3. Netzwerktagung

Vom 29. bis 30. September 2015 findet die 3. Netzwerktagung Medienkompetenz Sachsen-Anhalt unter dem Thema: 

medien | familie | interaktion – Herausforderungen zur Partizipation an der digitalen Gesellschaft in der Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaft in Halle (Saale) statt.

Medien sind Teil des Familienalltags – sie unterhalten und informieren, liefern Gesprächsstoff und laden zum Mitmachen ein. Den familiären Alltag können sie einerseits bereichern, andererseits auch für Konflikte sorgen. Nur wer weiß, wie Medien funktionieren, kann sich bewußt und aktiv am digitalen Geschehen beteiligen. Um Familien bei der anspruchsvollen Aufgabe der Medienerziehung zu unterstützen, müssen Entwicklungen und Bedarfe fortlaufend erkannt und thematisiert werden.

Die 3. Netzwerktagung Medienkompetenz Sachsen-Anhalt medien | familie | interaktion regt hierzu in zahlreichen Fachpanels einen Austausch zwischen allen Akteuren an. Vor Ort wird ergründet, welchen Beitrag die vorhandenen medienpädagogischen Prozesse und Strukturen im Land Sachsen-Anhalt und darüber hinaus hinsichtlich der Herausforderungen zur Partizipation an der digitalen Gesellschaft leisten können.

Im Rahmen der 3. Netzwerktagung Medienkompetenz erhalten die Tagungsteilnehmer/-innen die Gelegenheit:

  • neue Impulse und Anregungen für die eigene (medienpädagogische) Arbeit und das eigene Medienhandeln zu bekommen
  • neue Kontakte zu knüpfen und ggf. neue Kooperationen einzugehen bzw. bestehende Kontakte/Kooperationen zu intensivieren
  • sich über aktuelle Praxismodelle und Forschungsergebnisse zu informieren
  • sich in aktuelle landesbezogene medienpädagogische Debatten einbringen bzw. diese kennenzulernen
  • die bildungspolitischen Entwicklungen seit der letzten Netzwerktagung kennenzulernen
  • konkrete Impulse für weitere Aktivitäten in der Medienbildungslandschaft Sachsen-Anhalt zu erhalten
  • Ideen für eine weitere Ausrichtung des Netzwerkes Medienkompetenz Sachsen-Anhalt zu formulieren

Die 3. Netzwerktagung Medienkompetenz Sachsen-Anhalt richtet sich an medienpädagogisch Aktive und Interessierte in Sachsen-Anhalt und dem gesamten Bundesgebiet, An Vertreter/-innen aus Medienpolitik, Medienwirtschaft und Medienwissenschaft, an Studierende, an Erzieher/-innen, Lehrer/-innen und Sozialpädagogen/-innen sowie an Multiplikatoren/-innen und Medienschaffende. Ausdrücklich geladen werden auch all jene Berufsgruppen, deren Tätigkeitsfeld zunehmend von medienpädagogischen Fragestellungen tangiert wird (Suchtberater/-innen, Polizeibeamte/-innen, Sozialarbeiter/-innen etc.).

Die Tagung wird von der Medienanstalt Sachsen-Anhalt in Kooperation mit dem Netzwerk Medienkompetenz Sachsen-Anhalt veranstaltet. Die 3. Netzwerktagung wird von einem wissenschaftlichen Beirat inhaltlich und konzeptionell unterstützt. Für den Beirat konnte Prof. Dr. Stefan Aufenanger von der Universität Mainz gewonnen werden.

Alle Informationen rund um die Tagung erhalten Sie in Kürze auf dem Netzwerkportal sowie auf dem Facebook-Channel der Netzwerktagung.

Die Tagung wird auch als Weiterbildungsmaßnahme für Lehrer und Lehrerinnen in Sachsen-Anhalt anerkannt. Die Veranstaltung hat die Reg.-Nr.: WT 2015-400-67

Unseren Flyer zur 3. Netzwerktagung können Sie hier als PDF einsehen.

 

Trailer

Panels

  • Panel 01: Bürgermedien 2.0: Wie aktuelle Rahmenbedingungen die Bürgermedien herausfordern! (2)


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    Datum: 29.09.2015  Zeit: 11:45 – 13:00 Uhr

    Panelbeschreibung:

    Die Bürgermedien – gemeinnützige und nichtkommerzielle Hörfunk- und Fernsehsender – wurden Mitte der 1980er Jahre als dritte Säule des Rundfunks eingeführt. Sie sollten eine Möglichkeit bieten, Meinungen, die weder im öffentlich-rechtlichen noch im kommerziell-privaten Rundfunk vorkamen, in die Öffentlichkeit zu tragen.

    Damals war die (private) Anschaffung von Produktionsmitteln für Radio und TV für viele unerschwinglich und die Veröffentlichung von Medienbeiträgen wenigen, v.a. professionellen Medienschaffenden, vorbehalten. Durch die technologische und preisliche Entwicklung der Produktionsmittel und durch die schier unendlichen Möglichkeiten, die das Web 2.0 mit sich gebracht hat, kann heute quasi jede/jeder eigene Beiträge kostengünstig erstellen und adressierbar verbreiten. Soziale Plattformen, Videoportale und Blogs erlauben es zudem, eigene Beiträge zu bewerben, direktes Feedback einzuholen sowie auf Augenhöhe mit den „Zuschauern/Zuhörern“ zu kommunizieren. Auch die Bürgermedien nutzen zunehmend diese Möglichkeiten des Web 2.0. Dennoch vertreten kritische Stimmen die Auffassung, dass sich aufgrund der Partizipationsmöglichkeiten des Internets und des Web 2.0 die Bürgermedien in der uns bisher bekannten Form als Radio- und Fernsehsender neu erfinden müssen.

    Die Leitfragen dieses Panels lauten:

    1. Wie können sich die Bürgermedien gegen die oder mit den Möglichkeiten des Web 2.0 behaupten und welche Entwicklungsmöglichkeiten und zeitgemäßen digitalen Verbreitungschancen gibt es?
    2. Welche neuen Aufgaben übernehmen die Bürgersender im soziokulturellen Umfeld vor Ort, als Standortfaktor in der öffentlichen Wahrnehmung und im Gemeinwesen ein? Welche neuen Partizipationsformen sind denkbar?
    3. Wo liegen die Stärken, Schwerpunkte und Grenzen der zukünftigen Arbeit der Bürgermedien und wie ist die Bewältigung des neuen Anforderungsprofils in der digitalen Welt organisatorisch zu bewerkstelligen?

    Impuls:
    Dr. Klaus-Jürgen Buchholz (Leiter der Abteilung für Bürgerrundfunk und Medienkompetenz bei der Niedersächsischen Landesmedienanstalt (NLM))
    Referent-/innen:

    Diana Elsner (Offener Kanal Merseburg-Querfurt e.V.)
    Mark Westhusen (Radio Corax e.V.)
    Moderation:

    Uwe Gajowski (DJV Sachsen-Anhalt)

  • Panel 02: Berufe in Zeiten von „Bauer sucht Frau“, „Deutschland sucht den Superstar“ und „mieten, kaufen, wohnen…“


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    Datum: 29.09.2015  Zeit: 11:45 – 13:00 Uhr

    Panelbeschreibung:

    Die Medien vermitteln sowohl über Informations- als auch über Unterhaltungsangebote Hinweise darüber, durch welche Merkmale sich verschiedene Berufe (Makler, Bauer, Sänger…) auszeichnen. Dabei ist anzunehmen, dass häufig ein verzerrtes, zumindest aber verkürztes Bild der Berufe und des Berufsalltags vermittelt wird.

