter JUNGE ANGEBOTE im MDR

    Panel 11: YouTube, Funk und Co. – Das Fernsehen der jungen Generation

     

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    Hörfunk- und Videojournalist und Vertreter des MDR in der Beauftragtenkonferenz für das ARD/ZDF-Jugendangebot.

    Seit 1992 bei verschiedenen Radiosendern in Deutschland unter anderem als Moderator, Nachrichtenredakteur, Studioleiter und Chef vom Dienst gearbeitet, seit 1993 beim MDR. Dort zunächst als Chef vom Dienst bei MDR JUMP.

    Ab 2006 als Redaktionsleiter zu MDR SPUTNIK und Neuausrichtung des Programms mit hohem Social Media – und Bewegtbildanteil.

    Seit Oktober 2015 Hauptredaktionsleiter der JUNGEN ANGEBOTE im MDR mit dem Radiosender MDR SPUTNIK und der Zulieferung des MDR zum Jungen Angebot von ARD und ZDF „funk“.

  • Kathrin Schaper-Thoma

    Geschäftsführerin Merseburger Innovations- und Technologiezentrum GmbH

    Panel 6: Digitalisierung der Arbeitswelt – Eine Chance für die Medienpädagogik?

     

  • Lisa Krug

    Labor für Medienbildung

    Rotes Sofa 1: Perspektiven der MediennutzerInnen – Labor für Medienbildung

     

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    Referenzen:

    folgt in Kürze

  • Marc Westhusen

    Bundesverband Freier Radios e.V.)

    Panel 2: Netzwerkarbeit in den Ländern – Strukturen, Anforderungen und Bedarfe für erfolgreiche Medienkompetenz-Netzwerke und -Verbände