diponet: Digitalpolitik mitgestalten – aber wie eigentlich?

Social Media, Altersregulierungen, KI, Desinformation, digitale Teilhabe und auch digitale Gewalt – digitalpolitische Fragen bestimmen längst den Alltag von Jugendverbandsarbeit. Und trotzdem fehlt im Arbeitsalltag oft die Zeit, sich intensiver damit auseinanderzusetzen.

Gleichzeitig werden gerade wichtige Weichen gestellt:

Der Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt hat gestern eine Grundsatzposition zu Social Media und die Verbotsdebatte um Altersregelungen beschlossen, um für die landesweite Jugendverbandsarbeit demokratisch legitimiert sprechfähig zu sein. 

Im Juni veröffentlicht außerdem die unabhängige Expert*innenkommission der Bundesregierung neue Handlungsempfehlungen zum Umgang mit Social Media. Die Debatte wird bundesweit mit Spannung erwartet.

Und kurz vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt stellt sich mehr denn je die Frage: Wie wollen wir digitale Räume demokratisch, offen und jugendgerecht gestalten?

Aber was bedeutet das eigentlich konkret für die Praxis? Wie sprechen wir über Risiken digitaler Räume, ohne Teilhabe einzuschränken? Wo können wir selbst Einfluss nehmen? Und wie kann Bildungsarbeit digitalpolitisch mitgestalten – auch im Kleinen?

Darüber möchte der Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt beim ersten diponet – digitalpolitisches netzwerktreffen ins Gespräch kommen.

Am 17.06.2026, online von 16:00–18:30 Uhr

Mit Nele Hirsch (eBildungslabor) und Raum für eure Perspektiven aus Praxis, Ehrenamt und Jugendverbandsarbeit.

Das diponet richtet sich an:

  • Fachkräfte
  • Ehrenamtliche
  • medienpädagogisch Interessierte
  • Akteur*innen aus Jugendpolitik und Bildung

Im Mittelpunkt stehen Austausch, Orientierung und die Frage, wie wir gemeinsam handlungsfähig bleiben.

Anmeldung & Info: https://eveeno.com/diponet