    Von Interesse ist daher, welche Charakteristika der Berufe hervorgehoben werden, welches Image diesen zugeschrieben wird und inwieweit sich ggf. Abweichungen zur realen Situation zeigen. 
    Problematisch ist zudem, dass nur ausgewählte Berufe in den Medien dargestellt werden. Serien, in denen Fleischer, Bäcker oder Maschinenbauingenieure eine zentrale Rolle spielen, sucht man vergebens. Das stellt auch eine Studie der Universität Münster (2011) fest. Der Untersuchung zufolge sind im Fernsehen vor allem Gastronomie- und Designberufe überrepräsentiert. „In der Realität arbeitet aber gut jeder vierte Beschäftigte in der Produktion und der Verarbeitung, also in Bereichen wie Metall, Textil und Holz“, sagt der Kommunikationswissenschaftler Prof. Dr. Volker Gehrau von der Uni Münster, welcher die Untersuchung leitete.

    Die Leitfragen dieses Panels lauten:   

    1. Welche Vorstellungen vom Arbeiten/Arbeitsleben/Berufsbildern leiten Ju-gendliche aus den Medien ab?
    2. Welche Rolle spielen die „neuen“ Medien hinsichtlich ihrer Nutzung und Potentiale im Bereich der Berufsorientierung?
    3. Welche Hilfestellungen und Unterstützungsmöglichkeiten kann die kritisch-reflektierte Medienarbeit den Jugendlichen in der Phase der Berufsorientierung geben?

  • Panel 03: Schule, Freizeit und Elternhaus – Medienerziehung und die Frage nach den Verantwortlichkeiten


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    Datum: 29.09.2015  Zeit: 11:45 – 13:00 Uhr

    Panelbeschreibung:

    Ein kompetenter Umgang mit Medien gilt für Kinder und Jugendliche mehr denn je als Voraussetzung dafür, sich im Mediendschungel orientieren und aktiv am digitalen Miteinander in unserer Gesellschaft beteiligen zu können. Voraussetzung ist eine gelungene Medienerziehung im familiären bzw. schulischen und außerschulischen Umfeld.

    Unklar ist, wer überhaupt für die Medienerziehung mit dem Ziel eines Medienkompetenzerwerbs verantwortlich ist. Schulen als Bildungsträger setzen zwar zunehmend ihren Auftrag zur Medienerziehung um. Trotz unterstützender Angebote in der außerschulischen Medienpädagogik ist Sachsen-Anhalt von einem optimalen Zustand aber noch weit entfernt. Auch für Familien ist Medienerziehung eine anspruchsvolle Aufgabe, die sie gerne in der Schule oder im Freizeitbereich verortet sehen würden. Auf dem Panel wird diskutiert, wie sichergestellt werden kann, dass alle Erziehungsinstanzen ihrer Verantwortung zur Medienerziehung nachkommen können und welche Verbindlichkeiten oder Qualitätsstandards es braucht.

    Die Leitfragen dieses Panels lauten:

    1. Wo muss ein Medienkompetenzerwerb verortet sein und welche Anforderungen müssen deshalb an Lehrende, Medienpädagogen und Eltern gestellt werden?
    2. Welche Synergien können zwischen dem schulischen, außerschulischen und familiären Bereich, für eine gelungene Medienerziehung von allen Seiten aus, erzielt werden?
    3. Welche Modelle zum Medienkompetenzerwerb gelingen in Sachsen-Anhalt – mit Berücksichtigung der medienpädagogischen Fachkräfte im Land?

    Impuls:
    Michael Arndt (Referent am LISA, Schul. Medienbildung/Bildungsserver)

    Diskutanten/-innen: 
    Tanja Haeusler (Autorin „Netzgemüse“)
    Andreas Slowig (Direktor des Christian-Wolff-Gymnasiums Halle)
    Dr. Ulrike Wagner (Direktorin JFF – Institut für Medienpädagogik)

    Moderatorin:
    Katja Reim (Journalistin, Blog „Mein Computerkind“)

  • Panel 04: Vernetztes Leben: Datenschutz als zentrale Herausforderung für die Medienpädagogik


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    Datum: 29.09.2015  Zeit: 11:45 – 13:00 Uhr

    Panelbeschreibung:

    Das Thema Datenschutz spielt mittlerweile nicht mehr nur bei der Nutzung von Online-Diensten wie Google und Facebook eine Rolle: Auch das sog. Internet der Dinge, die Verknüpfung der physischen Welt mit der virtuellen muss in diesem Zusammenhang erwähnt werden.

    In ziemlich naher Zukunft werden Alltagsgegenstände wie Haushaltgeräte oder Kleidungsstücke miteinander verbunden sein, kommunizieren untereinander und tauschen über das Internet Informationen aus. Diese Tatsache generiert Unmengen an Daten. Fragen die sich in diesem Zusammenhang unweigerlich stellen sind, was sind das für Daten die Menschen mit ihren Geräten erzeugen, wem gehören diese, wer kann sie einsehen, was passiert damit und ganz wichtig: Wer schützt die persönlichen Daten? Die Abläufe und Prozesse müssen vor dem Hintergrund der Datensicherheit und des Datenschutzes genauestens analysiert werden. Und auch für die Medienpädagogik stellen sich in diesem Kontext neue Aufgaben. Heranwachsenden muss neben dem Wissen über technische Möglichkeiten zum Schutz der eigenen Daten allen voran ein grundlegendes Verständnis für die eigene Privatsphäre im Internet vermittelt werden. In diesem Panel soll erörtert werden, welche Einstellungen die Menschen zu diesem Thema haben, insbesondere nach den Snowden-Enthüllungen. Denn nicht nur Jugendliche, sondern auch deren Eltern, gehen z.T. sehr sorglos mit ihren privaten Daten im Internet um bzw. sind sich nicht bewusst darüber, was, wie und wofür Informationen gesammelt, gespeichert und verwertet werden.

    Die Leitfragen dieses Panels lauten:

    1. Was kann das Internet der Dinge wirklich bieten und in wieweit verändert es das Internet wie wir es heute kennen?
    2. Welche Haltung haben Jugendliche, Erwachsene und Senioren zum Thema Datensicherheit im Internet?
    3. Wie können Belange und Anliegen des Datenschutzes „zielgruppenübergreifend“ vermittelt werden und welchen Beitrag leistet die Medienpädagogik hierbei?

    Impuls:
    Dr. Carlo Piltz (JBB Rechtsanwälte, Berlin)

    Diskutanten/-innen: 
    Bernd Raugust (Referatsleiter beim Landesdatenschutzbeauftragten ST)
    Matthias Schmidt (MSA, Bereichsleiter Medienkompetenzvermittlung)

    Moderation:
    Andreas Ulrich (Journalist & Coach – Hörfunk * TV * Seminare)
       FOTO: Ulrich privat

  • Panel 05: Klassische lineare Medienangebote vs. Streaming – wer wählt was in der Familie?


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    Datum: Di.,29.09.2015  Zeit: 14:00 – 15:15 Uhr

    Panelbeschreibung:

    Das Mediennutzungsverhalten der Kinder und Jugendlichen verändert sich permanent. Tablets und Streamingboxen üben eine immer größer werdende Faszination aus und individualisieren den zeitunabhängigen Medienkonsum. Dabei werden nicht nur qualitativ hochwertige und pädagogisch wertvolle Sendungen angeboten.

    Besonders die „klassischen“ linearen Medien, also lineares TV und Radio, stehen vor neuen Herausforderungen, die Heranwachsenden zu erreichen und für sich zu gewinnen, ohne die guten Standards zu vernachlässigen. Dabei spielen ethische und moralische Verantwortung, insbesondere bei der Implementierung crossmedialer Angebote und der Programmgestaltung zur Bindung an den Sender, eine wichtige Rolle. ARD und ZDF starten demnächst ein gebührenfinanziertes Onlineangebot. Die privaten Veranstalter werden sich neu positionieren müssen, um dieses Feld nicht den Streaminganbietern und der öffentlich-rechtliche Konkurrenz zu überlassen. In diesem Angebotsdschungel befinden sich viele Eltern oft im Zwiespalt und benötigen vermehrt Orientierungshilfen bei der verantwortungsbewussten Auswahl der Inhalte. Sie stehen auch vor der Frage, ob Medien ohne Bildungsabsicht einfach mal nur Spaß machen dürfen und wie sie den Medienkonsum ihrer Kinder reglementieren und lenken können.

    Die Leitfragen dieses Panels lauten:

    1. Ersetzen nicht lineare Angebote die vorhandenen, wie bspw. das TV-Programm und wie wird sich das Zuschauernutzungsverhalten verändern?
    2. Welche Standards müssen gute Kinder- und Jugendangebote erfüllen? Dürfen gute Kinder- und Jugendmedien auch mal „nur“ Spaß machen? Oder anders gefragt: Wie viel Bildung müssen erfolgreiche Kinder- und Jugendmedien bieten?
    3. Wie sehen – vor den Schlagworten Trimedialität, Datenschutz, Kommerzialisierung – die guten und wertvollen Kinder- und Jugendangebote der Zukunft aus? Wie binden Fernsehsender Kinder und Jugendliche an den Sender? (crossmedia-Angebote)?
    4. Wer wählt in der Familie wie aus? Wie war Fernsehen in der Vergangenheit? Wie sieht es jetzt aus und wo kann es hingehen?

    Impuls:
    Dr. Susanne Vollberg (MLU Halle, Dep. für Medien und Kommunikation)

    Diskutanten/-innen: 
    Dr. Angelika Füting (Thüringer Landesmedienanstalt)
    Thomas Reiche (MDR, Entwicklungschef multim. Kinder-/Jugendangebot)
    Robert Helbig (Sächsische Ausbildungs- und Erprobungskanäle (SAEK))

    Moderation:
    Danilo Weiser (radio SAW)

  • Panel 06: Medienbildung von Anfang an! (Vorschul-) Kinder zwischen Singen, Basteln, Malen und Filmen, Fotografieren, Computer spielen


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    Datum: 29.09.2015 Zeit: 14:00 – 15:15 Uhr

    Panelbeschreibung:

    Der CD-Player bzw. Kassettenrecorder gehört heute schon fast zur Grundausstattung jedes Kinderzimmers, im Wohnzimmer steht ein Fernseher, Mama und Papa besitzen jeder ein Smartphone und es existieren im Familienverbund zusätzlich ein Laptop und ein Tablet zur Verfügung.

    Kinder kommen heutzutage immer früher mit Medien in Berührung und nutzen diese auch aktiv, daher  benötigen sie eine Orientierung in der Medienwelt. Gerade jüngere Kinder müssen erst lernen, zwischen Realität und Medialität zu unterscheiden. Deshalb ist es wichtig, Kinder aktiv bei ihrer Mediensozialisation zu begleiten und zu unterstützen, wie dies auch bei anderen Entwicklungsaufgaben selbstverständlich ist. Frühkindliche Medienbildung lautet das Schlüsselwort…
    Daher muss die Medienbildung im Vorschulbereich sowohl im Elternhaus als auch in den Kindertagesstätten stattfinden. Medienbildung im Kindergarten sollte zudem ein Bestandteil des Bildungskonzeptes der Kindertageseinrichtungen sein. Im bestehenden Konzept für Kindertagesstätten in Sachsen-Anhalt „bildung elementar“ wird das Thema „Frühkindliche Medienbildung“ leider bisher noch nicht thematisiert, daher ist es bisher schwierig dies in den Kitaalltag zu integrieren.

    Die Leitfragen dieses Panels lauten:

    1. Wie gestaltet sich Medienkindheit heute? – Mit welchen Medien kommen Kinder wann in Berührung und was heißt das für die Entwicklung ihrer Medienkompetenz?
    2. Wie kann die Bildungs- und Erziehungspartnerschaft von Kindergarten, Elternhaus und (Vor-)Schule im Bereich „Frühkindliche Medienbildung“ gestärkt werden? Welche Chancen gibt es für strukturbildende Prozesse zur Verstetigung der „Frühkindlichen Medienbildung“ angesichts der Trägervielfalt und Trägerautonomie?
    3. Welche (neuen) Praxiskonzepte gibt es, die tatsächlich an der Lebenswelt von (Klein-)Kindern ansetzen?

    Impuls: 
    Prof. Dr. Gudrun Marci-Boehncke (Universität Dortmund)

    Diskutanten/-innen: 
    Juliane Epp (fjp>media, Projekt „Medienkenner“)
    Peter Kroker (Redakteur beim KiKA)

    Moderatorin:
    Katja Reim (Journalistin, Blog „Mein Computerkind“)

  • Panel 07: Jugendmedienschutz aus Elternsicht: Akzeptanz, Ablehnung, Anregung


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    Datum: 29.09.2015  Zeit: 14:00 – 15:15 Uhr

    Panelbeschreibung:

    Der Jugendmedienschutz in Deutschland ist ein Zusammenspiel von Gesetzgeber, staatlicher Kontrolle und freiwilliger Selbstkontrolle der Medienanbieter. Ein Großteil der einschlägigen Vorschriften richtet sich an die ordnungspolitischen Kontrollorgane und die Medienschaffenden/-distribuierenden.

    Eltern zählen nicht zu den primären Adressaten des Jugendmedienschutzes; obgleich sie für einen gelingenden Jugendmedienschutz unabdingbar sind. Sie entscheiden maßgeblich, welche Medien ihren Kindern zur Verfügung stehen, unter welchen Bedingungen ihre Nutzung erfolgen darf und welche Medieninhalte der Nachwuchs überhaupt konsumieren darf. Förderlich für einen effektiven Schutz der Heranwachsenden ist, dass Eltern die Regelungen des Jugendmedienschutzes (er)kennen, nachvollziehen und akzeptieren können, sowie die medienbezogenen Risiken in Hinblick auf ihre Kinder richtig einschätzen. Das vorliegende Panel will daher klären, welche Position Eltern derzeit in Bezug auf den gesetzlichen Jugendmedienschutz einnehmen, welche Unzulänglichkeiten des gegenwärtigen Systems sie wahrnehmen und welche Anregungen für dessen Verbesserung sie haben.

    Die Leitfragen dieses Panels lauten:

    1. Wie schätzen Eltern mögliche Risiken von Medien¬angeboten/-inhalten für ihre Kinder ein und wann ergreifen sie Schutzmaßnahmen?
    2. Welche Regelungen des gesetzlichen Jugendmedienschutzes sind Eltern bekannt?
    3. Was sollte aus Elternsicht am System des Jugendmedienschutzes geändert werden?
    4. Welche Unterstützung brauchen Eltern für einen gelungen Jugendmedienschutz im Erziehungsalltag?

    Impuls:
    Marcel Rechlitz (Hans-Bredow-Institut, Hamburg)

    Diskutanten/-innen: 
    Martin Heine (Direktor der Medienanstalt Sachsen-Anhalt)
    Claudia Springer (Landeselternrat Sachsen-Anhalt)
    Otto Vollmers (Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V.)
    Marco Geßner (Offener Kanal Merseburg-Querfurt e.V.)

    Moderation:
    Olaf Schütte (fjp>media – Verband junger Medienmacher Sachsen-Anhalt)

  • Panel 08: Fernsehen war gestern – YouTube ist heute


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    Datum: 29.09.2015  Zeit: 14:00 – 15:15 Uhr

    Panelbeschreibung:

    Jugendliche und junge Erwachsene präsentieren sich gern in Videos auf YouTube, indem sie eigene Kanäle betreiben und Fangemeinden bilden. Auf scherzhafte, komische oder ironische Weise äußern sie ihre Meinung zu aktuellen und politischen Themen, als Let’s Player kommentieren sie eigene Spielhandlungen oder geben als „Hauler“  Beauty- und Stylingtipps.

    Millionen von Zuschauern verfolgen die Kanäle ausgewählter YouTuber/-innen und nicht wenige Mädchen und Jungen hegen den Wunsch, selbst YouTube-Star zu werden. Das rührt auch daher, dass sich die Darstellung und jugendliche Aufmachung der Kanäle stark an der Lebenswelt der Heranwachsenden orientiert. YouTube ist dabei nicht nur eine Video-Plattform, sondern eine wichtige Social Community. Jugendliche berichten aus dem eigenen Leben, sie nutzen das Angebot aber auch, um zu sehen, was andere interessiert und sich eine eigene Meinung zu bilden. Dass mit dem Drang zur Selbstdarstellung die Möglichkeit der Monetarisierung besteht, haben seit einigen Jahren auch verstärkt wirtschaftliche Unternehmen erkannt. Werbung kann innerhalb dieses neuen Formates anders „platziert“ werden und YouTuber/-innen sowie die dahinter stehenden Agenturen erwirtschaften dank der jungendlichen Abonnenten viel Geld. Aus medienpädagogischer Perspektive ist die jedoch kritisch zu betrachten. Denn weder der kommerzielle Kontext noch der Grad der Inszenierung ist für Kinder und Jugendliche sofort ersichtlich. Das Panel erörtert, welche Verantwortung YouTuber/-innen ihren Abonnenten gegenüber haben und welche medienpädagogischen Herausforderungen aufgrund der Durchdringung der jugendlichen Lebenswelt durch die YouTube-Kultur notwendig sind.

    Die Leitfragen dieses Panels lauten:

    1. Welche Gründe und Motive stehen hinter der jugendlichen Begeisterung für YouTube & Co.?
    2. Wenn es um Meinungsbildungsprozesse geht, welche Verantwortung haben YouTuber/-innen gegenüber ihrem Publikum? Welche Werte werden über die Channels transportiert?
    3. Welche Herausforderungen, aber auch Chancen kommen auf Pädagogen/-innen und Eltern zu? Was bedeutet das für die medienpädagogische Arbeit – Stichwort Förderung Medienkritik und Mediengestaltung?

    Impuls:
    Felix Bahlinger (YouTuber „Felixba“)

    Diskutanten/-innen: 
    Eike Rösch (Medienpädagogik Praxis-Blog)
    Nina Schneider (Flimmo)
    Prof. Dr. Claudia Wegener (Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf)

    Moderation:
    Klaus-Werner Müller (MAW – Mediengestützte Aus- und Weiterbildung)

  • Panel 09: Computerspiele in der Familie – pure Zeitfresser oder pädagogisch wertvoll?


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    Datum: 29.09.2015   Zeit: 15:45 – 17:00 Uhr   

    Panelbeschreibung:

    Gaming bestimmt nicht nur den Alltag von Jugendlichen, es findet auch abseits vonSpielsucht und Killerspielen als Wettkampfsport und zum Zeitvertreib statt. Auch wenn die Computerspielindustrie mit ihren Angeboten zunehmend die gesamte Familie ins Visier nimmt, sind Computerspiele in Familien als gemeinsames Freizeiterlebnis bislang eher kein zentraler Gesprächsstoff.

    Angesichts der technischen Entwicklung mit Smartphones und Tablets eröffnen sich die Spielwelten jedoch bereits für Kleinkinder. Eine Studie der LfM belegt, dass insbesondere die Väter, aber auch ältere Brüder, Onkels oder Cousins den Kindern die ersten Wege in die Spielewelt durch ihr eigenes Nutzungsverhalten aufzeigen. Später beschäftigen Eltern dann oft regulatorische Fragen, ob ihr Kind nicht zu viel spielt oder gar süchtig ist? Altersverifikationen und qualitative Empfehlung werden dagegen nur sporadisch und nur von interessierten Eltern zur Kenntnis genommen. Für die Gefahren der exzessiveren Nutzung  sind die Eltern noch am ehesten zu sensibilisieren. Wenn es aber um die  medienerzieherischen Chancen und Potentiale geht, die das gemeinsame Spielen in der Familie mit sich bringen kann, dann sind Eltern oft überfragt.

    Die Leitfragen dieses Panels lauten:

    1. Welche Rolle spielt das Gaming in der Familie? Nehmen Kinder und Jugendliche ihre Eltern als Spielpartner ernst?
    2. Setzen die Eltern Computerspiele immer noch mit Ballerei, Mord und Totschlagund damit mit unnützem und wertlosem Zeitvertreib gleich oder haben sie einen pädagogischen Mehrwert erkannt?
    3. Welche neuen Herausforderungen ergeben sich für Wissenschaften, für Pädagogik und für Ethik?
    4. Welche Rolle spielt der präventive Jugendmedienschutz sowohl aus technischer als auch aus medienpädagogischer Sicht bei diesem Thema?

    Impuls:
    Andreas Lange (Computerspielmuseum Berlin)

    Diskutanten/-innen:
    Felix Falk (Geschäftsführer USK)
    Anja Schweiger (ComputerSpielSchule Greifswald)
    Matthias Uzunoff (Bundeszentrale für politische Bildung)

    Moderation: 
    Denise Gühnemann (ComputerProjekt Köln e.V.)

  • Panel 10: Mama, Opa, iPad – Mediennutzung in Familien


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    Datum: 29.09.2015  Zeit: 15:45 – 17:00 Uhr

    Panelbeschreibung:

    Die „sinnvolle“ Nutzung von Medien in der Familie ist heutzutage aufgrund verschiedener Aspekte nicht immer einfach. Verschiedenste Familienkonstellationen, sowie die Vielzahl, der rasche Wandel und das Zusammenwachsen von technischen Medien aller Art bringen in Sachen Mediennutzung für Familien, ständig neue Herausforderungen, Probleme aber auch neue Möglichkeiten und Chancen mit sich.

    Eltern fällt es heute nicht immer leicht, sich in dem oft schwer durchschaubaren Medienverbund aus Fernsehen, Computer, Internet, Mobilfunk oder Radio gut zurechtzufinden, dabei die Vor- und Nachteile der Mediennutzung einzelner Geräte kritisch wahrzunehmen und auf Probleme angemessen zu reagieren, die der Mediengebrauch im alltäglichen Zusammenleben mit sich bringen kann.
    Andererseits tragen die neuen Geräte und Vielfalt der neuen Medienangebote, auch zur generationsübergreifenden Mediennutzung bei. Die Oma skypt mit dem Enkel, eigene Familien „Whats App“ Gruppen tragen zur Terminabsprache und Kommunikation bei.
    Das Panel beleuchtet die Mediennutzung in der Familie näher und diskutiert diese unter Einbeziehung vorhandener Kontexte und Medientrends.

    Die Leitfragen dieses Panels lauten:

    1. Welche Rolle kommt den Medien heute im Familienverbund zu?
    2. Wie moderieren Einflussfaktoren wie bspw. neue Familienkonstellationen, Arbeitsbelastung und Medienentwicklung die Mediennutzung und das medienerzieherische Handeln in den Familien?
    3. Welchen neuen medienerzieherischen Herausforderungen stellen sich Eltern angesichts des sich rasant wandelnden Medienangebots und insbesondere der Verbreitung bedienfreundlicher Endgeräte wie Tablets und Smartphones?
    4. Wie sieht die generationsübergreifende Mediennutzung in den Familien aus? Wo geht es hin?

    Impuls: 
    Prof. Dr. Friederike Siller (FH Köln)
    Thomas Rathgeb (LfK, Autor von KIM- und JIM-Studie)

    Diskutanten/-innen: 
    Prof. Dr. Stefan Aufenanger (Universität Mainz)
    Nina Schneider (Flimmo)

    Moderator:
    Olaf Schütte (fjp>media – Verband junger Medienmacher Sachsen-Anhalt)

  • Panel 11: Medienerziehung aus Elternsicht: Reglementieren? Verbieten? Verbannen? Laufen lassen?


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    Datum: 29.09.2015  Zeit: 15:45 – 17:00 Uhr

    Panelbeschreibung:

    Medien prägen nachwievor den familiären Alltag. Eltern unterstützen ihre Kinder dabei ganz unterschiedlich beim Entdecken der Medienwelten abhängig von erzieherischen Erfahrungen in der eigenen Kindheit sowie von Moralvorstellungen und Handlungsgewohnheiten.

    Ohne erzieherische Begleitung sind Kinder im Umgang mit Medien häufig auf sich allein gestellt oder mit Inhalten mitunter überfordert. Sie können ihre Medienerfahrungen nicht teilen oder nur begrenzt an der digitalen Welt teilhaben. Mit allzu starken Reglementierungen bei der Nutzung von Medien können Eltern diesen jedoch eine zu große Bedeutung beimessen. Aus Erziehungsnormen wie diesen hat die Forschung verschiedene Medienerziehungstypen definiert, die auf dem Panel vorgestellt werden. Es wird erörtert, ob und wie medienpädagogische Angebote bedarfsgerecht aufbereitet werden müssen und wie sich die medienpädagogische Praxis in Sachsen-Anhalt den Herausforderungen einer erfolgreichen Elternmedienarbeit stellen kann. 

    Die Leitfragen dieses Panels lauten:

    1. Wie sieht eine gelungene und zielgruppenorientierte Elternmedienarbeit – mit Blick auf verschiedene Erziehungstypen – aus?
    2. Wie lassen sich landesbezogen spezifische Unterstützungsbedarfe erkennen?
    3. Was muss bei der Konzeption von bedarfsgerechten Unterstützungsangeboten für Familien beachtet werden?
    4. Welche Erwartungen sind mit diesen Angeboten verbunden?

    Impuls:
    Prof. Dr. phil. Dieter Spanhel (Universität Erlangen-Nürnberg)

    Diskutantinnen: 
    Tanja Haeusler (Autorin „Netzgemüse“)
    Dr. Ulrike Wagner (Direktorin JFF – Institut für Medienpädagogik)
    Andrea Wegner (Deutscher Kinderschutzbund)

    Moderation:
    Jörg Kratzsch (GMK Landesgruppe Sachsen-Anhalt)

  • Panel 12: Klicke jetzt hier! Werbung auf kinderaffinen Webseiten und Apps


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    Datum: 29.09.2015  Zeit: 15:45 – 17:00 Uhr

    Panelbeschreibung:

    Eine Vielzahl an Apps und Internetseiten, die sich an minderjährige Kinder richten, sind kostenlos – aber zu welchem Preis? Damit die junge Zielgruppe kostenfrei surfen und spielen kann, sind die Seiten und Applikationen mit Werbung, Kaufaufforderungen und Lockangeboten übervoll.

    An allen möglichen Stellen ploppt Werbung auf, oft auch, weil Kinder diese ungewollt angeklickt haben oder weil In-App-Käufe dazu auffordern. Durch neue technische Möglichkeiten verändert sich die Darstellung der Werbung. Dies reicht über neue Werbeformen bis hin zu personalisierter Werbung. Für Kinder ist die Werbung jedoch nicht immer sofort zu erkennen. Insbesondere bei jüngeren Kindern fehlt es oft noch an der sog. Werbekompetenz. Daraus erwächst zum einen die Forderung nach werbefreien Internetangeboten und Apps, um die Kinder zu schützen, zum anderen Kindern beizubringen, wie sie das Werbeangebot von anderen Inhalten unterscheiden und kompetent damit umgehen können. Darüber hinaus müssen aber auch die Werbeanbieter in die Verantwortung genommen werden, nicht die Leichtgläubigkeit der Kinder kommerziell auszunutzen und Werbung so kennzeichnen, dass sie klar von anderen Angeboten abgegrenzt werden können.

    Die Leitfragen dieses Panels lauten:

    1. Wie sehen aktuelle Werbeformen auf Internetseiten und in Apps für Kinder aus?
    2. Welche Strategien haben Kinder, um Werbung zu erkennen und wie gehen sie mit Werbung um?
    3. Was heißt Werbekompetenz heute und welche Ansätze gibt es, um die Werbekompetenz zu fördern und Kindern das Erkennen von Werbung zu erleichtern?
    4. Wie können Werbeanbieter stärker in die Verantwortung gezogen werden?

    Impuls: 
    Dr. Claudia Lampert (Hans-Bredow-Institut, Hamburg)

    Diskutanten:
    Birgit Guth (Super RTL)
    Martin Heine (Direktor der MSA, Mitglied in der KJM)
    Otto Vollmers (Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V.)

    Moderation:
    Andreas Ulrich (Journalist & Coach – Hörfunk * TV * Seminare)

  • Panel 13: Bring your own device – Die Zukunft des digitalen Lernens?


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    Datum: 30.09.2015  Zeit: 10:30 – 11:45 Uhr

    Panelbeschreibung:

    Die Zukunft des Lernens kann sich vor der digitalen Revolution nicht verschließen. Die Ausstattung mit moderner Medientechnik wird durch Politik und Wirtschaft stetig vorangetrieben. Dabei kommt es bei analogen wie digitalen Medien vor allem darauf an, wie und wann man sie im Unterricht verwendet.

    Es gibt didaktische Szenarien, es gibt Altersgruppen und Unterrichtsthemen, bei denen der Einsatz von Computer, Software und selbst dem Web gewinnbringend ist – wenn Informationstechnik als Werkzeug sinnvoll eingesetzt wird. Hier kommt es vor allem auf Konzepte, Didaktik und die fachlichen Kompetenzen der Lehrenden an, diese neuen Möglichkeiten sinnvoll zur Unterrichtsgestaltung zu verwenden. Durch die rasante technische Entwicklung gelten ehemals moderne Geräte schon nach 3 bis 4 Jahren als veraltet. Bereits heute sind fast alle Jugendlichen mit Smartphones ausgestattet. Müssen die Schulträger dann noch eigene Endgeräte anschaffen? Dieses eingesparte Geld könnte in die dringend benötigte Lehrerqualifikation und die vernetzte Infrastruktur mit schnellem Internetzuganginvestiert werden. Bring your own device (BYOD) rückt in greifbare Nähe und hat einen großen Reiz: Die Teilnehmer/-innen arbeiten auf eigenen Geräten und können somit auch im Anschluss an den Unterricht weiterlernen. Doch digitale Lernstandards, die unterschiedliche Geräteklassen und -generationen gleichermaßen berücksichtigen, lassen weiter auf sich warten. Viele Lehrer fühlen sich oft nicht ausreichend vorbereitet. Die beste digitale Unterrichtsvorbereitung taugt letztendlich nichts, wenn die Hardware in der Schule mit Beginn des Unterrichts nicht richtig funktioniert. Meist mangelt es vor Ort an technischer Betreuung und Wartung.

    Die Leitfragen dieses Panels lauten:

    1. Welche Vorteile liegen in dem Bring your own Device –Ansatz? Welche Probleme sind damit verbunden?
    2. Was ist digitales Lernen? Ist es einfach nur eine andere Darstellungsform oder kann sich Schule den Mehrwert der Technik für eine neue Unterrichtsqualität zunutze machen?
    3. Welche Voraussetzungen sind notwendig um Digitales Lernen in Schulen überhaupt zu ermöglichen?
    4. Ist es denkbar, dass Schulbücher durch die Verlage in Zukunft nur noch digital zu Verfügung gestellt werden, um die Einsparungen bei Papier und Druck in die Qualität der digitalen Angebote zu investieren?

    Impuls: 
    Claudia Bremer (Goethe-Universität Frankfurt)

    Diskutanten/-innen:  
    Dr. Susanne Rupp (Cornelsen Schulverlage)
    Frank Bonse (Finanzministerium ST, Leiter Referat eGouvernment)
    Birgit Kersten (LISA)

    Moderation:
    Kirstin Grunert (GMK Landesgruppe Sachsen-Anhalt)

  • Panel 14: Brauchen wir einen Medienknigge?


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    Datum: 30.09.2015  Zeit: 10:30 – 11:45 Uhr

    Panelbeschreibung:

    Laut JIM Studie 2014 besitzen 88% der Jugendlichen ein Smartphone. Für viele Jugendliche ist das Handy der Tagesbegleiter. Schon morgens am Frühstückstisch wird das Smartphone ausgepackt und genutzt. Auf dem Weg zur Schule wird damit Musik gehört… Nachmittags geht es dann in die Facebook-Welt oder an die Spielkonsole.

    Medien sind omnipräsent und werden oft auch in unpassenden Situationen nichtausgeschaltet, da das Bedürfnis „on“ zu sein überwiegt. Soziale Medien bieten neuartige Chancen zur Kommunikation, zur Selbstdarstellung und zur Unterhaltung. Sie bergen aber auch Risiken. Wer sich ungeschickt, zu formlos oder zu privat im Netz präsentiert, riskiert unter Umständen negative Folgen, wie bspw. Ansehensverlust. Probleme durch Cybermobbing und Sexting sind gerade bei Jugendlichen Folgeerscheinungen eines devianten Verhaltens im Netz. Das Panel diskutiert die Notwendigkeit eines „Medienknigges“ und will aufzeigen, dass es unabdingbar ist, medienethische Aspekte in medienpädagogischen Projekten zu installieren.

    Die Leitfragen dieses Panels lauten:

    1. Brauchen wir einen Medienknigge? Oder ist es nicht selbstverständlich, dassneue Medienformen, neue Verhaltensweisen evozieren?
    2. Welche Vorstellungen haben Jugendliche vom Leben mit Medien? Welche Ideen haben sie im Bezug auf einen sinnvollen Medienumgang im Alltag?
    3. Warum sollte man „Normen und Werte“ in Medienprojekten mit Jugendlichen thematisieren? Welche medienpädagogischen Projekte gibt es eventuell schon zu diesem Thema?
    4. Ist es legitim medienpädagogische Projekte, die das Medienfasten pro-klamieren, anzuregen? Welche Erfahrungen liegen hier vor? Was sollen die Teilnehmer/-innen solcher Projekte für (medienbezogene) Kompetenzen erwerben?

    Impuls:
    Dr. Ida Pöttinger (Vorsitzende der GMK, Initiative „Schau Hin!“)

    Diskutanten/-innen: 
    Markus Bräuer (Medienbeauftragter des Rates der EKD)
    Prof. Dr. Oliver Zöllner (HDM Stuttgart, Institut für digitale Ethik)
    Adrian Jagusch (juuuport e.V.)
    Jochen Fasco (Direktor der Thüringer Landesmedienanstalt)

    Moderation:
    Jörg Kratzsch (GMK Landesgruppe Sachsen-Anhalt)

  • Panel 15: Jeder ist anders – Alle sind gleich? Ansätze für eine inklusive medienpädagogische Arbeit


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    Datum: 30.09.2015  Zeit: 10:30 – 11:45 Uhr

    Panelbeschreibung:

    Inklusion scheint eines der Themen der Medienpädagogik und (lokalen) Bildungspolitik zu sein, welches derzeit en vogue ist und bei kaum einer Fachkonferenz fehlt. Es zeigen sich jedoch vermehrt Schwierigkeiten in der Umsetzung, die alle Akteure vor große Herausforderungen stellt.

    Dabei kann der Inklusionsgedanke bereits im Vorschulbereich ansetzen, um benachteiligte Kinder (körperlich, geistig, sozial) langfristig zu integrieren und Chancengleichheit schon für die Schulzeit herzustellen. Diese scheint notwendig, seit Deutschland vor 4 Jahren die UN-Behindertenrechtskonvention unterzeichnet hat. Die Folge: Aus dem gut ausgebauten Sonder- und Förderschulwesen muss eine gemeinsame Schule für Kinder mit und ohne Behinderung werden. Das Panel wird deshalb klären, wie medienpädagogische Konzepte an Kitas und Schulen gestaltet sein müssen, um in der Praxis einen ganzheitlichen Ansatz zu verfolgen und allen Heranwachsenden einen Zugang zu Medien zu ermöglichen.

    Die Leitfragen dieses Panels lauten:

    1. Was hat Inklusion und inklusive Medienbildung bisher erreicht und was kann sie derzeit, auch mit Blick auf Sachsen-Anhalt, leisten?
    2. Wie können bestehende bildungspolitische Forderungen zur inklusiven Medienbildung in Kita & Schule umgesetzt werden?
    3. Welche Hürden ergeben sich in (medien)pädagogischen Settings für Erzieher/-innen, Lehrer/-innen und Pädagog/-innen, vor allem hinsichtlich sprachlicher, individueller und medientechnischer Barrieren?
    4. Welche Konsequenzen ergeben sich hieraus für etwaige Anpassungen von pädagogischen Ausbildungs- und Fortbildungsinhalten?

    Impuls:
    Anne Haage (TU Dortmund)

    Diskutanten/-innen: 
    Katja Friedrich (Geschäftsführerin medien+bildung.com)
    Adrian Mearevoet (Landesbehindertenbeauftragter Sachsen-Anhalt)
    Ralf Wendt (Radio Corax, Projekt „rAus:Leben“, Halle)

    Moderation:
    Lilian Masuhr (Projektleiterin „leidmedien.de“)

  • Panel 16: Unerreichbar? Zugang und Unterstützungsmodelle für schwer erreichbare Familien


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    Datum: 30.09.2015  Zeit: 10:30 – 11:45 Uhr

    Panelbeschreibung:

    Elternabend!  – Sind es nicht immer wieder und v.a. die verantwortungsbewussten Eltern, die diese Informationsveranstaltungen wahrnehmen? Studien belegen, dass ein geringerBildungsstand häufig mit einem unkritischen Medienkonsum der Eltern und einem geringerem medienerzieherischen Engagement einhergeht.

    Bei Familien aus sozial schwachen Verhältnissen geht es jedoch vor allem darum, Eltern die Wichtigkeit aufzuzeigen, Medienerziehung als eigenen Erziehungsbereich anzuerkennen, zu einer Reflexion des eigenen Mediengebrauchs anzuregen sowie Wissen über Medien zu vermitteln, um somit einen kompetenten Umgang mit der Medienwelt beim eigenen Nachwuchs zu fördern. 
    Um der vermehrt ablehnenden Haltung mit der Familien diesem Thema gegenüber treten entgegenzuwirken, sind Angebote nötig, die sich an den jeweiligen familiären Ressourcen orientieren. Das Panel möchte ergründen, welche Zugänge und Unterstützungsbedarfe sozial schwache Familien benötigen und wie der Einbezug unterstützeder Strukturen wie bspw. Familienberatungsstellen, Kinder- und Jugendhilfe sowie die Interaktion zwischen Schulen und Bildungsrichtungen helfen kann, auch Familien zu erreichen, die sonst wenigUnterstützung erhalten.

    Die Leitfragen dieses Panels lauten:

    1. Wie können ‚bildungsferne‘ Familien für das Thema Medienerziehung sensibilisiert werden?
    2. Wie muss die Ansprache erfolgen bzw. welche Angebote werden angenommen?
    3. Welche erfolgreichen medienpädagogischen Modelle/ Ansätze gibt es für schwer erreichbare Zielgruppen?

    Impuls:
    Ansgar Sporkmann (Deutscher Kinderschutzbund Düsseldorf)

    Diskutantinnen:
    Mechthild Appelhoff (Landesanstalt für Medien NRW)
    Prof. Dr. Dorothee Meister (Universität Paderborn)
    Josephine Reußner (Stiftung digitale Chancen)

    Moderation:
    Katja Reszel (Universität Leipzig / Medienpädagogin)

  • Panel 17: „Facebook nervt!“ – Haben Jugendliche genug von Facebook & Co.?


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    Datum: 30.09.2015  Zeit: 12:45 – 14:00 Uhr

    Panelbeschreibung:

    Dass Jugendliche den Rückzug aus Sozialen Onlinenetzwerken antreten, ist eineBehauptung, die in der Social Media-Branche bereits seit Längerem kursiert. Das Ende von Facebook wird prophezeit und Vergleiche mit dem Schicksal von MySpace und SchülerVZ bleiben nicht aus.

    Die Karawane zieht langsam weiter – Whats App, Instagram, Snapchat oder Live-Streaming, wie Younow werden für Jugendliche als Alternative immer attraktiver. Seit Eltern und Verwandte verstärkt Facebook nutzen, suchen sich die Jugendlichen andere Plattformen, um zu Kommunizieren, ihre Ansichten, Kommentare, Bilder und mehr zu teilen. Facebook hält mit einer immer größer werdenden Funktionsvielfalt dagegen. Videocalls, Apps undOnlinehandel sollen verlorenes Terrain zurückerobern und die Verweilzeit der Nutzer verlängern. Außerdem verfügt Facebook über eine riesige Marktmacht, die es ermöglicht nahezu jede innovative Idee oder Anwendung aufzukaufen.

    Die Leitfragen dieses Panels lauten:

    1. Ist Facebook bei Jugendlichen nach wie vor angesagt?
    2. Welche neuen Kommunikationswege haben Jugendliche für sich entdeckt?
    3. Welche medienpädagogischen Herausforderungen bringt diese Entwicklung mit sich?
    4. Welche Potentiale bieten diese neuen Technologien für Kommunikation, Bildung und Identitätsbildung?
    5. Wie gestaltet sich der zukünftige Umgang mit Sozialen Onlinenetzwerken und welche neuen Problemfelder können entstehen?

    Impuls:
    Prof. Dr. Stefan Aufenanger (Universität Mainz)

    Diskutanten/-innen:  
    Sebastian Wochnik (Redakteur golem.de)
    Jördis Dörner (Medienpädagogin, werkstatt.bpb.de)
    Gabriel Rath (Social Media Manager und Blogger)

    Moderation:
    Danilo Weiser (Radio SAW)

  • Panel 18: Einfach mal abschalten?…


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    Datum: 30.09.2015  Zeit: 12:45 – 14:00 Uhr

    Panelbeschreibung:

    Ein Leben ohne Smartphone, Notebook oder Tablet ist für die meisten kaum noch denkbar. Ob man es nun beruflich oder privat nutzt – der ständige Kontakt mit den digitalen Gerätschaften ist omnipräsent.

    Dieses ständige Erreichbarsein kann aber auch belasten. Erst kürzlich fand eine Studie der Universität Innsbruck heraus: Je häufiger Menschen die sozialen Netzwerke nutzen, desto unglücklicher werden sie. Hauptgrund für die miese Stimmung sei das Gefühl, seine Zeit online sinnlos zu vergeuden. Nicht ohne Grund wird die digitale Fastenzeit immer öfter proklamiert und Digital Detox Camps gelten als neuer Urlaubstrend.
    Und trotzdem verspüren viele ein Unwohlsein und haben das Gefühl etwas im Leben zu verpassen, wenn das Smartphone einmal nicht griffbereit ist. Durch die Allgegenwärtigkeit der Medien wird es immer schwieriger auch mal „abzuschalten“. Die ersten medienpädagogischen Projekte, wie Medienfasten, Smartphonefasten haben sich bereits etabliert. Das Projekt „Handysektor“ ruft bereits zum dritten Mal zum „Handyfasten“ auf.

    Die Leitfragen dieses Panels lauten:

    1. Was macht das ständige online-Sein mit uns? Woher kommt das Verlangen abzuschalten?
    2. Könnte eine „digitale Entgiftung“ das Mittel der Wahl gegen Unzufriedenheit und schlechte Laune sein? Erhöht eine bewusste Auszeit automatisch die Lebensqualität?
    3. Sollte die digitale Abstinenz ein Thema für die Medienpädagogik sein? Und wenn ja, warum?

    Impuls:
    Dr. Daniel Hajok (Arbeitsgemeinschaft Kindheit, Jugend und neue Medien)

    Diskutantinnen:
    Mechthild Appelhoff (Landesanstalt für Medien NRW)
    Susann Brendler (AWO Halle-Merseburg)
    Julia Rommeley (Kommunikationswissenschaftlerin / Medienpädagogin)

    Moderatorin:
    Kirstin Grunert (GMK Landesgruppe Sachsen-Anhalt)

  • Panel 19: Peer-to-Peer: Ein lohnenswerter Ansatz für die Medienpädagogik?


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    Datum: 30.09.2015  Zeit: 12:45 – 14:00 Uhr

    Panelbeschreibung:

    Aus entwicklungspsychologischer Sicht kommt jeder junge Mensch im Laufe seiner Pubertät irgendwann an einen Punkt, an dem Gleichaltrige beginnen, eine größere Rolle als Erwachsene zu spielen.

    Peer-to-Peer-Ansätze nutzen genau diese Erkenntnisse: Sie versuchen Ansichten und Handlungsweisen einer Zielgruppe, durch den Einsatz von entsprechend ausgebildeten Peers, auf altersspezifische und authentische Weise positiv zu beeinflussen. Auch in der Medienpädagogik gibt es inzwischen zahlreiche lokale und bundesweite Peer-to-Peer-Angebote mit unterschiedlichen thematischen Ausrichtungen. In dem Panel werden geläufige Peer-to-Peer-Ansätze mit ihren zugrunde liegenden Methoden und Zielstellungen dargestellt und diskutiert. Mit Blick auf bereits vorhandene Projekterfahrungen stellen Praktiker/-innen Ideen und Konzepte für eine erfolgreiche und nachhaltige Peer-to-Peer-Arbeit vor und erörtern, wann und wo diese auf Grenzen stößt.

    Die Leitfragen dieses Panels lauten:

    1. Für welche medienpädagogischen Themen und/oder Arbeitsfelder eignet sich der Peer-to-Peer-Ansatz?
    2. Was kann der Peer-to-Peer-Ansatz durch seine spezifische Lernmethode an unterschiedlichsten Lernorten, eventuell auch durch Ansprache „bildungsferner/schwer erreichbarer“ Zielgruppen, tatsächlich leisten?
    3. Was lässt sich aus den Erfahrungen in der Arbeit mit jugendlichen Peers, einschließlich ihrer Ausbildung und der pädagogischen Begleitung, für die medienpädagogische Praxis ableiten?

    Impuls:
    Gisela Schubert (Projekt peer³, JFF München)

    Diskutanten/-innen: 
    Adrian Jagusch (juuuport e.V.)
    Ariane Pedt (fjp>media – Verband junger Medienmacher Sachsen-Anhalt)
    Torsten Kirchhof (Projekt „SchülerMedienScouts“ der MSA)
    Nadine Feketitsch (Projekt „SchülerMedienScouts“ der MSA)

    Moderation:
    Sarah Beierle (Deutsches Jugendinstitut, Außenstelle Halle)

  • Panel 20: Nackte Tatsachen – Liebe, Sex und Zärtlichkeit im Web 2.0


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    Datum: 30.09.2015  Zeit: 12:45 – 14:00 Uhr

    Panelbeschreibung:

    Mit zunehmendem Alter entwickeln Jugendliche eine natürliche Neugierde für das Thema Sexualität. Im Internet finden sie Rat auf Aufklärungsseiten, nutzen Chats zum Flirten oder aber rufen gezielt Seiten mit pornografischem Inhalt auf.

    In den vergangenen Jahren gab es unzählige Fernsehsendungen, Artikel und Diskussionsrunden zur ‚Pornoisierung der Gesellschaft‘ und die ‚Generation Porno‘ ist längst ausgerufen. Mainzer Forscher haben herausgefunden, dass das häufige Nutzen von Angeboten auf Sexportalen im Internet die Bindungsfähigkeit beeinflusst. Kritisch zu betrachten ist in diesem Zusammenhang, wie sich der Aufbau von Beziehungen zu Gleichaltrigen verändert und ob dieser im schlimmsten Fall sogar zur sozialen Ausgrenzung führen kann. Doch nicht nur das, immer häufiger ist davon zu hören, dass Jugendliche perSmartphone intime Bilder versenden. Ein Problem, dass Lehrer und Eltern gleichermaßen verunsichert und die Frage aufwirft, wie Heranwachsende für diese Thematik sowie deren mögliche Folgen sensibilisiert werden können.

    Die Leitfragen dieses Panels lauten:

    1. Wie verändert das Web 2.0 die Sicht der Jugendlichen zu Themen wie Dating, Liebe, Partnerschaft und Sex? Verändert der Pornokonsum das Sexualverhalten der Jugendlichen?
    2. Welche Motive stehen hinter dem Versenden freizügiger Bilder und welche Risiken und Folgen sind bekannt?
    3. Gibt es medienpädagogische Modellprojekte, um mit Jugendlichen und in der Schule über dieses Thema zu sprechen und sie dafür zu sensibilisieren?
    4. Wie wird die Problematik im Familienverbund thematisiert und besprochen? Wo können verunsicherte Familien Hilfestellungen bekommen und welche Instrumente gibt es den Pornokonsum einzuschränken?

    Impuls: 
    Prof. Dr. phil. Konrad Weller (Hochschule Merseburg)

    Diskutanten/-innen: 
    Markus Bräuer (Medienbeauftragter des Rates der EKD)
    Dr. Iren Schulz (Medienpädagogin)
    Jan Winter (Sexualpädagoge, YouTube-Kanal „61 Minuten Sex“)

    Moderation:
    Katja Reszel (Universität Leipzig / Medienpädagogin)

  • Adrian Jagusch

    Scout von juuuport e.V.

    Panel 14: Brauchen wir einen Medienknigge?

    Panel 19: Peer-to-Peer: Ein lohnenswerter Ansatz für die Medienpädagogik?

  • Adrian Maerevoet

    Behindertenbeauftragter der Landesregierung Sachsen-Anhalts

    Panel 15: Jeder ist anders Alle sind gleich?

     

  • Albrecht Steinhäuser

    Vorsitzender des Vorstands der Versammlung der Medienanstalt Sachsen-Anhalt (MSA)

    Grußworte zur Erföffnung der 3. Netzwerktagung

    Auftaktdiskusssion: medien | familie | interaktion: Welche Problemlagen und Herausforderungen zur Partizipation an der digitalen Gesellschaft existieren im Land?

     

  • André Schröder, CDU

    CDU-Fraktionsvorsitzender im Landtag Sachsen-Anhalt

    Abschlussdiskussion: Rahmenbedingungen für erfolgreiche Teilhabe von Familien an der digitalen Gesellschaft?

     

  • Andrea Wegner

    Deutscher Kinderschutzbund Landesverband Sachsen-Anhalt e.V.

    Panel 11: Medienerziehung aus Elternsicht Reglementieren? Verbieten? Verbannen? Laufen lassen?